Samstag, 21. November 2009

Unordnung: Gewürze

Zorra hat zwei Beiträge zum Thema Ordnung in der Küche gebloggt und fragt, wie wir unsere Gewürze organisieren. Sie hat ein hübsches Gewürzregal bekommen, das mit den Gläschen echt praktisch aussieht.

Wir haben eine provisorische Küche, in der die Gewürze, die man täglich braucht (Salz, Pfeffer, Chili, Muskat, usw.) zusammen mit Essig, Öl, Sojasauce, u.ä. in zwei Boxen griffbereit nicht allzu weit vom Herd entfernt stehen.

Die Gewürze, die seltener gebraucht werden, sind in der Speisekammer und werden immer mal ausgemistet. Wenn ich das so sehe, ist wieder ein Durchgang fällig! ;-)

Lustigerweise finde ich meist mit einem Griff das Gewürz, das ich gerade brauche. Sonst ist der Karton, in dem die Gewürze lagern, ganz praktisch: Wenn ich z.B. indisch koche und viele Gewürze benötige, nehme ich den gesamten Karton rüber in die Küche und suche dort heraus, was ich gerade brauche. Meist wandern die Gewürze dann vom Tütchen direkt in den Mörser.

Die meisten Gewürze sind übrigens ganz, nicht gemahlen, weil ich sie frisch mörsere. Sie sind so weniger schimmelanfällig, länger haltbar - und aromatischer sowieso.

Freitag, 20. November 2009

Quiche Lorraine

Langsam wird es wieder Zeit, in Kochbüchern zu schmökern, die seit längerer Zeit im Regal schlummern...

Diesmal habe ich mir ein Buch aus der Culinaria-Reihe heraus gesucht. Es ist das mit dem Hahn zum Thema Französische Spezialitäten.

Die bekannteste Spezialität Lothringens ist ein herzhafter Kuchen, der schön deftig ist und den ich vor allem im Herbst und Winter mag: Die Quiche Lorraine soll im 16. Jahrhundert von einem Bäcker in Nancy erfunden worden sein. Anfangs nutzte man Brotteig, später Mürbeteig als Basis. Räucherspeck der bäuerlich geprägten Region prägt den Geschmack dieses Lothringer Speckkuchens. Traditionell wird er in einer Form von 18 cm Durchmesser gebacken. Auf den Mürbeteig kommt eine migaine genannte Füllung, die aus Eiern, Creme fraîche und Speck besteht. Im Laufe der Zeit mogelte sich Käse ins Rezept, der ursprünglich nicht dazu gehörte.

Das Rezept ist ganz einfach, allerdings habe ich eine Kuchenform verwendet, die zu hoch war. Der Teig ist reichlich, man kann ihn dicker auswellen. Die Füllung musste ich dann etwas strecken. Wenn man die Quiche in einer normalen Quiche- oder Tarteform bäckt, die einen niedrigeren Rand hat, müsste es passen. Ich habe zusätzlich zwei Mini-Quiches gebacken, die sich auch gut als Fingerfood eignen. Allgemein muss man bedenken, dass die Füllung ziemlich aufgeht.


Das Rezept war völlig unkompliziert, die französische Quiche ist einfach zuzubereiten und lässt Möglichkeiten für Variationen. Sie hat uns sehr gut geschmeckt.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Quiche lorraine - Lothringer Speckkuchen
Kategorien:Backen, Pikant, Mürbeteig, Grundrezept, Frankreich
Menge:1 Form mit 18 cm Durchmesser für 2-4 Personen

Zutaten

150GrammWeizenmehl
Salz, schwarzer Pfeffer
3Eier*
75GrammButter
100-150GrammMagerer Räucherspeck*
Geriebener Käse (nach Belieben)
125mlCreme fraîche*
1PriseMuskatnuss

Quelle

Culinaria: Französische Spezialitäten. Könemann.
Erfasst *RK* 14.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. 1 Prise Salz, 1 Ei und die Butter in kleinen Stückchen zufügen. Zutaten und Mehl miteinander verkneten und den Teig zu einer Kugel formen. Flach drücken und ein zweites Mal zu einer Kugel formen. In Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Den Teig etwa 3 mm dünn ausrollen. Eine Tarte- oder Quicheform von 18 cm Durchmesser mit Butter einfetten. Mit dem Teig auskleiden und überstehenden Teig abschneiden. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Die Schwarte vom Speck schneiden, alle Knorpel entfernen und den Speck in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne leicht anbräunen. Die restlichen beiden Eier schlagen, Creme fraîche unterrühren und die Masse mit Muskat und Pfeffer würzen, kaum salzen.

Speckwürfel auf dem Teig verteilen (nach Belieben mit geriebenem Käse bestreuen) und mit der Ei-Creme fraîche-Mischung übergießen. Etwa 25 Minuten im Ofen backen. Heiß servieren.

Hinweis: Man kann den Boden vor dem Belegen etwa 10 Minuten oder bis er goldbraun ist blindbacken.

* Anmerkungen Barbara:

Das Rezept ist für eine Tarteform konzipiert. Im Originalrezept steht Tortenform, also eine hohe. Die hatte ich mit Teig ausgekleidet, der dafür locker reicht. Dafür ist die Menge der Füllung dann viel zu gering. Ich habe daher noch ein weiteres Ei und etwas Creme fraîche unter die Masse gehoben, um etwas mehr Füllung zu erhalten. Wenn man das tut, muss man etwas länger backen, ca. 30 Minuten.

Ich hatte nur knapp 100 Gramm Speck, das reichte uns völlig.

Dazu passt Salat.

=====


Das Buch steht schon lange im Regal. Ich schmökere gerne darin herum, habe aber noch nie etwas daraus gekocht. Daher ist das ein Beitrag für Foodfreaks Event DKduW.

Ich mag an dieser Buchreihe, dass sie Informationen zu den Regionen der Länder bringt. Es sind schöne Bildbände mit wunderbaren Fotos und Berichten, die Lust auf Reisen machen.

Sonntag, 15. November 2009

Kalabresische Olivenölkekse

Olivenöl nehme ich zum Kochen und für Salate. Seit langem schon wollte ich etwas Süßes damit backen. Anlass war jetzt der aktuelle Blog-Event bei Zorra, den diesmal Pamela aka Mestolo ausrichtet.

Ich war leider noch nie bei der Olivenernte in Umbrien oder sonstwo dabei und nutze verschiedene Olivenöle, je nachdem. Meist habe ich ein besseres und ein billigeres, da ich wirklich große Mengen davon verwende und zu geizig bin, 25€ pro Woche für Olivenöl auszugeben. Wichtig ist mir, dass ich mindestens ein eher neutral schmeckendes und ein olivigeres Öl offen habe. Eben habe ich mal geschaut: Von 337 Rezepten auf dem Blog enthalten 90 Olivenöl. Bisher einzig süßes Rezept sind die Kiwi-Muffins.

Auf Kuchen hatte ich keine Lust, eher auf etwas Kleineres. Nach einigem Suchen bin ich beim SWR hängen geblieben. Das Rezept für Kalabresische Olivenölkekse mit Zitronen oder Orange klang interessant.

Mehl, Zucker, Hefe, viel Kakao, etwas Zitrusschale und reichlich Olivenöl werden dazu vermischt. Der Teig muss allerdings 12 Stunden kühl stehen, bevor man Kugeln formt und bäckt.

Damit ich heute backen konnte, habe ich mich gestern Abend kurz vor Mitternacht noch in die Küche gestellt und den Teig zusammen gerührt. Das geht sehr schnell. Heute wurde geformt - das dauerte schon deutlich länger. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kalabresische Olivenölkekse
Kategorien:Backen, Plätzchen, Keks, Schokolade, Italien
Menge:1 Rezept für ca. 70-80 Kekse auf 2-3 Blechen

Zutaten

300GrammMehl*
150GrammStärke
1Teel.Trockenhefe
60GrammKakaopulver
2Eier
200mlOlivenöl extra vergine
180-250GrammZucker**
1-2Essl.Vanillezucker**
1Messersp.Salz
1Unbehandelte Zitrone oder Orange; geriebene
-- Schale davon
HZUM DEKORIEREN
Puderzucker

Quelle

nach www.swr.de
Erfasst *RK* 15.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mehl, Stärke, Hefe und Kakaopulver vermischen. Eier, Öl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronen- oder Orangenschale dazugeben und alles zusammenrühren. Es entsteht eine bröselige dunkle Masse.

Diesen Teig 12 Stunden kühl stellen.

Backofen auf 170°C (Umluft 150°C) vorheizen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen. Ich habe dafür mit einem Teelöffel die passende Menge abgestochen und zwischen den Handflächen geformt. Das geht etwas schwierig, weil die Masse ziemlich bröselig ist, d.h. man kann keinen Druck aufbauen, sonst fallen die Kugeln auseinander. Es geht aber gut, wenn man von allen Seiten etwas drückt und vorsichtig rollt.

Die Kugeln auf mit Backpapier belegte Bleche geben. Man braucht keinen großen Abstand zu halten; zumindest bei mir sind sie nur leicht aufgegangen.

Die Kekse ca. 15 bis 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Die Kalabresischen Olivenölkekse mit Puderzucker bestreuen und servieren. Dazu schmeckt z.B. Espresso.

Information vom SWR zu Backen mit Olivenöl:

Es muss nicht immer Butter sein! Bei fast allen Gebäcksorten kann man herkömmliche gehärtete Fette wie Margarine auch durch Olivenöl ersetzen. Dabei nimmt man 20 bis 25 Prozent weniger Olivenöl als in den Rezepten für Butter oder Margarine vorgeschrieben ist. Wichtig: Kein ganz frisches Olivenöl (das soeben geerntet wurde) verwenden, weil es sonst geschmacklich dominieren könnte.

Anmerkungen Barbara:

Leckere Kekse, die intensiv schokoladig und leicht zitronig schmecken. Sie sind wunderbar mürbe und locker.

* Ich habe 80 Gramm frisch gemahlenen Dinkel und 220 Gramm Weizenmehl Type 405 verwendet.

** Im Original 250 Gramm Zucker. Für mich waren 180 Gramm Zucker und 2 Essl. Vanillezucker genau richtig.

=====

Hier sieht man noch einen angebissenen Keks. Die Kekse sind wirklich schön locker und mürbe. Ich denke, dass sie sich auch sehr gut als Weihnachtsplätzchen eignen.

Weiß jemand, ob es diese Olivenölkekse in Kalabrien wirklich gibt? Und wie sie dort heißen?

Samstag, 14. November 2009

Ravioli mit Kürbis, Tomaten und Mozzarella

Kürzlich gab es mit einem Hokkaidokürbis aus dem Garten und dem, was Küche und Speisekammer so hergaben, ein wunderbares, unkompliziertes und schnelles Abendessen.

Wir haben Kürbis zusammen mit getrockneten Tomaten, Knoblauch und Salbei angebraten - das gab einen super Geschmack, die Tomaten ergänzten den Kürbis wunderbar.

Am Schluss kamen frische Tomaten, Mozzarella und Ravioli dazu.

Das Ergebnis schmeckte hervorragend!


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Ravioli mit Kürbis, Tomaten und Mozzarella
Kategorien:Teigware, Teigtasche, Kürbis, Herbst, Schnell
Menge:2 Personen

Zutaten

1/2Hokkaido-Kürbis und/oder Ufo-Zucchini
Salbei
2-3Knoblauchzehen
1HandvollGetrocknete Tomaten
Olivenöl
2Frische Tomaten
1Mozzarella
1Frühlingszwiebel
Salz, Pfeffer
Ravioli, Teigtaschen o.ä. (Fertigprodukt)
Salzwasser

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 07.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Kürbis waschen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit etwas Olivenöl, Salbei, ganzen Knoblauchzehen und den halbierten getrockneten Tomaten in eine beschichtete Pfanne geben.

Erhitzen und alles anbraten, dabei ab und zu wenden, damit nichts anbrennt.

Wasser aufkochen, salzen und die Ravioli darin nach Packungsanweisung kochen.

Währenddessen Tomaten, Mozzarella und Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden und zu dem Kürbis geben. Kurz mitbrutzeln lassen.

Ravioli abgießen und in die Pfanne geben. Alles unterheben, mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

=====


Da hier Tomaten (getrocknete und frische) sowie Mozzarella im Spiel sind, reiche ich das Rezept beim Blog-Event Mozzarella Revolution der Buntköchin ein.

Mozzarella mag ich am liebsten aus frischer Büffelmilch und in Italien - oder bei Peppinella! :-)

Dann esse ich ihn einfach so, pur, oder doch mit Tomate. In Deutschland kann man auch guten Mozzarella finden, hier auf dem Land tue ich mich damit allerdings schwer. So muss manchmal doch Supermarktware herhalten... Mit Tomate und Mozzarella koche ich nämlich gerne: Der Kabeljau mit Tomate-Mozzarella überbacken war lecker, schön sommerlich schmeckte Mozzarella mit Tomatenpesto. Und auch Caprese durfte schon mal mit aufs Foto.

Donnerstag, 12. November 2009

Candida Killer

Renate hat in ihrem Blog Dies und das von der Dinkelhexe kürzlich über den Darmpilz Candida Albicans berichtet. Da fiel mir ein, dass ich dazu auch noch etwas schreiben wollte.

Im Bekanntenkreis hatten wir das Thema in letzter Zeit öfter und ich denke, es macht Sinn, die Pilze wieder bekannter zu machen. Mitte der 1990er waren sie schon mal "in", gerieten dann aber etwas in Vergessenheit.

Nach dem Frühsommer mit vielen leckeren Früchten fühlte ich mich ständig aufgebläht, müde, schnell erschöpft, verbunden mit ständigem Heißhunger auf Süßes.

Nichts half dagegen - Frühstück mit frischem Obst oder gar ein Obst- oder Fastentag, mit der Hoffnung, danach die Knöpfe an Hosen oder Röcken wieder zuzukriegen, waren kontraproduktiv. Es dauerte Monate, bis ich mehr zufällig dahinter kam, was das Problem war: Zu viel Obst...

Candida albicans ist eine Hefefamilie, die normalerweise in jedem Körper vorkommt. Hefen sind einzellige Pilze. Erst wenn der Pilz sich über die Maßen ausbreitet, beginnt er Schwierigkeiten zu bereiten. Er liebt Zucker und einfache Kohlenhydrate, die er gerne zu Alkohol vergärt. Jede 20 Minuten kann er sich auf das Doppelte vermehren.

Ursachen für eine Ausbreitung von Candida können viele sein, z.B. Antibiotika, Cortison, Hormone, Pestizide, Farbstoffe, Geschmacksverstärker in unserer Nahrung, allgemein ein gesteigerter Zuckerkonsum, der für die letzten Jahrzehnte typisch ist, emotionaler Stress oder eine Kombination von einigen dieser Punkte.

Inzwischen nimmt man an, dass der Körper die Ausbreitung von Pilzen fördert, weil er damit giftige Substanzen binden kann, um diese unschädlich zu machen. Konkret scheint das bei Schwermetallen der Fall zu sein, z.B. - was häufig vorkommt - bei einer Quecksiberbelastung von (früheren) Amalgamfüllungen. Wenn man Pilze bekämpft, sollte man sich also darum kümmern, auch einen Teil der Schwermetalle loszuwerden. Da kann ein guter Arzt oder Heilpraktiker helfen.

Man kann die Pilze in den Griff bekommen, indem man ein paar Tage auf einfache Kohlehydrate (Zucker, helles Brot, helle Nudeln, Obst, Süßigkeiten, Alkohol) sowie hefehaltige Nahrungsmittel verzichtet. Tee, Kaffee, Essig, Käse, Milchprodukte und Schweinefleisch sollten auch gemieden werden. Fasten schadet angeblich, da der Pilz sonst den Blutzucker anzapft und evtl. Organe befallen kann.

Wenn man Kohlehydrate einschränkt, kann es einem am 2. bis 4. Tag (ungefähr) schlechter gehen; Grund dafür sind Zerfallsgifte durch das Abtöten der Hefezellen. Viel Wasser und Balaststoffe sowie eine beschleunigte Darmpassage und Bewegung helfen.

Es gibt eine Menge Nahrungsmittel, die man essen kann:
  • alle Gemüsesorten (Salate lieber kurz erhitzt als roh, z.B. im Wok)
  • in Maßen Hülsenfrüchte
  • als Obst Papaya, harte/saure Ananas und Zitronen
  • Naturreis, Gerste, Grünkern, Hafer, Mais, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Vollkornnudeln
  • Ziegenmilch, Schafkäse
  • ganz frische Eier
  • Vollkornknäckebrot, Reiswaffeln
  • wenig Nüsse
  • frisches Fleisch oder Geflügel (außer Schweinefleisch)
  • frischer Fisch und Meerestiere
  • Butter, Butterschmalz, kaltgepresste Öle
  • Mineralwasser, ungezuckerte Gemüsesäfte, Zitronenwasser, klare Brühen
  • Knoblauch, frische Kräuter
Hier ein Rezept für einen Gemüsesaft, der wirklich lecker schmeckt und einen tagelang nach Knoblauch duften lässt. Knoblauch hält Vampire und Candida-Pilze fern. ;-)




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Candida-Killer
Kategorien:Getränke, Gemüsesaft, Tomate
Menge:1 Rezept

Zutaten

1/2Ltr.Tomatensaft
1/2-2Knoblauchzehen, zerdrückt oder gehackt
1PriseCayennepfeffer oder Chili oder Sambal Oelek
1Teel.Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Quelle

Uwe Karstädt: Das Candida Kochbuch,
etwas abgewandelt
Erfasst *RK* 12.10.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Zutaten mischen und - wer mag - auf Eis servieren.

Der Drink schmeckt gut und unterstützt laut Autor massiv den Kampf gegen den Pilz.

=====


Nach einer Woche Verzicht auf einfache Kohlehydrate ging es mir super - mal davon abgesehen, dass 2,5 kg weg waren und die Hosenknöpfe sich wieder schließen ließen. Seitdem ist mein Heißhunger auf Süßes weg, ich bin nicht mehr zittrig oder unterzuckert, wenn ich nicht alle drei Stunden etwas zu essen kriege, dafür energiegeladen und ausdauernder.

Heftig, was so kleine Lebewesen mit einem anrichten können...

Weitere Details findet man in Büchern oder im Internet. Eine gute Info wie oben erwähnt mit einer Auflistung der Nahrungsmittel, die man essen kann, hat Renate zusammengestellt.

Dienstag, 10. November 2009

Türkische Linsensuppe

Zurzeit komme ich nicht mehr hinterher mit der Menge Blog-Events... Allein in der deutschsprachigen Foodblog-Szene gibt es so viele, dass man alleine damit den ganzen Monat beschäftigt sein könnte. ;-)

International nehmen diese Events eher ab (hat mir jemand erzählt), weil die ausschreibenden Blogs dadurch zwar kurzfristig im Ranking hochgehen und somit mehr Werbeeinnahmen generiert werden können, allerdings flacht das wohl schnell ab. - Wobei mir kürzlich erst aufgefallen ist, wie viele deutschsprachige Blogs inzwischen teilweise werbefinanziert sind. Auf meinem normalen Rechner habe ich einen Werbeblocker, der mir Werbung wegblendet; kürzlich war ich mit einem anderen Rechner auf ein paar Foodblogs, da fiel mir das extrem auf. Lustig fand ich Bauch-weg-Diätwerbung neben einem Rezept für Torte. ;-)

So, wie komme ich jetzt von Bauch-weg zu meinem Rezept? Ganz einfach: Ein türkischer Arzt hat mir kürzlich gesagt, ich sei zu dünn... Der sympathische Mann hat wohl das klassische orientalische Frauenbild im Kopf und füttert seiner Frau Baklava u.ä. - und da sind wir bei türkischen Rezepten!

Baklava mache ich nicht selber, aber bei diesem Herbstwetter mag ich gerne Suppen. Sehr lecker ist Mercimek Çorbası - eine türkische rote Linsensuppe. Sie lässt sich einfach herstellen und ist mit etwas Brot (am besten türkischem Fladenbrot) eine schnelle Hauptmahlzeit.

Damit habe ich auch ein Rezept für den neuen Blog-Event Mediterranean Food von Tobias cooks!. Tobias ist ein leidenschaftlicher Koch, der die mediterrane Küche liebt und uns von Athen aus mit mediterranen Rezepten verwöhnt. Dafür verwendet er gerne lokale und saisonale Produkte, um die ich ihn oft beneide.

Tobias ruft uns diesmal auf, türkische Rezepte zu kochen und zu verbloggen. Diese Suppe ist mein Beitrag.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Barbaras Mercimek Çorbasi - Linsensuppe türkische Art
Kategorien:Suppe, Eintopf, Linse, Gemüse, Türkei
Menge:2 Personen

Zutaten

1Schalotte
1Frühlingszwiebel (oder 1/2 Stange Lauch)
1Karotte
1StückKnollensellerie
1klein.Kartoffel
1-2Knoblauchzehen
Olivenöl
150GrammRote Linsen; ca.
Wasser, Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe
EtwasKreuzkümmel
Salz, Pfeffer, Chili
HFÜR DIE EINLAGE
2-3Essl.Sahniger Joghurt, Kefir, saure Sahne, Schmand,
-- geschmolzene Butter, o.ä
1SchussZitronensaft
1/2Chilischote und/oder etwas Pul Biber
EtwasFrische Pfefferminze

Quelle

eigenes Rezept nach verschiedenen Quellen im Internet
Erfasst *RK* 08.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Rezepte für Mercimek Çorbasi gibt es viele - ich habe hier eine Variante, die mich an eine Version erinnert, die ich vor langer Zeit einmal in der Türkei gegessen hatte. Der letzte Buchstabe von Çorbasi (Suppe) ist übrigens kein i, sondern ein i ohne Punkt, er lässt sich hier nicht anders darstellen.

Gemüse waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer Kasserole etwas Öl erhitzen, Gemüse dazugeben und umrühren, so dass alles leicht anbrutzelt. Linsen gut abwaschen, dazugeben und ebenfalls leicht anbraten. Bevor die Zutaten Farbe nehmen oder gar dunkel werden, mit Flüssigkeit ablöschen.

Kreuzkümmel dazu geben. Die Suppe für ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis Gemüse und Linsen weich sind.

Mit einem Pürierstab etwas pürieren. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Chili abschmecken.

Für die Einlage Milchprodukt mit Zitronensaft, gehackter oder gemörserter Chilischote und/oder Pul Biber sowie gehackter Minze verrühren.

Suppe in Teller verteilen und mit einem Löffel jeweils etwas von der Einlage dazugeben, leicht verstrudeln. Wer mag, kann noch mit einem Minzblatt dekorieren.

=====

Sonntag, 8. November 2009

Bananen-Walnuss-Muffins

Manchmal bleiben Bananen übrig, die schon ziemlich braun und weich sind. Dafür habe ich ein paar Standardrezepte: Da ich gestern Lust und Hunger auf schnelle Muffins mit Nüssen hatte, habe ich ein neues Rezept mit überreifen Bananen ausprobiert: Muffins mit Bananen und Walnüssen.

Sie sind schnell gemacht und mein Mitesser, der eigentlich keine Muffins mag, hat drei Stück auf einen Streich verputzt, obwohl er gar keinen Hunger hatte... Sie schmecken also sehr gut! :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Bananen-Walnuss-Muffins
Kategorien:Backen, Muffin, Rührteig, Banane, Walnuss
Menge:12 Muffins

Zutaten

75GrammWalnusskerne
125GrammButter
125GrammZucker*
1Essl.Vanillezucker
1Ei
2Weiche Bananen
200GrammMehl**
1Teel.Natron
125mlButtermilch (Ersatz: Milch mit Zitronensaft)***
12Papierförmchen für das Muffinblech
Puderzucker; evtl.

Quelle

eigene Vorgehensweise nach verschiedenen Quellen
Erfasst *RK* 08.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Butter und Ei sollten Zimmertemperatur haben.

Walnüsse hacken.

Weiche Butter schaumig rühren. Zucker und Vanillezucker unterheben und lange rühren, bis man eine weißliche cremige Masse hat. Die Bananen in Stücke schneiden und zusammen mit dem Ei unterrühren.

Den Backofen auf 180°C, Umluft 160°C, Gas Stufe 3 vorheizen.

Mehl mit Natron und Walnüssen mischen und zusammen mit der Buttermilch in die Creme rühren. Es entsteht ein weicher Teig, der sich perfekt portionieren lässt.

Muffinblech mit Papierförmchen füllen und den Teig mit Hilfe zweier Esslöffel in die Mulden bzw. die Papierförmchen des Muffinblechs geben. Blech in die Mitte des Backofens schieben und 25 bis 30 Minuten backen.

Blech aus dem Backofen nehmen, etwas abkühlen lassen und die Muffins zum Abkühlen auf ein Gitter setzen. Sie schmecken lauwarm oder kalt.

Wer mag, kann die fertigen Muffins mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen:

* Ich verwende gerne halb braunen Rohrzucker und weißen Haushaltszucker verwendet.

** Ich habe 75 Gramm frisch gemahlenen Dinkel und 125 Gramm Weizenmehl Type 405 verwendet.

*** Da ich keine Buttermilch hatte, habe ich Milch mit Zitronensaft vermischt. Die Säure ist notwendig, damit das Natron arbeiten kann und die Muffins aufgehen. Hat man keinen Zitronensaft, kann man mit purer Milch arbeiten - dann allerdings Backpulver statt Natron verwenden! Joghurt oder Kefir eignen sich auch als Ersatz für Buttermilch.

=====


Mein Lieblings-Muffins mit Walnüssen bleiben die Walnuss-Karamell-Muffins. Wobei diese hier schon nahe rankommen...

Die Hedonistin wünscht sich für den Event Kleine Kuchen diesen Monat Rezepte mit Nüssen. Die Walnüsse werden für dieses Rezept gehackt und schmecken schön crunchig raus - also ein perfekter Beitrag, wie ich hoffe.
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