Samstag, 16. August 2008

Tarte Tatin mit Pflaumen

GKE_August08_400x120
Für den August-Event im Gärtner-Blog hat Sus das Thema Pflaumen & Co. gewählt und uns auch gleich einige Informationen zu Pflaumen zusammengestellt.

Es gibt unzählige Sorten und Varianten von Pflaumen & Co., einige auch in unserem Garten. Die Saison der farbigen Mini-Pflaumen ist schon vorbei, die Zwetschgen werden erst in einigen Wochen reif. Im Augenblick gibt es große längliche rosafarbene Pflaumen und eine kleine gelbe Sorte, von der ich denke, dass es Mirabellen sein könnten.








Dieses Jahr wachsen sehr wenige Pflaumen. Mit den wenigen, die gerade reif sind, habe ich heute nachmittag eine Art schnelle Tarte Tatin gebacken. Dazu habe ich Karamell hergestellt und in eine Form gegeben, darauf kamen Pflaumen- und Mirabellenstücke, die dann mit Blätterteig abgedeckt wurden.





















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schnelle Tarte Tatin mit Pflaumen
Kategorien:Backen, Kuchen, Blätterteig, Pflaume, Schnell
Menge:1 Backform für 2-4 Personen

Zutaten

3-4TK-Blätterteigplatten
70-80GrammZucker
1Essl.Butter
Pflaumen und Mirabellen
1Feuerfeste geschlossene Backform

Quelle

eigenes Rezept

Erfasst *RK* 16.08.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Blätterteigplatten auftauen lassen. Übereinander legen und etwas größer als die Backform ausrollen.

Pflaumen entkernen und in Spalten schneiden, Mirabellen halbieren und entkernen.

Zucker mit Butter in einem Topf erhitzen und unter Rühren karamellisieren lassen. Sobald die Zuckermasse flüssig wird, das Karamell schnell in die Backform geben und verteilen.

Die Pflaumen und Mirabellen dicht nebeneinander in die Backform legen. Den Blätterteig auf das Obst legen und gut in die Form drücken.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Unterhitze oder 190°C Umluft ca. 20 bis 25 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form stürzen. Nach Geschmack mit einem Bunsenbrenner, dem Backofen-Grill o.ä. den Karamell etwas nachbrennen, dass eine Kruste entsteht.

Mit Schlagsahne und evtl. Vanilleeis servieren.

Anmerkung: Statt Pflaumen schmecken natürlich auch ganz klassisch Äpfel, aber auch Pfirsiche, Mango oder Rhabarber.

=====


Wir haben die Tarte lauwarm gegessen. Die etwas säuerlichen Pflaumen passen perfekt zu der Süße des Karamells und zu der ungezuckerten Vanillesahne. Sehr lecker!

Zum Auslegen der Form haben die Pflaumen nicht ganz gereicht, ein paar Apfelstücke von Klaräpfeln durften deshalb auch noch auf die Tarte. Das ist eigentlich die klassische Variante und schmeckt natürlich auch sehr gut.

Kommentare:

  1. Das sieht extrem lecker aus. Ein wirklich sehr schönes Foto.

    AntwortenLöschen
  2. ja aber hallo sieht das köstlich aus. davon wollen wir auch! yummie!!!

    AntwortenLöschen
  3. Schönes schnelles Dessert! Schad, dass ich keine Pflaumen dahab.

    AntwortenLöschen
  4. @ mipi: Ich habe am Fenster fotografiert, damit wenigstens etwas Licht an diesem dunklen Tag ins Bild kam. Es hat noch leckerer geschmeckt als es aussieht. :-)

    @ reibeisen: Wie ich Euch kenne, perfektioniert Ihr das noch?! :-)

    @ Heidi: Bei mir waren es auch nur die paar, die gerade an den Bäumen hingen bzw. frisch abgefallen waren. Aber die Saison geht ja noch ein Weilchen.

    AntwortenLöschen
  5. Ein paar Pflaumen hab ich noch, morgen gibt es einen Pflaumenkuchen, jetzt hab ich richtig Lust dazu ;-)

    AntwortenLöschen
  6. Ach, eine schöne Anregung! Eine Tarte Tatin wäre mal wieder was! Danke!

    AntwortenLöschen
  7. Hört sich lecker an. Ich habe heute gerade eine Tüte Pflaumen vom Vorjahr im Gefrierschrank entdeckt. Die müssen dringend weg.

    AntwortenLöschen
  8. @ Christel: Dann einen schönen Sonntag mit leckerem Pflaumenkuchen! :-)

    @ Nathalie: Stimmt, Tarte Tatin darf's ruhig häufiger geben! :-)

    @ Sivie: Für die Pflaumen fällt Dir bestimmt noch mehr leckeres ein - vielleicht wieder eine neue Eiskreation?! :-)

    AntwortenLöschen
  9. Wunderfrüchte: süss, wohlschmeckend, üppig tragend bzw. preisgünstig für Leute die keine Pflaumenbäume im Garten haben. Danke fürs Rezept. Eine umgekehrte Tarte muss auch wieder mal sein.

    AntwortenLöschen
  10. Tarte tatin - jetzt weiß ich, warum ich gestern im Laden diese große Emailpfanne in der Hand hatte. Aber vor Ort fiel mir keine unverzichtbare Anwendung ein, und zum Verstauben war sie auch als Sonderangebot zu teuer. Ich Dödel. Nun muss ich bei dir um ein Stückchen Leckerei betteln. :-)

    AntwortenLöschen
  11. super Idee! Das werde ich mir auf jeden Fall merken und bei nächster Pflaumen-Gelegenheit nachmachen. Wobei ich mir auch noch selbst etwas für den Event ausdenken sollte... ;-)

    AntwortenLöschen
  12. Euer Garten muss ja die reinste Fundgrube sein! ;)
    Das sieht unheimlich lecker aus , da harre ich noch ein Stückchen sehnsüchtiger auf die ersten, leckeren gekauften Pflaumen und Pflaumenkuchen aus. :)
    Die Kombination von Süß und Säuerlich klingt toll!

    AntwortenLöschen
  13. @ lamiacucina: Üppig tragen tun sie dieses Jahr nicht, aber für uns reicht es. :-)

    @ hedonistin: Die Tarte hatte bei uns leider keine Chance, kalt zu werden - die wurde schon laufwarm ratzeputz weggefuttert. Du musst Dir leider doch diese Emailpfanne besorgen?! ;-)

    @ Marcie: Die Tarte geht ganz schnell, auch mal zwischendurch. Auf Deinen Pflaumen-Beitrag für den Event bin ich natürlich auch gespannt.

    @ Katharina (stimmt's? bei Hüttenhilfe gefunden, geht schneller als der Blogname): Ja! :-)
    Ich liebe die Natur und den Garten. Ein Pflaumen- und ein Zwetschgenbaum waren zu alt, die sind bei Stürmen weggeknickt und mussten entfernt werden.

    AntwortenLöschen
  14. Schöne Tarte, mit einem wichtigen Detail: Bis heute war ich nie auf die Idee gekommen, die Blätterteigplatten übereinander zu legen... Es ist bestimmt viel effektiver und schöner als mein Patchwork. Danke, dass Du es beschrieben hast.

    AntwortenLöschen
  15. Jetzt bin auch mal neidisch, und zwar auf eure Bäume. :-)

    Sieht zum Reinbeissen aus die Tarte.

    AntwortenLöschen
  16. @ Véronique: Ich hatte auch erst die Patchwork-Variante probiert, kam damit aber überhaupt nicht zurecht, also habe ich notgedrungen die andere erfunden, die dann sehr gut funktioniert hat.

    Man kann zwischen die Scheiben sicherlich noch Butter schmieren, dann wird der Blätterteig noch fluffiger.

    @ Zorra: Die Welt ist doch gerecht, wir haben Bäume und Regen, Ihr habt Auberginen und Sonne. :-)

    AntwortenLöschen
  17. Sieht hinreißend aus. Da kauf ich mir doch morgen noch mal Pflaumen und mach das nach! Ich liebe Tarte Tatin!

    AntwortenLöschen
  18. Da bin ich ja froh, dass ihr wenigstens für die Tarte ein paar Pflaumen hattet. Unser Kirschbaum hatte in diesem Jahr KEINE einzige Frucht und die drei Quittenerstlinge sind auch abgefallen, heul!
    Wenn ich Tarte tatin backe, dann bleibt immer die Hälfte in der Form. Ob ich es mal mit Pflaumen versuche? Sieht jedenfalls köstlich aus.

    AntwortenLöschen
  19. Hmmm... Ich liebe Tarte Tatins in allen Varianten und mit Pflaumen ist sie bestimmt auch sehr lecker.

    AntwortenLöschen
  20. Pfanne gekauft, mit verkehrter Pflaumen-Tarte eingeweiht - himmlisch! Viel besser als mit Äpfeln.

    AntwortenLöschen
  21. @ Ulrike: Tarte Tatin ist auch etwas leckeres! :-)

    @ Jutta: Viele Pflaumen waren es auch nicht, ich musste ja mit Äpfeln anstückeln... Mit dem Obst ist das immer so eine Sache, manchmal gibt es wahre Massen und manchmal freut man sich an einzelnen Früchten.

    @ Chaosqueen: Mit Pflaumen war's besonders lecker! :-)

    @ Hedonistin: Wow, das freut mich! Schön, ich kann mir Deine Version auch himmlisch vorstellen. :-)

    AntwortenLöschen

LinkWithin

Blog Widget by LinkWithin