Freitag, 29. November 2013

Gastbeitrag von Barbara: Biberle

Weiter geht's mit den schönen Gastbeiträgen und einem süßen Beitrag von Barbara. Ja, schöner Name! ;-)

Das ist das spannende an dieser Aktion: Barbaras Blog Meine süsse Werkstatt hatte ich wohl schon mal gesehen, aber bei meiner Vorliebe für Süßes darf ich mich da nicht ständig rumtreiben... Ich hatte es also aus den Augen verloren und jetzt gleich in meine Leseliste aufgenommen. "Ein Blog rund ums Backen, Tortendekoration und noch mehr Süßkram" - so lautet der Untertitel und der lässt einem schon das Wasser im Munde zusammen laufen.

Barbara bloggt seit Anfang dieses Jahres und hat schon 150 Schleckereien online. Aufgewachsen in einer Familie, in der Samstags immer Kuchen gebacken wurde, wollte sie schon als kleines Kind Bäcker werden. Warum das nicht geklappt hat, lest Ihr hier (klicken!).


Mit ihrer Ankündigung hat Barbara mich neugierig gemacht:
"Ich mache heute mit meinen Mädels "Biberle" (Marzipan in Lebkuchen "verpackt"), und daraus einen Beitrag für dich. Die dürften den wenigsten bekannt sein, dürfen bei uns aber seit über 20 Jahren (schon bei meiner Mutter) nie fehlen. Ich glaube, das wäre das richtige für Dich."
Genau. Barbara schätzt mich richtig ein! Eine gewisse Verbundenheit gibt es ja schon durch den Namen. Und verständigen könnten wir uns glaube ich dialektmäßig auch sehr gut. Aber Biberle kannte ich noch nicht. Da ich Marzipan und Lebkuchen mag, ist das natürlich optimal. Danke, Barbara! :-)

Aber genug der Vorrede, ab jetzt redet meine Namensvetterin:

Hallo, ich bin auch eine Barbara und vertreibe ich mir meine Zeit normalerweise in meiner süssen Werkstatt.

Da meine Weihnachtsbäckerei erfahrungsgemäß etwas ausartet, war meine Namensvetterin von der Spielwiese so nett, und räumt bei sich ein Plätzchen für meine Plätzchen frei.

Mitgebracht habe ich Biberle. Außerhalb unserer Familie habe ich die noch nirgends fertig gebacken gesehen, nur ganz selten mal ein Rezept. Aber dafür hat sie bei uns schon meine Mutter gemacht und vielleicht ändert sich das jetzt ja auch.

Eigentlich handelt es sich um Marzipan, dass in einen Mantel aus Lebkuchenteig eingebacken wird.

Der Lebkuchenteig selbst ist roh etwas schlecht handzuhaben, da er etwas fest und krümelig ist.  Wenn sich gar kein zusammenhängender Teig bildet oder der sich nicht ausrollen lässt, einfach noch einen Teelöffel Wasser oder Öl dazugeben und unterkneten.

Das Ganze wird wie alle Lebkuchen nach dem Backen zuerst  wie alle Lebkuchen sehr hart. Wenn man eine Scheibe frisches Brot oder einen Apfelschnitz für 2 bis 3 Tage mit in die Keksdose legt, werden sie aber ziemlich schnell schön weich. Oder man lässt sie einfach einen Tag offen auf dem Kuchengitter liegen, dann werden sie bei mir durch die Luftfeuchte auch schon etwas weicher.

Ich habe etwas nachgeforscht, woher der Name kommt, da bei uns im Schwäbischen "Biberle" eigentlich "kleine Küken" bedeutet. Allerdings habe ich nur herausgefunden, dass es sich um ein traditionelles Gebäck aus der Ostschweiz handelt.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Biberle
Kategorien: Backen, Plätzchen, Gewürze, Marzipan
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H LEBKUCHENTEIG
125GrammFlüssiger Honig
75GrammBrauner Zucker
2Essl.Öl
200GrammMehl
1geh. TLBackpulver
2Teel.Lebkuchengewürz
H FÜLLUNG
300GrammMarzipanrohmasse; ca.

Quelle

Rezept von Barbara
http://www.meinesuessewerkstatt.de/
Erfasst *RK* 28.11.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Honig, Zucker und Öl in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze auf dem Herd unter Rühren so lange erwärmen (nicht kochen!), bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Die Mischung wieder abkühlen lassen.

Mehl mit Backpulver und Lebkuchengewürz mischen und in eine Schüssel geben. Ein Kuhle formen und dort den abgekühlten Honig hineinschütten.

Alles zu einem festen Teig verkneten (falls das nicht geht, noch 1 TL Wasser oder Öl zugeben).
Den Teig mindestens 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann auf wenig Mehl zu einem Rechteck von ungefähr 24 x 28 cm Kantenlänge ausrollen. Dieses Rechteck in 4 Streifen mit jeweils 24 x 7 cm schneiden.

Die Marzipanmasse in 4 gleich große Stücke teilen und jeweils eine ungefähr 24 cm lange Rolle daraus formen. Die Lebkuchenstreifen nur ganz leicht mit Wasser bepinseln, jeweils ein Rolle Marzipan darauf legen und diese dann mit dem Teig fest umschließen. Um das ganz zu stabilisieren, die entstandenen Rollen unter leichtem Druck mit den Händen noch ein bisschen hin und her rollen (so wird die Oberfläche schöner, die Rolle aber auch etwas länger, also nicht zu viel).

Im Anschluss den Ofen auf 180°C vorheizen und 2 Bleche mit Backpapier auslegen.

Die Rollen wie auf dem Bild in trapezförmige Ecken mit ungefähr 1,5 cm auf der langen Seite schneiden (oder mit der Teigkarte abstechen, die Rollen sollten dazu auf der "Naht" liegen, falls diese noch sichtbar ist), auf den Blechen verteilen und in ungefähr 15 Minuten leicht goldbraun ausbacken.

Nach dem Abkühlen in Keksdosen (am besten aus Blech) aufbewahren.

Wenn man das Weichwerden beschleunigen will, eine Scheibe Brot oder ein Stück Apfel für 2 bis 3 Tage mit in die Dose legen (aber dann herausnehmen!) oder die Biberle einen Tag offen stehen lassen.
=====










Mehr über die Aktion Übern Tellerrand mit Links zu weiteren Gastbeiträgen auf anderen Blogs findet Ihr hier.

Übern Tellerrand

Donnerstag, 28. November 2013

Paprika-Mais-Suppe

Kalte Herbst- und Wintertage verursachen bei mir immer Appetit auf Suppe. Im Sommer mag ich mein Gemüse auch mal gerne roh, z.B. als Salat, aber wenn es so richtig kalt ist, wärmt eine Suppe und ist bei mir mit einer Scheibe Butterbrot auch gerne einmal leichtes Hauptgericht.

So war's mit dieser Improvisation, die dadurch entstand, dass die Speisekammer nicht viel her gab und ich schnell noch etwas warmes wollte. Kurz zuvor hatte ich mich mit Mexiko beschäftigt und irgendwie kam dadurch der Appetit auf Mais und Kreuzkümmel. :-)

Paprika-Mais-Suppe

Seht Ihr, wie die heiße Suppe im Teller dampft? :-)

Die Zubereitung ist ähnlich wie ich fast alle meine Suppen mache: Ich brutzle klein geschnittenes Gemüse an, lösche ab mit Wasser oder Brühe, lasse es etwas köcheln und püriere alles oder fast alles. Ganz einfach.

Zubereitung Paprika-Mais-Suppe

Hier ist das Rezept.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Paprika-Mais-Suppe
Kategorien: Suppe, Gemüse, Paprika, Mais
Menge: 3 bis 4 Personen*

Zutaten

1  Gemüsezwiebel
2  Knoblauchzehen
2  Rote Gemüsepaprika)
1Dose Mais (klein)
1Schuss Olivenöl
350-400ml Gemüsebrühe, Hühnerbrühe oder Wasser
   Kreuzkümmel
   Koriander
   Salz, Pfeffer, Chili

Quelle

 eigenes Rezept
 Erfasst *RK* 13.11.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Paprika waschen, von Stiel und Kern befreien und in Stücke schneiden. Maisdose öffnen und den Mais kurz unter Wasser abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Etwas Öl in einer Kasserolle, einem Topf o.ä. erhitzen und Zwiebelsowie Knoblauchwürfel darin bei leichter Hitze schmurgeln. Die Paprikastücke dazu geben und alles vermischen, erhitzen und dabei immer mal rühren, so dass die Gemüsestücke leicht anbrutzeln, aber nicht zu heiß werden. Dann die Maiskörner dazu geben. Ein paar Minuten dünsten.

Mit Brühe oder Wasser ablöschen. Kreuzkümmel und Koriander mörsern. Die Gewürze zugeben und ca. 5-10 Minuten köcheln lassen.

Ein paar Löffel Gemüse für die Deko beiseite legen. Den Rest mit einem Stabmixer pürieren. Wer's etwas nobler bzw. samtiger mag und keine Gemüsestücke in seiner Suppe möchte, kann die Suppe noch durch ein Sieb geben. Nochmal abschmecken.

In Teller geben, mit den Gemüsestückchen verzieren und servieren.

Dazu passt eine Scheibe Brot oder Butterbrot.

Variante: Vor dem Pürieren etwas Sahne, Crème fraîche o.ä. unterheben.

* Die Menge reicht mit etwas Brot für 2-3 Personen als leichtes Hauptgericht oder für 4-6 Personen als Vorspeise.

=====

Montag, 25. November 2013

Gastbeitrag von Sandra: Schokoladen-Kardamom-Kugeln

Am Sonntag hatte ich ja angekündigt, dass es demnächst ein paar Gastbeiträge von befreundeten Bloggern geben wird, die mir meine Zeit in Shanghai etwas vorweihnachtlicher gestalten.

Als erste hatte sich Sandra gemeldet, die meinte, dass sie als Backfreak gerne ein Plätzchenrezept mit mir teilen möchte. Da sage ich doch mit Freuden ja. :-)

Schokoladen-Kardamom-Kugeln von SandraSandras Blog kennt Ihr sicher auch: Seit über zwei Jahren schreibt sie auf From-Snuggs-Kitchen ...mit Liebe handgemacht - und der Untertitel ist Programm!

Ich lese gerne mit und würde mir eigentlich immer gerne etwas von dem nehmen, was Sandra fabriziert: Unkomplizierte, aber doch raffinierte Koch- und Backrezepte, auch Brote, gut zusammengestellt, schöne Fotos, die nicht gekünstelt sind, klasse.

Mir mit meiner süßen Ader gefallen natürlich auch die vielen Kuchen, Pralinen, Desserts und Kekse.

Schokoladen-Kardamom-Kugeln von Sandra























Für mich hat Sandra Schoko-Kardamom-Kugeln gebacken! Dazu meinte sie:
"Die sind auch wirklich nicht kompliziert. Ich hatte den Kardamom frisch gemahlen - unglaublich, wie er geduftet hat! Und auch in Kombination mit Schokolade hat er uns gut gefallen."
Den Kardamom kann ich in Gedanken und beim Blick auf die Fotos richtig riechen! Danke, Sandra! :-)

Ich wünsche Euch viel Freude mit Sandras Gastbeitrag und beim Stöbern in ihrem Blog!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schokoladen-Kardamom-Kugeln
Kategorien: Backen, Plätzchen, Schokolade, Gewürze
Menge: 1 Rezept

Zutaten

125GrammZartbitterschokolade (70%)
100GrammButter
100GrammZucker
1Ei
200GrammWeizenmehl, Typ 405
1Essl.Kakao
5GrammBackpulver
1Teel.Kardamom, gemahlen
Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

Rezept von Sandra
http://www.from-snuggs-kitchen.com/
Erfasst *RK* 24.11.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Schokolade zusammen mit der Butter in einem Topf schmelzen. In einer Rührschüssel die restlichen Zutaten, außer dem Puderzucker, zusammen mit der Schokoladen-Butter verkneten. Den Teig nun in Folie einschlagen und mindestens 1 Std. in den Kühlschrank geben.

Den Backofen rechtzeitig auf 160 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Aus dem Teig etwa 3-4cm dicke Kugeln rollen und diese aufs Backbleche geben, etwas flach drücken. Die Plätzchen können ziemlich dicht gesetzt werden, da sie nicht viel auseinander gehen. Im Ofen, mittlere Schiene, für etwa 10 min. backen, herausnehmen und abkühlen lassen. Jetzt mit Puderzucker bestäuben.
=====

Mehr über die Aktion Übern Tellerrand mit Links zu weiteren Gastbeiträgen auf anderen Blogs findet Ihr hier.

Übern Tellerrand

Nachtrag 26.11.2013: Sandra scheint mich fast besser zu kennen als ich mich selber. Lest mal hier (hier klicken!)  nach, was sie schreibt. :-)

Sonntag, 24. November 2013

Gäste auf der Spielwiese

Alleine bloggen ist langweilig und ich bin seit Jahren aktiv dabei, wenn es darum geht, sich innerhalb der Bloggerszene zu vernetzen.

Events oder persönliche Treffen mag ich gerne, entweder im größeren oder auch im kleinen Kreis. Bisher stammte aber alles, was es hier auf der Spielwiese zu essen und lesen gab, von mir.

Logo der Aktion Übern Tellerrand

Das ändert sich die nächsten Wochen!

Und zwar aus zwei Gründen: Erstens gibt es eine neue Aktion unter Bloggern mit dem Namen Übern Tellerrand. Dahinter verbirgt sich die Idee, dass Foodblogger bei anderen Foodbloggern zu Gast sind und sich dort mit einem Beitrag präsentieren. Das können unbekanntere bei bekannteren Bloggern sein oder auch welche, die sich kennen oder kennen lernen möchten. Eine Art virtueller Kaffeeklatsch, wenn es mit dem richtigen gerade nicht klappt. :-)

Zweiter Grund: Manche haben es ja mitgekriegt, dass ich seit vielen Jahren immer mal für längere Zeit in Asien bin, vor allem in China. Als Sinologin ergibt sich das einfach. Seit über einem Jahr bin ich ab und zu für einige Wochen in Shanghai und arbeite hier als Teil einer internationalen Projektgruppe. In China kriege ich wenig von der Adventszeit und den Weihnachtsvorbereitungen in der Heimat mit. Und wenn, dann ganz anders als wir das kennen. Zur Illustration hier eine Collage vom letzten und diesen Jahr.

Shanghai - Vorweihnachtsimpressionen
Links ein Cola-Weihnachtsbaum vor der Arena, die aussieht wie ein Ufo. Und in der Mitte, ja, das sind echte Autos am Baum! Und dass Vorweihnachtszeit ein Anlass zum Shoppen ist, hat man hier auch kapiert. - Sonst bin ich ja nicht so der Adventsfreak, aber etwas mehr Muße als Kommerz, ein paar Schneeflocken, heißer Glühwein oder ein paar Plätzchen fehlen mir in Asien dann doch.

Ich habe mir daher Gastbeiträge von anderen Bloggern gewünscht, die mich im fernen Shanghai ein wenig in die Vorweihnachtszeit entführen. - Winterliche Rezepte, gerne auch mal dekoriert mit ein paar Impressionen von einem Weihnachtsmarktbesuch, einem Spaziergang im verschneiten Wald oder ähnlichem.

Einige Blogger haben sich schon gemeldet, die mir die Zeit hier etwas versüßen möchten. Und vielleicht meldet sich noch die/der eine oder andere oder schreibt auf dem eigenen Blog etwas für mich. Seid also gespannt, was Euch die nächsten Wochen von meinen Gästen erwartet! Ich freue mich riesig darauf! :-)

Mittwoch, 20. November 2013

Matcha Latte

In Asien gibt's ja die verschiedensten In-Getränke, u.a. war vor Jahren mal der Bubble Tea groß in Mode und den gibt's heute immer noch. Außerdem kippt man in China seit einigen Jahren Eiswürfel und Milch in normalen grünen Tee und trinkt das.

Ein anderes Getränk, das dort gerne getrunken wird und das man hierzulande auch seit einigen Jahren bekommt, ist Matcha latte macchiato.


Dazu wird Matcha verwendet, dieses japanische Grünteepulver, und Puristen verwenden Bambusbesen und viel Zeit, um den Tee schaumig zu schlagen. Vermischt mit Milch oder Milchschaum ist das eine leckere und angeblich auch gesunde Angelegenheit.

Das Foto ist ganz aktuell von vorhin. Heute früh fiel der erste Schnee dieses Winters, er blieb allerdings nicht liegen. Es sieht immer noch sehr herbstlich aus. Da tut so ein Tee natürlich gut!


So lange ich weder in Japan eine Teezeremonie erlebt und gelernt habe, mache ich es auf meine ungeduldige Art und verwende den Pürierstab. ;-)

Hier also Matcha Latte auf meine Art:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Matcha Latte
Kategorien: Getränke, Warm, Tee
Menge: 2 Gläser

Zutaten

250-300mlKochendes Wasser
2-4Teel.Matcha (Grünteepulver)
1-2Teel.Honig (alternativ Vanillesirup)
150-250mlMilch (alternativ Soja- oder Hafermilch)

Quelle

Standardrezept, aus Asien mitgebracht
Erfasst *RK* 20.11.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Matcha und Honig in ein hohes Gefäß geben und mit dem Wasser aufgießen. Mit dem Zauberstab (Pürierstab) kräftig durchmixen, so dass es schön schäumt. Ich nehme dafür meist die Quirlscheibe. In Gläser verteilen.

Die Milch kann man entweder einfach so in die Gläser verteilt werden oder man schäumt sie ebenfalls kurz auf und gibt sie dann auf den gesüßten Grüntee.

Mit einem hohen Löffel oder einem Strohhalm-Löffel servieren.

Varianten: Mit den Mengen kann man variieren, einige mögen es milchiger, dann mehr Milch und weniger Wasser verwenden.

Einen Iced Matcha Latte erhält man, wenn man das Glas mit Eiswürfeln füllt und die anderen Zutaten wie oben beschrieben ins Glas gibt.
=====

Man kann alternativ auch erst die Milch reinkippen und dann den Tee drüber. Wie man mag.

Ach ja, beim Frühstück im chinesischen Hotel habe ich manchmal auch meine Schwierigkeiten, "lä-tii" ist eine Art Latte Macchiato, und "blä tii" ist der selten getrunkene schwarze Tee. Der eine oder andere Kellner bringt das schon mal durcheinander. :-)

Donnerstag, 14. November 2013

Gefüllte Auberginen mit Couscous und Feta

Heute gibt's mal wieder ein Gericht aus der Kategorie "schmeckt besser als es aussieht". ;-)

Ich mag ja Auberginen und beim Schmökern im Großen Lafer (über das Buch hatte ich hier schon einmal ausführlicher geschrieben) fiel mir eine Doppelseite mit gefülltem Gemüse ins Auge. Die Auberginen sahen zum Anbeißen aus.

Ich habe etwas improvisiert, die Mengen geändert, mich bei den Gewürzen aber einigermaßen ans Rezept gehalten.

Das Ergebnis war richtig gut: Schafkäse mag ich eh, in Kombination mit Couscous und gefüllt in kurz vorgekochte Auberginen und dem Zimt, der super dazu passte - lecker!


Hier meine Vorgehensweise:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Auberginen mit Couscous-Feta-Füllung
Kategorien: Gemüse, Gefüllt, Aubergine
Menge: 2 bis 4 Personen

Zutaten

H COUSCOUS-FETA-FÜLLUNG
20-25Gramm Pinienkerne
100ml Gemüsebrühe
50Gramm Instant-Couscous
1/2  Rote Zwiebel
1  Knoblauchzehe
1-2Essl. Olivenöl
1Essl. Aceto Balsamico bianco
100Gramm Feta; zerbröckelt
1Essl. Basilikum; fein gehackt
   Salz, Pfeffer
1/4Teel. Gemahlener Zimt
H AUBERGINEN
1groß. Aubergine (oder 2-3 kleine)
2-3  Tomaten; evtl.
   Salzwasser
   Olivenöl
   Salz, Pfeffer

Quelle

 Der große Lafer - Die Kunst der einfachen Küche; etwas
 abgeändert
 Erfasst *RK* 05.10.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und beiseite stellen.

Gemüsebrühe aufkochen, Couscous einstreuen, verrühren und den Topf vom Herd nehmen. Den Couscous ca. 4-5 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen, klein würfeln und in Olivenöl andünsten. Mit dem Essig ablöschen und mit dem klein gebröselten Feta, den Pinienkernen und dem Basilikum unter den Couscous heben. Mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken und bereit stellen.

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze bzw. 180°C Umluft vorheizen.

Die Aubergine bzw. Auberginen halbieren und aushöhlen, so dass ein 1-2 cm dicker Rand stehen bleibt. 5-8 Minuten in kochendem Salzwasesr garen. Danach sofort in kaltem Wasser oder Eiswasser abschrecken.

Mit der vorbereiten Couscous-Feta-Masse füllen und in eine Auflaufform setzen. Falls Füllung übrig bleibt, in ausgehöhlte Tomaten füllen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten überbacken.

=====


Auberginen eignen sich super zum Füllen. Auf dem Blog gibt's bisher mexikanisch angehauchte und mein Favorit mit Reis, Tomaten und Käse.

Montag, 11. November 2013

Genussblogger-Treffen in Würzburg

Ich finde es ja immer interessant, wenn man andere Blogger bzw. Foodblogger trifft und ich nehme gerne an Blogger-Treffen teil, wenn es zeitlich passt und ich es mir einrichten kann.

Gut los ging's ja bereits ein Jahr nachdem ich mit Bloggen angefangen hatte, damals 2008 mit der fress:publica in Frankfurt. Das Jahr danach fand sie nur in kleiner Runde statt und ist danach ganz eingeschlafen. 2011 gab es erstmals ein Treffen in Würzburg, das zwar mit auf eine Idee meinerseits zurück ging, aber als es schließlich stattfand, war ich im Urlaub und daher nicht dabei. Das habe ich diesen Samstag nachgeholt. :-)


(Draufklicken oder rechte Maustaste, dann werden die Fotos größer - vielleicht erkennt sich ja der/die eine oder andere.)

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten (unsere Marder wollten wohl auch etwas zu futtern und der Kühlwasserschlauch meines Autos war diesmal das Opfer...) kam ich leider zwei Stunden später als geplant in Würzburg an und habe den gemeinsamen Spaziergang und eine Verkostung verpasst. Ein Bier im Ratskeller und erstes Kennenlernen bzw. Wiedertreffen waren also meine erste Station, bevor es dann zur Osteria Trio ging, in der Simone den Kochlöffel schwingt.

Zuvor trafen wir uns noch kurz, um Mitbringsel, entweder selbst gemacht oder gekaufte regionale Spezialitäten, in einen von Karin liebevoll gestalteten Karton zu packen.

Der ging ans Organisationsteam für die Vorbereitung und Durchführung. Ohne die hätten wir uns ja nicht getroffen, das war eine wichtige Arbeit, für die wir uns bedanken wollten.

In der Osteria gab es dann ein wunderbar aufeinander abgestimmtes Menü, das die anderen natürlich viel schöner fotografisch abgelichtet haben als ich das kann.


Deshalb von mir nur eine Collage:


Polenta mit sizilianischer Caponata, Crostini mit Kürbis-Pilz-Ragout und Ricotta Salata, Polpette vom schwäbisch hällischen Landschwein in Pinienkernsauce (mit Fenchelsamen), Fenchelsalat mit Granatapfel und Parmesan, Strozapetti mit Kalbsbäckchen-Ragout und verschiedene Pizzen.

Mir hat alles sehr gut geschmeckt und die Osteria ist für einen nächsten Würzburg-Besuch vorgemerkt.

Danach gab's noch Süßes, von Bloggern mitgebracht. Ich konnte nur noch wenig naschen, aber was ich probiert habe, war sehr lecker.

Zum Glück gibt's die meisten Rezepte auf den Blogs zum Nachlesen und Nachkochen.

Wir haben alle noch viel geredet, man kam kaum herum, so viele interessante Menschen waren da. Es war schön, bekannte Gesichter wieder zu sehen und neue kennen zu lernen. Es fehlte die Zeit, mit allen ausführlich zu reden; daher hoffe ich, dass es bald mal wieder ein Folgetreffen gibt. Ich glaube, die fleißigen Helfer der Osteria waren dann auch froh, als wir kurz vor 3 endlich gegangen sind. ;-)

Ein Dank geht an das Organisations-Team (danke für das Geschenk auch, die Apfel-Quark-Speise war lecker!) und an alle Teilnehmer.



Hier die Links zu teilnehmenden Bloggern bzw. zu deren Berichten:


Ich hoffe, ich habe keinen vergessen oder einen Link falsch gesetzt - sonst, bitte Bescheid geben!

Dienstag, 5. November 2013

Rote-Bete-Suppe

Im Herbst gibt's wunderschöne Rote Bete zu kaufen. Ich koche gerne damit oder esse sie auch sehr gerne roh. Diesmal war mir nach einer wärmenden Suppe.

In den Tiefen meiner Rezeptverwaltung fand ich ein Rezept, das durch einen Klecks Meerrettich interessant klang.


Die Suppe ist unkompliziert in der Zubereitung.

Ich habe die Vorgehensweise etwas auf meinen Geschmack angepasst. Im Original, das sich online hier findet, wird die Suppe durch ein Sieb gegeben. Das habe ich auch probiert, allerdings bleibt dann eine Menge geshreddertes Gemüse übrig, das ich gerne auch in meiner Suppe habe.



Also ist die Suppe bei mir gemüsiger, rustikaler. Mir hat sie sehr, sehr gut geschmeckt. Der Meerrettich gibt den Pfiff dazu, wirklich zu empfehlen!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rote-Bete-Suppe mit einem Klecks Meerrettich
Kategorien: Suppe, Creme, Rotebete
Menge: 1 bis 2 Personen

Zutaten

1klein. Zwiebel
2klein. Rote Bete
2klein. Kartoffel
1-2Essl. Olivenöl
1Teel. Butter
1/2Ltr. Gemüsebrühe
   Salz, Pfeffer
50ml Sahne
2-4Teel. Meerrettich (gerieben, aus dem Glas)
 Etwas Schnittlauch; in Röllchen geschnitten

Quelle

 nach Für jeden Tag Ausgabe 11/2004
 Erfasst *RK* 06.08.2005 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwiebel schälen und hacken. Rote Bete und Kartoffeln schälen und würfeln. Öl und Butter in einem Topf erhitzen, Gemüsewürfel darin bei mittlerer Hitze 5 Minunten andünsten.

Gemüsebrühe angießen und alles zusammen aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen. Mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder gießt man die Suppe durch ein Sieb und erhält so ein feines Süppchen (und einen Rest dickere Gemüsemassse, der auch sehr lecker schmeckt). Oder man mag es rustikaler und verzichtet auf diesen Schritt, wie ich.

Sahne dazugeben und nochmal erwärmen, evtl. kurz aufkochen. Die Suppe in Teller verteilen. Mit Meerrettich und Schnittlauchröllchen garnieren.

=====


Weitere Rezepte mit Rote Bete auf dem Blog:

Sonntag, 3. November 2013

Auberginen-Carpaccio

Seit über zwei Jahren schlummert der Wälzer Mälzer & Witzigmann: Zwei Köche - ein Buch in meinem Regal.

Beim Überlegen, was ich denn mit den Auberginen und dem Rucola machen könnte, die beide in der Speisekammer lagerten, blieb ich daran hängen und wurde fündig. Das Rezept für ein Auberginen-Carpaccio lachte mich richtig an.

Ein Salat quasi aus gekochten Auberginenscheiben, schön hindrapiert und mit Rucola, Parmesan und einem erfrischenden wohl-abgestimmten Dressing aus Honig, Zitronensaft und Olivenöl überträufelt. Zum Reinknien. :-)


Auberginen brate ich sonst meist. Die Zubereitungsart, sie erst kurz anzustechen und dann im Wasser gar zu kochen, hat super funktioniert. Hier ist das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Auberginen-Carpaccio
Kategorien: Salat, Warm, Aubergine
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten

1  Aubergine (ca. 200-250 g)
   Salzwasser
50Gramm Parmesan
3Essl. Zitronensaft; frisch gepresst
1-1 1/2Essl. Honig
5-6Essl. Olivenöl
   Schwarzer Pfeffer, Salz
50Gramm Rucola; ca

Quelle

 Mälzer & Witzigmann: Zwei Köche - ein Buch
 Erfasst *RK* 29.09.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Salzwasser zum Kochen bringen. Aubergine waschen und mit Hilfe einer Gabel mehrmals rundherum einstechen, ich habe tief eingestochen. Die Aubergine in dem kochenden Salzwasser 8-10 Minuten kochen. Herausnehmen, abtropfen lassen und in Frischhaltefolie wickeln. Im Gefrierfach ca. 15 Minuten kühlen.

Währenddessen die anderen Zutaten vorbereiten. Gut die Hälfte des Parmesans dünn hobeln. Den Rest fein reiben. Den geriebenen Parmeasan mit dem Zitronensaft mischen und etwas ziehen lassen. Honig, Salz, Pfeffer und Olivenöl unterrühren.

Rucola waschen und grob schneiden oder in Stücke reißen und bereit stellen.

Aubergine mit einem großen Messer in hauchdünne Scheiben schneiden und fächerförmig auf einen großen Teller legen. Im Hochsommer kann man den Teller nochmal für ein paar Minuten ins Gefrierfach legen, sonst gleich fortfahren.

Das Honig-Zitronen-Dressing über die Auberginenscheiben träufeln. Rucola darüber verteilen, am Schluss den gehobelten Parmesan darüber geben.

Dazu passt ein frisches Weißbrot, Ciabatta, Baguette, o.ä.

=====


Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem ich das Buch gekauft habe: Und zwar war ich da mit weiteren Foodbloggern unterwegs in Köln und wir waren in einem ganz gefährlichen Laden, in dem es massig Kochbücher gab. Sehr stolz war ich darauf, dass ich mir wirklich nur ganz wenige kaufte. Meist habe ich doch nicht die Zeit, viel nach zu kochen und oft stauben die Bücher einfach nur ein.

Jenes Buch gefiel mir aber: Eckart Witzigmann und Tim Mälzer kenne ich nur vom Fernsehen, aber sie scheinen recht verschieden zu sein. Die Idee des Buches ist, dass die beiden sich getroffen haben, um zusammen ein Buch zu machen und sich dabei kennen zu lernen, fand ich spannend. Sie fanden während der Aktion wohl doch einige Gemeinsamkeiten und das Buch liest sich erfrischend und interessant, es zeigt einfache und doch raffinierte Rezepte. Es ist schön dick gebunden mit zwei Lesezeichenbändchen und es liegt gut in der Hand.

Da das Buch so lange ungekocht im Regal schlummerte, darf es bei DKduW mitmachen, dem Dauer-Event bei Foodfreak. Ich war schon länger nicht mehr dabei, obwohl noch einige Kochbuchschätzchen im Regal schlummern. Von vielen Büchern habe ich mich aber inzwischen getrennt - wenn ich zu lange nichts aus einem Buch koche, ist es woanders besser aufgehoben.

Freitag, 1. November 2013

Mango-Joghurt

Hier ein Beispiel für ein einfaches Frühstück oder schnelles Dessert, das nur aus zwei Zutaten besteht. Eine reife Mango wird klein geschnitten und mit Joghurt vermischt. Fertig. Und sooo lecker! :-)

Da geht ein ganz klein wenig die Sonne auf. 

Mango-Joghurt

Manchmal variiere ich mit einem Hauch Zitrone oder gebe Banane dazu. Heute mal ganz pur.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mango-Joghurt
Kategorien: Süßspeise, Kalt, Joghurt, Mango, Frühstück
Menge: 2 Personen

Zutaten

1  Mango
300Gramm Joghurt; ca.

Quelle

 Standard, das gibt's öfters
 Erfasst *RK* 04.10.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mango häuten und das Fruchtfleisch dem faserartigen Kern entlang herausschneiden. In mundgerechte Stücke schneiden.

In 2 Schälchen verteilen und mit Joghurt vermischen.

Wenn die Mango aromatisch und süß ist, braucht es kein weiteres Süßungsmittel. Sonst kann man evtl. etwas Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup o.ä. zugeben.

Variationen: Wer mag, kann natürlich variieren, anderes Obst dazu, ein Pfefferminzblättchen, etwas Kokosraspel, Kardamom, Zitronensaft, Honig, usw.

=====

LinkWithin

Blog Widget by LinkWithin