Dienstag, 31. Januar 2012

Blumenkohlsuppe

Eigentlich wollte ich nicht mitmachen... - beim Event weiß, das Uwe diesen Januar ausrichtet. Die Idee, ein Cookbook of Colors zu erstellen und sich dabei jeweils auf eine Farbe zu konzentrieren, gefällt mir nicht sonderlich - wer mich kennt, weiß, dass ich es jahreszeitlich orientiert, wild und bunt mag! :-)

Und dann noch weiß... Vor knapp zwei Jahren tat ich mich schon schwer, als Jan dasselbe Thema gewählt hatte und ich schließlich himbeer-rot unter Sahne versteckt habe. :-)

Aber wie das Leben so spielt... Wir hatten noch Blumenkohl, der weg muss, weil ich ab morgen bis Samstag Abend unterwegs bin und er sich sicher nicht mehr bis Sonntag hält. Der ist ja weiß. Beim Einkaufen hatte ich im Sinn, dass ich ein indisches Curry machen wollte, dann kam was dazwischen und heute war mir mehr nach Suppe. Trotzdem hatte ich indisch-asiatisch im Hinterkopf, weil ich Blumenkohl so ganz gerne mag.

Schließlich wurde es eine Blumenkohl-Kokos-Cremesuppe, die vor allem weiß ist. Das dann noch auf weißen Tellern im Schnee. Also, Uwe, ich denke, das passt! :-)

Mit dem oberen Foto habe ich übrigens getürkt - damit mir die Deko nicht auf dem Weg nach draußen runtersinkt, habe ich die Suppe erst verdünnt, nachdem ich wieder aus dem Kalten zurück war. Sie brauchte recht viel Flüssigkeit bei der großen Menge. Übrigens war meine (nicht-Foto-)Portion dann so heiß, dass ich mir den Mund verbrannt habe. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Cremige Blumenkohlsuppe mit asiatischem Touch
Kategorien:Suppe, Creme, Blumenkohl, Kokos, Indien
Menge:6 bis 8 Personen

Zutaten

HSUPPE
EtwasButterschmalz, Ghee oder Öl
1/2StangeLauch; das Weiße
1TasseSelleriewürfel
1-2Knoblauchzehen
1Blumenkohl
400GrammKokosmilch (1 Dose)
Wasser oder Brühe (z.B. Hühnerbrühe oder
-- Gemüsebrühe)
1/2Teel.Grüne Currypaste; wer mag
Salz, weißer Pfeffer, Muskat, Piment,
-- Kreuzkümmel, Kümmel, Garam Masala, Chili
HEINLAGE BZW. DEKORATION
EtwasVom Blumenkohl
1-2Knoblauchzehen
EinigeScheiben Weißbrot
EtwasOlivenöl

Quelle

spontan improvisiert
Erfasst *RK* 31.01.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Fett in einem Topf erhitzen. Lauch, Knoblauch und Sellerie in Würfel oder Stücke schneiden und in den Topf geben. Etwas anbraten lassen. Währenddessen den Blumenkohl säubern, ein paar schöne Röschenscheiben schneiden und beiseite legen (für die Einlage), den Rest in Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Etwas anbrutzeln lassen, dann mit Wasser ablöschen und einige Minuten köcheln lassen.

Die Gewürze mörsern und zusammen mit der Kokosmilch und der Currypaste zu dem Gemüse geben. Nach Bedarf etwas Wasser dazu geben und alles zusammen köcheln, bis die Gemüsestücke weich sind.

Brot in Würfel schneiden, Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und darin bei milder Hitze erst die Blumenkohlstücke, dann die Brotscheiben und schließlich die Knoblauchscheiben zusammen anrösten.

Die Gemüse mit Hilfe eines Pürierstabs pürieren und abschmecken. Evtl. noch etwas Flüssigkeit dazu geben, falls die Suppe zu dünn sein sollte. Es handelt sich um eine dickere cremige Suppe, aber jeder, wie er mag.

Suppe in Teller oder Suppentassen verteilen, mit Croûtons, Blumenkohlröschenscheiben und angeröstetem Knoblauch verzieren und sofort servieren.

=====


Und mit der Menge, die noch übrig ist, muss der Mitesser nicht hungern, so lange ich weg bin. ;-)

Mein Beitrag:
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Montag, 30. Januar 2012

Ein Päckchen!

Kurz vor unserem Urlaub hatte ich noch ganz schnell ein paar Ingwerkekse gebacken und bei Petras Plätzchen-Event mitgemacht. Als die Ziehung der Gewinner stattfand, war ich bereits auf der Anreise in unseren Urlaub und habe so erst nach Weihnachten erfahren, dass ich den Hauptpreis gewonnen habe.

Okay, offiziell ist es der dritte Preis, aber für mich sind selbstgekochte Marmeladen von Petra der Hauptpreis, den man nirgends anders kaufen kann. :-)

Das Päckchen ist schon vor einiger Zeit angekommen, aber ich kam irgendwie noch nicht dazu, es abzulichten. Am Samstag habe ich das erste Mal diesen Winter Schnee geschippt und die Gelegenheit genutzt, im Garten ein Foto zu machen.

Petra hatte sogar noch ein Glas selbstgekochtes Zwetschgen-Chutney beigelegt, und eine schöne Karte.

Vielen herzlichen Dank, liebe Petra!

Wir haben uns sehr darüber gefreut und ich hoffe auch, dass wir uns bald einmal persönlich wieder sehen!

Freitag, 27. Januar 2012

Gemischtes Gemüse mit Tofu

Nachdem ich in letzter Zeit extrem viel mit regionalen Wintergemüsen gekocht habe, wird es heute wieder ein wenig exotischer.

Ich esse gerne chinesische Gerichte, die ich auch immer mal variiere. Diesmal hatte ich frischen Pakchoi, Sojabohnensprossen und Tofu. Außerdem waren noch Karotten da, und getrocknete Shiitake-Pilze lagern meistens in der Speisekammer.

Das alles habe ich mehr oder weniger zusammen gehauen, gewürzt und zu etwas Reis serviert.

Ich fand's klasse, der Mitesser auch - wir haben die ganze Ladung aufgefuttert! :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gemischtes Gemüse mit Tofu
Kategorien:Gemüse, Pakchoi, Tofu, China
Menge:1 Rezept

Zutaten

1HandvollGetrocknete Shiitake-Pilze (Donggu-Pilze)
1Block Tofu
2Karotten
3-4klein.Pak Choi
2-3HandvollSojabohnensprossen
1-2Teel.Ingwer; gehackt oder in dünne Scheiben
-- geschnitten
1Teel.Knoblauch; gehackt oder in dünne Scheiben
-- geschnitten
EtwasWasser
1Teel.Speisestärke
Erdnussöl
1Teel.Chili-Bohnenpaste (La Douban Jiang); evtl.
1SchussSchwarze Bohnenpaste; evtl.
1Teel.Gomasio (Sesamsalz) oder Tahini (Sesampaste)
1/4-1Teel.Sambal Oelek; ca. (Menge nach Geschmack)
Helle Sojasauce

Quelle

Eigene Kreation
Erfasst *RK* 15.01.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Pilze mit kochendem Wasser übergießen und quellen lassen. Tofu in Würfel schneiden und mit kochendem Wasser überbrühen. Kurz ziehen lassen und durch ein Sieb abtropfen.

Karotten säubern und schräg in Scheiben schneiden. Pak Choi waschen und die einzelnen Blätter lösen oder abschneiden. Sojabohnensprossen gut waschen.

Eingeweichte Pilze in Scheiben schneiden. Das Einweichwasser beiseite stellen.

Speisestärke in etwas kaltem Wasser anrühren und bereit stellen.

Erdnussöl im Wok (oder einer großen Pfanne) erhitzen. Karottenscheiben und Pilze dazu geben und unter Rühren braten. Tofuwürfel dazu geben und weiter braten. Dabei immer wieder rühren, so dass nichts anhaftet.

Pak Choi dazu geben, nochmal kurz unter Rühren braten, dann die Sojabohnensprossen dazu geben, weiterbraten. Nach kurzer Zeit (die Sprossen sollten nicht matschig werden!) mit dem Pilzwasser ablöschen, die Gewürze einschl. Sojasauce zugeben und einen Deckel aufsetzen. Kurz garen lassen, so dass die Gemüse noch Biss haben, aber einigermaßen durch sind.

Deckel abheben, Tofu und Gemüse an den Rand schieben und die Brühe köcheln lassen. Speisestärke nochmal durchrühren und hineinschütten, dabei rühren, so dass die Sauce andickt. Alles gut durchmischen und sofort servieren.

In China würde man ein paar weitere Gerichte und Reis dazu essen. Das Gericht ist an sich so vielfältig, dass es sich für europäische Gaumen auch als eigenständiges Gericht mit Reis essen lässt.

=====


Dies ist mein Beitrag für das 2. Kochevent des Gemüseregals, der Winter - vegetarisch zum Thema hat. Mein Herbst-Beitrag vom letzten Event findet sich übrigens hier.

Bis zum 3. Februar habt Ihr noch Zeit, für Franzi ein winterliches Hauptgericht zu kreieren.

Wer mag, kann sogar etwas gewinnen.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Borschtsch

Borschtsch, dieser Eintopf aus saisonalem Gemüse, ist im Winter vor allem in Osteuropa ein Klassiker, der in verschiedensten Variationen serviert wird. Ich persönlich scheitere schon an der Aussprache: Борщ - dieses щ, das "schtsch" transkribiert wird und mir immer die Zunge im Mund verdreht...

Abgesehen davon ist die Zubereitung denkbar einfach und benötigt nur etwas Zeit zum Schnibbeln und langsam köcheln lassen.

Der Eintopf bzw. die Suppe lässt sich auch wunderbar vorbereiten und schmeckt auch aufgewärmt. Also optimal, wenn man eine kurze Mittagspause hat und am Vorabend Zeit zum Kochen fand.

Bei den Zutaten für Borschtsch ist man sehr flexibel und kann prima variieren - mit fast allem, was man in dieser Jahreszeit frisch, regional und in guter Qualität bekommt: Rote Bete ist klassisch, ebenso Zwiebeln, Kartoffeln, Steckrübe und Karotten. Weißkohl, Wirsing, oder Lauch eignen sich ebenfalls.

Wer mag, kann auch Fleisch hinzufügen, z.B. Scheiben von gekochter Rinderbrust. Graupen scheinen auch verbreitet zu sein, es gibt auch Rezepte mit Fisch oder Schinken; ich denke, je nach Verfügbarkeit und Geldbeutel...

Ich mag ihn am liebsten vegetarisch, als reine Gemüsesuppe.

Da Borschtsch vor allem aus winterlichen Wurzelgemüsen besteht, wärmt er von innen - optimal bei kaltem Schmuddelwetter!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Borschtsch
Kategorien:Suppe, Eintopf, Russland, Vegetarisch
Menge:4 Personen als Hauptspeise, ca. 8 als Vorsuppe

Zutaten

1/2Steckrübe
2Kartoffeln
1-2Rote Bete
2Karotten
1Zwiebel
EtwasÖl oder Butterschmalz
1-2Lorbeerblätter
1Ltr.Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Piment, Chili, Koriander, Garam Masala, Muskat;
-- je nach Geschmack
HZUM SERVIEREN
Frische Kräuter, z.B. Petersilie, Schnittlauch,
-- Frühlingszwiebelgrün, Estragon, Dill, o.ä.
4Essl.Schmand (oder Saure Sahne)

Quelle

eigene Vorgehensweise nach verschiedenen Rezepten
Erfasst *RK* 21.01.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Steckrübe, Kartoffeln und rote Bete waschen, schälen und in Scheiben oder Stücke schneiden. Bei der roten Bete am besten Handschuhe überziehen, sie färben doch stark. Karotten abbürsten oder schälen, in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.

Das Fett in einem Topf auf leichter Hitze erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Die Gemüsestücke dazu geben und alles zusammen unter Rühren kurz anbraten. Mit Brühe ablöschen und das Lorbeerblatt dazu geben.

Einen Deckel auf den Topf setzen und ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Gemüse einigermaßen durch sind, aber ruhig noch ein klein wenig Biss haben.

Lorbeerblatt entfernen und die Suppe mit den Gewürzen abschmecken.

Beim Servieren die Suppe in Teller verteilen und jeweils etwas frisch gehackte Kräuter und einen Klecks Schmand geben.

Wer mag, isst noch eine Scheibe Brot dazu.

=====


Mit diesem Rezept gratuliere ich bushcook, die am 12. Februar ihren ersten Blog-Geburtstag feiert und aus diesem Anlass ein Blog-Event ausrichtet.

Blogevent Wintergemüse zum Blog-Geburstag von bushcooks kitchen

Bei der Menge an neuen Blogs, die in den letzten ein bis zwei Jahren aus dem Boden geschossen sind, haben ja viele das erste Jahr nicht überlebt. Oft merkt man schon nach 2-3 Monaten, dass ein Blog doch viel Zeit kostet und die Ziele und Erfahrungen, die man damit hatte und macht, sich vielleicht doch anders entwickeln, als man sich das anfänglich vorstellte. Viele geben wieder auf, engagieren sich eher in Foren oder genießen das Kochen, Essen und Leben außerhalb der virtuellen Welt. Daher finde ich es eigentlich eine schöne Idee, an den Blog-Geburtstag zu erinnern.

Und weil's so schön passt und die zweite Hälfte meiner Steckrübe so lecker verarbeitet wurde, darf der Borschtsch natürlich auch noch als mein zweiter Beitrag bei Sus' aktuellem Steckrüben-Event im Gärtner-Blog teilnehmen.

Garten-Koch-Event Januar 2012: Steckrübe [31.01.2012]

Sonntag, 22. Januar 2012

Kleine Himbeertörtchen

Manchmal muss es etwas süßes sein. :-)

Diesmal habe ich einfach geschichtet - gestern angefangen, kann heute genascht werden.

Es handelt sich um einen Boden aus Butterbiskuit, der rund ausgestochen wird, darauf kommt eine Creme aus Himbeeren, Sahne und Mascarpone, bedeckt mit einem Himbeer-Grenadine-Spiegel und dekoriert mit Sahne und Himbeere.

Da ich ohne Rezepte mehr oder weniger improvisiert habe, gibt es einige Fotos der Zubereitung - ich merke mir so am besten, wie ich etwas hergestellt habe.

Eigentlich einfach - macht aber optisch was her und schmeckt superlecker. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kleine Himbeertörtchen
Kategorien:Backen, Mintorte, Butterbiskuit, Himbeere
Menge:8 bis 10 Stück; je nach Größe (Teig ergibt 1 Blech)

Zutaten

HBUTTERBISKUIT
3Eier
100-120GrammZucker
125GrammButter
1Essl.Milch
150GrammMehl
1Teel.Backpulver
1PriseSalz
HFÜR DIE HIMBEERTÖRTCHEN
300GrammHimbeeren (ich hatte tiefgekühlte)
1Pack.Gemahlene Gelatine oder 6 Blatt Gelatine
200GrammSahne
1-2Essl.Zucker oder Puderzucker
250GrammMascarpone
20mlHimbeersirup oder Grenadine
1SchussHimbeergeist; wer mag
HZUM DEKORIEREN

EinigeTuffs Schlagsahne

Quelle

Erfasst *RK* 20.01.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eier mit Zucker in eine Rührschüssel geben und mit den Schneebesen der Küchenmaschine oder des Handrührers einige Minuten lang rühren, bis die Masse fluffig und cremig-weiß ist und der Zucker sich aufgelöst.

Butter in einen Topf geben und erwärmen, so dass sie schmilzt. Wieder etwas abkühlen lassen und die Milch dazu geben, unterrühren.

Mehl mit Backpulver und Salz mischen und sieben. Diese Masse zu der Eiercreme geben, die Buttermilchmischung darüber gießen und alles rasch unterrühren. Den Butterbiskuit 3-5 Stunden, evtl. auch über Nacht kühl stellen.

Den Backofen auf 180°C Umluft (oder 200-210°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Ein Blech mit Backpapier belegen und die Biskuitmasse so gleichmäßig wie es geht auf das Blech streichen. In der Mitte des Ofens ca. 5-6 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen, am besten über Nacht.

Himbeeren auftauen lassen. Ein paar schöne Früchte beiseite stellen.

Gelatine mit 5 Essl. kaltem Wasser mind. 10 Minuten einweichen.

Sahne mit Zucker steif schlagen, Mascarpone unterrühren. Die Hälfte der Himbeeren in einem Topf erhitzen. Die Hälfte der Gelatine in diesen Topf geben und auflösen lassen, unterrühren. Diese Himbeermasse zusammen mit der Hälfte des Himbeersirups oder Grenadine und, wer mag, Himbeergeist, vorsichtig unter die Sahnecreme rühren.

Mit Hilfe von runden hohen Ausstechern bzw. Formen Scheiben aus dem gebackenen Biskuit stechen. Jeweils eine Teigscheibe in einem Ausstecher lassen und die Himbeercreme darin verteilen. Kalt stellen.

Den Rest der Himbeeren in einem Topf erhitzen und durch ein Sieb streichen. Wer mag, kann ein paar der Kernchen zu dieser Masse geben. Das Himbeerpüree wieder in den Topf geben, erwärmen und den Rest der Gelatine darin auflösen. Den Rest des Himbeersirups hineingeben und die Masse einige Minuten abkühlen lassen.

Bevor sie fest wird, diese Masse als roten Himbeerspiegel auf die Himbeertörtchen verteilen und nochmal für einige Stunden kalt stellen.

Zum Anrichten die Törtchen vorsichtig mit Hilfe eines Messers, das man in heißes Wasser gehalten hat, aus den Formen lösen und auf Teller geben. Jeweils mit einem Sahnetuff und einer Himbeere dekorieren.

=====


Ich hatte übrigens Formen mit 8 cm Durchmesser.

Draußen hat's geregnet, also habe ich noch ein Foto drin gemacht, um das Himbeertörtchen nicht allzu nass werden zu lassen.

Reste des Butterbiskuits lassen sich für zukünftige Kreationen auch ein paar Tage trocken eingepackt lagern oder auch einfrieren.

Wer auf solche hübschen Portionstörtchen steht, findet übrigens aktuell auch bei grain de sel Törtchen und nochmal Törtchen, jeweils allerdings mit Kekskrümelboden.

Auf einer unserer letzten Reisen hatten wir einen französischen Chef-Patissier an Bord, dessen Team uns täglich mit leckersten Delikatessen verwöhnte. Wer auch auf Portionstörtchen steht, hier eine Collage von Fotos zum Appetit-Holen:

Zu meiner Verteidigung möchte ich anmerken, dass ich nicht alle alleine gegessen habe... ;-)

Die Himbeertörtchen sind mein Beitrag zur Initiative Sonntagssüß. Diesmal sammelt wieder Katrin von lingonsmak. Fotos der süßen Sonntage könnt Ihr hier sehen. Mehr Infos zum Dauer-Event gibt's hier.

Freitag, 20. Januar 2012

Gedünstete Steckrübe

Das Thema für den Januar-Event im Gärtner-Blog ist die Steckrübe.

Mit diesem Gemüse hat Sus, die den Event dort ausrichtet, mal wieder ein saisonales Produkt erwischt, mit dem ich noch nie gekocht habe - also ein super Anlass, diese Lücke zu schließen.

Ich habe mich erst einmal vorsichtig herangetastet und habe das Gemüse einfach gedünstet, um den puren Geschmack zu genießen.

Roh schmecken die Würfel auch, sind allerdings etwas scharf. Zum Dünsten brauchte die Steckrübe relativ lange (also viel länger als Karotten, Rote Bete u.ä.), wohl weil sie relativ fest ist.

Nichts spektakuläres, aber ich fand's gut.

Sonst geht's mir wie Sus es auch schildert: Ich glaube, ich kenne Steckrüben (Erdkohlrabi, Kohlrübe, Butterrübe, Ramanken, Unterkohlrübe, Forschen, usw.) nur dunkel aus Erzählungen - die Hungerjahre um die Zeit der Weltkriege müssen ein Trauma hinterlassen haben; es gibt so ein paar Gerichte und Zutaten, die seitdem aus der deutschen Küche verschwunden sind.

Schade, die Steckrübe hat es verdient, wieder entdeckt zu werden!

Ende November habe ich erstmals (denke ich, zumindest bewusst) Steckrüben gegessen.

Wir waren mit Freunden in der Fränkischen Schweiz im Landgasthof Bieger (den ich echt empfehlen kann!) und ich wunderte mich, was wohl die auf der Speisekarte aufgeführten “Forschen” waren. Die musste ich natürlich probieren! Ich hatte mich für ein fränkisches Schäuferla entschieden, mit Klößen und Forschen - und ich fand's superlecker.

Ach klar, die Weizenbiercreme hatte ich natürlich auch. ;-)

So viel zu meinen ersten Erfahrungen mit einem eigentlich regionalen Gemüse. Hier mein Einstandsrezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gedünstete Steckrübenwürfel
Kategorien:Gemüse, Steckrübe, Dünsten, Winter
Menge:2 bis 4 Personen als Beilage

Zutaten

1/2Steckrübe (ca. 500-600 Gramm)
1Schalotte
EtwasÖl und/oder Butterschmalz
1SchussSherry; wer mag
1SchussGemüsebrühe; ca.
Salz, Pfeffer, Chili
Muskat, Koriander, Piment; alles frisch gemahlen
-- bzw. gerieben

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 18.01.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Steckrübe schälen (das geht einigermaßen mit einem Sparschäler oder vorsichtig mit einem Messer) und in Scheiben, dann in Würfel schneiden. Die Schalotte schälen und in Würfel schneiden.

Öl oder Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Schalottenwürfel vorsichtig anschwitzen, dann die Steckrübenstücke dazu geben. Beides gut mischen und etwas brutzeln lassen. Mit Sherry (wer mag) und Gemüsebrühe ablöschen, die Gewürze dazu geben und alles gut verrühren.

Deckel aufsetzen und ca. 10 Minuten dünsten. Bei Bedarf Brühe hinzufügen, so dass nichts anbrät. Je nach Größe der Steckrübenwürfel und persönlichem Geschmack sollte das Gemüse etwas mehr Biss haben oder eher durch sein; daher nach 10 Minuten abschmecken und evtl. noch 5-10 Minuten weiter dünsten.

Servieren.

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Mein (erster?) Beitrag zum Steckrüben-Event:

Garten-Koch-Event Januar 2012: Steckrübe [31.01.2012]

Dienstag, 17. Januar 2012

Schweinefleisch mit Koriander

Seit ein paar Jahren versuche ich ab und zu, Koriander im Topf oder im Gartenbeet zu ziehen - mit wenig Erfolg.

Oft wachsen ein paar zierliche Blättchen, die vom Geschmack her ausgezeichnet sind. Aber eine große Ernte mit größeren Blättern des Krauts hatte ich bisher noch nicht.

Anscheinend spielt das Klima eine Rolle: Bei Zorra im andalusischen Winter gedeiht Koriander nämlich ausgesprochen gut. Und da Zorra nach Rezeptideen fragte, fiel mir ein Gericht ein, das ich vor über 20 Jahren in der chinesischen Mensa (ein paar weitere Erinnerungen hier) gerne bestellt habe.

Es bestand aus Schweinefleisch und Koriander - und sonst eigentlich aus nichts. Ein Rezept habe ich natürlich auch nicht, ich erinnerte mich nur, dass das Fleisch relativ dunkel war, also war es vor dem Braten im Wok bestimmt mariniert. Knoblauch und Ingwer passen und waren sicher dabei - also habe ich improvisiert.

Das Ergebnis war sicher nicht ganz das Original, aber mir schmeckte es super!

Früher bekam man hier in Deutschland ja keinen frischen Koriander und ich brauchte lange, bis mir klar war, was das überhaupt ist. Ich kannte den chinesischen Begriff 香菜 (xiāngcài, 香 heißt wohlriechend, aromatisch, duftend und 菜 bedeutet Gemüse, also quasi aromatisches Gemüse), während eines Urlaubs in Mexiko lernte ich Cilantro kennen und mochte das Kraut eigentlich überall.

Inzwischen gibt es Koriander in asiatischen Lebensmittelgeschäften zu kaufen. Ich bringe mir immer welchen mit und friere Reste ein. Die Konsistenz geht zwar verloren, aber der Geschmack hält sich relativ gut. Besser ist es natürlich frisch, wenn man z.B. Zorras Garten mit seiner reichen Ernte in der Nähe hat. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schweinefleisch mit Koriander
Kategorien:Fleisch, Schwein, Koriander, China
Menge:1 Rezept

Zutaten

200GrammSchweinefleisch, z.B. Steak oder das Fleischige,
-- Nicht-sehnige vom Schweinenacken, o.ä.
2Essl.Dunkle Sojasauce
1Essl.Reiswein
1BundFrischer Koriander
1Teel.Ingwer; gehackt oder in dünne Scheiben
-- geschnitten
1Teel.Knoblauch; gehackt oder in dünne Scheiben
-- geschnitten
Erdnussöl
Wasser
1Teel.Speisestärke

Quelle

in China früher oft gegessen; aus der Erinnerung
nachgekocht
Erfasst *RK* 15.01.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schweinefleisch in hauchdünne Scheiben schneiden und in ein kleines Schüsselchen verfrachten. Sojasauce und Reiswein dazu geben, durchmischen (das geht gut mit Stäbchen) und für 2-3 Stunden marinieren.

Koriander säubern, waschen und etwas klein schneiden oder die Blättchen abzupfen und die Stängel klein schneiden.

Öl im Wok oder einer tiefen Pfanne erhitzen. Ingwer und Knoblauch hinein geben und unter Rühren etwas anbraten bzw. schwenken. Das Fleisch dazu geben (möglichst ohne die Flüssigkeit) und weiter unter Rühren bei hoher Hitze anbraten. Die Marinierflüssigkeit und den Koriander dazu geben und noch einmal gut durchmischen.

Fleisch und Koriander am Rand des Woks etwas hochschieben oder an den Rand der Pfanne schieben. Etwas Wasser zugeben. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser mischen und in die kochende Flüssigkeit gießen, umrühren, so dass die Sauce andickt.

Sofort servieren. Dazu passen optimalerweise ein paar weitere chinesische Gerichte und Reis.

Variante: Ich kann mir auch etwas Sambal Oelek oder gemörserten Sichuanpfeffer als Variante vorstellen.

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Weitere Rezeptideen mit Koriander:

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