Ich verwende immer noch gerne den Backofen, auch wenn inzwischen ein Airfryer herumsteht. Darüber hatte ich beim Jahresrückblick geschrieben. Meist sind unsere Portionen so groß, dass es lohnt, den Backofen einzuschalten. Es gibt hier auf dem Blog auch eine Kategorie Backofen mit solchen Rezepten.
Ich habe lange überlegt, was ich für den Event einreiche und bin dann bei einem Gericht geblieben, das es bei uns mit unterschiedlichen Abwandlungen immer mal wieder gibt: Lachs aus dem Backofen.Donnerstag, 15. Januar 2026
Lachs mit Pistazien-Nuss-Kruste
Mittwoch, 31. Dezember 2025
Jahresrückblick: Foodblogbilanz 2025
Auch dieses Jahr ist wie im Flug vergangen. 2025 war wieder ereignisreich - langweilig wurde mir nie! Fürs Bloggen habe ich mir bewusst Zeit genommen, mal mehr, mal weniger. Ebenso habe ich wieder andere Blogs gelesen und dort kommentiert, um ein Hallo dazulassen, wenn ich sie besuche. Neben meinen beiden Blogs ist es mir auch gelungen, meine Social-Media-Kanäle einigermaßen am Leben zu erhalten.
Heute ist Zeit für den traditionellen kulinarischen Foodblogger-Jahresrückblick. Das Blog-Event stammt ursprünglich von Sabine von Schmeckt nach mehr; sie hatte sich die Fragen ausgedacht. Seit einigen Jahren organisieren Steffen und Sabrina von Feed me up before you go-go die Aktion. Danke! Meine vergangenen Jahresbilanzen verlinke ich weiter unten.
1. Was war 2025 dein erfolgreichster Blogartikel?
Am meisten geklickt wurde dieses Jahr ein Cocktail!
Ich teile ja seit einigen Jahren immer wieder mal Rezepte für Cocktails. Ein sehr spannendes Thema, das ich auch von der Historie her interessant finde - viele Drinks haben eine interessante Geschichte oder oft mehrere Geschichten dahinter. Außerdem kann man dabei wunderbar kreativ sein. Nicht immer muss Alkohol im Spiel sein, es geht gut auch ohne. Viele Cocktails sind saisonal; im Winter mag man es cremiger, im Sommer frischer.
Offensichtlich zur Zeit der Krokusblüte habe ich den Tuxedo No. 2 gemixt und das Rezept im März veröffentlicht. Darin steht, warum der Smoking auf Englisch Tuxedo heißt - das könnte für manche so interessant sein, dass sie das Rezept anklicken? Wahrscheinlicher ist aber, dass der Beitrag einfach so oft geklickt wurde, weil danach zweieinhalb Monate Funkstille auf dem Blog war...
Ich sage immer, Rezepte oder Anleitungen auf Foodblogs werden nicht alt - und entsprechend werden auch ältere Rezepte gefunden und fleißig geklickt. Nach fast 20 Jahren Bloggen gibt's da ja eine Menge.
Dabei sind so Dauerbrenner wie Reis aus dem Schnellkochtopf, ein Rotkohlrezept von Johann Lafer, das ich veganisiert habe und die Himmelstorte mit Johannisbeeren.
Ich kann nicht erklären, warum gerade diese Rezepte so häufig gesucht und gefunden werden. Wahrscheinlich sind es diese einfachen Suchbegriffe wie Reis kochen, Rotkohl oder Himmelstorte, die gerne in Suchmaschinen oder KI als Suche eingegeben werden.
2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Etwas gewundert hatte mich, dass eines der im Westen bekanntesten chinesischen Gerichte noch nicht online war: Schweinefleisch süß-sauer. Mich hatte ein Abend in London's Chinatown motiviert, es mal wieder zuzubereiten.
Dienstag, 30. Dezember 2025
Rote-Bete-Feta-Türmchen mit Pistazien
Sehr gerne mag ich Feta auch gemixt als Dip. Zu Grünkernpuffern zum Beispiel passt das super. Feta ist ja relativ salzig, daher ergänzt er gut süßliche, milde oder erdige Gemüsesorten wie Süßkartoffeln oder Auberginen. Auch zu Rote Bete passt Feta ideal.
Als Türmchen geschichtete Rote Bete Scheiben mit Feta habe ich vor Jahren mal in Schweden in einem Restaurant bekommen. Dort nannte man meinen guten alten Feta-Dip 'Whipped Feta' - und diesen Begriff liest man inzwischen überall.Montag, 29. Dezember 2025
Winterliches Müsli mit Kaki und Banane
Daher bot sie sich an als Hintergrund für dieses farbenfrohe winterliche Müsli.
Basis sind wieder selbst geflockte Haferkörner; alternativ kann man natürlich auch grobe Haferflocken verwenden.Freitag, 12. Dezember 2025
Mamas Wespennester
Mandel-Kakao-Baisers könnte man sie auch nennen. Damals suchte man glaube ich bildhaftere Namen für Rezepte. Das Rezept hat sie in den 1960ern aufgeschrieben, denke ich. Es stammt wohl von einem Kochkurs, den angehende Hausfrauen früher absolvierten. Ein ähnliches Rezept mit Zimt habe ich online gefunden; mir gefällt aber diese pure Variante mit Vanille am besten.
Eiweiß wird mit Zucker steif geschlagen, dazu kommen blanchierte Mandeln, die gestiftelt wurden, und Kakao. Letzterer muss stark entölt sein, damit das Baiser nicht zusammenfällt.Donnerstag, 11. Dezember 2025
Feierliche Vorspeise: Avocado mit Grapefruit, Sellerie und Shrimps
Im Prinzip ist es ein Avocado-Salat, der ein klein wenig an Guacamole erinnert, allerdings durch Sellerie und Shrimps eine ganz andere Geschmackswelt erhält.
Dafür habe ich einige Zutaten und Gewürze zusammen in den Blitzhacker gehauen; am Schluss kam die Avocado dazu. Das Ganze habe ich so dekoriert, dass man erahnt, was da zerhackt wurde.Dienstag, 9. Dezember 2025
Kürbiskernkipferl
Irgendwie fehlt mir zurzeit die Lust zum Kochen und Backen und Bloggen, daher war es hier recht ruhig. Meine Elisenlebkuchen habe ich gebacken, mehr bisher nicht.
Ein paar Rezepte für die Vorweihnachtszeit möchte ich dennoch teilen. Vielleicht sucht ja jemand noch Rezepte für schnelle unkomplizierte Plätzchen - hier ist eins!
Kipferl sind ja ein Klassiker. Bei mir findet Ihr ein normales Rezept für Vanillekipferl und eins mit Sesam und Sojasauce, das Susi als Gastbloggerin beigesteuert hatte.
Wie hier, kann man viele Plätzchen- oder Keksrezepte wunderbar abwandeln. Statt Mandeln (oder Sesam) schmecken Kürbiskerne super, die außerdem sehr gesund sein sollen.
Mir fällt dabei immer mein erstes Gartenbuch* ein, das ich mir Mitte der 1990er gekauft hatte, als wir ein Haus mit Garten mieteten. Darin steht über den Ölkürbis: "Das war der Clou des Jahres 1987, mit dem der Samenhandel den Hobbygärtner aus der Reserve zu locken suchte. Um die Kreation dieses recht unnützen, 3-4 kg schweren Gesellen zu rechtfertigen, wurde auf den gesundheitlichen Wert der Kerne hingewiesen, die bei Blasen- und Prostataleiden Linderung bringen sollen und außerdem reich an Proteinen, ungesättigten Fettsäuren [...] und Vitaminen sein sollen." Es wurde empfohlen, die Kerne aus dem Fruchtfleisch "herauszuklauben" und im Backofen geröstet zu essen.
Als ich dann um das Jahr 2000 herum das erste Mal in der Steiermark war, wurde mein Weltbild wieder gerade gerückt. Dort wächst der Kürbis bereits seit 150 Jahren und gilt als grünes Gold der Region. Inzwischen sind Öl und Kerne aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken.








