Sonntag, 29. Juli 2007

Traum-Baiser mit Himbeeren

Dieses Jahr ist im Garten alles früher dran als normalerweise: Eigentlich reifen die Himbeeren im Juli, bei uns im kalten Norden Bayerns sogar eher in der zweiten Julihälfte. Dieses Jahr waren die Himbeeren jedoch schon im Juni reif (die zweite, kleine Ernte wird im Oktober sein) und so gab es bei mir u.a. Himbeer-Schokolade-Muffins (mit Infos zu Himbeeren und einem Foto meiner Himbeerhecke) und eine Himbeer-Biskuit-Leckerei.

Als das Thema Himbeeren zum Garten-Blog-Event am 4. Juli erschien, war bei uns die diesjährige Himbeer-Ernte schon vorüber. Zum Glück liebe ich Himbeeren - und habe reichlich eingefroren!

Daraus gab es heute ein fast schon dekadentes Dessert... Ein Traum-Baiser mit Vanillesahne, Himbeeren und Walnusskaramell - mein Beitrag zum Garten-Blog-Event Himbeere.








Das Dessert vereint einige meiner Lieblings-Geschmäcker und ist einfach zum Reinlegen lecker: Vanille ist seit Petras Tipp (danke, Petra!) und meinem Online-Einkauf bei Mada-Vanilla wirklich kein Luxus mehr und harmoniert als Vanillesahne mit den Himbeeren hervorragend. Die Walnussernte vom letzten Jahr muss aufgebraucht werden, bevor die nächsten Nüsse vom Baum fallen - die Bäume hängen wieder voll! Karamellisierte Walnüsse geben den nötigen Crunch für das Dessert, außerdem sind Walnüsse sehr gesund! Und Himbeeren sind sowieso meine erklärten Lieblingsfrüchte: Sie geben die Fruchtigkeit und Säure für das Dessert. Eine perfekte Kombination!
















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Traum-Baiser mit Vanillesahne, Himbeeren und Walnusskaramell
Kategorien:Süßspeise, Kalt, Baiser, Himbeere
Menge:1 Rezept für ca. 4-6 Personen

Zutaten

HWALNUSSKARAMELL
100GrammWalnusskerne
1Essl.Wasser
3-5Essl.Zucker
EtwasWalnussöl
HBAISER
3Eiweiß
1PriseSalz
150GrammZucker
1Teel.Zitronensaft
HVANILLESAHNE
200GrammSahne
1Vanilleschote, das Mark
EtwasPuderzucker (nach Geschmack)
HHIMBEEREN UND HIMBEERSAUCE
200GrammHimbeeren (TK oder frisch)
EtwasHimbeergeist
Minze- und Zitronenmelisseblätter

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 29.07.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Walnusskerne grob hacken und in einem Topf leicht anrösten. Den Zucker und das Wasser dazugeben und so lange fleißig rühren, bis der Zucker karamellisiert. Dann das Walnussöl zugeben und nochmals kurz rühren. Die karamellisierten Walnüsse auf einem geölten Teller verteilen und erkalten lassen.


Eiweiß und Salz mit den Rührbesen der Küchenmaschine zu sehr steifem Schnee schlagen. Dann den Zuckerunter ständigem Weiterschlagen langsam einrieseln lassen und so lange weiterrühren, bis es nicht mehr knirscht und der Eischnee schön steif und glänzend ist. Den Zitronensaft dazugeben und weiterrühren. Beim Herausnehmen des Rührbesens soll die Masse Spitzen bilden.

Die Masse wolkenförmig als Fantasiegebilde auf ein Backblech schichten (oder portionsweise als kleine Förmchen oder als Herzchen usw. - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt) und im Backofen bei 100°C eine Stunde backen, danach die Temperatur auf ca. 50°C herunterschalten und eine weitere Stunde trocknen lassen. Ich mag den Baiser gerne, wenn er außen knusprig, innen aber noch klebrig ist, ähnlich wie das Innere von Schaumküssen. Wer es eher wie Meringen mag, lieber etwas länger trocknen lassen.

Aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Ein Drittel der Himbeeren mit etwas Himbeergeist und einem Hauch Vanillemark in einem Topf erwärmen, so dass eine Himbeersauce entsteht.Die Sahne mit dem großen Rest des Vanillemarks und etwas Puderzucker (wer mag; eigentlich sind der Baiser und das Karamell süß genug) steif schlagen.Den Baiser auf einen Teller geben und mit der Vanillesahne, dem Walnusskaramell und den Himbeeren bedecken. Mit Minze- und Zitronenmelisseblättern garnieren. Die warme Himbeersauce dazu reichen.

=====


Hier ist die Kombination aus Baiser, Vanillesahne, Walnusskaramell und Himbeeren etwas besser zu sehen:

Mittwoch, 25. Juli 2007

Lachs-Nudeln mit Wildkräutern

Vor ein paar Tagen haben wir schöne schwarze Nudeln (mit Tintenfischtinte gefärbt) bekommen, die ich mit Lachs und Zitrone zubereiten wollte. Ein Rezept nach meinem Geschmack fand ich nirgends, also wurde improvisiert.

Bei einem kleinen Gartenrundgang fand ich viele Wildkräuter und die ersten beiden reifen kleinen Zucchini mit Blüte dran. Also habe ich kurzerhand eine Schüssel mit "Gartenschätzen" gefüllt und daraus eine Pastasauce gezaubert.

Das Ergebnis war sehr lecker, eine angenehm erfrischende Säure, die durch den Lachs, die Zucchini und vor allem durch die Crème fraîche angenehm abgerundet wurde.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schwarze Nudeln mit Lachs, Zitrone und Gartenschätzen
Kategorien:Teigware, Nudel, Lachs, Zitrone, Wildkräuter
Menge:2 Personen

Zutaten

250GrammSchwarze Nudeln

ReichlichSalzwasser
1Lachsfilet (ca. 125 g)
100mlWeißwein
2Essl.Olivenöl
2Knoblauchzehen (habe frische genommen)
1Frühlingszwiebel
1Zitrone, den Saft (und evtl. die Schale)
2klein.Zucchini mit Blüte
1klein.Schüssel Wildkräuter (z.B. Brennnesseln, Giersch,
-- Schafgarbe, Spitzwegerich, Oregano,
-- Sauerampfer, Borretsch, Löwenzahn)
EtwasZitronenmelisse
2Essl.Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat, Chili
EtwasZucker (evtl.)
100GrammCrème fraîche (je nach Säure evtl. weniger)
Borretschblüten

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 25.07.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Nudeln in reichlich Salzwasser kochen und abgießen.

Knoblauch grob hacken, Frühlingszwiebel in 1 cm breite Ringe, Zucchini in Stücke schneiden, dabei die Blüten beiseite legen. Zitrone auspressen. Lachs in Stücke schneiden. Kräuter und Wildkräuter grob hacken.

In einer Pfanne Wein mit Olivenöl erhitzen, Knoblauch und das Weiße von der Frühlingszwiebel dazugeben und die Flüssigkeit reduzieren lassen. Zucchinistücke (Blüten beiseite legen) und Sahne dazugeben und alles bißfest garen. Bei Bedarf etwas Olivenöl dazugeben.

Dann die gehackten Kräuter und den Zitronensaft daraufgeben, vermischen und etwas köcheln lassen. Mit Crème fraîche und den Gewürzen abschmecken. Lachs auf die Sauce legen und kurz garen lassen, bis er (je nach Geschmack) gerade durch ist. Am Schluß die Borretsch- und Zucchiniblüten dazugeben und alles vorsichtig vermischen.

Die Nudeln in der Zucchini-Wildkräuter-Zitronen-Sauce wenden und servieren.

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Zucker habe ich keinen genommen, aber er mildert evtl. ein Zuviel an Säure.

Bei uns gab es wieder keine Biozitronen zu kaufen - wenn man welche bekommt, schmeckt die Zeste als Komponente in der Sauce sicherlich auch gut.

Montag, 23. Juli 2007

Auberginen-Fotos

Hier wie versprochen Fotos der Chinesischen Auberginen mit Fischgeschmack (auf Chinesisch 鱼香茄子 und in der Umschrift Pinyin "yu xiang qiezi") - immer wieder lecker!






















Das Anrühren der Sauce.










Das Gericht auf dem Servierteller bzw. mit Reis im Schälchen.









Hier noch einmal das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Chinesische Auberginen mit Fischgeschmack (Yu Xiang Qiezi)
Kategorien:Gemüse, Aubergine, China
Menge:1 Rezept

Zutaten

5klein.Längliche asiatische Auberginen
-- (oder 1-2 "normale" Auberginen)
Erdnußöl zum Fritieren
1-2Teel.Knoblauch, gehackt
1Teel.Ingwer, gehackt
2Essl.Frühlingszwiebeln, feingehackt
HSAUCE
1Frische Chilischote, gehackt (ersatzweise
-- 2 getrocknete Chilischoten, gewässert und
-- gemörsert oder 1 Essl. Sambal Oelek)
1-2Teel.Zucker
2Essl.Sojasauce
1-1 1/2Essl.Chinesischer Essig
HAM SCHLUSS
Ein paarTropfen konzentriertes Sesamöl

Quelle


aus China mitgebracht
Erfasst *RK* 20.05.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Gericht heißt auf Chinesisch "yu xiang qiezi" was soviel wie Auberginen mit Fischgeschmack oder Fischgeruch bedeutet. Nicht irritieren lassen, wenn auf der Zutatenliste kein Fisch auftaucht und das ganze auch nicht nach Fisch schmeckt. Die Sauce für die Auberginen erinnert an eine Sauce, die man zu Fisch macht, deshalb heißt das Gericht so.

Auberginen in Scheiben, dann in Stücke oder Rauten schneiden. In sehr heißem Öl im Wok fritieren oder unter Rühren braten. Aus dem Wok nehmen und beiseite stellen.

Die Saucenzutaten verrühren und zu den Auberginen geben, umrühren.

Im Wok den Knoblauch, den Ingwer und die Frühlingszwiebeln leicht anrösten. Sobald diese Mischung stark zu duften beginnt, die fritierten Auberginen und die Sauce dazugeben. Rasch unter ständigem Rühren durchbraten, damit sich das Aroma gleichmäig verteilt. Zum Schluß etwas Sesamöl darüberträufeln.

Sofort mit ohne Salz gekochtem Reis servieren.

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Sonntag, 22. Juli 2007

Klarapfel-Schwemme

Die Klaräpfel (Kornäpfel, Augustäpfel) reifen zurzeit schneller als man sie verarbeiten kann. Nachbarn und Vögel sowie Schnecken sind zum Glück dankbare Abnehmer.

Zum Lagern eignen sich die Äpfel nicht, d.h. man muss sie schnell verarbeiten. Lecker schmeckt Apfelmus, das sich auch einfrieren läßt.

Da ich noch gezuckerte Kondensmilch übrig hatte und Petra daraus ein leckeres Eis gezaubert hat, kam ich auf die Idee, aus Klaräpfeln eine einfache Eiscreme zu fabrizieren. Um etwas Pfiff reinzubringen (und weil ich heute wohl albern aufgelegt war... ;-)), habe ich die Farbe grün aufgepeppt.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Klarapfel-Eis
Kategorien:Süßspeise, Eis, Apfel, August
Menge:1 Rezept

Zutaten

350GrammApfelmus
1PriseZimt
EtwasGrüne Speisefarbe (wer mag)
200mlGesüßte Kondensmilch (Milchmädchen o.ä.)
100mlSahne

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 22.07.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Apfelmus (kleingeschnittene Äpfel mit etwas Wasser köcheln lassen und durch ein Sieb oder eine Flotte Lotte passieren) mit etwas Zimt und (wer mag) grüner Speisefarbe verrühren. Im Kühlschrank gut abkühlen lassen.

Apfelmus mit der Kondensmilch und der Sahne verrühren. In die Eismaschine geben und laut Anleitung zu Eis rühren lassen.

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Ich kann mir vorstellen, dass ein Schuss Calvados zur Abrundung auch gut schmeckt.

Freitag, 20. Juli 2007

Espresso-Parfait

Das Wetter macht Lust auf Gefrorenes zum Abkühlen. In Kombination mit Kaffee ist Eis immer ein Renner und so habe ich mich an einem Espresso-Parfait versucht.

Bei der Suche nach einem Rezept hat mich in dem kleinen Für Sie Sonderheft "Die besten 100 Dessert-Rezepte" (dem ich nicht widerstehen konnte...) das Espresso-Parfait angelacht. Auf das Rezept bin ich letzten Herbst schon einmal gestoßen, ich hatte es in meiner Datenbank unter "ausprobieren" abgelegt.

E
rst wird ein Parfait zubereitet und eingefroren und beim Essen gießt man frischen Espresso darauf. So hat man eine ermunternde Kombination aus Kaffee und Eis.

Das gefrorene Parfait lässt sich auch ohne heißen Espresso wunderbar genießen und mit dem heißen Espresso - vermischt mit Amaretto - wird das ganze noch besser. Das Espresso-Parfait ist wirklich sehr zu empfehlen - nicht nur an heißen Tagen!

Fotogen ist das Parfait nicht wirklich - oben das pure Parfait und hier mit Espresso-Amaretto aufgegossen.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Espresso-Parfait
Kategorien:Süßspeise, Eis, Kaffee
Menge:8 Portionen

Zutaten

HFÜR DAS PARFAIT
2Eier
4Eigelb
150GrammZucker
1klein.Tasse kalter Espresso (ca. 60 ml)
400GrammSahne
HAUSSERDEM
8Frische heiße Espressos mit einem Schuss
-- Amaretto

Quelle

Für Sie

Erfasst *RK* 23.10.2006 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

1. Eier, Eigelbe und Zucker in einer Metallschüssel im warmen Wasserbad mit den Rührbesen des Handrührgerätes ca. 3 Minuten cremig schlagen. Schüssel herausnehmen und im kalten Wasserbad 5 Minuten kalt schlagen. Espresso unterrühren.

2. Sahne steif schlagen, vorsichtig unterheben. In stabile Trinkgläser (à ca. 200 ml Inhalt) füllen. Mit Frischhaltefolie abdecken. Mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) gefrieren lassen.

3. Parfait 1/2 Stunde vor dem Servieren herausnehmen. Mit Espresso und Likör servieren. Von der Mitte aus mit dem Essen beginnen, dabei nach Geschmack Espresso und Likör hineingeben.

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten. Gefrierzeit: mind. 4 Stunden.

Hält sich im Gefrierschrank 3 Tage

Pro Portion: ca. 290 kcal, 4 g Eiweiß, 20 g Fett, 20 g Kohlenhydrate

Anmerkung Barbara: Ich habe die Eier, Eigelbe und Zucker einfach in der Küchenmaschine sehr lange cremig-weiß aufgeschlagen, ohne die Wasserbad-Geschichte. Das Ergebnis war sehr lecker!

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Hirse mit Gemüse

Hier will ich einfach zeigen, was ich gerne esse, wenn ich ohne Aufwand schnell etwas gegen den Hunger unternehmen will: Ich mag es unkompliziert, gesund und lecker. Einfache Rezepte in dieser Art habe ich ja bereits einige verbloggt.

Heute gab es gekochte Hirse mit Mischgemüse (was gerade da ist...), mediterran abgeschmeckt mit Oliven und Feta, dazu gebratene Auberginen (die brauchen etwas länger - wer es eilig hat: weglassen!) und ein Glas Mineralwasser mit einem Schuss Limette und etwas Ingwer.




















Ich denke, das ist ein gutes Beispiel dafür, dass es neben Fertiggerichten noch andere Möglichkeiten gibt, wenn es schnell gehen soll! :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Hirse mit Gemüse
Kategorien:Getreide, Hirse, Gemüse
Menge:2 Personen

Zutaten

HGEKOCHTE HIRSE
1 1/2Tassen Hirse
3Tassen Wasser
HGEBRATENE AUBERGINENSCHEIBEN
1/2  Aubergine
   Olivenöl
   Rosmarin
   Salz und Pfeffer
HPFANNENGEMÜSE
   Olivenöl
2  Knoblauchzehen, fein gehackt
1  Schalotte, gehackt
 Etwas Ingwer, fein gehackt
1/2  Aubergine
3  Paprikaschoten (rot, grün, gelb)
2  Karotten
3Stangen Stangensellerie
4  Tomaten
 Einige Schwarze Oliven ohne Stein, geviertelt
 Etwas Feta
   Salz, Pfeffer, Chili
   Frische Kräuter, z.B. Origano, Rosmarin,
   -- Lavendel, Thymian, Basilikum

Quelle

 eigenes Rezept
 Erfasst *RK* 20.07.2007 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Hirse mit Wasser im Reiskocher garen. (Alternativ in einem Topf quellen lassen.)

Für die gebratenen Auberginenscheiben den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Aubergine in Scheiben schneiden, mit Öl und Rosmarin auf ein Backblech geben und im Backofen garen, dabei ab und zu wenden. Wenn sie fertig sind, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen das Gemüse in Stücke schneiden. Zuerst Öl in eine große Pfanne geben, Schalotte und Auberginen dazu, braten, Knoblauch und Ingwer dazu, weiterbraten. Dann die anderen Gemüse dazu und unter Rühren etwas anbraten lassen. Rosmarin dazugeben. Am Schluss die Oliven und den Feta darübergeben und unterheben, so dass der Käse leicht verlaufen kann. Mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.

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Freitag, 13. Juli 2007

Chocolate Chip Cookies

Blog-Event XXV- American Cooking
Diesmal hat Gabriele von USA kulinarisch im Kochtopf das American Cooking Festival gestartet. Ein tolles Thema mit vielen Möglichkeiten: Bekannt sind natürlich die Fast-Food-Klassiker, die das Image der US-Küche international geprägt haben. Dabei wird oft vergessen, dass der Vielvölkerstaat neben den Einwanderergerichten gerade durch diese Mischung der Völker und Küchen und durch die Anpassung an regional verfügbare Zutaten eine Menge neue Gerichte erfunden hat. Neben dem leckeren American Breakfast finde ich auch Cajun, Tex-Mex, die hawaiianische Küche und das Fusion-Food aus Kalifornien spannend.

In den USA habe ich den einzigen Kochunterricht meines Lebens genossen - während eines Schüleraustauschs in den 1980er Jahren. In Erinnerung geblieben ist mir neben der Schulstunde über die Verwendung von Peanut Butter (sehr interessant...) das Backen der typischen amerikanischen Chocolate Chip Cookies. Die waren schnell gemacht, unkompliziert und haben fantastisch geschmeckt. Cookies sind für mich irgendwie der Inbegriff der amerikanischen Küche und deshalb mein Beitrag für das American Cooking Festival.

Es gibt massenweise Variationen von Cookies, eine Sorte leckerer als die andere! Der Klassiker sind aber die Chocolate Chip Cookies. Ich habe sie schon ewig nicht mehr gemacht, aber mit gutem Vorsatz im letzten Urlaub extra dafür einen Cookie-Portionierer gekauft... Also kam der Blog-Event gerade richtig, so dass ich das Teil endlich mal einweihen konnte! :-)
























==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:American Chocolate Chip Cookies
Kategorien:Backen, Keks, Schokolade, USA
Menge:15 Cookies

Zutaten

1 1/4TassenMehl (150 g)
1/2Teel.Natron
1PriseSalz
1/2TasseButter (110 g)
3/8TasseBrauner Zucker (80 g)
1/8TasseWeißer Zucker (30 g)
1Teel.Flüssiges Vanilleextrakt
-- oder statt weißem Zucker und Vanilleextrakt
-- selbstgemachten Vanillezucker nehmen (30 g)
1/2Ei
170GrammChocolate Chips oder gehackte Schokolade
1SchussMilch oder Sahne; evtl.

Quelle

Rezept aus den USA mitgebracht und angepasst
Erfasst *RK* 13.07.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf Umluft 165°C vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Mehl, Natron und Salz in einer kleinen Schüssel mischen und beiseite stellen.

Die zimmerwarme (oder besser noch: in einem Topf erwärmte, aber noch nicht komplett flüssige) Butter mit dem Zucker in einer Schüssel cremig aufschlagen, bis die Masse weißlich-schaumig ist. Vanilleextrakt und Ei sorgfältig unterrühren. Dann die Mehlmischung unterheben, danach die Chocolate Chips unterheben.

Mit einem Cookie-Portionierer (oder einem Eisportionierer oder einem Esslöffel) mit großem Abstand Teighäufchen auf die Backbleche geben. Im Backofen 9-12 Minuten backen, bis die Cookies goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen, 2 Minuten warten, dann auf einen Kuchenrost geben und abkühlen lassen.

Die American Chocolate Chip Cookies schmecken auch lauwarm sehr lecker.

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Die Cookies sind typisch amerikanisch natürlich sehr süß, aber das gehört irgendwie dazu. Man muss sie ja nicht täglich essen... aber ab und zu sind sie einfach fantastisch! :-)

Donnerstag, 5. Juli 2007

Über mich

Ich esse unheimlich gerne...

Da ich nicht jeden Tag essen gehe(n kann) und viele Restaurants auch nicht gerade nach meinem Geschmack sind, koche ich häufig selbst, oft mediterran oder asiatisch angehaucht - und von jeder Reise bringe ich neue Anregungen mit.

Meine (nein, eine!) Leidenschaft gehört jedoch der Patisserie und Confiserie.

Mir sind einfache, unkomplizierte Gerichte am liebsten, die ruhig auch "gesund" sein dürfen.

Es gibt wichtigeres im Leben, als stundenlang in der Küche zu stehen, daher mag ich schnell zuzubereitende Rezepte oder Improvisationen. Beim Backen halte ich mich meist an die Mengenangaben und wiege genau ab. Beim Kochen improvisiere ich ohne Ende, auch mit den Zutaten, ich nehme, was mir gerade über den Weg läuft oder was im Garten wächst. Kochbücher, -zeitschriften und -sendungen, das Internet und speziell Foodblogs sowie meine Reisen geben mir immer wieder neue Impulse.

Kochen und Backen entspannt und ist ein guter Ausgleich für mich.

Interessant ist, dass mir nur gelingt, was ich selber mag; dabei schmecke ich fast nie ab! Daraus habe ich den nahe liegenden Schluss gezogen, nur das zu kochen und zu backen, was mir gut schmeckt.

Wenn ich so darüber nachdenke: Auch im Garten wächst nur, was mir schmeckt, schon seltsam... ;-)

Sonntag, 1. Juli 2007

Brennnesselnocken

Die Brennnesselnocken hatte ich ursprünglich für den Garten-Koch-Event Wildkräuter vorgesehen.

Da dort aber bereits zwei sehr schöne Rezepte zum Thema Knödel/Gnocchi/Nocken (Bibernell-Spinat-Gnocchi von lamiacuchina und Kartoffel-Brennnessel-Gnocchi von einfachkoestlich) eingereicht wurden, habe ich für den Blog-Event meinen Wildkräuter-Karotten-Kuchen zubereitet.

Trotzdem möchte ich Euch die Brennnesselnocken nicht vorenthalten. Ich habe das Rezept vor Jahren aus Südtirol mitgebracht: Helene Markart vom Hotel Adler in Niederdorf ist eine sympathische Frau und eine super Köchin, ihr (von ihr für mich persönlich signiertes) Kochbuch benutze ich gerne.




Die Nocken schmecken zum Reinlegen lecker - würzig, mild, wild, kräutrig, kartoffelig, parmesanig, einfach göttlich...

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Brennnesselnocken
Kategorien:Teigware, Knödel, Wildkräuter, Kartoffel, Südtirol
Menge:4 Personen

Zutaten

350GrammGekochte und passierte Kartoffeln
150GrammMehl
200GrammFrische und gekochte Brennnesseln
60GrammZwiebeln
1Ei
Salz
HVARIANTE
60GrammSüdtiroler Speck, in Würfeln
EtwasParmesan, in Würfeln
HZUM SERVIEREN
20GrammButter
Parmesan

Quelle

nach: Tiroler Kueche gestern und heute - Die besten
Rezepte der Helene Markart, Hotel Adler, Niederdorf
Erfasst *RK* 11.02.2005 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Brennesseln mit der Zwiebel vermischen, mixen und die gekochten Kartoffeln, Ei, Mehl und Salz hinzufügen, wer mag noch Speck und Parmesanwürfel dazugeben. Nocken formen und in Salzwasser (Barbara: Wasser, in dem die Brennnesseln blanchiert wurden) kochen. Die Nocken sind fertig, sobald sie oben schwimmen. Mit Butter und geriebenem Parmesan servieren.

Anmerkung Barbara: Das Original ist ohne Speck und Parmesan in den Nocken, ich finde aber, dass beides als Variante sehr gut passt.

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