Sonntag, 29. November 2020

Nachgebacken: Gugelhupf mit Walnuss-Schoko-Swirl

Heute geht mein Beitrag für die aktuelle Runde von Koch mein Rezept online. Es ist jedes Mal spannend, da die Blogs, aus denen man nachkocht, von Volker ausgelost werden. Dieses Mal war es wieder eine frohe Überraschung, da ich beide Bloggerinnen sehr gut kenne! 

Petra von Chili und Ciabatta und ich haben im letzten Jahrtausend bereits in Newsgroups Rezepte ausgetauscht. Wir kennen uns auch persönlich, und sie hat mich (wie viele andere) zum Bloggen motiviert. Petra hat sich für das Blog-Event chinesische Jiaozi ausgesucht und sie mit einem Trick sogar noch effektiver gemacht.

Meine Tauschpartnerin, von deren Blog ich mir diesmal etwas aussuchen und nachkochen bzw. nachbacken darf, ist Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf, die sicherlich auch jeder Foodblogger kennt. Auch Zorra bloggt schon länger als ich und auch wir kennen uns persönlich: Wir haben uns bereits ein paar Mal getroffen; das erste Mal im Sommer 2008 in Spanien und dort einen wunderschönen Tag miteinander verbracht. Damals haben wir gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge ticken (unsere Mitgenießer übrigens ebenso) und seitdem haben sich unsere Wege das eine oder andere Mal gekreuzt.

Gugelhupf mit Walnuss-Schoko-Swirl

Zorra ist in vielem ähnlich wie ich: Sie legt oft einfach los, hat eine Idee, probiert neues aus, ist unkompliziert. Nicht alles ist durchgestylt (obwohl ihre Fotos deutlich besser sind als meine, und das liegt nicht nur am andalusischen Licht!), nicht alles ist perfekt, sondern so, wie es einfach passiert - also so, wie Bloggen eigentlich sein sollte!

Freitag, 27. November 2020

Waldpilz-Cremesuppe (ohne Tüte)

Heute ist unsere Rettungstruppe wieder am Werk. Wir schauen ja immer, welche Gerichte oder Rezepte es gibt, die man selbst machen kann, statt zu Convenience zu greifen. Als aktuelles Thema haben wir uns Suppen und Eintöpfe herausgesucht. Zum grauen nasskalten nebligen Herbstwetter passend.

Suppen sind ja ein Klassiker der Fertiggerichte! Es gibt Dosen, Tüten oder auch tiefgekühlte Packungen, manchmal gar nicht mal so übel, wenn man die Zutaten liest, aber zum Großteil schon so, dass ich das Lebensmittelchemielexikon bemühen müsste, um zu erfahren, was ich denn da esse.

Waldpilz-Cremesuppe ohne Tüte

Als wir über das Thema abgestimmt hatten, war ich gerade auf dem Weg zu einem Supermarkt und bin mit Absicht in den Gang gegangen, in dem es solche Tütensuppen gibt. Ich hätte jetzt mit ein paar Sorten gerechnet, aber nicht mit diesen laufenden drei Metern Regale voll mit verschiedensten Marken verschiedenster Suppen! Daneben dann noch ein paar Meter mit Dosensuppen.

Es war ein ländlicher Supermarkt, d.h. viele der Kunden haben einen eigenen Garten. Trotzdem scheint es genügend Nachfrage für diese Suppen zu geben. Ich habe mir die Sorten genauer angeschaut und blieb bei einer Waldpilz-Cremesuppe hängen. 

Wir retten was zu retten ist

Sonntag, 22. November 2020

Walnuss-Krokant-Torte

Dieses Jahr kam ich nicht so viel zum Bloggen; auch zurzeit haben Job und andere Projekte Vorrang. Manchmal kann ich mich auch nicht aufraffen und lese lieber ein Buch, statt mich an den PC zu setzen und einen Blogbeitrag zu schreiben. Ab und zu gibt's aber Rezepte, die ich nicht vergessen möchte.

Dies ist eins davon: Als ich im Frühjahr die Klopapier-Torte gemacht hatte, fiel mir wieder auf, dass ich diesen sog. Wunderteig bzw. Wunderkuchen sehr selten mache. Was es damit auf sich hat, hatte ich damals beschrieben (Link hier)

Kleine Walnuss-Krokant-Torte mit Preiselbeerfüllung

Da der Gärtner der Spielwiese den Teig sehr gerne mag, habe ich mir ein weiteres Rezept aus dem Buch zum Teig herausgesucht und gebacken. Das Rezept lässt sich einfach verdoppeln; so wie unten angegeben reicht es für eine kleine Torte.

Freitag, 20. November 2020

B55 (und etwas zum Thema Pousse Café)

Heute ist mal wieder Zeit für einen Drink! Freitag um 17 Uhr gibt's bei mir hier auf dem Blog ja ab und zu einen Cocktail oder Longdrink, um das Wochenende einzuläuten. 

Auch bei Getränken merkt man dabei, wie sich das Wetter und die Jahreszeit auswirken: Im Sommer gerne fruchtig-spritzig, und jetzt bei dem nasskalen Wetter darf es gerne etwas cremiger, gehaltvoller und süßer sein. 

Ab und zu trinke ich gerne einen B52. Dieser wird auch B-52 geschrieben und ist ein Klassiker. Das Rezept dafür habe ich schon vor vielen Jahren hier aufgeschrieben. Benannt ist der Shooter nach dem Langstreckenbomber Boeing B-52, mit dem im Vietnamkrieg Brandbomben abgeworfen wurden. Da der Cocktail flambiert serviert wird und man beim Benennen von Drinks gerne kreativ ist, macht das Sinn. Der B52 hat im Laufe der Jahre eine Menge Variationen erhalten, indem einfach eine oder mehrere Spirituosen ausgetauscht werden. 

B55 (Kahlua, Baileys, Absinth)

Wer etwas mehr Alkohol möchte, um die Cremigkeit der unteren beiden Schichten auszugleichen, landet schnell beim B55. Die oberste, leichteste Schicht, ist Absinth. Von der Farbe her sieht der Drink natürlich auch gut aus.