Ich mag diese Farbe und ich mag Heidelbeeren. Einige Rezepte damit sind schon auf dem Blog; ich verlinke sie unten. Heute gibt's käsekuchige Schnecken damit.
Ein normaler Hefeteig bekommt eine Füllung, die Quark und Lemon Curd kombiniert. Darauf werden Heidelbeeren gestreut. Zitrone passt gut zu Heidelbeeren, und Quark ebenso. Das Ergebnis sind einfache, leckere Hefeschnecken.Sonntag, 12. Juli 2026
Heidelbeer-Zitronen-Quark-Schnecken
Freitag, 3. April 2026
Zitronige Kekse mit Baiserhaube
Hier war's lange ruhig. Ich hatte viel um die Ohren und zudem ein paar gesundheitliche Themen (Hexenschuss und die letzten drei Wochen ein grippaler Infekt). Da blieb wenig Energie und Lust zum Bloggen.
Aber jetzt wird es langsam Frühling und die heutige Aktion unserer Truppe von Wir retten was zu retten ist hat mich motiviert, mal wieder ein Rezept zu erfassen. Ehrlich gesagt habe ich die frühlingshaften Kekse schon vor längerem zubereitet, aber es noch nie geschafft, alles aufzuschreiben. Und heute ist ein guter Anlass dafür.
Wir zeigen heute nämlich ein paar Rezepte, die ideal zu Ostern passen. Die Links findet Ihr unten im Beitrag.Freitag, 12. Dezember 2025
Mamas Wespennester
Mandel-Kakao-Baisers könnte man sie auch nennen. Damals suchte man glaube ich bildhaftere Namen für Rezepte. Das Rezept hat sie in den 1960ern aufgeschrieben, denke ich. Es stammt wohl von einem Kochkurs, den angehende Hausfrauen früher absolvierten. Ein ähnliches Rezept mit Zimt habe ich online gefunden; mir gefällt aber diese pure Variante mit Vanille am besten.
Eiweiß wird mit Zucker steif geschlagen, dazu kommen blanchierte Mandeln, die gestiftelt wurden, und Kakao. Letzterer muss stark entölt sein, damit das Baiser nicht zusammenfällt.Dienstag, 9. Dezember 2025
Kürbiskernkipferl
Irgendwie fehlt mir zurzeit die Lust zum Kochen und Backen und Bloggen, daher war es hier recht ruhig. Meine Elisenlebkuchen habe ich gebacken, mehr bisher nicht.
Ein paar Rezepte für die Vorweihnachtszeit möchte ich dennoch teilen. Vielleicht sucht ja jemand noch Rezepte für schnelle unkomplizierte Plätzchen - hier ist eins!
Kipferl sind ja ein Klassiker. Bei mir findet Ihr ein normales Rezept für Vanillekipferl und eins mit Sesam und Sojasauce, das Susi als Gastbloggerin beigesteuert hatte.
Wie hier, kann man viele Plätzchen- oder Keksrezepte wunderbar abwandeln. Statt Mandeln (oder Sesam) schmecken Kürbiskerne super, die außerdem sehr gesund sein sollen.
Mir fällt dabei immer mein erstes Gartenbuch* ein, das ich mir Mitte der 1990er gekauft hatte, als wir ein Haus mit Garten mieteten. Darin steht über den Ölkürbis: "Das war der Clou des Jahres 1987, mit dem der Samenhandel den Hobbygärtner aus der Reserve zu locken suchte. Um die Kreation dieses recht unnützen, 3-4 kg schweren Gesellen zu rechtfertigen, wurde auf den gesundheitlichen Wert der Kerne hingewiesen, die bei Blasen- und Prostataleiden Linderung bringen sollen und außerdem reich an Proteinen, ungesättigten Fettsäuren [...] und Vitaminen sein sollen." Es wurde empfohlen, die Kerne aus dem Fruchtfleisch "herauszuklauben" und im Backofen geröstet zu essen.
Als ich dann um das Jahr 2000 herum das erste Mal in der Steiermark war, wurde mein Weltbild wieder gerade gerückt. Dort wächst der Kürbis bereits seit 150 Jahren und gilt als grünes Gold der Region. Inzwischen sind Öl und Kerne aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken.Mittwoch, 10. September 2025
Schnelle Schoko-Madeleines
Kürzlich suchte ich nach einem schnellen Rezept für süße Teilchen, die relativ leicht sein sollen. Da es dazu einen hellen Obstkuchen gab, wollte ich etwas dunkles mit einem leicht schokoladigen Touch.
So kam ich auf die Idee, Madeleines zu backen und sie diesmal schokoladig und mit Vanille zu variieren.
Das Rezept geht schnell und ist einfach. Genau das, was ich wollte.Man rührt Eier mit Zucker schaumig, gibt dann Mehl und Kakao hinzu und am Schluss geschmolzene Butter und ein Aroma.
Montag, 23. Juni 2025
Kilians Lieblingskekse (ohne Zucker)
Seit einem Jahr habe ich wieder angefangen zu laufen und mag am liebsten Strecken durch die Natur. Meine Fitness ist (noch?) nicht so, dass ich stundenlang laufen könnte, aber ich finde es toll, dass es andere Menschen gibt, die viel fitter sind als ich.
Ein Power-Paar sind Emelie Forsberg und Kílian Jornet, die (mit anderen) das Bergsteigen auf den Kopf gestellt haben: Sie rennen einfach auf Berge und wieder herunter! Sky Running heißt die Sportart und so ähnlich heißt auch eins der Bücher der beiden. Darin findet man gute Tipps, schöne Fotos und auch zwei Rezepte.
Der Bananenkuchen war nicht so toll, fand ich, aber die Schoko-Haferflocken-Kekse haben uns so gut geschmeckt, dass ich das Rezept aufgeschrieben habe und es jetzt hier teile.Sonntag, 15. Dezember 2024
Quittenplätzchen
Letztes Jahr hatte ich auf die Schnelle ein paar Plätzchen mit Quittengelee gebacken. Das war am 26. Dezember und zeigt damit recht gut, wie bei mir typische Jahresenden aussehen... Ich habe gearbeitet bis zum Schluss und war froh, über Weihnachten etwas Zeit zum Ausruhen zu finden.
Basis des Rezepts ist ein normaler Mürbeteig, wie ich ihn auch für Ausstecherle oder Terrassenbrödle verwende. Man kann auch hier experimentieren: Diese Variante enthält Orangenschale.
Erst hatte ich ein paar der Plätzchen mit Johannisbeergelee gefüllt, dann kam ich auf die Idee, etwas vom selbstgekochten Quittengelee zu verwenden. Mir schmeckte das deutlich besser!
Freitag, 6. Dezember 2024
Gingerbread Men - Lebkuchenmännchen
Aber Teig anrühren nach einem erprobten Rezept - und dann damit herumspielen, das kann ich! Also gibt's bei mir Lebkuchenmännchen, die man auch rot als Nikolaus verkleiden kann, wenn man einen entsprechenden Ausstecher besitzt. Ich habe nur einen für die typische Gingerbread Men Form, also habe ich die genommen.
Das Backen geht einfach: Man braucht einige Gewürze, kann die aber auch nach persönlichem Geschmack abwandeln. Gingerbread bedeutet Ingwerbrot, also sollte schon Ingwer drin sein. Dafür habe ich mir extra getrockneten gemahlenen Ingwer gekauft; sonst habe ich nur frischen zuhause.
Freitag, 4. Oktober 2024
Schnelle Apfeltaler
Ich habe mich für ein ganz einfaches Rezept entschieden, das jeder ohne Küchenmaschine und ohne besondere Zutaten nachbacken kann. Das geht schneller, als in den Supermarkt zu laufen...
Sonntag, 11. August 2024
Mohnknoten
Bekannt sind ja Hefeschnecken, die man verschieden füllen kann, u.a. auch mit Mohn. Hübsch sind aber auch Knoten.
Ich habe einige Fotos der Zubereitungsschritte geschossen, so dass man sehen kann, wie sie zubereitet werden.
Das Rezept habe ich bei Helga gefunden, einer Österreicherin, die gerne backt. Sie hat das Rezept von Slava, deren Rezeptseite down ist und die als Hefeteigexpertin bekannt war.
Der Hefeteig enthält neben Hefe auch Backpulver, und Joghurt.
Samstag, 23. Dezember 2023
Biscotti al Limone (Italienische Zitronenplätzchen)
Jetzt wird's Zeit, mein Rezept der Aktion Koch mein Rezept vorzustellen. Diesmal hat das Los für mich Vive la réduction! gezogen. Auch ein Blog, das ich zu selten aber sehr gerne lese.
Manuela bloggt seit 15 Jahren nicht nur verschiedenste Rezepte, sondern auch über andere Themen. Da gibt's Berichte über das Bauen (damit ist sie gestartet), den Garten, allgemeine Beobachtungen und Gedanken, Rezepte, Bücher sowie Reisen mit vielen Fotos. Also eine Art Tagebuchbloggen, wie ich das ja auch mache und wie ich das mag. Die Themen und Rezepte aus dem Archiv findet man einfach über Kalendermonate oder Schlagwörter sowie über einen Rezeptindex. Auch hier wieder klar, es ist ein Blog und kein Journal.
Bei Manuela kann man nicht nur urlaubsmäßig, sondern auch rezepttechnisch um die ganze Welt reisen. Sie probiert vieles aus und schreibt darüber - egal ob mediterran, asiatisch, nordafrikanisch. Alles ist leicht zu finden im Index. Aufgefallen sind mir traumhaft schöne Pastakreationen, von denen ich eigentlich eine ausprobieren wollte. Neben Grundrezepten gibt's Pastagebastel, z.B. mit Sepia oder Petersilie eingefärbten Teig, aus dem interessante Muster entstehen.
Sonntag, 30. Juli 2023
Kolatschen mit Quarkfüllung
Seit einigen Jahren feiern wir auch hierzulande den Tag des Käsekuchens! Wie es dazu kam, habe ich vor vier Jahren hier aufgeschrieben. Tina von FOOD&Co organisiert auch dieses Jahr wieder die Blogparade. Danke dafür!
Dabei ist alles erlaubt, damit wir eine möglichst große Bandbreite an Rezepten zeigen können. Also, ob süß oder salzig, traditionell oder ausgefallen, mit Hefe- oder Mürbteig, mit Früchten oder Gemüse, mit oder ohne Topping, im Miniformat oder kuchengroß - wie immer bei Käsekuchen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Ich habe lange überlegt, ob ich einen großen Käsekuchen oder etwas kleines backen soll und bin schließlich bei einem handlichen Klassiker hängen geblieben, der bei dem kühlen regnerischen Wetter diese Woche perfekt war: Böhmische Kolatschen!
Die esse ich unheimlich gerne, wenn ich im benachbarten Tschechien unterwegs bin. Handlich große Hefeteilchen, die entweder mit Mohn, mit Zwetschenmus oder eben mit Käsekuchen-Masse gefüllt sind.
Gut schmecken sie vom Bäcker, aber man bekommt sie auch im Supermarkt. Da hatte ich beim letzten Tschechienbesuch kurz vor Ladenschluss welche gekauft und war sehr enttäuscht. Aussehen top, aber der Geschmack war echt nichts.
Also: Selberbacken!
Sonntag, 12. März 2023
Kardamom-Orangen-Madeleines
Draußen liegt wieder Schnee, es ist immer noch winterlich und kalt. Da tun Farben und Gewürze gut!
Ich hatte noch eine Orange übrig und Appetit auf etwas mit Kardamom, also habe ich beide kombiniert. Eins meiner liebsten schnellen Gebäcke sind Madeleines, die man schön variieren kann. Weiter unten verlinke ich ein paar weitere Rezepte.
Vom gemahlenen Gewürz kam etwas zusammen mit dem Mehl in den Teig. Orangenschale gab weiteren Geschmack ab, und der Saft kam mit der Butter zusammen am Schluss dazu.
Dienstag, 21. Februar 2023
Schwäbische Fasnetsküchle
Heute ist Faschingsdienstag - also allerhöchste Zeit, mein Rezept für Fasnetsküchle zu posten!
Normalerweise mache ich die nie selber, aber dieses Jahr hatte ich irgendwie Pech mit der lokalen Alternative, die ich auch gerne esse. Sämtliche Bäcker hatten keine mit Hiffenmark gefüllte und mit Puderzucker überzogene fränkische Krapfen, wenn ich spät am Nachmittag oder Abend danach gefragt habe...
Also kam ich am Sonntag auf die Idee, schnell selber Faschingsgebäck zu fabrizieren. Seit meinem Versuch mit den kleinen Apfelkrapfen weiß ich, wie man bei in Fett gebackenem Hefeteig das beste Ergebnis kriegt, also habe ich losgelegt.Wie jedes schwäbische Kind, habe ich früher die typischen Fasnetsküchle geliebt, die meine Oma an Fasching gebacken hat. Die eine machte sie eher pur, die andere machte auch kleine Berliner, die mit selbstgemachtem Himbeeraufstrich gefüllt wurden.
Ich wollte weder fränkische Krapfen noch schwäbische Berliner, sondern das Original: Schwäbische Fasnetsküchle, die eine rautenähnliche Form haben, relativ klein sind und nicht gefüllt werden.
Sonntag, 11. Dezember 2022
Terrassenplätzchen mit Hagebuttenfüllung
Ob das alles so stimmt oder nur überliefertes Wissen ist, kann ich gar nicht sagen. Großmütter, Tanten und meine Mutter schworen darauf und jede der vielen Plätzchensorten bekam ihre eigene Dose. Diese Dosen lagerten in einem kalten Raum - früher hatte jedes Haus oder jede Wohnung Räume, die nicht geheizt wurden.
Dieses Jahr habe ich ein wenig mehr gebacken, weil meine Mutter das nicht mehr kann und sie sich freut, wenn sie ihre Rezepte essen darf. So habe ich dieses Jahr schon die leckeren Himbeer-Makronen-Rauten gebacken, und ein weiteres Rezept, das ich die nächsten Tage blogge. Ich habe mir einige ihrer Rezepte abgeschaut und ändere sie ein wenig ab. Sie werden bei mir auch nicht so hübsch wie bei ihr, aber da sieht sie gnädigerweise drüber weg. Die Tochter hat halt immer wenig Zeit. ;-)
Freitag, 2. Dezember 2022
Elisenlebkuchen mit Schokolade
Heute geht's weiter mit etwas Vorweihnachtlichem - mit einem Rezept, das ich schon ewig mal auf den Blog stellen wollte!
Ich bin ja vor vielen Jahren nach Franken gezogen - und dort bieten Bäckereien vor allem jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit hochwertige Lebkuchen an. Honig- und Gewürzbrote haben eine lange Tradition; bereits die alten Ägypter und Römer kannten etwas in der Art und hierzulande wurden sie seit dem Mittelalter in Klosterbäckereien als Heilmittel, zur Stärkung und in der Fastenzeit gebacken. Honig, Nüsse und Mandeln und natürlich Gewürze spielen die Hauptrolle. Heute dürfen Lebkuchen 10-50% Mehl enthalten, nur Elisenlebkuchen sind noch nahe an den traditionellen Rezepturen und werden meist ohne Mehl hergestellt, dürfen aber auch bis zu 10% Getreidemahlerzeugnisse enthalten. Nürnberger Lebkuchen müssen in der Stadt Nürnberg hergestellt werden und meine ersten selbstgebackenen Lebkuchen zu Studentenzeit waren daher original Nürnberger Lebkuchen. ;-)
Seitdem sind ein paar Jahrzehnte vergangen und es ist mal wieder Zeit, dass ich mich in die Küche stelle, Honig, Nüsse, Mandeln und Gewürze verrühre und Lebkuchen selberbacke. Ich wollte Elisen-Lebkuchen backen. Die heißen nach Elise, der Tochter eines Nürnbergers Lebkuchenbäckers (Lebzelter hießen die damals). Sie erkrankte der Legende nach um das Jahr 1720 schwer und wurde dank Lebkuchen aus Nüssen, Gewürzen und Ei wieder gesund.
Man kriegt Lebkuchen hierzulande ja nicht nur in Bäckereien und Manufakturen, sondern seit dem Spätsommer auch in fast jedem Supermarkt. Dort sind die Zutaten allerdings oft nicht so, dass ich sie essen oder vertragen würde. Neben einigen Zutaten, die ich nicht verstehe und nicht im Essen haben will, ist bei fast allen Exemplaren auch Glukose-Fruktose-Sirup enthalten, über den ich hier schon einmal geschrieben hatte.
Das passt auch zum Thema, mein Beitrag heute erscheint im Rahmen unserer Aktion "Wir retten was zu retten" ist. Engagierte Blogger wollen damit zeigen, dass man vieles ganz einfach selber machen kann und nicht alles im Supermarkt kaufen muss. Wichtig ist uns, dass es schmeckt, nicht allzu kompliziert ist und dass wir auf dubiose Zutaten verzichten.
Sonntag, 27. November 2022
Himbeer-Makronen-Rauten
Irre, wie die Zeit vergeht! Heute ist schon der 1. Advent und viele nutzen die Wochenenden vor Weihnachten, um gemeinsam zu backen. In meiner schwäbischen Heimat heißen die in der Adventszeit gebackenen Plätzchen übrigens Gutsle. Ich kenne auch die Begriffe Loibla oder Brötle; da hat jede Region wohl ihre eigenen Wörter.
Die Tradition, vor Weihnachten Plätzchen zu backen und zu genießen, lebt in vielen Haushalten fort. Woher dieser Brauch der Weihnachtsbäckerei stammt, weiß man heute nicht mehr so genau. Wahrscheinlich wurde bereits in vorchristlicher Zeit um die Wintersonnenwende herum rituell gebacken, um Götter und Geister zu besänftigen. Im Mittelalter stellte man in Klöstern und herrschaftlichen Hofhaltungen, die eher Zugang zu teuren Zutaten wie Zucker oder Gewürzen hatten, weihnachtliche Backwaren her und hat davon wohl auch an Ärmere abgegeben. Vor Weihnachten fastete man traditionell, zwischen dem Heiligen Abend und dem Dreikönigstag durfte genascht werden. In den Städten gab es während der Feiertage Märkte, auf denen man Lebkuchen oder Honigkuchen kaufen konnte. Plätzchen hängte man an den Christbaum und aß sie an Weihnachten.
In der Familie und zuhause gebacken wird erst seit der Biedermeierzeit: Damals kam das - inzwischen zum Glück überholte! - Rollenbild der bürgerlichen Hausfrau auf, die ihren Lebenssinn in Kindern, Küche und Kirche (KKK) sehen sollte. Selbstgebackenes war der sichtbare Nachweis dafür, dass sie tüchtig war und Mann und Kinder verwöhnte.
Diese Zeiten sind vorbei und geblieben ist eher der Brauch, dass man gemeinsam Rezepte für Plätzchen und weihnachtliches Gebäck heraussucht, zubereitet und genießt oder auch einen Teller mit verschiedenen Sorten verschenkt.
Ich habe einige Rezepte, die meine Mutter gebacken hat, in guter Erinnerung und bin die letzten Jahre ab und zu mit ihr durch ihre Backbücher bzw. handgeschriebenen Aufzeichnungen und habe diese abfotografiert oder abgeschrieben.
Eins meiner liebsten Gutsle waren ihre Himbeerschnitten. Sie haben ein paar Ähnlichkeiten mit den dänischen Himbeerschnitten, sind aber doch ganz anders. ;-)
Montag, 3. Oktober 2022
Apfel-Zimt-Schnecken mit Rum-Zuckerguss
Regelmäßig im Herbst kriege ich Appetit auf Schnecken. Nicht die im Nassen kriechende Variante, sondern die aus dem Backofen!
Ich mag das handliche Gebäck aus Hefeteig oder aus Quark-Öl-Teig und variiere immer etwas mit der Füllung. Die klassischen Schneckennudeln meiner Heimat habe ich glaube ich noch nie gebacken, obwohl ich die als Kind gerne gegessen habe. Meine Schnecken sind meist kleiner als die, die meine Großmütter fabriziert haben, und sie sind immer wieder anders gefüllt. Unten verlinke ich zu weiteren Rezepten für erprobtes schneckenförmiges Kleingebäck.
Da wir gerade eine Menge Falläpfel haben, die ich verarbeiten wollte, gab's heute Schnecken mit klein gewürfelten Äpfeln. Dazu war mir nach herbstlichen Gewürzen; draußen ist es nämlich kalt.
Im Kühlschrank schlummerte noch ein Würfel Hefe, der bereits vor ein paar Tagen abgelaufen war. Um zu testen, ob die Hefe noch in Ordnung ist und den Teig zum Gehen bringt, habe ich diesmal einen Vorteig gemacht. So haben meine Großmütter ihren Hefeteig oft zubereitet: Man buddelt eine Mulde ins Mehl und gibt lauwarme Milch, Hefe und Zucker hinzu, lässt das Ganze 15 Minuten ruhen und schaut: Bei mir ging der Vorteig hoch; man sieht das auf der Foto-Collage - das dritte Foto von links. Die Fotos werden größer, wenn man drauf klickt.
Ich habe gleich ein paar Fotos mehr gemacht, um zu zeigen, wie einfach es geht, mit frischer Hefe einen Hefeteig anzusetzen.
Samstag, 11. Juni 2022
Rhabarber-Schnecken mit Marzipan und Walnüssen
Langsam wird es Zeit, meine Schulden abzuarbeiten... Blog-Schulden gibt's nämlich auch! Das passiert schnell, wenn man etwas zugesagt hat und es dann doch nicht schafft, rechtzeitig etwas zu liefern.
So ging's mir mit Koch mein Rezept, einem tollen Event von Volker, bei dem man Rezepte von anderen Blogs nachkocht. Das mache ich sowieso schon ewig, und auch gerne fürs Event, aber letztes Jahr kam dann doch wieder etwas dazwischen und ich hab's nicht geschafft, von zwei Blogs, die ich unheimlich gerne lese und von denen ich früher schon nachgekocht hatte, etwas neues nach zu bauen und zu verbloggen. Teils klappte auch was nicht, wurde anders als ich mir das vorstellte, die Fotos wurden nix, irgendwie verlor ich dann die Lust - und jetzt mache ich einfach was Neues!
Ehrlich gesagt habe ich das schon Anfang Mai gemacht, aber irgendwie klappt das mit dem Bloggen zurzeit nicht so...
Da es aber noch Rhabarber gibt und ich nicht noch ein Jahr warten möchte, gibt's heute also Rhabarberschnecken nach Sus!
Sus vom Corumblog kenne ich schon ewig (wir haben sogar mal Blog-Events zusammen ausgerichtet) und persönlich. Ich mag sie sehr gerne und tausche mich mit ihr nicht nur über Essen aus; wir sind auch sonst auf einer Wellenlänge. Sie gärtnert gerne, kocht saisonal und hat immer klasse Tipps auf Lager. Ohne das Bloggen hätten wir uns wahrscheinlich nie kennengelernt und ich bin froh, dass ich mit ihr eine Freundin habe, mit der ich mich ungeschminkt austauschen kann und die mich oft inspiriert. Übrigens nicht nur kulinarisch; auch für meine Reise nach Seoul habe ich bei Sus eine Menge Tipps bekommen.
Dienstag, 12. April 2022
Schwäbische Flachswickel
Hefeteigliebe ist das Thema des aktuellen Blog-Events im Kochtopf. Britta von Backmaedchen 1967 hat das Thema gewählt. Sie richtet schon das dritte Mal einen Blog-Event aus.
Da fällt mir ein, dass mein Blog-Event bei Zorra bereits 14 Jahre her ist! Vielleicht wird es doch mal Zeit, dass ich mir auch wieder ein Thema einfallen lasse... ;-)
Aber was gibt's schöneres als Hefeteig?!
Ich habe lange überlegt und wollte eigentlich erst ein Hefebrot machen,
das ich letzten Sommer öfter gebacken habe und das noch darauf wartet,
verbloggt zu werden.













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