Donnerstag, 31. Dezember 2009

Apfel-Meerrettich-Dip

Auf den letzten Drücker habe ich einen Beitrag für den aktuellen Event im Gärtner-Blog, den diesmal Sus ausrichtet.

Eigentlich ist das Rezept perfekt im Timing: Vielleicht braucht ja noch jemand für das Silvester-Fleischfondue eine Sauce? Hierzu eignet sich mein Beitrag nämlich gut: Ich habe Meerrettich zusammen mit Apfel, Gewürzen und Milchprodukten zu einem Dip gerührt, den man vielfältig verwenden kann.

Das ganze schmeckt würzig, leicht süß durch den Apfel und passt optimal zu Fleisch, zu Matjes mit einem leichten Salat dazu oder auch einfach als Aufstrich zu einem dunklen, deftigen Brot.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Apfel-Meerrettich-Dip
Kategorien:Dip, Sauce, Apfel, Meerrettich, Fondue
Menge:1 Rezept

Zutaten

1Apfel; ohne Kerngehäuse
1SchussZitronensaft
1Essl.Meerrettich
3-4Essl.Magerquark
1Essl.Sahne (süße oder saure)
EtwasSalz
Pfeffer

Quelle

Erfasst *RK* 31.12.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Apfel und Meerrettich mit Zitronensaft zusammen in einen Blitzhacker geben und fein hacken. Alternativ eine Reibe benutzen. Quark, Sahne und Gewürze zugeben, kurz hacken und alles gut unterheben.

Der Apfel-Meerrettich-Dip passt z.B. als eine von mehreren Saucen zu Fleischfondue, allgemein als Dip zu Fleisch, zu Matjes oder anderem eingelegtem Fisch oder auch als Brotbelag.

Tipps:

Als Variante kann man etwas Sellerie (Knollen- oder Stangensellerie) mit hacken bzw. reiben.

Mit den Milchprodukten kann man variieren, statt Quark schmeckt auch Joghurt, Schmand oder auch Mayonnaise.

=====


Damit wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch und ein schönes, glückliches Neues Jahr!

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Murks: Mohn-Orangen-Mini-Muffins

Schon der zweite Reinfall dieses Jahr mit einem Rezept der Zeitschrift freundin bzw. deren Online-Angebot: Unter der Rubrik Blitz-Plätzchen fand sich ein Rezept für Mohn-Orangen-Köpfchen, das mir wegen der Zutaten gut gefiel.

Da alle Zutaten im Haus waren, habe ich am Wochenende vor Weihnachten losgelegt. Bei der Zubereitung fiel mir auf, dass diese typisch für Muffins war: Trockene und feuchte Zutaten getrennt vermischen, dann zusammen bringen und kurz durchmischen, in Förmchen verteilen und backen.

Solche Muffins schmecken am besten frisch und werden trocken und langweilig, wenn man sie lagert. Und genau das passiert natürlich auch mit diesen Blitz-Plätzchen. ;-)

Sie eignen sich also nicht als Weihnachtsgebäck, das ja normalerweise ein paar Tage gelagert wird. Da sie von den Zutaten her nicht allzu weihnachtlich sind, kann man sie als Muffins das ganze Jahr über backen und servieren. Ich würde dann aber eine größere Muffinform verwenden.

Wenn man sie sofort (also am selben Tag!) isst, sind sie ganz gut. Daher hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Mini-Mohn-Orangen-Muffins
Kategorien:Backen, Muffin, Gebäck, Mohn
Menge:50 bis 60 Stück (in Pralinenförmchen)

Zutaten

120Gramm
Mehl (Typ 550)*
30GrammStärke
100-150GrammZucker**
1-2Teel.Vanillezucker
50GrammMohn***
1Teel.Bio-Orangenschale; abgerieben
1Teel.Backpulver
1PriseSalz
150GrammWeiche Butter
3Eier
50mlMilch
HFÜR DEN GUSS
50GrammPuderzucker
1Essl.Orangensaft

Quelle

freundin
Erfasst *RK* 19.12.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Butter und Eier aus dem Kühlschrank holen, damit sie Zimmertemperatur bekommen.

Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Für den Teig zuerst die trockenen Zutaten in eine Rührschüssel geben und miteinander vermischen. Die Butter in kleinen Stückchen dazugeben. Eier und Milch aufschlagen und die Hälfte der Ei-Milch- Mischung mit einem Handmixer kurz unterrühren. Danach den Rest hinzufügen und ebenfalls nur ganz kurz unterrühren.

Mithilfe von zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen in Papierförmchen einfüllen und die Mohn-Orangen-Teile in etwa 12-15 Minuten goldbraun backen.

Für den Guss Puderzucker mit dem Orangensaft glatt rühren und die Oberfläche der Köpfchen damit bestreichen.

Anmerkungen Barbara:

Schmecken angenehm nach Mohn und leicht nach Orange.

Die Gebäckstücke sind Muffins amerikanischer Art, d.h. trockene und feuchte Zutaten werden separat vermischt und dann zusammen gegeben. Sie schmecken am besten ganz frisch und eignen sich nicht zur Aufbewahrung!!!

Ich würde sie das nächste Mal etwas größer backen, als normale Muffins oder etwas kleiner (für beides gibt es Formen), dann entsprechend die Backzeit verlängern, ca. 20-25 Minuten.

* Ich habe 30 Gramm Dinkel verwendet, den Rest Weizenmehl Type 405.

** Mir waren 120 Gramm Zucker immer noch zu süß, also lieber etwas weniger nehmen.

*** Den Mohn habe ich in der Moulinette frisch gehackt.

=====

Dienstag, 29. Dezember 2009

Winterlicher Gemüsekuchen

Nach dem ganzen süßen Krams an Weihnachten hat man Appetit auf einfache deftige oder gemüselastige Küche - ich zumindest. :-)

So gab's am Sonntag z.B. Sauerkraut mit Fleischbällchen, etwas abgewandelt nach dem Rezept von Alissa. Ein Foto gibt's nicht, aber es hat gut geschmeckt.

Gestern hat mich Julia (Gruß von hier aus!) daran erinnert, dass Sammelhamsters Gemüsekuchen so super ist.

Da noch winterliche Gemüsesorten in der Speisekammer waren und irgendwie verarbeitet werden wollten, haben wir eine winterliche Version des Gemüsekuchens fabriziert.


















Unkompliziert und immer wieder lecker. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Sammelhamsters Gemüsekuchen winterlich
Kategorien:Backen, Pikant, Gemüse
Menge:1 Rezept für 2-6 Personen (je nach Hunger)

Zutaten

EtwasButter zum Einfetten der Form
200GrammDinkelmehl oder Weizenmehl*
2Teel.Backpulver oder Natron
450GrammWinterliches Gemüse nach Wunsch, z.B. Sellerie,
-- Lauch, Karotten, rote Zwiebeln;
-- kleingeschnitten
1Essl.Kapern (wer mag)
Ein paarSardellen; gehackt (wer mag)
2Eier
250GrammSaure Sahne (Sauerrahm)
100GrammKäse, z.B. Gorgonzola, Emmentaler; gewürfelt
-- bzw. gerieben
Salz, Pfeffer
Muskat
HZUM ÜBERBACKEN
2ScheibenRaclette-Käse
2HandvollSonnenblumenkerne

Quelle

SAMMELHAMSTER - genussaffines Sammelblog
Erfasst *RK* 29.12.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eine Tarte- oder Quicheform mit etwas Butter einfetten.

Gemüse klein schneiden und mit Mehl und Natron bzw. Backpulver mischen. Eier mit Saurer Sahne, Käse und den Gewürzen verquirlen und darunter rühren. Kapern und Sardellen unterheben.

Die Masse in die Quicheform geben. Mit Käse und Sonnenblumenkernen bedecken.

Im 180 Grad heißen Backofen (Umluft 160 Grad) für ca. 40 Minuten backen.

Anmerkungen Barbara: Sehr einfach herzustellen, schmeckt sehr lecker! Lässt sich am Folgetag auch kalt essen, oder gut nochmals aufwärmen.

* Ich habe 150 g Weizenmehl und 50 g frisch gemahlene 6-Korn- Getreidemischung verwendet.

=====

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Apfel-Zimt-Plätzchen

Ich wollte noch etwas mit Äpfeln und Zimt backen, weil ich die Kombination ganz gerne mag. Nach einigem Suchen bin ich bei den Apfel-Zimt-Schneeflocken der Zeitschrift essen & trinken hängen geblieben.

Das Rezept las sich interessant und da noch einige getrocknete Apfelringe verbraucht werden wollten, die in einem nicht ganz dicht schließendem Behälter etwas weich geworden waren, war das perfekt. :-)

Zum Glück habe ich kurz vor meiner Backaktion bei kochessenz geschmökert. Martin hat dasselbe Rezept ausprobiert und schreibt, dass das Schreddern der Apfelstücke ein Problem war und die Plätzchen nach dem Backen nachgearbeitet werden mussten. Hm, Extra-Aufwand - nicht so meins... Also habe ich geschaut, dass ich die Apfelstücke ganz klein kriege! Mit dem Blitzhacker (ich habe eine alte Moulinette) ging das prima.

Zum zweiten habe ich eine weniger filigrane Schneeflockenform benutzt und zusätzlich noch andere Ausstecher verwendet, die ich auch schon lange einweihen wollte: Ein kleiner Elch und ein Dalapferd.

Im Rezept steht, dass der Teig sich leichter von den Förmchen löst, wenn man sie in Mehl setzt. Das hat bei mir nicht funktioniert, aber mit Öl ging es. Und da ich kein Fan von Gebäck bin, das mit Eigelb bestrichen ist, habe ich das Öl gleich zum Bestreichen genommen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Winterliche Apfel-Zimt-Schneeflocken
Kategorien:Backen, Plätzchen, Rührteig, Apfel
Menge:3 Bleche

Zutaten

50GrammGetrocknete weiche Apfelringe
125GrammButter (weich)
100-150GrammFeiner Zucker
1PriseSalz
1Teel.Gemahlener Zimt
1Ei (Kl. M)
300GrammMehl*
EtwasÖl, z.B. Olivenöl
EtwasPuderzucker
HZUCKERGUSS - WER MAG
EtwasPuderzucker
1-2Teel.Zitronensaft, frisch gepresst

Quelle

nach essen & trinken 11/2007, etwas abgewandelt
Erfasst *RK* 20.12.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Apfelringe sehr fein hacken; das geht am besten mit einem Blitzhacker, z.B. in einer Moulinette.

Butter, Zucker, Salz und Zimt mit dem Schneebesen einer Küchenmaschine oder den Quirlen eines Handrührers schaumig rühren, das dauert ca. 5 Minuten. Das Ei zugeben und unterrühren, bis die Masse gebunden ist. Mehl und Apfelbrösel mischen und zusammen nach und nach zugeben. Zu einem festen Teig kneten. Falls die Quirls das nicht schaffen, Knethaken oder Hände dazu nehmen.

Den Teig zwischen 2 Lagen Backpapier ca. 1/2 cm dick ausrollen. Mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Backofen vorheizen auf 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad).

Das obere Backpapier entfernen und den Teig mit einem Schneeflockenausstecher** ausstechen. Falls das Auslösen schwer geht, die Ausstechform in etwas Öl tunken, damit geht es besser. Mit den Fingerspitzen oder einem Holzstäbchen vorsichtig in die feinen Enden des Sterns drücken, damit sich die Plätzchen aus der Form lösen.

Die Teigreste zusammenkneten, erneut zwischen Backpapier ausrollen und wieder kalt stellen, mindestens 30 Minuten. Weitere Plätzchen ausstechen. So fortfahren, bis der Teig verbraucht ist.

Plätzchen nacheinander im vorgeheizten Backofen bei auf der 2. Schiene von unten 8-10 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auf dem Backblech abkühlen lassen.

Wer mag, kann sie nach dem Backen mit mehr Puderzucker bestäuben, so dass sie weißer, fast wie eine Schneeflocke, aussehen. Auch lecker schmeckt ein Zuckerguss, den man einfach herstellt, indem man Puderzucker mit wenig Zitronensaft mischt. Mit einem Backpinsel auftragen und trocknen lassen.

Die Plätzchen halten sich in Blechdosen zwischen Lagen von Backpapier kühl und trocken aufbewahrt ca. 4 Wochen.

Anmerkungen Barbara:

* Ich habe 75 Gramm frisch gemahlenen Weizen vermischt mit 225 Gramm Mehl Type 405 verwendet.

** Man kann natürlich auch andere Ausstecher nehmen; der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Sehr leckere unkomplizierte Plätzchen, die angenehm nach Apfel und Zimt schmecken.

=====


Ein paar Kekse habe ich nach dem Backen mit Zitronenpuderzuckerguss versehen, was mir gut schmeckt.

Die letzte Fuhre wurde etwas dunkler, dafür geschmackvoller. Merker: Zu bleich darf man die Plätzchen nicht backen, zu dunkel auch nicht. :-)

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Apfel-Glühwein

Immer nur Glühwein aus Wein ist langweilig... Alternativen sind heißer Tee, Beerenwein oder Cidre.

Auf die Idee mit dem Cidre kam ich gestern, als das Weinregal keinen Wein mehr hergab, den ich für Glühwein opfern wollte. Ganz unten versteckte sich aber noch eine Flasche Cidre, die schon länger dort lagerte... Mit den üblichen Glühweingewürzen und einem Hauch Ingwer wurde daraus ein angenehmes Heißgetränk.

Alternativ kann man sicher noch etwas Zitronensaft dazugeben, um mehr Vitamine zu erhalten und den Geschmack etwas abzurunden.

Die Empfehlung von kulinaria katastrophalia, heißen naturtrüben Apfelsaft mit Zimt zu trinken, muss ich als nächstes mal probieren. Klingt auch lecker. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Apfel-Glühwein
Kategorien:Getränke, Warm, Apfel, Gewürze, Advent
Menge:2 bis 3 Becher

Zutaten

1FlascheCidre
1Essl.Gewürze, z.B. Zimt, Nelken, Sternanis, Fenchel
1StückIngwer
EtwasFrische Zitronen- und Orangenschale
1Essl.Honig oder brauner Zucker

Quelle

Barbaras Rezept
Erfasst *RK* 23.12.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Cidre in einen Topf geben, Gewürze dazu und alles zusammen erwärmen. Die Flüssigkeit soll nicht unbedingt kochen, weil sonst Alkohol verdunstet, also nur leicht sieden lassen. Hitze abstellen und ein paar Minuten ziehen lassen. Honig dazugeben und gut umrühren. Abschmecken.

Durch ein Sieb in Becher füllen und genießen.

Variante: Alkoholfreien Apfel-Punsch erhält man, wenn man statt Cidre einfach Apfelsaft verwendet. Dann mit dem Zucker sparsamer umgehen, da dieser meist schon süß genug ist.

=====

Montag, 21. Dezember 2009

Nachgebacken: Heidis Vanillekipferl

Gestern schrieb Heidi, deren Blog Patchwork und Kochen ich immer gerne lese, etwas über ein neues Rezept für Vanillekipferl, das sie bekommen hatte und das ihr altes, bewährtes Rezept auf die hinteren Plätze verwiesen hat.

Da ich gestern eh am Backen war (ja, eigentlich backe ich keine Plätzchen, aber es kam etwas dazwischen, deshalb gibt es jetzt doch auf die schnelle ein paar Sorten) und das Rezept sich einfach las, habe ich sie nebenbei kurz nachgebacken.

Bei mir hat das aber nicht so funktioniert wie bei Heidi... Wahrscheinlich lag es an dieser Wunder-Küchenmaschine, die sie hat und die mir fehlt - ich habe den Teig vielleicht doch zu lange geknetet und zu wenig gehackt. Jedenfalls brach der Teig beim Formen.

Ich habe es mit Frischhaltefolie probiert, aber das half auch nicht. Es war jedenfalls ein ziemliches Gefriemel, bis ich die Kipferl so weit hatte, dass sie optisch so halbwegs okay waren. Das hatte auch etwas meditatives... Gestern war ja irgendwie eh nicht mein Tag...

Dafür schmecken sie gut, schön vanillig, nicht so dominant mandelig, schön ausgewogen und mürbe.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Vanillekipferl (Heidis Beste)
Kategorien:Backen, Plätzchen, Mürbeteig, Advent
Menge:2 Backbleche

Zutaten

150GrammButter
210GrammMehl
50GrammZucker
80GrammMandeln; fein gerieben (mit Haut)
1-2Essl.Vanillezucker*
HZUM WENDEN
Puderzucker
Vanillezucker

Quelle

Ediths Mama - etwas verändert und ergänzt
Erfasst *RK* 20.12.2009 von
Heidi Fleischer

Zubereitung

Butter und Mehl mit einem Messer hacken, in einer Küchenmaschine vermixen o.ä. Zucker und Mandeln dazu geben und kneten, bis man den Teig formen kann. Den Teig in Folie mind. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und Kipferl formen. Das geht am besten mit der Hand, portionsweise dünne Rollen formen, diese auf Kleinfingergröße bringen, die Enden etwas spitz zulaufen lassen, kleine Mondsicheln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Im vorgeheizten Rohr ca. 12 Minuten backen.

Während des Backens Puderzucker mit Vanillezucker mischen.

Bevor sie bräunen, die Kipferl herausnehmen und in Staubzucker mit Vanillezucker vermischt, wenden. In eine Gebäckdose geben, zwischendrin Butterbrotpapier o.ä. legen.

Am nächsten Tag sind sie wunderbar mürbe.

Anmerkungen Barbara:

Ich habe Heidis Rezept, das sie von der Mutter einer Freundin hat, von der Zubereitung her etwas abgewandelt, weil ich eine andere Küchenmaschine habe.

Den Vanillezucker im Teig habe ich hinzugefügt, im Original wird Vanillezucker nur zum Wenden verwendet. Ich mag es lieber vanilliger. :-)

Bei Heidi brach der Teig nicht; bei mir schon. Es war ein ziemliches Gefriemel, die Kipferl halbwegs schön hinzukriegen. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich doch zu lange geknetet habe - eigentlich sollte man mehr hacken. Sie schmecken dafür sehr lecker, nicht allzu mandelig, schön mürbe.

Aufpassen: Die fertigen Vanillekipferl sind sehr zerbrechlich!!!

* Vanillezucker kann man einfach selber machen: Dazu einfach Vanilleschoten, denen das Mark entfernt wurde (also Reste) und Zucker in ein Glas geben, einige Wochen zusammen Aroma entwickeln lassen. Eventuell kann man Teile davon zusammen mit etwas Vanillemark in einem Blitzhacker fein hacken, dann wird der Vanillezucker braun und schmeckt noch intensiver.

=====

Waage

Zorra stellt ihre Küchenhelfer vor. Es ist schon interessant, wieviele Gerätschaften es gibt, wieviele davon in einem normalen europäischen Haushalt sind und wie Menschen damit umgehen.

Wenn ich an Asien denke: Mehr als ein Hackbeil und ein Wok ist dort oft nicht vorhanden, damit werden die vielfältigsten und leckersten Speisen zubereitet. Ich versuche auch, mit so wenig wie möglich auszukommen - und scheitere kräftig damit. ;-)

Zorra fragt nach unserem Küchenhelfer des Jahres. Am wichtigsten sind mir eigentlich meine Messer. Wenige, große, gute. Gestern ist mir ein weiterer Helfer aufgefallen, der unauffällig seine Dienste verrichtet und mir meist gar nicht auffällt: Die Küchenwaage.

Sie ging gestern nämlich kaputt. Gerade als ich anfangen wollte, eine große Backaktion zu starten!

Zum Glück hatte ich noch eine Briefwaage und eine Paketwaage - damit konnte ich improvisieren. ;-)

Die Waage hatte ich einige Jahre, sie lief mit Licht, d.h. ohne Batterie, was ich sehr angenehm finde und zeigte Gewicht im 1-Gramm-Bereich an. Das ist für die meisten Koch- und Backaktionen ausreichend. Jetzt brauche ich eine neue.

Edit: Sie geht wieder. :-)