Sonntag, 28. Februar 2010

Tacos

Das erst Mal mit Tacos konfrontiert wurde ich 1984, als ich im Schüleraustausch in den USA war. Damals war das dort irgendwie Mode. Gut gefallen hat mir dabei, dass man sich die Füllung aus einer großen Auswahl Zutaten selbst zusammen stellen konnte. So war ich sehr großzügig mit Gemüsen, Salat und Käse und etwas sparsamer mit der Fleischsauce.

Damals nannte sich das "Mexican Food", aber das sehe ich nachdem ich mehrmals in Mexiko war, inzwischen etwas anders und die Tacos bekommen die Kategorie "USA". ;-)

Egal, ich mag Tacos immer noch sehr gerne und auch bei uns zuhause gibt es ab und zu welche. Da ich zu faul bin, Tortillas selber zu machen (wer's probieren mag, eine Anleitung für Mais-Tortillas findet sich beim Kochknecht) habe ich Fertigware verwendet.

Die überwürzte Fertig-Salsa oder Gewürzmischungen für Tacos kaufe ich dagegen nicht. Irgendwie schafft man es selber, eine Tomaten-Salsa oder Sour Cream zu improvieren. Da es gute Avocados zu kaufen gab, habe ich aber statt der Tomatensalsa eine Guacamole dazu serviert. Die hatte ich schon nachmittags zubereitet, so dass ich sie bei Tageslicht fotografieren konnte.

Hier das Rezept für Tacos, wobei man sich daran nicht sklavisch halten sollte - improvisieren ist angesagt:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Tacos mit Rind und gemüsiger Füllung
Kategorien:Teigware, Teigtasche, Hackfleisch, Party, USA
Menge:2 bis 3 Portionen

Zutaten

HTACOS
5-8Taco-Shells (Fertigprodukt)
-- alternativ kann man die Maistortillas
-- natürlich auch selber machen
HCHILI CON CARNE ALS FÜLLUNG
150-200GrammRinderhackfleisch oder Rindfleisch, in feine
-- Stücke geschnitten
EtwasÖl
1Zwiebel
2Knoblauchzehen
1-2Getrocknete oder frische Chilischoten
Salz, Pfeffer
1DoseTomaten oder Pizzatomaten
1/2DoseKidneybohnen; evtl.
HGUACAMOLE MIT TOMATE
1Avocado
1/2Zwiebel; evtl
1Knoblauchzehe; evtl
1/2Rote oder grüne Chilischote oder einige Tropfen
-- mexikanische Chilisauce (oder Tabasco)
1/2-1Limette, den Saft
1HandvollKorianderblätter (Cilantro)
Salz, schwarzer Pfeffer
1Tomate
HTOPPING
EinigeBlätter Eissalat
1Gelbe Paprika
1-2Tomaten
1Zwiebel; evtl.
EtwasMais; evtl.
2-3HandvollKäse, gerieben (z.B. Emmentaler oder Cheddar)
Sour Cream (ersatzweise Schmand mit Pfeffer und
-- einem Spritzer Zitronen-/Limettensaft
-- verrührt)

Quelle

bewährtes Standardrezept mit Variationsmöglichkeiten
Erfasst *RK* 28.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Fleisch mit etwas Öl in einem Topf, einer großen Pfanne oder einem Wok anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und Chilischoten schneiden oder hacken und gut mit anbraten. Tomaten stückeln und in den Topf geben. Ein Weilchen köcheln lassen, so dass eine leicht breiige Masse entsteht. Würzen. Kidneybohnen abgießen und gut in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen. Zu dem Chili geben und noch etwas köcheln lassen.

Für die Guacamole Zwiebel, Knoblauch, Chili und Koriander fein hacken und in eine Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer, evtl. Chilisauce vermengen. Avocados klein schneiden oder mit einer Gabel zerdrücken, in die Schüssel geben und sofort den Limettensaft unterrühren, damit das Avocadopüree sich nicht verfärbt. Tomate klein schneiden und unterheben.

Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, Salat in Blätter teilen. Alles auf einer Platte anrichten, so dass sich beim Essen jeder davon bedienen kann. Geriebenen Käse und Saucen dazu stellen.

Taco-Shells im Backofen nach Packungsanweisung erwärmen.

Jeder nimmt sich ein bis zwei Taco-Shells auf seinen Teller, füllt sie je nach Geschmack mit mehr oder weniger Chili con carne, legt Gemüse und Salat darüber, bestreut mit Käse darüber und gibt Sour Cream und Guacamole dazu.

* Dazu passt Bier.
* Das Chili con carne lässt sich auch am Vortag zubereiten und wieder aufwärmen.
* Statt der amerikanischen harten Maistortillas kann man auch mexikanische weichere Tortillas verwenden.
* Statt Guacamole und Sour Cream oder als Ergänzung passt auch eine scharfe Salsa auf Tomatenbasis.
* Statt Rindfleischfüllung passt auch Hähnchenfleisch oder eine vegetarische Füllung. Man kann hier eigentlich ziemlich variieren.

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Mittwoch, 24. Februar 2010

Nachgekocht: Kokos-Mango-Suppe

Nach einem Curry-Gericht (ähnlich diesem hier) hatte ich noch eine halbe Dose Kokosmilch übrig, außerdem war noch eine halbe Mango da. Eigentlich wollte ich phantasielos wie ich bin unser normales Mango-Dessert daraus zubereiten. Aber dann stach mir bei sammelhamster Noémi rechts in der Archivleiste der Begriff Kokos-Mango ins Auge...

Beim Klicken erschien eine nachgekochte Kokos-Mango-Suppe, die im Original von lavaterra gekocht wurde und sich hier findet. Sie hat das Rezept durch die Zeitschrift von Billa. So machen Rezepte die Runde und werden immer ein wenig verändert...

Bei uns gab's nämlich keine grüne Chili und keine rote Currypaste - also habe ich das einfach umgedreht, rote Chili und grüne Currypaste. Statt Basilikum schmeckte uns Koriander (aus der Tiefkühltruhe) wunderbar dazu.

Leider hatte ich mich mit der Schärfe etwas vertan, die rote Chili war ganz schön scharf und mit der Currypaste war ich zu großzügig, so dass der Mitesser ganz schön ins Schwitzen kam. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kokos-Mango-Suppe asiatisch angehaucht
Kategorien:Suppe, Mango, Kokos, Asien
Menge:2 Personen

Zutaten

1Rote Zwiebel
1Knoblauchzehe
1-2cmStück Ingwer
1/2Rote Chilischote
1Essl.Öl
1Teel.Grüne Currypaste
400mlHühner- oder Gemüsebrühe
200mlKokosmilch
1/2Reife Mango
Frischer Koriander oder (Thai-)Basilikumblätter
Zucker, Salz
1/2Limette
2Essl.Gesalzene Erdnüsse gehackt

Quelle

http://lavaterra.blog.de nach Billa Magazin frisch
gekocht & besser leben Jan./Feb.2010
gefunden bei sammelhamster
Erfasst *RK* 22.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen. Zwiebeln in Spalten schneiden, Knoblauch hacken und Ingwer fein würfeln, Chilischote in hauchdünne Ringe schneiden.

Etwas Öl im Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer leicht anrösten. Currypaste und Chilischote zufügen, kurz anschwitzen. Mit Brühe und Kokosmilch aufgießen, zum Kochen bringen und 15 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Kurz vor Ende der Garzeit zur Suppe geben.

Ganz am Schluss die gehackten Korianderblätter o.ä. zufügen. Mit Zucker, Salz und Limettensaft abschmecken und in Suppenschalen füllen. Mit Erdnüssen bestreut servieren.

Tipp: Als Variation kann man evtl. Garnelen oder Hühnerfleisch zugeben.

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Montag, 22. Februar 2010

Murks: Ente à l'orange

Kürzlich war mir nach Entenbrust und irgendwie hatte ich Appetit auf die drei Bio-Orangen, die da noch herum lagen. Also, was lag näher als Entenbrust à l'orange auszuprobieren?!

Dazu könnte Kartoffelgratin gut passen, hatte ich mal wo gelesen, und Broccoli war noch da - ein perfekter grüner Farbtupfer, und außerdem mit etwas Biss sicher eine gute Ergänzung.

Wir haben also losgelegt. Bei drei Komponenten ist eine gewisse Planung nötig: Angefangen haben wir mit dem Gratin, weil dieses am längsten im Backofen braucht. Dann die Ente angebraten, nebenbei die Orangen zu Zesten und Filets verarbeitet - oh weh, da riecht doch was... Dummerweise hatte die Ente etwas viel Hitze abbekommen und war auf der Hautseite schwarz! Wir haben dann einen Teil der Haut-Fett-Seite abgeschnitten und die Ente weiter leicht angebraten und danach in den Backofen verfrachtet.


Nebenbei den Broccoli gedünstet, mit frischem Schnee (davon gibt's zurzeit ja genug) abgeschreckt und die Orangen karamellisiert und ein Sößchen fabriziert.

Irgendwie hat sich die Ente für unsere mangelnde Aufmerksamkeit gerächt - oder (Supermarktware, tiefgekühlt, ich geb's zu) vielleicht war sie von vornherein nicht so lecker wie frühere Exemplare - wer weiß. Jedenfalls schmeckte sie fad, nach Styropor, irgendwie nach gar nichts.  

Das war schade, der Rest sah nämlich nicht nur farbenfroh und lecker aus, sondern schmeckte genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte:

Das Gratin wunderbar cremig-kartoffelig ganz leicht nach Käse und Muskat, die Broccoliröschen hatten noch genügend Biss und Farbe, um mir zu munden - und die Orangensauce war der Hammer: Absolut zum Reinknien lecker, richtig phantastisch, wunderbar!

Nur die Ente...

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Ente à l'orange mit Kartoffelgratin und Broccoli
Kategorien:Geflügel, Ente, Orange, Kartoffel
Menge:2 Personen

Zutaten

1Barbarie-Entenbrust*
HORANGENSAUCE
1Essl.Zucker
1Essl.Butter
3Unbehandelte Orangen
2Schalotten
1SchussSherry
150mlGeflügelbrühe, Gemüsebrühe oder Wasser
1-2Essl.Eiskalte Butter; in Flöckchen
Salz, weißer Pfeffer
HKARTOFFELGRATIN
6-8Kartoffeln
100-200mlSahne
100mlMilch
1Knoblauchzehe
1Essl.Aromatischer Käse, gerieben
Salz, weißer Pfeffer, Muskat
EtwasButter zum Ausfetten der Form
HGEDÜNSTETER BROCCOLI
1/2-1Broccoli
Wasser
Eiswürfel (oder Schnee)
Salz, schwarzer Pfeffer, Muskat
Chili, wer mag
1Teel.Butter

Quelle

eigene Improvisation
Erfasst *RK* 22.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf ca. 180 Grad Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen.

Für das Gratin Dauphinois den Knoblauch fein hacken. Knoblauch, Sahne, Milch, Käse und Gewürze in einem Topf erwärmen, bis der Käse schmilzt und eine einheitliche Masse entstanden ist. Kartoffeln in hauchdünne Scheiben hobeln oder schneiden. Wer mag, kann die Kartoffelscheiben in den Topf geben und hier schon einmal ein paar Minuten köcheln lassen. Alternativ kann man die Kartoffelscheiben auch gleich in eine gefettete ofenfeste Form schichten und mit der heißen Milch-Sahne-Käse-Creme übergießen. Wichtig ist, dass alle Kartoffeln bedeckt sind; evtl. noch etwas Milch nachgießen. Im Backofen, falls vorgekocht, 30-45 Minuten backen, sonst länger (ca. 80-90 Minuten).

Von 2 der Orangen mit dem Zestenreißer oder einem Messer hauchfeine Zesten (dünne Orangenschale) reißen bzw. schneiden und beiseite legen. Die Orangen dick schälen, so dass das Weiße auch entfernt wird und Filets schneiden, beiseite legen. Die Orangen auspressen, Saft auffangen.

Die Hautseite der Ente kreuzweise einschneiden. Eine Pfanne erhitzen, die Ente darin zuerst ohne Fett im eigenen Fett bei leichter bis mittlerer Hitze auf der Hautseite 4-5 Minuten braten. Mit der Haut nach oben in eine feuerfeste Form setzen. Im Backofen bei ca. 180 Grad Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) 10-15 Min. weiter garen.

Broccoli waschen und Röschen abteilen bzw. abschneiden. Den Strunk ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Etwas Wasser in einem Topf erhitzen und den Broccoli darin bei geschlossenem Deckel 4-5 Minuten köcheln lassen. Er soll nicht von Wasser bedeckt sein, sondern mehr im Dampf garen. Wenn er gar, aber noch bissfest ist, abgießen und mit den Eiswürfeln (ich habe frischen Schnee verwendet) mischen, so dass er die schöne grüne Farbe behält. Mit etwas Butter und den Gewürzen im Topf mischen und wieder erwärmen.

Zucker karamellisieren, Butter dazugeben und die Orangenschalen darin glasieren. Die Schalotten fein würfeln, in die Pfanne geben. Mit Sherry ablöschen. Fond und Orangensaft dazugeben und auf die Hälfte oder etwas mehr einkochen lassen. Die Orangenfilets dazugeben, warm werden lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eiskalte Butter einrühren, so dass die Sauce etwas andickt.

Ente aus dem Ofen holen, einige Minuten ruhen lassen. Aufschneiden, mit Orangensauce dekorativ übergießen und mit Kartoffelgratin und Broccoli anrichten.

* Das Originalrezept ist mit einer ganzen Ente - für 2 Personen ist dies definitiv zu viel, deshalb haben wir eine Entenbrust verwendet.
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Sonntag, 21. Februar 2010

Nachgebacken: Anikós Kakao-Schnecken

Anikó hat am Dienstag eine dringende Nachbastel-Empfehlung ausgesprochen: Ihre Kakao-Schnecken sahen ja auch richtig zum Anbeißen aus und die Beschreibung las sich mit den Begriffen kakaoig und fluffig auch so richtig zum Nachbacken.

Das Originalrezept stammt von Eszter von Füszer és Lélek und findet sich hier. Zum Glück hat Anikó das Rezept für uns übersetzt, ungarisch ist nicht gerade meine Stärke. ;-)

Am Mittwoch nachmittag habe ich mir ein paar Minuten stibitzt und den Teig angesetzt, zwei Stunden später (bei mir ist es auch kühl) habe ich die Teile geformt und gebacken.

Dummerweise fiel mir während des Teigrührens auf, dass keine Milch im Haus war... Zum Glück war noch etwas Sahne da. Vermischt mit Wasser hat das als Ersatz funktioniert. :-)

Die erste Schnecke habe ich abgezupft, als ich sie gerade aus dem Ofen holte - dabei habe ich mir fast die Finger und den Gaumen verbrannt, aber festgestellt, dass sie heiß auch schon sehr lecker schmecken. Abgekühlt sind die Kakaós csigák einfach super.

Die ungarischen Schnecken eignen sich als kleiner Imbiss, gegen Kuchenheißhunger oder auch zum Frühstück - einfach perfekt! 

Der Mitesser ist total begeistert und fordert sofortigen Ungarn-Urlaub und regelmäßiges Nachbacken der Kakao-Schnecken.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Ungarische Kakao-Schnecken - Kakaós csigák
Kategorien:Backen, Gebäck, Hefeteig, Ungarn
Menge:1 Rezept

Zutaten

HFÜR DEN TEIG
500GrammMehl*
50GrammWeiche Butter
1Pack.Trockenhefe
300mlLauwarme Milch**
1Eigelb
4Teel.Zucker
1PriseSalz
HFÜR DIE FÜLLUNG
7-10Teel.Puderzucker; ca.
4-5Teel.Kakaopulver; ca.
HZUM FERTIG-BACKEN
150mlMilch
50GrammButter

Quelle

gefunden bei Anikó
http://paprikameetskardamom.wordpress.com
nach einem Rezept von Eszter, Blog Füszer és Lélek
Erfasst *RK* 16.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Teig einen glatten Hefeteig kneten. Das geht gut mit der Küchenmaschine.
An einem warmen, zugfreien Ort zur doppelten Größe aufgehen lassen. Das dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden, je nach Temperatur.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den aufgegangenen Teig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Oberfläche zu einer etwa rechteckigen Form ausrollen. Puderzucker und Kakao mischen. Die Teigplatte großzügig dick mit der Puderzucker- Kakao-Mischung bestreuen. Von der längeren Seite aufrollen und in ca. 3 cm dicke Schnecken schneiden.
Eine große Auflaufform (24 x 40 cm) mit Backpapier auslegen und die Schnecken eng einander schmiegend hinein legen.

Im heißen Ofen 15 Minuten backen. Herausholen und mit der Butter und Milch belegen/begießen und nochmals für 15 Minuten in den Ofen geben und fertig backen.

Die Schnecken kann man warm oder kalt genießen. Laut Eszter kann man sie auch einfrieren.

Sie schmecken wunderbar aromatisch, nicht zu süß, dafür saftig und fluffig, wirklich traumhaft!

Anmerkungen Barbara:

* Ich habe 150 Gramm frisch gemahlenene Dinkel und 350 Gramm Weizenmehl Type 405 verwendet.

** Da mir die Milch ausging, habe ich Sahne mit Wasser vermischt als Ersatz für Milch verwendet. Das hat zum Glück funktioniert. :-)

Anmerkungen 28.02.2010: Diesmal habe ich eine eckige Springform genommen und 4 x 5 Schnecken mit etwas Abstand nebeneinander gesetzt. Da sie noch etwas aufgehen, hat das wunderbar funktioniert. Man muss nur darauf achten, dass man eine Springform verwendet, aus der die Milch (nach 15 Minuten Backen) nicht rausläuft, also mit einem kleinen Rand.
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Bei Steph findet sich eine Variation mit Zitronenabrieb, sammelhamster Noémi hat heute auch welche gebacken. :-)

Donnerstag, 18. Februar 2010

French Toast

Bei dem derzeitigen Wetter sehne ich mich nach Reisen in warme Gefilde. Da kam mir ein Urlaubsklassiker ins Gedächtnis: French Toast. Irgendwie gibt's das fast überall, gerne auch an irgendwelchen Garküchen, in denen mit fast nichts wunderbares Essen gezaubert wird.

Da noch altes Weißbrot da war, habe ich damit improvisiert, das klappte ganz gut. Das Brot wird in Eiermilch getunkt, ausgebacken und mit einem Badesee aus Sirup und etwas frischem Obst gegessen. Soulfood im Winter. :-)



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Barbaras French Toast
Kategorien:Frühstück, Warm, Brot
Menge:2 Personen

Zutaten

6ScheibenWeissbrot oder Toast; ca
2Eier
100mlMilch
1Teel.Vanillezucker
1PriseSalz
EtwasButter und Butterschmalz zum Ausbacken
Ahornsirup
Obst

Quelle

von Rucksackreisen mitgebracht
Erfasst *RK* 13.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eier, Milch, Vanillezucker und Salz gut verrühren, am besten mit einem Pürierstab. In eine flache Form geben.

Weissbrot in Scheiben schneiden und in die Eiermilch legen. Ein paar Minuten einweichen lassen (evtl. zwischendurch wenden), bis die Brotscheiben durchweicht sind.

Butter und Butterschmalz in eine Pfanne geben. Die eingeweichten Brotscheiben bei niedriger bis mittlerer Hitze in mehreren Minuten goldbraun ausbacken.

Mit Ahornsirup und frischen Früchten servieren.
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Eigentlich ist das Rezept ähnlich wie Arme Ritter. Die gab's kürzlich u.a. in etwas noblerer Variante bei Robert und klassisch mit Zimtzucker bei Rike.

Dienstag, 16. Februar 2010

Pastinakengratin

Pastinaken findet man so langsam wieder in den Läden und auf Märkten. Seit einigen Jahren erleben sie - wie andere "vergessene Gemüse" eine Renaissance. Ich finde das klasse, denn Pastinaken schmecken mir richtig gut. :-)

Sus hat das Gemüse als Thema für den aktuellen Garten-Koch-Event gewählt. Pastinaken waren problemlos im Supermarkt des Nachbarorts zu bekommen. Mal schauen, dieses Jahr säe ich vielleicht welche in den Garten...

Pastinaken ähneln Karotten, sind aber süßer. Sie sind auch nicht so knackig, enthalten weniger Wasser und fühlen sich daher beim Schneiden etwas wattig an. Ich habe gelesen, dass man sie schälen soll und habe das getan. Sie garen relativ schnell und schmecken auch gut, wenn man sie einfach dünstet oder glasiert.

Ich habe mir überlegt, dass sie gratiniert bestimmt gut schmecken und habe sie einfach in Scheiben geschnitten, erst etwas in Butter gedünstet und dann im Backofen gebacken. Das Ergebnis war vorzüglich!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pastinakengratin
Kategorien:Gemüse, Auflauf, Pastinake, Winter
Menge:2 Portionen

Zutaten

6Pastinaken
EtwasButter oder Butterschmalz
Salz, weißer Pfeffer
Muskat
2-3SchussSahne
Parmesan
1Essl.Panko oder Semmelbrösel

Quelle

eigene Kreation
Erfasst *RK* 14.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Pastinaken schälen und in dünne Scheiben schneiden oder raspeln. Etwas Butter oder Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Pastinaken darin unter Rühren ein paar Minuten braten. Mit Salz, weißem Pfeffer und Muskat abschmecken, mit Sahne übergießen.

In feuerfeste Förmchen geben, mit frisch geriebenem Parmesan und Panko oder Semmelbröseln überstreuen und im Backofen bei ca. 200°C (180°C Umluft) für 20-30 Minuten überbacken. Damit das Gratin nicht schwarz wird, evtl. zeitweise mit Alufolie überdecken.
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Hier noch der Banner des Events. Irgendwie habe ich mit dem neuen Editor von Blogger noch meine Probleme, Grafiken mit Links zu versehen, kleiner zu machen und daneben zu texten, usw. Also geht das heute mal so:

Garten-Koch-Event Februar 2010: Pastinaken
[28. Februar 2010]

Sonntag, 14. Februar 2010

Himbeer-Baiser-Sahne-Dessert

Von Weiß habe ich ehrlich gesagt genug... Ich bin kein Fan von Winter, Kälte und Schnee. Ausgerechnet jetzt möchte Jan von Jans Küchenleben weiße Kreationen von uns.

Jan richtet den aktuellen Blog-Event in Zorras Kochtopf aus: Weiß wie der Schnee. Ich bin ja bekannt dafür, dass ich lieber bunte Gerichte mag. Aber für Jan gibt es heute doch noch etwas weißes. Es ist ein Dessert für den Winter: Man benötigt dafür nämlich tiefgekühlte Himbeeren, die man entweder kaufen kann oder, so wie ich, noch von der letzten Ernte eingefroren hat. Dazu etwas Baisers (ich hatte gekaufte) und viel Sahne, damit auch die Kalorienbilanz stimmt und man Power fürs nächste Schneeräumen hat. ;-)

Diese Zutaten und etwas Himbeergeist (kann man auch weglassen) schichtet man abwechselnd in ein Glas, lässt sie gut durchziehen und genießt.

Die Sahne gefriert leicht, die Himbeeren und der Schnaps weichen die Baisers auf, das ganze hat dann eine interessante Konsistenz - ähnlich wie ein Halbgefrorenes - und einen super Geschmack.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Himbeer-Baiser-Sahne-Dessert
Kategorien:Süßspeise, Kalt, Eis, Himbeere
Menge:2 Personen

Zutaten

200-250GrammSchlagsahne
8Baisers oder Meringuen
250GrammTiefgekühlte Himbeeren
2-4Essl.Himbeergeist

Quelle

Rezept von Irma
Erfasst *RK* 14.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Sahne (ohne Zucker) steif schlagen.

Die Hälfte der Baisers bzw. Meringen in Glasschüsseln krümeln. Darauf die Hälfte der tiefgekühlten, nicht aufgetauten Himbeeren geben und mit der Hälfte des Himbeergeists beträufeln. Mit der Hälfte der Schlagsahne bedecken.

Nun wird das ganze wiederholt: Baisers darüber bröseln, Himbeeren und Himbeergeist darauf, mit Sahne bedecken. Wer mag, dekoriert mit einer Himbeere.

Das Dessert für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank geben und dann servieren.
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Das Rezept gab's so ähnlich auch mal im WDR, bei einer Sondersendung Grüner Daumen - Verwöhnter Gaumen mit Ulrike Lindner, Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Dort nannte es sich "Das Geheimnis der Roten Inge".

Blog-Event-LIII: Weiß wie der Schnee (Einsendeschluss 15. Februar 2010)Ein Dank an  Jan und Zorra fürs Ausrichten des Events.

Freitag, 12. Februar 2010

Partysnacks aus Quark-Öl-Teig

Für eine Feier kürzlich wollte ich Fingerfood zubereiten - irgendetwas herzhaftes.

Da kam ich auf die Idee, mit Quark-Öl-Teig, den ich ja ganz gerne mag, zwei Sorten Gebäck zuzubereiten. Das eine wurden Hörnchen mit Schinken und Käse, das zweite etwas gemüsigeres mit einer winterlichen Lauchfüllung.

Der Teig ist schnell zusammen gerührt, das Auswellen geht problemlos (das nächste Mal etwas dünner, die Teile gehen doch ziemlich auf!) und sie sind schnell gefüllt und gebacken.

Frisch schmecken sie am besten, aber erstaunlicherweise fanden wir sie auch aufgebacken am nächsten Tag noch superlecker.

Das gibt's jetzt öfter. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schinken-Käse-Hörnchen und Lauchdreiecke
Kategorien:Backen, Gebäck, Quark-Öl-Teig, Party
Menge:20 bis 30 Gebäckstücke

Zutaten

HQUARK-ÖL-TEIG
500Gramm
Mehl*
2Pack.Backpulver
250GrammMagerquark
2Eier
100mlÖl
100mlMilch
1Teel.Salz
HFÜR DIE SCHINKEN-KÄSE-HÖRNCHEN
Kochschinken, dünne Scheiben
Käse, z.B. Emmentaler, Gouda, o.ä., in Scheiben
HFÜR DIE LAUCHDREIECKE**
1StangeLauch
EtwasÖl
Salz, Pfeffer
Chili, Paprika, Cayennepfeffer o.ä
1ScheibeSchinken (kann man weglassen)
1ScheibeKäse
HZUM BESTREICHEN
1Eigelb
1Essl.Milch oder Sahne

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 07.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für den Teig Mehl mit Backpulver gut vermischen und in eine Rührschüssel sieben. Die anderen Zutaten dazu geben und mit dem Knethaken erst auf niedriger, dann auf hoher Stufe kurz verarbeiten, so dass ein glatter Teig entsteht. Eventuell die Hände dazu nehmen. Nicht zu lange kneten, da der Teig sonst klebt.

Den Teig in zwei Teigstücke teilen.

Backofen vorheizen auf 160°C Umluft oder 180°C Ober-/Unterhitze.

Arbeitsfläche leicht bemehlen und die Hälfte des Teigs zu einem Quadrat oder Rechteck (ca. 35-40 cm) ausrollen. Der Teig kann ruhig relativ dünn ausgerollt werden, da er beim Backen noch gut aufgeht!

Mit Hilfe eines Messers in Quadrate schneiden, diese in Dreiecke. Mit Käse- und Schinkenscheiben belegen und von der langen Seite her aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Eigelb und Sahne gut verrühren und mit einem Löffel oder einem Pinsel auf die Schinken-Käse-Hörnchen auftragen. Die Hörnchen in den Backofen geben und ca. 20 Minuten goldgelb backen lassen.

Währenddessen den Lauch putzen, in dünne Ringe schneiden. Mit etwas Öl in einer Pfanne leicht anbraten, bis er etwas zerfällt. Schinken und Käse in Würfel schneiden, dazugeben. Mit den Gewürzen abschmecken und leicht abkühlen lassen.**

Arbeitsfläche wieder leicht bemehlen und die zweite Hälfte des Teigs zu einem Quadrat oder Rechteck (ca. 35-40 cm) ausrollen. In Quadrate oder Rechtecke schneiden und mit der Lauchfüllung belegen. In Dreiecke oder Rechtecke falten. Die Falzstellen mit einer Gabel zusammendrücken. Mit der Eiermilch bestreichen und ebenfalls ca. 20 Minuten goldgelb backen.

Die gebackenen Teilchen sofort vom Blech nehmen und zum Auskühlen auf einen Kuchenrost geben. Gebäck aus Quark-Öl-Teig schmeckt am besten frisch. Wenn etwas übrig bleibt, kann man es am nächsten Tag kurz aufbacken.

* Ich habe 75 Gramm frisch gemahlenen Dinkel und 425 Gramm Weizenmehl Type 405 verwendet.

** Variationen: Ich kann mir gut vorstellen, dass auch gewürfelte Champignons gut in diese Masse passen; einfach mit dem Lauch zusammen anbraten. Evtl. noch etwas Frischkäse in die Masse geben. Lecker schmeckt bestimmt auch Sesam oder Sonnenblumenkerne und Paprikapulver als Dekoration oben auf die Eiermilch.

*** Teigreste habe ich mit Nutella gefüllt - auch sehr lecker! :-)

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Donnerstag, 11. Februar 2010

Fenchel Anisette

Fenchel wird auf der Spielwiese gerne gegessen, oft einfach angebraten, mit etwas Salz, Pfeffer und Chili gewürzt - fertig.

Letzten Sonntag habe ich nach einem Rezept gesucht, das mediterran schmecken sollte - ich brauchte bei dem kalten Winterwetter das Gefühl von Urlaub und Südfrankreich. Hängen geblieben bin ich bei einem Rezept von Vincent Klink, dessen Zutaten allerdings nicht so ganz mit der Zubereitung übereinstimmten, aber die Idee war da und so habe ich ziemlich improvisiert.

Das Ergebnis war klasse - schön würzig, die Sardellen, Tomaten und der Parmesan passten perfekt als Füllung für den Fenchel.

Danach gab's Spaghetti aglio olio und als Nachtisch eine Crème Brûlée. Leckeres Sonntabend-Essen. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Fenchel Anisette mit Tomaten und Sardellen
Kategorien:Vorspeise, Warm, Fenchel, Frankreich
Menge:2 Personen als Vorspeise

Zutaten

1groß.Fenchelknollen
Salzwasser
EtwasOlivenöl
1/2Teel.Anis (ersatzweise Sternanis)
4Knoblauchzehen, fein gehackt
1klein.Chilischote, fein gehackt
4-5Sardellenfilets
3-4Essl.Gehackte Tomaten
1Essl.Pastis
Salz, Pfeffer
EinigeBasilikumblätter
Parmesan

Quelle

eigene Improvisation nach einem Rezept von Vincent Klink
in SWR Koch-Kunst 2004
Erfasst *RK* 07.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Fenchel in kochendem Salzwasser kochen; er sollte noch Biss haben. Abschrecken und die äußeren Schichten abtrennen - sie dienen nachher als Behältnis für die Füllung. Das Innere des Fenchels in kleine Würfel schneiden.

Anis mörsern. Knoblauch und Chili fein hacken. Beides in etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten. Sardellenfilets mit warmem Wasser abspülen, evtl. kurz wässern, hacken, in die Pfanne geben, kurz durchrühren. Nun die gehackten Tomaten dazu geben und alles einkochen lassen, dabei ab und zu rühren. Den Pastis dazugießen wer nur den Geschmack mag, lässt den Alkohol verdampfen; sonst kann man ihn auch erst am Schluss dazugeben. Die Fenchelwürfel unterheben und nochmal erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum würzen.

Diese Masse in die Fenchelschalen verteilen und mit frisch gehobeltem Parmesan bestreut servieren.

Falls man das Rezept im Winter serviert, vorgewärmte Teller verwenden und schauen, dass die Fenchelaussenteile warm gehalten werden, während die Füllung köchelt.

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Dienstag, 9. Februar 2010

Winterliche Küchenausblicke

Bei uns war es diesen Januar tagelang (oder wochenlang?) trostlos mit viel Nebel und wenig Licht. Als Ulli einen so schönen verschneiten Ausblick aus seinem Küchenfenster zeigte, kam ich auf die Idee, Euch nach winterlichen Küchenfensterausblicken zu fragen. Danke für Eure tollen Fotos!

Ich bin wieder ganz begeistert, wie viele von Euch ihre Kamera geschnappt und nicht in der Küche, sondern aus der Küche raus fotografiert haben. Sehr viele Fotos zeigen Schnee - davon hatten wir in diesem Winter ja reichlich.

Hier ist die Zusammenstellung. Es macht Spaß, die meist winterlichen Fotos mit den herbstlichen zu vergleichen. Klickt Euch mal durch und vergleicht die Herbstbilder mit den aktuellen Fotos: Die Jahreszeiten machen doch eine Menge aus...

Ist das nicht schön? Ich finde die Sitzgruppe so idyllisch... Eingeschneit wirkt sie gleich ganz anders als im Herbst. Ulli von der RezkonvSuite zeigt uns ein winterlich verschneites Foto: Blick durch unser Küchenfenster am 10.01.2010


Renate vom Blog DIES UND DAS VON DER DINKELHEXE präsentiert uns einen Blick in den winterlichen Garten, selbst der Tisch im Vordergrund ist schneebedeckt. Renate und die Amsel links im Bild warten auf den Frühling: Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


Regelmäßige Gartenansichten veröffentlicht übrigens Alwi von 29alwi's Blog, auch eine winterliche vom Januar ist dabei. Ein Blick aus dem Küchenfenster würde mich natürlich auch interessieren... ;-) Gartenansicht 2


Karin vom Blog Küchenträume hat sich beeilt und vor der Schneeschmelze fotografiert. Es war alles noch schön weiß. Ein zweites Foto zeigt eine kleine Krüppelkiefer mit hüschem weißem Mützchen: Winterlicher Küchenfenster - Ausblick


Wochenlanger Regen ließ in Alaska keine richtige Winterstimmung aufkommen. Dann hat es bei kitchenroach doch endlich geschneit und ein seltener Besucher, der Vogelfutter stibitzt hat, kam auch vorbei: Winterlicher Kuechenfenster-Ausblick


Ein neues Vogelhäuschen hat Sus vom CorumBlog der Amsel und dem Rotkehlchen spendiert. Dahinter sieht man einen Schneemann der Nachbarskinder und vorne das Zitronengras, das seit dem Herbstfoto kräftig gewachsen ist: Winterlicher Ausblick ...


Linda hat 23 Fenster und schaut natürlich am häufigsten aus dem Küchenfenster... Es hat eine exponierte Lage, so dass man es von überall im Blick hat und bietet außerdem informative Ausblicke aus Lindas Bistro: Küchenausblicke


Eigentlich hat man vom Küchenfenster des Blogbetreibers von Silbern gelöffelt einen Blick über fast ganz Coburg, mit Sicht auf die Veste Coburg und den Eckardtsberg. Nach nächtlichen Schneefällen und Regen sah es aber so aus: Nebel... : Blick aus dem Küchenfenster


Robert von lamiacucina hat den Spaziergang um 15 Minuten verlängert, um für uns Fotos vom winterlichen Basel zu machen: Winter an der Riviera hatte ich mir bisher anders vorgestellt, aber grau verhangen, das Wetter garstig, trübe, kalt und windig haben die Stadt und der Küchenfensterausblick durchaus auch Charme.


Wärmer ist es natürlich bei Zorra von 1x umrühren bitte im südlichen Spanien. Schnee liegt dort gar nie. Kürzlich hat es jedoch gehagelt, so dass fast ein bisschen winterliche Stimmung aufkam. ;-) Inzwischen ist die Zitronenernte in vollem Gange. Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


Per E-Mail hat mir Ines vom Blog seifentier ein Foto ihres Küchenfensters geschickt. Schön die vielen Fläschen und Behältnisse. Ob das alles Zutaten für die Seifensiederei sind? ;-)


Schön findet Jutta vom Blog Schnuppschnüss ihr Manzfred den Schnee und erinnert sich an einen Ausspruch ihrer Oma. Ich finde, auch hier sieht das winterliche Foto so ganz anders aus als letzten Herbst: Blick aus dem Küchenfenster: "Schneet et kleen, dann is noch völl doheem"


F_A vom Blog Seelensturm hat meinen Aufruf diesmal rechtzeitig mitbekommen und einen schönen Blick auf das Küchenfenster fotografiert. Stürmchen beobachtet konzentriert vorbeifahrende Autos oder vorbeifallenden Schneeflocken: Küchenfenster Winter '10


Andrea vom Blog Einfach guad hat etwas gewartet, bis das triste Wetter durch Schnee abgelöst war und diesmal aus dem anderen Küchenfenster fotografiert. Wie fast überall war auch mehr Hochnebel als Sonne zu sehen, und Stromleitungen: Winterlicher Küchenfensterausblick


Einen schönen Blick vom Küchenfenster auf den Balkon gibt es bei 356 days. Ein zweites Foto geht auf eine Münchner Straße, die mit dem vielen Schnee am späten Abend richtig ruhig und friedlich wirkt: Das Schneespiel


Heidi vom Blog Patchwork und Kochen hat für mich den Kopf aus den Kochtöpfen gehoben und rausgeguckt. Heidi mag zwar lieber 30° plus, aber mit den kleinen feinen Schneeflocken braucht man sich nicht hinter Kochtöpfen oder Nähmaschine zu verkriechen: Blick aus dem Küchenfenster


Shermin von Shermin's magischer Kessel bietet uns den Ausblick auf einen Berliner Innenhof plus Stückchen ihres Mini-Gartens und Terrasse. Ich finde ihn ehrlich gesagt interessant - auf jeden Fall, wie sie selbst schreibt, total authentisch: Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


Bei Schnick Schnack Schnuck in Hamburg hat man bei Schneegewirbel und abwechselnd Tauwetter von der Küche aus den Blick auf den schönen Balkon, auf dem sich die beiden Katzen sichtlich wohl fühlen. Winterlicher Küchenausblick


Auch bei Stefan von panino'teca ist alles schön weiß und man hat einen richtig winterlichen Ausblick. Vom Küchenfenster sieht er sogar einen kleinen See, der diesen Winter zugefroren ist: Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


Lizzy ist zufällig über meinen Blog gestolpert und liefert in ihren Momentaufnahmen gleich eine ganze Bilderreihe interessanter Ausblicke und Detailaufnahmen, Weiterklicken lohnt: Küchenfensterwinterblick


Sivie vom Blog Die Küchengeister bekommt fast schon Angst, bei den Schneemassen bald gar keinen Blick aus dem Küchenfenster mehr zu haben... Ganz so hoch fällt der Schnee dann hoffentlich doch nicht: Winterliches Küchenfenster


Bei Marie-Isabelle vom Blog Kräutersturm im Hexentopf sehen wir einen Blick von Ende Januar am späten Nachmittag. Die Fenster sind klein und gehen nach Norden, aber in einer Bauernküche soll man ja auch arbeiten und sich auf die Töpfe konzentrieren: Der Blick durch's Küchenfenster...


Bei mir auf Barbaras Spielwiese hatte ich auch tagelang gewartet, bis endlich ein kleines bisschen Sonne hervorkam und mein Kater und ich den Blick ins verschneite Oberfranken genießen konnten: Winterlicher Küchenfenster-Ausblick


So, das war's für diesmal mit winterlichen Impressionen aus Euren Küchenfenstern. Danke dafür - ich habe es wieder genossen zuschauen zu dürfen. :-)

Wenn es irgendwo hakt, wenn ich einen Ausblick vergessen habe oder jemand noch einen nachreichen möchte, gebt mir bitte kurz Bescheid. Ich ergänze dann die Zusammenfassung.

Ein herzlicher Dank an Sus für ihre Vorlage für die Tabelle.

Montag, 8. Februar 2010

Asiatische Nudeln mit Tofu

Arthurs Tochter fragt nach der Wiese... Die grüne Wiese versteckt sich, aber der Schnee darauf ist ja eigentlich auch eine Spielwiese. ;-)

Zumindest die Katzen tollen manchmal gerne darauf herum. Sie mögen es allerdings nicht, wenn sie so tief einsinken und treten dann lieber in bereits existierende Spuren. Klar auch, dass der Gärtner der Spielwiese den Weg vom Katzentürchen zu leichter begehbaren geräumten Wegen regelmäßig freiräumt. Außerdem werden die Katzen gerne mit Schneebällen bespielt - sie mögen es, diesen hinterherzujagen oder sie zu fangen, indem sie hoch hüpfen. Das sieht total putzig aus, lässt sich leider nur schwer fotografieren...

Hier daher ein Foto unseres gestrigen Sonntagsspaziergangs auf den Höhen des Frankenwaldes. Über 50 cm Schnee, zum Glück hatte ein Waldfahrzeug gespurt.

Unser heutiges Mittagessen habe ich schnell draußen fotografiert. Es gab koreanische Nudeln mit Tofu, Lauch, Tomaten und Chili-Bohnenpaste.

Die Sauce hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Mapo Doufu, Rezept hier. Die weichen Nudeln und der weiche Tofu rutschen gut, wer's mit mehr Biss mag, nimmt besser knackigere Nudeln.

Der Rand eines Schneehaufens war ein guter Platz für das Foto, finde ich.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Udon-Nudeln mit Tofu Mapo-Style
Kategorien:Teigware, Nudel, Tofu, Tomate, Asien
Menge:2 Personen

Zutaten

2Pack.Udon-Nudeln
Wasser
1Essl.Erdnussöl
1Lauchstange
1Knoblauchzehe
1/2DosePizzatomaten
1Essl.Reiswein
3Teel.Chili-Bohnenpaste (La Douban Jiang)
-- ersatzweise
2-3Chilischoten
1Block Tofu*
1-2Teel.Sichuanpfeffer

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 08.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Lauch in dünne Scheiben, Knoblauch hacken.

Udon-Nudeln nach Packungsanweisung in 800 ml Wasser 2 Minuten kochen, dann abgießen und abdecken.

Öl in einer tiefen Pfanne oder im Wok erhitzen, Lauch und Knoblauch dazugeben und unter Rühren erhitzen, bis beides leicht weich und etwas angebraten wird. Pizzatomaten dazugeben, umrühren und einköcheln lassen. Mit Reiswein ablöschen. Chili-Bohnenpaste darunterrühren und den Tofu, grob zerkleinert, dazu geben und umrühren. Sichuanpfeffer im Mörser zerstoßen und darüber geben.

Die Nudeln unterheben und alles zusammen servieren.

Tipp:

* Am besten weichen Tofu nehmen, in Deutschland auch als Seidentofu zu kaufen. Notfalls geht der feste, diesen aber dann kurz in kochendem Wasser ziehen lassen, damit er etwas von seiner Säure und Konsistenz verliert.

=====


Da es schnell und unkompliziert ist und zudem gut geschmeckt hat (wenn man gerne scharf isst), reiche ich die Tofu-Nudeln beim Event Cucina Rapida ein.

Sonntag, 7. Februar 2010

Gemüsepfanne mit Käsesauce

Resteessen: Ich bin zurzeit viel unterwegs und freue mich nach dem vielen Restaurantessen auf einfache Kost zu Hause. Dann wird improvisiert mit dem, was gerade da ist oder was ich schnell auf dem Heimweg gekauft habe.

So gab es vor ein paar Tagen diese Gemüsepfanne: Einfach Kartoffeln, Süßkartoffeln und Broccoli angebraten, mit Milch und Käse eine deftige Käsesauce improvisiert - fertig.

Süßkartoffeln mag ich ganz gerne - die Farbe bringt etwas Sonne auf den Teller und die Konsistenz passte perfekt zu den Kartoffeln und dem knackigen Broccoli. Karotten hätten sicher auch gut dazu gepasst, die waren leider schon schlecht...

Das Gericht sättigt ohne allzu müde zu machen, enthält ein paar Vitamine und sieht schön bunt aus. Lecker!



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Winterliches Bratgemüse mit Käsesauce
Kategorien:Gemüse, Gebraten, Kartoffel, Käse, Winter
Menge:2 Personen

Zutaten

Öl und/oder Butterschmalz
1Schalotte
1Knoblauchzehe
3-5Kartoffeln
1/2Süßkartoffel
1/2Broccoli
EtwasSherry, Brühe oder Wasser
Milch
1HandvollKäse
Salz, Pfeffer, Chili
Muskat

Quelle

eigene Kreation
Erfasst *RK* 07.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden oder hobeln. Mit Öl und/oder Butterschmalz in eine Pfanne geben und bei milder Hitze braten, dabei immer mal wenden.

Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken. Süßkartoffel schälen und wie die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Broccoli waschen, putzen und ebenfalls in kleine Stücke bzw. Scheiben schneiden. Schalotten- und Knoblauchwürfel sowie Süßkartoffelscheiben zu den Kartoffeln geben und ein paar Minuten mit anbraten. Broccoli dazugeben und ebenfalls mit anbraten.

Mit Sherry, Brühe oder Wasser ablöschen. Milch dazugeben und aufköcheln lassen. Käse reiben und unterrühren, so dass eine cremige Sauce entsteht. Abschmecken und mit etwas geriebenem Käse servieren.

Anmerkung: Das Gericht eignet sich auch super, um darin Reste von Kartoffelgratin zu verstecken.

=====

Dienstag, 2. Februar 2010

Feuerwehrkuchen

Mir war irgendwie nach Kuchen mit Sauerkirschen aus dem Glas. Im Winter habe ich manchmal richtig Appetit darauf...

Da ein Rezept, das ich schon lange mal wieder machen wollte, mangels Quark nicht zu realisieren war, habe ich mir ein paar Kochbücher geschnappt und bin recht schnell bei einem Kuchen hängen geblieben, der aus Mürbeteig, Kirschen mit Pudding, Streusel und Sahne besteht.

Er ist aus einem Dr. Oetker Buch namens Noch mehr Modetorten (die Modetorten-Bücher mag ich...). Die Daimtorte von kürzlich war auch aus dem Buch. Statt Vanillepuddingpulver habe ich aus Stärke und dem Mark einer Vanilleschote schnell selbst einen Pudding gekocht. Ich habe die eckige Form genommen, eine runde geht natürlich genauso.

Warum der Kuchen Feuerwehrkuchen heißt, weiß ich nicht... Vielleicht sehen die Kirschen wie Feuerwehrautos und die Sahne wie Löschschaum aus?!

Egal, warum und wieso der Kuchen so heißt, er ist jedenfalls sehr lecker und hat uns sehr gut geschmeckt. Mein Streuselfan war auch begeistert.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Feuerwehrkuchen
Kategorien:Backen, Kuchen, Mürbeteig, Streusel, Kirsche
Menge:1 Kuchen

Zutaten

HFÜR DIE FORM
EtwasButter
Backpapier; evtl.
HFÜR DEN MÜRBETEIG
250GrammMehl*
1/2Teel.Backpulver
50-75GrammZucker
1PriseSalz
1Ei (Größe M)
125GrammButter
HFÜR DEN BELAG
1GlasSauerkirschen (Abtropfgewicht ca. 350 g)
1Vanilleschote
25-30GrammSpeisestärke
-- oder
1Pack.Pudding-Pulver Vanille-Geschmack
1-2Essl.Zucker
250mlMilch
HFÜR DIE STREUSEL
75GrammMehl
60-75GrammZucker
2Teel.Vanillezucker
75GrammHaselnußkerne; frisch gemahlen
100GrammWeiche Butter
HZUM VERZIEREN UND GARNIEREN
300-400mlSchlagsahne
1-2Pack.Sahnesteif; wer mag
EtwasGeschabte Schokolade

Quelle

nach Dr. Oetker Buch: Noch mehr Modetorten, leicht
abgewandelt
Erfasst *RK* 25.01.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eine Springform (eine runde mit 26 oder 28 cm Durchmesser oder eine viereckige) einfetten. Wer mag, kann den Rand zusätzlich mit Backpapier belegen.

Sauerkirschen auf einem Sieb gut abtropfen lassen. Den Saft kann man anderweitig verwenden.

Für den Mürbeteig Mehl mit Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben. Zucker, Salz, Ei und Butter dazugeben. Die Zutaten mit den Knethaken der Küchenmaschine oder eines Handrührers zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten.

Anschließend auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten. Wenn er je klebt, eine Zeitlang kalt stellen. Den Teig auf dem Springformboden ausrollen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den Springformrand um den Boden legen.

Jetzt ist es Zeit, evtl. den Backofen vorzuheizen, falls man mit Ober-/Unterhitze backen möchte: auf 180°C.

Selbstgemachter Vanillepudding: Von der Milch 4-5 Essl. abnehmen und in ein kleines Gefäss geben. Die restliche Milch in einen Topf geben und aufkochen lassen. Währenddessen aus Stärke, Zucker und der eben abgenommenen Milch in dem kleinen Gefäss einen Brei rühren. Die Milch, sobald sie kocht, vom Herd nehmen und den Stärke-Vanille-Brei einrühren. Nochmal kurz aufkochen lassen, es soll etwas blubbern.

Alternativ kann man aus Pudding-Pulver, Zucker und Milch nach Packungsaufschrift aber nur mit 250 ml Milch - einen Pudding zubereiten.

Die Kirschen unter den Pudding heben und die Masse auf dem Teig verteilen.

Für die Streusel Mehl in eine Rührschüssel sieben, mit Zucker, Vanillin-Zucker und Haselnüssen mischen und Butter hinzufügen. Mit den Knethaken der Küchenmaschine oder eines Handrührers zu Streuseln von gewünschter Größe verarbeiten und gleichmäßig auf der Kirsch- Pudding- Masse verteilen.

Die Form auf dem Rost in den Backofen schieben. Ober-/Unterhitze: etwa 180 °C (vorgeheizt) Heißluft: etwa 160 °C (nicht vorgeheizt) Gas: Stufe 2-3 (nicht vorgeheizt). Die Backzeit beträgt je nach Backofen etwa 45 Minuten.

Den Kuchen aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Als Dekoration Sahne steif schlagen. Wer mag, nimmt Sahnesteif o.ä. zu Hilfe, ich finde, es geht auch ohne. Mit einem Eßlöffel auf die Torte "klecksen" und mit Schokolade garnieren. Ich nehme einen Sparschäler und fahre damit über dunkle Schokolade - das gibt leckere selbstgemachte Raspelschokolade.

* Als Mehl habe ich Weizenmehl Type 405 und 70 Gramm frisch gemahlenen Dinkel verwendet.

=====


Der Feuerwehrkuchen ist etwas aufwändig, weil Boden und Streusel separat zubereitet werden, d.h. man muss zwei Massen herstellen. Der Genuss hat den Aufwand aber gerechtfertigt.

Das Auswellen des Mürbeteigs ging sehr gut, der Boden ist recht dick, sehr geschmackvoll - allerdings rutscht er, wenn er gebacken ist. Also Aufpassen beim Balancieren der Kuchenplatte! ;-)

Der Kuchen schmeckt auch, wenn er einen Tag durchgezogen hat. Dann die Sahne aber besser erst kurz vor dem Servieren auf den Kuchen geben.

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