Sonntag, 2. August 2015

Kaffee-Granita

Der diesjährige Sommer ist vor allem trocken, sonst ist er wechselhaft, oft bewölkt, dann mal 34 Grad, den Tag danach 14, so dass viele Menschen etwas groggy sind. Heute ist es zwar bewölkt, aber wenn die Sonne rauskommt, doch schön warm.

Als spätnachmittagliches Dessert eignet sich an solchen Tagen eine Granita oder auch Granité genannt. Vor zwei Jahren hatte ich mal eine Version mit Wassermelone gebloggt, heute gibt's einen Klassiker mit Kaffee.

Kaffee-Granita

Dazu habe ich starken Kaffee in einem Eiswürfelbeutel eingefroren und so viele Würfel entnommen, wie ich für richtig hielt. Gesüßt und aromatisiert habe ich mit selbstgemachtem Vanillesirup und Kaffeelikör.

Schön erfrischend und lecker! :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kaffee-Granita
Kategorien: Süßspeise, Eis, Getränke, Kaffee, Sommer
Menge: 1 Cocktailglas

Zutaten
6-7Eiswürfel aus starkem Kaffee oder Espresso
1Essl.Vanillesirup
2Essl.Kahlúa

Quelle

spontan improvisiert
Erfasst *RK* 02.08.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zur Vorbereitung starken Kaffee oder Espresso kochen, abkühlen lassen und in einer Eiswürfelform einfrieren.

Einge Kaffee-Eiswürfel in einen Hochleistungsmixer geben, Vanillesirup und Kahlúa zufügen und alles kurz durchmixen, so dass eine körnige gefrorene Konsistenz, ähnlich wie Sorbet, entsteht.

Sofort servieren.

Tipp: Vanillesirup lässt sich einfach selbst herstellen. Dazu 1-2 der Länge nach aufgeschnittene Vanilleschoten, 200 ml Wasser und 200 g Zucker in einem Topf erhitzen und 7-8 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. In eine saubere (am besten ausgekochte) Flasche füllen. Hält sich einige Wochen im Kühlschrank.
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Freitag, 31. Juli 2015

Eiskalt erwischt!

Heute erwischt Ihr mich eiskalt! ;-)

So lautet nämlich das Motto bei meiner Namensvetterin Barbara von Meine süße Werkstatt, bei der sich diesen Sommer alles rund ums Eis dreht. In einer lockeren Reihe bringen andere Blogger als Gastblogger Eis bei ihr vorbei.

Heute bin ich das, und was ich vorbei bringe und wie das Eis ganz anderes wurde als geplant, lest Ihr bei Barbara (hier klicken!).

Himbeer-Haferflocken-Sahne-Eis
So viel kann ich schon mal verraten: Mein erster Versuch ging schief und das, was Ihr auf dem Foto seht, ist nicht ganz schottisch, dafür aber besonders cremig und lecker!

Barbara hat übrigens auch schon bei mir gastgebloggt, damals bei meiner Aktion in der Vorweihnachtszeit 2013. Sie hat damals ihre Biberle mitgebracht.

Sonst dreht sich bei ihr ganz viel um die süßen Dinge des Lebens: Kuchen, Torten, Desserts, allerlei Zuckerkram und Leckereien. Da sind viele schöne Rezepte und Ideen dabei. Ich kann jedem nur raten, sich mal ihr Blog anzuschauen und ein wenig zu stöbern! Meine süße Werkstatt.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Stachelbeer-Käsekuchen

Mit der relativ reichen Stachelbeer-Ernte dieses Jahr wollte ich einen Kuchen backen. Nicht den klassischen, den ich nie mache mit Baiser und Nüssen, sondern einen Käsekuchen.

Also habe ich etwas im Internet gesucht und doch nichts wirklich passendes gefunden. Da ich von einer Eisaktion (geduldet Euch bis morgen!) noch eine halbe Dose gezuckerte Kondensmilch übrig hatte, wollte ich die verbacken. Bei Petra fand ich ein Rezept, das in die Richtung ging, allerdings mit aufgelöstem Karamell und zu viel Masse nicht so überzeugend klang.

Kleiner Stachelbeer-Käsekuche

Also habe ich mir das Käsekuchen-Rezept meiner Tante angeschaut, von dem ich ja auch mal eine kleine Portion gebacken hatte. Das wiederum kam auch nicht in Frage, weil ich nicht so viel Quark und keine Milch hatte.

Also wurde es eine ziemliche Eigenkomposition, die zum Glück gelungen ist. Sie hätte ja auch zu fest oder zu flüssig werden können...  ;-)

Meine Version war mir nur einen Hauch zu wenig süß, der Testesser fand es aber genau richtig so. Ich habe von-bis Angaben im Rezept angegeben; probiert einfach aus, wie es Euch schmeckt!

Zubereitung Mürbeteig

Für die kleine Menge Mürbeteig habe ich diesmal ein Werkzeug verwendet, das ich schon länger mal gekauft hatte. Ich weiß nicht, wie sich das nennt, aber es ist speziell für Knetteig, wie Mürbeteig ja auch heißt und bei so kleinen Mengen hat sich das bei mir bewährt.

Man könnte natürlich auch die doppelte Menge machen und die andere Hälfte vom Teig einfrieren, aber ich hatte noch ein Eigelb im Kühlschrank, da passte das.

Zubereitung Stachelbeer-Käsekuchen

Das Zusammenrühren der Quarkmasse geht dann ganz einfach. Ich habe die Stachelbeeren etwas in Mehl gewendet, weil Früchte dann beim Backen nicht nach unten sinken. Das hat auch diesmal wieder gut geklappt. Ich mag es, wenn die Beeren im Kuchen gut verteilt sind, das sieht einfach hübscher aus.

Der improvisierte Käsekuchen ist super geworden. Ich finde, so saure Früchte passen perfekt zu der cremigen Quarkmasse. Das ergänzt sich gut, der Käsekuchen mildert die Säure und die Stachelbeeren wiederum peppen den Käsekuchen auf. Perfekt!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kleiner Stachelbeer-Käsekuchen
Kategorien: Backen, Kuchen, Mürbeteig, Quark, Stachelbeere
Menge: 1 Kuchenform 18 Durchmesser

Zutaten
H MÜRBETEIG
125GrammMehl
30GrammZucker
1PriseSalz
1Eigelb
1Essl.Sahne
EtwasAbgeriebene Zitronenschale
65GrammKalte Butter; in Stücke geschnitten
EtwasButter; zum Ausfetten der Form
H QUARKMASSE
2Eier; getrennt
250GrammQuark
150-200mlGezuckerte Kondensmilch
1-2Essl.Holunderblütensirup
100mlSahne
40GrammMehl
EtwasAbgeriebene Zitronenschale
200GrammStachelbeeren
EtwasMehl

Quelle

improvisiert; ganz grob angelehnt an das
Käsekuchenrezept meiner Tante
Erfasst *RK* 29.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Alle Zutaten für den Mürbeteig zusammen in eine Schüssel geben und mit einem Teighacker oder den Knethaken eines Handrührgeräts rasch zu einem Teig hacken oder kneten. Alternativ kann man auch mit dem Mehl angefangen alles auf eine Arbeitsplatte häufeln und mit einem Messer hacken. Mit den Händen zu einer Kugel formen und den Teig ca. 30 Minuten kalt stellen.

Die Springform an Boden und Rand mit etwas Butter einfetten. Den Backofen vorheizen auf ca. 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C, Gas Stufe 3).

Den Mürbeteig zwischen zwei Frischhaltefolien auswellen und in die Springform geben, dabei sowohl Boden als auch Rand belegen. Wenn man nicht viel vom Teig genascht hat, sollte das gerade reichen. Nochmal in den Kühlschrank stellen.

Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. In einer separaten Schüssel Eigelb, Quark, gezuckerte Kondensmilch, Holunderblütensirup, Sahne, Mehl und die Zitronenschale verrühren; das geht gut mit einem Schneebesen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben, dabei nicht mehr schlagen, sondern nur leicht untermischen. Nochmal abschmecken, evtl. mit Sirup oder Kondensmilch nachsüßen. Die Stachelbeeren mit etwas Mehl bestäuben und unterheben.

Die Quark-Stachelbeer-Masse auf den Teig geben. Bei mir war die Masse von der Menge her passend für die Form, wobei ich ein wenig genascht hatte. Man kann bis an den Rand füllen.
Im Backofen ca. 45 Minuten backen, nach 20 Minuten einmal mit dem Messer zwischen Rand (also Mürbeteig) und Quarkmasse entlang fahren. Das führt dazu, dass die Quarkmasse beim Backen nicht groß einreißt.

Nach dem Backen in der Form auf einem Gitter abkühlen lassen. Dann aus der Form nehmen und durchkühlen lassen. Der Kuchen hält sich im Kühlschrank ein paar Tage.
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Mein dritter (und letzter) Beitrag für den aktuellen Stachelbeeren-Event von Sus im Gärtnerblog:

Garten-Koch-Event Juli: Stachelbeeren

Mittwoch, 29. Juli 2015

Stachelbeer-Gin-Drink

Ich mag Drinks auf Gin-Basis. Davon gibt es eine große Auswahl und man kann eine Menge mehr neu erfinden, da sehr viele Zutaten zu dem leicht wacholdrigen Geschmack von Gin passt.

Am Wochenende hatte ich mir mit meiner Schüssel frisch gepflückten Stachelbeeren überlegt, dass ich ein paar davon auch in einem Drink verarbeiten könnte.

Stachelbeer-Holunderblüten-Gin-Drink

Ich habe die Beeren also mit Holunderblütensirup und Gin vermischt und geshreddert, so dass die Beeren zerkleinert werden.

Mit kräftig Eis im Drink war das ein wunderbar aromatisch-fruchtiger Cocktail bzw. Longdrink, der eine angenehme Säure und Ausgewogenheit hatte.

Zubereitung Stachelbeer-Holunderblüten-Gin-Drink

Man kann die Stachelbeeren natürlich auch feiner zerkleinern oder noch durch ein Sieb geben. Auch anköcheln und durch ein Sieb streichen könnte ich mir vorstellen. Ich mochte es genau so. :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Stachelbeer-Holunderblüten-Gin-Drink
Kategorien: Getränke, Cocktails, Longdrink, Stachelbeere, Gin
Menge: 1 Glas

Zutaten

1HandvollRote Stachelbeeren
1HandvollEiswürfel
40mlGin
20mlHolunderblütensirup
Sprudel oder Soda

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 29.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Stachelbeeren mit Eiswürfeln und Holunderblütensirup in einen Mixer geben und mixen, bis die Beeren zerkleinert sind.

Gin dazu und nochmal kurz mixen. In ein Glas abgießen und mit Sprudel oder Soda auffüllen.
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Mein zweiter Beitrag für den aktuellen Stachelbeeren-Event von Sus im Gärtnerblog:

Garten-Koch-Event Juli: Stachelbeeren

Dienstag, 28. Juli 2015

Kartoffel-Lachs-Grünzeugs-Salat

Kürzlich war mir nach Fisch und Kartoffeln und das Ganze irgendwie nicht warm, sondern eher kühl, und überhaupt fiel mir ein, dass ich mal etwas japanisches in der Art und zwar mit Teriyaki-Sauce irgendwo gegessen hatte... Diese dunklen Erinnerungen an Geschmäcker überkommen mich immer wieder, und meist habe ich dann kein Rezept zur Hand...

So auch diesmal, ich habe wild drauf los improvisiert und statt Teriyaki (was ich nicht hatte) mit Hoisin-Sauce, Wasabi und weiteren dubiosen Zutaten gemischt, was das Zeug hielt.

Zubereitung Lauwarmer Kartoffel-Lachs-Grünzeugs-Salat

Im Garten wachsen verschiedene grüne asiatische Blattgemüse, von denen ich zum Großteil die Namen nicht kenne. Eins davon schmeckt senfartig, ein anderes schön würzig, andere eher mild. Von diesem grünen Blattwerk habe ich auch einiges in den lauwarmen Salat gegeben. Außerdem war noch eine halbe Kohlrabi im Kühlschrank, ebenfalls aus eigener Ernte.

Erstaunlicherweise war das Ergebnis ziemlich gut. Zumindest das, was der Kater übrig gelassen hatte, der von dem zum Abkühlen kurz nach draußen gestellten Lachs recht viel genascht hat. Durfte er ausnahmsweise... ;-)

Lauwarmer Kartoffel-Lachs-Grünzeugs-Salat

Es war schon nach 21 Uhr, daher das dunkle Foto; zurzeit merkt man schon, dass es abends wieder früher dunkel wird.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lauwarmer Kartoffel-Lachs-Grünzeugs-Salat
Kategorien: Salat, Warm, Kartoffel, Lachs, Japan
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten

4-6Kartoffeln
EtwasKümmel
1-2Lachsfilets
2-3HandvollGrünblättriges Asiagemüse, gerne eine senfartig
-- scharfe Sorte
1/2Grüne Kohlrabi
H DRESSING
1Teel.Knoblauch; fein gehackt
1Teel.Ingwer; frein gehackt
1Zitrone; den Saft
1-2Teel.Reis-Essig
1Essl.Sake
1-2Teel.Hoisin-Sauce
1Messersp.Wasabipulver
1Teel.Süßer Senf (z.B. Weißwurstsenf)
4Essl.Rapsöl

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 26.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 180°C vorheizen.

Wasser zum Kochen bringen, Kümmel zufügen und die abgeschruppten Kartoffeln darin in ca. 20 Minuten garen. Abtropfen und etwas abkühlen lassen.

Während die Kartoffeln kochen, das Lachsfilet in eine feuerfeste Form geben, mit etwas Öl einstreichen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten garen. Etwas abkühlen lassen.

Grünblättriges Gemüse waschen und in Streifen schneiden. Kohlrabi schälen und in Streifen, dann in kleine Würfel schneiden.

Die Zutaten für das Dressing bis auf das Öl gut verrühren. Dann das Öl untermischen.

Kartoffeln in Stücke schneiden, Lachs in Stücke reißen, beides zusammen mit dem Blattgemüse und den Kohlrabiwürfeln in eine Salatschüssel geben. Mit dem Dressing übergießen und alles vermischen; das geht gut mit den Händen.
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