Sonntag, 23. November 2014

Zimtwaffeln

Da das aktuelle Blog-Event, das diesmal Cristina ausrichtet, ausnahmsweise etwas länger geht, habe ich sogar Zeit für zwei Beiträge. Neben den Topinambur-Chips vom Montag, die mit ihrem wunderbar sanften Geschmack den Herbst hervorzaubern, mag ich natürlich noch weitere wärmende Speisen, neudeutsch Comfort Food.

Und was gibt es besseres an einem neblig-tristen November-Sonntag, als frische Waffeln zu backen?! :-)

Selbstgemachte Zimtwaffeln (mit Rezept)Wärmend, den Stoffwechseln anheizend, gesund und gut riechend ist Zimt, also habe ich davon eine Menge in den Waffelteig gegeben. Es gab also Zimtwaffeln. :-)

Dazu habe ich übrigens das Apfel-Quitten-Mus serviert, über das ich hier geschrieben habe.

Die Zubereitung ist ganz einfach und geht schnell. Man rührt erst die Eier schaumig und gibt dann alle anderen Zutaten dazu. Waffeln eignen sich also auch perfekt, wenn es mal schnell etwas süßes geben soll und man keine Zeit hat, einen Kuchen zu backen.

Zubereitung Zimtwaffeln

Und dann geht es ans Backen. Allein der Duft ist bereits ein Traum, nach Waffeln, nach Zimt. Und es geht weiter mit Träumen: Ein warmes gemütliches Zimmer mit einem Holzfeuer im Kamin und angenehmer Gesellschaft, dass einem der kalte Herbst gestohlen bleiben kann.

Richtig gut sind Zimtwaffeln natürlich auch, wenn man draußen war und in die warme Stube kommt. Im Winter nach einer Schneeschuh-Wanderung zum Beispiel. Also: Die perfekten Waffeln für Herbst und Winter.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Zimtwaffeln
Kategorien: Süßspeise, Warm, Backen, Waffel
Menge: 6 Waffeln (3 große Doppelwaffeln zum Teilen)*

Zutaten
2Eier **
225GrammMehl
75GrammWeizen oder Dinkel; frisch gemahlen ***
1Pack.Backpulver
1PriseSalz
1Essl.Zucker
1Essl.Zimt
400mlMilch
H ZUM DEKORIEREN
Puderzucker
Zimt

Quelle

Standardwaffelteig nach Bedienungsanleitung Krups
Waffeleisen, etwas abgeändert
Erfasst *RK* 16.11.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Eier in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Zimt in einer Schüssel mischen. Zusammen mit der Milch zu den Eiern geben und alles gut verrühren, bis der Teig homogen und glatt ist.

Das Waffeleisen auf die höchste Stufe vorheizen, bei mir ist das Stufe 6. Den Waffelteig portionsweise in das Waffeleisen füllen und die Waffeln jeweils ca. 4-5 Minuten backen, bis sie schön knusprig sind.

Bei meinem Waffeleisen Teig einfüllen, 10 Sekunden warten, dann das Waffeleisen drehen, 4 Minuten backen, dann wieder zurückdrehen und das Waffeleisen öffnen.

Die Waffeln nach Belieben mit Puderzucker und Zimt bestreut servieren.

Dazu passt Apfelmus oder Apfel-Quitten-Mus.

* Als süße Hauptspeise reicht die Menge ungefähr für 3 Personen, als Dessert für 6.

** Mir war eines der Eier runtergefallen, so dass ich nur einen Teil davon verwenden konnte. Also habe ich einen Esslöffel Apfelmus zugegeben, das macht den Teig auch locker.

*** Man kann auch 300 Gramm normales Mehl verwenden.
=====

Weitere erprobte Waffelrezepte auf der Spielwiese:
Mein zweiter Beitrag für den aktuellen Blog-Event.

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)

Kommentare:

  1. Waffelduft für sich ist ein Traum und erst recht mit Zimt im Teig!

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  2. Gib zu, dass du das Ei extra runterfallen hast lassen, um noch ein wenig Apfelmus reinzuschmuggeln ;-)
    Geniale Sache, solche Waffeln! Ich sollte mein Eisen mal wieder entstauben....

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  3. @Toettchen: Genau, Zimtwaffeln sind ein doppelter Traum! :-)

    @sammelhamster: Hihi, das war echt keine Absicht! Zum Glück hatte ich gerade das Mus zur Hand, weil kein weiteres Ei mehr da gewesen wäre...

    Unser Waffeleisen steht in einem Schrank, damit es nicht einstaubt. Aber so oft verwenden wir es auch nicht, es könnte öfter Waffeln geben! :-)

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