Mittwoch, 31. August 2011

Fenchelkuchen

Fenchel ist das Thema für den aktuellen Event im Gärtner-Blog, den Sus, die sonst den sehr lesenswerten Corumblog betreibt, diesen Monat dort ausrichtet.

Fenchel gehört zu den etwas umstrittenen Gemüsen - manche mögen ihn, andere hassen ihn. Ich gehöre zur ersten Kategorie und schätze Fenchel sehr. Ich mag das Knackige und den besonderen Geschmack des Gemüsefenchels und freue mich über die Wirkung des Gewürzfenchels - vor allem als Teeaufguss nach Völlereien... Entsprechend finden sich bereits einige Rezepte mit Fenchel auf dem Blog.

Diesmal wollte ich etwas anderes ausprobieren und habe in meiner Datenbank ein Rezept gefunden, das ich schon ewig einmal backen wollte: Die Website der Schweizer Milchproduzenten bietet eine Menge Rezepte an, u.a. einen sog. Fenchel-Zitronen-Kuchen.

Am ursprünglichen Erfassungsdatum erkennt man, dass ich das seit fast drei Jahren vorhatte. Jetzt war es also an der Zeit: Ich habe ihn endlich gebacken. - Da sieht man wieder, wofür solche Events gut sind: Man hat eine Deadline, etwas auszuprobieren! :-)

Ich hatte den Fenchel relativ groß geschnitten und schätze, dass die meisten eher richtig feine Würfel mögen. Ich fand's lustig, zwischendurch auch mal auf Gemüse herum zu kauen. Der Geschmack passt wunderbar - ganz leicht fenchelig, sonst ein schöner richtig saftiger Rührkuchen. Also: Fenchel geht auch süß!

Das Rezept habe ich nur leicht abgewandelt. Die weiße Schokolade ist ja süß, 140 g Zucker waren mir noch zu süß, deshalb habe ich 125 bis 175 (die von der Quelle vorgeschlagene Menge) angegeben - mit weniger als 125 g könnte ich mir vorstellen, dass die Konsistenz nicht mehr optimal ist.

Da nur ein bisschen Zitronenschale im Kuchen ist, habe ich ihn umgetauft:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Fenchelkuchen
Kategorien:Backen, Kuchen, Rührteig, Fenchel
Menge:1 Springform von 24 cm ø

Zutaten

Backpapier für die Form
200GrammWeiche Butter
125-175GrammZucker
1PriseSalz
1Unbehandelte Zitrone; nur die abgeriebene Schale
1Zitronenschale
4Eier; Zimmertemperatur
1Essl.Fenchelsamen*
150GrammFenchel, gerüstet, klein gewürfelt
150GrammWeisse Schokolade, klein gewürfelt
200GrammMehl
1Teel.Backpulver
HGARNITUR
Weisse Schokolade
Fenchelgrün
Zitronenzesten; evtl. blanchiert

Quelle

nach Rezept für Fenchel-Zitronen-Kuchen bei www.butter.ch
Erfasst *RK* 26.12.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Boden der Kuchenform mit Backpapier auslegen. Fenchel und weiße Schokolade klein würfeln und bereit stellen.

Weiche Butter einige Minuten rühren, bis sich weiße Spitzchen bilden und die Butter weiß-cremig ist. Zucker, Salz und Zitronenschale dazurühren und weiterrühren. Die Eier zufügen und so lange weiter rühren, bis die Masse homogen und cremig-hell ist.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft vorheizen.

Mehl mit Backpulver und Fenchelsamen mischen. Nun abwechseln Mehlmasse und Fenchel- und Schokoladewürfel vorsichtig unter den Teig heben.

Den Teig in die Springform geben und glatt streichen. Im unteren Teil des Backofens ca. 40 bis 50 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Backofen nehmen, ca. 10 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen.

Für die Garnitur Fenchelgrün und Zitronenzesten auf den Kuchen geben und mit Hilfe eines Schälmessers Locken aus der Schokolade auf dem Kuchen drapieren.

* Ich habe einen Beutel Fencheltee geöffnet und die Fenchelsamen (eigentlich sind das wohl die Früchte des Gewürzfenchels) verwendet. Alternativ erhält man sie in Gewürzläden, Drogerien, Reformhäusern oder Apotheken.

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Übrigens liebte unser Kater sowohl die Teigreste als auch den gebackenen Kuchen. Leider ließ er sich dabei nicht fotografieren - aber der nicht katzensicher abgestellte Kuchenrest sah doch ziemlich abgeleckt und zerfleddert aus... ;-)

Kuchen mit Gemüse drin sind sowieso eine tolle Sache. Auch Schweizer Wurzeln hat die Rüeblitorte, die ich vor kurzem erst wieder gebacken hatte. Außerdem finde ich die Kuchen mit Zucchini interessant, das habe ich noch nicht ausprobiert. Bei Gabi von mouncel & friends gab's kürzlich einen Schokoladen-Zucchini-Kuchen, der Appetit macht.

Dieser leckere Fenchelkuchen ist mein Beitrag für den aktuellen Event mit Fenchel. Bis heute Abend ist noch Zeit, Gerichte mit Fenchel dort einzureichen. Bisher sind schon tolle und interessante Rezepte zu finden. Die Regeln findet Ihr hier. Auch wer kein eigenes Blog hat, kann gerne mitmachen, möglichst mit einem Foto des Gerichts. Wir veröffentlichen Eure Rezepte dann in einem eigens dafür genutzten Blog. Da findet sich auch bereits ein Beitrag.

Garten-Koch-Event August 2011: Fenchel [31.08.2011]

Dienstag, 30. August 2011

Blogger-Treffen in Würzburg

Es ist immer wieder schön, wenn Blogger sich treffen und man endlich die Gesichter und Personen hinter den Blogs kennen lernen kann. Ich denke, dass ich zu denen gehöre, die schon ein paar mehr getroffen haben - sei es bei Bloggertreffen, Kochevents oder bei persönlichen Treffen. - Daher habe ich natürlich umso mehr Lust, manche bekannten Gesichter wieder zu sehen und andere endlich auch mal in Natura kennen zu lernen. :-)

Vor ein paar Tagen kamen wir in fb darauf, dass Anikó unbedingt mal nach Franken muss, um wenigstens ein paar der Sehenswürdigkeiten hier zu sehen. ;-)

Die Eigendynamik war dann enorm - schnell war Würzburg als Location gewählt: Das liegt super zentral (fast) mitten in Deutschland, ist auch vom Frankfurter Flughafen schnell erreichbar (falls ausländische Gäste anreisen möchten!), hat einen großen ICE-Bahnhof und ein Autobahnkreuz. Simone von Pi mal Butter kocht abends in der Osteria trio, wo man evtl. essen könnte, und sammelhamster Noémi wohnt auch dort, hat das super Banner gebastelt und organisiert das Ganze.

Jetzt fehlt nur noch ein Termin - irgendwann im Herbst. Petra von Brot & Rosen war so nett, ein Doodle anzulegen, in dem Ihr Euch eintragen könnt mitsamt Terminvorschlägen. Es scheint schwierig, aber wir werden sicherlich einen Termin finden! Hier ist der Link zum Doodle.

Wer Lust hat zu kommen, trägt sich bitte hier bei sammelhamster ein. Dort findet Ihr in Zukunft alle Informationen dazu. Und wer mag, nimmt dort auch den Link für den Banner mit.

Wir Franken und Nicht-Franken freuen uns auf Freunde und das Treffen in Würzburg. :-)

Sonntag, 28. August 2011

Kochen in Köln

So, eine Woche ist es jetzt her: Den letzten Sonntag habe ich in Köln verbracht, bei schönstem Sommerwetter, umgeben von kleinen und großen Kameras, sympathischen Menschen und super Zutaten bei einem sowohl lustigen als auch interessanten Koch-Event - und natürlich mit super Essen! :-)

Eingeladen hatte Staatl. Fachingen bzw. Sabine von der PR Agentur Ketchum PLEON. Die eingehende Post zu Werbeanfragen, Produkttests, Linktauschs usw. hat die letzten Monate deutlich zugenommen, meist überfliege ich solche Mails oder Briefe nur und lösche sie sofort. Sabine schrieb gleich im ersten Satz, sie hoffe, dass ich diese Mail nicht als "nervige Werbebotschaft" empfinde und sie wolle mich nach Köln einladen, wo Frank Buchholz gemeinsam mit 5-6 Bloggern ein leichtes, leckeres und hauptsächlich basisches Menü zubereiten würde. Also habe ich die Mail weiter gelesen und bei bekannten Bloggern herum gefragt, wer denn sonst noch kommt. Köln ist immer eine Reise wert, das Thema Säure-Basen bzw. gesunde, frische Küche interessiert mich sowieso und ich finde es immer schön, in einer Gruppe angenehmer Menschen zu kochen.

Also habe ich zugesagt - auch wenn andere meinten, dieser Koch sei unsympathisch, das Heilwasser hätte nichts mit Kochen zu tun und dergleichen mehr... Ich bilde mir gerne selbst meine Meinung, das Event mit HP und Lafer vor einem knappen Jahr war ja auch super - und ich habe es auch diesmal nicht bereut. :-)

Aber der Reihe nach: Die Anfahrt auf der Autobahn bei der Hitze dauerte etwas und eine ideale Pause für zwischendurch, weil's auch auf dem Weg lag, war natürlich Fachingen.

Ein kleines Dorf nahe Limburg/Lahn, das am Samstag Abend etwas verschlafen wirkte. Die Lahn fliest malerisch am Gelände vorbei, Angler versuchten am Flussufer ihr Glück. Der Hof stand voll mit Getränkekisten; nicht nur Heil- und Mineralwasser, sondern z.B. auch Afri Cola wird dort abgefüllt.

Bereits 1740 wurde die Quelle erwähnt, 1742 bescheinigte dann ein ärztliches Gutachten die positive Wirkung des Wassers, das seitdem ununterbrochen kommerziell genutzt wird.

Unweit vom Tor ist ein kleiner Ausschank, an dem man sich montags Wasser abfüllen kann - wenn man gerade in der Gegend ist.

Die Historie von Staatl. Fachinger finde ich interessant: Früher wurde das Wasser in Tonkrüge gefüllt. Ein Krug kostete den Tagelohn eines Arbeiters, war also ein richtiges Luxusgetränk. Die Krüge wurden in die ganze Welt verschickt. Aber auch Goethe schätzte Fachinger "zur Befreyung des Geistes" und trank Weißwein dazu.

Wir bekamen auch nicht nur Heilwasser... Ich hatte mich schon am Vorabend mit Nata, Juliane und Zorra getroffen und wir sind am Sonntag zusammen in die Malzfabrik gefahren, in der das Event stattfand. Das Wetter, es war schon Mittag, war ziemlich schwül-heiß und ich hatte Durst... Statt kühlem durststillenden Heilwasser gab's aber erst mal Champagner!

Peter vom Blog genussbereit war ebenfalls da sowie Marie, die eine Produkttester-Seite betreibt, und natürlich die Veranstalter. Alles sympathische Menschen, wir duzten uns gleich, sehr entspannt alles. Nach den ersten Schlucken Champagner und der Begrüßung gab's dann zum Glück auch Wasser. :-)

Die Küche des Malzhauses ist geräumig, allerdings waren fast alle Arbeitsflächen mit frischesten Zutaten zugestellt, so dass wir uns erst mal Platz zum Schnibbeln schaffen mussten. Aber erst checkte Frank Buchholz unsere Kenntnisse ab: Warum kommt mehr Eigelb als Eiweiß in den Nudelteig? Wie alt ist ein gutes Lamm, wenn man es schlachtet? Sind junge oder ältere Steinpilze aromatischer? Wie heißt dieses Kraut? - Tja, da kam schnell raus, dass wir alle keine Profis sind und auch mal passen mussten oder falsche Antworten gaben... ;-)

Nicht neu war uns jedoch, dass hochwertige, frische Zutaten wichtig für das Ergebnis sind. Frank gab uns ein paar Tipps, wo er einkauft und worauf er achtet. Regionale frisch geerntete Gemüse und Kräuter, hochwertiges Fleisch sowie Spezialitäten, die man über das Internet bestellen kann, erleichtern uns die Beschaffung und sorgen für leckere, gesunde Küche. Frank und sein Küchenchef Sebastian Kreicarek hatten alle Zutaten sowie weiteres Equipment aus Mainz-Gonsenheim mitgebracht und einiges vorbereitet. So machen sie z.B. Salatsaucen auf Vorrat (hält sich im Kühlschrank wochenlang) und hatten Gefäße dabei, auch mit Fonds.

Unser Menü:
  • Frischkäseravioli mit Oliven-Tomaten-Vinaigrette
  • Lammrücken unter der Artischockenkruste mit Risotto venere und Gemüse
  • Lasagne von Buttermilchmousse mit Orangen-Mandelblättern und Beeren

Wir haben Vorspeise und Hauptgericht gemeinsam gekocht, das Dessert war vorbereitet und wurde nur noch angerichtet. An der rechten Kücheninsel wurde die Vorspeise zubereitet, an der linken das Hauptgericht. Ich war beim Hauptgericht eingeteilt, allerdings war genug Zeit, sich auch mal die anderen Arbeitsplätze anzuschauen. Hier ein paar Bilder von der rechten Kücheninsel (wie fast immer: draufklicken vergrößert das Foto, oder rechte Maustaste):

Die Ravioli waren sehr gut, die Oliven-Tomaten-Vinaigrette fand ich jetzt nicht sooo toll, während der Salat aus frischen Wildkräutern und Blüten drauf schön Frische und Knackigkeit an das Ganze brachte und zudem wunderbar abgeschmeckt war.

Hier mein Teller:

Man sieht auf diesem Foto auch, dass nicht nur Wein sondern auch Wasser getrunken wurde.

Die Vorspeise war schön leicht und frisch - und gesund. Allgemein geht es ja darum, dass man sich halbwegs gut mit viel frischem Gemüse ernährt. Zum Thema Säure-Basen-Haushalt stehen viele Informationen in Büchern, Zeitrschriften und im Internet zur Verfügung. Ein Großteil der Menschen in unserer zivilisierten Welt ist übersäuert; Gründe hierfür sind neben Dauerstress und Bewegungsmangel auch eine unausgewogene Ernährung. Das ganze Thema ist jedoch umstritten, wie so vieles.

Gelernt habe ich, dass Hydrogencarbonat überschüssige Säuren bindet und so Übersäuerungen im Körper entgegenwirkt. Illustriert wurde das durch eine Versuchsreihe von Christiane, die sich als Apothekerin besser mit dem Thema auskennt als ich. Sie verdünnte Salzsäure mit französischem mineralienarmen Mineralwasser und mit Fachinger und wir konnten dann sehen, was passiert.

Das Heilwasser schaffte es, die Säure zu neutralisieren und der mutige Marketingchef von Fachinger wagte es tatsächlich, diese Salzsäure-Heilwasser-Mischung zu trinken. Das hätte ich mich jetzt nicht getraut, aber ich nehme als Information mit, dass ein HCO3-lastiges Wasser gegen Sodbrennen hilft und Säure neutralisieren kann.

Das ist auch klasse, wenn man bedenkt, dass Alkohol ja eher den säurebildenden Lebensmitteln zuzuordnen ist und man es viel leichter verträgt, wenn man fleißig Fachinger dazu trinkt. :*)

Aber Spaß beiseite, es war recht dunkel und die meisten meiner Fotos sind deshalb verwackelt. Ich konnte noch klar sehen. ;-)

Ich habe weiter gefragt, ob es nicht schädlich ist, wenn man Heilwasser länger als die kurmäßigen 3-6 Wochen trinkt. Christiane meinte, das schade überhaupt nicht und man könne es trinken, so lange man wolle. Also - entscheidet selbst! Ich persönlich mache es wie mit vielem im Leben: Ich mag die Abwechslung und trinke mal ein mineralienreiches Heilwasser, dann wieder ein mineralienarmes, je nachdem, wie mir gerade ist. Hauptsache viel Wasser - das mag ich nämlich. :-)

Hier noch eine Collage aus Fotos von der linken Kücheninsel:

Der Risotto aus schwarzem Reis aus dem Piemont wurde im Schnellkochtopf fertig gegart, also nicht 20 Minuten fleißig gerührt. Ich hab's ja nicht so mit diesen Geräten, in die man nicht ständig reinschauen kann - aber es hat einigermaßen funktioniert.

Oben rechts sieht man das Lamm mit Rosmarin im Vakuumgerät. Danach wurde es angebraten, mit der gut gekühlten Kruste versehen und im Backofen überbacken.

Mit knackigem Gemüse, leckeren Steinpilzen und einer aromatischen Sauce sah das auf meinem Teller dann so aus:

Während des Essens war wieder Zeit, sich auf den Genuss zu konzentrieren, Rotwein und Wasser zu trinken und mit den anderen zu reden und sich auszutauschen.

Während wir noch verzückt das zarte Lamm mit den begleitenden Aromen genossen, waren Frank und Sebastian schon mit dem Anrichten des Desserts beschäftigt.

Beim Anrichten durften wir helfen, wobei auch das nicht so einfach war: Ich bewundere die Profis für ihre ruhige Hand und ihr Augenmaß, da sitzt jeder Handgriff, jedes Blättchen liegt da, wo es geplant ist. Ich versuchte, mit einem eleganten Schwung die Vanillesauce um die Türmchen herum anzubringen, was gar nicht so einfach war und irgendwie auf jedem Teller anders aussah...

Lasagne von Buttermilchmousse mit Orangen-Mandelblättern und Beeren:

Durch das begleitende Wasser sicher perfekt für unseren Säure-Basen-Haushalt ;-)

Vom Geschmack her einfach nur genial! Die Teigblätter wunderbar knackig-aromatisch, die Mousse zerging auf der Zunge, die marinierten Beeren hatten Sonne gesehen und brachten sommerlichen Beerengeschmack mit.

Abgerundet mit hausgemachter Vanillesauce, Coulis und einem Blättchen Minze als Farbtupfer war es ein gelungener Abschluss unseres Menüs und der Veranstaltung.

Ach ja, Frank Buchholz mochte ich schon, als er noch beim Kochduell kochte - das hatte ich damals gerne geschaut (inzwischen gucke ich fast keine Kochsendungen mehr). Er ist absolut sympathisch und war mit Spaß bei der Sache. Und das Wasser von Staatl. Fachinger hatte ich vor dem Event auch schon gerne getrunken. Das Kochen und Essen, der Besuch in Köln, das Treffen mit den anderen Bloggern - alles war klasse und hat mir großen Spaß gemacht. Sogar das Wetter spielte mit.

Danke an Staatl. Fachingen, die PR-Agentur und Frank Buchholz, die uns dieses Event ermöglicht haben, sowie an alle, die dabei waren. Hier noch ein Gruppenfoto, von Sabine geschossen für uns als Erinnerung.

Weitere Berichte findet Ihr hier:

Freitag, 26. August 2011

Nachgemacht: Asiatischer Gurkensalat

Es gibt einige Blogs, die ich sehr gerne lese, weil die meisten der Rezepte meinem Geschmack entsprechen. Kochfrosch von Kathi ist so eines meiner Lieblings-Blogs, der Stil und die Fotos sind unkompliziert, klar und gut verständlich. Es ist auch nicht zu viel Text (wer hat dafür schon die Zeit...). Vegetarisches und internationale Küche sind Schwerpunkte - beides liegt mir ja auch.

Der Kochfrosch ist übrigens die Tochter von Petra von Chili & Ciabatta. Wenn man mit sooo super Gerichten aufwachsen darf, kocht man wahrscheinlich so klasse wie Kathi - oder geht auf Trotzkurs und ernährt sich nur von Fertigzeugs, wer weiß... ;-)

Bei Kathi hat diese Erziehung zum Gourmet jedenfalls perfekt funktioniert: Ich speichere mir also oft Rezepte ab, kommentiere manchmal - und koche dann doch zu selten wirklich etwas nach...

Kürzlich war es wieder so weit: Beim Durchstöbern blieb ich bei dem Rezept für einen asiatischen Gurkensalat hängen. Eine Gurke war noch in der Speisekammer, eine Dose Erdnüsse erst kürzlich geöffnet worden - und der Rest doch hoffentlich standardmäßig zu Hause.

Also habe ich losgelegt - und gleich festgestellt, dass die Fischsauce alle war... Stattdessen nahm ich dann Austernsauce, die doch etwas anders schmeckt. Statt Bauern- hatte ich Salatgurke, statt Thai-Basilikum musste es eine grüne Mischung aus dem Garten tun.

Das Ergebnis war ganz okay, allerdings sind Thai-Basilikum und Fischsauce schon für den Geschmack verantwortlich, damit würde es eher an einen thailändischen Gurkensalat rankommen, den ich ganz dunkel in Erinnerung habe. So war es nur eine ganz grobe Annäherung - eigentlich ein anderes Gericht. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Asiatischer Gurkensalat (Kochfrosch)
Kategorien:Salat, Kalt, Gurke, Erdnuss, Thailand
Menge:1 Rezept

Zutaten

HDRESSING
1/2Essl.
Sojasauce
1Teel.Thailändische Fischsauce (notfalls: Austernsauce)
2Essl.Reisessig
1Essl.Sesamöl
1Teel.Zucker
1Chilischote (frisch oder getrocknet)
HGURKENSALAT
1Frühlingszwiebel
1Salatgurke
EtwasSalz
2StieleMinze
1StielThai-Basilikum (notfalls als Ersatz: Koriander,
-- Majoran oder was man so findet)
1-2HandvollGeröstete, gesalzene Erdnüsse
2ZehenKnoblauch
Öl
1SchussZitronensaft, frisch gepresst (evtl.)

Quelle

gefunden bei Kathi Holzapfel, dort abgewandelt nach
http://eatsmarter.de
http://kochfrosch.blogspot.com/2011/05/sommerlich-
asiatischer-gurkensalat-mit.html
Erfasst *RK* 14.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Alle Dressingzutaten verrühren, die Chili fein und einigermaßen gleichmäßig hineinbröseln bzw. frische Chili hacken.

Die Gurken waschen, schälen (oder halb schälen, das gibt ein hübsches Muster) und längs halbieren. Die Kerne mit einem Löffel (dafür eignen sich Grapefruitlöffel gut) herauskratzen. Die Gurkenscheiben salzen und 10 Minuten in einem Sieb Wasser ziehen lassen. Abtropfen lassen.

Die Frühlingszwiebel in Scheibchen schneiden und zum Dressing geben. Die Gurken zufügen und alles etwa 15 Minuten marinieren lassen.

Währenddessen die Kräuter fein hacken und wer mag, die Erdnüsse grob hacken. Knoblauch in dünne Scheibchen schneiden und im heißen Öl fritieren. Kräuter, Knoblauch und Erdnüsse über den Salat geben, alles nochmal vermengen und abschmecken. Evtl. mit Zitronensaft nachwürzen.

Anmerkung Barbara: Mir war's etwas zu salzig, was aber auch daran liegen könnte, dass ich Austern- statt Fischsauce verwendet hatte. Das nächste Mal würde ich die Gurke nicht einsalzen, sondern so verwenden - das bisschen Flüssigkeit, das sie zieht, passt meiner Meinung nach gut.

Ich würde ein paar thailändische Gerichte dazu servieren. Kathi hatte Naturreis und Omelettröllchen, was wohl gut passte.

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Wie Kathi fehlte mir Säure; ich habe mit etwas Zitronensaft nachgeholfen, weil ich hoffte, dass das Dressing dadurch mehr Frische bekäme. Trotzdem war das ganze ein wenig mehr salzig und, hm, fast muffig als z.B. der Thai-Salat mit Rindfleisch, dessen Dressing nur aus Sambal Oelek, Limettensaft und Fischsauce bestand.

Vielleicht lag's ja wirklich daran, dass mir die Fischsauce ausgegangen war. Ich habe inzwischen welche gekauft. Der Salat bekommt also nochmal eine Chance. :-)

Die Katze hat übrigens nur ganz kurz aus der Ferne geschnuppert und zog sofort von dannen. Sie ist ja auch eine oberfränkische Bauernkatze und keine asiatische Katze. Mit Fischsauce wäre der Salat für sie aber vielleicht doch interessanter gewesen. ;-)

Montag, 22. August 2011

Rote-Bete-Puffer

Ich mag gerne Puffer, Rösti, Bratlinge - wie auch immer man diese kross angebratenen Gemüseraspelmanschungen, Getreideburger oder auch fleischhaltigen Dingense nennen mag.

Kürzlich bekam ich eine knackige rote Beete, die ich sonst eigentlich gerne roh als Salat esse oder irgendwie als warmes Gemüse zubereite. Diesmal war mir nach etwas anderem - und so kam ich auf die Idee, sie geraspelt anzubrutzeln.

In meiner Rezeptdatenbank fand sich auch ein Rezept für Rote Bete Puffer, das ich nur leicht abgewandelt habe.

Dazu passt ein Dip oder ein Salat. Ich habe einen Dip aus Schafkäse, Quark und einem Sonnenblumenbrotaufstrich gemischt mit Tomatenstückchen improvisiert, der lecker dazu war. Alternativ könnte ich mir auch Zaziki o.ä. gut dazu vorstellen.

Fürs Schälen, Schneiden oder Raspeln der roten Bete sollte man Handschuhe anziehen...

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Rote-Bete-Kartoffel-Puffer
Kategorien:Gemüse, Bratling, Rotebete
Menge:2 Portionen

Zutaten

1Rote Bete
2Kartoffeln Kartoffeln
1-2Frühlingszwiebeln
1Ei
1Essl.Dinkel; frisch gemahlen (oder Vollkornmehl)
Salz, Pfeffer, Chili, Muskat
Öl oder Butterschmalz zum Braten

Quelle

nach: M. Weber, I. Wilden, Lexikon der gesunden

Ernährung, etwas abgewandelt
Erfasst *RK* 07.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Rote Bete waschen und grob raffeln. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls grob raffeln. Die Frühlingszwiebeln waschen, rüsten und in Streifen schneiden.

Die Gemüseraspel und -streifen mit dem Ei und Mehl mischen und je nach persönlicher Vorliebe abschmecken. Ein paar Minuten durchziehen lassen.

Das Öl oder Fett in einer Pfanne erhitzen und die Gemüsemasse in kleinen Portionen in die Pfanne geben, mit einem Löffel zu kleinen Puffern flachdrücken. Von beiden Seiten goldgelb braten und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

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Sonntag, 21. August 2011

Geeister Johannisbeer-Quark

Beim Durchstöbern der Tiefkühltruhe blieben die Augen des Mitkochs bei einem Beutel mit roten Johannisbeeren hängen.

Wir haben zum Glück ein paar Sträucher im Garten. Johannisbeeren lassen sich gut einfrieren und schmecken so angenehm - leicht säuerlich und fruchtig. Und, ja, ich mache zu selten etwas damit... Also nahmen wir den Beutel mit und packten ihn in die Küche...

Bevor das ganze dann auftauen konnte, schnappte ich mir ein paar Beeren für ein einfaches Dessert: Etwas Sahne aufschlagen, Quark und Sirup (Ingwer-Minz-Sirup von kürzlich) dazu und die gefrorenen Beeren druntermixen. Fertig. Superlecker!

Die Konsistenz hatte etwas von einem Halbgefrorenen. Schön cremig durch Sahne und Quark. Und natürlich richtig rot-beerig-fruchtig.

Ein ideales schnelles Dessert für einen sommerlichen Tag!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Geeistes Johannisbeer-Quark-Dessert
Kategorien:Süßspeise, Kalt, Eis, Johannisbeere, Schnell
Menge:2 Personen

Zutaten

70GrammSahne
150GrammQuark
1SchussSüßungsmittel, z.B. Ingwer-Minz-Sirup,
-- Agavendicksaft, flüssiger Honig, Cassis, o.ä
1TasseRote Johannisbeeren; tiefgekühlt, ganz leicht
-- angetaut
HALS DEKO
1BlattMinze
-- und/oder
1-2BlätterZitronenmelisse

Quelle

spontan improvisiert - lecker!
Erfasst *RK* 19.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Sahne steif schlagen (so kleine Mengen gehen auch mit dem Zauberstab) und mit dem Quark vermischen. Sirup o.ä. dazu geben, dann den Großteil der Johannisbeeren und alles mit zusammen gut durchmixen. Die Konsistenz wird relativ fest, nicht ganz wie ein Eis, aber doch wie ein Halbgefrorenes.

Mit ein paar roten Beeren und Minze und/oder Melisse dekorieren.

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Freitag, 19. August 2011

Backofengemüse mit Schafkäse

Dass ich gerne Gemüse esse, weiß glaube ich inzwischen jeder. ;-)

Unkompliziert und immer wieder lecker ist Backofengemüse. Diesmal hatte ich Karotten, Spitzpaprika, rote Gemüsepaprika und eine wunderbar aromatische Fleischtomate. Der Geschmack wurde abgerundet durch würzigen griechischen Feta und marinierte schwarze Kräuter-Oliven. Als grüne Farbtupfer dienten frische Kräuter aus dem Garten.

Für mich braucht's da nichts dazu. Wer mag, isst Brot dazu. Und ein guter Rotwein passt natürlich auch. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Backofengemüse mit Schafkäse und Oliven
Kategorien:Gemüse, Paprika, Tomate, Schafkäse, Mediterran
Menge:2 Personen

Zutaten

3Knoblauchzehen
2Gelbe Spitzpaprika
1Rote Paprika
3-4Karotten
1groß.Fleischtomate
Ein paarRosmarinzweige
Olivenöl
200GrammSchafkäse
2-3Essl.Schwarze Oliven
EtwasMeersalz, Fleur de Sel o.ä.
Schwarzer Pfeffer
Chili; wer mag
Majoran
Basilikum
Ein paarRingelblumenblüten; wer mag

Quelle

Standardgericht
Erfasst *RK* 05.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 180-200°C (Umluft oder Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Paprika, Karotten und Tomate waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Etwas Olivenöl in eine feuerfeste Form geben und das Gemüse sowie den Rosmarin hinzufügen und alles vermischen, so dass das Öl gut verteilt ist.

In den Backofen geben und ca. 20-25 Minuten garen lassen. Dabei ab und zu umrühren.

Schafkäse in Stücke schneiden. Käsestücke und Oliven zu dem Backofengemüse geben und nochmal 5-10 Minuten im Backofen überbacken.

Mit Gewürzen vermischen und mit Kräutern und evtl. frischen Blüten bestreuen. Servieren.

Tipp: Je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit von frischem Gemüse kann man hier prima variieren! Sehr gut eignen sich auch frische Zucchini oder Kürbis.

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Mittwoch, 17. August 2011

Zucchini-Carbonara

Viel zu selten nehme ich mir ein Kochbuch vor und schmökere darin. Dabei habe ich ja einige - und irgendwie entspannt das Lesen von Kochbüchern ja auch...

Da ich vor ein paar Tagen dann doch recht phantasielos durch die Gegend stapfte, ging ich ins Zimmer mit den Kochbüchern und habe mir eines meiner Lieblingsbücher rausgefischt: Jamie Oliver's Natürlich Jamie, aus dem ich viel zu selten etwas mache. Bisher sind nur die schnellen Blätterteigwaffeln mit Rhabarberkompott und der Rhabarber-Bellini auf dem Blog.

Zu der Reihe gab's auch eine Fernsehserie, von der ich einige Folgen gesehen habe; das hat mir auch gut gefallen - macht richtig Spaß auf Garten! :-)

Da ein Pasta-Gericht gewünscht war, ich Appetit auf Zucchini und der Gärtner Appetit auf Carbonara hatte (und vom letzten Urlaub vorschwärmte, von der Welt besten Spaghetti Carbonara, die er in San Marino gegessen hat), gab's Zucchini Carbonara.

Wie eigentlich immer habe ich mich nicht ganz ans Rezept gehalten und improvisiert. Das Ergebnis war (trotzdem oder auch?) sehr lecker!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Zucchini-Carbonara
Kategorien:Teigware, Nudel, Zucchini, Ei
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

250-300GrammPenne rigate (oder andere Nudeln)
Salzwasser
50-100GrammSpeck
1SchussOlivenöl
1Grüne Zucchini
3Eigelb
70GrammSahne; ca.
Salz, Pfeffer, Muskat
1 1/2HandvollParmesan oder Grana Padano; frisch gerieben
1HandvollMajoran oder Thymian

Quelle

nach einer Idee von Jamie Oliver, Buch "Natürlich Jamie"
Erfasst *RK* 10.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Penne hinzüfügen und nach Packungsanweisung al dente kochen.

Zucchini in Stücke schneiden - wer mag, ähnlich geformt wie die Penne. Eine sehr große Pfanne erhitzen, Olivenöl hinzugeben und den Speck darin braun und knusprig braten. Die Zucchini zufügen und braten. Schwarzen Pfeffer dazu geben und weiter braten. Wer Thymian hat, diesen jetzt dazugeben und alles brutzeln, bis die Zucchini etwas weich geworden sind.

Für die Carbonara Eigelb mit Sahne und der Hälfte des Parmesans in eine Schüssel geben, mit wenig Salz, Pfeffer und Muskat würzen und mit einer Gabel verschlagen. Beiseite stellen.

Sobald die Penne gar sind, abgießen und dabei etwas Kochwasser auffangen. Die Penne sofort in die Pfanne mit Speck und Zucchini geben und gut durchschwenken. Dann die Pfanne vom Herd nehmen, das zurückbehaltene Kochwasser und die Eier-Sahne-Mischung hineingießen und alles zügig durchmengen. Das sollte abseits der Herdplatte geschehen, weil sonst die Gefahr besteht, dass man Rührei bekommt. Durch die Hitze in der Pfanne hat das Eigelb immer noch die Möglichkeit, ein wenig anzudicken, so dass man eine schöne Konsistenz der Sauce bekommt.

Restlichen Parmesan unterrühren bzw. darüber streuen. Falls man Majoran verwendet, diesen klein zupfen und darüber streuen. Auf vorgewärmte Teller verteilen und sofort servieren.

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Das Originalrezept findet sich auch online bei Jamie Oliver, mit Fotos, und zwar hier.

Interessant finde ich, dass Jamie Oliver's italienische Quellen - genauso wie die italienische Großmutter einer Bekannten - auch Sahne verwendet. Das ist ja sehr umstritten.

Montag, 15. August 2011

Ingwer-Minz-Sirup

In meinem Kühlschrank-Post vor 2 Wochen konnte man ganz gut die große Ingwerwurzel erkennen, die in unserem Kühlschrank lagert. Ich liebe Ingwer, verwende ihn oft und zu allem möglichen. Mit der Ingwer-Desserttrilogie hatte ich sogar mal einen Blog-Event gewonnen.

Oft mache ich mir ganz einfach ein Glas Ingwerwasser: Dazu Ingwer in Scheiben schneiden, mit Wasser aufgießen, etwas ziehen lassen und trinken. Dieses Aufgußgetränk ist in Asien ziemlich verbreitet und soll unheimlich gesund sein. Außerdem schmeckt es. Mir zumindest. :-)

Da ich als Getränk sonst meistens Wasser trinke (meist still, selten gesprudelt) und das auf die Dauer doch etwas langweilig ist, gibt's bei uns ab und zu selbstgemachte Limonade.

Diesmal habe ich als Basis einen Ingwer-Zitrus-Minze-Sirup gemacht. Dieser hält sich im Kühlschrank über eine Woche.

Mit Sprudel aufgegossen ist das ein super Erfrischungsgetränk!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Ingwer-Minz-Sirup
Kategorien:Getränke, Sirup, Limonade, Ingwer
Menge:1 kleine Flasche

Zutaten

60GrammIngwer
1Biozitrone; Schale und 20-30 ml Saft
140-150mlWasser
170GrammZucker
Ein paarFrische Minzeblätter

Quelle

eigene Vorgehensweise nach verschiedenen Quellen
Erfasst *RK* 13.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Ingwer je nach Geschmack waschen oder waschen und schälen. In Scheiben schneiden. In einen Topf geben. Die Zitronenzesten (abgeriebene Schale) dazu geben.

Zitronensaft und Wasser (beides zusammen sollte 170 ml ergeben) in den Topf geben, Zucker hinzufügen und alles aufkochen. Fünf Minuten köcheln lassen, dabei immer mal umrühren. Die Minzeblätter dazu geben und auf der ausgeschalteten Herdplatte noch etwas köcheln lassen.

Währenddessen die Flasche auf einer Edelstahlfläche (am besten in der Spüle) mit kochendem Wasser füllen, etwas stehen lassen, um sie zu sterilisieren. Wasser ausgießen.

Den Sirup durch ein Sieb und einen Trichter in die Flasche füllen und verschließen.

Der Sirup schmeckt wunderbar aromatisch-erfrischend, am besten mit sprudelndem Wasser aufgegossen.

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Tipps zum Weiterlesen: Ulrike von Küchenlatein hat das Rezept für Ingwer-Eistee-Sirup ausprobiert, das in Nicky's Kochbuch Delicious Days zu finden ist. Limetten-Ingwer-Sirup gibt's bei Melanie von neue-ess-klasse. Steph vom Kuriositätenladen mag Ingwersirup pur und als Zutat für einen Cocktail.

Man ist da also ziemlich flexibel; für jeden, der Ingwer mag, findet sich ein leckeres Rezept. Nachmachen lohnt!

Sonntag, 14. August 2011

Rahm-Pfifferlinge zu Putenschnitzel

Die letzten Pifferlinge musste ich noch im Laden kaufen, inzwischen haben wir hier im Frankenwald selber welche gefunden!

Während der Pilzsuche im Wald war ich schon etwas frustriert, weil der Gärtner massig essbare Pilze fand und ich nur ständig durch wunderschön aussehende groß gewachsene Gallenröhrlinge gefoppt wurde... Durch das leuchtende Orange fallen die Pfifferlinge aber auch mir auf. :-)

Diese kleinen Pilze mag ich gerne pur, nicht mit den anderen Pilzen gemischt. Da ich ein einfaches Abendessen wollte und am Vortag frische Putenschnitzel gekauft hatte, bot sich das als Kombination an. Die Schnitzel habe ich nur gebraten, die Rahm-Pfifferlinge mit Knoblauch, Schalottenwürfel, Kräutern und Sahne aufgeköchelt. Pilze sollten allgemein immer 15 bis 20 Minuten garen, so sind sie am verträglichsten. Meint mein Pilzbuch. Daran habe ich mich auch wieder gehalten.

Die Kombination der Putenschnitzel mit den Pfifferlingen à la crème war erstaunlicherweise richtig gut. Der Gärtner der Spielwiese meinte, ich dürfe hier auch sein Lob äußern. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gebratene Putenschnitzel mit Pfifferlingen in Sahnesauce
Kategorien:Geflügel, Pute, Pilz
Menge:2 Personen

Zutaten

HPFIFFERLINGE A LA CREME
3Handvoll
Pfifferlinge; ca. (oder so viel man findet)
1Knoblauchzehe
1Schalotte
1BlattSalbei; gehackt (wer mag)
Olivenöl
1Teel.Mehl
1SchussPastis oder Brühe
100GrammSahne; ca.
Salz, Pfeffer
Gemischte Kräuter; gehackt
HPUTENSCHNITZEL
2Putenschnitzel
EtwasButterschmalz
Salz, Pfeffer

Quelle

Erfasst *RK* 07.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Knoblauch und Schalotte schälen und fein würfeln. Die Pilze säubern, waschen, je nach Größe in mundgerechte Stücke teilen oder ganz lassen.

Eine Pfanne erhitzen und großzügig Olivenöl hineingeben. Pfifferlinge, Knoblauch- und Schalottenwürfel sowie Salbei dazu geben und braten lassen. Dabei immer mal schwenken oder umrühren.

Wenn die Pfifferlinge gut nach Pilz duften, etwas Mehl überstäuben und mit Pastis oder Brühe ablöschen, die Sahne dazu geben und alles zusammen köcheln lassen. Die Pilze sollten insg. 15-20 Minuten garen; so sind sie am verträglichsten. Am Schluss würzen und die Kräuter darüber geben.

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Putenschnitzel von beiden Seiten anbraten. Würzen.

Zusammen servieren.

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Donnerstag, 11. August 2011

Zwetschgenkompott zu Polenta

Wir haben dieses Jahr leider keine Zwetschgen. Vielleicht durch den Nachtfrost im Mai, dem auch unsere Walnüsse zum Opfer fielen, vielleicht hat's auch andere Gründe. Zum Glück hatte ich noch welche tiefgefroren, die langsam mal dem Kälteschlaf entrissen werden mussten.

So hatte ich kürzlich entsteinte Zwetschgen aufgetaut und daraus ein schnelles Kompott ohne viel Tamtam hergestellt. Dazu wollte ich eigentlich Grießbrei machen - allerdings war der Grieß alle... Für Milchreis war keine Zeit, aber Polentagrieß war da.

Also habe ich damit improvisiert, ihn mit Wasser aufgekocht und einen Schuss Sahne dazu gegeben. Parallel ein paar Haselnüsse, die vom Backen eines Bananen-Nuss-Kuchens übrig waren, angeröstet.

Mal ein süßes Mittagessen. Lecker. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gebratene Polentastücke mit Zwetschgenkompott
Kategorien:Süßspeise, Warm, Polenta, Zwetschge, Herbst
Menge:2 Personen

Zutaten

HPOLENTASTÜCKE
100GrammInstant-Polenta
300mlWasser; ca.
1PriseSalz
1Teel.Zucker
50GrammSahne; ca. (flüssig oder geschlagen)
Butterschmalz zum Ausbacken
HEINFACHES ZWETSCHGENKOMPOTT
500GrammEntsteinte Zwetschgen (frisch oder tiefgekühlt)
1SchussWasser
Zucker, Honig oder Agavendicksaft; nach Geschmack
EtwasZimt
2Teel.Speisestärke
EtwasWasser
1SchussPortwein
HGERÖSTETE HASELNÜSSE
Haselnüsse; grob gehackt oder gehobelt

Quelle

selbst improvisiert
Erfasst *RK* 07.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wasser aufkochen, Polenta-Pulver mit einem Schneebesen einrühren, Salz und Zucker hinzfügen. Alles gut verrühren und kurz köcheln lassen, bis sich ein Brei bildet. Sahne unterheben.

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Polenta löffelweise hineingeben, etwas platt drücken und Bratlinge ausbacken. Regelmäßig wenden.

Parallel Zwetschgen mit etwas Wasser in einem Topf zum Köcheln bringen, Süßmittel und Zimt unterrühren. Falls die Zwetschgen (z.B. weil sie tiefgekühlt waren) viel Flüssigkeit bilden, kann man das Kompott andicken: Dafür Speisestärke und kaltes Wasser in einem Gefäss mischen, unter die köchelnden Zwetschgen heben und rühren, so dass die Flüssigkeit dick wird. Je nach Menge der Flüssigkeit benötigt man etwas mehr oder weniger Speisestärke-Wasser-Mischung. Mit Portwein abschmecken.

Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig anbraten, so dass sie Aroma gewinnen, aber nicht schwarz werden.

Alles zusammen anrichten.

Wer mag, kann noch einen Tupfen Schlagsahne dazu servieren und/oder mit einem Minzeblättchen dekorieren.

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Hier noch links ein kleines Foto, wie es bei mir immer dampft, wenn ich koche ;-) und rechts, so sah's nachher auf meinem Teller aus:

Ich mag Zwetschgen, Pflaumen und Mirabellen gerne, einige Rezepte damit sind schon auf dem Blog:
Tipp zum Weiterlesen: Sus hatte im August 2008 einen Event zum Thema Pflaume & Co. veranstaltet, die Zusammenfassung listet super Rezepte mit Zwetschgen und Pflaumen auf.

Dienstag, 9. August 2011

Minutensteak mit Pfifferlingen

Dieses Jahr findet man durch das Wetter, das mehr an April oder an Herbst erinnert, schon seit einiger Zeit frische Pilze. Wir waren bereits vor 2 Wochen im Wald und haben dort Herbstpilze gefunden. Die schmeckten auch ganz gut mit Nudeln, ähnlich wie ich das hier und hier schon verbloggt habe.

Pfifferlinge mag ich auch sehr gerne, finde allerdings selten welche, und wenn, dann nur ein bis zwei... Aber zum Glück kann man sie zurzeit überall kaufen!

Im Laden fielen mir noch knackige Zucchini und Schweinesteaks auf, die beide in den Wagen wanderten. Damit habe ich improvisiert und heraus kam ein ganz leckeres Gericht, das jetzt auf den Blog darf.

Als Wein gab's übrigens selbst importieren kapverdischen Weißwein dazu, der uns sehr gut geschmeckt hat.

So kamen bei herbstlichem deutschem Sommerwetter Erinnerungen an diese schönen Inseln hoch. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Minutensteaks an Pfifferling-Nudeln und Zucchini
Kategorien:Fleisch, Schwein, Pilz, Zucchini, Sommer
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

HFÜR DIE PFIFFERLING-NUDELN
250-300GrammNudeln, z.B. Farfalle
Salzwasser
1Korb Pfifferlinge
Olivenöl
2Schalotten oder 1 Zwiebel
1Knoblauchzehe
Weißwein
1SchussSahne
Salz, Pfeffer, Chili
HFÜR DAS FLEISCH
EtwasOlivenöl oder Butterschmalz
4Minutensteaks vom Schwein
Salz, Pfeffer
HFÜR DIE ZUCCHINI
2-4Zucchini
Olivenöl
2Knoblauchzehen
1Schalotte oder das Weiße einer Frühlingszwiebel
Salz, Pfeffer, Piment, Muskat
Chili oder Sambal Oelek
HAUSSERDEM
Parmesan

Quelle

spontan improvisiert
Erfasst *RK* 25.06.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Pilze säubern (je nach Überzeugung waschen oder mit einem Pinsel o.ä. die Erde entfernen) und etwas zurecht schneiden. Zucchini waschen, der Länge nach halbieren und dann in halbe Scheiben schneiden. Knoblauch, Schalotten bzw. zwiebelartige Gemüse schälen und würfeln.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Pilze anbrutzeln lassen. Nach einiger Zeit Knoblauch- und Schalottenwürfel zugeben, mit anbrutzeln. Mit Weißwein ablöschen und etwas köcheln lassen. Sahne und Gewürze dazu geben.

Zucchinischeiben, Knoblauch- und Zwiebelwürel in Öl in einer zweiten Pfanne anbraten. Würzen.

Nudeln in Salzwasser al dente kochen. Abgießen und zu den Pfifferlingen geben, durchmischen.

In einer dritten Pfanne Öl oder Butterschmalz erhitzen und darin die Minutensteaks kurz anbraten. Würzen.

Alles zusammen auf Tellern anrichten, etwas Parmesan darüber reiben und servieren. Dazu passt ein Glas Weißwein.

=====

Sonntag, 7. August 2011

Scones mit Cranberries

Schnelle Sonntagsbrötchen - wenn ich spontan darauf Appetit bekomme und weder Lust auf Auftauen/Toasten habe, noch in die nächste Stadt fahren möchte, backe ich selber welche.

Für Hefegebäck reicht die Zeit dann nicht, aber Scones gehen immer.

Diesmal habe ich statt Rosinen getrocknete Cranberries verwendet, das schmeckt auch sehr gut. Und ich habe sogar eine Regenpause erwischt, um sie draußen zu fotografieren!

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Alle Zutaten werden kurz vermischt, der Teig ausgewellt, ausgestochen (das geht auch mit einem Glas) und 10 Minuten gebacken.

Die Engländer essen ihren Cream Tea am Nachmittag und reichen zu den Scones Clotted Cream, Erdbeerkonfitüre und Tee.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Scones mit getrockneten Cranberries
Kategorien:Backen, Brötchen, England
Menge:6 Scones ca.

Zutaten

200GrammMehl
6GrammBackpulver
1HauchSalz
50GrammButter
40-50GrammZucker
50GrammCranberries
105mlMilch; ca.

Quelle

Originalrezept für Scones 1982 aus Tiverton, Devon
 mitgebracht; hier etwas abgewandelt
 Erfasst *RK* 07.08.2011 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 210 Grad (Umluft 190°C) vorheizen.

Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Fett in eine Schüssel geben und alles gut verkneten. Das geht entweder mit der Hand oder mit einer Küchenmaschine. Cranberries zugeben, kurz unterrühren. Nach und nach Milch hinzufügen, bis aus dem einzelnen Zutaten ein Teig entstanden ist.

Den Teig mit Hilfe eines Wellholzes ca. 2 cm dick auswellen und mit einem Glas runde Scones ausstechen. Den Teig mehrmals ausrollen, so dass insgesamt 6 Scones entstehen. Auf ein Backblech geben und ca. 10 Minuten lang backen.

Dazu passt meiner Meinung nach Quark als Brotaufstrich, oder etwas Butter, Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre oder ein anderer Fruchtaufstrich sowie eine Tasse Tee oder Kaffee.

=====


Bei mir gab's die Scones zum Frühstück, mit etwas Quark fand ich sie super. Hier noch ein Detail mit einem Klecks Himbeerkonfitüre.

Man kann darauf ganz gut erkennen, wie locker die Brötchen sind.



Um noch etwas mehr Frische und ein paar Vitamine dazu zu bekommen, gab's noch ein paar frische Früchte dazu.

2 Minibananen, 1 Kiwi und ein halber Apfel - in Stücke geschnitten und sofort verspeist. :-)

Tipp: Eine weitere Alternative für schnelle Sonntagsbrötchen: Probiert mal meine Quarkbrötchen!

Mittwoch, 3. August 2011

Speckring

Die Themen gehen nicht aus... Immer wieder findet sich ein neues Thema für den Blog-Event in Zorras Kochtopf. Alex von Chefhansen hat diesmal eine Zutat gewählt und sich Gerichte mit Speck gewünscht.

Ich mag Speck - in fast allen Sorten, und gerne auch pur. Rezepte auf dem Blog gibt es einige, z.B. auch Klassiker wie Spaghetti Carbonara, Quiche Lorraine, Caesar's Salad, in Nocken, zu Pfannkuchen oder auch knusprig angebraten als Suppeneinlage oder im Salat. Diesmal sollte es etwas anderes sein...

Meist ist es im Leben ja so, dass einem das zufliegt, was man gerade braucht. So war es auch vor ein paar Tagen, als ich eine alte Zeitschrift zum Lesen mit in die Badewanne nahm. Ein Back-Sonderheft, das Rezepte aus alten Kochbüchern etwas modernisiert vorstellte.

Der Kräuter-Speckring stammt ursprünglich aus Jenny Lina Ebert's Schweizer-Köchin, das Rezepte (bzw. "alles auf dem Gebiete der Kochkunst neu Auftauchende und als gut Erfundene") mehrerer Schweizer Hausfrauen sammelte und 1895 bereits in der 9. Auflage erschien.

Ich habe das Rezept ganz leicht abgewandelt (damals gab's wahrscheinlich noch keine Trockenhefe...) nachgebacken. Der Rand ist ein wenig eingerissen, aber sonst gefällt mir das runde Brot mit der marmorierten Füllung gut.

Mit Butter oder - besser noch - Ziegenfrischkäse schmeckt der Speckring richtig klasse! Oder einfach so.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kräutriger Speck-Walnuss-Zwiebel-Ring
Kategorien:Backen, Brot, Hefeteig, Walnuss, Party
Menge:1 Ring

Zutaten

HTEIG
500GrammMehl*
175mlMilch**
150GrammWarmes Wasser
1Pack.Trockenhefe (oder 1/2 Würfel Hefe)
1Teel.Zucker
1Ei
2Teel.Salz
HFÜLLUNG
2Essl.Öl
1Zwiebel; fein gewürfelt
75-100GrammSpeck; gewürfelt
100GrammWalnüsse; gehackt
1BundPetersilie; gehackt
HAUSSERDEM
Fett und Mehl für die Form
Milch** zum Bestreichen
2Essl.Kümmel

Quelle

nach Zeitschrift "Nostalgie Backen" 1/2004, Kräuter-
Speckring. Orginalrezept aus dem Kochbuch
"Schweizerköchin" von Jenny Lina Eberts aus dem
19. Jahrhundert, etwas abgewandelt
Erfasst *RK* 31.07.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Milch und Wasser mischen; die Flüssigkeit sollte möglichst lauwarm sein.

Eine Delle in das Mehl drücken, Hefe (falls man frische verwendet, mit den Händen klein bröseln) und Zucker hineingeben, etwas von der Flüssigkeit dazugeben und aus Hefe, Zucker, der kleinen Menge Milch- Wasser und etwas Mehl zu einem kleinen Vorteig verrühren. Ca. 20 Minuten gehen lassen.

Die restliche Flüssigkeit, das Ei und das Salz hinzugeben und alles gründlich zu einem glatten Hefeteig kneten. (Am besten geht das mit der Küchenmaschine, aber natürlich kann man auch von Hand kneten.)

Den Teig mit etwas Mehl bestäuben, die Schüssel mit einem Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und den Hefeteig an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Zwiebel- und Speckwürfel dazu geben und anbraten. Die Masse sollte Farbe bekommen, die Zwiebeln goldig werden, aber nicht verbrennen. Beiseite stellen.

Eine Ringform fetten und mit Mehl bestäuben.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Hefeteig mit den Händen nochmal etwas durchkneten undd dann zu einem Rechteck ausrollen. Die Speck-Zwiebel-Masse darauf verteilen, dann die gehackten Walnüsse und die Petersilie dazu geben und alles halbwegs gleichmäßig verteilen. Den Teig von der Längsseite her aufrollen und mit der Nahtstelle nach unten in die Ringform legen. Die Enden zusammen fügen, so gut es geht.

In der Form nochmal ca. 25 Minuten gehen lassen. Nach ca. 15 Minuten den Backofen vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze, 160°C Umluft, Gas Stufe 3.

Den Ring mit Milch bestreichen und mit Kümmel bestreuen. Im vorgeheizten Backofen ca. 30 bis 40 Minuten backen.

Anmerkungen:

Sehr leckeres, würziges Brot, das super schmeckt; pur oder bestrichen mit Butter, Ziegenfrischkäse o.ä.

* Ich habe 100 Gramm frisch gemahlenen Dinkel und 400 Gramm Weizenmehl Type 405 und 550 gemischt.

** Ich habe Ziegenmilch verwendet. Kuhmilch geht natürlich genauso.

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Mein Beitrag für den Blog-Event.

Blog-Event LXX - Ran an den Speck (Einsendeschluss 15. August 2011)

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