Auf den allerletzten Drücker habe ich es noch geschafft, ein drittes usbekisches Rezept auszuprobieren: Mash Khurda, Mashhurda oder auch Mashkhurda. Traditionell ist das eine reichhaltige Mungbohnensuppe, die meistens auf Basis einer kräftigen Lammfleischbrühe zubereitet wird und stundenlang vor sich hin köchelt.
Für die Alltagsküche habe ich eine deutlich schnellere und leichtere Variante mit Hähnchenbrustfilet ausprobiert. Das Fleisch habe ich gewürfelt und angebraten. Im aromatisierten Fett wurden dann verschiedene Gemüse angebraten. In den meisten Rezepten sind ein wenig Tomaten und Paprika mit drin. Beides hatte ich eigentlich auch welche im Haus, aber abends, als ich anfing zu kochen, waren sie plötzlich weg. Mein Eintopf ist also eher herbstlich-winterlich. Man ist da sehr flexibel.
Neben den namensgebenden Mungbohnen (Mash) kommen auch ein paar Augenbohnen mit in den Topf. Damit die Hülsenfrüchte besser verträglich sind, habe ich beide Sorten zusammen vorgekocht.
Mit Gemüse, Kartoffeln, Reis und typischen usbekischen Gewürzen (Kreuzkümmel und getrockneter Koriander) entsteht ein sehr harmonischer, dicker Eintopf, der auch bei den derzeitigen kühlen Temperaturen wirklich gut tut.
.jpg)
%20-%20Zubereitung.jpg)


.jpg)





