Nach dem 24. Juni (Johannistag) ist Schluss mit der Rhabarber-Ernte. Die Pflanze braucht jetzt Ruhe, um Energie zu tanken, außerdem steigt der Oxalsäuregehalt deutlich an und es ist nicht mehr gesund, Rhabarber zu essen. Meine Pflanzen werden außerdem holzig, die Stiele sind einfach nicht mehr so knackig und frisch.
Aus dem letzten Rhabarber der Saison habe ich vor ein paar Tagen ein Eis angesetzt. Das ist Teil einer Testreihe: Als ich im März länger krank war, habe ich mir zum Ausgleich eine weitere Eismaschine gegönnt, diese Ninja Creami Swirl. In einigen Foodblogs wurde darüber ja schon geschrieben und manche veröffentlichen fleißig Rezepte damit. Inspiriert vom bekannten Pacojet, dessen Grundpatent ausgelaufen war, funktionieren die Geräte so, dass sie eingefrorene Zutaten mit einem Messer cremig fräsen. Laut, aber preisgünstiger als das Original.
Aktuell probiere ich noch viel herum. Als Basis diente mir diesmal ein Hersteller-Rezept mit Rhabarber, das ich leicht angepasst habe. Es vereint Rhabarber und Kardamom. Diese Kombination ist in Schweden sehr beliebt und gehört zu meinen Favoriten (siehe hier). Das Sorbet schmeckt wunderbar erfrischend, ideal an einem heißen Tag wie heute!Für klassische Eiscreme benötigt man Zutaten wie Glukosesirup oder Alkohol, um den Gefrierpunkt zu senken und das Eis cremig zu halten. Bilanzieren nennt man es, wenn man das Verhältnis von Wasser, Fett, Zucker und der verbleibenden Trockenmasse für Eisrezepte genau berechnet.
Bei der Ninja Creami und ähnlichen Modellen kann man quasi einfrieren, worauf man Lust hat - es wird immer cremig.Mein Tipp für alle ohne so ein Gerät:








