Freitag, 10. Juli 2009

Schafkäse-Pralinen

Ursula von Kochfun hat dieses Mal das Thema für den aktuellen Blog-Event im Kochtopf gewählt: Sie hat sich für Löffelfood entschieden.

Ähnlich wie die Gerichte im Glas kürzlich war das für mich eine Herausforderung: Ich bin kein großer Fan dieser überschaubaren oder nett dekorierten Appetithäppchen... Seltsam eigentlich, denn wenn man darüber nachdenkt, ist beides eine gute Idee. So bin ich auch diesmal gespannt, was anderen so einfällt.

Mir fiel bei schönem Wetter vor ein paar Tagen ein, dass ich aus dem Rest Feta noch kleine Vorspeisenkäsekugeln basteln könnte... Wenn man die nett auf Löffel packt, hat man mit einem Biss zwei kleine Geschmacksexplosionen im Mund und eine leckere Vorspeise. Sie sind also mein Beitrag.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Mediterrane Schafkäse-Pralinen
Kategorien:Vorspeise, Kalt, Schafkäse, Fingerfood, Party
Menge:4 bis 6 Löffel als Amuse-Gueule

Zutaten

3-4Essl.Schafkäse oder Feta
2Essl.Quark
1SchussSahne
HTOMATEN-OLIVEN-PRALINEN
2Getrocknete Tomaten
3-4Schwarze Oliven
Schwarzer Pfeffer
HPAPRIKA-KNOBLAUCH-PRALINEN
1Gelbe Spitzpaprika
1Knoblauchzehe
EtwasOlivenöl
Weißer Pfeffer

Quelle

Improvisation
Erfasst *RK* 06.07.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Paprika in feine Würfel schneiden, Knoblauch hacken. Beides mit einem Hauch Olivenöl in einer beschichteten Pfanne anbraten. Etwas abkühlen lassen.

Währenddessen Schafkäse oder Feta zerbröckeln und mit Quark und Sahne mischen.

Getrocknete Tomaten und Oliven fein würfeln.

Die Käsemasse halbieren. Eine Hälfte mit Tomaten, Oliven und schwarzem Pfeffer mischen. Die Paprika-Knoblauchmischung unter andere Hälfte rühren, mit weißem Pfeffer würzen.

Aus den beiden Massen kleine Kugeln rollen und diese auf Löffeln platzieren und als Löffelfood servieren.

=====


Ein Dank geht an Ursula fürs Ausrichten des Events und an Zorra für die Blog-Events.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Sommerlektüre

Im Hause Genussmousse wird gerne gelesen - daher lobt Reibeisen die Buchempfehlungsrallye #1 aus: Bis zum 10. Juli können befreundete Blogs und die, die es werden wollen, eine kleine Buchempfehlungsliste für diesen Sommer veröffentlichen.

Ich lese sehr gerne, habe nur leider nicht so viel Zeit dazu (jaja, der Blog... ;-)).


Sommerlektüre soll ja etwas leichter sein, finde ich. Romane sind oft Geschmackssache, daher habe ich nur einen ausgewählt, daneben drei mehr oder weniger Fach- oder Sachbücher, die sich richtig gut lesen, und ein lustiges Buch, wenn man gute Laune braucht und mal wieder richtig Tränen lachen möchte.

Die Geständnisse eines Küchenchefs von Anthony Bourdain habe ich im Urlaub gelesen. Das Buch ist richtig gute Urlaubslektüre, die bei empfindlichen Naturen vielleicht das Budget fürs Essen-Gehen reduziert (bei mir nicht). Autobiografisch und unterhaltsam schildert der bekannte amerikanische Koch mit französischen Wurzeln sein Leben in der Gastronomie, begonnen bei dem Schlürfen von Austern als Neunjähriger in Frankreich, das als kulinarisches Erweckungserlebnis sein Leben änderte, bis hin zu Lehr- und Meisterjahren, Auf und Ab, Drogen, Frauengeschichten - alles. Man wird danach das Restaurant, in dem man essen geht, mit anderen Augen sehen. Naja, nicht wirklich - vieles hatte man schon geahnt...

Ein zweites kulinarisch geprägtes Buch hatte ich schon einmal kurz vorgestellt: Alexandre Dumas Aus dem Wörterbuch der Kochkünste ist ein nette kleines Büchlein, das einen Einblick in die französische Küche des 19. Jahrhunderts gibt. Es lässt sich schön darin schmökern, man kann auch immer nur ein paar Seiten lesen und es dann wieder beiseite legen. Informationen über die Herkunft von Speisen und Gewürzen und über kulinarische Gewohnheiten der damaligen Zeit werden durch eine Reihe interessanter Rezepte ergänzt, von denen man viele auch heute noch kennt. Kutteln à la mode de Caen, Sauce Robert oder Suppe der Jäger und Trunkenbolde klingen eigentlich so, wie wenn man sie mal nachkochen sollte...

Und wenn man diesen Vorsatz und viele weitere nicht umsetzt und sich dabei schlecht fühlt, muss man einfach dieses Buch lesen: Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin. Es geht um Prokrastination, Aufschieberitis - Definitionen, Forschungsergebnisse, Erfahrungsberichte, Tipps. Im normalen Leben gelten 20-25% der Gesamtbevölkerung als harte Prokrastinierer. Ist Euch auch schon aufgefallen, dass selbst bei Blog-Events, bei denen es ja um nichts geht, am letzten Tag, teils noch auf den letzten Drücker, viele Beiträge eintrudeln? ;-) Die Autoren Kathrin Passig und Sascha Lobo haben sich mit ihrem Werk das realistische Minimalziel gesetzt, dass man das Buch liest, in seinem Leben nichts ändert, sich damit aber besser fühlt als vorher. Genau. :-) Das Buch ist zudem super geschrieben, fachlich fundiert und wunderbar unterhaltsam zu lesen.

Einen exotischen chinesischen Roman wollte ich Euch ersparen, aber als Sinologin habe ich doch einen Tipp: Töchter des Himmels von Amy Tan ist die interessant geschriebene Geschichte über vier chinesische Frauen, die während des 2. Weltkriegs in die USA geflohen sind, und über ihre vier Töchter, die dort aufgewachsen, aber irgendwie doch von der Geschichte ihrer Mütter geprägt sind. Ergreifend finde ich die vier Biografien der Mütter, die ein treffendes Bild der chinesischen Geschichte der damaligen Zeit zeichnen; teils sehr dramatische Schicksale. Das Buch ist auch verfilmt worden, eigentlich ganz gut. Nur die Stelle, als die jüngere, in Amerika aufgewachsende Tochter ihre zwei in China zurück gelassenen Halbschwestern trifft, finde ich etwas sehr amerikanisch.

Zum Schluss empfehle ich ein Buch, bei dem ich schon im Buchladen Tränen gelacht habe. Wirklich! Übelsetzungen - Sprachpannen aus aller Welt vom Langenscheidt Verlag mit Texten von Titus Arnu, bei denen ich mich echt wegwerfe. Mehrsprachige Speisekarten, Bedienungsanleitungen, Hinweistafeln und Verkehrsschilder aus aller Welt wurden fotografiert und kommentiert. "Ich treume fon Turkei", "Willkommen Fussball-Ventilatoren der Welt", "Makkaroni mit Creme und breitet sich drastisch aus" (mushrooms) oder ein deutsches Restaurant, das für ausländische Gäste das Schweinelendchen als "Pig miserable little" anbietet. In einer Zeit, in der mehr mit Internet-Tools als mit Übersetzern gearbeitet wird, werden uns diese Sprachpannen nicht so schnell ausgehen.

Eine Anmerkung zu den Links und zum Buchkauf an sich: Jeder kann seine Bücher da kaufen, wo er will. Ich rate zu einem schnuckeligen Buchladen, in dem man gut beraten wird und auch mal in den Büchern schmökern kann, bevor man sie kauft. Wer schnell mal etwas spezielles braucht und auf dem Land lebt, wird sicherlich öfter über das Internet bestellen. Dafür gibt es einige Anbieter. Wer gebrauchte Bücher nicht ablehnt, kann bei Online-Versteigerungen Schnäppchen machen.

Ich habe übrigens Jahre dafür gebraucht, aber inzwischen bin ich soweit, dass ich gelesene Bücher weitergeben kann. Der Platz reicht einfach nie und vieles liest man wirklich nur ein Mal.

Diese Bücher hier nehme ich immer wieder gerne in die Hand. Ich hoffe, für den einen oder anderen von Euch ist ein Tipp dabei.

Dienstag, 7. Juli 2009

Himbeer-Biskuitrolle

Die Himbeeren sind reif! Zurzeit ist die Ernte in vollem Gange, durch den vielen Regen sind die Früchte schön groß und gut im Geschmack.

Ich liebe Himbeeren. Vielleicht, weil ich im Juli Geburtstag habe und dazu immer schon mit einem Himbeerkuchen verwöhnt wurde. Ich mag Himbeeren aber das ganze Jahr hindurch - umso praktischer, dass sie sich so wunderbar einfrieren lassen.

Letzten Sonntag hatte ich mal wieder Lust, etwas mit Himbeeren zu backen. Es wurde eine Biskuitrolle.

Dazu habe ich einen fast normalen Biskuitteig angerührt, flach auf eine Blech geschmiert und gebacken. Das Geheimnis ist, dass man ihn nicht zu dunkel werden lässt, sonst kracht er.

Ich war etwas ungeduldig und mir ist er doch gerissen. Das nächste Mal bin ich mehr bei der Sache oder probiere ein anderes Rezept aus, damit die Biskuitrolle optimal wird.
























Wir waren unter uns, ich habe mit Sahne kaschiert. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Biskuitrolle mit Himbeersahne
Kategorien:Backen, Torte, Biskuit, Himbeere, Grundrezept
Menge:1 Rezept

Zutaten

HGRUNDREZEPT BISKUITROLLE
4Eier
4Essl.Wasser
150-200GrammZucker
2Essl.Vanillezucker
1PriseSalz
80GrammMehl
80GrammSpeisestärke
1Teel.Backpulver
HFÜRS BLECH UND ZUM STÜRZEN
Backpapier
Küchenhandtuch

EtwasZucker oder Puderzucker
HHIMBEERSAHNE
300-400GrammSahne
300-400GrammHimbeeren (auch TK, Menge nach Geschmack)
EtwasVanillezucker oder Puderzucker; evtl.
1SchussHimbeergeist; evtl.

Quelle


überliefertes Standardrezept
Erfasst *RK* 05.07.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen vorheizen: 200 Grad Ober-/Unterhitze, 170 Grad Umluft.

Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, die Hälfte des Wassers und ein Drittel des Zuckers dazu geben und so lange schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Beiseite stellen. Eigelb mit restlichem Zucker, Vanillezucker, Salz und dem restlichen Wasser weiß-schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und sieben.

Eiweiß auf das Eigelb geben, Mehlmischung dazu und alles vorsichtig mit Hilfe eines Schneebesens oder eines Löffels unterheben. Dabei nicht rühren, da sonst zu viel Luft aus der fluffigen Masse entweichen könnte.

Blech mit Backpapier auslegen, Teig darauf streichen und versuchen, gleichmäßig zu verteilen. In den Backofen geben und 10 bis 13 Minuten backen. Auf keinen Fall zu lange backen, der Teig soll nicht braun werden, da er sich sonst nicht mehr rollen lässt und bricht.

Den Biskuit aus dem Backofen nehmen und sofort auf eine Küchenplatte stürzen, auf der ein mit Zucker oder Puderzucker bestreutes Handtuch oder ein weiteres Backpapier auf einem Handtuch liegt. Blech abnehmen. Nun rollt man den Biskuit locker auf, das geht ganz gut, da das Handtuch etwas isoliert und man den Biskuit daher anfassen und rollen kann, ohne dass man sich die Finger verbrennt. Auskühlen lassen.

Sahne schlagen, nach Geschmack und Süße der Himbeeren evtl. etwas Zucker dazu geben. Himbeeren bis auf ein paar schöne für die Dekoration unterrühren und - wer mag - mit Himbeergeist parfümieren.

Biskuit wieder entrollen, die Himbeersahne darauf verteilen (bis auf einen Rest für die Dekoration) und wieder einrollen. Mit restlicher Himbeersahne und Himbeeren dekorieren.

Nett sieht es auch aus, wenn man aus einem Rest weißer Sahne kleine Rosetten spritzt und darauf die Himbeeren setzt. Dazu noch Melisse- oder Pfefferminzblätter, dann wird's feiertauglich.

Variante: Ein Klassiker ist Biskuitrolle mit roter Konfitüre: Dazu einfach Biskuit direkt nach dem Backen mit Himbeer- oder Erdbeerkonfitüre einstreichen, einrollen und abkühlen lassen.

=====


Von einer Bekannten habe ich den Tipp bekommen, das Handtuch leicht anzufeuchten - damit geht das Einrollen besser bzw. der Biskuit bleibt flexibler.

Die Katze schnuppert zwar, mag aber weder Biskuit noch Himbeersahne.



Mehr Rezepte mit Himbeeren auf dem Blog:

Sonntag, 5. Juli 2009

Lasagne von Auberginen

Kürzlich gab es sowohl in Bolli's Kitchen als auch bei lamiacucina Gerichte mit gestapelten Auberginen. Dabei fiel mir ein, dass ich doch schon seit Ewigkeiten ein Rezept von Bocuse ausprobieren wollte, bei dem Auberginen mit Tomaten und Schafkäse gestapelt werden...

Suchen musste ich nicht lange - ich wusste, dass es im Buch Mein Meisterwerk von Paul Bocuse zu finden ist: Seite 150 im Kapitel Frühgemüse und mit schönen Fotos versehen.

Das Buch habe ich schon ewig. Es ist 1988 erschienen und ich schätze, dass ich es auch um den Dreh herum gekauft habe. Die Fotos waren für die damalige Zeit fortschrittlich, die Qualität des Buchs schön, die Rezepte (zusammen mit Heinz Winkler entwickelt) vielfältig und interessant.

Die letzten 20 Jahre habe ich das Buch immer wieder gerne in die Hand genommen, allerdings schon ewig nichts mehr daraus gekocht. Daher ist das ein Beitrag für Foodfreaks monatlichen Event DKduW.

Das Rezept ist einfach, allerdings braucht es etwas Zeit, bis man die Auberginenscheiben mit Mehl bestäubt, ausgebacken und gestapelt hat. So schön wie im Buch wurde die Lasagne bei mir nicht, aber sie hat wunderbar geschmeckt.

Dazu habe ich Lammkoteletts gebraten. Ein super Essen!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Lasagne von Auberginen mit Lamm-Koteletts
Kategorien:Gemüse, Aubergine, Lamm, Mediterran, Sommer
Menge:2 Personen

Zutaten

1Aubergine
Meersalz, Pfeffer
1-2Essl.Mehl
4-6Essl.Olivenöl
400-600GrammReife Tomaten
1Essl.Butter
1PriseZucker
8-12BlätterBasilikum, in feine Streifen geschnitten
70-100GrammSchafkäse
EtwasBasilikum zur Dekoration
HLAMM-KOTELETTS
5-6klein.Lamm-Koteletts
EtwasOlivenöl
Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Fleur de Sel

Quelle

Auberginen-Lasagne von Paul Bocuse: Mein Meisterwerk,
leicht angepasst. Lamm Standardrezept.
Erfasst *RK* 04.07.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Auberginen waschen und den Stielansatz entfernen. Die Auberginen der Länge nach in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Von jeder Seite mit Salz und Pfeffer würzen und die Scheiben in Mehl wenden. In einer heißen beschichteten Pfanne mit 3-5 EL Olivenöl auf jeder Seite rasch anbraten.

Herausnehmen und auf Küchenpapier legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird.

Den Stielansatz von den Tomaten keilförmig herausschneiden, die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten, halbieren, entkernen. Diesen Schritt kann man auch weg lassen, wenn man nichts gegen Tomatenhaut und -kerne hat. Die Tomatenhälften vierteln.

Butter erhitzen, die Tomaten darin andünsten und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Die Basilikumstreifen sowie den zerbröckelten Schafskäse untermischen und beiseite stellen.

Nun abwechselnd die Auberginenscheiben und die Tomaten-Schafkäse- Masse zu vier bis fünf Lagen übereinanderschichten, so daß pro Person aus einer halben Aubergine eine Lasagne entsteht.

In eine feuerfeste Form setzen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und ca. 4-5 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad überbacken.

Währenddessen die Lamm-Koteletts in heißem Öl in einer Pfanne von beiden Seiten je ca. 2 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu der Auberginen-Lasagne servieren. Mit Basilikum dekorieren.

=====


Wenn man das Fleisch weg lässt und ein frisches Baguette dazu isst, hat man ein leckeres vegetarisches Gericht.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Erdbeer-Ananas-Smoothie

Kürzlich gab es wunderbare geschmackvolle Erdbeeren und eine gut riechende Ananas. Daraus habe ich mit etwas Orangensaft einen leckeren Fruchtsaft gemixt.

Einfach herzustellen und schön in der Konsistenz. Ein vitaminreicher, wohlschmeckender Start in den Tag!
























==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Erdbeer-Ananas-Smoothie
Kategorien:Getränke, Obst, Frühstück, Frühling, Sommer
Menge:2 Gläser

Zutaten

2-3HandvollErdbeeren
1/4-1/2Ananas
Orangensaft zum Auffüllen

Quelle

Erfasst *RK* 18.06.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Ananas schälen und in grobe Stücke schneiden. Zwei schöne Stücke beiseite legen. In ein Rührgefäss geben. Erdbeeren bis auf 2 schöne Früchte und den Orangensaft dazugeben und alles gut pürieren.

In Gläser füllen, mit den Früchten dekorieren.

=====

Montag, 29. Juni 2009

Nachgekocht: Basilikumsuppe

Vor einiger Zeit hatte ich bei Özgül im Blog Soframız.de eine interessante Suppe mit Basilikum gesehen. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, wie die Kombination aus Milch, Basilikum und Tomate schmeckt und Özgül schlug vor, ich solle sie doch einfach ausprobieren. :-)

Leider waren die Schnecken im Garten schneller und ohne Basilikum schmeckt eine Basilikumsuppe nicht - so dauerte es etwas, bis ich wieder Basilikum gekauft habe und die Suppe nachkochen konnte.

Nur wenig improvisiert habe ich, die Mengen eher abgeschätzt und das halbe Quantum zubereitet. Das gab dann zwei kleine Schälchen, ideal als leichter Mittagsimbiss.

Die Suppe schmeckte uns sehr gut, schön leicht, irgendwie sommerlich und angenehm nach Basilikum. Lecker!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Sommerliche Basilikumsuppe
Kategorien:Suppe, Creme, Kräuter, Sommer
Menge:1 Rezept

Zutaten

1BundLauchzwiebeln
2Teel.Pflanzenöl
1Teel.Mehl
250mlFettarme Milch
600mlGemüsebrühe
1BundBasilikum
4Tomaten
4Essl.Saure Sahne
Salz und Pfeffer

Quelle

Rezept von Özgül
http://soframiz.de/ger/rezepte/suppen/basilikum-suppe/
Erfasst *RK* 13.06.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Lauchzwiebel in Ringe schneiden und in erhitztem Öl kurz andünsten. Mehl darüber stäuben und mit Milch und Gemüsebrühe unter Rühren ablöschen. Basilikum bis auf einige Blätter für die Dekoration fein hacken, zur Suppe geben und alles pürieren.

Tomaten kreuzweise einritzen, überbrühen, häuten, in Würfel scheniden, mit der sauren Sahne in die Suppe geben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit restlichem Basilikum bestreut servieren.

Anmerkung Barbara: Sehr schöne, leichte, angenehme Suppe für sommerliche Tage. Der Geschmack des Basilikums kommt gut zur Geltung, die Tomaten ergänzen den Geschmack. Lecker.

=====


Ich hatte mit dem Stabmixer püriert und die Suppe dabei etwas schaumig geschlagen, was eine schöne Konsistenz gab.

Freitag, 26. Juni 2009

Kleine Rosentörtchen

Seit einem Jahr kümmern Sus und ich uns gemeinsam um die Garten-Koch-Events. Sus meinte, dass es daher - und um 37 Events zu feiern! - jetzt an der Zeit für einen Rosenstrauß sei!

Garten-Koch-Event Juni 2009 - Rosen [30. Juni 2009]
Finde ich auch. :-)

Thema für diesen Juni sind also Rosen. Auf unserer Spielwiese wachsen (noch?) keine, also musste ich mir anders behelfen. Zum Glück habe ich Rosenöl und Rosengelée im Haus.

Damit habe ich etwas experimentiert und aus Biskuit, Rosenmarzipan und Rosenbuttercreme kleine Törtchen gezaubert, die bei dem kalten Juniwetter Kalorien und wärmenden Genuss auf die Spielwiese gebracht haben und zudem exzellent schmeckten.

Der Gärtner ist absolut begeistert davon und kann gar nicht genug kriegen. :-)

Als Dekoration macht sich eine Rose sicherlich besser - ich hatte eine Jasminblüte und eine Weigelie, die zumindest farblich gut passen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kleine Rosentörtchen
Kategorien:Backen, Torte, Biskuit, Buttercreme, Rose
Menge:4 bis 6 Törtchen

Zutaten

HBISKUITBODEN
4Eier, getrennt
3Essl.Kaltes Wasser
170GrammZucker
80GrammMehl
80GrammSpeisestärke
1Teel.Backpulver
HMARZIPAN
200GrammMandeln
50GrammPuderzucker
3-5TropfenRosenöl (oder Rosenwasser, dann etwas mehr)
HBUTTERCREME
250mlMilch
2-3TropfenRosenöl
20GrammSpeisestärke
1-2Essl.Zucker
125GrammButter; zimmerwarm
EtwasPuderzucker; evtl.
2Essl.Grenadinesirup
HAUSSERDEM
3-4Essl.Rosengelée
HDEKORATION - WER HAT
EinigeRosenblätter

Quelle


eigenes Rezept

Erfasst *RK* 23.06.2009 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Biskuit und Marzipan kann man natürlich auch kaufen oder nach anderen Grundrezepten zubereiten. Wer sie selber machen möchte, am besten am Vortag damit anfangen. Biskuit lässt sich besser verarbeiten, wenn er ein oder zwei Tage ruhen durfte.

Für den Biskuit en Boden einer Springform mit Papier auslegen. Eiweiß und das kalte Wasser mit den Quirlen des Handrührgerätes zu sehr steifem Schnee schlagen. Er soll luftig und zugleich fest genug sein, so dass ein Messerschnitt darin sichtbar bleibt. Dann den Zucker unter ständigem Weiterschlagen langsam einrieseln lassen und weiterrühren, bis es nicht mehr knirscht.

Eigelb auf niedrigster Stufe unterziehen, bis vom Eigelb nichts mehr zu sehen ist. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und sieben, zur Eimasse geben und mit einem großen Schneebesen kurz unterheben. Dabei nicht rühren, sondern den Schneebesen durch beide Schichten ziehen, über der Handkante abschlagen und neu ansetzen.

Die Masse sofort in die Springform füllen und glattstreichen. Form in den Backofen schieben, auf Gas Stufe 2/180°C/Umluft 160°C schalten und etwa 35-40 Minuten backen. Nach 35 Minuten ein Holzstäbchen in die Kuchenmitte stechen und herausziehen. Bleibt kein Teig daran haften, ist der Boden fertig, sonst noch etwa 5 Minuten backen.

Tortenboden mit einem Messer vorsichtig vom Formrand lösen. Springformrand entfernen und den Tortenboden auf ein Kuchengitter stürzen. Papier abziehen (falls das schwer geht, etwas kaltes Wasser darauf träufeln und dann abziehen) und den Tortenboden auskühlen lassen.

Für das Marzipan die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen und abgießen. Schälen - das geht ganz einfach mit den Händen, die Mandelhaut flutscht quasi von den Mandeln weg. Die Mandeln etwas trocknen lassen.

Puderzucker in einen Mixer oder Blitzhacker (ich nehme eine Moulinette, das funktioniert perfekt) geben und kurz durchmixen, so dass er bröselig ist. Mandeln dazugeben und alles gut durchhacken. Etwas Rosenöl dazu geben und alles zusammen zu einer geschmeidigen Masse hacken lassen. Mit den Händen zusammendrücken, so dass man einen Marzipanberg erhält. In Frischhaltefolie packen und durchziehen lassen.

Für die Buttercreme einen Pudding kochen: Dafür Milch bis auf 3-4 Esslöffel aufkochen lassen. Diese 3-4 Esslöffel kalte Milch mit Speisestärke und Rosenöl verrühren. Sobald die Milch kocht, kurz vom Herd nehmen, die angerührte Masse unterrühren (das geht am besten mit einem Schneebesen) und wieder auf den Herd stellen. Kurz blubbern lassen, damit die Speisestärke die flüssige Masse zu einem festeren Pudding macht. Abkühlen lassen.

Die zimmerwarme Butter mit dem Rührgerät weißschaumig schlagen. Löffelweise den abgekühlten Pudding (der eher kühler als die Butter sein sollte, sonst gerinnt die Creme!) unterrühren. Nach Geschmack mit etwas Puderzucker und Grenadine vermischen.

Nun hat man alle Komponenten zubereitet: Biskuit, Marzipan und Buttercreme.

Aus dem Biskuit (bzw. dem Rest vom Biskuit, den der Kater übrig gelassen hat...) mit Hilfe eines Glases runde Küchlein ausstechen. Diese quer halbieren oder dritteln, so dass man aus einem Küchlein 2-3 Biskuitscheiben erhält. Man kann zwei- oder dreistöckige Törtchen zubereiten. Auf die jeweils untere Biskuitscheibe etwas Rosengelée verteilen, darauf etwas Buttercreme geben, einen weiteren Biskuitboden darauf, wer mag, noch etwas Rosengelée, Buttercreme und eine weitere Biskuitscheibe. Auf die oberste Biskuitscheibe kommt ein Hauch von Buttercreme. Mit allen Törtchen so verfahren.

Das Marzipan mit Hilfe einer Frischhaltefolie ausrollen. Falls es bröselt, etwas Buttercreme unterkneten. Nun kann man mit dem Glas Scheiben ausstechen und diese auf die Törtchen legen oder man macht größere Kreise, mit denen man die Törtchen komplett umhüllen kann.

Die Törtchen kann man nun noch nach Geschmack verzieren, z.B. mit frischen Rosenblättern, Marzipanrosen, usw.

Varianten:

Statt Buttercreme kann man auch einfach Sahne schlagen, mit etwas Grenadine und Rosenöl parfümieren und die Törtchen damit füllen.

Statt Rosenöl kann man auch mit Rosenwasser hantieren. Es ist weniger intensiv, daher die Mengen etwas erhöhen.

Man kann natürlich auch Herzchen o.ä. statt der Kreise ausstechen.

=====