Freitag, 31. Juli 2015

Eiskalt erwischt!

Heute erwischt Ihr mich eiskalt! ;-)

So lautet nämlich das Motto bei meiner Namensvetterin Barbara von Meine süße Werkstatt, bei der sich diesen Sommer alles rund ums Eis dreht. In einer lockeren Reihe bringen andere Blogger als Gastblogger Eis bei ihr vorbei.

Heute bin ich das, und was ich vorbei bringe und wie das Eis ganz anders wurde als geplant, lest Ihr bei Barbara (hier klicken!).

Himbeer-Haferflocken-Sahne-Eis
So viel kann ich schon mal verraten: Mein erster Versuch ging schief und das, was Ihr auf dem Foto seht, ist nicht ganz schottisch, dafür aber besonders cremig und lecker!

Barbara hat übrigens auch schon bei mir gastgebloggt, damals bei meiner Aktion in der Vorweihnachtszeit 2013. Sie hat damals ihre Biberle mitgebracht.

Sonst dreht sich bei ihr ganz viel um die süßen Dinge des Lebens: Kuchen, Torten, Desserts, allerlei Zuckerkram und Leckereien. Da sind viele schöne Rezepte und Ideen dabei. Ich kann jedem nur raten, sich mal ihr Blog anzuschauen und ein wenig zu stöbern! Meine süße Werkstatt.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Stachelbeer-Käsekuchen

Mit der relativ reichen Stachelbeer-Ernte dieses Jahr wollte ich einen Kuchen backen. Nicht den klassischen, den ich nie mache mit Baiser und Nüssen, sondern einen Käsekuchen.

Also habe ich etwas im Internet gesucht und doch nichts wirklich passendes gefunden. Da ich von einer Eisaktion (geduldet Euch bis morgen!) noch eine halbe Dose gezuckerte Kondensmilch übrig hatte, wollte ich die verbacken. Bei Petra fand ich ein Rezept, das in die Richtung ging, allerdings mit aufgelöstem Karamell und zu viel Masse nicht so überzeugend klang.

Kleiner Stachelbeer-Käsekuche

Also habe ich mir das Käsekuchen-Rezept meiner Tante angeschaut, von dem ich ja auch mal eine kleine Portion gebacken hatte. Das wiederum kam auch nicht in Frage, weil ich nicht so viel Quark und keine Milch hatte.

Also wurde es eine ziemliche Eigenkomposition, die zum Glück gelungen ist. Sie hätte ja auch zu fest oder zu flüssig werden können...  ;-)

Meine Version war mir nur einen Hauch zu wenig süß, der Testesser fand es aber genau richtig so. Ich habe von-bis Angaben im Rezept angegeben; probiert einfach aus, wie es Euch schmeckt!

Zubereitung Mürbeteig

Für die kleine Menge Mürbeteig habe ich diesmal ein Werkzeug verwendet, das ich schon länger mal gekauft hatte. Ich weiß nicht, wie sich das nennt, aber es ist speziell für Knetteig, wie Mürbeteig ja auch heißt und bei so kleinen Mengen hat sich das bei mir bewährt.

Man könnte natürlich auch die doppelte Menge machen und die andere Hälfte vom Teig einfrieren, aber ich hatte noch ein Eigelb im Kühlschrank, da passte das.

Zubereitung Stachelbeer-Käsekuchen

Das Zusammenrühren der Quarkmasse geht dann ganz einfach. Ich habe die Stachelbeeren etwas in Mehl gewendet, weil Früchte dann beim Backen nicht nach unten sinken. Das hat auch diesmal wieder gut geklappt. Ich mag es, wenn die Beeren im Kuchen gut verteilt sind, das sieht einfach hübscher aus.

Der improvisierte Käsekuchen ist super geworden. Ich finde, so saure Früchte passen perfekt zu der cremigen Quarkmasse. Das ergänzt sich gut, der Käsekuchen mildert die Säure und die Stachelbeeren wiederum peppen den Käsekuchen auf. Perfekt!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kleiner Stachelbeer-Käsekuchen
Kategorien: Backen, Kuchen, Mürbeteig, Quark, Stachelbeere
Menge: 1 Kuchenform 18 Durchmesser

Zutaten
H MÜRBETEIG
125GrammMehl
30GrammZucker
1PriseSalz
1Eigelb
1Essl.Sahne
EtwasAbgeriebene Zitronenschale
65GrammKalte Butter; in Stücke geschnitten
EtwasButter; zum Ausfetten der Form
H QUARKMASSE
2Eier; getrennt
250GrammQuark
150-200mlGezuckerte Kondensmilch
1-2Essl.Holunderblütensirup
100mlSahne
40GrammMehl
EtwasAbgeriebene Zitronenschale
200GrammStachelbeeren
EtwasMehl

Quelle

improvisiert; ganz grob angelehnt an das
Käsekuchenrezept meiner Tante
Erfasst *RK* 29.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Alle Zutaten für den Mürbeteig zusammen in eine Schüssel geben und mit einem Teighacker oder den Knethaken eines Handrührgeräts rasch zu einem Teig hacken oder kneten. Alternativ kann man auch mit dem Mehl angefangen alles auf eine Arbeitsplatte häufeln und mit einem Messer hacken. Mit den Händen zu einer Kugel formen und den Teig ca. 30 Minuten kalt stellen.

Die Springform an Boden und Rand mit etwas Butter einfetten. Den Backofen vorheizen auf ca. 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C, Gas Stufe 3).

Den Mürbeteig zwischen zwei Frischhaltefolien auswellen und in die Springform geben, dabei sowohl Boden als auch Rand belegen. Wenn man nicht viel vom Teig genascht hat, sollte das gerade reichen. Nochmal in den Kühlschrank stellen.

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. In einer separaten Schüssel Eigelb, Quark, gezuckerte Kondensmilch, Holunderblütensirup, Sahne, Mehl und die Zitronenschale verrühren; das geht gut mit einem Schneebesen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben, dabei nicht mehr schlagen, sondern nur leicht untermischen. Nochmal abschmecken, evtl. mit Sirup oder Kondensmilch nachsüßen. Die Stachelbeeren mit etwas Mehl bestäuben und unterheben.

Die Quark-Stachelbeer-Masse auf den Teig geben. Bei mir war die Masse von der Menge her passend für die Form, wobei ich ein wenig genascht hatte. Man kann bis an den Rand füllen.
Im Backofen ca. 45 Minuten backen, nach 20 Minuten einmal mit dem Messer zwischen Rand (also Mürbeteig) und Quarkmasse entlang fahren. Das führt dazu, dass die Quarkmasse beim Backen nicht groß einreißt.

Nach dem Backen in der Form auf einem Gitter abkühlen lassen. Dann aus der Form nehmen und durchkühlen lassen. Der Kuchen hält sich im Kühlschrank ein paar Tage.
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Mein dritter (und letzter) Beitrag für den aktuellen Stachelbeeren-Event von Sus im Gärtnerblog:

Garten-Koch-Event Juli: Stachelbeeren

Mittwoch, 29. Juli 2015

Stachelbeer-Gin-Drink

Ich mag Drinks auf Gin-Basis. Davon gibt es eine große Auswahl und man kann eine Menge mehr neu erfinden, da sehr viele Zutaten zu dem leicht wacholdrigen Geschmack von Gin passt.

Am Wochenende hatte ich mir mit meiner Schüssel frisch gepflückten Stachelbeeren überlegt, dass ich ein paar davon auch in einem Drink verarbeiten könnte.

Stachelbeer-Holunderblüten-Gin-Drink

Ich habe die Beeren also mit Holunderblütensirup und Gin vermischt und geshreddert, so dass die Beeren zerkleinert werden.

Mit kräftig Eis im Drink war das ein wunderbar aromatisch-fruchtiger Cocktail bzw. Longdrink, der eine angenehme Säure und Ausgewogenheit hatte.

Zubereitung Stachelbeer-Holunderblüten-Gin-Drink

Man kann die Stachelbeeren natürlich auch feiner zerkleinern oder noch durch ein Sieb geben. Auch anköcheln und durch ein Sieb streichen könnte ich mir vorstellen. Ich mochte es genau so. :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Stachelbeer-Holunderblüten-Gin-Drink
Kategorien: Getränke, Cocktails, Longdrink, Stachelbeere, Gin
Menge: 1 Glas

Zutaten

1HandvollRote Stachelbeeren
1HandvollEiswürfel
40mlGin
20mlHolunderblütensirup
Sprudel oder Soda

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 29.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Stachelbeeren mit Eiswürfeln und Holunderblütensirup in einen Mixer geben und mixen, bis die Beeren zerkleinert sind.

Gin dazu und nochmal kurz mixen. In ein Glas abgießen und mit Sprudel oder Soda auffüllen.
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Mein zweiter Beitrag für den aktuellen Stachelbeeren-Event von Sus im Gärtnerblog:

Garten-Koch-Event Juli: Stachelbeeren

Dienstag, 28. Juli 2015

Kartoffel-Lachs-Grünzeugs-Salat

Kürzlich war mir nach Fisch und Kartoffeln und das Ganze irgendwie nicht warm, sondern eher kühl, und überhaupt fiel mir ein, dass ich mal etwas japanisches in der Art und zwar mit Teriyaki-Sauce irgendwo gegessen hatte... Diese dunklen Erinnerungen an Geschmäcker überkommen mich immer wieder, und meist habe ich dann kein Rezept zur Hand...

So auch diesmal, ich habe wild drauf los improvisiert und statt Teriyaki (was ich nicht hatte) mit Hoisin-Sauce, Wasabi und weiteren dubiosen Zutaten gemischt, was das Zeug hielt.

Zubereitung Lauwarmer Kartoffel-Lachs-Grünzeugs-Salat

Im Garten wachsen verschiedene grüne asiatische Blattgemüse, von denen ich zum Großteil die Namen nicht kenne. Eins davon schmeckt senfartig, ein anderes schön würzig, andere eher mild. Von diesem grünen Blattwerk habe ich auch einiges in den lauwarmen Salat gegeben. Außerdem war noch eine halbe Kohlrabi im Kühlschrank, ebenfalls aus eigener Ernte.

Erstaunlicherweise war das Ergebnis ziemlich gut. Zumindest das, was der Kater übrig gelassen hatte, der von dem zum Abkühlen kurz nach draußen gestellten Lachs recht viel genascht hat. Durfte er ausnahmsweise... ;-)

Lauwarmer Kartoffel-Lachs-Grünzeugs-Salat

Es war schon nach 21 Uhr, daher das dunkle Foto; zurzeit merkt man schon, dass es abends wieder früher dunkel wird.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lauwarmer Kartoffel-Lachs-Grünzeugs-Salat
Kategorien: Salat, Warm, Kartoffel, Lachs, Japan
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten

4-6Kartoffeln
EtwasKümmel
1-2Lachsfilets
2-3HandvollGrünblättriges Asiagemüse, gerne eine senfartig
-- scharfe Sorte
1/2Grüne Kohlrabi
H DRESSING
1Teel.Knoblauch; fein gehackt
1Teel.Ingwer; frein gehackt
1Zitrone; den Saft
1-2Teel.Reis-Essig
1Essl.Sake
1-2Teel.Hoisin-Sauce
1Messersp.Wasabipulver
1Teel.Süßer Senf (z.B. Weißwurstsenf)
4Essl.Rapsöl

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 26.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 180°C vorheizen.

Wasser zum Kochen bringen, Kümmel zufügen und die abgeschruppten Kartoffeln darin in ca. 20 Minuten garen. Abtropfen und etwas abkühlen lassen.

Während die Kartoffeln kochen, das Lachsfilet in eine feuerfeste Form geben, mit etwas Öl einstreichen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten garen. Etwas abkühlen lassen.

Grünblättriges Gemüse waschen und in Streifen schneiden. Kohlrabi schälen und in Streifen, dann in kleine Würfel schneiden.

Die Zutaten für das Dressing bis auf das Öl gut verrühren. Dann das Öl untermischen.

Kartoffeln in Stücke schneiden, Lachs in Stücke reißen, beides zusammen mit dem Blattgemüse und den Kohlrabiwürfeln in eine Salatschüssel geben. Mit dem Dressing übergießen und alles vermischen; das geht gut mit den Händen.
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Montag, 27. Juli 2015

Stachelbeer-Chutney

Garten-Koch-Event Juli: StachelbeerenIm Gärtnerblog dreht sich diesen Monat alles um Stachelbeeren; Sus vom Corumblog hat das Thema passend zur Saison gewählt.

Stachelbeeren sind nicht jedermanns Sache, zum einen sind da die Dornen, die das Ernten erschweren, zum anderen ist der Geschmack der rohen Beeren vielen zu säuerlich. Stachelbeeren werden daher gerne mit anderen Beeren gemischt oder mit viel Zucker zu Kompott oder Kuchen verarbeitet.

Ich bin auch kein großer Fan dieser Beeren, esse ab und zu aber ganz gerne ein paar davon. Wir haben große Jostabeersträucher, eine Mischung aus Stachelbeere und schwarzer Johannisbeere, die sind mir lieber. Zwei kleine rote verwilderte Stachelbeersträucher befanden sich aber bereits in unserem Garten, als wir einzogen. Sie waren von Nadelbäumen verschattet und litten unter extremem Mehltau. Man konnte keine einzige der wenigen Beeren essen.

Stachelbeerernte

Trotzdem wollte ich die kleinen Sträucher nicht entfernen, sondern habe sie gepäppelt und kräftig ausgeschnitten. Das macht man nach der Ernte oder spätestens im März, da werden alle alten dunklen Äste und alle nach innen wachsende Triebe entfernt, am besten auch die Spitze aller Äste, da der Mehltau-Pilz wohl dort überwintert. Bei den wenigen Neutrieben unserer Sträucher lasse ich fast alle stehen, normalerweise behält man drei bis vier. Mehr nicht.

Außerdem haben wir den Stachelbeeren mehr Licht verschafft, da die Bäume daneben gefällt wurden. So haben sie sich im Laufe der Jahre erholt, sind zwar immer noch sehr klein mit wenig Ästen, dafür aber fast mehltaufrei. Dieses Jahr trugen sie relativ viele schöne rote Beeren.

Stachelbeer-Chutney

Zwischendurch naschen wir immer direkt vom Strauch. Mit dieser Menge kann man aber natürlich auch anfangen, sie zu verarbeiten.

Also habe ich mir überlegt, dass ich Chutney daraus machen könnte. In England mag man das gerne, dort heißen Stachelbeeren übrigens gooseberries; wenn Ihr danach sucht, findet Ihr online viele Rezepte mit Stachelbeeren.

Zubereitung Stachelbeer-Chutney

Anders als meine bisherigen Chutneys habe ich diesmal kein Öl verwendet, keine Knoblauchzehen und nichts angebraten, sondern die Stachelbeeren in Wasser gedünstet, mit Zwiebeln und Ingwer kombiniert und dann mit Weißweinessig und Holunderblütensirup gearbeitet, um eine angenehme süß-saure Note hineinzukriegen.

Was die Gewürze anging, habe ich wild improvisiert und war nachher begeistert, wie ausgewogen es schmeckte.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Stachelbeer-Chutney
Kategorien: Einmachen, Chutney, Stachelbeere
Menge: 1 Schüsselchen oder 1 Glas

Zutaten
1TasseStachelbeeren; ca.
EtwasWasser
1klein.Weiße Zwiebel
1Teel.Ingwer; in kleine Stücke gehackt
1-2Essl.Weißweinessig
1-2Essl.Holunderblütensirup
H GEWÜRZE, NACH GESCHMACK, Z.B.
Kurkuma, Kardamom, Schwarzer Senf, Fenchel,
-- Wacholder, Kreuzkümmel, Korianderkörner
Chili
1PriseWeißer Pfeffer
1PriseFleur de Sel oder grobes Salz

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 27.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Von den Stachelbeeren jeweils den Blütenansatz und Stängel entfernen. Mit etwas Wasser in einen Topf geben, abdecken und kurz köcheln lassen, bis die Stachelbeeren anfangen, weich zu werden und zu zerplatzen.

Währenddessen Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Ingwer ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Beides zu den Stachelbeeren geben und unterheben. Essig und Sirup zufügen und ohne Deckel offen köcheln.

Die Gewürze zusammen mörsern und zu den Stachelbeeren geben. Unterrühren und unter Rühren weiter köcheln, bis der Großteil der Flüssigkeit verdampft ist.

Entweder sofort verwenden oder in ein Glas mit Schraubverschluss füllen, das kurz mit kochendem Wasser sterilisiert wurde. Kopfüber einige Minuten stehen lassen, dann umdrehen und abkühlen lassen. Das geöffnete Glas im Kühlschrank aufbewahren und möglichst schnell verwenden.

Schmeckt super zu Käse.
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Man kann das Chutney entweder sofort verwenden oder noch etwas ziehen lassen. Ich schätze, im Kühlschrank hält es sich ein paar Tage und wird runder im Geschmack.

Stachelbeer-Chutney auf gegrilltem Halloumi
Zudem ist es bei so gekochten Chutneys immer möglich, sie in Gläser zu packen und länger aufzubewahren. Wie, steht im Rezept.

Ich fand das Chutney übrigens superlecker auf frisch gegrilltem Brot und gegrilltem Halloumi! :-)

Beim Grillen bzw. beim Essen des Gegrillten war es am Wochenende doch schon so spät, dass es schon zu dunkel für ein anständiges Foto war, es gibt nur das verwackelte...

Mein erster Beitrag für den Stachelbeer-Event.

Garten-Koch-Event Juli: Stachelbeeren

Sonntag, 26. Juli 2015

Himbeer-Tiramisu

Die diesjährige Himbeerernte ist fast vorbei; durch die Trockenheit und Hitze gab es zwar viele Beeren, aber zeitweise waren sie sehr klein und wenig aromatisch. Wenn es dann mal wieder kurz geregnet hat, waren sie besser.

Mit einigen Himbeeren und einem Rest Biskuit hatte ich kürzlich ein Himbeer-Tiramisu improvisiert, das so richtig zum Reinknien gut schmeckte.

Himbeer-Tiramisu

Dummerweise habe ich vom fertigen Dessert keine Fotos gefunden, obwohl ich mir einbilde, ich hätte welche gemacht...

Dafür gibt's jetzt halt einige Schritt-für-Schritt Fotos, die ich als Dokumentation für mich geschossen hatte, um mir zu merken, wie ich das Dessert zubereitet habe.

Zubereitung Himbeer-Tiramisu

Ich finde, der Cointreau und die Orangenschale passten super zu den Himbeeren. Durchgezogen schmeckte das zwar alkoholhaltig, aber richtig gut!

Wenn es keine frischen Himbeeren mehr gibt, kann man auch tiefgekühlte verwenden.

Himbeer-Tiramisu

Das kann man natürlich schöner schichten, damit es auch von außen hübscher aussieht. Und die Deko müsst Ihr Euch denken! ;-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Himbeer-Tiramisu
Kategorien: Süßspeise, Kalt, Himbeere, Sommer
Menge: 3 bis 4 Dessertgläser
Zutaten
75GrammBiskuitreste; ca.
4-8Essl.Cointreau oder anderer Orangenlikör
200-250GrammHimbeeren
1SpritzerLimettensaft; frisch gepresst
EtwasVanillesirup oder Honig; wer mag
2Eigelb
1geh. ELZucker oder Vanillezucker
125GrammMascarpone
EtwasOrangenschale; frisch gerieben
H ALS DEKO
EinigeSchöne Himbeeren
EinigeMinze- oder Melisseblättchen

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 25.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Biskuitreste klein schneiden, dann zerbröseln und die Hälfte davon in die Gläser verteilen. Mit ca. 3/4 des Cointreaus beträufeln.

Ungefähr dreiviertel der Himbeeren mit Limettensaft pürieren. Wenn die Himbeeren nicht so süß sind, kann man mit Vanillesirup, Honig oder etwas Cointreau abschmecken. Wer es fein mag, streicht sie durch ein Sieb, damit die Kernchen entfernt werden. Ich mag sie so wie sie sind, mit Kernchen.

Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Es sollte eine weißlichcremige Masse entstehen. Mascarpone unterziehen und die Orangenschale dazu geben. Alles verrühren.

Die Hälfte des Himbeerpürees und ein paar einzelne Himbeeren auf die Brösel in die Gläser verteilen. Mit der Hälfte der Mascarpone-Creme bedecken. Dann die restlichen Biskuitbrösel darüber schichten und mit etwas Cointreau beträufeln. Als nächste Schicht kommt wieder Himbeerpüree mit Himbeeren darüber, dann der Rest der Mascarponecreme.

Die Gläser im Kühlschrank einige Stunden kalt stellen, damit die Schichten gut durchziehen können. Die Gläser lassen sich auch ein paar Tage einfrieren.

Vor dem Servieren mit ein paar schönen Himbeeren und einem grünen Blättchen dekorieren.
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Da ich gerade keine Zeit zum Essen hatte, habe ich die Gläser erst mal eingefroren. Das hat super funktioniert und so gab es zweimal mit etwas zeitlichem Abstand Himbeer-Tiramisu. - Ja, beim zweiten Mal habe ich es wohl auch nicht fotografiert... ;-)

Samstag, 25. Juli 2015

Mojito

In der Beach Bar der Rettungstruppe werden Sommerdrinks gerettet!

Sina, die giftigeblonde meinte vor ein paar Tagen spontan: "Hier ist's im Moment so heiß, wer hätte Zeit und Lust mit mir Limonaden, Eistees oder einfach Sommerdrinks, alkoholfrei oder auch mit Alkohol zu retten?" Ja, hier ist es so seltsam schwül-heiß, da schaden kalte Duschen und sommerliche Drinks nicht.

Ich habe erst überlegt, ob ich klassische Limonade retten soll, aber ich bin mir sicher, das macht schon jemand anders. Unter dem Label Cocktails und Co. veröffentliche ich ja immer wieder Drinks, normalerweise um 17 Uhr, der international anerkannten Cocktailzeit. Da sind einige sommerliche dabei, aber ein wichtiger richtig erfrischender klassischer Longdrink fehlt noch: Der Mojito.

Mojito - der klassische kubanische Sommerdrink; #wirrettenwaszurettenist

Der Mojito ist einer der typischen karibischen Drinks auf Rum-Basis. Richtig bekannt wurde er durch Ernest Hemingway, der ihn regelmäßig in Havanna getrunken haben soll. Ich war leider immer noch nicht auf Kuba, mag ihn aber gerne mit kubanischem Rum. Dafür nimmt man den hellen, ich verwende einen dreijährigen.

Man kann Mojito fertig gemixt kaufen und gibt nur noch Eiswürfel hinzu. Gestern habe ich gesehen, es gibt ihn sogar  als Biermischgetränk... Das braucht kein Mensch!

Der Gedanke unserer Rettungsaktionen ist ja, statt Fertigprodukten mit teils dubiosen Zutaten frische Produkte zu verwenden und Gerichte oder in diesem Fall Getränke selber zu machen und zu zeigen, wie einfach das geht. Und Mojito selber zusammen zu rühren geht schnell und einfach!

Wichtig sind hierbei frische Minze und frische Limette. Kauft keinen Limettensaft, der schmeckt so seltsam stumpf, und selbst bei uns auf dem Land bekomme ich inzwischen frische Limetten, die müssten überall zu kriegen sein. Mein Exemplar war schon etwas alt, aber das ist immer noch besser als fertiger Saft aus dem Supermarkt.

Zubereitung Mojito, Zubereitung Mojito Schritt für SchrittWer mag, kann spezielle Minze Mentha nemorosa, Mojito-Minze, verwenden, es geht aber auch andere, wir haben ja auch keine karibische Limetten und irgendwo muss man Kompromisse machen.

Gut schmeckt Mojito mit cracked ice, dafür haue ich mit meinem Wellholz ein wenig auf Eiswürfel, das tut's für mich.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mojito
Kategorien: Getränke, Longdrink, Rum, Kuba
Menge: 1 Glas

Zutaten
2Teel.Weißer Rohrzucker
1Limette; den Saft
6StängelFrische Minze
1HandvollEiswürfel
60mlWeißen Rum; ca.
100-120mlSodawasser oder Sprudel; ca.
1ScheibeLimette; evtl.

Quelle

Standard
Erfasst *RK* 23.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Rohrzucker in ein Glas geben, darüber den frisch gepressten Limettensaft und die Hälfte der Minze. Mit einem Stößel etwas anquetschen.

Eiswürfel (wer mag, schlägt mit einem harten Gegenstand z.B. Marmorwellholz ein paar Mal darauf, um sie etwas zu zerkleinern) und den Rum dazugeben und das Ganze kurz durchrühren. Mit Sodawasser oder Sprudel auffüllen.

Mit dem Rest der Minze und evtl. einem Limettenschnitz dekoriert servieren.
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Wunderbar erfrischend an heißen Sommertagen. Und: Selbstgemacht schmeckt auch hier am besten!

Mojito in Minze

Aber doch besser erst ab 17 Uhr... ;-)

Logo Wir retten was zu retten ist, Logo by Zorra Kochtopf

Hier die Links zu den diesmaligen Rettern der hausgemachten Beach Bar mit erfrischenden sommerlichen Getränken:
Unter #wirrettenwaszurettenist findet Ihr weiteres zu unseren Aktionen.

Freitag, 24. Juli 2015

Pizza mit Lachs und Mangold

Freitags gibt's bei einigen Bloggern und bei mir auch öfter mal Pizza. Ein schönes Ritual zum Wochenausklang. Oft auswärts in einer Pizzeria, aber ab und zu auch selbstgemacht.

Letzten Freitag war's zwar etwas warm, so dass der Pizzateig in der Zeit, als ich unterwegs war, ziemlich hoch aufgegangen war. Das ist nicht ganz ideal, aber es ging noch. Belegt habe ich u.a. mit Räucherlachs, was so richtig gut schmeckte.

Pizza mit Lachs und Mangold

Kombiniert habe ich mit frischem Grün aus dem Garten, vor allem mit Mangold. Spinat geht sicher auch. Ich hatte noch einige asiatische grüne Blattgemüse dabei.

Auch die Zwiebeln und ein paar Kleckse saure Sahne schmeckten gut dazu.

Pizza mit Lachs und Mangold

Schön sommerlich!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza mit Lachs und Mangold
Kategorien: Backen, Hefeteig, Pizza
Menge: 4 Pizzen

Zutaten
H PIZZATEIG
500GrammItalienisches Pizzamehl Tipo 00
1Pack.Trockenhefe
1Teel.Salz
1/4Teel.Zucker
300mlLauwarmes Wasser
2-3Essl.Olivenöl
H PIZZAIOLA (TOMATENSAUCE)
2-3Knoblauchzehen
2Essl.Olivenöl
1Essl.Kräuter; getrocknet oder frisch, z.B. Oregano
-- Majoran, Kräuter der Provence, Rosmarin, usw
1DosePizzatomaten
Pfeffer, Salz, Chili
H BELAG
150-200GrammRäucherlachs
1-2Weiße Zwiebeln
4HandvollMangold (und/oder anderes grünes Blattgemüse)
2-4Mozzarella-Kugeln
100-200GrammSchmand, saure Sahne, Frischkäse o.ä.

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 24.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Trockenhefe, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Wasser und Olivenöl dazugeben und mit den Händen oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Abdecken (mit Frischhaltefolie oder einem Handtuch) und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen.

Währenddessen die Tomatensauce zubereiten: Knoblauch schälen, würfeln oder durch eine Presse drücken und mit den anderen Zutaten vermischen.

Den Lachs in kleinere Stücke reißen oder schneiden. Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Mangold waschen und etwas kleinschneiden.

Den Backofen vorheizen. Wenn man einen Pizzastein benutzt, diesen auf den mittleren Rost des Backofens legen und ca. 40 Minuten auf höchster Stufe (Ober-/Unterhitze bei mind. 250°C) vorheizen.

Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, nochmal etwas kneten und dann in 4 Stücke teilen. Wer mag, kann diese unter einem Küchentuch nochmal 15 Minuten gehen lassen. Die Teigstücke auf etwas Mehl einzeln ausrollen oder in der Luft herumwerfen, bis sie so flach und groß sind, wie man das mag.

Mit Pizzaiola bestreichen. Dann Lachs, Zwiebel und Mangold darauf verteilen. Mozzarella in Stücke rupfen und darüber geben. Wer mag, gibt noch einige Tupfen saure Sahne o.ä. dazu.

Die Pizzen nacheinander backen. Jeweils mit Hilfe einer Pizzaschaufel o.ä. auf den heißen Pizzastein oder ein Backblech schieben und ca. 10 Minuten backen, auf dem Blech etwas länger.
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Mmmhhmmm! Lecker! :-)

Mittwoch, 15. Juli 2015

Pizzaeistorte

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)Als das aktuelle Thema des Blog-Events in Zorras Kochtopf bekannt gegeben wurde, musste ich, wie so viele, grinsen. Dorothée von bushcooks kitchen beweist Humor und bittet zum Flotten Dreier.

Wer hat davon nicht immer schon geträumt? ;-)

Gefragt ist diesmal aber ganz züchtig ein gemeinsames Menü im Kreise von Gleichgesinnten, und zwar virtuell.

Ich habe mich mit Sus und Noémi zusammen getan und steuere meiner süßen Ader entsprechend das Dessert bei. Bei uns dreien lag irgendwie nahe, was wir machen. Wir mögen nämlich Pizza, auch wenn ich viel zu selten darüber blogge... Also gibt's - TUSCH! - ein Pizzamenü in drei Gängen. :-)

Collage Pizza-MenüAls Vorspeise servieren wir eine Salat-Pizza, als Hauptgang eine ZiegenFilataChorizoAprikosenZwiebelPizza vom Grill und das Dessert ist eine Eistorte, die optisch an Pizza erinnert.

Ich habe dafür ein rotes Sorbet zubereitet. Da wir gerade Sauerkirschen im Garten ernten, war das die Basis dafür. Erdbeeren würden von der Farbe her auch gehen, denke ich.

Mein Sorbet habe ich mit etwas Marsala wein-mäßig abgeschmeckt. Damit das Sorbet schön cremig wird, habe ich es mit italienischer Meringue verfeinert.

Zubereitung Sauerkirsch-Sorbet mit italienischer Meringue

Das geht eigentlich ganz einfach, wenn man einen Zucker- oder Bratenthermometer hat. Meiner ist Teil des Küchenweckers vom schwedischen Möbelhaus. Ich habe noch ein paar Fotos der Zubereitungsschritte zur Illustration angefügt. Aufs Foto klicken, dann wird's größer!

Das Sauerkirschsorbet kam auf einen selbstgemachten Biskuitboden, darunter zum Anfeuchten des Bodens und darüber für die Optik etwas rotere Sauerkirschmasse.

Zubereitung Pizzaeistorte, Zubereitung Eistorte Schritt für Schritt

Verziert habe ich mit Obst, das gerade da war und mit etwas Tomate. Die schwarzen Johannisbeeren sollen an Oliven erinnern.

Pizzaeistorte

Aus China kenne ich Tomate als Obst, die wird dort oft mit Zucker serviert, und die süßen Tomatenscheiben haben gut zur Eistorte gepasst. Basilikum passt ebenfalls zu süß und herzhaft und ist wichtig für den Pizza-Touch bzw. fürs Aussehen.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizzaeistorte
Kategorien: Backen, Eistorte, Sorbet, Sauerkirsche
Menge: 1 Kleine Torte mit 18-20 cm Durchmesser

Zutaten

1Biskuitboden vom Vortag
EtwasSauerkirschlikör, Marsala oder Maraschino;
-- ersatzweise Sauerkirschsaft
H SAUERKIRSCHSORBET
700GrammSauerkirschen
1SchussMarsala, Maraschino, Sauerkirschsaft o.ä.
300-400GrammZucker
1/2Zitrone oder Limette; den Saft
EtwasZitrusschale
EtwasRote Speisefarbe; wer mag
1Eiweiß
1PriseSalz
50GrammZucker
1Essl.Wasser
H DEKORATION NACH BELIEBEN
1/2Kiwi
3-4Sauerkirschen
1/2Nektarine
2Cocktailtomaten
EinigeTupfer Schlagsahne
EinigeBlatt Basilikum

Quelle

Grundrezept für Sorbet angelehnt an Fernanda Gosetti:
Köstliches Eis. Biskuit: Mein Standardrezept.
Rest improvisiert.
Erfasst *RK* 15.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Biskuit zurechtschneiden und in einer Kuchenform oder mit einem Tortenring drum herum einfrieren.

Sauerkirschen entsteinen und mit Zucker, Zitronensaft und -schale in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Etwas köcheln lassen, damit der dabei entstehende Sirup andickt. Marsala o.ä. zufügen und unterrühren. Wer weniger rote Kirschen hat und es farbiger mag, gibt etwas rote Speisefarbe dazu. Abkühlen lassen und im Mixer, Blender oder mit dem Pürierstab ordentlich durchmixen. Dabei sollte eine homogene Masse entstehen. Wem zu viel Kirschhaut dabei ist, kann die Masse durch ein Sieb geben.

Einen Teil der Sauerkirschmasse zurückbehalten. Den Rest in die Eismaschine geben und gefrieren lassen. Wer keine Eismaschine hat, friert die Masse ein und rührt zwischendrin ein paar Mal um, damit sie etwas cremiger wird. Bevor die Sorbetmasse durchgefroren ist, kommt noch italienische Meringue dazu.

Dafür das Eiweiß mit Salz schaumig schlagen, 10 Gramm Zucker dazu und weiter schlagen, bis ein stabiler Eischnee entstanden ist. Den restlichen Zucker mit Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Mit Hilfe eines Thermometers oder Erfahrung bis 130°C erhitzen, dabei entsteht ein dicklicher Sirup. Diesen Sirup in 3-4 Schüben zum Eischnee geben und dabei so gut es geht ständig weiter schlagen, so dass die Masse sich gut verbindet. Es entsteht ein kompakter Eischnee. Weiter schlagen, bis die Masse etwas abkühlt. Dann zum Sorbet geben und dieses in der Eismaschine einige Minuten weiter rühren lassen, bis es sich vermischt und die Masse eisig-cremig ist. Alternativ mit einem Schneebesen unterheben und halbfest gefrieren lassen.

Den Biskuit nach Belieben mit Likör und mit etwas von der zurück behaltenen Sauerkirschmasse beträufeln. Das etwas weiche Sorbet darauf geben, gut verteilen und für ein bis zwei Stunden einfrieren. Herausnehmen und mit dem Rest der Sauerkirschmasse (sie ist roter als das Sorbet) bestreichen. Nochmal einfrieren.

Vor dem Servieren mit zurechtgeschnittenen Früchten, Sahnetupfern (etwas verstreichen, damit sie wie zerlaufener Käse aussehen) und Basilikumblättern verzieren. Sofort servieren.
=====

Am besten ist es natürlich, das ganze Pizza-Menü nachzumachen! Hier die Links zu Vor- und Hauptspeise unseres flotten Dreiers:
Viel Spaß damit!

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)

Montag, 13. Juli 2015

Kalter Tofu mit roter Paprika

Ich finde es ja immer schön, wie man klassische Gerichte je nach Lust und Laune abwandeln kann. Dabei lasse ich mich immer von dem, was gerade da ist (Garten, Kühlschrankinhalt, Speisekammer) und meinem Appetit inspirieren.

Da kürzlich noch eine aromatische rote Spitzpaprika und ein Rest Seidentofu im Vorrat waren, habe ich den klassischen kalten Tofu mit Frühlingszwiebeln und Ingwer einfach entsprechend abgewandelt. Gerade im Sommer schmeckt so was richtig gut, weil es auch ein wenig erfrischt.

Kalter Tofu mit roter Paprika

Das Ergebnis war super, sowohl von den Farben wie auch vom Geschmack.

Eine schöne Vorspeise zu einem asiatischen Menü, das bei mir eh querfeldein improvisiert war: Mit indischem Blumenkohl-Curry, fruchtigem südosasiatisch inspiertem Stir-fry-Obst-Gemüse-Mix sowie chinesischem Spinat passte das nicht-ganz-japanische Tofugericht sehr gut.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kalter Tofu mit roter Paprika
Kategorien: Vorspeise, Kalt, Tofu, Paprika, Asien
Menge: 1 Vorspeise


Zutaten

100-150GrammGramm Seidentofu
1Rote Spitzpaprika
1Frühlingszwiebel; das Grüne in feine Ringe
-- geschnitten
1Teel.Ingwer; gehackt 1- 2 el Sojasauce
1Essl.Austernsauce
1Essl.Hoisin-Sauce, Ketjap Manis, Amakuchi Shoyu o.ä

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 14.06.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Seidentofu vorsichtig in Würfel oder Rechtecke schneiden und auf eine Servierplatte geben.

Spitzpaprika waschen, die Kerne und den Strunk entfernen und in feine Ringe oder kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den Frühlingszwiebelringen und Ingerstückchen auf dem Tofu verteilen.

Sojasauce, Austernsauce und Hoisin-Sauce vermischen und darüber träufeln.

Etwas durchziehen lassen und dann servieren.
=====

Wegen der Austernsauce ist das Gericht weder vegan noch vegetarisch. Wer mag, kann die Austernsauce natürlich auch weg lassen oder ersetzen.

Dienstag, 7. Juli 2015

Nachgemacht: Orientalischer Kohlrabisalat

Die ersten Kohlrabi in meinen Hochbeeten sind reif. Es ist ganz interessant zu sehen, dass sie in dem Beet mit direkter Sonne gut gewachsen sind und im schattigen noch kaum Knollen bilden. Dort werden die Blätter auch fleißig von Schnecken gemampft...

Ich mag Kohlrabi gerne roh, einfach zum knabbern, habe aber auch schon eine Menge Rezepte ausprobiert oder improvisiert, sowohl mit den Kohlrabiknollen als auch mit den essbaren Blättern. Das Archiv gibt eine Menge her; einfach hier klicken!

Kohlrabisalat, orientalisch angehaucht


Und ich bin immer auf der Suche nach weiteren Rezepten. Vor knapp zwei Wochen hatten wir ja die Salat-Aktion (nachlesen und durchklicken lohnt!) und dabei fiel mir u.a. Susis Kohlrabi-Joghurt-Salat auf, den sie als Beilage zum Grillen serviert hatte.

Dabei wurde Kohlrabi mit einer Joghurt-Sauce vermischt, im Original ein Rezept von Ottolenghi, aber von Susi ziemlich abgewandelt.

Zubereitung orientalischer Kohlrabisalat, frei nach Ottolenghi, Jerusalem

Ich habe Susis Rezept wieder ziemlich abgewandelt, z.B. mag ich keine Salzzitronen und habe mich stattdessen einmal durch den Gewürzschrank gemörsert.

Das Ergebnis war ein frischer sommerlicher Kohlrabisalat mit einer leichten Säure. Perfekt bei den hohen Temperaturen. Danke für die Anregung, Susi!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kohlrabisalat, orientalisch angehaucht
Kategorien: Salat, Kalt, Kohlrabi, Joghurt, Orient
Menge: 4 Personen als Grillbeilage

Zutaten
1groß.Weiße Kohlrabi
4-5Blättchen Kohlrabigrün
2Essl.Minze
2-3Knoblauchzehen
100GrammJoghurt; am besten griechischen
75GrammSauerrahm
1Zitrone; Saft und etwas Schale
Salz, schwarzer Pfeffer
EtwasVanillesirup oder Zucker
Kreuzkümmel, Bockshornklee, Chili, schwarzer
-- Sesam, Kardamom, Zimt, Fenchel; nach
-- Geschmack, zusammen fein gemörsert
2Essl.Olivenöl

Quelle

abgeändert nach http://turbohausfrau.blogspot.de/2015/06/
rettungsaktion-salat.html, dort abgeändert nach
Ottolenghis Buch "Jerusalem"
Erfasst *RK* 05.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Kohlrabi schälen und grob raspeln oder mit der Mandoline in feine Stifte hobeln oder mit dem Messer in Stifte schneiden.

Den Großteil von Kohlrabigrün und Minze grob hacken, ein paar Blättchen für die Deko beiseite legen. Knoblauch schälen und fein hacken oder durchpressen.

Joghurt, Sauerrahm, Zitronensaft und geriebene -schale sowie das Olivenöl verrühren. Gehackten Knoblauch und die Gewürze (hier kann man nach persönlichem Geschmack variieren) unterrühren und abschmecken. Alles gut vermischen und abgedeckt etwas durchziehen lassen. 

Mit Kohlrabigrün und Minze dekorieren und servieren.
=====

Sonntag, 5. Juli 2015

Erdbeer-Macarons

Zusammen mit den Gin Tonic Macarons hatte ich gleich eine zweite Sorte Macarons gebacken - ich finde, das lohnt und ist vom Aufwand her überschaubar.

Passend zur Jahreszeit und weil ich gerade frische aromatische Erdbeeren gekauft hatte, gab's Erdbeer-Macarons. Ich habe dazu normale Macarons mit etwas Rot und etwas Orange eingefärbt.

Erdbeer-Macarons mit weißer Erdbeer-Ganache

Als Füllung hatte ich eine Ganache improvisiert: Sahne und weiße Schokolade zusammen geschmolzen, dazu gehackte Erdbeeren, die ich ein wenig abgetropft hatte. Etwas abkühlen, fertig. Bei der kleinen Menge, die man braucht, lohnt es nicht, sie nachher nochmal aufzuschlagen. Fürs Foto oben war sie noch etwas flüssig.

Zubereitung Erdbeer-Macarons

Ein Tipp noch fürs Einfüllen der Macaron-Masse in den Spritzbeutel: Den Spritzbeutel in einen Messbecher, ein hohes Glas o.ä. stellen und befüllen. Das geht ganz einfach, ohne Sauerei, und man braucht keine drei Hände. :-)

Zubereitung Erdbeer-Macarons

Ganache ist mir meist zu süß und nicht fruchtig genug als Füllung für die ohnehin schon süßen Macaronschalen. Da ich ja noch eine zweite Sorte hatte, war's okay, und für Süßschnäbel auch.

Ich persönlich mag leichtere fruchtigere Cremes oder Curds (wie meine Orangen-Macarons) lieber. Nächstes Mal würde ich doch lieber mehr Zeit investieren und eine andere Creme improvisieren.

Erdbeer-Macarons mit weißer Erdbeer-Ganache

Hier mein Rezept für die rosa Erdbeer-Macarons und ein paar Tipps zum Macarons-Backen:


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Erdbeer-Macarons mit weißer Erdbeer-Ganache
Kategorien: Backen, Gebäck, Baiser, Mandel, Erdbeere
Menge: 16 Macarons *

Zutaten
H MACARON-SCHALEN
75GrammMandelmehl oder geschälte gemahlene Mandeln
100GrammPuderzucker
50GrammEiweiß*
1PriseSalz
1HauchRote Speisefarbe
1/2HauchOrange Speisefarbe
H FÜLLUNG
3Reife Erdbeeren
105GrammWeiße Schokolade
40-50mlSahne

Quelle

Macaron-Grundrezept etwas abgewandelt nach Birkmann,
Ganache inspiriert von Johanna mytastylittlebeauties.de
Erfasst *RK* 04.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für die Macaron-Schalen Mandeln und zwei Drittel des Puderzuckers in einem Mixer oder Blitzhacker ganz fein mahlen und anschließend durch ein Sieb in eine Schüssel geben.

Eiweiß mit Salz in einer anderen Schüssel steif schlagen, dann den Rest des Puderzuckers dazugeben und weiterschlagen, bis der Eischnee wunderschön fest ist und glänzt. Die Speisefarben ganz kurz unterrühren. Die Hälfte der Mandel-Puderzucker-Mischung mit Hilfe eines Teigschabers vorsichtig unterheben, dann den Rest der Mandel- Puderzucker-Mischung unterheben, am Schluss kurz etwas schneller durchrühren, so dass sich alles schön vermischt und eine zähflüssige Masse entstanden ist.

Ein Backblech mit Backpapier (wer mag, malt auf die untere Seite Kreise auf) oder einer Macaron-Backmatte belegen. Die Macaron-Masse in Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und 32 ungefähr gleich große runde Tupfen aufs Backpapier oder die Matte spritzen, dabei den Spritzbeutel senkrecht halten. Wer eine Matte verwendet, sollte noch einen kleinen Abstand zum Rand der Kreise lassen, da die Masse noch etwas verläuft.

Von unten mit der flachen Hand ein paar Mal auf das Backblech schlagen oder das Blech auf die Arbeitsfläche aufklopfen, damit noch einige der Luftblasen aus den Macarons verschwinden und sie einigermaßen glatt werden. Das Blech ca. 25 Minuten bei Zimmertemperatur in einem nicht allzu feuchten Raum stehen lassen; so bildet sich eine leichte Haut. Währenddessen den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen.

Die Macarons ca. 15 Minuten im Backofen backen. Dabei sollten sich die typischen Füßchen bilden. Die Macarons sind fertig, wenn sie nicht oben knusprig sind und nicht mehr auf den Füßchen schwimmen; lieber etwas zu lang als zu kurz im Ofen lassen. Bei Verwendung der Backmatte evtl. am Schluss noch 5 Minuten Unterhitze geben (Tipp von Johanna).

Das Backpapier oder die Backmatte auf eine kühle Arbeitsplatte ziehen und abkühlen lassen. Vorsichtig lösen.

Für die Füllung, es ist eine Art Ganache, die Erdbeeren zerdrücken und die Flüssigkeit abgießen. Wer mag, streicht sie durch ein Sieb. Sahne und Schokolade im Wasserbad erhitzen und das Erdbeerpüree unterrühren. In den Kühlschrank stellen, bis die Masse zäh ist.

Jeweils eine Portion der Füllung auf eine Macaron-Schale geben (wer mag, nimmt einen Spritzbeutel, ein Löffel geht auch), eine zweite gleich große Schale darüber setzen und leicht drehend leicht andrücken. Durch das Drehen und Drücken gelangt die Füllung an den Rand; nicht zu viel Füllung verwenden, sonst quillt es über. So verfahren, bis alle Macarons gefüllt sind. Noch ein paar Stunden kühl und trocken lagern, damit die Macarons durchziehen können.

Tipps:

* Ich habe die doppelte Menge Macarons gemacht, das lohnt sich: 100 Gramm Eiweiß kommt von ungefähr 3 Eiern. Den Eischnee habe ich geschlagen, Mandeln und Puderzucker gemixt, dann erst alles halbiert (abgewogen!) und mit zwei Farben weiter gearbeitet. Die Macaron- Schalen halten sich ungefüllt zwischen Pergamentpapier in Blechdosen kühl und trocken gelagert ca. 2 Wochen.

** Das Eiweiß abwiegen, dafür kurz in der Schüssel durcheinander mixen, aber nicht steif werden lassen; so lässt es sich besser portionieren und abwiegen.
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Freitag, 3. Juli 2015

Mediterraner Nudelsalat

Sommerliche Resteverwertung!

Von einem Pastagericht vom Vortag waren noch Nudeln übrig, eine Mischung aus Vollkorn und normal. Da ich auch noch wunderbar aromatische Kirschtomaten und einen Rest Mozzarella hatte (die waren von Caprese übrig) und zudem eine Gurke und Paprika gekauft hatte, kam ich auf die Idee, alles zusammen zu werfen.

Mediterraner NudelsalatMit ein paar mediterranen Kräutern und Knoblauch aus dem Garten gibt das einen super erfrischenden Salat, der bei dem Wetter ideal ist. Zitrone und etwas Minze geben zusätzlichen Pepp.

Die Zubereitung ist einfach. Schnippeln und unterheben. :-)

Zubereitung Mediterraner Nudelsalat

Hier meine Vorgehensweise:


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mediterraner Nudelsalat
Kategorien: Salat, Kalt, Sommer, Teigware, Tomate
Menge: 2 Personen

Zutaten
H NUDELSALAT
2HandvollKalte Nudeln vom Vortag (ich hatte Bavette und
-- Vollkornspaghetti)
1/3Salatgurke
1/2Gelbe Paprikaschote
10-12Kirschtomaten; ca.
4Mini-Mozzarellakugeln (ich hatte Büffel)
-- oder 1/2 Mozzarella
1HandvollMediterrane Kräuter; z.B. Oregano, Basilikum,
-- Thymian
4-5Frühlingszwiebeln; das Grüne
1-2BlätterMinze
H VINAIGRETTE
1Schalotte
1Knoblauchzehe
1/2Zitrone; Saft und etwas von der Schale
1Teel.Weißweinessig
1Teel.Senf
1-2Teel.Holunderblütensirup (oder 1 Prise Zucker)
Salz, Pfeffer
3-4Essl.Olivenöl
1-2Essl.Walnussöl

Quelle

Erfasst *RK* 02.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Nudeln in mundgerechte Stücke schneiden. Gurke waschen und in Würfel schneiden, Paprika und Tomaten waschen und in Stücke schneiden. Mozzarella würfeln. Alles zusammen in eine Schüssel geben. Kräuter hacken, Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden, beides darüber geben.

Schalotte und Knoblauch schälen und würfeln bzw. hacken. In eine separate kleine Schüssel geben. Zitrone auspressen, zusammen mit ein wenig der Zitronenzeste zufügen. Essig, Senf, Holunderblütensirup, Salz und Pfeffer unterrühren. Das geht gut mit einem Schneebesen oder einer Gabel. Das Öl darunter schlagen.

Die Vinaigrette auf den Salat gießen und unterheben. Servieren.
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Wie man sieht, hatte der von der Sonne müde Kater wenig Interesse am Salat.

Auch gut, so blieb mehr für mich! Er hat sich dann später eine Maus gefangen...

Letzte Woche wurden ja Salate gerettet. Bei Anikó gab's auch einen mediterranen Nudelsalat, ganz anders als meiner, bei Feinschmeckerle auch. Beide so, dass ich die auch mal machen würde. Wie man sieht, man kann da super variieren, mit Resten, mit frisch gekauftem und mit dem, was der Garten hergibt. :-)

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