Sonntag, 29. Juli 2018

Jostabeer-Sirup

Dieses Jahr ist der Sommer bisher ja wirklich traumhaft!

Sonne, Wärme, ab und zu ein Gewitter (okay, der Hagel gestern hätte nicht sein müssen...) und ideal, um in Ruhe alle Rezepte für Salate oder Eis auszuprobieren. ;-)

Jostabeer-Sirup

Auch ein erfrischendes Getränk zwischendurch tut gut, daher nutze ich die Zeit, noch schnell ein Rezept mit Jostabeeren zu veröffentlichen. Noch hänge welche an den Büschen und es wird höchste Zeit, sie zu ernten und zu verarbeiten.

Eine gute Idee, um Obst haltbar zu machen ist das Einkochen als fruchtiger Sirup. Verdünnt mit Wasser oder Sprudel hat man die nächsten Monate immer ein wenig Sommer im Glas. Gesünder als manche gekaufte Limonade ist es ohnehin.



Zubereitung Jostabeer-Sirup

Gerade Jostabeeren (und Johannisbeeren) haben diese natürliche erfrischende Säure, die im Sirup gut durch kommt. Er wird nicht so süß, sondern erfrischt bei den hochsommerlichen Temperaturen.

Ich mache dazu erst einmal einen Saft (gleich wie beim Jostabeer-Gelee kürzlich) und koche diesen mit Zucker sirupartig ein.

Zubereitung Jostabeer-Sirup

Der Sirup wird in Flaschen gefüllt und kühlt ab.

Diesmal ist mir seit langer Zeit mal wieder eine Flasche gesprungen. Wahrscheinlich hatte sie schon einen Sprung, den ich nicht gesehen habe. Beim Einfüllen des heißen Sirups fiel mir auf, dass die Flasche nicht voller wurde... Zum Glück habe ich das im Spülbecken gemacht, so dass die Sauerei sich in Grenzen hielt.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Jostabeer-Sirup
Kategorien: Getränke, Sirup, Limonade, Einmachen Josta
Menge: 2 Kleine Fläschchen


Zutaten

H JOSTABEERSAFT (SCHNELLKOCHTOPF)
750GrammJostabeeren
150-200mlWasser; ca.
H JOSTABEER-SIRUP
500mlJostabeersaft
500GrammZucker
H ZUM STERILISIEREN DER FLASCHEN
Kochendes Wasser

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 27.07.2018 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zubereitung von Jostabeersaft im Schnellkochtopf:

Die Jostabeeren unter fließendem Wasser abwaschen. Wer mag, kann die Rispen entfernen, das ist aber nicht notwendig. Auch ein paar Blätter drin schaden nicht; ich bilde mir ein, sie sorgen sogar für ein wenig Geschmack. Wasser in den Schnellkochtopf füllen, dann den ungelochten Einsatz stellen und darauf den gelochten Einsatz. Die Beeren in den gelochten Einsatz füllen. Den Schnellkochtopf verschließen, auf Stufe stellen und auf einer Herdplatte erhitzen, bis er anfängt zu pfeifen. Die Hitze reduzieren und das Ganze 12 Minuten kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen, bis der Druck sich abgebaut hat, dann den Deckel öffnen. Mit einem Topflappen (es ist heiß!) den oberen Siebeinsatz mit den entsafteten Jostabeeren entnehmen. Der Saft ist in der unteren ungelochten Schale. Wer (wie ich) nur einen gelochten Einsatz hat, nimmt diesen und entsaftet damit. Einfach die Beeren in diesen füllen und wie oben verfahren. Der Saft ist unten im Topf, je nach Menge des Wassers ist der Saft etwas wässriger oder fruchtiger.
Alternativ kann man natürlich auch einen Dampfentsafter verwenden.

Zubereitung des Jostabeersirups:

Die Menge Jostabeersaft abmessen (den Rest des Safts kann man pur trinken), in einen Topf geben und den Zucker zufügen. Alles unter unter Rühren aufkochen und einige Minuten köcheln lassen.
Währenddessen die Flaschen auf einer Edelstahlfläche (am besten in der Spüle) mit kochendem Wasser füllen, etwas stehen lassen, um sie zu sterilisieren. Wasser ausgießen.

Den Sirup durch einen Trichter in die Flasche füllen und sofort verschließen. Abkühlen lassen.
Der Sirup schmeckt wunderbar säuerlich, aromatisch, erfrischend, am besten mit Sprudel aufgegossen. Wer mag, gibt noch eine Scheibe Zitrone oder ein paar frische Jostabeeren dazu.

Die geöffnete Flasche hält sich bei mir im Kühlschrank ungefähr einen Monat.
=====


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über Kommentare und einen freundlichen Austausch.

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. die IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu finden sich in der Datenschutzerklärung auf dem Blog und in der Datenschutzerklärung von Google.