Mittwoch, 23. April 2014

Ravioli mit Bärlauch-Spargel-Füllung und confierten Tomaten

Letzte Woche bekam ich in einem Restaurant eine Kombination aus Bärlauch, Spargel und Frischkäse auf Bruschetta, was angenehm frühlingshaft frisch und lecker schmeckte.

Mit diesem Geschmack im Mund fing ich am Ostermontag an zu improvisieren. Außerdem war mir danach, endlich mal wieder Pasta selber zu machen. Was lag also näher, diese Zutaten als Füllung für selbstgemachte Ravioli zu verarbeiten?!

Ravioli mit Bärlauch-Spargel-Füllung und confierten Tomaten

Dazu wollte ich ein paar Cocktailtomaten, die in der Speisekammer lagerten, als rote Farbtupfen und geschmackliche Ergänzung. Während ich mir noch überlegte, ob ich diese eher in der Pfanne oder im Backofen erwärmen sollte, stieß ich bei Kochpoetin Eva auf confierte Tomaten, die sie zu ihrer Version von Oster-Ravioli zubereitete bzw. zubereiten ließ. Perfekt, da musste ich gar nicht mehr länger suchen.

Zubereitung confierte Tomaten

Den Ravioliteig habe ich nach dem erprobten Rezept von vor zwei Jahren gemacht (mein eigenes Blog ist inzwischen meine Haupt-Fundgrube, wenn ich koche), nach dem Grundrezept von Ariane.

Zubereitung Pastateig

Die Füllung habe ich improvisiert, Bärlauch, Spargel, Frischkäse, Parmesan, Ei und ein Hauch Zitronenzeste, damit Ganze schön frühlingsfrisch wird. Alles zusammen rühren, abschmecken, fertig.

Zubereitung Ravioli mit Bärlauch-Spargel-Füllung

Es ist super geworden, die Ravioli haben uns total gut geschmeckt und die confierten Tomaten ergänzten sie ganz himmlisch. Ein perfektes Essen!

Zubereitung Ravioli mit Bärlauch-Spargel-Füllung

Und wieder mal der Vorsatz, Pasta öfter selbst zu machen. Es ist wenig Aufwand und schmeckt einfach genial!!!

Ravioli mit Bärlauch-Spargel-Füllung und confierten Tomaten

Hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Ravioli mit Bärlauch-Spargel-Füllung und confierten Tomaten
Kategorien: Teigware, Teigtasche, Spargel, Bärlauch, Frühling
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H RAVIOLI-TEIG
100GrammMehl Type 405
60GrammSpätzlemehl oder doppelgriffiges Mehl
40GrammHartweizengrieß
1/4-1/2Teel.Salz
2Teel.Olivenöl
2Eier (Größe M oder L)
EtwasWasser oder Mehl; evtl.
H FÜLLUNG
1-2HandvollBärlauch
1Zitrone; nur die Schale
1-2groß.Weiße Spargelstangen
100GrammFrischkäse, Ziegenfrischkäse oder Ricotta
1Ei; getrennt
50GrammParmesan
Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver
H CONFIERTE TOMATEN
250GrammCherry-Tomaten
2Essl.Olivenöl; ca.
Salz
Gemahlene Vanille
Puderzucker

Quelle

inspiriert von Blogeinträgen bei Kochpoetin und Tra
dolce ed amaro, Links s.u. und einer Vorspeise kürzlich
Erfasst *RK* 21.04.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für die confierten Tomaten den Backofen auf 130°C vorheizen. Tomaten halbieren, die Schnittlächen in Olivenöl tauchen und die Tomatenhälften in eine backofenfeste Form legen. Leicht salzen, mit etwas gemahlener Vanille und einem Hauch Puderzucker bestreuen. Im Backofen für 1,5 bis 2 Stunden garen lassen.

Aus den Zutaten für den Nudelteig einen Teig kneten, das geht gut mit dem Knethaken der Küchenmaschine. Zu einer Kugel formen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung Bärlauch fein hacken, Zitronenschale abreiben oder mit dem Zestenreißer lösen und fein hacken. Spargelstange(n) grob reiben oder mit dem Messer fein hacken. Bis auf Eiweiß alles in eine Schüssel geben und verrühren, so dass eine halbwegs homogene Masse entsteht. Wer mag, kann ein wenig vom Bärlauch und den Zitronenzesten beiseite legen und am Schluss über das Gericht streuen.
Das Eiweiß leicht mit einer Gabel zerschlagen und in einem kleinen Schüsselchen mit einem Backpinsel bereit stellen.

Den Teig nochmal mit den Händen etwas durchkneten und dann entweder mit einem Wellholz, einer sauberen Flasche oder mit einer Nudelmaschine dünn ausrollen. Bei meiner Nudelmaschine schmecken die Ravioli am besten, wenn ich Stufe 4 als Endstufe einstelle; zuvor geht der Teig einige Male durch Stufe 0, 1, 2 und 3. Falls er etwas auseinander fällt, mehr Mehl zugeben.

Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und leicht zum Kochen bringen, salzen.

Den Teig entweder auf der Arbeitsplatte auslegen, Füllung darauf streichen, zusammen klappen und mit einem Teigroller o.ä. teilen. Oder man macht es wie ich mit diesen Teigformern (Ravioliformen o.ä. geht auch), dahinein legt man etwas Teig, gibt jeweils ca. einen Teelöffel der Bärlauch-Spargel-Füllung hinein, pinselt die Ränder mit Eiweiß ein und klappt die Form zusammen. Darauf achten, dass man die Ränder gut zusammen drückt, sonst gehen die Ravioli beim Kochen auf. Restlichen Teig zusammen kneten und wieder ausrollen. So verfahren, bis alles aufgebraucht ist.

Die Ravioli in das siedende (nicht sprudelnd kochende!) Salzwasser legen und ein paar Minuten garen, bis sie oben schwimmen und noch Biss haben. Herausfischen und in der Form mit den confierten Tomatenhälften schwenken.

Wer hat, noch einen Rest Bärlauch, Zitronenzeste und Parmesan darüber geben. Genießen!

Quellen: http://kochpoetin.wordpress.com/2014/04/20/ein-oster-ravioli-wunder/ und http://tradolceedamaro. blogspot. de/ 2012/02/tortelli-al-radicchio-tardivo-di.html
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Montag, 21. April 2014

Victor

Über die teilweise sonnigen Ostertage habe ich einen neuen Drink kreiert, der sicherlich einer der neuen Frühlings-Highlights wird. ;-)

Erinnert Ihr Euch an Hugo, der seit einigen Jahren dafür sorgt, dass Holunderblütensirup in großen Mengen produziert und sinnvoll verwendet wird? Mit dem kürzlich hergestellten köstlichen Veilchensirup und Zitrone sowie Melisse habe ich ähnlich improvisiert. Heraus kam ein erfrischendes schmackhaftes Getränk, das ich echt empfehlen kann!

Victor (Veilchen-Melisse-Prosecco-Drink)

Weil mir nichts besseres einfiel, habe ich ihn Victor genannt. Hier das Rezept:


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Victor (Veilchen-Melisse-Prosecco-Drink)
Kategorien: Getränke, Cocktail, Veilchen, Frühling
Menge: 2 Weißweingläser

Zutaten

4Eiswürfel
1/2Zitrone
EinigeBlätter Zitronenmelisseblätter
30-50mlVeilchensirup; je nach Geschmack
EinigeViolette Blüten, z.B. Veilchen o.ä.
200-250mlProsecco zum Aufgießen

Quelle

selbst improvisiert
Erfasst *RK* 21.04.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Melisseblätter am Glasrand entlang quetschen, so dass etwas Aroma bzw. die ätherischen Öle am Glasrand haften. Die Blätter ins Glas geben.

Zitrone achteln und über den Gläsern ausdrücken, so dass etwas vom Saft im Glas landet. Zitronenstücke und Eiswürfel zu den Melisseblättern ins Glas geben. Frische Blüten und Veilchensirup hinzufügen, alles kurz verrühren.

Mit Prosecco aufgießen. Nur ganz kurz umrühren und sofort genießen. Der Drink verliert schnell die Farbe.

Tipp: Alkoholfrei wird der Drink, wenn man den Prosecco durch Sprudelwasser ersetzt.
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Donnerstag, 17. April 2014

Russische Eier frühlingshaft

Zur Osterzeit braucht man ja immer viele Rezepte für die Masse Eier, die man in Deutschland dann kauft oder findet.

Beim Stöbern in der Zeitschrift, die beim Bio-Laden ausliegt, hat mich ein Rezept für russische Eier angelacht. In meiner Kindheit und zuvor war das ja neben Reissalat und Tomaten-Ei-Fliegenpilz Standard auf jeder Party. ;-)

Russische Eier mit Staudensellerie und Sauerampfer

Ich erinnere mich sogar, dass ich auch mal welche gemacht hatte, oder eher meine Mutter und ich habe geholfen. In der klassischen Variante und ich durfte die feine Füllung in die Eihälften spritzen und das Ganze dekorieren. Das ist lange her.

Dies hier ist eine moderne Variation mit Sellerie und Apfel, die schön zum Frühling passt und zeitgemäß leichter daher kommt. Ich habe sie mit frischem Sauerampfer aus dem Garten aufgepeppt, in der Mayonnaise und als Deko.

Zubereitung Russische Eier

Ideal auch geeignet für einen Oster-Brunch!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Russische Eier mit Staudensellerie und Sauerampfer
Kategorien: Vorspeise, Kalt, Ei, Ostern
Menge: 8 Halbe Eier

Zutaten

4Eier Größe L
1StangeStaudensellerie
1/2Apfel
1Essl.Zitronensaft
1Essl.Sauerampfer-Mayonnaise (oder normale)
1-2Teel.Sahnemeerrettich
1-2Essl.Saure Sahne oder Schmand
2Teel.Senf
Salz, Pfeffer
2Essl.Sauerampfer (wer hat, auch Selleriegrün); gehackt

Quelle

nach Schrot&Korn 04/2014 Russische Osterrezepte
etwas abgewandelt
Erfasst *RK* 13.04.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eier hart kochen (ein Loch in das flachere Ende stechen und 10 Minuten in leicht kochendem Wasser kochen), mit kaltem Wasser abschrecken und pellen. Abkühlen lassen.

Inzwischen Staudensellerie und Apfel fein würfeln. Mit Zitronensaft mischen.

Sauerampfer-Mayonnaise mit Meerrettich, saurer Sahne und Senf verrühren. Sellerie- und Apfelwürfel untermischen.

Die Eier längs halbieren und die gekochten Eiweißhälften auf einen Teller setzen. Das Eigelb herauslösen und hacken. Unter die Füllung rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. In die Eier füllen und mit frischen Kräutern dekoriert anrichten.

Bei mir bleibt einiges an Füllung übrig. Diese kann man dazu reichen, quasi als Salat oder Dekoration. Sie schmeckt auch sehr lecker auf Brot.
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So sah das dann auf meinem Teller aus:

Russische Eier
Ich finde die Zeitschrift gut und habe daraus schon öfter etwas nachgekocht, was meist ganz lecker war. So auch diesmal. Mir hat's geschmeckt!

Die Rezepte der Schrot und Korn gibt es auch online, dieses findet sich hier.

Dienstag, 15. April 2014

Weißer Schokopudding mit Jostabeeren und einem Hauch Tonkabohne

Petra von Obers trifft Sahne fragt nach unseren Lieblingslöffeln bzw. unserem Lieblingslöffelessen. Ein Thema, das sehr ergiebig ist: Manche Blogger fischen ihre Lieblingslöffel aus den Tiefen ihrer Schränke oder schwelgen in Erinnerungen an Löffelgerichte der Kindheit. Schön zu lesen.

Ich mache es wieder ganz profan: Bei mir zuhause gibt's keine silbernen Erbstücke, sondern zweckmäßige Löffel in Groß und Klein, und am liebsten nasche ich damit. :-)

Gerne auch mal direkt aus dem Kühlschrank oder Vorratsschränken. Dafür verwende ich die kleinen Löffel, also die Kaffeelöffel. Und am liebsten mag ich etwas Süßes, selbst zubereitetes.

Weißer Schokopudding mit Jostabeeren und einem Hauch Tonkabohne

Für Petra habe ich einen Schokopudding gemacht. Soul-Food pur, mit weißer Schokolade, mit einem Schub Vitamin C durch aufgetaute Beeren. Den Pfiff dabei gibt ein Hauch Tonkabohne, weil ich finde, dass das super passt und die ganze Küche danach riecht.

Wer keine hat, kann auch Vanille nehmen. Oder das Gewürz einfach weg lassen.

Zubereitung Weißer Schokopudding

Pudding - oder eigentlich Flammeri - ist ganz einfach zuzubereiten und ich verstehe nicht, warum man dafür ein Päckchen kaufen muss: Speisestärke hat man immer im Haus, Milch und Zucker braucht man auch beim Päckchen und auf die Zutaten, die sich in den Päckchen verstecken, kann ich gut verzichten.

Selbstgemachter Vanillepudding ist nicht gelb, und wenn man Pudding selbst macht, ist man mit Aromen flexibler und kann mal etwas neues ausprobieren.

Hier mein Rezept, das man auch gut abwandeln kann. Dunkle Schokolade, ein wenig Kakaopulver, Himbeeren und Vanille sind z.B. eine super Variante.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Weißer Schokopudding mit Jostabeeren und einem Hauch Tonkabohne
Kategorien: Süßspeise, Kalt, Jostabeere
Menge: 2 bis 4 Portionen

Zutaten

500mlMilch
50GrammWeiße Schokolade
2geh. ELSpeisestärke
2-3Teel.Zucker
150GrammJostabeeren; frisch oder tiefgekühlt
1HauchTonkabohne; frisch gerieben

Quelle

Pudding Standard, Rest improvisiert
Erfasst *RK* 09.04.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

5-6 Essl. Milch zusammen mit der Speisestärke und dem Zucker verrühren und beiseite stellen.
Den Rest der Milch zusammen mit der Schokolade, in Stücke gebrochen, in einem Topf erhitzen. Umrühren, damit die Schokolade schmilzt. Tonkabohne dazu reiben. Zum Kochen bringen.

Den Topf vom Herd nehmen und die angerührte Speisestärke-Milch- Zucker-Mischung mit Hilfe eines Schneebesens unter die Schokomilch rühren. Zurück auf den Herd stellen und nochmal zum Kochen bringen, so dass alles schön blubbert. Dabei rühren. Durch das Kochen bindet die Speisestärke und der Pudding wird fest.

Die Beeren unterheben und alles etwas abkühlen lassen. Der Pudding schmeckt warm, lauwarm und abgekühlt.

Info: Eigentlich ist dies kein Pudding, sondern ein Flammeri. Umgangssprachlich sagt man Pudding, deshalb habe ich diesen Begriff gewählt.
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Davon ein Löffelchen in den Mund und ablecken. Und noch ein Löffelchen genießen. Und noch ein Löffelchen... :-)

Danke Petra für das schöne Thema und Zorra für die Events an sich.

Blog-Event XCVII - Lieblingslöffelessen (Einsendeschluss 15. April 2014)

Sonntag, 13. April 2014

Murks nachgebessert: Mohn-Brioche

Ja, es gibt viel zu wenig Murks auf der Spielwiese. Ich weiß, dass einige gerade darauf warten, und im wirklichen Leben gibt es bei mir natürlich auch viel viel mehr Murks, als ich hier unterbringen könnte... ;-)

Meist reicht dann die Zeit nicht, etwas murksiges zu verbloggen, oder es ist einfach nicht so interessant.

Mohn-Brioche


Diesmal war der Grund für den Murks meine Müdigkeit, Unkonzentriertheit und Faulheit. Vor gut zwei Wochen hatte ich beim Surfen ein interessantes Rezept mit einem wunderschönen Fotos gefunden, bei Tina, die eine Mohnbrioche zum Frühstück gebacken hatte.

Das wollte ich auch, also habe ich spät abends losgelegt, damit die Brioche so kurz vor dem Einschlafen fertig ist und am nächsten Früh abgekühlt aber noch frisch verhaftet werden kann. Gute Idee. Eigentlich...

Beim Lesen des Rezepts fiel mir nämlich nicht auf, dass die Backzeit nicht passen kann. Außerdem stand da plötzlich etwas von "in den Förmchen", was auf kleine Formen hinweist.


Auf dem Foto von Tina sah es aber nach einer großen Brioche aus, der Rest der Anleitung, wie man den Teig in die Form packt usw., klang auch so und ich hatte eine große Form und nicht mehrere kleine.

Mit einem wachen Geist wäre mir das aufgefallen, ich hätte evtl. nochmal nachgeschaut, wie lange ich meine Brioche im Ofen habe und das Gebäckstück nicht nur 20-25 Minuten, sondern doppelt so lange gebacken. So sah die Brioche von außen zwar schön aus, die Randbereiche schmeckten auch gut, aber innen war das Ganze leider teigig und ungenießbar.

Das ist ein Foto von meinem ersten Versuch. Wenn man genau hinschaut, sieht man das teigige, ungebackene in der Mitte. Nochmal in den Backofen schieben und nachbacken bringt nichts. Glaubt mir. :-)

Also ging der Großteil der Brioche in die Tonne. Da der Rest jedoch so lecker war, habe ich gestern einen zweiten Versuch unternommen. (Draufklicken vergrößert die Fotos, dann sieht man die Zubereitungsschritte.)

Zubereitung Mohn-Brioche

Diesmal hat es geklappt!

Mohn-Brioche

Und hier drunter noch ein Detail. Schön lockerer Hefeteig.

Mohn-Brioche

Für den Mitesser hätte es den Mohn nicht gebraucht, während ich das Knackige der Mohnkörnchen sehr mag.

Der Touch Zitronenschale im Teig gefällt mir auch gut, ich finde den Geschmack schön abgerundet. Das gibt's mal wieder!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Mohn-Brioche
Kategorien: Backen, Hefeteig, Mohn, Frühstück, Ostern
Menge: 1 Briocheform*

Zutaten

20GrammFrische Hefe (oder 1 Beutel Trockenhefe**)
100mlMilch; lauwarmrm
35-40GrammZucker
1Essl.Vanillezucker
170GrammButter; zimmerwarm
1Biozitrone; fein abgeriebene Schale
4Eier (Größe M); zimmerwarm
340GrammMehl***
40GrammMohn
100GrammMehl
H AUSSERDEM
EtwasButter für die Form
EtwasMehl zum Kneten
1Eigelb zum Bestreichen

Quelle

nach http://tinastausendschoen.blogspot.de/2014/03/oui-
cherie-mohnbrioche-zum-fruhstuck.html, etwas abgeändert,
vor allem die Backzeit. Ähnlich auch gefunden bei http://
www.livingathome.de/essen_geniessen/rezepte/detail.
html?rezeptid=25232
Erfasst *RK* 28.03.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Milch erwärmen (maximal lauwarm) und die Hefe in die Milch bröckeln. 1 Teel. von der Zuckermenge unterrühren. Beiseite stellen, am besten an ein warmes Plätzchen.
Den restlichen Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und die Butter in die Küchenmaschine geben und so lange rühren, bis die Masse weißlich cremig geworden ist. Nacheinander kurz die Eier unterrühren, so dass die Masse sich gut vermischt.

340 Gramm Mehl mit dem Mohn mischen und zusammen mit der Hefemilch unter den Teig rühren oder kneten. Den Hefeteig zugedeckt (z.B. Frischhaltefolie oder Geschirrhandtuch) an einem warmen Ort ca. 1 - 2 Stunden gehen lassen.

Die Briocheform einbuttern und bereit stellen. Backofen auf 180°C, Umluft 160°C oder Gas Stufe 2-3 vorheizen.

Jetzt bekommt der Teig den Rest vom Mehl. Dafür entweder den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmal kräftig durchkneten, ca. 2-3 Minuten lang, dabei die restlichen 100 Gramm Mehl unterkneten. Oder alternativ den Knethaken an die Küchenmaschine oder den Handrührer montieren und damit das Mehl unter den Hefeteig kneten lassen.

Von dem Teig ca. ein Viertel abtrennen und daraus eine Rolle formen.

Die restlichen Dreiviertel des Teigs in die Briocheform geben. Aus der Rolle 6 gleichmäßige Stücke abschneiden und daraus Kugeln formen. Diese auf den restlichen Teig setzen und leicht andrücken.
Eigelb verquirlen und die Brioche damit bepinseln. Backform auf die 2. Schiene von unten geben und ca. 45 - 50 Minuten backen.

Nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend vorsichtig stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tipps:

* Alternativ kann man auch kleine Brioches machen, entweder mit kleinen Brioche-Formen oder auch in Muffins-Blechen. Die Backzeit entsprechend anpassen, ca. 20 Minuten backen. Wer keine große Briocheform hat, kann auch eine normale Kastenform verwenden; das hat den Vorteil, dass man danach schöne Scheiben abschneiden kann.

** Wer Trockenhefe verwendet, kann diese auch direkt mit der Mehl- Mohn-Mischung vermischen und verwenden. Die Milch trotzdem erwärmen, ohne Zucker, und unter den Teig kneten.

*** Es eignet sich z.B. Weizenmehl Type 405. Ich habe auch einmal 60 Gramm frisch gemahlenen Dinkel verwendet, den Rest Weizenmehl Type 405.
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Mohn-Brioche
Hier noch mit etwas Butter und Honig beschmiert, vom Frühstück heute morgen.

Mit dieser leckeren Mohn-Brioche spiele ich Pingpong, sie darf nämlich zurück zu Tina, die bis Ostermontag ein Oster-Blogevent durchführt. Die Mohn-Brioche ist wie geschaffen für einen Oster-Brunch, finde ich!


Ich hoffe, Ihr baut keinen Murks beim Nachbacken! ;-)

Freitag, 11. April 2014

Veilchensirup

Zurzeit grünt und blüht alles. Dieses Frühjahr war, seitdem ich zurück bin, schön warm und trocken, ein schöner März. Gerade allerdings ist es wieder kühl und es nieselt. Trotzdem ist es bunt, Aprilwetter eben.

VeilchensirupIch finde es immer ganz interessant, die Fotos der Vorjahre zu beobachten und zu sehen, was wann blüht und was sich im Garten tut. So ist das Blog nicht nur meine Spielwiese, sondern auch eine Art Garten-Tagebuch.

Dieses Jahr gab es wieder massenweise Veilchen, die ab März die Wiese verschönern. Die letzten Jahre hatte ich es verpasst, damit etwas anzustellen und habe sie nur als essbare Dekoration verwendet, wie z.B. hier und hier.

Zubereitung Veilchensirup

Vor anderthalb Wochen wurde ich aktiv und habe einen Kelch mit Blüten gefüllt und mit selbstgekochtem Zuckersirup übergossen.

Zubereitung Veilchensirup

Die folgenden Tage habe ich immer mal darin gerührt, um die Veilchenblüten gut zu baden, so dass sie ihr Aroma langsam an den Sirup abgeben können.

Selbstgemachter Veilchensirup

Im Laufe der Tage wurde der Sirup dann schön rosa und vor ein paar Tagen habe ich ihn abgesiebt, aufgekocht und abgefüllt.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Veilchensirup
Kategorien: Getränke, Sirup, Blüten, März
Menge: 500 Ml Sirup ca.

Zutaten
500mlWasser
500GrammZucker
1ScheibeZitrone
1Kanne voll Veilchenblüten, frisch gepflückt (Volumen ca. 0,5-0,7 Liter)

Quelle

angelehnt an das Rezept von Kräuterfrau Annette
Zimmermann aus Grebenstein, gefunden bei http://www.hr-
online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=
80459&key=standard_document_48183707, etwas abgeändert
Erfasst *RK* 07.04.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wasser und Zucker zusammen in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Dabei sollte sich der Zucker lösen und ein dickflüssiger Sirup entstehen. Die Zitronenscheibe halbieren oder vierteln und dazu geben. Umrühren und etwas abkühlen lassen.

Währenddessen die Veilchen pflücken.

Die Veilchen in den lauwarmen Sirup rühren. Abdecken und 3-5 Tage an einem sonnigen Ort ziehen lassen, dabei täglich schütteln oder umrühren. Der Sirup wird mit der Zeit rosafarben.

Sirup durch ein Sieb geben, in dem ein Küchenkrepp liegt, so dass die Blüten und andere Schwebeteile abgefiltert werden. In einem Topf kurz aufkochen, dann in eine vorher mit kochend-heißem Wasser ausgespülte Flasche füllen und verschließen.

Tipps:

Veilchen am besten am Vormittag pflücken, nachdem der Tau abgetrocknet ist, aber die Sonne die Veilchen noch nicht zu sehr ausgetrocknet hat.

Der geöffnete Sirup hält sich an einem kalten Ort oder im Kühlschrank ein paar Wochen.

Veilchensirup schmeckt gut in Mineralwasser oder auch in trockenem Weißwein oder Sekt. Man kann damit Desserts, Cremes, Eis oder Getränke parfümieren, auch Milchshakes oder Smoothies. Der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.
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Er schmeckt blumig veilchenmäßig, leicht nach Parfum und frühlingshaft.

Bei uns wachsen noch Veilchen, allerdings ist ihre Zeit bald vorbei. Es wird also Zeit, wenn Ihr auch welchen machen wollt. :-)

Montag, 31. März 2014

Champigons in Weißweinsauce

Heute gibt's gleich einen zweiten Beitrag, weil mir der Monat davon läuft...

Eigentlich wollte ich gar nicht bei so vielen Blog-Events mitmachen (ich war auch erst in der zweiten Märzhälfte wieder im Besitz einer Küche) aber da ich Spinat so mag, sich das mit dem Winter-Soulfood von selbst ergeben hatte und ich zufällig etwas Spanisches gemacht hatte, bleibt mir ja nichts anderes übrig. ;-)

Champiñones en salsa de vino blancoHier also mein erster Beitrag für die Vegetarische Weltreise, bei der ich die letzten zwei Stationen verpasst hatte und bei der es im März um Spanien ging.

Von mir gibt's Champigons in Weißweinsauce. Die schmecken anders als die bekannteren Champignons mit Sherry, säuerlicher, nicht so samtig, aber auch sehr lecker.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Champiñones en salsa de vino blanco
Kategorien: Vorpeise, Tapa, Pilz, Spanien
Menge: 1 Tapas-Portion

Zutaten
4-8mittl.Champignons
1-2Essl.Olivenöl
1Knoblauchzehe; gehackt
150mlWeißwein; ca.
1Essl.Petersilie; gehackt
Salz, Pfeffer

Quelle

irgendwo mal so ähnlich gegessen, improvisiert
Erfasst *RK* 31.03.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Champignons in Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Champigons darin anbraten, dabei immer wieder mal umrühren.

Knoblauch und Wein zufügen und die Temperatur zurückschalten. Abdecken und einige Minuten schmoren lassen. Den Deckel abheben und weiter leicht köcheln lassen, bis der Großteil der Flüssigkeit verdampft ist.

Mit Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die spanisch angehauchten Champignons in Weißweinsauce schmecken warm, lauwarm und kalt, pur, zu anderen Tapas und zu frischem Weißbrot.
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Mein Beitrag für die Spanien-Etappe der vegetarischen Weltreise bei Tomateninsel.de.

Vegetarische Weltreise - Spanien

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