Dienstag, 27. Mai 2008

Lachs mit Broccoli und Gorgonzola

Hier ist wieder eines unserer improvisierten Gerichte:

Ein Blick in Kühlschrank und Speisekammer förderten Broccoli und Gorgonzola zutage. Mit Pasta ist das einer unserer Standards, das war mir aber zu langweilig.

Zartweizen mag ich sehr gerne, kürzlich hatte ich eine neue Packung davon gekauft. Ein Blick in die Tiefkühltruhe brachte dann die Abrundung: Lachs. Eigentlich kein Klassiker mit Gorgonzola, aber ich probiere ja immer gerne etwas neues aus... ;-)

Also habe ich den Lachs kräftig angebraten, so dass er eine leichte Kruste bekam. Damit war er kräftig genug, gegen die knoblauch-angehauchte Gorgonzola-Sauce zu bestehen. Das Ergebnis war wirklich ausgesprochen lecker!





















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Lachs auf Zartweizen mit Broccoli-Gorgonzola-Sauce
Kategorien:Fisch, Lachs, Getreide, Gemüse
Menge:2 Personen

Zutaten

2TK-Lachsfilets
140GrammZartweizen (Ebly)
Salzwasser
1Broccoli
EtwasWasser
1-2Knoblauchzehen
1Essl.Olivenöl
150GrammGorgonzola; ca.
100-150mlSahne (evtl. mit Milch strecken)
Salz, Pfeffer
1Rote Chilischote

Quelle

eigenes Rezept

Erfasst *RK* 26.05.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Lachsfilets an- oder auftauen lassen.

Zartweizen nach Packungsanweisung 10 Minuten in Salzwasser kochen.

Währenddessen Broccoli in Röschen und Stücke schneiden, mit wenig Wasser oder Gemüsebrühe aufkochen. Wer mag, danach mit Eiswasser abschrecken oder einfach nur das Wasser abgießen. Evtl. das Wasser mit in die Sauce geben.

Knoblauch hacken, mit Olivenöl anbraten, Gorgonzola und Sahne dazu geben und alles zu einer Sauce köcheln bzw. schmelzen lassen. Würzen und mit dem Broccoli vermischen. Die Chilischote klein schneiden und dazu geben.

Die Lachsfilets in einer beschichteten Pfanne ohne Fett braten.

Zartweizen abgießen, auf Teller verteilen. Broccoli-Gorgonzola-Sauce darüber geben. Den Lachs darauf legen, etwas Sauce darüber geben und genießen.

=====

Montag, 26. Mai 2008

Pfannkuchen mit Pilzsauce

In Berlin gab's gestern mit Pilzen gefüllte Pfannkuchen "zur schnellabendlichen Verköstigung", angeregt von den leckeren Shiitake-Zuckerschoten-Crepes bei Zucker & Salz.

Auf der Spielwiese sind Pfannkuchen die Domäne des Mitkochs (aka Gärtner ;-)). Gestern Abend nach einer 5-tägigen Dienstreise wurde ich damit verwöhnt. Und vor längerer Zeit schon hatte er auch Lust darauf, Pfannkuchen zu machen. Die waren so lecker, dass sie nun auch in den Blog dürfen. In der Speisekammer fanden sich damals noch Champignons und ein hausgeräucherter Vogtländer Schinken.

Also gab es zur schnellabendlichen Verköstigung Pfannkuchen mit einer Pilz-Schinken-Sahne-Sauce. Lecker! :-)



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pilzsauce
Kategorien:Sauce, Pilz, Herzhaft, Schnell
Menge:2 Personen

Zutaten

2-3Essl.Speck, grob geschnitten
EtwasOlivenöl
1Pack.Champignons
1Rote Zwiebel
Salz, Pfeffer, Chili
2-3Essl.Saure Sahne
HZUR VERZIERUNG
Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
Gänseblümchen

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 27.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Speck in einer Pfanne anbraten, beiseite stellen. Pilze und Zwiebeln in Scheiben schneiden, beides in dem Speckfett und etwas Olivenöl anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Den Speck und saure Sahne unterheben. Mit frischem Schnittlauch und Gänseblümchen dekorieren.

Die Sauce passt zu Nudeln oder als herzhafte Füllung für Pfannkuchen. Wer sie für Pfannkuchen etwas dicker mag: Zum Andicken kann man auch einen ersten misslungenen Pfannkuchen unterrühren.

=====


Das Rezept für die Pfannkuchen hatte ich schon einmal gebloggt, allerdings in Kombination mit Spargeln, nicht separat.

Also hier Stefans Rezept für Pfannkuchen:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Grundrezept Pfannkuchen
Kategorien:Pfannkuchen, Herzhaft
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

4Eier
350mlMilch
200Gramm
Mehl Type 405
100GrammWeizen oder 6-Korn-Mischung, frisch feingemahlen*
1Teel.Backpulver
1/2-1Teel.Salz
2-3Teel.
Zucker
50-250mlSprudelwasser oder Bier, nach Bedarf
Butterschmalz zum Ausbacken
HFÜR SCHNITTLAUCH-PFANNKUCHEN
1BundSchnittlauch
1PriseChilipulver
EtwasPfeffer

Quelle


Stefans Rezept
Erfasst *RK* 27.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für die Pfannkuchen die flüssigen Zutaten, d.h. Eier und Milch in eine Schüssel geben. Mit dem Schneebesen kräftig von Hand oder mit dem Schneebesen der Küchenmaschine verrühren, dann Mehl, feingemahlenes Getreide, Backpulver, Salz und Zucker zufügen und alles gut rühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Den Teig ca. 30 Minuten quellen lassen. Nach Bedarf Sprudel oder Bier darunter rühren, bis die Konsistenz so ist, wie man sich das vorstellt - je nachdem, ob man dickere oder dünnere Pfannkuchen lieber mag.

Für Schnittlauch-Pfannkuchen Schnittlauch in Röllchen schneiden und mit den Gewürzen (kann man auch weglassen) unter den Teig heben.

In einer beschichteten Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen, Pfannkuchenteig hineingeben, verteilen und warten, bis der Teig durch ist, wenden und zweite Seite backen. Entweder sofort essen oder auf einem Teller im warmen Backofen sammeln.

* Man kann auch 300 g normales Mehl nehmen, dann eher weniger Flüssigkeit, weil dieses nicht so sehr quillt. Die Quellzeit kann man dann auch reduzieren oder die Pfannkuchen sofort ausbacken.

=====

Montag, 19. Mai 2008

Orangen-Joghurteis

Heute war mir spontan nach Eis. Da noch 2 Orangen herum lagen und Joghurt im Kühlschrank war, habe ich kurzerhand ein Joghurt-Orangen-Eis improvisiert.

Es schmeckt richtig schön cremig-fruchtig und nicht zu süß. Der Testesser und ich sind begeistert.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Orangen-Joghurteis
Kategorien:Süßspeise, Eis, Joghurt, Orange
Menge:1 Rezept ca. 700 ml

Zutaten

2-3Orangen; den Saft
4Essl.Zucker; ca.
2Teel.Agartine (oder 2 Blatt Gelatine)
100mlSahne
300-400mlJoghurt 3,5% Fett; ca.

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 19.05.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zucker mit Orangensaft und Agartine aufkochen, gut durchrühren, etwas verdampfen lassen, dann abkühlen. Falls man Gelatine verwendet, entsprechend der Packungsaufschrift verfahren.

Sahne schlagen, mit Orangensirup und soviel Joghurt mischen, bis man 700 ml Masse hat. Alles in die Eismaschine geben und gefrieren lassen.

Das Eis ist nicht sonderlich süß. Wer es süßer mag, nimmt mehr Zucker. Beim Abschmecken daran denken, dass das gefrorene Eis weniger süß schmeckt als die ungefrorene Masse, man muss also etwas überzuckern.

Als Variation etwas Orangenlikör zugeben. Oder Orangenzesten: Diese dann erst am Ende der Rührzeit zugeben, wenn das Eis fast fertig ist.

=====


So langsam geht die Eiszeit wieder los. Wer Anregungen braucht: Diese Eisrezepte habe ich schon verbloggt.

Dienstag, 13. Mai 2008

Schwedischer Elch

Zurzeit bin ich für ein paar Tage in Schweden. Aus beruflichen Gründen und nicht aus kulinarischem Interesse; aber essen muss man ja auch etwas...

Eines der interessantesten Tiere in Schweden ist der Elch, der als Wild geschossen und natürlich auch in verschiedenster Form gegessen wird.

"Älgskav" ist geschabtes Elchfleisch und in Schweden überall zu kaufen. Ich hatte Elch als recht trocken in Erinnerung und war kein so großer Elchfleisch-Fan. Bis ich dies hier gegessen habe:

Zwiebeln mit Öl anbraten, Älgskav und Pfifferlinge dazu und brutzeln lassen. Dann mit Sahne ablöschen, mit Salz und Pfeffer (und Chili oder was immer man mag) würzen und einköcheln lassen. Dazu Nudeln oder Kartoffeln (das ist typischer schwedisch) und Salat. Schmeckt sehr gut.

Reste lassen sich auch kalt essen oder wieder aufgewärmt auf Polarbrot.

Als Nachtisch mögen die Schweden und ich gerne Vanilleeis mit erwärmter Multebeerenkonfitüre.
Lecker. :-)





Hier noch ein Foto der Region hier:

Donnerstag, 8. Mai 2008

Bratwurst-Bärlauch-Gnocchi

Das gab's bei uns kürzlich als spontanes, unkompliziertes Essen. Es ist auch eine optimale Verwendung für das Bärlauch-Pesto:

Aus einer Bratwurst Klößchen drücken, mit Zucchinistiften anbraten, Bärlauch-Pesto dazu, Gnocchi reingerührt, Parmesan drüber hobeln. Fertig.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gnocchi mit Bratwurstklößchen, Zucchini und Bärlauch-Pesto
Kategorien:Teigware, Knödel, Wurst, Schnell, Frühling
Menge:2 Personen

Zutaten

1groß.Bratwurst
1/2Zucchini
EtwasOlivenöl
Salz, Pfeffer
1Essl.Bärlauch-Pesto
1Pack.Gnocchi aus dem Kühlregal
Salzwasser
Parmesan, frisch gerieben

Quelle

eigenes Rezept

Erfasst *RK* 27.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Aus der Bratwurst kleine Bällchen formen, mit etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne anbraten. Zucchini stifteln und dazu geben. Alles gut anbrutzeln. Am Schluss Bärlauch-Pesto dazugeben.

Gnocchi in Salzwasser gar ziehen lassen. In die Pfanne geben, alles gut unterheben. Mit Parmesan überstreut servieren.

=====


Statt Bärlauch-Pesto schmeckt natürlich auch anderes Pesto, z.B. grünes aus Basilikum oder vielleicht sogar rotes mit getrockneten Tomaten.

Dienstag, 6. Mai 2008

Brotsuppe

Für den aktuellen Blog-Event DKduW bei Foodfreak habe ich mal wieder etwas geschmökert und ein sehr in die Jahre gekommenes Buch gefunden:

Das große Vollkorn Kochbuch von Ingrid Früchtel. Erschienen bei Gräfe und Unzer. Es ist die 3. Auflage, Erscheinungsjahr steht nirgends, 1980er Jahre denke ich. Das Buch habe ich vor vielen Jahren einmal gebraucht gekauft, vom Vorbesitzer sind Anmerkungen drin.

Wie die meisten Vollwertbücher jener Zeit enthält es eine Einleitung mit grundsätzlichen Informationen über z.B. die Grundelemente der Ernährung, Vollwertkost, Blick in die Geschichte, Einkaufstipps oder spezielle Küchengeräte, bevor es mit Grundrezepten weitergeht (Das Kochen von ganzen Getreidekörnern u.ä.) . Danach folgen knapp 100 Seiten Rezepte, vom Frühstücksmüsli über Suppen, Salate, Hauptgerichte, Desserts bis hin zu einem Backteil mit Kuchen, Torten und Brot.

Das Buch habe ich früher gerne als Anregung genommen, allerdings nicht wirklich viel daraus gekocht. Beim Durchblättern fiel mir diesmal das Rezept einer Brotsuppe auf, weil ich noch qualitativ sehr gutes, aber altbackenes Sauerteigbrot übrig hatte.

Okay, Rezept aufgeschlagen und dann natürlich wieder improvisiert, weil ich nur einen Teil der Zutaten im Haus hatte. Dafür habe ich frisches Gemüse und Wildkräuter aus dem Garten verwendet.

Den Geschmack fand ich interessant: Das Brot war noch ziemlich durchzuschmecken, das hätte ich so nicht erwartet. Die Suppe ist optisch kein Genuss und bestimmt auch nicht jedermanns Geschmack. Mir hat sie ganz gut geschmeckt.















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Bäuerliche Brotsuppe
Kategorien:Suppe, Eintopf, Brot, Kräuter, Frühling
Menge:4 Personen

Zutaten

200GrammAltbackenes Vollkornbrot
60GrammButter
2Eigelb
1Teel.Pastetengewürz
1 1/2Teel.Getrockneter Majoran
1Teel.Kräutersalz
1/2Teel.Hefeextrakt
1 1/2Teel.Gemüsebrühwürfel
3/4Ltr.Heißes Wasser
3Essl.Sahne
3Essl.Feingehackte Kräuter (Petersilie, Kerbel,
-- Schnittlauch, Liebstöckel/Maggikraut, im
-- Frühjahr auch Wildkräuter

Quelle

Ingrid Früchtel: Das große Vollkorn Kochbuch
Erfasst *RK* 06.05.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Brot in Stücke schneiden und kurz in kaltem Wasser einweichen. Ausdrücken und im Mixer pürieren.

Die Butter zerlassen. Butter, Eigelb, Pastetengewürz, Majoran, Kräutersalz und Hefextrakt gründlich mit der Brotmasse verrühren.

Die Brühwürfel im heißen Wasser auflösen. Die Brotmischung gut darin verquirlen. Mit der Sahne verfeinern.

Die frischen Kräuter in die heiße Suppe geben und kurze Zeit darin ziehen lassen, aber nicht mehr kochen.

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Pro Person ca. 1345 Joule / 320 Kalorien

=====


Ich habe abweichend vom Rezept etwas Gemüse (Frühlingszwiebel, Knoblauch, Ingwer, Karotte, Kohlrabi) in Olivenöl angebraten, mit Wasser abgelöscht und quasi als Gemüsebrühe köcheln lassen. Gewürzt habe ich mit Salz, schwarzem Pfeffer, Chili und Muskat. An Kräutern habe ich viel Giersch, Brennnessel, Schnittlauch, Oregano und wenig Bärlauch, Sauerampfer, Salbei, Lavendel, Zitronenmelisse, Schafgarbe und Löwenzahn verwendet.

Wie üblich hatte ich im Garten keine Handschuhe dabei: Brennnesseln brennen fast nicht, wenn man beim Ernten beherzt zugreift. :-)

Sonntag, 4. Mai 2008

Mango-Margarita

Der morgige 5. Mai (spanisch: Cinco de Mayo) ist ein wichtiger Feiertag für die Mexikaner. Bei Zorra habe ich davon gelesen, dass Chris von Mele Cotte und das National Mango Board dazu einladen, diesen Tag mit Mango zu feiern.

Da wir heute früh eine wunderbar reife Mango zum Frühstück hatten und eine Hälfte übrig war, wollte ich sowieso etwas mit Mangos machen. Chris hat einen Link zu Rezepten veröffentlicht, dort fand ich auch eine Auswahl von "quick and easy recipes".

Zu Mexiko und den Erinnerungen, die ich an schöne Urlaubsreisen habe, passt natürlich eine Margarita. So war ich froh, das ganz einfache Rezept für Mango-rita zu finden, das ich kurz gemixt habe.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Mango-Margarita
Kategorien:Getränke, Cocktail, Mango, Mexiko
Menge:2 Personen

Zutaten

1TasseCrushed Ice
1groß.Reife Mango, geschält, entkernt und gewürfelt
1/2TasseTequila
2Essl.Limettensaft, frisch gepresst (eine ausgepresste
-- Limettenhälfte aufbewahren, um den Glasrand
-- zu befeuchten)
Grobes Salz

Quelle


http://nationalmangoboard.com/recipes/mango_recipe.

php?Mango-rita&mango_recipe=20
Erfasst *RK* 04.05.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eis, Mango, Tequila und Limettensaft in einem Mixer zusammen pürieren.

2 Margarita-Gläser mit der übrig behaltenen Limettenhälfte befeuchten und die Glasränder in grobes Salz tauchen.

Mango-rita in die Gläser füllen und servieren.

=====


Die im Rezept aufgeführte Menge für 1 Person reichte dann doch ganz gut für 2 Gläser, mehr musste es heute auch nicht sein.

Ein leckerer, erfrischender Cocktail mit vollem Mango-Geschmack, der ab sofort zu den Standards hier im Hause gehört: Damit gibt es bei uns in Zukunft noch mehr Margarita-Variationen.