Sonntag, 1. Dezember 2019

Süßkartoffel-Auflauf mit Tomaten und Feta

Dieses Jahr fordert mich doch etwas mehr als geplant, daher blieben einige Aufgaben und Projekte liegen. Steuererklärung, Aufräumen, Renovieren, mehr Sport, Bloggen... ;-)

Zum Glück gibt's ja regelmäßige Blog-Events, die mich dann doch wieder motivieren, mir etwas zu einem Thema auszudenken, das dann zu kochen und darüber zu schreiben. Aktuell war einigen Teilnehmern unserer Rettungstruppe aufgefallen, dass sich vorgekochte Gratins und Aufläufe in Supermärkten ausbreiten und fleißig gekauft werden.

Süßkartoffel-Auflauf mit Tomaten und Feta

Wir beweisen also heute auf verschiedenen Foodblogs, dass es ganz einfach geht, selbst einen Auflauf oder ein Gratin selbst zu machen. Bei mir auf der Spielwiese gibt's häufiger mal Gratins. Man braucht dafür einen Backofen, zum Überbacken, und natürlich die passenden Zutaten.

Wie definiert man Aufläufe und Gratins? 


Als Auflauf bezeichnet man normalerweise ein Gericht, das im Backofen gegart wird. Der Begriff ist nicht allzu eng gefasst; dazu gehören z.B. Nudelaufläufe, Soufflés oder auch Gratins. Man bereitet sie in feuerfesten Glas- oder Porzellanformen oder eisernen Töpfen zu.

Üblicherweise überkrustet man ein Gericht, das fast schon gar ist, mit geriebenem Käse oder gebutterten Bröseln und gibt dieses nochmal in den Ofen (oder in der Profiküche unter den Salamander). Das nennt man Gratin, und davon gibt's hier einige Rezepte. Schön knackig, knusprig, für Auge und Ohr und mit einer spannenden Konsistenz schafft man es so, z.B. Gemüse extra Pfiff zu geben. Ein Klassiker ist Kartoffelgratin, ich mag aber auch Topinamburgratin, Gratin mit gemischten Gemüsesorten oder Pastinakengratin mit Bröseln. Manchmal gibt man Ei und/oder Sahne dazu, bevor der Käse darüber kommt. Gratins gehen herzhaft oder süß.

Wir retten was zu retten ist

Wie man sieht, ist man beim Selberkochen sehr flexibel und kann nach eigenem Geschmack und mit den Zutaten werkeln, die man mag. Daher sind Aufläufe und Gratins ein super Thema für Menschen wie uns von der Rettungstruppe, denen das Selbstgekochte einfach besser schmeckt. Im Supermarkt fiel mir Palmfett oder Glukosesirup auf, das in den Fertig-Aufläufen enthalten war. Außerdem sind viele übersalzen.

Süßkartoffel-Gratin


Ich hatte Lust auf Süßkartoffeln und habe diese geschält und in eine Auflaufform geschichtet.

Zubereitung Süßkartoffel-Auflauf mit Tomaten und Feta

Dazu gab's Tomaten und Feta. Im Garten fand sich noch Thymian (der hält auch etwas Kälte aus und schmeckt immer noch aromatisch), also durfte der mit dazu.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Süßkartoffel-Auflauf mit Tomaten und Feta
Kategorien: Gemüse, Auflauf, Süßkartoffel, Käse, Winter
Menge: 2 Personen

Zutaten

1Süßkartoffel
2Essl.Olivenöl; ca
1-2Teel.Thymian; abgestreifte Blättchen
Pfeffer, Zimt, Piment
2HandvollCocktail-Tomaten
100GrammFeta; ca
2Essl.Pinienkerne

Quelle

inspiriert von verschiedenen Quellen im Internet
Erfasst *RK* 01.12.2019 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze, Gas Stufe 4) vorheizen. Eine backofenfeste Form bereit stellen.

Die Süßkartoffel schälen. Die Süßkartoffel in Scheiben schneiden und in eine kleine Schüssel geben. Den Thymian dazu geben, würzen und alles gut mit dem Öl durchmischen. In die backofenfeste Form umfüllen und im Backofen ca. 15-20 Minuten backen.

Währenddessen die Tomaten waschen und halbieren oder vierteln, in die kleine Schüssel geben und darin schwenken (ein wenig Öl ist ja noch drin). Den Feta zerbröseln.

Die Form mit den Süßkartoffeln aus dem Backofen holen. Die Tomaten darüber geben, dann den Feta und die Pinienkerne. Die Form wieder in den Backofen geben und weitere ca. 10 Minuten backen.
=====

Dieser Süßkartoffel-Auflauf war bei mir Hauptkomponente eines unkomplizierten Abendessens.

Süßkartoffel-Auflauf mit Tomaten und Feta zu grünem Salat und Rinderfiletstreifen

Dazu gabe es kurz angebratenes Rinderfilet, in dicke Streifen geschnitten und grünen Salat. Den Salat habe ich draußen im Garten auf einem der Hochbeete frisch geernet und nur mit einer ganz einfachen Vinaigrette vermischt angerichtet.

Als Kombination sah das gut aus und schmeckte super!

Aktion Wir retten was zu retten ist - Aufläufe und Gratins


Wie oben versprochen, hier die Links zu den weiteren einfachen und erprobten Rezepte für Aufläufe und Gratins, die heute auf den Foodblogs der Mitglieder unserer Rettungstruppe online gehen.

Wir retten was zu retten ist

Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen! :-)


Übrigens, wenn jemand Lust hat, sich hier in der Rettungstruppe aktiv mit einzubringen - bitte melden! Wir möchten die Gruppe fürs kommende Jahr wieder vergrößern und freuen uns über neue Mitglieder und neue Themen.

Kommentare:

  1. Ich habe mich vor einiger Zeit an einem Süßkartoffel-Gratin versucht - das Ergebnis war optisch nicht so der Bringer, geschmacklich war's o.k. Vielleicht sollte ich es mal mit Deinem Rezept versuchen...

    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Andrea,
      ich glaube, es ist wichtig, dass man die Süßkartoffeln im Backofen gart, da intensiviert sich der Geschmack. Es gibt auch Rezepte, bei denen sie mit Wasser im Topf vorgegart werden. Das schmeckt mir nicht so.
      Liebe Grüße
      Barbara

      Löschen
  2. Liebe Barbara,

    danke für Dein unkompliziertes Rezept. Ich habe noch eine Süßkaetoffel im Vorrat... 😉

    Ich wünsche einen schönen ersten Advent.

    Britta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Britta,
      Danke für Deinen lieben Kommentar. Süßkartoffeln halten sich zum Glück lange; die sind ideal für den Vorrat.
      Liebe Grüße
      Barbara

      Löschen
  3. Süßkartoffeln mag ich sehr gerne! Zu einem Auflauf habe ich sie noch nie verarbeitet - klingt interessant und nachahmenswert. Danke für Die Idee!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Brigitta,
      Süßkartoffeln eignen sich super für den Backofen und als Auflauf. Man kann sie auch mit anderem Gemüse mischen.
      Liebe Grüße
      Barbara

      Löschen
  4. Liebe Barbara,
    ohne viel Aufwand hat man mit deinem Rezept einen leckeren Süßkartoffel-Auflauf zur Hand. Ich mag es ja sehr, während das Gericht im Backofen bruzzelt, einen schönen Salat dazu zu richten wie du auch und die Küche wieder sauber zu machen, bis es ans Essen geht.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Sigrid,
      ja genau, das finde ich total praktisch, wenn ein Gericht sich quasi selber fertig macht während ich die Zeit mit etwas anderem verbringen kann. Dafür sind Aufläufe ideal.
      Liebe Grüße
      Barbara

      Löschen
  5. Das waere was fuer mich, klingt super!

    LG Wilma / Pane-Bistecca

    AntwortenLöschen
  6. Ich bin nun nicht so der erklärte Süsskartoffel-Fan - bei mir geraten sie immer ziemlich mehlig und wie der Name schon vermuten lässt - mir zu süss.... Doch dein Auflauf gefällt mir und ich könnte mir gut vorstellen, die Süsskartoffel mal durch Karotten zu ersetzen

    AntwortenLöschen
  7. Bei mir gibt's überbackene gnocchi, die nicht sehr schön geworden sind. Ganz in Weiß , mit einem Blumenkohl. Ah - schon hab ich den Titel für meinen Blogeintrag!

    AntwortenLöschen
  8. Im Ofen gebackene Süßkartoffeln mag ich ganz gerne und in Kombi mit Tomate und Feta sollten sie mir sehr gut schmecken. :-) Lieben Gruß Sylvia

    AntwortenLöschen
  9. Sehr schön, deine Art des Auflaufs, das Gemüse zu garen und die Kruste später draufzugeben.Und Tomate-Feta... hmmmm

    AntwortenLöschen
  10. Das klingt so lecker! Süßkartoffeln aus dem Ofen sind der Hit, gerade bei meinen Mädels. Mit den Tomaten und dem Feta sehr genial! Toll auch Dein Hintergrundwissen zum Thema!
    Wie schön, dass Ihr das immer so toll organisiert, sonst käme auch ich gar nicht mehr zum Bloggen!!

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über Kommentare und einen freundlichen Austausch.

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. die IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu finden sich in der Datenschutzerklärung auf dem Blog und in der Datenschutzerklärung von Google.