Dienstag, 27. Oktober 2015

Lauwarmer Salat mit Cima di Rapa und Tomaten

Cima di Rapa zählt in Italien zu den typische Wintergemüsen, er wächst einjährig und ist zurzeit auf Märkten und Supermärkten erhältlich. Am Samstag habe ich im Piemont welchen gekauft, der nach der langen Heimfahrt anfing, die Blätter hängen zu lassen. Also höchste Zeit, etwas damit anzustellen!

So gab es gestern in meiner schnellen - und wie man sieht sonnigen! - Mittagspause einen lauwarmen Salat damit.

Lauwarmer Salat mit Cima di Rapa und Tomaten

Cima di Rapa bekommt man hierzulande manchmal bei türkischen Gemüsehändlern oder kann ihn selbst anbauen. Er riecht nach Kohl und hat einen etwas bitteren Geschmack. Klassisch kennt man ihn zu Orecchiette mit gehackten Sardellenfilets. Und irgendwann hatte ich mal einen Salat damit, in dem auch noch Tomaten waren.

Also habe ich mit dieser Idee improvisiert, Sardelle gehackt, die halb erfrorenen Tomaten aus dem Garten mit verwendet und durch eine vergessene Orange etwas Fruchtigkeit hinein gebracht. Eine gewisse Schärfe schadet nicht, also kräftig Chili dazu. Wer frische hat, nimmt die.

Zubereitung Lauwarmer Salat mit Cima di Rapa und Tomaten

Das Ergebnis war ein kräftig schmeckender Salat, der mal was anderes war. Lecker.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lauwarmer Salat mit Cima di Rapa und Tomaten
Kategorien: Salat, Warm, Cimadirapa, Italien
Menge: 2 Personen

Zutaten
1Knoblauchzehe
1Schalotte
3-4Essl.Öl
1Cima di Rapa (Stängelkohl, Rübstiel);
-- ersatzweise Mangold
1/2Orange oder Zitrone; Zeste und Saft
4-5Tomaten
1Sardellenfilet; wer mag (in Öl, abgetropft und
-- klein gehackt)
1Essl.Kapern
Salz, Pfeffer, Chili

Quelle

irgendwo mal so ähnlich gegessen; improvisiert
Erfasst *RK* 27.10.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Knoblauch und Schalotte schälen und in Würfel schneiden. Eine Pfanne erhitzen und Öl hinzugeben, die Knoblauch- und Schalottenwürfel zufügen. Cima di Rapa waschen und in Ringe schneiden, die auseinander fallen. Das stielnahe des Gemüses in die Pfanne geben und unter Rühren zusammen mit den Knoblauch- und Schalottenwürfeln etwas brutzeln lassen.

Orangen- oder Zitronenschale und das Grüne der Cima die Rapa mit in die Pfanne geben und warten, bis das Grün etwas zusammen fällt.

Tomaten in Würfel schneiden. Tomatenwürfel, Saft der Zitrusfrucht, gehackte Sardelle, Kapern und die Gewürze in die Pfanne geben, alles kurz durchschwenken und dann von der heißen Herdplatte nehmen.

Auf Salatschüsseln verteilen und lauwarm genießen.

Dazu passt eine Scheibe Weißbrot, Ciabatta o.ä.
=====

Kommentare:

  1. Als Salat kann ich mir Cima di Rapa gut vorstellen, doch bis anhin nie gegessen. Ich mag den etwas bitteren Geschmack sehr. Dein warmer Salat gibt mir Ideen für hiesiges Gemüse, das wir nie als Salat essen.

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    1. Mich erinnert Cima die Rapa auch an einige dieser grünen asiatischen Gemüse, die ich nicht beim Namen nennen kann, die aber schön aromatisch schmecken.
      Und: Mit lauwarm bzw. vorher gegart und dann abgekühlt kannst Du vielleicht Deine Gäste überzeugen... :-)

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