Dienstag, 5. Oktober 2010

Stromburg und Kochkurs bei Johann Lafer

So, die paar Tage sind rum, heute bin ich früh aufgestanden und habe angefangen zu tippen, bevor ich alles vergesse. ;-)

Manche haben es ja mitbekommen, dass ich zurzeit sehr viel um die Ohren habe. Im Blog ist es ruhig geworden, die Events im Gärtnerblog habe ich aufgegeben (im Augenblick macht Sus diese alleine und freut sich sicher über Verstärkung!) und zum Kommentieren, Mails beantworten oder Social Networken bleibt fast keine Zeit.

Da war es eine willkommene Abwechslung, von HP eine Auszeit geschenkt zu bekommen. Wie Zorra, Peggy, Claudia, Sivie, Katharina, Mia und zwei Journalisten hatte ich die Einladung zu einem HP-Event mit Johann Lafer angenommen und habe vorletzte Woche 24 wunderschöne Stunden in Rheinland-Pfalz verbracht.

Ein herzlicher Dank geht an Claudia für dieses Foto. Ich habe mich ehrlich gesagt ziemlich laienhaft angestellt, als es darum ging, mit einem mir nicht gut in der Hand liegenden Messer ein Filet aus diesem Prachtexemplar von Steinbutt zu schneiden.

Aber der Reihe nach:

Anreise war am Dienstag Abend und ich war froh, nach einer Fahrt quer durch Deutschland bei schönem Wetter und viel Stau doch noch rechtzeitig, wenn auch ziemlich erschöpft, auf der Stromburg anzukommen.

Es blieben ein paar Minuten, um in meinem noblen Zimmer (ich hatte dieses Deluxe-Zimmer, benannt nach Bernard Loiseau, über den ich mal eine Biografie gelesen hatte) kurz zu duschen und mich umzuziehen, dann ging's auch schon los mit einem roséfarbenen Champagner als Apéritif zum Auflockern und dem Kennenlernen der anderen Teilnehmer in der Lobby.

Insgesamt neun Gäste (1 Mann als Hahn im Korb), dazu drei Damen von HP und eine von der PR Agentur. Also ein überschaubarer Kreis. Lauter nette Menschen, die sich nach einem kurzen Beschnuppern viel zu sagen hatten.

Es ist immer wieder super, wenn man Foodblogger trifft, die man bisher nur von ihren Blogs kennt. Ein bekanntes Gesicht habe ich auch getroffen: Es war toll, Zorra wieder zu sehen; diesmal nicht in Spanien.

Die Geschmacksexplosionen auf den Löffeln auf dem Foto links waren fantastisch: Von oben nach unten Lachs an einer Avocadocreme, Praline von Foie Gras im Mantel von Himbeeressiggelee mit Sommertrüffel, Frischkäsepraline im Walnuss-Wasabimantel auf Kürbiskernpesto und ein Bonbon von Campari und Orange. Mmhmm, das zergeht auf der Zunge. :-)

Weiter ging's ins Restaurant Le Val d'Or, das an diesem Abend geschlossen war, bis auf uns und eine weitere Gruppe, die aber woanders gegessen hat. Wir bekamen einen "kleinen Gruß" des Küchenteams: Süßlich gebeizter Saibling auf Apfelperlen mit Joghurt, Creme von Steinpilz mit Ochsenschwanzragout und Parmesanschaum und ganz rechts auf dem Foto gebackener Steinpilz auf Sauce Remoulade - zusammen in einer Holzschachtel serviert:

Danach wurde die Vorspeise "Flusskrebse nach Wiener Art" kredenzt: Flusskrebsschwänze in Tomaten-Knoblauchbutter glaciert auf einer Panade vom Wiener Schnitzel, Tatar von Flusskrebs mit einer Mango-Creme-Fraiche, bunter Kartoffelsalat, Essenz von Flusskrebsen mit Wurzelgemüse und Scherenfleisch, begleitet von einer 2008er Riesling Spätlese trocken vom Weingut Königswingert in Guldental, Nahe.

Imposant fand ich das "Steinpilze - Tee [Essenz : Pudding : Savarin]" genannte Gericht auf dem Foto in der Mitte: Eine Essenz von Steinpilz aufgegossen auf einem Pudding, Ragout und Savarin mit einem in Olivenöl marinierten Steinpilz sowie Steinpilzmehl auf dem Tellerrand. Das Steinpilzmehl schmeckte wirklich extrem nach Steinpilz. :-)

Eigentlich wäre ich danach schon fast satt gewesen, aber bevor der Hauptgang kam, bot sich die Gelegenheit für etwas Bewegung. Wir wurden eingeladen, einen Blick in die Restaurantküche und in den Weinkeller zu werfen.

Danach war im Magen wieder Platz und er bekam „Soonwald Reh”: Rosa gebratenes Rückenfilet auf einem Pfifferlingstatar mit Karotten, diese in Tahiti-Vanillie glaciert, Granny-Smith-Apfelsalat mit geräuchertem Rehschinken und Cranberries, ein mit Holundercreme gefüllter Krapfen auf einer Birnen-Pastinaken Mousseline sowie Birnenchutney an einer gelierten Rehessenz, perfekt begleitet von einem 2006 St. Laurent vom Weingut Montigny in Laubenheim, Nahe. So sah das dann aus:

Spannend war der Krapfen in Kombination mit dem Rest. Wir haben kurz darüber diskutiert, dass man auch Berliner oder Pfannkuchen dazu sagen könnte und wessen Aufgabe es wohl war, die Minipilze so geradlinig anzuordnen.

Das Dessert wurde auf einer Schieferplatte serviert.

Besonders gut fand ich die Eiscreme von Caramel, die mit Keksstücken und gebackenen Strudelteig links auf dem Foto zu sehen ist. Positiv interessant war das Parfait von Caramel im Geleemantel von Apfel mit Apfel-Vanillie Ragout, meiner Meinung nach etwas flach die Creme Caramel mit Balsamico, Kresse und Apfelperlen. Auch die Mini-Baisers mit Apfelgeschmack waren nicht so meins, sie geben optisch natürlich etwas her.

Wer schon einmal in einem Gourmet-Restaurant gegessen hat, weiß, dass der Genuss damit immer noch nicht zu Ende ist... Weiter ging's mit hübsch dekorierten süßen Kleinigkeiten, die immer für mehrere Personen gedacht waren und unterschiedlich geschmeckt haben. Wir waren so satt, dass wir uns diese Miniportionen teilweise noch geteilt haben. Im großen und ganzen waren sie mir zu süß. Danach gab's noch Pralinen (ich hatte eine mit Lavendel und Aprikose und eine zweite mit etwas krokantigem, glaube ich).

Was die süßen Bestandteile des Menüs anging, war ich ein klitzekleinwenig enttäuscht, da hatte ich mir von dem gelernten Pâtissier Lafer doch mehr erwartet - aber wahrscheinlich ist das subjektiv und ich war nach all den Köstlichkeiten zuvor schon so verwöhnt, dass sich keine Steigerung mehr einstellen konnte... ;-)

Das Menü war jedenfalls eines Sternerestaurants angemessen, sehr sehr abwechslungsreich, gute Zutaten, perfekte Zubereitung, sehr gut. Schön fand ich auch, dass zu dem Essen Weine aus der Region serviert wurden.

Das Essen zog sich bis kurz vor Mitternacht hin. Ich hatte vorgeplant und ein weites Kleid an, so dass Platz für viel Essen war. ;-)

Die Nacht war dann auch viel zu kurz. Vor dem Frühstück habe ich in meinem Zimmer noch die kleine Kaffeemaschine ausprobiert, praktisch.

Nach dem Frühstück (das natürlich auch super war, aber ich hatte wirklich keinen Hunger...) habe ich mir kurz den Garten der Burg bei Tageslicht angesehen, bevor es weiter nach Guldental ging.

In Guldental finden sich wenige Parkplätze und neben dem Haus der Lafers das Fernsehstudio und die Kochschule.

Nach meiner langwierigen Parkplatzsuche kam ich etwas spät, so dass ich die ersten Minuten verpasste. Auf meinem Stuhl fand sich bereits eine Tüte mit einer Mappe mit den Rezepten und einem Notizbuch - und es sollte bald los gehen. Zuvor wurden wir noch kurz darüber informiert, dass im Hause Lafer alles, was IT angeht, mit HP gelöst ist. Von der Rezeption im Hotel bis hin zu allem Schnickschnack in der Kochschule. Beeindruckend war der große Monitor, auf dem am Anfang Videos abgespielt wurden, der sich dann aber zum Bedienpult für die Show entpuppte.

Von der gegenüberliegenden Seite bediente Johann Lafer per Handbewegung (statt Maus) das Menü und wählte Begrüßung, Apéritif, Kochen 1, Essen 3, Urkunde oder gar Candlelight oder Party aus. Entsprechend reagierte die Technik im Raum - die Beleuchtung, die Musik, alles. Schon beeindruckend...

Das war dann auch schon fast alles an Werbeaktion - also alles nicht so schlimm wie andere Blogger schon befürchtet hatten. Im Gegenteil, schön entspannt!

Zwei TouchSmart Notebooks lagen herum, wir konnten ganz am Ende der Veranstaltung damit spielen. Schön ist, dass man damit herkömmlich tippen kann oder eben auch eine Eingabe durch Berühren des Bildschirms tätigen kann - oder man schreibt auf den Bildschirm und probiert, wie gut Texterkennungssoftware heutzutage schon ist. Benutzerfreundlich.

Die Rezepte lagen ausgedruckt da, damit wurde gekocht - wie bei mir auf der Spielwiese auch. :-)

Der Raum ist der Länge nach zweigeteilt, eine Hälfte mit Tisch und Platz fürs Essen, die andere ist eine große Küche, in der schon zwei Assistenzköche auf uns warteten. Eine Überraschung gab's auch hier: Fabian, einer der Hüttenhelfer, arbeitet hier und hat nicht nur mir einiges beigebracht.

Die Küche ist modern und hoch funktional eingerichtet - ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Fraunhofer-Institut. Die Schränke z.B. haben keine Griffe und öffnen sich, wenn man zweimal dagegen stößt. Die Produkte, für die Lafer wirbt, werden überall eingesetzt - und manche machen Lust darauf, sie auch zu erwerben und damit die heimische Küche aufzumöbeln. Mir hat es vor allem die Induktions-Wokstelle angetan...

Was ich zuhause auch gerne hätte, war der Mitarbeiter, der ständig abgeräumt, aufgeräumt und abgespült hat. Wir Kochschüler haben dabei zwar auch geholfen, aber es blieb genügend Arbeit für den netten Herrn.

Viel geschnibbelt, gebrutzelt, gebacken, dekoriert wurde an diesem Tag. Mich haben die frischen Zutaten beeindruckt - bei uns auf dem Land tue ich mich schwer damit, bei meinen Spontanaktionen ohne weite Fahrerei an frischen Koriander, Tunfisch u.ä. zu kommen - hier war alles in Hülle und Fülle vorhanden.

Unser Menü war folgendes:
  • Variation vom Tunfisch
  • Garnelen im Orangen-Chili-Mantel und geschmorter Paprikasalsa
  • Kürbis-Curry-Süppchen mit Zitronengras-Kokos-Schaum und knusprigen Schinkenröllchen
  • Steinbutt unter der Kartoffelkruste auf Kohlrabi und Rotweinbutter
  • Rosa pochiertes Kalbsfilet im Kräutermantel auf Pfifferling-Gnocchi-Ragout
  • Apfelkuchen mit Marzipan und Nüssen nebst einem spontanen Vanilleeis
Hier ein paar Impressionen (wenn man auf die Fotos klickt, wird das ganze größer - oder mit Hilfe der rechten Maustaste in neuem Fenster oder Tab öffnen):

Es gab keine fest eingeteilten Gruppen, jeder konnte mehr oder weniger dort mithelfen oder agieren, wo er wollte. Ich war am Anfang mit dem Filetieren des Steinbutts beschäftigt (s. Foto ganz oben), dann habe ich Fabian und Dragan beim Tunfisch unterstützt, Kohl in hauchdünne Streifen geschnitten, Gnocchiteig portioniert, zwischendurch einen fast überkochenden Topf mit Milch für das Eis gerettet, den Mürbeteig für den Kuchen verkostet, usw.

Hier der Werdegang der Garnelen:

Und so sah der Steinbutt übrigens dann auf meinem Teller aus. Wunderbar!

Die Rotweinbutter war übrigens sehr gehaltvoll - als ich gesehen habe, welche Mengen Butter unter die Sauce montiert wurden, machte ich mir kurz meine Gedanken und wünschte mir einen Schnaps herbei... ;-)

Gelernt habe ich auch, dass es bei Gnocchi auf Gefühl ankommt. Der Teig muss liebevoll, aber nicht zu lange geknetet werden, damit er die richtige Konsistenz bekommt. Irgendwie hat das nicht ganz geklappt, die Kartoffelklößchen liefen etwas auseinander, was aber nicht wirklich auffiel.

Das Kalb wurde im Vakuum für 20 Minuten bei 65 Grad gegart, danach mit Kräutern und Knoblauch gewürzt und am Schluss angebraten. Für den Hausgebrauch empfiehlt das Rezept, das Filet in Alufolie verpackt in siedendes Wasser zu geben - für die, die kein Vakuumgerät zuhause haben.

Ich fand es auch bemerkenswert, dass die Köche immer den Überblick bewahrten, nie hektisch wurden, uns Schnattergänse auch mal zum Schweigen brachten, uns vieles zeigten, genügend Zeit zum Ausprobieren, Fotografieren, Schlemmen, Genießen, Reden und natürlich auch selber Kochen ließen. Es hat richtig Spaß gemacht!

Zum Schluss bekamen wir eine Urkunde, eine Muskatmühle sowie das neueste Buch Der große Lafer geschenkt, das ich klasse finde! Auf dem Hotelzimmer hatte schon ein Dankeschön von HP mit Kalahari-Salz und weißem Malabar-Pfeffer sowie 2 Pralinen in einem hübschen Schächtelchen zum Mitnehmen gelegen. Weihnachten kann dieses Jahr auch nicht mehr schöner werden... :-)

Was mir in den zwei Tagen am meisten auffiel, war die Marketing-Maschinerie Johann Lafer.

Der Mann und die Produkte, für die er steht und wirbt, ist omnipräsent. In der Hotel-Lobby und in der Kochschule gibt es nicht nur seine Bücher, Gewürze, Fonds, Säfte sondern auch Kochartikel, Pralinen, usw. zu kaufen - alles mit Foto des strahlenden Meisters.

Johann Lafer selbst war menschlicher und offener als ich ihn mir vorgestellt hatte (im Fernsehen kommt man doch ganz anders rüber...) und motiviert sowie äußerst humorvoll bei der Sache, immer interessiert daran, uns etwas beizubringen und auf unsere Fragen einzugehen. Ich denke, seinen Leitsatz Ein Leben für den guten Geschmack lebt er wirklich. Das hat mir gefallen.

Etwas irritiert waren die Nicht-Foodblogger davon, dass die ganze Zeit so viel fotografiert wurde - sowohl beim Abendessen als auch beim Kochkurs. Auf der anderen Seite hat dies den Vorteil, dass so viele an unserem Erlebnis teilhaben können - zumindest virtuell! Wir Blogger werden marketingtechnisch als Influencer gesehen und ich hoffe, dass ich Euch mit diesem Bericht beeinflusst habe. ;-)

Weitere Berichte mit vielen Fotos findet Ihr bei Sivie, Claudia, Zorra, Mia (2x) und Peggy.

Wer schon einen Touchscreen sein eigen nennt, kann das neue Rezepteportal von Johann Lafer per Fingerdruck bedienen und sich Rezepte herunterladen. Es geht aber auch klassisch mit Maus und Tastatur.

Einen Link habe ich vorhin noch zufällig gefunden, der gut passt: Es gibt ein Web-Special von HP und Johann Lafer mit Infos zu dem HP Touchsmart PC, Tipps und Tricks sowie einem Gewinnspiel.

Vielen Dank an Johann Lafer, HP und die PR-Agentur Edelman, die mir dieses Erlebnis ermöglicht haben!!!

Kommentare:

zorra hat gesagt…

Ein sehr schöner Bericht. Ich glaube ich muss meine gar nicht mehr schreiben. ;-) Vor allem wie hast du es geschafft, alle Köstlichkeiten im Gedächtnis zu behalten. Ich wollte heute etwas über den Apéro schreiben, hatte aber keine Ahnung mehr was auf den Löffeln zu sehen ist. Jetzt kann man es ja dann bei dir nachlesen. War sehr schön dich dort zu treffen und natürlich auch die anderen.

Barbara hat gesagt…

@ Zorra: Die Details standen in der Mail, die uns HP danach geschickt hat, im pdf-Anhang. :-)

Mein Gedächtnis ist nicht so gut...

Barbara hat gesagt…

Nochmal: Ich habe noch einige Fotos von Dir, die maile ich Dir sobald ich dazu komme (dauert etwas...). LG!

zorra hat gesagt…

Hm, dann muss ich wohl nochmal die Mail checken. Ich dachte schon, du hast alles heimlich mitgeschrieben. ;-)

anie's delight hat gesagt…

Es war sicher mega gut und ehrlich.... so eine Küche hätte ich auch gern. hmmmm

zorra hat gesagt…

Kein Problem, ich habe ja auch noch Fotos von dir. ;-)

nata hat gesagt…

Jetzt habe ich alle Berichte zu diesem Superereignis gelesen und muss fast weinen, weil mich niemand eingeladen hat...

Nee, im Ernst, es macht wirklich Spaß Eure Beiträge über dieses tolle Wochenende zu lesen!

Dinkelhexe hat gesagt…

Wow! Ihr seid echt zu beneiden.
Das war sicher ein unvergessliches Erlebnis

Marlene hat gesagt…

Ich bedanke mich für den sehr interessanten Bericht und die tollen Bilder, war bestimmt sehr lecker :-)

"Was ich zuhause auch gerne hätte, war der Mitarbeiter, der ständig abgeräumt, aufgeräumt und abgespült hat." - Den hätte ich auch gerne... ;-)

bolliskitchen hat gesagt…

schön wie Du das schreibst: marketing maschinerie....ich kann den Lafer nicht ab! Da könnt Ihr auch alle noch so "nette" Berichte schreiben!

Dennoch verstehe ich irgendwie nicht den Zusammenhang zwischen Lafer und HP.....

claus hat gesagt…

Wow! Klasse! Danke für den Bericht!

Freundin des guten Geschmacks hat gesagt…

Neid ist zur Zeit mein bruder, wow.
Sehr schöner bericht. Ich weiß auch nicht wer HP ist. Ist der nett?

Barbara hat gesagt…

@ Zorra: Mein Hirn ist ein Sieb, da war ich echt froh um die Mail. Es ist schon gut, wenn man das nachlesen kann, sonst hätte ich vieles schon vergessen.

@ Anie's delight: Ja, die Küche würde ich auch nehmen, gerne auch etwas kleiner und ohne die Kameras. Die Kochkurse können nämlich mitgefilmt werden, an der Decke hängen Kameras.

@ nata: Es war kein Wochenende, sondern Dienstag abend bis Mittwoch - d.h. man musste dafür Urlaub nehmen. Das war's mir aber wert, es war ja ein richtiger Urlaubstag. :-)

@ Dinkelhexe: Absolut! :-)

@ Marlene: Freut mich, dass es Dir gefällt. Ich habe jetzt recht lange gebraucht, bis ich den Bericht fertig hatte, aber ich wollte Euch wenigstens mit Fotos und Text mitnehmen.

@ Bolliskitchen: Du hast dort echt gefehlt!
Das mit Lafer sehe ich inzwischen differenzierter, auch seitdem ich sein Buch Lafer nimmt ab gelesen habe. In der Branche ist viel Streß, Wettbewerb, Verschleiß und hohe Kosten, da kann ich fast nachvollziehen, dass man so viel Werbung betreiben muss, um sich das alles leisten zu können.
HP ist einer der vielen Werbepartner.

@ Claus: Gerne. Deine Berichte lese ich auch immer gerne, auch wenn ich unfotogene Person mir erspare, im Fernsehen aufzutreten. ;-)

@ Freundin des guten Geschmacks: HP war nett, ja. ;-)
Neid ist unnötig, Nachkochen erwünscht! :-)

wittcami hat gesagt…

Ich in nur NEIDISCH!!! Tolle Bericht, hab vielen dank dafür. Mit johann Lafer zu kochen, träume ich schon lange.L.G.Cami

...Frau Kampi... hat gesagt…

Ich kann deine Euphorie ob des Kochens mit J.L. verstehen. Die top ausgestattete Küche und die guten Produkte sind toll. Ich hatte einmal das Vergnügen mit Ralf Zacherl zu kochen und mir ging es ähnlich. Nur hat er nicht so eine Vermarktungsmaschinerie. Ich glaube, das hätte mich tierisch gestört!

Ursula hat gesagt…

Danke, dass du uns so ausführlich an deinem Event hast teilnehmen lassen. Mir hätte das auch Spaß gemacht!
Du bist jetzt schon die zweite, die so von dem Wok geschwärmt hat, soll ich mir den in meine neue Küche einbauen???

sammelhamster hat gesagt…

Wow, das sieht ja noch viel toller aus, als ich mir das vorgestellt habe!!
Das glaube ich, dass es dir Spass gemacht hat!
Ist echt lieb von dir, uns so ausführlich davon zu berichten :-D

Monika hat gesagt…

Ein klasse Bericht!
Lafer ist mein Lieblings-Fernsehkoch und ich finde, er kommt im TV schon sympathisch, offen und nett rüber :-)
Und so einen netten Küchenhelfer hätte ich auch gerne!

lunchforone hat gesagt…

Toller Bericht Barabara.

Zur "vermarktung", ich kenn die Finanzielle Seite eines Gourmetrestaurants, und das rechnet sich finanziell nur in den wenigstens Fällen. Wie heisst es so schön selbstständig = selbst und ständig ;)

Schnick Schnack Schnuck hat gesagt…

Eine illustre Runde und wahnsinnig viel Input, toll!

thequiltingpenguin hat gesagt…

fantastischer Bericht, der Neid könnte einen Fressen (-;
Und klar ist Lafer "menschlich und humorvoll", ist ja ein Österreicher ((-;
lG

Arthurs Tochter hat gesagt…

toll toll toll!
Arthur hatte mal einen Kochkus bei Lafer, gemeinsam mit amerikanischen Geschäftspartnern, die immer ganz heiß auf so etwas waren. Da war die Marketingmaschinerie nicht ganz so groß, weil der Kurs bezahlt und nicht gesponsert wurde. Was für Lafer am Ende die gleiche Menge in der Börse bedeutet, aber Du weißt, was ich meine.

War das die Veranstaltung, für die vor Monaten schon die Blogger angeschrieben wurden, und dann wurde alles abgesagt oder komisch verschoben oder so? Ich erinnere mich dunkel an einen Bericht von Petra.

Und weißt Du, dass Du ganz bei mir in der Nähe warst?! ;)

Vielen Dank, dass Du uns mit diesem tollen Bericht so an diesem tollen Erlebnis hast teilnehmen lassen!

Täglich Freude am Kochen hat gesagt…

Es war sicher sehr toll und interessant. Ich gönn dir das von Herzen. Mir wäre es momentan zuviel. Nur schon den Bericht zu lesen mit den ganzen Links kam mir anstrengend vor. Aber nett von dir, dass du uns davon berichtet hast:)

Heidi hat gesagt…

Toller Bericht Barbara! Ich freu mich für dich sowas ist schon ein unvergeßliches Erlebnis! Ich hatte mich auch erst gewundert, wie du dir all das gemerkt hast und dachte was für ein Glück dass ich nicht eingeladen war lol.... ich vergess schon wenn ich vom Wohnzimmer in die Küche gehe, was ich dort wollte. :-)Wenn man gedankliche Mailunterstützung kriegt ist das schon super! Lafer&Co. denken offensichtlich mit!

Kate hat gesagt…

Danke für den schönen Bericht, ich beneide euch wirklich!

nesrin hat gesagt…

Wie ein Traum für eine Hobieköchin! Grüsse...

Jutta Lorbeerkrone hat gesagt…

Das war auch beim Lesen fuer uns ein tolles Erlebnis!

Sebastian hat gesagt…

Das nenne ich wirklich mal einen ausführlichen Bericht. Offensichtlich hattet ihr einen schönen Tag. Fabian hat es auf jeden Fall Spaß gemacht.

MaGe hat gesagt…

mit grossem,immer grösser werdenden Interesse hab ich den tollen Bericht gelesen! Einfach sensationell, wie das geschrieben und illustriert ist ! ;-))
Danke vielmal für die investierte Zeit !

Mini-Küche hat gesagt…

Ein toller Bericht. Wahnsinn was man in so kurzer Zeit alles erleben/lernen kann. Und wie organisiert das alles war, da haben sich Horst-Peter (nein, ich bin kein Neider, finde nur den Namen so lustig ;)) und JL wirklich große Mühe gegeben.
Ich merke nur wieder, dass ich absolut nicht "Sterneküchentauglich" bin. Ich mag keine Innereien, habe eine Nussallergie, trinke keinen Wein/Alkohol und weigere mich ein Tierbaby/Kind und "Waldtiere" zu essen. Aber mit den Beilagen hätte ich Spaß gehabt *lach*
Mir hat das Lesen jedenfalls großen Spaß gemacht, herzlichen Dank für die Mühe und auch vielen Dank fürs "Mitnehmen"!

Liebe Grüße,

Lilly aus der Mini-Küche (RESPEKT auch für die Steinbuttaktion, ich glaube ich wäre absolut überfordert gewesen.)

Hesting hat gesagt…

Ich hatte heute im Bahnhofsbuchhandel die Gelegenheit, im "großen Lafer" zu blättern.
Ich muß sagen, daß mich der Buchtitel bislang abgeschreckt hat ("jaja, Lafer ist ein Großer, keine Frage, aber muß deshalb das Buch so heißen?"), aber ich bin jetzt voll überzeugt von diesem Werk. :)

Götz A. Primke hat gesagt…

Moin,

da bin ich ja ganz neidisch auf Euch und beglückwunsche Euch zu dieser seltenen Gelegenheit mal den Lafer hautnah kennenzulernen und "verspeisen" zu dürfen. Ich hatte bisher erst auf einer Presseveranstaltung zur ITB Berlin in diesem Jahr das Vergnügen ihn mal live zu erleben. Das war schon sehr lecker. Aber ihr wart ja direkt in der Stromburg bei seinem Team und habt ganz offensichtlich einen richtig genialen Abend gehabt. Wow! Wünschte, ich wär dabei gewesen. =:)

Zum anderen finde ich es auch spitze, dass eine grosse Agentur wie Edelman PR die Zeichen der Zeit erkannt hat und Blogger einlädt. Natürlich zum einen, um ihren eigenen TochPad zu pushen. Zum anderen aber auch um ihren Partner Johann Lafer bei Bloggern im Social Web zu positionieren.
Beim BarCamp München an diesem Wochenende waren nur iPads zu sehen. Apple ist überall, die Wettbewerber noch nicht. Die Kombination, die Edelman PR hier also gefunden hat, gefällt mir sehr gut.

Danke also für diesen leckeren Artikel und die tollen Fotos.

Servus,
Götz aka Le Gourmand
http://www.legourmand.de/

Barbara hat gesagt…

@ Cami: Vielleicht ergibt sich für Dich auch mal die Möglichkeit! :-)

@ Frau Kampi: Die Maschinerie habe ich zur Kenntnis genommen, regisriert, aber mir gesagt, dass das halt sein muss (s.o.), das war also okay. Ein anderer Kochkurs würde mich auch mal reizen.

@ Ursula: Mach' das! Auf mich hat diese Induktions-Wokstelle echt einen guten Eindruck hinterlassen und ich bin auch am Überlegen (meine Küchenrenovierung dauert noch...). Gas geht natürlich genauso - das ist die billigere und klassische Variante.

@ sammelhamster: Der Bericht war jetzt etwas Aufwand, war aber auch toll, das alles durch die Fotos nochmal zu erleben - ich hatte schon wieder so viel anderes um die Ohren, dass die Erinnerung schon verblasst war. Man sollte sowas viel öfter haben. ;-)

@ Monika: :-)

@ lunchforone: Das mit selbst und ständig kenne ich ja auch. Und Du bringst es auf den Punkt, ein Gourmetrestaurant rechnet sich nicht, da muss man nebenbei noch etwas verdienen - daher die Maschinerie. Das war für mich, der ja beruflich auch seit Jahren mit Marketing zu tun hat, schon sehr interessant.

@ Schnick Schnack Schnuck: :-)

@ thequiltingpenguin: Hihi, klar, das ist der Grund - ein sympathischer Österreicher. :-)

@ Arthurs Tochter: Die Marketingmaschinerie von HP war nicht existent, es war nur im Hintergrund die Lafer-Maschinerie (Artikel zu kaufen, überall präsentiert und im Einsatz), völlig unabhängig davon, ob der Kurs bezahlt ist oder nicht. Ja, das war genau diese Veranstaltung. ;-)

Nein, das wusste ich nicht, dass Du in der Nähe wohnst. Deine Anfahrt wäre weniger weit gewesen. Das nächste Mal schaue ich dann bei Dir noch mit vorbei. ;-)

@ Täglich Freude am Kochen: Danke fürs Gönnen. :-)

@ Heidi: Hihi, ich kann mir auch nie merken, was ich in Küche/Wohnzimmer wollte, wenn ich da angekommen bin. Aber ich hatte ja einen elektronischen Spickzettel. Das war schon professionell organisiert. Und schön. :-)

@ Kate: :-)

@ Nesrin: Traum trifft es.

@ Jutta Lorbeerkrone: Danke, dann hat sich die Arbeit gelohnt.

@ Sebastian: Schön, dass Fabian auch nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß dran hatte. Er macht seinen Job echt gut.

@ MaGe: Willkommen hier. Freut mich, dass der Bericht so gut ankam. Danke.

@ Mini-Küche: Ohne massenweise Fotos als Gedankenstütze hätte ich auch vieles vergessen - zum Glück hat man ja diese Hilfsmittel. Tja, zum Glück habe ich keine Allergien und springe ab und zu über meinen Schatten, wenn es ums Essen und Trinken mancher Zutaten geht, die ich moralisch oder überzeugungstechnisch nicht so richtig vertreten kann.

@ Hesting: Mit dem Buch ging mir's genauso, erst dachte ich, was soll ein weiterer großer Schinken, aber es ist super aufgebaut, mit Grundrezepten und Abwandlungen - finde ich echt toll. Hoffentlich habe ich bald Zeit, es einzuweihen (naja, etwas haben wir schon daraus gemacht, aber nicht fotografiert oder verbloggt).

@ Götz aka Le Gourmand: Willkommen hier und danke für den Neid. ;-)
Ich finde es immer interessant, Menschen kennen zu lernen - egal ob sie im Fernsehen auftauchen oder nicht. Zum Thema SEO hast Du wohl recht, so langsam merkt man auch in Deutschland, was Blogs bewirken können.

multikulinaria hat gesagt…

Obwohl selber dabei, habe ich Deinen und aller Anderen Berichte mit Begeisterung gelesen. Toll, aus anderer Perspektive ein wunderbares Erlebnis nochmal aufzufrischen. Danke!

Christina hat gesagt…

Danke für den schönen Bericht, da hat man ja fast das Gefühl, man wäre selbst dabei gewesen. Von dem Monitor bin ich übrigens auch schwer beeindruckt, nicht schlecht, das Teil... ;-)

Kirsten hat gesagt…

Hört sich ja total spannend an!!! Kann mir gut vorstellen, dass es riesigen Spaß gemacht hat.

barcalex hat gesagt…

Wow, neidisch bin was ihr da mit meinem Landsmann aufführen habt dürfen. :-)

Gourmet-Büdchen hat gesagt…

super toller Bericht und ich freue mich für Dich/Euch. An so einem Mega-Erlebnis erinnert man sich über Jahre. Der Lafer ist schon ein toller Koch mit Persönlichkeit, zweifelsohne. Welcher Hobbykoch möchte das nicht erleben? Wirklich schön.

Barbara hat gesagt…

@ multikulinaria: Ich fand es auch spannend, die anderen Berichte zu lesen - jeder erinnert sich doch an was anderes, und zusammen gibt es ein rundes Bild. :-)

@ Christina: Der würde mir auch gefallen... ;-)

@ Kirsten: Ja, absolut.

@ barcalex: Kommst Du auch aus Österreich? War das nicht was mit Rom??? ;-)

@ Gourmet-Büdchen: Freut mich, dass Dir der Bericht gefällt. Ich find' ihn auch praktisch, so vergesse ich das nämlich nicht so schnell. :-)

Ariane hat gesagt…

Wunderbarer Bericht, der viele Erinnerungen an meinen Kochkurs bei Johann Lafer wieder geweckt hat!
LG Ariane

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