Freitag, 29. August 2014

Kartoffel-Bohnen-Pfanne

Kürzlich hatte ich schöne Bohnen samt Bohnenkraut bekommen und wollte mir ein Rezept dafür heraussuchen. Als ich dann Hunger bekam, war dafür keine Zeit und ich habe einfach losgelegt.

Kartoffel-Bohnen-Pfanne

Was beim Improvisieren herauskam, fand ich so gut, dass ich es aufgeschrieben habe. Das gibt's mal wieder.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schnelle Kartoffel-Bohnen-Pfanne
Kategorien: Gemüse, Kartoffel, Bohne
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten
5-6Kartoffeln
Kümmel
EinigeHandvoll Buschbohnen
Olivenöl
1-2Knoblauchzehen; gehackt
5-6ScheibenBacon oder Speck; evtl. klein geschnitten
1Essl.Bohnenkraut; gehackt
Salz, Pfeffer

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 21.08.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Kartoffeln in Stücke schneiden und mit etwas Kümmel in ganz leicht gesalzenem Wasser ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind.

Währenddessen die Spitzen der Bohnen abschneiden und Bohnen halbieren oder dritteln, je nach persönlicher Vorliebe. In einer Pfanne etwas Wasser zum Kochen bringen, die Bohnen darin leicht köcheln, bis sie eine schön frische grüne Farbe bekommen. Abgießen und kurz in eiskaltes Wasser (Wasser mit Eiswürfeln vermischt) abschrecken.

Wenig Öl in der Pfanne erhitzen, Bohnenstücke darin anbraten. Knoblauch zugeben, kurz mitbraten, dann den Speck mit anbraten, bis er etwas kross wird. Bohnenkraut dazu geben und kurz mit brutzeln. Die abgegossenen Kartoffeln dazu geben, auch noch leicht mit anbrutzeln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
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Sonntag, 24. August 2014

Schnelle Schokoladenmuffins

Meist sind ja die einfachsten Sachen die besten! Bei Muffins ist es auch so...

Dies ist mein Lieblingsrezept für Schokoladenmuffins. Die Teile sind einfach unschlagbar lecker!

Schnelle Schokomuffins

Diese Schokomuffins sind schnell gemacht, nach dem amerikanischen Grundrezept mit zwei Schüsseln, einer trockenen und einer flüssigen Mischung.

Zubereitung Schnelle Schokomuffins

Diese werden kurz vermengt, dazu kommt noch gehackte Schokolade. Fertig.

Schnelle Schokomuffins

Der Teig schmeckt auch schon lecker. Und nach dem Backen: Perfekte Muffins.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schnelle Schokomuffins
Kategorien: Backen, Muffin, Schokolade
Menge: 12 Muffins

Zutaten

1Muffinsblech für 12 Muffins
12Papierförmchen
H TROCKENE MISCHUNG
200GrammMehl
2Teel.Backpulver
2geh. ELKakao
75-85GrammZucker
1PriseSalz
1-2Essl.Vanillezucker
H FLÜSSIGE MISCHUNG
30GrammButter
200mlMilch
2Eier
H SCHOKOSTÜCKE
75GrammSchokolade

Quelle

Zettelwirtschaft
Erfasst *RK* 21.08.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C, Umluft 160°C, Gas Stufe 3 vorheizen, Rost ins untere Drittel des Backofens stellen, so dass die Muffins nachher ungefähr in der Mitte des Backofens backen können. Die Papierförmchen in die Vertiefungen der Muffinform verteilen.

Die Schokolade mit einem scharfen Messer in Stückchen schneiden.

Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker, Salz und Vanillezucker in einer großen Schüssel gut vermischen. Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen lassen. Milch dazu geben, kurz mit einem Schneebesen umrühren, dann die Eier dazu geben und alles gut vermischen.

Die flüssige Mischung zu der trockenen Mischung geben und ganz ganz kurz (!) verrühren. Das geht entweder mit einem Schneebesen, einer Gabel oder einem Rührgerät - aber wirklich nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist! Nur dann werden die Muffins schön fluffig.

Die Schokostücke vorsichtig kurz unterheben. Den Teig mit Hilfe eines Esslöffels, eines Eisportionierers o.ä. in die Papierförmchen verteilen.

Das Muffinsblech in den Backofen stellen und 15 bis 20 Minuten backen. Nach 15 Minuten mal nachschauen: Die Muffins sind fertig, wenn sie oben aufreißen. Sonst etwas länger backen (bei mir waren es letztes Mal 18 Minuten).

Nach dem Backen das Blech aus dem Backofen nehmen und die Muffins ca. 5 Minuten in der Form abkühlen lassen. Danach vorsichtig herausnehmen und auf einem Kuchengitter o.ä. abkühlen lassen.
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Und so locker!!! Schmecken gut und tun gut. :-)

Schnelle Schokomuffins

Freitag, 22. August 2014

Made in Japan

Beim Schmökern nach neuen Cocktail-Rezepten fiel mir ein Buch in die Hände, das sich auch schon seit Jahren im Kochbuchregal befindet.

Es enthält Snacks und Drinks, so auch der Titel des Buchs, die meist zusammen passen und irgendein Thema behandeln. Zu asiatischen Snacks und Fingerfood wurde ein Cocktail angeboten, der aus Sake, Wodka und weißen Wermut besteht.

Made in Japan

Die Kombination klang nicht ohne, mit etwas Zeste abgespritzt, das klang spannend. Da ich alle Zutaten im Haus hatte, habe ich los gelegt.

Der "Made in Japan" genannte Cocktail ist einfach zu mixen und sehr abgerundet im Geschmack. Hat mir sehr gut gemundet.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Made in Japan
Kategorien: Getränke, Cocktail
Menge: 1 Rezept

Zutaten
Eiswürfel
40mlWodka
10mlWeißer Wermut, z.B. Martini Bianco
10mlSake
1Zitronenzeste

Quelle

Buch Snacks & Drinks von Gerd Käfer und Ernst Lechthaler,
Verlag Zabert Sandmann 1996
Erfasst *RK* 26.06.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eiswürfel in ein Rührglas geben, die alkoholischen Zutaten zufügen und verrühren.

Cocktailglas zu einem Drittel mit Eiswürfeln füllen und den gerührten Drink dort hinein abseihen.

Mit einer Zitronenzeste abspritzen. Die Zeste nach Belieben mit in den Drink geben.

Sofort servieren.
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Sonntag, 17. August 2014

Foodbloggertreffen in Hamburg

Ich mag es ja gerne, andere Blogger nicht nur virtuell sondern auch live und in Farbe kennen zu lernen. Eine gute Möglichkeit dafür sind Bloggertreffen, die ich seit 2008 immer mal wieder gerne besuche. Hm, das klingt jetzt toll, aber irgendwie war es doch nur 2009 und 2013... Zusätzlich gab's Kochkurse 2010 und 2011, so dass mir die Lücke gar nicht so auffiel, und zwischendurch hatte ich immer mal das Glück, Blogger live und persönlich zu treffen. Immer wieder angenehm, immer schön, immer interessant. :-)

Foodbloggertreffen in Hamburg - Loft innen

So habe ich auch nicht lange gezögert, als Steph kürzlich mitteilte, fürs Foodbloggertreffen in Hamburg seien noch Plätze frei.

Da ich beruflich in der Gegend zu tun hatte und um lange Fahrten zu sparen das Wochenende im Norden verbringen wollte, passte das perfekt!

Foodbloggertreffen in Hamburg - Loft außen

Stattgefunden hat das Treffen in einer Oase mitten in Hamburg: Das Loft in Winterhude würde ich sofort zu meinem Standort in Hamburg machen, wenn das ginge. Genau mein Geschmack. Innen schlichter Industriebau, außen traumhafter Innenhof, leicht verwildert, grün. Was will man mehr!

Steph, die meint, ich hätte ihren Kleinen Kuriositätenladen entdeckt und als erstes in meiner Blog-Roll gehabt (freut mich!), hat das Ganze organisiert und dafür keine Mühen gescheut. Danke dafür, liebe Steph!!!

Foodbloggertreffen in Hamburg - Buffet mit Stephs "Rosa Wolke"

Hier seht Ihr übrigens rechts im Bild die original "Rosa Wolke", frisch zubereitet von Steph: Wassermelone gefroren, gesüßt, mit Milch aufgemixt. Das gibt eine eisartige Konsistenz. Einfach und schön erfrischend!

Und hier ein Blick auf die gesammelten Leckerheiten, die es zu kosten gab:

Foodbloggertreffen in Hamburg

Alles was ich probieren konnte schmeckte super, ich danke Euch!

Besonders angetan hatten es mir die Rote Bete Taler (ganz rechts vorne im Bild) von Simone, die so schön nach roter Bete schmeckten und tüchtig was her machen. Damit ist schon klar, welche Sorte Rote Bete ich nächstes Jahr im Garten anbauen werde. :-)

Eigentlich mag ich ja keine Veranstaltungen, bei denen nur Frauen anwesend sind. ;-)

Eigentlich! Denn dieses Foodbloggertreffen war gut, auch ohne Männer. Angenehme Gespräche, alle hatten etwas zu sagen, nicht nur Blog und Rezepte, sondern auch über das Leben. Leider war die Zeit zu kurz, ich kam gar nicht rum mit Reden und hätte mich gerne noch länger unterhalten.

Was ich interessant fand, war die teilweise etwas professionellere Vorgehensweise einiger der anwesenden Blogger: Pageranks, SEO, Anzahl Fans, Werbung auf Blogs, Kooperationspartner, usw. Für mich war da vieles neu und auch interessant. Was blieb, ist der Eindruck, wenn man mit seinem Blog Geld verdienen will oder muss, artet das in ziemlich viel Arbeit aus...

Hier die Links zu den Bloggerinnen, die mit im Loft waren, bzw. zu deren Berichten:
Ich hoffe, ich habe keinen vergessen. Falls noch weitere Berichte kommen, ergänze ich die. Auch falls ein Link falsch ist, gebt bitte Bescheid!

Freitag, 15. August 2014

Champignons in Sherry

Hier habe ich wieder ein unkompliziertes Gericht, das sich schnell zubereiten lässt und trotzdem satt macht. Entweder einfach so, oder wenn man noch ein wenig Brot dazu isst.

Dazu werden Champignons in Viertel geschnitten, etwas mit Zitronensaft mariniert und mit Zwiebelwürfeln und Knoblauch angebraten. Den typischen Geschmack bekommt das Ganze durch Pimentón de la Vera und Sherry. 

Champiñones al Jerez - Champignons in Sherry

Zusammen mit weiteren Tapas oder zu einer Tapas-Party hat das auch etwas. Party-tauglich also.

Die Sherry-Chamigons lassen sich gut vorbereiten und schmecken auch abgekühlt.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Champiñones al Jerez - Champignons in Sherry
Kategorien: Vorspeise, Warm, Pilz, Tapa, Spanien
Menge: 3 bis 4 Tapas-Schälchen für insg. ca. 6 Personen

Zutaten

500GrammFrische Champignons; weiß oder braun
2-3Essl.Zitronensaft
1klein.Zwiebel
2Knoblauchzehen
2Essl.Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/2Teel.Geräuchertes Paprikapulver (Pimentón de la Vera)
50mlSherry (Amontillado oder Fino)
3Essl.Petersilie; gehackt

Quelle

nach Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer, WDR
Servicezeit vom 23. Februar 2001; leicht abgeändert
Erfasst *RK* 13.09.2003 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Mit Zitronensaft beträufeln.

Zwiebel und Knoblauchzehen sehr fein würfeln und in einem flachen, breiten Topf im heißen Öl andünsten.
Die Pilze zufügen und gut fünf Minuten mitbraten, dabei salzen, pfeffern und mit Paprika bestreuen.

Mit Sherry ablöschen und noch weitere fünf Minuten köcheln. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterrühren.

In kleine Tapas-Schälchen verteilen und servieren. Dazu passt Weißbrot.
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Ein Schluck Sherry schmeckt natürlich auch dazu. :-)

Champiñones al Jerez - Champignons in Sherry

Wieder so ein Gericht, bei dem man gar nicht daran denkt, dass dafür nichts tierisches benötigt wird.

Es ist also perfekt geeignet für den heutigen Tierfreitag.
tierfreitag

Donnerstag, 14. August 2014

Mangold-Blaubeer-Shake mit Minze

Hier auf die Schnelle ein improvisierter Shake, der so richtig schön dunkelgrün aussieht und sehr lecker schmecke. Ein Green Smoothie wie aus dem Buche quasi.

Im Garten ist der Mangold reif. Die Blätter eignen sich sehr gut für gehaltvolle geshredderte Getränke.

Mangold-Blaubeer-Shake mit Minze

Diesmal kam ich beim Ausreißen eines unerwünschten Ablegers an Minze ran und habe davon aus Versehen einen Zweig abgerissen. Also kamen davon ein paar Blätter mit in den Smoothie. Das passte erstaunlich gut und war schön erfrischend.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mangold-Blaubeer-Shake mit Minze
Kategorien: Getränke, Smoothie, Mangold
Menge: 3 Gläser ca.

Zutaten

3-4groß.Mangoldblätter
4-5Brennnesseln
3Essl.Kultur-Blaubeeren; gefroren*
1groß.Banane; gefroren*
1Essl.Haferflocken-Müsli-Mischung; evtl. eingeweicht
EinigeBlätter Minze
Wasser

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 14.08.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Alle Zutaten zusammen in den Mixer geben und gründlich durchmixen, so dass ein homogener Drink entsteht.

Beim Vitamix das Programm Smoothie wählen und durchlaufen lassen.

*Man kann auch frische Früchte verwenden. Dann je nach persönlichem Geschmack einen Teil des Wassers durch Eiswürfel oder Crushed Ice ersetzen, damit der Smoothie nicht zu warm wird.
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Sonntag, 10. August 2014

French 75

Heute gibt es wieder einen Klassiker: Der French 75 ist ein Cocktail, der weit verbreitet ist. Er kommt als Champagnercocktail leicht daher, allerdings versteckt sich einiges an hochprozentigem Gin in ihm, so dass er nicht gerade zu den harmlosen Drinks zählt...

Der French 75 wurde vor knapp hundert Jahren während des Ersten Weltkriegs entwickelt und erinnerte in seiner Schlagkraft an ein französisches Feldgeschütz mit der Nr. 75. So kam er zu seinem Namen.

French 75

Vor allem im Sommer mag ich ihn gerne, er hat durch den Zitronensaft so eine angenehm frische Note, die nicht dominiert.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: French 75
Kategorien: Getränke, Cocktail, Sekt, Gin, Zitrone
Menge: 2 Champagnergläser o.ä.

Zutaten

1HandvollEiswürfel
60mlGin
20mlZitronensaft; frisch gepresst
20mlZuckersirup
Champagner, Sekt, Prosecco o.ä.

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 08.08.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eiswürfel, Gin, Zitronensaft und Zuckersirup in einen Shaker geben und kräftig schütteln. In die Gläser abseihen.

Mit Champagner o.ä. auffüllen, evtl. noch ganz leicht verrühren.
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Freitag, 8. August 2014

Zucchini mit Feta, aus der Pfanne

Es gibt so Kombinationen, die gehen immer. Schafkäse und Zucchini sind so ein Paar, das zusammen einfach gut schmeckt.

Vor allem im Sommer, wenn es warm ist und man keine Lust und Zeit hat, ewig in der Küche zu stehen.

Gebratene Zucchini mit Feta
Oregano wuchert im Garten, so gibt es auch genügend frische Kräuter dazu. Lecker!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Zucchini mit Feta
Kategorien: Gemüse, Zucchini, Schafkäse
Menge: 2 Personen

Zutaten

1-2Zucchini
Olivenöl
1Rote Spitzpaprika oder Chili
1Knoblauchzehe
EtwasGetrockneter griechischer Oregano
1HandvollFrischer Oregano samt Blüten
150-200GrammFeta
Schwarzer Pfeffer
1SchussZitronensaft; frisch gepresst

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 16.07.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zucchini waschen, Ende entfernen und in Scheiben schneiden. Öl in einer (beschichteten) Pfanne erhitzen, die Zucchinischeiben dazu geben und anbrutzeln lassen. Spitzpaprika waschen, rüsten, in kleine Stücke schneiden. Knoblauch schälen und in Scheiben oder Würfel schneiden. Beides zusammen mit dem getrockneten Oregano zu den Zucchini in die Pfanne geben und weiter vorsichtig brutzeln lassen.

Feta in Würfel schneiden. Oreganoblättchen und Blüten abzupfen. Zitronenhälfte auspressen.

Sobald die Gemüse so durch und angebräunt sind, wie man sie mag, die Fetawürfel und den frischen Oregano zugeben und unterheben. Mit Pfeffer und den Oreganoblüten bestreuen. Ein wenig Zitronensaft zufügen und alles nochmal durchmischen.

Schmeckt gut an einem warmen Sommertag, auch als Zwischenmahlzeit oder als einfaches Mittag- oder Abendessen zu etwas Fladenbrot.
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Dienstag, 5. August 2014

Aprikosen-Aufstrich

Vor ein paar Tagen hatte ich lose Aprikosen gekauft, die zwar wunderbar stark aprikosig rochen, allerdings nach einigen Stunden in der Küche schon etwas matschig musig wurden.

Roh essen wollte ich sie nicht mehr, also habe ich sie verkocht.

Aprikosen-Konfitüre

Ein Spritzer Zitrone kam dazu und etwas vom Lavendelzucker. Sonst habe ich mich an das normale Grundrezept gehalten, das auf der Packung des Gelierzuckers steht.

Bei so kleinen Mengen, wie ich sie immer mache, ist es wichtig, den Gelierzucker vor der Verwendung gut durchzumischen. Das Gelierende daran klumpt nämlich gerne zusammen auf einem Haufen; so hat man dann fast reinen Zucker auf der einen Seite und Pektin oder was auch immer das ist auf der anderen, d.h. ein Teil Marmelade wird nie fest, ein anderer wird zu dickem Gelee. Also den Gelierzucker gut vermischen, am besten durchmixen!!!


Hier mein Rezept:


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Aprikosen-Konfitüre
Kategorien: Aufstrich, Konfitüre, Aprikose
Menge: 1 bis 2 Kleine Gläser; ca.

Zutaten
275GrammAprikosen; entsteint
1Essl.Zitronensaft; frisch gepresst
1Essl.Lavendelzucker
90GrammGelierzucker (3 plus 1); gut vermischt!!!

Quelle

Grundrezept für Konfitüre Gelierzucker-Packung
Erfasst *RK* 01.08.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Aprikosen in Stück schneiden und in einen Topf geben. Zitronensaft und Lavendelzucker zugeben.

Den Gelierzucker gut vermischen (evtl. mit dem Mixer durchgehen, so dass wirklich alles gut vermischt ist) und die benötigte Menge abwiegen. Zu dem Obst geben und umrühren. Das Ganze im Topf für mind. 4-5 Stunden zugedeckt stehen lassen.

Kurz mit dem Pürierstab durchgehen, so dass die Aprikosen etwas kleinstückiger und musig werden, je nach persönlicher Vorliebe.

Leere Marmeladengläser und Deckel mit kochendem Wasser füllen, einige Minuten zum Sterilisieren stehen lassen.

Währenddessen die Aprikosenmasse erhitzen und mind. 4 Minuten (oder nach Packungsanweisung) sprudelnd kochen lassen, dabei gut umrühren. Gelierprobe machen: Dazu einen Teelöffel der Konfitüre auf ein kleines Tellerchen geben und anpusten; es sollte gelieren. Sonst noch länger kochen.

Das heiße Wasser aus den Gläsern gießen, die heiße Konfitüre einfüllen und mit dem Deckel verschließen. Wer mag, kann sie für 5 Minuten umgedreht auf den Deckel stellen. Auskühlen lassen.

Wenn die Gläser geöffnet sind, am besten im Kühlschrank lagern und schnell verbrauchen. Daher bietet es sich an, kleinere Gläser zu verwenden.
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Die Aprikosenmarmelade schmeckt wunderbar fruchtig! Perfekt auf einem hellen Brot zum Frühstück. Das hat was von Sommer. :-)

Aprikosen-Konfitüre

Ich koche ab und zu mit kleinen Mengen Obst leckere Konfitüren und Fruchtaufstriche oder auch Curds.

Die kleinen Gläser mag ich, da keiner von uns viel davon isst und man so immer Abwechslung hat; ein kleines Glas ist schnell leer, dann kommt ein anderes, ein anderer Geschmack, eine andere Farbe dran.

Sonntag, 3. August 2014

Gegrillte Spareribs

Mögt Ihr auch diese fleischigen Rippchen, die die Amerikaner als Spareribs bezeichnen und die meist süßlich mariniert stundenlang bei indirekter Hitze gegrillt werden und so ein tolles Raucharoma haben?

Wer wissen will, wie man mit Buchenholz und einem Smoker die perfekten Ribs hinkriegt, dem empfehle ich einen Besuch bei Petra, deren Helmut die besten Spareribs macht.

Wer wie ich keinen Smoker, sondern nur einen ganz einfachen Holzkohlegrill besitzt und kein Liquid Smoke oder ähnliches besorgen will, der kann sich auch behelfen. :-)


Kürzlich hatte ich doch von Pimentón de la Vera berichtet, von dem ich von La Chinata zwei Döschen zum Testen bekommen hatte.

Dabei lag ein Rezeptheft, in dem mich eine Menge anlachte, vor allem jedoch die Spareribs. Das Rezept verlangte zwar die bitter-sweet Version, die ich nicht habe, aber man kann sich ja behelfen: Ich habe einfach von der süßen und der pikanten Version eine Mischung gemacht und diese verwendet.


Ich mag diese fertigen Marinaden eh nicht, die Metzger oder Supermärkte nach ihrem Geschmack zusammenrühren, aus Zutaten, die ich nicht kenne. Da mische ich lieber selber und packe rein, was mir gefällt. Ich habe mich grob an das Rezept gehalten, allerdings auf die Flasche Ketchup verzichtet, dafür frische Tomate verwendet.

Man muss allerdings viel Zeit einplanen: Erst die Marinade anrühren, dann stundenlang marinieren lassen, dann im Backofen vorbacken, dann grillen. Das dauert.


Ach ja, während man grillt, sollte man dabei bleiben und nicht nochmal "kurz" in die Küche rennen, weil einem einfällt, dass ein Salat dazu ja auch gut schmecken könnte. Eine Seite wurde dann doch etwas dunkel... ;-)


Davon abgesehen waren die Rippchen wunderbar zart, wirklich ein Gedicht! Das leichte Raucharoma des Paprikapulvers kam durch und passte sehr gut.

Mir hat es fantastisch geschmeckt!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Barbecue Ribs - Rippchen mariniert und gegrillt
Kategorien: Fleisch, Schwein, Grillen, Marinade
Menge: 1 Rezept für 2-6 Esser (Marinade reicht für 4-6 Rippchen)

Zutaten
2-6Rippchen (Spareribs)
EinigeNelken
1Teel.Kreuzkümmel
2Teel.Fenchel
2Teel.Schwarze Pfefferkörner
2Teel.Salz
1ZweigRosmarin
EinigeLorbeerblätter
Thymian
Knoblauch
4Essl.Pimentón de la Vera (spanisches geräuchertes
-- Paprikapulver, halbscharf, süß oder scharf,
-- je nach persönlichem Geschmack)
1Orange; Zeste und Saft (ersatzweise
-- Zitronenzeste und Orangensaft)
1-5Essl.Ketchup
1-2Tomaten
EtwasAgavendicksaft o.ä.; nach Geschmack
Balsamessig
1SchussOlivenöl
Alufolie
1Essl.Petersilie und/oder Oregano; gehackt

Quelle

Rezeptheft von La Chinata, etwas abgewandelt
Erfasst *RK* 20.07.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Nelken, Kreuzkümmel, Fenchel, Pfeffer und Salz in einem Mörser zerstoßen.

Rosmarin, Lorbeer, Thymian und Knoblauch grob hacken und in eine Schüssel geben. Die Zutaten aus dem Mörser und das Pimentón zugeben und alles vermischen. Tomaten klein hacken, mit Essig, Agavendicksaft und Olivenöl kurz vermixen und ebenfalls zufügen. Die Marinade gut vermengen.

Die Membrane (diese weiße zähe Haut) an der Unterseite des Rippenbogens abziehen, falls der Metzger das noch nicht gemacht hat. Die Rippchen in die Marinade geben, alles gut vermischen und im Kühlschrank für mindestens eine Stunde marinieren lassen. Als Gefäss eignet sich ein Gefrierbeutel, so ist das Fleisch gut von der Marinade umgeben.

Den Backofen auf 120-150°C vorheizen. Die Rippchen zusammen mit der Marinade in Alufolie verpacken und für ca. 1,5 Stunden in den Backofen geben.

Am Schluss werden die Rippchen gegrillt, ich verwende dafür einen Holzkohlegrill mit Buchenholz und lasse sie vor allem von beiden Seiten etwas krustig werden.

Zum Servieren mit kleingehackten grünen Kräutern bestreuen. Dazu passt Salat, Brot und Bier.
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Samstag, 2. August 2014

Lavendelzucker

Bei uns ist der Lavendel langsam verblüht. Vor allem bei Regen oder abends riecht er wunderbar und ich fühle mich ein wenig in die Provence versetzt.

Den Geruch und Geschmack von Lavendel kann man ein wenig konservieren, indem man Zucker damit parfümiert.

Lavendelzucker

Lavendelzucker lässt sich vielseitig einsetzen, u.a. zum Süßen statt Vanillezucker, bei Desserts, in Marmeladen, er gibt Aroma beim Backen von einfachen Keksen oder anderem Gebäck.

Hier meine Vorgehensweise:


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lavendelzucker
Kategorien: Einmachen, Grundrezept, Lavendel
Menge: 1 Glas

Zutaten
1Schraubglas
150-200GrammZucker; ca.
1-2Essl.Lavendelblüten; am besten luftgetrocknet

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 02.08.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zucker mit den Lavendelblüten vermischen und in das Glas geben. Deckel drauf und mindestens drei Wochen warten. Das Lavendelaroma geht auf den Zucker über und man hat leckeren Lavendelzucker.
Wer mag, kann vor der Verwendung den Zucker durch ein Sieb geben, so bleiben die Lavendelblüten im Sieb.

Alternativ kann man alles zusammen in einem Mixer pulverisieren, man hat dann eine Art Puderzucker mit fein gemahlenen Lavendelblüten, alles etwas feiner.

Lavendelzucker verwende ich zum Aromatisieren von Süßspeisen, Obst, Marmeladen oder Gebäck. Auch Sahne, Tee oder Kaffee erhält damit ein interessantes Aroma. Sparsam dosieren.
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Freitag, 1. August 2014

Johannisbeer-Butterkuchen

Nachdem mir die erste Aktion mit dem Liptauer damals so gut gefallen hatte, hat mich Turbohausfrau Susi gefragt, ob ich nicht mitmachen möchte bei der Rettung.

Wir retten was zu retten ist"Wir retten was zu retten ist" ist das Motto, und ein paar engagierte Bloggerinnen kochen oder backen oder rühren zusammen (wie beim Liptauer) in unregelmäßigem Abstand, was es wert ist, gerettet zu werden.

Diesmal gab es eine Abstimmung und ich habe wie die meisten für den Butterkuchen gestimmt. Vielleicht auch deshalb, weil ich selbst noch nie, noch gar nie, einen Butterkuchen gebacken habe. Und ich mag ja neue Herausforderungen... ;-)

Also, kurz recherchiert: Butterkuchen wird auch Zuckerkuchen genannt und hat natürlich einen eigenen Wikipedia-Eintrag. Demnach handelt es sich um einen Blechkuchen aus Hefeteig mit einer Auflage aus Butterstückchen und Zucker. Typisch sind die Kuhlen, die durch viele dicke Butterflocken gebildet werden. Oft wird Butterkuchen mit Mandelblättchen verziert, gelegentlich hat er auch Creme- oder Fruchtfüllungen.

Johannisbeer-Marzipan-Butterkuchen

Ich kenne diesen Kuchen von diversen Kaffeetafeln, auch bei vielen Bäckern liegt er in der Auslage.

Für mich hat die ursprüngliche Version, die mit ganz viel Butter und Zucker, etwas von 1950er Jahre: Das war die Zeit, als es wieder genügend zu essen gab und sich jeder wieder mit Butter und Zucker eindecken konnte. Meine Großmütter und Großtanten haben sich in jener Zeit ein paar Kilos zu viel angefuttert, um die harte Zeiten der Kriegs- und der Nachkriegsjahre zu vergessen. Denke ich. Dafür war so ein Kuchen ideal. Gemeinsamer Kaffeeklatsch, dazu ein leckerer lockerer Hefeteig, darauf viel viel gute Butter und bitte auch am Zucker nicht sparen. Mmhmmmm! ;-)

Seitdem ist einiges an Zeit vergangen und wir leben hier in einer Überflussgesellschaft, es gibt eher zu viel Butter und Zucker. Daher möchte ich den Butterkuchen gerne retten, aber auf meine Art - so wie ich finde, wie er in der heutigen Zeit seine Berechtigung hat. Gutes überlebt, wenn es sich anpassen kann. :-)

Zubereitung Hefeteig

Als ich noch überlegte, wie ich den guten alten Butterkuchen aufpeppen kann, wühlte ich mich durch eine alte Zeitschrift, die seit 2003 bei mir überlebt hatte. Warum die Zeitschrift so lange hatte bleiben dürfen, wurde mir klar, als ich Seite 82 aufschlug: "Make-up für den Butterkuchen" hieß es da, eine Version mit einer Creme aus Marzipan und Butter und mit frischen Johannisbeeren, die sich bei living at home inzwischen auch online findet.

Das wollte ich also seit 11 Jahren ausprobieren... Perfekt! :-)

Zubereitung Marzipancreme und Ernte Johannisbeeren

Ich habe also losgelegt und das Rezept statt auf einem Blech in einer großen rechteckigen Form gebacken, die ich gerne für Blechkuchen verwende. Die Mengen waren dann ein wenig zu viel, im Rezept unten habe ich das angepasst.

Im Prinzip wird ein normaler Hefeteig hergestellt, der bei mir relativ lange brauchte, bis er ging, weil das Wetter so unstabil gewittrig war. Man bringt ihn aufs Blech und drückt mit dem Daumen Dellen in den Teig. In diese wird eine Creme aus Marzipan und Butter (es ist ja ein Butterkuchen!) gespritzt.

Zubereitung Johannisbeer-Marzipan-Butterkuchen

Die Creme habe ich abweichend vom Rezept noch mit etwas Amaretto parfümiert, was mir gut schmeckte. Darauf kommen die Johannisbeeren und noch ein paar Mandelblättchen. Dann wird gebacken.

Das Rezept ist zwar einfach, aber schon ein wenig zeitaufwändig.

Johannisbeer-Marzipan-Butterkuchen
Das Ergebnis entschädigt jedoch: Ein wunderbar lockerer Kuchen mit fruchtiger und mandelig-marzipaniger Komponente, die super zu den etwas säuerlichen Beeren passt.

Der Butterkuchen in dieser modernen Variante hat uns sehr gut geschmeckt. So aufgepeppt mit ein paar Früchten rette ich den Butterkuchen gerne.

Den gibt's jetzt öfter. :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Johannisbeer-Marzipan-Butterkuchen
Kategorien: Backen, Blechkuchen, Hefeteig, Marzipan, Johannisbeere
Menge: 1 Rechteckige Backform 30x40 cm

Zutaten
H HEFETEIG
400GrammMehl
1Pack.Trockenhefe à 7 g
60-70GrammZucker
2Eier (Größe M)
70GrammWeiche Butter
200mlMilch
H BELAG
400GrammRote Johannisbeeren
180GrammWeiche Butter
160GrammMarzipan-Rohmasse
1Teel.Amaretto; wer mag
40GrammMandelblättchen
30-40GrammZucker
H AUSSERDEM
Butter für die Form
Mehl zum Auswellen
1Essl.Puderzucker zum Bestäuben

Quelle

nach Living at Home Ausgabe 7/2003, abgewandelt
Erfasst *RK* 28.07.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mehl und Trockenhefe in der Rührschüssel mischen. Zucker, Salz, Eier und Butter dazu geben. Milch vorsichtig erhitzen, sie sollte lauwarm sein, ca. 35°C. Milch dazugeben. Alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder eines Handrührgeräts zu einem glatten Teig kneten lassen. Das geht evtl. als Sportprogramm auch mit den Händen. Der Teig ist relativ weich.

Den Teig abdecken (mit Handtuch oder Frischhaltefolie) und an einem warmen Ort gehen lassen, ca. eine Stunde, bis er sich ungefähr verdoppelt hat.

Währenddessen Johannisbeeren pflücken und von den Rispen streifen. Das geht je nach Johannisbeersorte gut mit den Fingern oder mit Hilfe einer Gabel.

Weiche Butter in eine Rührschüssel geben. Marzipan-Rohmasse mit einer Reibe darüber raffeln oder mit den Händen darüber krümeln. Beides lange rühren, bis die Masse glatt und cremig wird. Nach einiger Zeit, wer mag, den Amaretto dazu geben und weiter rühren. In einen Spritzbeutel füllen, Tülle mit großer runder Öffnung aufsetzen (oder ohne Tülle verwenden). Alternativ funktioniert das auch mit einem (Gefrier-)Beutel, von dem man eine Ecke abschneidet.

Die Backform mit Butter einfetten.

Etwas Mehl auf die Arbeitsplatte geben. Den aufgegangenen Teig auf ungefähr die Größe der Form auswellen. Mit bemehlten Händen in die Form geben und leicht in die Form drücken, so dass der Teig die Form einigermaßen gleichmäßig ausfüllt. Weitere 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Währenddessen den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze, 180°C Umluft oder Gas Stufe 4 vorheizen.

Mit dem Daumen dicht an dicht Löcher in den Teig drücken. Die Butter- Marzipan-Masse in die Löcher spritzen. Johannisbeeren und Mandelblättchen auf den Kuchen geben und Zucker darüberstreuen.

Im Backofen bei 200 Grad auf der 2. Schiene von unten ca. 25 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren. Der Kuchen schmeckt lauwarm oder kalt.
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Der Butterkuchen wird heute auch an anderen Stellen gerettet. Weitere Varianten des Butterkuchens gebacken haben:
Sandra war so nett und hat eine Collage erstellt mit allen geretteten Butterkuchen-Versionen. Schaut mal rein, es lohnt sich!

Wir retten was zu retten ist: Butterkuchen - Collage von Sandra fromsnuggskitchen


Wir retten was zu retten ist

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