Samstag, 9. Februar 2019

Zitronen-Rosmarin-Madeleines

Diese Madeleines habe ich letztes Jahr öfter gebacken und kürzlich fiel mir auf, dass das Rezept noch gar nicht auf dem Blog ist.

Es ist fast ein Ganzjahresrezept, da die aromagebenden Ingredienzen Zitrone und Rosmarin sind. Beides kriegt man inzwischen das ganze Jahr über, wobei die Rosmarinnadeln letztes Jahr in dem heißen trockenen Sommer frisch aus dem Garten sicherlich am aromatischsten schmeckten. Aber auch etwas geschützt im Winter haben sie eine Chance zu überleben. Oder man kauft sich einen Topf mit frischem Rosmarin im Gemüseregal des Supermarkts.

Zitronen-Rosmarin-Madeleines

Madeleines sind ein typisch französisches Sandgebäck, das um 1730 als Modegebäck in Versailles beliebt war. Klassisch stammen sie aus dem nordostfranzösischen Commercy, dort soll eine Köchin namens Madeleine sie Stanislaus, dem Herzog von Lothringen und König von Polen, vorgesetzt haben, oder sie stammte von dort und Stanislaus war in Nancy...

Sonntag, 3. Februar 2019

Schneller Mandel-Napfkuchen

Schnee mit Sonne kann ja richtig schön sein!

Das Foto ist schon zwei Woczhen alt; da war mir spontan nach einem Kuchen. Schnell musste es gehen, besondere Zutaten hatte ich nicht im Haus, also fiel mir der schnelle Kokoskuchen ein, den ich ab und zu backe.

Schneller Mandel-Napfkuchen

Statt auf Kokos hatte ich Appetit auf Mandeln und habe die genommen. Das schmeckt dann deutlich feiner.

Mittwoch, 30. Januar 2019

Gebackener Sellerie nach Ottolenghi

Seit einiger Zeit geistert ja das Rezept für den Sellerie durchs Netz, der im Ganzen gebacken wird und drei Stunden im Backofen verbringen darf. Aufgeschrieben hat es Yotam Ottolenghi in seinem Buch Nopi.

Knollensellerie mag ich gerne, und es gibt eine Menge Rezepte mit Sellerie hier auf dem Blog. Im Ganzen gebacken hatte ich die Knolle bisher noch nie, also war's mal an der Zeit, das auszuprobieren.

Sellerie, im Ganzen gebacken - Ganzer gebackener Sellerie nach Yotam Ottolenghi

Im Prinzip geht das einfach, man packt den Sellerie mit etwas Öl und Salz in den Backofen und wartet.

Freitag, 18. Januar 2019

Schnelle Paprika-Suppe

Der Schnee war zwischendurch wieder weg und draußen stürmt es und ist eklig nasskalt. Winter eben. :-)

Bei so Wetter brauche ich Vitamine und Farben! Ideal auch für einen schnellen Imbiss, wenn die Mittagspause nicht so lang ist, finde ich Suppen auf Gemüsebasis. Man ist da sehr flexibel, indem man die Zutaten variiert und unterschiedliche Brühen als Flüssigkeit verwendet.

Schnelle Suppe aus gegrillter Paprika; Schnelle Paprika-Suppe

Vor einigen Tagen war mir nach Paprika und ein Glas hochwertige italienische gelbe und rote gegrillte Paprika war noch im Vorrat. Damit habe ich improvisiert, mich ein wenig an eins der Rezepte aus dem Kochbuch des Mixers gehalten und losgelegt.

Sonntag, 13. Januar 2019

Rinder-Schmortopf, flämisch angehaucht

Weiter geht's mit der Umsetzung meines Vorsatzes, dieses Jahr wieder mehr bei Blog-Events mitzumachen und Neues auszuprobieren. Steph vom Kleinen Kuriositätenladen hat mich eingeladen, mir etwas zum Thema Schmorgerichte auszudenken.

Schmoren gehört zu den Garmethoden, die ich äußerst selten anwende, dabei sind Schmorgerichte gerade im Winter sehr beliebt. Unter Schmoren versteht man das Garen durch Anbraten in heißem Fett und längeres Weitergaren mit etwas Flüssigkeit. Mir dauert das meist zu lange, aber gerade bei Fleisch hat das lange Köcheln den Vorteil, dass es sehr zart wird.

Flämischer Rinderschmortopf (Bœuf à la Flamande)

Und da ich Appetit auf Fleisch und Bier hatte, lag ein belgischer Klassiker nahe: Vlaamse stoofkarbonaden heißt das wohl; dafür gibt es unterschiedliche Rezepte, aber Rind und belgisches Bier sind immer mit im Spiel.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Schweizer Dreikönigskuchen

Seit einigen Jahren gibt's ja das Synchronbacken. Initiiert von Zorra und Sandra treffen sich backbegeisterte Blogger und Instagramer, um einigermaßen zeitgleich virtuell gemeinsam zu backen.

Die Idee finde ich schön, bisher scheiterte es bei mir immer am Termin - und am Thema... Gebacken wird nämlich meist am Sonntag, da habe ich oft keine Zeit. Und oft gibt's Brot, mit Sauerteig, oder ähnliche relativ aufwändige Backwaren. Also habe ich es bisher noch nie geschafft, wirklich an der Aktion teilzunehmen.

Schweizer Dreikönigskuchen

Dieses Jahr wollte ich ja erstens wieder mehr bei Blog-Events mitmachen und zweitens wieder mehr meinem eigentlichen Hobby Backen frönen. Die Hände im Teig und zwischendrin naschen, das ist meins. :-)

Also habe ich die Gelegenheit ergriffen, den typischen Dreikönigskuchen zu backen. Den wollte ich eh schon seit Jahren ausprobieren (der Beweis dafür ist 10 Jahre alt!) und die beiden Initiatorinnen lieferten gleich den Link auf ein Rezept mit.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Jahresrückblick: Foodblogbilanz 2018

Dieses Jahr sammelt Sina Beiträge zur Jahresbilanz - was hat uns bewegt, was lief gut, wie war 2018? Die Idee zur Jahresbilanz kommt von Sabine von Schmeckt nach mehr und seit einigen Jahren reflektieren einige von uns Foodbloggern das Jahr bzw. Vorjahr.

Meine Beiträge der Vorjahre findet Ihr hier: 2014, 2015, 2016, 2017. Eigentlich postet man am 31.12., aber das habe ich diesmal wieder nicht geschafft. Ihr findet alle Beiträge von uns Foodbloggern unter dem Hashtag #foodblogbilanz18.

1. Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel?


Interessanterweise war das erfolgreichste neue Rezept der Kohlrabisalat mit Champignons, den ich im Rahmen einer Rezension gemacht hatte. Mir fällt allgemein auf, dass Buchbesprechungen gerne gelesen werden.

Hier war aber wahrscheinlich mit ein Grund, dass ich danach 6 Wochen lang nicht zum Bloggen kam, d.h. der Beitrag stand wochenlang ganz oben im Blog und wurde von Besuchern entsprechend oft angeklickt. Er hat 2.163 Aufrufe.

Am erfolgreichsten dieses Jahr waren aber alte Rezepte wie der Zwiebel-Honig-Sirup gegen Husten, der Holunderblütensirup und natürlich mein Walnusslikör aus grünen Nüssen.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?


Letztes Jahr habe ich so wenig gebloggt wie noch nie. Schlappe 50 Beiträge sind erschienen und viele Favoriten, die ich immer mal wieder gemacht habe, kamen nie auf den Blog. Wenig Zeit, wenig Lust, wenig Energie sind die Gründe. Das ist schade, weil ich immer wieder Rezepte suche, die ich eigentlich auf dem Blog finden müsste... Also fällt die Auswahl schwer.

Lieblingsrezepte 2018 - Collage

Der Apfel-Käsekuchen kam bei meiner Mutter sehr gut an. Sie hat mich daran erinnert, dass meine Großmutter den oft gebacken hat und sie hat sich riesig gefreut, davon wieder zu kosten.