Mittwoch, 30. April 2008

Spargelsuppe

Mit dem Rest Spargel vom Sonntag habe ich am Montag eine einfache Spargelsuppe gekocht. Das geht schnell und ist mit Brot eine unkomplizierte, leichte Mahlzeit.

Am Sonntag hatte ich bereits die Schalen und Spargelenden mit etwas Wasser aufgekocht und ziehen lassen, so dass die Spargelbrühe Aroma bekommt.

Die Brühe wurde jetzt abgegossen und mit dem Rest vom Spargelsud aufgekocht, die Spargeln in Stücke geschnitten, dazu gegeben und das ganze mit dem Rest der Schnellen Hollandaise legiert.

Da in der Hollandaise Eigelb enthalten ist, darf die Suppe dafür nicht mehr kochen - sonst gibt es Rührei.
























==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Leichte Spargelsuppe
Kategorien:Suppe, Spargel, Legiert, Frühling
Menge:2 Personen

Zutaten

500mlSpargelbrühe (s.u.)
EtwasSchnittlauch
250GrammSpargel
1Essl.Butter, evtl.
1PriseZucker, evtl.
Salz
Weißer Pfeffer
Muskatnuss, gerieben
Chili, evtl.
HZUM LEGIEREN
1/2TasseSauce Hollandaise; ca
-- oder
1Eigelb
50-100GrammSahne
HAUSSERDEM
Schnittlauch, in Röllchen geschnitten

Quelle

überliefertes Rezept
Erfasst *RK* 29.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

2 Möglichkeiten: Entweder mit Resten eines Spargelgerichts vom Vortag oder frisch gekocht.

1. aus Resten: Die Brühe, in der die Spargeln am Vortag gekocht wurden, nicht wegschütten, sondern darin die Reste vom Schälen (also die Schalen und holzigen Endstücke) und etwas Schnittlauch aufkochen und mehrere Stunden ziehen lassen, so dass die Brühe Aroma bekommt.

Die Brühe durch ein Sieb in einen Topf geben und aufkochen. Die am Vortag gekochten Spargeln in Stücke schneiden und zugeben. Herdplatte ausschalten und kurz warten, bis die Suppe nicht mehr kocht. Dann die Hollandaise unterrühren, würzen und mit Schnittlauchröllchen servieren.

2. frisch: Spargel schälen (vom Kopf bis zum Ende, am besten mit einem Spargel- oder Kartoffelschäler). Die holzigen Enden abschneiden. Schalen und holzige Enden gründlich mit viel Wasser waschen und mit ca. 500 ml Wasser aufkochen, etwas abkühlen lassen und nochmal aufkochen. Einige Stunden ziehen lassen (evtl. zwischendurch nochmal aufkochen lassen), so dass die Brühe das Spargelaroma bekommt. Abgießen, Brühe auffangen und die geschälten, in Portionsstücke geschnittenen Spargeln mit Butter, Salz und Zucker darin 5 bis 10 Minuten köcheln. Wer mag, kann die Köpfe beiseite legen und erst nach der Hälfte der Kochzeit zugeben, sie ziehen in max. 5 Minuten gar. Die Herdplatte ausschalten und kurz warten, bis es nicht mehr kocht. Sahne mit Eigelb verrühren und unter die Suppe rühren. Würzen und mit Schnittlauchröllchen bestreuen und servieren.

Anmerkung: Sehr lecker schmecken auch Pfannkuchen vom Vortag als Einlage, gerollt und in Streifen geschnitten. Auch Tomaten eignen sich als Einlage.

=====


Wir haben etwas Brot und Tomaten dazu gegessen. Die Tomaten ergeben zudem einen hübschen Farbklecks.

Eine Tomate sah etwas albern aus und verdient es daher, auf einem Stück Brot sitzend hier im Blog "verewigt" zu werden. ;-)

Kommentare:

  1. Skulpturartiges Süppchen. Tomaten sind schon vielseitig in der Verwendung. :-)

    AntwortenLöschen
  2. Also mit Tomaten habe ich Spargelsuppe noch nie gegessen, aber wenn es schmeckt... Der Farbaspekt ist auf alle Fälle nicht zu verachten. Schönen Feiertag!

    AntwortenLöschen
  3. ach das niedliche Tierchen. Da Ihr ihm den Teich trockengelegt habt, hoffe ich, dass es jetzt auf einem Ersatzgewässer schwimmen darf.

    AntwortenLöschen
  4. Unsere Spargelsaison wird heute eröffnet. Freue mich schon auf den Beelitzer Spargel. Mal schauen, ob was übrig bleibt, woraus ich ein Süppchen zaibern könnte.

    AntwortenLöschen
  5. Hihi, jetzt muss ich aber lachen!!!! Du weisst schon, warum!....

    Aber, davon abgesehen, so ein Süppchen ist immer lecker, und, zumal, bei dem Wetter, dass wir die letzten Tage hatten, hat man eh keine Lust, kalt zu essen!
    Habe Spargel im Hause....

    AntwortenLöschen
  6. Das ist ja eine lustige Ente, die da auf eurem Spargelsee schwimmt. Schön an solchen Gerichten finde ich, dass man den "Abfall" auch für Leckeres, hier den Fond, verwenden kann. Man muss nur daran denken.

    AntwortenLöschen
  7. netter neuzugang für euren zoo ;-))

    an die spargelschalenverwertung denke ich nie, fürs nächste mal muss ich mir einen knoten ins spültuch machen ;-)

    AntwortenLöschen
  8. @ dandu: Die Idee mit den Tomaten kam uns spontan, die lagen ein paar Zentimeter weiter und brachten etwas Farbe in die Suppe.

    @ petra: Ja, das fanden wir auch. Frühlingsbunter.

    @ lamiacucina: Hm, nach dem Fotografieren wurde etwas mehr Suppe in den Teller gegeben und das Tierchen durfte schwimmen. Du weißt ja: Das Fotografieren... ;-)

    @ sebastian: Heimischer Spargel geht bei uns auch erst langsam los, ich freue mich auch darauf!

    @ bolli: Ja, warum?! ;-)

    @ schnuppschnuess: Ich denke meist auch nicht daran, aber am Sonntag hat's irgendwie geklappt und es war auch genügend Spargel übrig. Ich mag diese leichten Suppen nämlich gerne.

    @ sammelhamster: Hihi, Zoo... :-)

    AntwortenLöschen

LinkWithin

Blog Widget by LinkWithin