Mittwoch, 29. Februar 2012

Zusammenfassung der Rezepte für die tollen Tage

Wow, ich bin immer noch ganz platt. Mit so viel Resonanz auf das Kurz-Event hätte ich nicht gerechnet.

Rezepte für Fasching, Fasnet, Karneval waren gefragt, gerne auch regionale oder internationale. Es sind 47 Rezepte zusammen gekommen, wenn ich mich nicht verzählt habe. Vielen Dank dafür!

Eine Menge Variationen von Krapfen, Berlinern, Fettgebäck natürlich, die alle unterschiedlich geformt, gefüllt und zubereitet sind. Amerikaner sind ebenfalls einige dabei, weitere süße Leckereien und natürlich auch Herzhaftes zur Stärkung zwischendurch oder für das Katerfrühstück am Aschermittwoch.

Das Lesen all der Beiträge hat mir Spaß gemacht und ich denke, auch Euch werden die Links neben einer Sammlung erprobter Rezepte auch vieles über Faschingsgepflogenheiten in unterschiedlichen Regionen und die Einstellung der Teilnehmer zu den tollen Tagen nahe bringen.

Rezepte für die tollen Tage

Total interessant finde ich, dass extrem viele Faschingsverweigerer und Karnevalssmuffel mitgemacht haben. Mir selbst geht es ja auch nicht anders: Ich genieße es, zu dieser Zeit überall Krapfen (bei uns in der Region sind sie mit Hiffenmark aus Hagebutten gefüllt, das mag ich echt am liebsten!) und anderes Faschingsgebäck zu bekommen, aber das war's dann auch schon...

Was Foodblogger angeht, bin ich mit dieser Einstellung anscheinend nicht allein. Wie sollte es anders sein: Kulinarisch mögen wir die 5. Jahreszeit. ;-)

Hier Eure Rezepte für die tollen Tage, nach Eingang der Kommentare sortiert:

Außer Konkurrenz und quasi als Aufhänger für den Event gedacht, gab's bei mir Semlor. In Schweden kriegt man die Hefebrötchen, die mit Kardamom gewürzt und mit Mandelpaste und reichlich Sahne gefüllt sind, in dieser Zeit überall.




Am allerschnellsten war Tami von der Studentenküche, die ihren Matjessalat bereits am Freitag ins Rennen schickte. Schnell gemacht und mit einem leichten Dressing versehen ist er eine Alternative zum Heringssalat, der üblicherweise am Aschermittwoch in rauen Mengen verspeist wird.




Kerstin vom Blog Verboten gut liefert uns vier Rezepte für die tollen Tage und darüber hinaus. Den Anfang macht das Rezept für lustige Faschings-Clowns mit Mini-Mohrenkopf-Nasen. Amerikaner faschingsmäßig dekoriert.




Bereits zur Weiberfaasenacht gab es bei Kerstin selbstgemachte gefüllte Hefekrapfen. Die sehen mit der Füllung aus Johannisbeergelee aus wie der Name ihres Blogs: Verboten gut.




Das Rezept für Mini-Nutella-Krapfen liefert uns Karin vom Blog Dies' und das und süße Sachen. Diese kleinen Krapfen werden im Popcake-Maker produziert und lassen sogar Faschingsmuffel Karin ausnahmsweise eine Pappnase aufsetzen. ;-)




Eigentlich sollte es bei Heike ja normale Berliner zur Fasnet geben. Die wollten aber nicht so, daher wurden sie ungeplant ausgezogen und sind als Ausgezogene super geworden. Und um zu sehen, was Leute machen, die gerade Diät halten, klickt Euch bitte weiter und scrollt runter!




Martina hat eigentlich so gar nix mit Fasching am Hut, erzählt uns aber trotzdem eine Menge darüber, wie Saarländer und ihre Bekannten diesen feiern. Für uns gibt's auf ihrem Blog Martinas Kochküche selbstgemachte Apfelkrapfen am Stiel. Die kann man platzsparend aufstellen und gut essen, da die Finger nicht so klebrig werden.




Gaby, die das Blog Kegala kocht betreibt, informiert uns über Strieweli. Dabei handelt es sich um eine alemannische Spezialität, bei der Teig mit Hilfe eines Trichters ins Fett getropft wird. Ihr Rezept ist vom Alt-Oberbürgermeister, alle Achtung.




Ina aka Feinschmeckerle leidet unter einem heftigen Faschings-Trauma und liefert uns daher ein Rezept für die Kaffeetafel der Faschingsverweigerer: Die Blätterteigapfeltaschen sind schnell gemacht und schmecken sicherlich auch Faschingsfans, denke ich.




Meine Namensvetterin Barbara, die Barafras Kochlöffel schwingt, hat sich faschingsgebäck-mäßig ausgetobt und beteiligt sich mit ihren Krapfenvariationen am Blogevent. Aus einem Teig und drei verschiedenen Füllungen gab es Krapfen mit Marmeladenfüllung, mit Tonkabohnen-Creme, Zuckerguss und Schokogarnitur (Foto links) sowie viereckige Apfelkrapfen. Wow!




Geschrumpfte narrische Liebesknochen gibt's bei Alice im kulinarischen Wunderland. Eigentlich wollte Alice nämlich bereits zu Valentinstag Eclairs backen, dafür reichte die Zeit nicht, so wurde aus dieser Idee, einer Gebäckmischung für Brandteig, Vanillepudding, Schokoguss und bunten Crispis ein rundes Faschingsgebäck.




Noch ein Beitrag von Kerstin vom Blog Verboten gut: Sie präsentiert uns ein weiteres frittiertes Fettgebäck: Faschings-Kameruner. Ein geschlungener ovaler Doppelring mit Safran im Teig; auch ein Gebäck, das ich bisher noch nicht kannte.




Am Faschingssonntag gab's bei Kerstin nochmal einen drauf: Apfelkrapfen. Die frischen Apfelstückchen und der Krapfenteig zusammen - die Kombination ist sicher Verboten gut.




Seitdem Sarah-Maria vom Blog KÜCHENkataSTROPHEN festgestellt hat, dass die Leute um sie herum nicht lustig, sondern sturzbetrunken sind, ist sie kein Anhänger des Karnevals mehr. Trotzdem mag sie bunte Rosenmontage und dazu gibt es: Pinker Frischkäse.




Einen Klassiker liefert uns Tanja alias Il Frullino, die in ihrem Blog von La passione della cucina schreibt. Nonnenfürzle aus Brandteig, die aus einer Erinnerung und nach reichlich Recherche super geworden sind.




Mela Nie hat kein eigenes Blog, aber ein Blogger-Profil und ein Picasa-Album - und vor allem ein tolles Rezept für Berliner aus dem Backofen ausprobiert, das sie einreichen möchte. Die falschen Fastnachtsküchlein habe ich auf den Blog gepackt, der sonst für Rezepte für die Events im Gärtnerblog gedacht ist.




Etwas Deftiges für unterwegs hat Sandra From-Snuggs-Kitchen für uns. Sie empfiehlt Goudakekse. In ein kleines Marmeladeglas, eine Plastikdose o. ä. verstaut kommen sie mit auf jeden Umzug, geben Kraft und stärken den Magen, wenn sich unterwegs mit Alkohol wärmen muss. Da spricht doch die Erfahrung eines Tanzmariechens. :-)




Für das Faschings-Koch-Event gibt es von Bärenhunger ein Rezept, das die Oma früher jedes Jahr zu dieser Zeit gebacken hat: Gebackene Mäuse heißen die leckeren Nocken aus Hefeteig, die in Öl ausgebacken und mit Puderzucker bestäubt werden.




Petra aka Cascabel stellt Fasnachtschüecheli aus der Schweiz auf den Tisch. Die dünnen, blasig-knusprigen Küchlein werden erst ausgerollt und dann hauchdünn ausgezogen. Auch Petra kann mit Fasching an sich nicht viel anfangen, doch findet sich einiges an typischem Fastnachtsgebäck auf ihrem Blog Chili und Ciabatta.





Tanjas Fasnacht in der Cooketteria bzw. der Schweiz startet erst nach dem Event-Zeitraum. Das hat sie allerdings nicht davon abgehalten, schon zuvor ein paar Schenkeli extra für den Event zu backen. Dafür wurde sogar Mutters Fritteuse ausgeliehen und ein Referenzexemplar vom Bäcker besorgt. Ich bin beeindruckt!




Claus vom Blog Nur das gute Zeugs sagt laut HELAU und präsentiert uns etwas herzhaftes für zwischendurch: Vor´m Zuch/Nach´m Zuch, vor'm Zuch wird Teig gerührt und kühl gestellt, nach dem Umzug werden leckere Flammkuchen gebacken und im Stehen aus der Hand gegessen.




Auch die Krapfen mit Hagebuttenfüllung passen super zum Event. Nysa von Café da Nysa hat zum ersten Mal welche gebacken, hat Verbesserungsvorschläge fürs nächste Mal, aber kann dennoch zu Recht sehr zufrieden mit diesem ersten Versuch sein.




Maja von moey's kitchen nimmt uns mit auf einen kleinen Ausflug in die Kölner Karnevalstradition und macht für uns Mutzenmandeln zum Rosenmontag. Dabei handelt es sich um ein Mürbeteiggebäck, das in Fett ausgebacken wird und etwas an Kekse oder Plätzchen erinnert.




Im Hause Wolkenfees Küchenwerkstatt gibt es, nur weil ich es bin (welch Ehre!), Fastnacht-Gebäck im Kleinformat: Mini-Amerikaner. Sie sind super schnell gemacht und verschwinden noch schneller im Mund. Da besteht Suchtgefahr, meint Anne.




Nicht ganz traditionell, aber perfekt für die Faschingsparty, die Nina für die Kinder ausrichtet, sind die Schokocupcakes mit Quitten-Buttercreme und das Karamell-Popcorn. Schaut Euch auch mal die Fotos vom Faschings-Buffet auf Ninas kleinem Food-Blog an!




Auch Torwen von Torwen's Blog ist dabei und backt ausnahmsweise etwas, eine Toskanische Castagnaccio. Erinnerungen an rohen Hering und fette Krapfen ließen sie international suchen. Dieses italienische Rezept mit Kastanienmehl, Pinienkernen und Rosmarin ist verführerisch.





Nach all den lecker süßen Sachen gibt es bei Amika von Essen ohne Grenzen traditionell am Aschermittwoch was Fischiges. Diesmal Sarde in saór – sauer eingelegte Sardinen. Auch hervorragend für ein Katerfrühstück geeignet.




Da man nicht nur zur Karnevalszeit Rezepte für ein Katerfrühstück braucht, schmecken die fluffigen Mini-Cakes mit Mimolette-Käse und Kümmel von Julia vielleicht auch an anderen Tagen, die nicht so "toll" sind. Das Rezept gibt's bei German Abendbrot.





Für Tina von lunchforone gehört der Pancake Day zur Fasnet-Zeit wie der Strassenkarneval zu Köln. Der Brauch stammt aus Großbritannien und Zeiten, als man vor der Fastenzeit noch schnell Eier, Milch & Co. verwerten musste. Für uns gibt's leckere Kartoffelpfannkuchen.




Hamburg kocht! nicht, sondern backt einen Kuchen, und zwar Marmorkuchen maskiert. Dafür wurde eine Micky-Maus-Backform eingeweiht und Mutters Kochbuch hervorgekramt. Das ganze mit Guss und Zuckerkonfetti verziert, passt perfekt zum Event!




(T)olle Ka(ra)mellen: Schoko-Cookies mit Karamellkern präsentiert uns das Milchmädchen und erinnert sich an frühere Zeiten, in denen Karamell - vor allem in Kombination mit Straßenkarneval - für ungetrübtes Entzücken verantwortlich war.





Irene erzählt uns etwas über Fasnachtstreiben im Soledurnischen und hat mit den Widmatt Kids gebacken: Die Fasnachts-Chnöpf sind verknüpfte Hefeteigrollen, die liebevoll mit kleinen Händen hergestellt und dann im Backofen gebacken werden.




Bei der Kochschlampe ist Shrove Tuesday Pancake Tuesday und entsprechend gab es Pfannekuchen. Großartig in der ganz einfachen Variante mit Zitronensaft und Zucker. Sonst mag sie den Berliner Karneval der Kulturen lieber, da ist es auch wärmer.




Wahrscheinlich die 20. Variante, meint pe. von Obers trifft Sahne und präsentiert uns ein Rezept für Berliner, die sie mit Thüringer Pflaumenmus füllt. In den Kommentaren folgt eine Diskussion darüber, wie man die weißen Ränder hinkriegt.




Auch bushcook ist strenger Faschingsmuffel und zudem bekennende Nichtbäckerin. Ihr Beitrag soll helfen, damit die vielen Krapfen auch gut rutschen: Das Rezept für Omas Kalte Ente 2.0 ist mit Erinnerungen an die gute alte Zeit gespickt, als man mit 16 bei Oma heimlich Bowle trinken durfte.




Nysa von Café da Nysa hängt sich dieses Jahr mächtig in die Faschingsbäckerei rein und präsentiert uns ein zweites Rezept, um das Fritieren zu üben, glaube ich. ;-) Die Quarkbällchen heißen auf portugiesisch Bolinhas de Quark und sehen zum Anbeißen aus.




Für Sus vom Corumblog sind Kreppel der Klassiker schlechthin. Dafür fehlte diesmal die Zeit, also hat sie Hefeteig-Muffins gebacken und gefüllt: Kreppel-Muffins. Mit heißem Wasser und Zucker versehen bekommen sie sogar den klassischen Look.




Darauf hatte ich gewartet: Original Fasnetkichle, so wie meine Großmütter sie auch gemacht haben. Mit diesem alten Familienrezept nimmt Svenja an ihrem ersten Blog-Event teil. Mit super Schritt-für-Schritt-Anleitung zu finden auf Svenja's Koch- und Backblog. Danke!




Bei Zorra von 1x umrühren bitte gibt es Berliner aus dem Ofen nach der Kühlschrankmethode. Sie schmecken saugut und erinnern entfernt an Berliner. Daneben erfahrt Ihr etwas über den Carnaval in Spanien mit zufällig geschossenem Foto eines typischen Auftritts.




Die Turbohausfrau von Prostmahlzeit hat sich mit köstlichen Tiroler Kiachln vollgestopft. Bei der Tiroler Bauernvariante ist der Teig nicht so flauschig-flaumig, sondern bäuerlich-deftig. Die Delle, die sich bildet wird mit Marmelade oder in der deftigen Variante mit Sauerkraut gefüllt.




Mit Luftschlangen perfekt für die Faschingszeit, aber auch für die Zeit danach geeignet sind die Eierlikör-Mini-Cupcakes, die Kate von Kate, Küche und mehr... für uns macht. Eierlikör im Teig und in der Eierlikörsahne oben drauf sorgen nur für einen Mini-Schwips.




Am Aschermittwoch kam der Beitrag von Kathi, die als Backtrinchen fleißig bloggt. Die Käse-Cracker mit Konfetti-Dip eignen sich auch außerhalb der Faschingszeit zu Katerfrühstücken und zum Brunchen. Der farbenfrohe Dip eignet sich auch als normaler Brotaufstrich.




Von Sandra aka ayurlie von gesund geniessen gibt es ein Aschmittwochsrezept, fuer den Morgen bzw.Tag danach. Damit dieser auch gut beginnen kann empfielt sie Heringssalat mit Roter Bete, zum Aufputschen des Mineralhaushalts - oder einfach, weil er gut schmeckt.




Einen süßen Beitrag liefert uns Maria vom Blog Ich bin dann mal kurz in der Küche. Die Vanilligen Quarkbällchen sind schnell gemacht: Sie werden in heißem Öl ausgebacken und anschließend in selbst gemachten Vanillezucker gewälzt - und schmecken traumhaft.





An aka Quyrill zeigt uns, wie ihre Germteiggebilde, die eigentlich Krapfen sein sollten, dieses Jahr geworden sind. Auch wenn der Strom ausfällt und sie keine weißen Ränder haben, zeigt sich die Betreiberin des Blogs Tortenpoesie kreativ und füllt sie einfach mit einer weißen Creme. Klasse!




Bei Evi von der kyche wird zurückgekreppelt! Die Polnisch-fränkische Krapfenkooperation informiert über polnische Traditionen, fetten Donnerstag und serviert uns reichhaltige polnische Paczki und fränkische Ausgezogene. Dazu gibt's einen lesenswerten Exkurs zu polnischen Mehlspeisen.




Backtrinchen Kathi liefert uns noch ein zweites Rezept. Wenn sie an Karneval denkt, dann denkt sie gleich nach den klassischen Berlinern an Amerikaner. Also verwöhnt sie uns mit selbstgemachten Amerikanern mit Guss und bunten Zuckerperlen als zweitem Beitrag.




Bitte schaut mal nach, ob ich niemanden vergessen habe oder sich ein falscher Link oder anderer Fehler eingeschlichen hat. Das ändere oder ergänze ich gerne.

In ein paar Tagen gibt's dann die Verlosung. :-)

Rezepte für die tollen Tage

Freitag, 24. Februar 2012

Gefüllte Lotoswurzeln

Immer wieder versuche ich mehr oder weniger erfolgreich, Gerichte, die ich irgendwo gegessen habe, aus der Erinnerung nachzukochen. Selten frage ich nach dem Rezept oder der Zubereitung, also ist es meist ein Ausprobieren und Herantasten.

So auch bei diesem Gericht, das ich erstmals im Sommer 1990 in der Nähe des Bahnhofs der zentralchinesischen Stadt Wuhan gegessen habe. Dort liefen auch Hühner herum, und überhaupt war es dort recht idyllisch und ich schätze, wir mussten einige Stunden Zeit tot schlagen, bis der Zug kam und verbrachten die damit, uns etwas zum Essen zu suchen.

Also probierten wir etwas, das wir nicht so richtig identifizieren konnten und bisher nirgends anders gesehen hatten. Es war total lecker und später erfuhr ich, dass es sich um Lotoswurzeln handelte.

Kennt Ihr die? Ich bin immer ganz begeistert, wenn ich außerhalb Asiens welche finde und kann dafür die Chinatowns in London und New York (daher stammt das Foto links) empfehlen.

Wer in China ist, bestellt ǒu (藕); damit lässt sich auch super der dritte Ton üben. :-)

Hier kriege ich zumindest tiefgekühlte - das ist bei weitem nicht dasselbe, aber besser als nichts. Die weißen Scheiben sind fest und haben eine gewisse knackige Konsistenz sowie einen relativ neutralen, aber angenehmen Geschmack.

Oft werden sie gesüßt zubereitet serviert oder auch mit anderem Gemüse gemischt. Ich wollte aber wieder einmal die mit Hackfleisch gefüllte und frittierte Variante ausprobieren und habe improvisiert.

Das Ergebnis trifft das Original noch nicht so ganz, aber es geht schon in die Richtung - und ist ein guter Ersatz, wenn man gerade weit weg von China ist.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gefüllte Lotoswurzeln
Kategorien:Gemüse, Lotos, Schwein, Frittiert, China
Menge:1 Rezept

Zutaten

150GrammSchweinehackfleisch; ca.
1Ei
1-2Essl.Paniermehl; evtl. frisch gemahlen (oder Panko)
Salz, schwarzer Pfeffer
Sojasauce
Sambal Oelek
EtwasSichuanpfeffer; gemörsert (wer mag)
20ScheibenLotoswurzel; ca.
Erdnussöl; zum Fritieren

Quelle

in Wuhan (China) so ähnlich gegessen
Erfasst *RK* 15.01.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Hackfleisch sollte relativ fein sein, also am besten selbst durch den Fleischwolf drücken oder (wie ich) einen Blitzhacker verwenden.

Hackfleisch mit Gewürzen, Ei und Paniermehl mischen.

Die Lotoswurzeln nebeneinander auf eine Platte geben. Jeweils zwei relativ gleich große und ähnlich geformte Scheiben sortieren und nebeneinander legen.

Die Hackmasse auf die Hälfte der Scheiben verteilen und gut feststreichen. Darauf achten, dass etwas der Hackfleischmasse in die Löcher der Lotoswurzelscheiben drückt; so halten sie besser zusammen und fallen beim Fritieren nicht auseinander.

Die jeweils zweite Scheibe aufsetzen und die Bratlinge gut zusammen drücken.

Öl im Wok oder einem Topf erhitzen und die gefüllten Lotoswurzeln portionsweise frittieren. Auf Küchenkrepp geben, um sie etwas zu entfetten.

=====


Ich war seitdem übrigens wieder in Wuhan. Die gefüllten Lotoswurzeln sind in der Stadt immer noch zu kriegen und schmecken noch genauso lecker!

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