Donnerstag, 27. Januar 2011

Udon-Nudeln mit Wirsing und Kürbis

Wenn ich mittags Zeit zum Kochen finde, muss es meist schnell gehen. So gibt es oft Pasta oder etwas getreidiges (Reis, Hirse, Quinoa, Couscous, Weichweizen, usw.) mit viel Gemüse.

Kürzlich fiel mein Blick auf eine Packung koreanischen Nudeln, die so langsam ihr VerfallsMindesthaltbarkeitsdatum erreicht hatten (ehrlich gesagt waren sie schon etwas drüber...) und die den Vorteil haben, dass sie total schnell zubereitet sind. Ich mag sie sehr gerne und habe schon öfter damit gekocht.

Mit Wirsing und einem Hokkaido-Kürbis gab's diesmal ein winterliches Gericht, asiatisch inspiriert. Clou waren die Cashewnüsse und ein Hauch Hoisinsauce, die das ganze ins leicht süßliche brachte, was den Kürbis gut ergänzte.

Superlecker!

Und bevor ich das Rezept vergesse, habe ich es erfasst und es darf auf den Blog. Das gibt's definitiv mal wieder!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gebratene Udon-Nudeln mit Wirsing, Kürbis und Cashewnüssen
Kategorien:Teigware, Nudel, Wirsing, Kürbis, Asien
Menge:2 Personen

Zutaten

2Pack.Udon-Nudeln (Fertigprodukt, à 230 Gramm)

Erdnussöl
1Essl.Ingwer; geschält und grob gehackt
2-3Knoblauchzehen; geschält und grob gehackt
1/2Hokkaidokürbis
Wirsing (Menge nach Geschmack)
EtwasGemüse- oder Hühnerbrühe; evtl. tiefgekühlt
2HandvollCashewnüsse
1SchussReiswein
Sojasauce
1Essl.Chili-Bohnenpaste (La Douban Jiang)
1SchussDunkles Sesamöl (geröstetes Sesamöl zum Würzen)
1Teel.Hoisin-Sauce

Quelle

selbst spontan improvisiert, schmeckte super!
Erfasst *RK* 18.01.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Nudeln in leicht kochendem Wasser 3 Minuten garen, abtropfen lassen und beiseite stellen.

Ingwer und Knoblauch hacken. Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Wirsing verlesen, waschen und in Streifen, danach in Stücke schneiden.

Erdnussöl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Kürbisstücke darin unter Rühren braten. Wenn sie halbwegs durch sind, Knoblauch und Ingwer dazu geben und weiter braten. Aus dem Wok nehmen und beiseite stellen.

Erdnussöl im Wok erhitzen und Wirsingflecken dazu geben. Unter Rühren anbraten. Brühe (als Ersatz geht auch Wasser) oder den Gemüse/ Hühnerbrüh-Eiswürfeln dazu geben, weiter rühren. Aus dem Wok nehmen und zu dem Kürbis geben, beiseite stellen.

Wieder etwas Öl in den Wok geben und die Cashewnüsse darin vorsichtig anbraten. Ebenfalls beiseite stellen.

Dann die Nudeln in den Wok geben und mit etwas Öl ein Weilchen darin schwenken. Die restlichen, zuvor beiseite gestellten Zutaten dazu geben und alles unterheben. Mit Reiswein, Sojasauce, Chili- Bohnenpaste, Sesamöl und Hoisin-Sauce würzen. Sofort heiß servieren.

=====


Und weil das Kochen irgendwie total schnell ging, ist dieses asiatisch inspirierte Gericht mein Beitrag für den Event Cucina Rapida.

Sonntag, 23. Januar 2011

Eierlikör-Schoko-Kuchen

Hier habe ich einen ganz einfachen Kuchen, den ich gestern kurz gebacken habe.

Es ist ein normaler Rührteig, der durch Eierlikör Geschmack und durch Schokobrösel Konsistenz bekommt. Durch relativ viel Flüssigkeit im Teig ist er nicht so trocken wie manche andere Kastenkuchen, sondern leicht feucht. Angenehm.

Der Kuchen geistert als Ameisenkuchen durchs Internet, weil die Schokokrümel sich beim Backen nicht ganz auflösen, sondern als schwarze Streifen bestehen bleiben, die nach Ameisen aussehen. In meinem Vorrat finden sich keine Schokostreusel, ich habe daher Schokolade gehackt - so habe ich unregelmäßig große Insekten bekommen. ;-)

Fazit: Der Kuchen ist sehr einfach zuzubereiten, er geht schnell und schon der Teig schmeckt super, eierlikörig eben. :-)

Er schmeckt gut, einfach, ehrlich, perfekt zu einer Tasse Kaffee.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Eierlikör-Schoko-Kuchen (Ameisenkuchen)
Kategorien:Backen, Kuchen, Rührteig, Eierlikör, Schokolade
Menge:1 Kastenform (25 x 11 cm)

Zutaten

HFÜR DIE FORM
EtwasButter
EtwasMehl
HRÜHRTEIG
150GrammWeiche Butter (oder Margarine)
100-150GrammZucker
1Essl.Vanillezucker
2Eier (Größe M)
150GrammMmehl
1 1/2gestr. TLBackpulver
150mlEierlikör
50mlCognac, Brandy, Weinbrand, Rum o.ä
80-90GrammSchokolade, gehackt oder Schokoladenstreusel

Quelle

nach www.oetker.de
Erfasst *RK* 22.01.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Form fetten und mit Mehl leicht bestäuben. Beiseite stellen.

Butter oder Margarine in einer Rührschüssel mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät so lange rühren, bis sie weißlich-cremig ist. Zucker und Vanillezucker nach und nach unter Rühren zufügen und weiter rühren, es sollte eine gebundene Masse entstehen und der Zucker darf nicht mehr knirschen. Das erste Ei zufügen und auf höchster Stufe ca. 20-30 Sekunden unterrühren, dann das zweite Ei ebenfalls unterrühren, so dass eine cremige homogene Masse entsteht.

Jetzt den Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze: 180°C, Heißluft: 160°C, Gas: Stufe 2-3.

Mehl mit Backpulver mischen, sieben und die Hälfte davon auf niedriger Stufe unter die Butter-Ei- Masse rühren. Etwas Eierlikör dazugeben und den Rest der Mehl-Backpulver-Mischung, vermischen. Den Rest des Eierlikörs hinzufügen und alles kurz und vorsichtig unterrühren. (Nicht lange rühren, sonst wird der Kuchen klitschig.) Cognac o.ä. vorsichtig unterheben und die Schokostreusel unter die Masse mischen.

Den Teig in die Backform umfüllen und die Oberfläche glatt streichen. Auf dem Rost in den Backofen (Einschub: unteres Drittel) schieben und ca. 60 bis 70 Minuten backen.

Den Kuchen in der Form auf einen Gitterrost zum Abkühlen geben, 10 Minuten abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und auf dem Rost erkalten lassen.

Tipps:

* Wer mag, kann noch einen Schokoladenguss aufbringen.
* Der Kuchen hält sich einige Tage frisch.
* Ohne Schokoguss lässt sich der Kuchen auch einfrieren.

=====

Freitag, 21. Januar 2011

Meine Teetasse

Auf multikulinarisches läuft gerade ein Blog-Event zum Thema Lieblingstassen. Erst dachte ich, das sei nichts für mich, weil ich aus verschiedensten Tassen trinke, ohne großartig darüber nachzudenken – meist einfache, zweckmäßige, spülmaschinenfeste Tassen.

Bis mir dann auffiel, dass es eine Ausnahme gibt: „Meine Tasse“. Groß, rot, chinesisch, mit Deckel.

Die erste habe ich mir fürs chinesische Studentenwohnheim gekauft, ein paar Exemplare wurden nach Deutschland verschifft und haben mich seitdem begleitet. In verschiedensten Büros war klar, wem die Tasse gehört und wer daraus Tee trinkt. Für Kaffee gibt’s andere Tassen. Ab und zu ging eine Tasse oder ein Deckel kaputt, aber ich habe immer mal wieder nachgekauft. Dies ist jetzt aber mein letztes Exemplar, d.h. wenn die Tasse kaputt geht, muss ich wieder nach China. ;-)

Sehr praktisch ist der Deckel: Wenn man Teeblätter in die Tasse gibt, mit heißem Wasser aufgießt und die Tasse mit dem Deckel abdeckt, sinken die Blätter nach unten und man kann den Tee trinken, ohne ständig Blätter im Mund zu haben.

Ein paar Blätter erwischt man meist trotzdem, die spuckt man dann genussvoll durch die Zähne aus. Ein wenig über chinesischen Tee, Teeschalen und Gebräuche habe ich hier schon geschrieben.

Also habe ich doch eine Tasse für multikulinarisches. Peggy, die Betreiberin des Portals, habe ich letzten Herbst kennen gelernt. Sympathisch, locker, lustig – meine Wellenlänge. ;-)

Interessant, wenn auch für mich manchmal etwas verwirrend und viel (ich muss mich da mal einlesen...), ist Peggys Seite. Angefangen hat alles in Berlin mit einer Kochbuch-Idee, die für die Hauptstadt eigentlich nahe liegt: Berlin beherbergt Menschen verschiedenster Kulturen, Essgewohnheiten und Lieblingsspeisen. Peggy wollte den Menschen über die Schultern und in die Töpfe schauen und daraus ein Kochbuch machen. Bisher ist diese Idee nicht realisiert, stattdessen hat sie in drei Jahren Arbeit ein kulinarisches Portal geschaffen, das unabhängig und frei von Interessenskonflikten kulinarische und vinophile Angebote bündeln soll. So entstand also Peggys Multikulinarisches.

Peggy übernimmt dabei das Design, die Programmierung und das Texten, alles ohne großes Budget und mit viel Herzblut. Menschen, das Internet, Netzwerken sind ihre Hobbys und die bringt sie hier ein. Multikulinarisches ist also eine interaktive kulinarische Plattform, auf der Empfehlungen ausgetauscht, Angebote zusammengetragen und Kochbücher getauscht werden können, mit Pressemeldungen, Infos und einem Kalender. Aber schaut einfach selber nach, was Peggy für Foodies und Gourmets so alles bietet.

Ich gieße mir jetzt etwas Wasser in meine Teetasse, grüner Tee, zweiter Aufguss. :-)

Dienstag, 18. Januar 2011

Ricotta-Gnocchi mit Rucola-Walnuss-Pesto

Ich mag Rucola oder Rauke ganz gerne - gerade bei Heißhunger auf die Farbe grün ist die Pflanze optimal.

Meist landet Rucola bei mir als Grünzeugs in Pastasaucen oder ist Bestandteil eines Salats. Ich habe bereits einige Rezepte mit Rucola auf dem Blog.

Richtig gut schmeckt Rucola auch zusammen mit Walnüssen (davon haben wir ja reichlich) und Parmesan als Pesto zu Pasta oder Gnocchi. Und da ich gerade wieder einmal das Glück hatte, Ricotta zu bekommen, gab's Nickys bewährte 15-Minuten-Gnocchi (super Videoanleitung hier!) dazu.

Die Gnocchi sind genauso schnell zubereitet wie das Pesto, beides geht einfach und unkompliziert.

Unter die Gnocchi-Masse habe ich diesmal etwas Zitronenschale gerieben, weil ich diesen frischen Touch ganz gerne mag.

Die Kombination der fluffigen relativ neutralen Gnocchi mit dem kräftig-grünen Pesto war optimal. Richtig lecker.

Hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Ricotta-Gnocchi mit Rucola-Walnuss-Pesto
Kategorien:Teigware, Knödel, Sauce, Schnell
Menge:4 Personen

Zutaten

H15-MINUTEN-RICOTTA-GNOCCHI
500GrammRicotta
2Eigelb (Größe M)
60GrammFrisch geriebener Parmesan oder Pecorino
1/2Teel.Feines Meersalz
1/2-1Unbehandelte Zitrone; die Schale
120GrammWeizenmehl, plus extra zum Bestäuben
HRUCOLA-WALNUSS-PESTO
80-100GrammRucola
2-3Knoblauchzehen
1Frühlingszwiebel (kann man auch weglassen)
3Essl.Olivenöl; ca.
1HandvollWalnüsse
50-60GrammParmesan; frisch gerieben
Salz, Pfeffer, Chili
EtwasMuskat

Quelle

15-Minuten-Gnocchi mit Ricotta nach Nicole Stich, s.u.
Rucola-Walnuss-Pesto eigene Improvisation
Erfasst *RK* 16.01.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für das Pesto den Rucola verlesen, waschen und grob hacken. Knoblauch schälen, Frühlingszwiebel rüsten und beides ebenfalls grob hacken. Eine Pfanne leicht erhitzen, 1 Essl. Olivenöl hineingeben und Knoblauch und Frühlingszwiebel ganz leicht anschmurgeln lassen. Rucola dazu geben und kurz mit erhitzen, so dass die Blätter nur leicht zusammen fallen. Die Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

In einem Blitzhacker (z.B. Moulinette) oder Mixer den Parmesan mit den Walnusskernen* zusammen hacken. Das abgekühlte grüne Gemüse dazu geben und mixen. Herausnehmen und zurück in die Pfanne geben. Den Rest des Olivenöls und die Gewürze unterrühren. Abschmecken und beiseite stellen.

Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.

Überschüssige Flüssigkeit (soweit vorhanden) aus der Ricotta- Verpackung abgießen, dann Ricotta, Eigelb, Salz, Zitronenschale und Parmesan in eine Schüssel geben und gut mit einem Kochlöffel verrühren. Das Mehl zugeben und nur kurz unterrühren bis alles eben vermengt ist - der Teig hat eine ziemlich klebrige Konsistenz. (Mehr Mehl ergäbe zähe Gnocchi.)

Teig und Hände großzügig bemehlen und das Arbeitsbrett großzügig mit Mehl bestäuben. Eine Handvoll Teig herausnehmen und auf das Brett geben. Mit Hilfe der Hände den Teig sanft zu einer fingerdicken Rolle formen. In kleine Teigkissen schneiden, zwischendurch das Messer immer wieder in Mehl tauchen um ein Klebenbleiben des Teiges zu verhindern. Die Gnocchi auf einem bemehlten Brett ablegen und flott weiterarbeiten, fingerdicke Rollen formen und Teigkissen schneiden, bis der Teig aufgebraucht ist. Zu lange Wartezeit würde die Gnocchi matschig machen.

Die Hitze im Topf soweit reduzieren, dass das Wasser nur noch leicht köchelt. Die Gnocchi behutsam ins Wasser gleiten lassen und einmal umrühren, um zu verhindern, dass sie sich am Boden festsetzen. Ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen; dies kann abhängig von ihrer Größe 2 bis 4 Minuten dauern.

Mit einer Schaumkelle herausnehmen und in die Pfanne zu dem Pesto geben. Ganz vorsichtig unterheben und sofort servieren.

Dazu passt frischer Tomatensalat, ein Steak, oder man genießt die Kombination einfach so.

* Die Walnüsse kann man alternativ auch ohne Fett anrösten, abkühlen und dann verwenden. So wird das Pesto noch aromatischer.

Quellen: http://www.deliciousdays.com/archives/ 2009/05/19/15minutesto-fame-gnocchi-for-beginners-and-braggarts/ und http://www. kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/15-Minuten- Gnocchi-mit- Ricotta-807359.html und per Video bei Zorra http:// kochtopf.twoday.net/stories/kochtopf-tv-15-minuten-gnocchi-reloaded/

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Freitag, 14. Januar 2011

Nachgekocht: Venezianischer Radicchio und Polenta

Vor ein paar Tagen hatten wir Radicchio gekauft, weil Bitterstoffe ja so gesund und außerdem wohlschmeckend sind und immer nur Chicorée irgendwann langweilig wird.

Radicchio kann man einfach anbraten, mit Balsamico(creme), Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Es gibt auch eine Menge Risottorezepte mit Radicchio. Mir war aber nach etwas anderem und beim frühmorgendlichen schnellen Durchschauen der Fotos neuer Blogbeiträge blieb ich bei Jutta Lorbeerkrone hängen, die gerade ein italienisches Rezept aus dem Veneto verbloggt hatte.

Ausgedruckt, beiseite gelegt, mittags hergenommen und nachgekocht! :-)

Nach einem Blick in die Speisekammer habe ich beschlossen, dass es Polenta dazu geben sollte. Den Polentagrieß habe ich einfach in Wasser geköchelt und mit Parmesan und Muskat verfeinert.

Während des Kochens gab's ein paar Diskussionspunkte zwischen dem Mitkoch und mir, was die Zubereitungshinweise im Rezept und Anweisungen beim Kochen überhaupt anging. Ich weiß nicht, ob es an Mann-Frau oder an unterschiedlichen Ausbildungsschwerpunkten liegt, aber ich habe den Eindruck, dass Männer eher genau nach Rezept arbeiten.

Wie man Radicchiohälften mit Öl "anmacht" und wie man die Hälften von beiden Seiten anbrät (die geschnittene Seite war klar, die andere stellte sich als schwierig heraus) konnten wir am Herd nicht ganz klären. Aber es hat doch irgendwie geklappt! :-)

Der Radicchio war wunderbar bitter, wie er sein soll. Die Sauce ergänzte das angebratene Gemüse sehr gut und die Polenta passte auch fantastisch dazu. Ein leckeres Mittagessen!

Danke, Jutta!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Venezianischer Radicchio an Parmesan-Polenta
Kategorien:Gemüse, Radicchio, Sauce, Mais, Italien
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

3Radicchios
Salz, Pfeffer
3Essl.Olivenöl
HSAUCE FÜR DEN RADICCHIO
1Essl.Senf
3Essl.Zitronensaft
3Essl.Olivenöl
1Essl.Eingelegte Sardellen; gehackt (oder
-- Sardellenpaste)
1Knoblauchzehe; gehackt und plattgedrückt
1Essl.Kräuter; gehackt
Salz, Pfeffer, Chili
HPOLENTA
125GrammInstant-Polenta
500mlWasser
EtwasSalz
2-4Essl.Parmesan; frisch gerieben
EtwasMuskat; frisch gerieben

Quelle

Radicchio-Rezept etwas abgeändert nach
http://www.dielorbeerkrone.com/2011/01/radicchio-alla-
veneta-radicchio-nach.html
Polenta nach Standardrezept
Erfasst *RK* 13.01.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für die Sauce alle Zutaten verrühren.

Den Radicchio halbieren oder vierteln, den Strunk abschneiden, vergilbte Blätter ebenfalls entfernen. Waschen und abtropfen lassen.

Ca. 1 Essl. Öl in einer Grillpfanne auf mittlere Hitze erwärmen. Die Radicchiostücke mit Salz und Pfeffer bestreuen und in die Pfanne geben. Das restliche Öl darüber träufeln, dabei schauen, dass die Gemüsestücke gut benetzt sind. Unter regelmäßigem Wenden von allen Seiten anbraten.

Währenddessen die Polenta zubereiten: Die Instant-Polenta in kochendes Wasser einrühren und bei niedriger Hitze quellen lassen. Am Ende der Garzeit mit Parmesan und Muskat abschmecken.

Die Polenta auf vorgewärmte Teller geben. Radicchio dazu geben und diesen mit der Sauce überziehen.

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Mittwoch, 12. Januar 2011

Ananas-Mandarinen-Kokosstreuselkuchen

Ich habe aus Zeitgründen schon länger an keinen Blog-Events mehr teilgenommen. Also könnte es ein guter Vorsatz für 2011 sein, wieder aktiver zu werden... Nein, ich mache grundsätzlich keine Vorsätze fürs neue Jahr - und bei Events werde ich weiterhin mitmachen, wenn es gerade reinläuft und wenn mir das Thema passt - oder halt auch nicht.

Gute Vorsätze für das Neue Jahr wünscht sich Juliane vom Blog Schöner Tag noch. Juliane richtet diesmal den Blog-Event in Zorras Kochtopf aus.

Es gibt schon ein paar Dinge, die ich ändern will... Auch bei mir sammeln sich Zutaten, die ich irgendwann mal gekauft habe, ähnlich wie bei Sus. Entweder weil ich dachte, dass ich sie unbedingt in meinem Vorrat brauchte, weil ich unheimlich oft damit kochen oder backen würde, oder weil mir etwas vorschwebte, was ich in nächster Zeit unbedingt mal kochen oder backen wollte...

Naja, oft kam dann etwas dazwischen, man kochte schnell was anderes, der Appetit des Mitessers auf Polenta bewegt sich gegen Null, so dass z.B. das in Italien erstandene Maismehlsäckchen seit Jahren sein Dasein in der Speisekammer fristet, oder die Dosen mit Foul, dicken Bohnen oder Mango stauben so langsam ein.

Als es kürzlich so glatt war, dass ich mich nicht aus dem Haus traute, habe ich mit gut abgelagerten Zutaten aus der Speisekammer einen Kuchen zubereitet. Kokosflocken, Ananas und Mandarin-Orangen fanden sich und mir war nach etwas streuselig-obstigem.

So habe ich etwas improvisiert, einen einfachen Teig zusammen gerührt, das Obst darauf gepackt und aus den Kokosflocken Streusel gemacht. Die waren zwar etwas sehr krümelig, schmeckten aber schön nach Kokos, was gut zu den Dosenfrüchten passte.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Ananas-Mandarinen-Kuchen mit Kokosstreuseln
Kategorien:Backen, Kuchen, All-in-teig, Kokos, Winter
Menge:1 Kuchen (Durchmesser 26 oder 28 cm oder Quadrat)

Zutaten

HZUM VORBEREITEN
1DoseAnanas in Stücken (Abtropfgewicht 340 Gramm)
1DoseMandarin-Orangen (Abtropfgewicht 175 Gramm)
EtwasButter
EtwasMehl
HFÜR DEN TEIG
280GrammMehl
1Pack.Backpulver
120GrammZucker
1Essl.Vanillezucker
4Eier (Größe M)
160GrammButter
120GrammFruchtsaft (aus den Dosen)
HSTREUSEL
100GrammMehl
125GrammKokosraspel
50GrammZucker
1PriseSalz
150GrammWeiche Butter

Quelle

verschiedene Quellen
Erfasst *RK* 12.01.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Früchte in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Den Saft auffangen. Eine Kuchenform fetten und mit Mehl ausstäuben.

Den Backofen vorheizen: 180°C Umluft, 200°C Ober-/Unterhitze oder Gas Stufe 3-4.

Für den Teig die Butter in einen Topf geben und auf kleiner Hitze erwärmen, bis sie schmilzt. Etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel Mehl mit Backpulver mischen, Zucker und Vanillezucker unterheben. Eier, flüssige Butter und Fruchtsaft hinzufügen. Alles gut verrühren, das geht mit einem Schneebesen oder mit einer Küchenmaschine. Nicht zu lange rühren, nur so lange, bis alle Zutaten einigermaßen vermischt sind.

Den Teig in die vorbereitete Kuchenform geben und einigermaßen glatt streichen. Ananas- und Mandarin-Orangen-Stücke mit einem Hauch Mehl bestäuben (so sinken sie nicht ab) und auf dem Teig verteilen.

Für die Streusel alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und mit den Knethaken eines Rührgeräts oder mit den Händel krümelig verkneten, so dass Streusel entstehen. Diese Steusel auf den Kuchen geben.

Den Kuchen ca. 40-45 Minuten backen. Nach 20-25 Minuten Alufolie darüber legen, damit die Streusel nicht zu dunkel werden.

Stäbchenprobe machen: Einen Zahnstocher oder ein anderes Holzsstäbchen in den Kuchen stecken, es sollte kein flüssiger Teig daran kleben, wenn man das Holzstäbchen wieder herauszieht. Evtl. noch ein paar Minuten länger backen.

Den Kuchen aus dem Backofen nehmen, auf einen Gitterrost stellen. Nach 10 Minuten aus der Form lösen und auf dem Gitterrost erkalten lassen.

=====


Für frühere Generationen war Vorratshaltung wichtig, heutzutage sieht das anders aus. Ich hoffe also, dass ich weiterhin erfolgreich bin, dieses Erziehungsmuster, alles horten zu müssen, nach und nach weiter abzulegen und nur zu kaufen, was ich auch kurzfristig verbrauchen werde. Etwas Planung und sich dann auch an den Plan halten wäre nicht schlecht. Mal seh'n. :-)

Blog-Event LXIII - Gute Vorsätze für das Neue Jahr (Einsendeschluss 15. Januar 2011)

Sonntag, 9. Januar 2011

Liebster Blog

Derzeit macht wieder ein Award die Runde durch eine Reihe deutschsprachiger Blogs.

Woher er stammt, konnte ich nicht zurück verfolgen. Zu Awards kann sich jeder seine eigene Meinung bilden: Ich finde die Idee gut, auch mal Blogs, die (noch?) nicht auf jeder Blogliste stehen, auszuzeichnen - und das ist der Sinn dieses Awards.

Ina vom Blog Essen aus Engelchens Küche, den ich gerne lese (super Rezepte, schaut selber!), hat mich mit diesem Award ausgezeichnet. Danke! Übrigens, Ina, ich gewinne auch (fast) nie was - aber als Trost, da gab's doch mal so ein Sprichwort mit Pech im Spiel und so... ;-)

Hier die Regeln:
Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen.
Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.
Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an's Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.
Das ist gar nicht so einfach... Ich finde, in letzter Zeit sind so viele neue Blogs dazu gekommen, dass zumindest ich die Übersicht verloren habe. Eine Menge habe ich auf meiner Linkliste und wenn einem damit ist, kann man locker ganze Tage damit verbringen, in Blogs zu stöbern. Einige Foodblogs verschwinden bald wieder, einige halten sich, einige posten viel, andere weniger, manche hochkarätig, andere alltagstauglicher.

Hier daher eine völlig subjektive Liste meiner Neuentdeckungen der letzten Zeit, die ich immer wieder gerne lese:
Vielleicht lernt ja der eine oder andere durch diesen Award neue Blogs kennen. Diese Idee hat, wie die Foodbanausen vor ein paar Minuten auch meinten, durchaus Charme und ich würde mich ebenfalls freuen, wenn Ihr sie unterstützt und wir dadurch andere Blogs kennen lernen.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Winterliche Quiche

Heute früh bin ich durch gefrierenden Eisregen, der ans Fenster knirschte und dort sofort festfror, aufgewacht. Draußen ist es rutschig, laut amtlicher Unwetterwarnung soll man nicht aus dem Haus: "Vermeiden sie Autofahrten! Bleiben Sie im Haus!" Zum Glück ist Feiertag. :-)

Das klingt heftig und nach einem kleinen Spaziergang und etwas Schneeschippen bin ich wieder im Warmen, freue mich an einer heißen Tasse Tee und komme endlich mal wieder dazu, den Blog zu füttern.

Was passt da besser als winterliches Gemüse mit etwas Speck und Eiermilch zu einer Quiche verarbeitet?!

Basis ist wieder der altbewährte Winzerteig, der so schön schnell geht. Darauf kommt Gemüse, Eiermilch und etwas Käse. Während die Quiche im Ofen ist, kann man draußen Schnee schippen oder den Rest des Weins trinken. Ein perfektes Winteressen! :-)

















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Winterliche Quiche
Kategorien:Backen, Pikant, Winzerteig, Gemüse, Winter
Menge:2 bis 3 Personen als Hauptgericht

Zutaten

HWINZERTEIG
80mlOlivenöl
80mlTrockener Weißwein
200GrammDinkel und/oder Weizen; fein gemahlen
1/4Teel.Salz
Chili
HFÜLLUNG UND BELAG
1StangeLauch
1-2Karotten
100GrammBacon; gewürfelt (wer mag)
EtwasOlivenöl
3Eier
50GrammSahne
100mlMilch
Salz, Pfeffer, Chili
Muskat
1KugelMozzarella (oder anderer Käse)

Quelle

Füllung und Belag eigene Improvisation
Winzerteigrezept von Diana Droßel
Erfasst *RK* 06.01.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für den Teig alle Zutaten verkneten und etwas ruhen lassen.

Lauch und Karotten waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Pfanne mit dem Speck und etwas Olivenöl einige Minuten bei niedriger Hitze anbraten. Beiseite stellen.

Backofen vorheizen auf 200-225°C, Ober-/Unterhitze oder 180-200°C Umluft.

In einer Schüssel Eier, Sahne und Milch gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Muskat nach persönlichem Geschmack würzen. Mozzarella in Scheiben oder Würfel schneiden.

Den Teig gleichmäßig in eine Quicheform geben; das geht am besten mit den Händen: Den Boden belegen und einen Rand hochdrücken. Einen Teil der Gemüsemischung auf den Teig geben, etwas verteilen. Dann den Rest des Gemüses unter die Eiermilch heben und zusammen in die Form geben. Mit Käse bedecken.

In der Mitte des Backofens ca. 25-30 Minuten backen. Eventuell nach ca. 15 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Quiche nicht zu dunkel wird.

Tipp: Wer mag, kann noch etwas Käse (z.B. Emmentaler) würfeln und unter die Eiermilch heben.

Man kann auch variieren, was die Gemüse angeht und z.B. noch Zwiebel- oder Selleriewürfel dazugeben.

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