Samstag, 31. Januar 2009

Zweierlei Sellerie-Ravioli mit Wild

Sellerie ist eine der Gemüsesorten, die eher ein Schattendasein fristen und häufig unterschätzt werden. Um das zu ändern, habe ich Knollensellerie als Thema für den Januar-Event im Gärtner-Blog gewählt.

Sehr gerne mag ich die Kombination von Hirsch mit Sellerie-Kartoffel-Püree und Rotweinsauce. Mit der Geschmackskomponente Sellerie-Rotweinzwiebeln-Wild habe ich diese Woche improvisiert.

Heraus kam ein schönes Abendessen mit Knollensellerie: Aus Sellerie habe ich gleich zwei Arten von Ravioli bereitet, zum einen dünne Selleriescheiben mit Zwiebel-Straußenfleisch gefüllt, die Sellerie diente dabei als Hülle. Zum anderen habe ich normalen Nudelteig mit Selleriepüree gefüllt, hier war Sellerie also die Füllung.

Dazu gab es Straußen-Medaillons (weil ich nirgends Hirsch bekam) und eine Zwiebel-Rotwein-Sauce. Als weitere Gemüsekomponente und um etwas grüne Farbe ins Gericht zu bekommen, habe ich noch Wirsing zubereitet.

Ehrlich gesagt war das ganze Werkeln in der Küche etwas aufwändig, zeitweise reichten meine zwei Hände und die vier Herdplatten nicht aus... Ich kann mich dabei aber wunderbar entspannen und das Ergebnis war den Aufwand wert: Ein leckeres, winterliches Gericht mit einem angenehmen Selleriegeschmack.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Zweierlei Sellerie-Ravioli an Wirsing und Straußenmedaillons mit Rotwein-Zwiebel-Sauce
Kategorien:Teigware, Teigtasche, Sellerie, Wild, Winter
Menge:2 bis 4 Personen

Zutaten

HSELLERIERAVIOLI UND SELLERIEPÜREE
1klein.Knollensellerie
EtwasSahne
Salz, Pfeffer
Muskat
Chili
2Essl.Zitronensaft
HNUDELTEIG
100GrammHartweizengrieß
100GrammMehl
2Eier
2Teel.Olivenöl
1/2Teel.Salz
HWIRSING
1Knoblauchzehe
1/2StangeLauch
Olivenöl
1-2HandvollWirsing
Salz, Pfeffer
Muskat
2-3Essl.Crème fraîche
HSTRAUSS
2Rote Zwiebeln
EtwasOlivenöl
1Essl.Butter
4-5Straußenmedaillons (oder Hirschgulasch o.ä.)
Salz, Pfeffer
100mlRotwein; ca.
Butter
Olivenöl

Quelle

selbst improvisiert

Erfasst *RK* 29.01.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Sellerie schälen. Einige hauchdünne Scheiben schneiden, die groß genug sind, dass man daraus Raviolis ausstechen oder ausschneiden kann. Beiseite stellen. Den restlichen Sellerie würfeln, in Sahne weich köcheln, würzen. Pürieren und beiseite stellen.

Aus den Zutaten für den Nudelteig einen Teig kneten, das geht gut mit der Küchenmaschine. Zu einer Kugel formen und mind. 1/2 Std. ruhen lassen.

Kreise aus den beiseite gelegten Selleriescheiben schneiden. In etwas kochendem Wasser mit Zitronensaft blanchieren.

Rote Zwiebeln in Streifen schneiden. Mit Öl und Butter anbrutzeln. Mit Rotwein ablöschen und etwas köcheln lassen.

Nudelteig nochmal durchkneten und portionsweise in der Nudelmaschine bearbeiten, bis Stufe 4 auswellen. Mit Ravioli-Ausstechern Kreise ausstechen, mit Selleriepüree füllen und verschließen.

Ein kleines Stück Fleisch in der Zwiebelpfanne weich braten bzw. köcheln lassen. Dieses Stück Fleisch mit ein paar Zwiebelstücken entfernen und fein hacken, es wird zur Füllung für die Sellerieravioli. Blanchierte Selleriescheiben mit dieser Füllung füllen, zusammendrücken, evtl. mit etwas Mehl zusammenkleben. In einer Pfanne vorsichtig ausbraten.

Lauch und Wirsing fein schneiden, Knoblauch hacken. In Olivenöl anbraten, evtl. etwas Kochwasser der Sellerie dazu geben. Würzen und mit Crème fraîche verfeinern.

Die Teigravioli in leicht kochendem Salzwasser sieden lassen.

Währenddessen Fleisch in portionsgerechte Stücke schneiden und anbraten. Zu den Rotweinzwiebeln geben.

Zum Anrichten Wirsing und restliches Selleriepüree auf Teller geben, die zwei Sorten Sellerie-Ravioli darauf geben, Straußenmedaillons und Rotwein-Zwiebel-Sauce darauf dekorieren.

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Uns hat es prima geschmeckt.

Sellerie ist hier Hauptdarsteller und schmeckt dezent heraus. Das helle sahnige Selleriepüree links am Teller, dann die zweierlei Sellerie-Ravioli, die geschmacklich wunderbar mit dem Wirsing und den Straußen-Medaillons harmonierten. Die Zwiebel-Rotwein-Sauce passte als Abrundung und Farbklecks perfekt dazu.

Weitere Rezepte mit Sellerie hier auf dem Blog:

Mittwoch, 28. Januar 2009

Marmorkuchen

Seit langem bereits hat sich mein Testesser einen Klassiker gewünscht: Marmorkuchen, so wie ihn meine Mutter macht.

Ehrlich gesagt ist das eine Herausforderung, bei ihr schmeckt er irgendwie besser...

Dabei geht Marmorkuchen ganz einfach: Man macht einen lockeren Rührteig, mischt einen Teil des Teigs mit Kakaopulver und Rum und marmoriert die zwei Teigschichten in der Form mit einer Gabel, so dass man das typische Marmorkuchenmuster erhält.

Mutters Originalrezept stammt aus einem Kochbuch, das ich schon lange nicht mehr in den Händen hatte und das ich daher gleich bei Foodfreak für den Event DKduW einreiche.

"Das neue große Kochbuch" wurde 1963 herausgegeben. Ich schätze, es war in den 1960ern in fast jedem deutschen Haushalt zu finden - ein klassisches Grundkochbuch.

Als Kind habe ich gerne darin geschmökert, jetzt hatte ich es schon lange nicht mehr verwendet. Mein Exemplar habe ich vor vielen Jahren von meiner Tante geschenkt bekommen.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Mamas Marmorkuchen
Kategorien:Backen, Kuchen, Rührteig, Kakao
Menge:1 Rezept

Zutaten

250Gramm
Butter oder Margarine
180-250GrammZucker
1Essl.Vanillezucker
4Eier
1/2Zitrone; abgeriebene Schale
500GrammMehl
1Pack.Backpulver
125mlMilch
4Essl.Kakao
3Essl.Brauner Rum
Puderzucker

Quelle

nach Roland Gööck: Das neue große Kochbuch von 1963
Erfasst *RK* 01.05.2002 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eine große Napfkuchenform einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestreuen.

Butter oder Margarine schaumig rühren. Zucker, Vanillezucker, Eier und Zitronenschale nach und nach hineinrühren. Das mit Backpulver gemischte und gesiebte Mehl eßlöffelweise abwechselnd mit der Milch hinzufügen und verrühren.

Eine gefettete Napfkuchenform mit etwa der Hälfte des Teiges füllen.

Den restlichen Teig mit Kakao und Rum verrühren, auf den hellen Teig in die Form geben und mit einer Gabel so durch den Teig ziehen, daß sich heller und dunkler Teig an der Übergangsstelle zu Marmormustern vermischen.

Bei 175-200°C (160°C Umluft) ca. 55-70 Minuten backen. Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung: Das Originalrezept ergibt 2/3 heller Teig, 1/3 dunkler und enthält jeweils 1 EL weniger Kakao und Rum, dafür 250 Gramm Zucker.

So wie hier - mit mehr Kakao und Rum und nicht ganz so süß - ist der Kuchen aber beliebter!

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Heute habe ich zum Backen Ober-/Unterhitze benutzt, dadurch trocknet der Kuchen weniger aus. Er schmeckt fast so gut wie bei meiner Mutter.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Getreide-Gemüse-Suppe

Heute wieder etwas aus der Reihe schnelle Küche mit Resten: Kürzlich war noch Romanesco übrig, inkl. des Kochwassers. Aus dieser Brühe und mit dem Rest Gemüse als Basis habe ich eine einfache Suppe gekocht.

Dazu wird Getreide grob geschrotet, in der Brühe gekocht, verschiedenes Gemüse dazu gegeben, mit geköchelt, kräftig gewürzt, fertig. Man kann das Gemüse auch etwas pürieren oder mit Flüssigkeiten und Gewürzen jonglieren, wie man mag.

Ein einfaches Essen für einen winterlichen Tag.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Winterliche Getreide-Gemüse-Suppe
Kategorien:Suppe, Eintopf, Gemüse, Grundrezept, Winter
Menge:2 Personen

Zutaten

Wasser oder Brühe
3Essl.6-Korn-Getreidemischung oder irgendein Getreide
1Knoblauchzehe
1Karotte
1/2StangeLauch
1/4-1/2Romanesco oder Broccoli
Salz, Pfeffer
1Teel.Sambal Oelek
2Essl.Sherry
HDEKORATION
2Essl.Saure Sahne, Schmand oder Crème Fraîche
Kräuter

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 12.01.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Getreide grob schroten. Mit Brühe in einen Topf geben, verrühren und aufkochen. Das Schrot braucht ca. 15-20 Minuten, bis es durch ist.

Währenddessen Knoblauch und Gemüse in Würfel schneiden. 5 Minuten vor Garzeitende das Gemüse dazu geben und mit köcheln lassen. Mit Gewürzen und Sherry abschmecken.

Kurz pürieren, so dass noch einige ganze Stücke Gemüse drin sind.

Wer mag, mit einem Klecks Saurer Sahne, Schmand oder Crème Fraîche und ein paar frischen Kräutern dekoriert servieren.

Tipps:

Es eignen sich verschiedene Gemüse und Gewürze, man kann mit Curry, Muskat usw. experimentieren. Als Flüssigkeit eignen sich z.B. Wasser, Brühe, Misobrühe, Buttermilch, oder Kochwasser von Gemüse.

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Mittwoch, 21. Januar 2009

Caipirinha

Immer wieder erfrischend und mit den Limetten sicherlich auch unheimlich gesund ;-) ist Caipirinha.

Etwas Alkohol, aromatische Limetten, brauner Rohrzucker sowie viel Eis sind das Geheimnis eines guten "Caipi".

Zum Zerquetschen der Limetten und des Zuckers nehme ich gerne den ganz normalen Mörser. Damit kann man besser hantieren als in einem Glas.

Schnee ist eine super Alternative zu Crushed Ice.



















Das Ergebnis schmeckt irgendwie besser als mit normalem Eis.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Barbaras Caipirinha
Kategorien:Getränke, Longdrink, Limette, Brasilien
Menge:2 Personen

Zutaten

3-4Limetten
80-100mlCachaça; ca.
2Essl.Rohrzucker; ca.
Crushed Ice oder Schnee

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 12.01.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Limetten in Stücke schneiden und in einen großen Mörser geben. Zucker darüber streuen. Limetten und Zucker gut mörsern, dabei muss Flüssigkeit aus den Limetten kommen und die Schale zerquetscht werden.

Alternativ Limetten und Zucker in den einzelnen Gläsern mit einem Holzstößel zerdrücken.

Limetten-Zucker-Masse in die Gläser verteilen. Cachaça in den Mörser geben, gut schwenken und in die Gläser verteilen. Mischen.

Mit Crushed Ice oder frischem, sauberem Schnee auffüllen und kurz umrühren. Mit Trinkhalmen servieren.

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Sonntag, 18. Januar 2009

Tofu mit Garnelen und Tomate

Hier ein einfaches chinesisches Gericht, das Tofu mit Tomaten und Garnelen kombiniert.

Die Garnelen werden in Reiswein mariniert, der Tofu (ich habe weichen bekommen, den mag ich lieber) kurz aufgeköchelt, die Tomaten gewürfelt.

Gewürzt wird sehr wenig, das Gericht schmeckt daher auch nicht besonders spektakulär, sondern mild und eher unauffällig. Trotzdem kommt der Geschmack des Tofus und der Garnelen gut durch. Zwischendurch beißt man auf Ingwer, was auch gut schmeckt.

Kombinieren würde ich das Gericht mit etwas knackig Grünem und etwas Würzigem als Ausgleich. Bei uns gab's diesmal nur chinesische Auberginen dazu, mit etwas Reis war das ein schönes Abendessen.

















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Chinesischer Tofu mit Garnelen und Tomate
Kategorien:Tofu, Meeresfrüchte, Tomate, China
Menge:3 Portionen

Zutaten

250GrammGarnelen
250GrammTofu
2-3Tomaten
1Teel.Salz
3-4Essl.Erdnußöl
3-4Essl.Reiswein (oder Sherry)
1-2Essl.
Lauch oder Frühlingszwiebel, gehackt
1-3Teel.Ingwer, gehackt
250-300mlBrühe
2Essl.Speisestärke
Wasser
2Teel.Sesamöl

Quelle

aus China mitgebracht
Erfasst *RK* 29.12.1993 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Dieses Rezept stammt aus Jiangsu.

Vorbereitung:

Die Garnelen schälen oder tiefgekühlte Garnelen auftauen. Das Garnelenfleisch mit dem Reiswein mischen. Die Tomaten kurz in siedendes Wasser geben, die Haut entfernen und die Früchte in Würfel schneiden. Den Tofu ebenfalls in Würfel schneiden, in einen Topf mit heißem Wasser legen und kurz aufkochen lassen. Sobald das Wasser siedet, die Tofustücke herausnehmen. Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und beiseite stellen.

Zubereitung:

Einen Wok oder eine große Pfanne erhitzen und das Öl hineingeben. Lauch und Ingwer dazugeben und kurz unter Rühren anbraten. Die Garnelen hinzufügen und kurz umrühren. Dann die Brühe, etwas Salz und den Tofu dazugeben. Sobald die Brühe kocht, die Tomatenwürfel und die Speisestärke zufügen und alles gut umrühren. Am Schluss das Sesamöl darüberträufeln.

Dazu passen weißer, ohne Salz gekochter Reis und ein paar weitere chinesische Gerichte. Da dieses Gericht recht mild und weich ist, am besten Gerichte mit knackiger Struktur und z.B. etwas scharfes.

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Donnerstag, 15. Januar 2009

Papaya-Milchshake

Ende der 1980er habe ich erstmals davon gehört, dass man Papayas auch als Milkshake trinken kann. Ich konnte mir das damals kaum vorstellen... Seitdem ich dann in Hongkong das erste Mal eine Papayamilch getrunken hatte, gehört dieser Shake zu meinen Standardgetränken.

Die Kombination Papaya und Milch schmeckt wirklich gut!

In Ostasien habe ich sie häufiger gefunden, obwohl dort wenig Milch getrunken wird. Manchmal wird auch Sojamilch oder Kokosmilch statt Kuhmilch verwendet.

Als Abrundung kann man noch einen Spritzer Limettensaft dazugeben. Im Sommer passt auch Crushed Ice. Bei den derzeitigen Temperaturen ist das nicht nötig.
























Meine Papaya war leider nicht sonderlich aromatisch. Papayas reifen nicht nach, also musste ich sie halbreif verwenden. In solchen Fällen gebe ich in den Shake eine überreife Banane - das gleicht den Geschmack irgendwie aus und schmeckt auch sehr gut.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Papaya-Milchshake
Kategorien:Getränke, Milchmix, Papaya, Frühstück
Menge:2 bis 4 Personen

Zutaten

1Papaya
1Banane; evtl.*
1SchussLimettensaft
500-600mlKalte Vollmilch; ca.

Quelle

aus Asien mitgebracht
Erfasst *RK* 11.01.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Papaya schälen halbieren, Kerne entfernen, in Stücke schneiden und in einen Mixbecher geben. Mit etwas Limettensaft und Milch aufgießen und mit dem Pürierstab oder in einem Mixer gut durchmixen.

* Wer mag, gibt noch eine Banane dazu.

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Der Shake schmeckt zum Frühstück oder eignet sich als kleine Zwischenmahlzeit.

Dienstag, 13. Januar 2009

Rauchbiersuppe

Blog-Event XLI - Räuchern gestattet
Eigentlich wollte ich ja selbst räuchern... Aber es scheiterte u.a. daran, dass ich überzeugt wurde, solche Versuche auf den Sommer und den Garten zu vertagen. Eine rauchige, schwarze Küchendecke hätte mich jetzt nicht wirklich abgeschreckt, aber...

Eigentlich wollte ich es nämlich Stefan Wiesner nachmachen und Schnee räuchern. Davon gibt es ja derzeit genug. Langer Rede, kurzer Sinn: Ich habe es dann doch nicht gemacht, aber die Idee, eine Suppe mit einer rauchigen Flüssigkeit zu kredenzen, war schon mal da.

Was liegt hier in einer Bierregion näher, als Rauchbier als Basis zu verwenden? Früher waren viele Biere Rauchbiere, da Malz durch Räuchern haltbar gemacht wurde. Heute ist Rauchbier eine Spezialität, vor allem das Bamberger Schlenkerla ist bekannt.

Dafür wird das Malz bereits dem würzigen Rauch brennender Buchenholzscheite ausgesetzt, bevor es mit Hopfen im Sud vermischt wird und in Felsenkellern reifen darf. Das zweite Glas Rauchbier schmeckt angeblich besser als das erste, und das dritte besser als das zweite...

Ich habe einfach etwas Gemüse angebrutzelt, mit Rauchbier abgelöscht und gewürzt. Zu einem Käsebrot ergab die dunkle Suppe ein schnelles Mittagessen, das durch den rauchigen Geschmack irgendwie gut zur Jahreszeit passte.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Rauchbier-Gemüsesuppe
Kategorien:Suppe, Eintopf, Gemüse, Bier
Menge:1 bis 2 Personen

Zutaten

1/2StangeLauch
1Karotte
1HandvollTK-Erbsen
EtwasIngwer
2Essl.Olivenöl
1StückBärlauchbutter
Rauchbier
Salz, Pfeffer, Chili
1PriseZucker

Quelle

selbst erfunden
Erfasst *RK* 13.01.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Lauch und Karotte in mundgerechte Stücke schneiden, Ingwer grob hacken. Öl und Bärlauchbutter im Topf erhitzen, Gemüse dazu geben und etwas brutzeln lassen.

Mit Bier ablöschen, evtl. noch etwas Brühe dazu geben, um mehr Flüssigkeit zu bekommen und den Rauchbiergeschmack etwas zu verdünnen - je nach Geschmack.

Würzen und servieren.

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Ehrlich gesagt mag ich weder Rauchbier noch diese Suppe besonders... ;-)

Ein Dank geht an Véronique von Wie Gott in Deutschland für das interessante Thema und fürs Ausrichten des Events und an Zorra für den Kochtopf und die Unterstützung.

Montag, 12. Januar 2009

Katzengras

Auf der Spielwiese sieht es zurzeit so aus:

Die Katzen sind bei Sonnenschein zwar gerne für ein Weilchen draußen, finden dort aber nicht mehr genügend Gras.

Bevor sie alle Zimmerpflanzen malträtieren (Vorsicht bei giftigen Pflanzen!), lohnt es sich, spezielles Katzengras zu besorgen.

Man kann Katzengras aus Samen selbst ziehen oder in Gärtnereien oder Baumärkten im Töpfchen kaufen.

Wie man sieht, wird es gut angenommen.

Man sollte allerdings aufpassen, wohin man das Gras stellt, da die Katzen mit Gras als Hilfsmittel leichter erbrechen bzw. Schaum mit Haaren hochwürgen und ausspucken.

Wer eine Computertastatur neben Katzengras stellt, ist selber schuld...

Sonntag, 11. Januar 2009

Ente im Kirschbad mit Brezenknödeln

Seit ich die Entenbrust mit Kirschsauce bei Ilka gesehen hatte, wusste ich, dass ich das Rezept nachkochen wollte. Das Rezept passt auch gut zum aktuellen Fremdkochen-Event der Hüttenhilfe mit dem Thema Ente.

Als Beilage war mir allerdings nicht nach Spätzle, auch nicht nach Schupfnudeln oder Kroketten, die bei ähnlichen Rezepten empfohlen werden, sondern ich hatte die Idee, dass Brezenknödel gut dazu passen könnten.

Keine Ahnung, wie ich darauf kam, ich habe noch nie welche gegessen. Ein Rezept dafür hatte ich auch nicht - aber Rike: Sie hat vor einiger Zeit genial-leckere Brezenknödel zubereitet. Also doppelt fremdkochen. ;-)

Heute wollte ich dieses Gericht zubereiten - lustigerweise war es gestern total schwierig, die Zutaten zu bekommen! Für die Entenbrust musste ich 4 Läden anfahren, Brezen bekam ich auch erst beim dritten Anlauf, Petersilie gar nicht. Egal.

Ich habe das Enten-Rezept auf 2-4 Personen runtergerechnet und mit meinen Anmerkungen versehen.

Die Zubereitung der Ente war relativ einfach. Die Gewürze habe ich gemörsert und mich darüber gefreut, dass ich über 4 Monate nach meiner OP den schweren Mörser wieder aus dem Regal hieven kann. Das Schälen und Würfeln der Schalotten ist etwas zeitaufwändig. Thymian zu finden, war dagegen einfacher als ich dachte: Meine Orientierung im Garten war gut, ich buddelte gleich an der richtigen Stelle. :-)

Der Mitkoch widmete sich parallel der Zubereitung der Brezenknödel.

Dafür werden altbackene Brezen (hier in Franken heißen sie Brezen, nicht Brezeln) in Stücke geschnitten, in Eiermilch eingeweicht und mit Zwiebeln (wie vieles heute auf dem mit Holz befeuerten Beistellherd gebrutzelt, praktisch!) und Petersilie (Schnittlauch als Ersatz schmeckte auch) vermischt in Folie gewickelt und gegart. Wir haben den Stößel des Mörsers als Gewicht benutzt, damit die eingepackten Knödel nicht auftauchen.

Die Entenbrust war ziemlich dick und brauchte etwas länger als im Originalrezept. Währenddessen hatte ich beim Testen der Sauce beschlossen, die komplette Portion Kirschen hinein zu kippen, die Originalmenge war mir zu wenig.

Eigentlich hat es so sehr gut geschmeckt, fruchtig-portweinig eben. Der Katze war es offensichtlich zu viel Obst.

Als Beilage habe ich noch Romanesco in etwas Wasser mit Salz, Pfeffer und Chili gedünstet.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Entenbrust mit Kirsch-Portwein-Sauce
Kategorien:Geflügel, Ente, Kirsche, Portwein
Menge:4 Personen

Zutaten

2Entenbrustfilets (à 300 g)*
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1PriseGemahlener Koriander
1Essl.Olivenöl
150GrammSchalotten
100GrammSauerkirschen*
3Essl.Thymianblättchen
150mlRoter Portwein (ersatzweise Rotwein)
250mlGeflügelfond*

Quelle

nach Tim Mälzer - VOX - Schmeckt nicht gibt's nicht
Erfasst *RK* 30.07.2004 von
Ilka Spiess

Zubereitung

Die Hautseite der Entenbrust kreuzweise einritzen, dabei nicht ins Fleisch schneiden. Die Brüste mit Salz, Pfeffer und Koriander einreiben. Im heißem Öl zuerst auf der Hautseite ca. 3 Minuten scharf anbraten. Wenden und auf der Fleischseite weitere 2 Minuten anbraten.

Die Brüste in eine feuerfeste Form setzen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C 10 Minuten garen (Umluft 180°C). Schalotten fein würfeln. Ein wenig Öl in der Pfanne behalten, Rest abgießen. Schalotten andünsten. Die entsteinten Kirschen hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und frischem Thymian würzen. Mit dem Portwein ablöschen und bis auf 1/3 einkochen lassen.

Den Geflügelfond hinzugeben und offen weitere 5 Minuten einkochen lassen. Falls die Sauce zu flüssig ist, eventuell mit etwas Saucenbinder andicken und nochmals abschmecken. Entenbrüste kurz ruhen lassen und anschließend mit der Sauce servieren.

Tipps:

* Man brät die Entenbrüste zuerst scharf auf der Hautseite an, so dass das Fett ausbraten kann und die Haut knusprig wird.
* Wer mag, kann die Ente auch mit etwas gemahlener Nelke würzen.

Anmerkungen Barbara:

* Für 2 Personen 1 Entenbrust mit 430 Gramm verwendet, Sauce für 4 Personen.
* Entenhaut mit Salz, Pfeffer, Koriander und Nelke (zusammen gemörsert) gewürzt, lecker.
* Sauerkirschen aus dem Glas verwendet. Ich habe erst 100 Gramm abgewogen, am Schluss dann aber doch alle Kirschen genommen. Das war vielleicht etwas viel, mir hat's geschmeckt.
* Statt Geflügelfond Sauerkirschsaft (aus dem Glas) und Portwein, ein Hauch Gemüsebrühpulver.
* Statt Saucenbinder ca. 1 Esslöffel Speisestärke mit etwas Portwein gemischt, in die Sauce gerührt, kurz aufkochen lassen, fertig.

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Die Brezenknödel schmeckten uns sehr gut. Sie passen wunderbar zu der Ente.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Brezenknödel nach Schuhbeck
Kategorien:Teigware, Knödel, Bayern
Menge:4 Personen

Zutaten

125GrammBrezel oder Laugenstange, mind. vom Vortag
125mlMilch
1Ei
Salz, Pfeffer
Muskatnuss; frisch gerieben
1/2klein.Zwiebel
1/2Essl.Öl
1/2BundPetersilie*
HAUSSERDEM
Frischhalte- und Alufolie

Quelle

nach Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche

gefunden bei Rike: www.genial-lecker.de
Erfasst *RK* 11.01.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Brezeln vom Salz befreien und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.

Milch aufkochen, vom Herd nehmen, das Ei verquirlen und unterrühren. Die Eiermilch mit Salz, Pfeffer und wenig Muskat würzen, Laugenwürfel untermischen, ohne sie zu sehr zu zerdrücken.

Die Zwiebel schälen und fein hacken, im Öl glasig anbraten. Petersilie waschen und trockenschütteln, fein hacken. Petersilie und Zwiebel zu der Knödelmasse geben und untermischen.

Zwei große reißfeste Bögen Alufolie auf der Arbeitsplatte auslegen und mit Frischhaltefolie bedecken. Die Knödelmasse darauf verteilen und mit feuchten Händen zu Würsten von 5 cm Durchmesser formen. Die Frischhaltefolie fest darum wickeln, dann mit der Alufolie fest verschließen, die Enden eindrehen, damit gleichmäßig dicke Rollen entstehen.

In einem großen Topf Wasser zum Sieden bringen und die Knödel darin bei leicht siedendem Wasser in 30 Minuten garen.

Mit dem Schaumlöffel herausheben, von Folie befreien und in Scheiben geschnitten servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfacher mit Übung.

Anmerkungen Barbara:

* Statt Petersilie (hatten wir leider keine) Schnittlauch verwendet.
* Die Masse laut Rezept war etwas sehr flüssig, wir haben daher noch eine weitere Brezel klein geschnitten und ein weiteres Ei in die Masse gegeben. Das Ergebnis war sehr lecker.

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Hier noch eine Detailaufnahme der Entenbrust im Kirschbad mit aufgeschnittenen Brezenknödeln und Romanesco.

Die Komposition hat uns sehr gut geschmeckt.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Rosinen-Schnecken

Bei uns war am Dienstag Feiertag. Hier in Oberfranken ist es Brauch, sich zum Dreikönigsfest Stärke anzutrinken. Dafür wird in den Brauereien extra Bockbier gebraut und am Vorabend getrunken. Den Feiertag braucht man dann zum Ausnüchtern. ;-)

Den Brauch eines Dreikönigskuchens kenne ich nicht. Aber die Idee finde ich schön, und die süßen Frösche, die Zorra letztes Jahr gebacken hat, haben mich überzeugt, mir auch etwas zu überlegen.

Etwas mit Mandeln musste sein, aber auf Hefegebäck hatte ich keinen Appetit. Einen ganzen Kuchen wollte ich auch nicht machen, mir war eher nach Kleingebäck. Aber so schöne Frösche kann ich nicht... Nach kurzem Überlegen kam ich auf die Idee, aus Quark-Öl-Teig normale Schnecken zu formen und diese mit einer Füllung aus Mandeln und Rosinen zu füllen.

Die Mandeln habe ich gehackt. Wer mag, kann natürlich eine ganze Mandel drin lassen und warten, bis sie einer findet. Ich habe den Brauch etwas an meine Vorstellungen angepasst: Jeder, der eine Rosine findet, hat dieses Jahr Glück! :-)


Gebäck aus Quark-Öl-Teig schmeckt mir fast besser als Hefegebäck. Die Schnecken sind innen schön saftig, auch einen Tag später schmecken sie noch. Außerdem ist dieser Teig schnell zusammengerührt und kann ohne Wartezeit gebacken werden.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Rosinen-Schnecken aus Quark-Öl-Teig
Kategorien:Backen, Gebäck, Quark-Öl-Teig
Menge:15 bis 20 Stück

Zutaten

HROSINEN-MANDEL-FÜLLUNG
100-150Gramm Rosinen
50ml Rum
100Gramm Mandeln
100ml Sahne
1-2Teel. Brauner Zucker
HQUARK-ÖL-TEIG
250Gramm Mehl
3Teel. Backpulver
40Gramm Zucker
1Essl. Vanillezucker
125Gramm Magerquark
50ml Öl (z.B. Sonnenblumenöl oder Erdnussöl)
1/2-1  Unbehandelte Zitrone; die Schale
75ml Milch
HGLASUR
75Gramm Puderzucker
   Zitronensaft oder Rum
HAUSSERDEM
   Backpapier
 Etwas Mehl zum Ausrollen

Quelle

 eigenes Rezept
 Erfasst *RK* 06.01.2009 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Rosinen in heißem Rum einweichen.

Die Backbleche mit Backpapier belegen und bereit stellen. Backofen vorheizen auf 160°C Umluft oder 180°C Ober-/Unterhitze.

Für die Füllung die Mandeln hacken und mit der Sahne und dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen, kurz rühren, so dass eine Art Brei entsteht.

Mehl und Backpulver in eine Rührschüssel sieben. Die anderen Zutaten dazu geben und alles mit den Knethaken erst auf niedriger, dann auf hoher Stufe kurz verarbeiten, so dass ein glatter Teig entsteht. Eventuell die Hände dazu nehmen. Nicht zu lange kneten, da der Teig sonst klebt.

Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig zu einem Rechteck (ca. 35 x 45 cm) ausrollen. Die Rosinen mit der Mandelmasse verrühren und gleichmäßig auf den Teig geben. Dabei auf den beiden langen Seiten ca. 1 cm Rand frei lassen.

Das Rechteck von einer langen Seite her aufrollen. Die Rolle vorsichtig mit einem scharfen Messer (am besten funktioniert das mit einem Messer mit Wellenschliff und sägende Bewegungen) in Scheiben schneiden. Diese Schnecken auf die Backbleche legen und in den Backofen schieben und ca. 20-25 Minuten backen.

Die Schnecken auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit etwas Zitronensaft oder Rum verrühren, so dass ein dickflüssiger Guss entsteht. Die Schnecken mit dem Guss bestreichen.

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Meine Exemplare sind etwas dunkel geworden, ich hatte mich mit der Temperatur vertan. Das Rezept habe ich entsprechend angepasst.

Hier noch ein Foto, auf dem man mit etwas Phantasie erkennen kann, wie hoch der Schnee auf der Spielwiese steht.

Montag, 5. Januar 2009

Scones

Anfang der 80er Jahre war ich zum Schüleraustausch in England und habe dort Scones kennen gelernt. Im Kochunterricht haben wir sie selbst gebacken, das geht ganz einfach.

Ich hatte seit Jahren keine mehr gemacht, vor allem, weil ich hier keine Clotted Cream bekomme, um den typischen Cream Tea zu geniessen. Bei Ulrike habe ich gelesen, dass sie Kaymak als Ersatz verwendet hat. Den habe ich sofort gekauft, als ich einen türkischen Supermarkt sah.

Jetzt ging es nur noch daran, das Rezept zu finden. Dandu hatte vor einiger Zeit nach herumliegenden Rezepten, handgeschriebenen Zetteln usw. gefragt. Hier ist also ein etwas verspäteter Beitrag zu diesem Thema!

Das Rezept für die Scones fand sich ordentlich abgeheftet in einem Ordner mit der Aufschrift "Backen - Desserts" im Kapitel Kleingebäck. So chaotisch wie ich immer denke, bin ich wohl doch nicht. ;-)

Lustig finde ich, dass ich mit 14 eine Phase hatte, in der ich nach links gerichtet geschrieben habe - das lag vielleicht an den paar Wochen England, mit dem Umschauen beim Über-die-Straße-gehen musste ich mich da ja auch umgewöhnen...

Das Rühren des Teigs geht ganz einfach und sehr schnell, entweder mit den Händen oder in der Maschine. Der Teig schmeckt sehr lecker und lässt sich gut ausrollen.

Von der Idee, Scones zu backen, bis sie fertig aus dem Backofen kommen, vergehen gerade mal 15-20 Minuten. Also ideal, wenn man spontan Appetit darauf bekommt.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Scones - Originalrezept aus Devon
Kategorien:Backen, Gebäck, England
Menge:8 Scones

Zutaten

225GrammMehl
1/2Pack.Backpulver
1/2PriseSalz
55GrammMargarine oder Butter
55GrammZucker
55GrammRosinen
120mlMilch
HZUM SERVIEREN
Tee
Clotted cream (ersatzweise Kaymak, oder notfalls
-- Creme double oder Mascarpone)
Erdbeerkonfitüre

Quelle

1982 aus Tiverton, Devon mitgebracht

Erfasst *RK* 27.12.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 210 Grad (Umluft 180-190°C) vorheizen.

Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Fett in eine Schüssel geben und alles gut verkneten. Rosinen zugeben und nach und nach etwas Milch, bis aus dem einzelnen Zutaten ein Teig entstanden ist. Das geht entweder mit der Hand oder mit einer Küchenmaschine.

Den Teig ca. 2 cm dick auswellen und mit einem Glas runde Scones ausstechen. Den Teig mehrmals ausrollen, so dass insgesamt 8 Scones entstehen. Auf ein Backblech geben und für ca. 10 Minuten backen.

Mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre zu einer Tasse Tee genießen.

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Kaymak ist wirklich ein ganz guter Ersatz für Clotted Cream.

Die Scones schmecken am besten frisch. Ich mag sie zum Frühstück oder am Nachmittag.

Eine andere Alternative für schnelle Brötchen mit Backpulverteig sind meine Quarkbrötchen.

Sonntag, 4. Januar 2009

Rote Bete, Erbsen und Zartweizen

Wieder etwas aus der Sparte wild improvisiert: Ein paar Rote Bete Knollen und Gorgonzola mussten weg, Lauch war noch da und statt Nudeln wollte ich mal wieder etwas kernigeres.

Also gab es Zartweizen (geht schnell), dazu rote Bete, die ich mit einer roten Zwiebel zusammen angebraten und mit Gorgonzola versetzt serviert habe. Um etwas grüne Farbe ins Spiel zu bringen, durften Lauch, Erbsen und Bärlauch zusammen brutzeln.

Einen Gourmet-Preis gewinnt man mit dem Gericht nicht, aber was soll's. Es ist winterlich bodenständig und hat uns gut geschmeckt, das ist die Hauptsache.

















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gebratene Rote-Bete mit Gorgonzola an rotem Zartweizen und Erbsen-Lauch-Gemüse
Kategorien:Gemüse, Rotebete, Erbse, Getreide
Menge:2 Personen

Zutaten

HROTER ZARTWEIZEN
120Gramm
Zartweizen (Ebly)
Salzwasser
2Teel.Pesto rosso
2Tomaten aus der Dose, zerdrückt
EtwasTomatensaft aus der Dose
Salz, Pfeffer, Chili
HROTE BETE MIT GORGONZOLA
3KnollenRote Bete
1Rote Zwiebel
1Schuss
Olivenöl
1HandvollGorgonzola
Salz, Pfeffer
HERBSEN-LAUCH-GEMÜSE
1StangeLauch
1HandvollErbsen (TK)
1Essl.Butterschmalz
1SchussOlivenöl

EtwasWasser
1Teel.Bärlauch, gehackt und in Öl eingelegt
-- oder Bärlauchbutter
1SchussSherry, evtl.
1SchussSahne
Salz, Pfeffer

Quelle

selbst improvisiert
Erfasst *RK* 30.12.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwiebel und Rote Bete in Scheiben schneiden. Beides in einer Pfanne in etwas Olivenöl brutzeln lassen.

Wasser in einem Topf aufkochen, salzen. Zartweizen nach Packungsanweisung dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen.

Lauch in Scheiben schneiden, mit den Erbsen in einem Topf in etwas Butterschmalz und Olivenöl anbraten. Etwas Wasser dazugeben und einige Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist. Bärlauch dazu geben, mit Sherry, Sahne und Gewürzen abschmecken.

Gorgonzola in Würfel schneiden und zu der Rote Bete geben, so dass der Käse etwas schmilzt. Würzen, dabei wenig Salz verwenden, da der Käse ja schon salzig ist.

Zartweizen abgießen. Zurück in den Topf geben und mit Tomaten, Tomatensaft, rotem Pesto und den Gewürzen mischen.

Alle drei Gerichte hübsch nebeneinander auf einem Teller anrichten.

Dazu passt ein zischendes Bier.

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Freitag, 2. Januar 2009

Sellerie-Feldsalat mit Speck-Croûtons

Mittags mag ich gerne etwas, das schnell geht und nicht allzu satt macht, damit man nach dem Essen nicht so müde wird.

Ideal eignet sich da Salat. Schön grün und auf der Spielwiese immer gerne gegessen, ist Feldsalat.

Im Winter mag ich Salat gerne deftiger, ein Klassiker hier im Hause ist Feldsalat mit Speck-Croûtons.

Diesmal habe ich etwas improvisiert und Knollensellerie darübergehobelt - eine erstaunlich gute Kombination!

Die Selleriestifte geben etwas Biss und Frische dazu, was sich sehr gut ergänzt.


Dies hier war unser heutiges Mittagessen:


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Salat aus Feldsalat und Sellerie mit Speck-Croûtons
Kategorien:Salat, Kalt, Warm, Feldsalat, Winter
Menge:2 Personen als Hauptgericht, sonst ca. 4-6 Personen

Zutaten

1Handvoll
Speck
EtwasOlivenöl
4ScheibenVollkorn-Toast
1Rote Zwiebel
1Knoblauchzehe
1Pack.Feldsalat
1HandvollKnollensellerie
HDRESSING
1Teel.Dijon-Senf
1/2Teel.Brauner Zucker
Salz, Pfeffer
3Essl.Himbeeressig
1Essl.Kürbiskernöl
6Essl.Olivenöl oder Erdnussöl oder anderes
-- hochwertiges Salatöl

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 02.01.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Feldsalat waschen und schleudern. Sellerie schälen. Einen großen Teller oder eine Salatschüssel bereit stellen.

Die Zutaten für das Dressig zusammenrühren und beiseite stellen.

Speck würfeln und im eigenen Fett in einer beschichteten Pfanne anbraten. Beiseite stellen.

Zwiebel und Knoblauch würfeln, mit dem Öl in die Pfanne geben und brutzeln lassen. Toastscheiben kurz toasten, dann in Würfel schneiden und in die Pfanne geben. Mit anbraten lassen. Dann den Speck wieder dazu geben und gut vermischen.

Feldsalat auf den Salatteller oder in die Salatschüssel geben, darauf mit einer Mandoline, einem Hobel oder einfach mit einem Messer Julienne hobeln bzw. schneiden und darauf geben. Als nächstes das Dressing darüber geben. Am Schluss kommen die Croûtons mitsamt Speck, Zwiebeln und Knoblauchstücken dazu.

Wer mag, isst noch etwas Toast dazu.

Im Winter schmeckt der Salat auch auf vorgewärmten Tellern.

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Der Klassiker in unserem Hause geht fast genauso, allerdings ohne Sellerie, dafür mit Walnüssen.

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