Sonntag, 20. Dezember 2009

Weißer Glühwein

Gestern hatte es den ganzen Tag über unter -15 Grad; die perfekte Temperatur für Glühwein. :-)

Normalerweise mache ich roten Glühwein oder genieße auf den Weihnachtsmärkten in der Region auch gerne einen heißen Beerenwein oder auch mal etwas alkoholfreies. Gestern habe ich mangels passendem Rotwein einen weißen Glühwein fabriziert, der so lecker war, dass er jetzt auf den Blog darf.

Dazu habe ich einen nicht allzu teuren Weißwein mit Gewürzen versetzt und zum Kochen gebracht. Das ganze habe ich 2-3 Stunden ziehen lassen, nochmal erwärmt, mit Zitrussaft ein paar Vitamine reingebracht und etwas gesüßt - fertig.

Mit den Gewürzen und den Früchten kann man wunderbar variieren.

Normalerweise gibt es bei mir ja schlichtes Geschirr - zum Glühwein passt eine Tasse, die ich kürzlich geschenkt bekommen habe. Dafür und für den leckeren Inhalt (der nicht lange überlebt hat...) sowie den netten Abend noch einmal herzlichen Dank nach Wien! :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Weißer Glühwein
Kategorien:Getränke, Warm, Wein, Gewürze, Advent
Menge:2 bis 3 Becher

Zutaten

1FlascheWeißwein (0,7 bis 1 Liter)
1Essl.Gewürze, z.B. Zimt, Nelken, Sternanis, Fenchel,
-- Zitronen- und Orangenschalen
2-3Essl.Süßungsmittel, z.B. Ahornsirup, Agavendicksaft,
-- Honig und/oder brauner Zucker
2Mandarinen
1/2Limette
-- oder andere Zitrusfrüchte, z.B. Zitronen
-- und Orangen

Quelle

Barbaras Rezept
Erfasst *RK* 19.12.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wein in einen Topf geben, Gewürze dazu und alles zusammen bei leichter Hitze erwärmen. Es soll nicht unbedingt kochen, weil sonst Alkohol verdunstet, also nur leicht sieden. Hitze abstellen und ziehen lassen. Je nach Geschmack kann man den Glühwein 15 Minuten oder 2-3 Stunden mit den Gewürzen ziehen lassen.

Wieder erwärmen, Zucker o.ä. dazugeben und gut umrühren. Zitrusfrüchte auspressen und den Saft unterrühren. Abschmecken.

Durch ein Sieb in Becher füllen und genießen.

Variante: Alkoholfreien Glühwein erhält man, wenn man statt Weißwein weißen Traubensaft verwendet. Dann mit dem Zucker sparsamer umgehen, da dieser meist recht süß ist.

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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Tortellini mit Tomaten-Rucola-Sauce

Wenn man hier im Blog nach schnellen Nudelgerichten sucht, findet man einiges... Oft habe ich wenig Zeit, möchte trotzdem etwas essen und improvisiere am liebsten mit Nudeln.

Diesmal konnte ich es mir einfach machen - ich habe schöne frische Teigtaschen bekommen, die mit einer Lachsfarce gefüllt waren. Klassisch schmecken diese gut mit Salbeibutter, aber das war mir zu langweilig. Da noch Rucola da war, gab's eine schnelle Tomaten-Rucola-Sauce dazu.

Optisch wieder sehr interessant, aber geschmacklich gut.

Die Lachs-Tortellini waren kräftig genug, so dass sie die kräftige Sauce als Kontrapunkt gut verkraftet haben. Hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schwarze Lachstortellini mit schneller Tomaten-Rucola-Sauce
Kategorien:Teigware, Nudel, Tomate, Rucola, Schnell
Menge:2 bis 3 Personen als Hauptspeise

Zutaten

1Pack.Große Lachs-Tortellini, mit Tintenfischtinte
-- gefärbt (Fertigprodukt)
1Schalotte
1Knoblauchzehe
EtwasOlivenöl
1ZweigRosmarin
1SchussSherry oder Portwein; wer mag
1DoseStückige Tomaten
Getrocknete mediterrane Kräuter
1HandvollKleine Tomaten
Rucola; Menge nach Geschmack
Sahne, Schmand, Saure Sahne und/oder Crème
-- fraîche
Salz, Pfeffer

Quelle

Erfasst *RK* 17.12.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schalotte und Knoblauch schälen und klein schneiden. Mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten. Rosmarin dazugeben. Mit Tomaten und Portwein oder Sherry ablöschen. Kräuter dazugeben und köcheln lassen.

Kleine Tomaten halbieren oder vierteln. Rucola etwas klein schneiden, so dass die Blätter nicht zu lange sind. Beides in die Pfanne geben. Mit etwas Sahne o.ä. sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Tortellini in kochendem Salzwasser garen. Wenn sie fertig sind, abgießen und in die Pfanne zu der Sauce geben. Etwas unterheben und servieren.

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Sonntag, 13. Dezember 2009

Birnencarpaccio mit Flusskrebsen

Kochsendungen im Fernsehen sehe ich nur noch ganz selten. Kürzlich bin ich doch mal wieder reingerutscht und ein paar Minuten bei Lanz kocht hängen geblieben.

Johann Lafer hatte darin eine Vorspeise zubereitet, die interessant klang: Birnencarpaccio mit Flusskrebsen in Tomaten-Estragon-Vinaigrette nannte sich die Komposition, deren Geschmackserlebnis ich mir nicht so richtig vorstellen konnte.

Da bei uns noch eine aromatische Birne herum lag, sowieso alle Gewürze im Hause sind und der Supermarkt Flusskrebse anbot, habe ich eine vereinfachte Version davon fabriziert.

Der Estragon im Garten war leider bereits erfroren, Salatblätter gab es auch keine, während der Mangold noch gut aussah. Also wurde noch etwas mehr improvisiert...

Die Birne im Gewürzsud hat erstaunlich gut geschmeckt, sehr abgerundet. Sie ließ sich auch einfach mit dem Messer schneiden, dafür braucht man keine Aufschnittmaschine. Gut ergänzt wurde das ganze durch den grünen Mangold und die rötliche Flusskrebs-Tomaten-Mischung.

Optisch und geschmacklich klasse.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Birnencarpaccio mit marinierten Flusskrebsen
Kategorien:Vorspeise, Kalt, Birne, Krustentier
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

HWÜRZIGE BIRNEN
1/2Unbehandelte Zitrone; die Schale
1Sternanis
1/2Teel.Korianderkörner
1KapselKardamom
1/2Schote Chili, rot
25GrammZucker
40mlWeißer Balsamico oder Weißweinessig
200-250mlWeißwein
1Birne
HFLUSSKREBSE
125GrammFlusskrebse
1Tomate
1-2ZweigeEstragon
2Teel.Geflügelfond, Brühe o.ä
2Teel.Weißer Balsamico oder Weißweinessig
Salz, Pfeffer
Zucker
1SchussOlivenöl
HAUSSERDEM
EinigeMangoldblätter

Quelle

nach einem Rezept von Johann Lafer
bei Lanz kocht am 20.11.2009, ZDF
Erfasst *RK* 24.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zitronenschale, Sternanis, Korianderkörner, Kardamom, Chili und Zucker in einen Topf geben. Unter Umrühren (Vorsicht: Die Gewürze brennen schnell an!) leicht karamellisieren lassen. Mit dem Balsamico o.ä. und dem Weißwein ablöschen.

Birne schälen und in den Sud geben, 5-8 Minuten darin garen und anschließend abkühlen lassen.

Die Flusskrebse in eine Schüssel geben.

Tomate waschen, Blütenansatz entfernen, Schale einritzen. Mit kochendem Wasser überbrühen und in eiskaltem Wasser oder Eiswasser abschrecken. Haut abziehen, Tomaten vierteln, entkernen und die Filets in kleine Würfel schneiden. In die Schüssel zu den Flusskrebsen geben.

Estragon abbrausen, Blätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Balsamico, Geflügelfond und Estragon in die Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Das Olivenöl unterrühren. Alles mischen.

Die Birnen aus dem Sud nehmen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Das geht gut mit einem scharfen Messer. Das Kerngehäuse entfernen.

Mangold waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und auf einer Platte oder portionsweise auf Tellern platzieren. Die Birnenscheiben darauf legen und die in der Tomaten-Estragon-Vinaigrette marinierten Flusskrebse darauf anrichten.

Dazu passt Weißwein und ein Baguette.

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Donnerstag, 10. Dezember 2009

Winterlicher Obstsalat

Mipis Pralinenmeisterin hat vor ein paar Tagen Obst verbloggt, Papaya mit Limette und Granatapfelkernen, was super aussah.

Dabei ist mir aufgefallen, dass es eine Menge an unkomplizierten Kleinigkeiten gibt, bei denen ich gar nicht daran denke, davon ein Foto zu machen und sie zu verbloggen, weil sie so selbstverständlich sind... Das muss sich ändern! ;-)

Normales Obst als Dessert kommt einem zu trivial vor, dabei isst man das doch häufig. Und bevor man zu gekauften Süßigkeiten greift, gibt es ja Alternativen - auch wenn man wenig Zeit hat...

Da der Blog zum einen Gedankenstütze für mich ist, aber zum anderen auch anderen Lesern Ideen für einfach umzusetzende Rezepte geben soll, darf jetzt auch mal wieder ein einfacher Nachtisch, halbwegs ordentlich fotografiert und rezepttechnisch erfasst, auf den Blog.

Am Montag, als die winterliche Sonne mittags heraus kam, habe ich die Gelegenheit genutzt, mir etwas mehr Mühe mit der Dekoration gegeben und unser Dessert fotografiert:

Sieht das nicht farbenfroh und appetitlich aus?! Ich finde, es macht richtig Lust auf Vitamine. :-)

Wir mögen Obstsalat am liebsten pur, aber wer mag, kann mit Maraschino und/oder einer Marinade verfeinern. Karamellisierte Walnüsse als Topping passen auch super und machen aus einem normalen Dessert einen etwas festlicheren Nachtisch.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Winterliches Dessert mit frischen Früchten
Kategorien:Süßspeise, Kalt, Obst, Winter
Menge:2 Personen

Zutaten

1Banane
1Kiwi
Ein paarGranatapfelkerne
1/4Kaki
1/4Nashibirne
EtwasLimettensaft; frisch gepresst
HZUM MARINIEREN - WER MAG
Agavendicksaft, Honig oder Zucker
Limettensaft
Maraschino

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 07.12.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Banane schälen und in Scheiben schneiden. Mit Limettensaft beträufeln. Kiwis schälen, halbieren und in Stücke schneiden. Nashibirne in Stücke schneiden, beides ebenfalls mit Limettensaft beträufeln. Kaki in kleine Stücke schneiden. Granatapfelkerne auslösen.

Obst in Glasschüsselchen verteilen. Dabei darauf achten, dass man die Granatapfelkerne am Schluss darüber gibt, sonst färben sie ab.

Wer mag, kann aus Limettensaft, Süßungsmittel und evtl. Maraschino noch eine Marinade machen, diese darüber gießen und eine halbe Stunde stehen lassen.

Tipps:

Mit dem Obst kann man prima variieren, je nachdem, was gerade verfügbar ist. Eigentlich schmeckt fast alles.

Wer mag, kann noch eine Sahnehaube darüber geben. Möglichst nicht über die Kiwis, diese vertragen sich nicht mit Sahne und werden bitter. Zu exotischen Früchten passt auch Kokossahne gut, dazu einfach Kokosflocken oder etwas Kokoscreme mit geschlagener Sahne mischen.

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Weitere einfache Desserts, die ich schon verbloggt habe, sind z.B. Heidelbeer-Quark und unser geliebtes Mango-Dessert.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Nachgekocht: Chicorée-Schinken-Gratin

Chicorée ist eine der Gemüsesorten, mit denen ich nicht viel anfangen kann; ich kaufe ganz selten welchen. Kürzlich fand sich aber doch eine Packung im Gemüsefach - der Mitesser hat zu Recht bemerkt, dass wir zu wenig Bitterstoffe zu uns nehmen, Chicorée doch bitter sei und hat welchen gekauft.

Okay... Also habe ich mich auf die Suche nach Rezepten begeben und bin ganz schnell bei Katia gelandet. Kürzlich hatten wir darüber philosophiert, dass Chicorée auf französisch Endive heißt und ich wusste, dass sie ab und zu damit kocht. Schnell hatte ich auch meinen Favoriten gefunden: Gratin d'endives au jambon.

Dazu wird Chicorée halbiert angebraten, in Schinken gehüllt und in eine Gratinform gepackt, mit einer leckeren Sauce übergossen, die u.a. aus den äußeren Blättern besteht, und mit geriebenem Käse überbacken.

Der Chicorée-Gratin hat uns super geschmeckt. Vor allem bei diesem nasskalten Wetter ist dies ein fantastisches Gericht, das einfach herzustellen ist und sehr gut schmeckt.























==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Chicorée-Schinken-Gratin
Kategorien:Gemüse, Chicorée, Herbst, Winter
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

3Chicorée
1Schalotte
EtwasÖl und/oder Butter
Kalbsfond, Gemüsebrühe oder Wasser
Weißer Portwein, Sherry o.ä
Salz, weißer Pfeffer
2Essl.Crème fraîche oder Sahne
Kochendes Wasser
Olivenöl
3ScheibenGekochter Schinken
1-2HandvollWürziger Käse (z.B. Comté, Gruyère, Bergkäse
-- oder Parmesan)

Quelle

nach Gratin d'endives au jambon
www.bolliskitchen.com
Erfasst *RK* 22.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Chicorée waschen und die äußeren Blätter abtrennen.

Schalotte schälen, würfeln und in Öl glasig braten. Mit etwas Kalbsfond o.ä. sowie weißem Porto ablöschen. Die äusseren Chicorée- Blätter dazugeben und zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen. Salzen, pfeffern und etwas Sahne oder Crème fraîche dazugeben. Fein pürieren. Man erhält dann eine sehr cremige Sauce. Zur Seite stellen.

Die drei Chicorées der Länge nach halbieren, in kochendem Wasser kurz blanchieren und abschrecken, dann in Olivenöl von allen Seiten gut anbraten.

Den Schinken in breite Streifen schneiden und dann den Chicoree damit einrollen. In eine feuerfeste Form geben. Die Chicorée-Sauce darübergiessen und Käse darüber reiben. Im Backofen bei 200°C Ober-/ Unterhitze ca. 20 Minuten gratinieren.

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Das gibt's jetzt öfter. Danke fürs Rezept, Katia!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Spaghetti mit Gemüsesauce

Wir essen gerne Nudeln. Diese Version gab's kürzlich - einfach mit dem, was gerade noch da war.

Unkompliziert, gesund und immer wieder richtig gut. :-)

Diesmal war es besonders praktisch: Obwohl es so lecker war, schafften wir die Portion abends zu zweit nicht ganz. So hatte ich am nächsten Tag ein schnell aufgewärmtes Mittagsgericht, das ich sogar draußen fotografieren konnte.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Spaghetti mit Gemüse-Sauce
Kategorien:Teigware, Spaghetti, Gemüse, Grundrezept
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

EtwasOlivenöl
1/2Aubergine
1-2Knoblauchzehen
1Zwiebel
1-2Zucchini
1Karotte
1Frühlingszwiebel
1Tomate; gehackt
1/2-1DoseTomaten; gehackt
1SchussSherry oder Portwein
2Essl.Sahne
Salz, Pfeffer
Chili; wer mag
2-3Essl.Parmesan
200-250GrammSpaghetti
Salzwasser

Quelle

Stefans Improvisation
Erfasst *RK* 20.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Auberginen in Stücke schneiden und in Olivenöl in einer beschichteten Pfanne anbraten. Etwas brutzeln lassen.

Währenddessen Knoblauch, Zwiebel, Zucchini und Karotte in Stücke schneiden. Karotte und Knoblauch zu den Auberginen geben, bei niedriger Hitze köcheln lassen. Dabei schauen, dass genügend Öl in der Pfanne ist, so dass nichts anbrennt. Zwiebel und Zucchini dazugeben und weiter braten.

Spaghetti im Salzwasser al dente kochen.

Wenn die Gemüse fast durch sind, mit Sherry oder Portwein ablöschen und die gehackten Tomaten dazugeben. Etwas köcheln lassen. Gegen Ende der Garzeit die Frühlingszwiebel grob hacken und etwas in der Sauce mitschmoren lassen.

Sahne dazugeben, unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken.

Spaghetti abgießen und untermengen. Auf Teller verteilen und mit Parmesan bestreut servieren.

Tipp: Mit verschiedenen Gemüsen kann man hier prima variieren. Faustregel ist, immer erst die Gemüse anzubraten, die am längsten brauchen, bis sie schmecken. Nach und nach die anderen Gemüsesorten dazugeben. Nie zu lange braten; knackiges Gemüse schmeckt besser als totgekochtes. :-)

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Dienstag, 1. Dezember 2009

Hühnerbrühe

Hühnerbrühe soll gut bei Erkältungen und grippalen Infekten helfen. Bisher schniefe ich noch nicht, d.h. es ist an der Zeit, einen Vorrat zu schaffen, falls es mich diesen Winter doch noch erwischen sollte. ;-)

Außerdem kann man Geflügelfond natürlich prima als Grundlage für Suppen oder Saucen verwenden.

Also habe ich kürzlich einen großen Topf mit Gemüse, Hühnerklein und Wasser gefüllt und das ganze vor sich hin simmern lassen.

Brühe braucht Zeit: Das geht gut, wenn man abends anfängt, immer mal nachschaut, Herdplatte aus- und wieder einschaltet und am nächsten Morgen entfettet, absiebt und portioniert.

Ich lasse die Hühnerbrühe dann gut abkühlen und friere sie portionsweise ein.


Um Erkältungen vorzubeugen, gibt es natürlich eine Menge anderer Tricks: Regelmäßige Spaziergänge an frischer Luft helfen, gesunde ausgewogene Ernährung, rohes Sauerkraut soll toll sein, und überhaupt eine gesunde Einstellung zum Leben und das Gefühl, glücklich zu sein.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Hühnerbrühe (Grundrezept)
Kategorien:Suppe, Hähnchen, Gemüse, Grundrezept
Menge:1 Rezept

Zutaten

1/2-1StangeLauch
3Karotten
1StückKnollensellerie
1Zwiebel
Wasser
EinigePfefferkörner
2Pimentkörner
2Korianderkörner
2Lorbeerblätter
1Nelke
500GrammHühnerklein (oder 1 Suppenhuhn)

Quelle

aus verschiedenen Quellen
Erfasst *RK* 08.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gemüse waschen, putzen und in Würfel schneiden. Dabei kann man ruhig etwas großzügig sein und das Grüne des Lauchs und etwas braune Schale der Zwiebel dranlassen. In einen großen Topf geben und unter Rühren ganz leicht anrösten. Mit kaltem Wasser aufgießen.

Hühnerklein und Gewürze dazugeben und alles langsam bei niedriger Temperatur bis zum Kochen bringen. Dabei versuchen, die Flüssigkeit eher am Simmern zu halten, d.h. nicht sprudelnd kochen sondern nur ganz leicht.

Jetzt lässt man die Brühe am besten einige Stunden auf dem Herd. Ich mache das am Abend und schalte den Herd immer mal ab und wieder an. Sinn ist, den Geschmack der Zutaten ins Wasser bzw. in die Brühe zu bringen. Das braucht Zeit. Ich schalte den Herd dann ab, lasse alles über Nacht im Topf und kümmere mich am nächsten Früh um die Brühe.

Nun kann man verfahren, wie man möchte: Entweder man gießt alles durch ein feinmaschiges Sieb und fertig.

Oder man gießt die Brühe nochmal durch ein Sieb, das mit Küchenpapier ausgelegt ist, um alle Schwebteile zu entfernen.

Entfetten kann man auch: Dazu die Brühe gut abkühlen lassen (am besten im Kühlschrank) und das Fett, das dann oben schwimmt, enfernen. Es gibt auch spezielle Fettscheidekännchen. Etwas Fett bekommt man auch los, wenn man beim Abkühlen ein Küchentuch auf die Oberfläche der Brühe legt; dort sondert sich das Fett als eine Art Haut ab - das Küchentuch saugt dann das Fett auf. So mache ich das.

In meinem Grundrezept sind weder Kräuter noch Salz enthalten, weil ich die Brühe als Basis nehme und dann je nach weiterer Zubereitung unterschiedlich würze.

Kräuter kann man später je nach Zubereitung passend dazugeben. Falls sie in die Brühe sollen, erst kurz vor Ende der Garzeit zugeben. Ebenso Salz.

Achtung: Brühen und Fonds sollte man prinzipiell erst ganz am Schluss salzen! In den Knochen, die ausgekocht werden, lagert sich Blei ab. Durch stundenlanges Köcheln wid dieses gelöst und geht in die Brühe über. Praktisch bleifrei bleibt die Brühe, wenn man Salz erst ganz am Schluß zugibt.

Brühe kann man verschieden aufbewahren: Am einfachsten ist es, sie portionsweise einzufrieren. In Gläsern hält sich Brühe locker einige Wochen: Dazu nochmal aufkochen und in saubere, heiß ausgespülte Twist-off-Gläser füllen. Sofort verschließen und abkühlen lassen.

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Bei dem regnerischen Wetter vor einigen Tagen gab's als wärmende Zwischenmahlzeit eine Suppe aus herbstlichem Gemüse (Lauch, Karotten, Sellerie, Knoblauch), das klein gewürfelt in etwas Öl angebraten wurde.

Ein Teil dieser Gemüsewürfel kam in die aufgewärmte Brühe, zum Rest des Gemüses kamen Brotwürfel, die mit angebraten wurden. Die Brühe mit Gemüseeinlage wurde in Teller gegossen, darauf wanderten die Croûtons und das angebratene Gemüse. Schön wärmend und lecker.