Montag, 23. Juni 2008

Johannisbeer-Joghurt-Eis

Der Garten-Koch-Event im Gärtner-Blog geht in eine neue Runde: Sus vom Corumblog hat sich Johannisbeeren als Thema für den Juni ausgesucht.

Ich mag Johannisbeeren ganz gerne, im Garten wachsen schwarze, rote und ein paar weiße. Die ersten Beeren sind gerade reif, so dass ich wie jedes Jahr anfange zu überlegen, was ich denn, außer einfach so essen, damit anstellen kann. Ein Kuchenrezept mit klebrigem Baiser letztes Jahr war ein Reinfall... Ich bin also gespannt auf weitere erprobte Rezepte! :-)

Gestern habe ich einige Beeren geerntet und da es schwül-warm war, zu Eis verarbeitet. Es sollte fruchtig-erfrischend schmecken. Da das Orangen-Joghurteis kürzlich so lecker war, habe ich wieder ein Joghurteis gemacht. Diesmal dank Nasebaers Tipp und Foodfreaks Eis mit Agavendicksaft.

Für das Eis habe ich einfach Johannisbeeren püriert, mit Joghurt, geschlagener Sahne und Süßungsmitteln vermischt und gefrieren lassen.

Das Ergebnis war cremig, joghurtig, johannisbeerig, frisch, lecker.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Johannisbeer-Joghurt-Eis
Kategorien:Süßspeise, Eis, Joghurt, Johannisbeere, Juni
Menge:1 Rezept ergibt ca. 1 Liter

Zutaten

160GrammJohannisbeeren, gemischt
300GrammJoghurt
2Essl.Cassis oder Grenadinesirup
2Essl.Agavendicksaft
150GrammSahne
1Teel.Vanillezucker

Quelle

eigenes Rezept

Erfasst *RK* 22.06.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Johannisbeeren von den Rispen befreien, zusammen mit Joghurt, Cassis oder Grenadine, Agavendicksaft in eine Schüssel geben. Pürieren.

Sahne separat mit Vanillezucker steif schlagen.

Die beiden Massen vermischen und in eine Eismaschine füllen. Gefrieren lassen.

Anmerkung: Ich mag Körnchen und grobe Fruchtstücke im Eis, deshalb püriere ich die Masse nur grob. Wer es feiner mag, kann die Johannisbeeren separat pürieren und durch ein Sieb streichen.

=====


Mit normalem Zucker statt Agavendicksaft geht es sicherlich auch. Cassis oder Grenadine gibt neben Süße etwas Farbe dazu, damit kann man gut spielen. Ich hatte Grenadine. Mit Cassislikör kann ich es mir auch gut vorstellen, damit bekommt man eine etwas dunklere Farbe und einen Hauch Alkohol ins Eis, so bleibt es beim Tiefkühlen auch etwas weicher.

Kommentare:

  1. Ach ja *seufz* ihr habt ja alle eine Eismaschine zuhause stehen. Sind die teuer?

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  2. Danke fürs Rezept - da ich erst seit 2-3 Wochen eine Eismaschine mein Eigen nennen darf, freue ich mich über jede neue Rezeptidee!

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  3. @ dandu: Ich glaube, die hat vor knapp 20 Jahren mal um die 100 DM gekostet...

    @ eva: Viel Spaß mit der Eismaschine!

    Es gibt viele tolle Eisrezepte, gerade auch in den Blogs. Ich muss ja zugeben, dass ich meist improvisiere...

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  4. Tolle Idee! Ich habe mir erst vor 2 Wochen eine Eismaschine gekauft (Zubehör für meine Küchenmaschine für 45,-). Man bekommt aber auch recht einfache und wohl nicht schlechte ab 30,-. Für richtig gute mit Kühlaggregat und so sind dann mal lässig 450,- drin. Das kann ich mir jetzt auch auf die Nachmachliste setzen *FREU*

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  5. Gestern brauchte man tatsächlich ein erfrischendes Eis, hat es bei euch auch dauernd gewittert und geregnet??

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  6. Das sieht wieder klasse aus!
    Ich setze mich gerade noch mit meiner neuerworbenen Eismaschine auseinander. Mein erster Versuch, ein Erdbeereis war o.k., aber auch nicht wirklich den Erwartungen entsprechend... Na ja, Übung macht den Meister ;-)

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  7. kommt auf die Wunschliste für August!

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  8. Ich könnte mit einigen Stachelbeerwespen aushelfen - dann stellen sich keine Beerenverwertungsfragen mehr. :-(
    Und Eis kann ich auch nicht machen, der kleine Tiefkühler ist randvoll, kein Platz mehr für die Schüssel. :-(

    Ich hasse Montage! :-)

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  9. Hmm, lecker!

    @Hedonistin:
    Es gibt auch Eismaschinen, bei denen nur ein Kühlakku gefroren werden muß, nicht die ganze Schüssel. So ein Teil paßt dann sogar auch in ein Gefrierfach.

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  10. Ich mag rote Johannisbeeren ehrlich gesagt nicht so gerne, da sie fast immer verdammt sauer sind und erst mit viel Zucker essbar werden.

    Was die Kommentare bezüglich der Eismaschine betrifft, kann ich aus eigener Erfahrung nur zu einer Maschine mit eigenem Kühlaggregat raten. Nur diese kühlen unbegrenzt lange, immerhin dauert das Rühren von 3/4 bis 1 Liter Eis ca. 40-50 Minuten. Die Teile, die man in den Tiefgefrierer legen musss, machen dann meistens schon schlapp. Ganz abgesehen davon, dass sie den meist chronisch knappen Platz im TK-Schrank wegnehmen und erst nach 24 Stunden wieder einsatzfähig sind.

    LG

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  11. Leckeres Eis. Deine Wiese ist so schön grün, bei uns ist mehr Steppe als Wiese.

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  12. Oh, ich brauche auch eine. Wollte ich schon immer mal haben und der Sommer rückt näher.
    ... allerdings die günstige Variante. ;)

    Das Eis sieht wirklich toll aus, ich liebe Joghurt-Eis.

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  13. Sehr köstlich. Ich schätze, da muss ich mir auch endlich mal eine Eismaschine zulegen.

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  14. Das liest sich lecker. Ich werde das mal im TM probieren. Der Kühlakku der kenwood ist mir auch zu umständlich

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  15. Schöne Idee. Danke. In der Küche rührt gerade ein Johannisbeersorbet aus schwarzen Beeren - das ist immer wieder lecker, aber schon lange verbloggt :-) Eismaschine würde ich auch nur noch im Kühlaggregat nehmen, Kosten so um die 250,-€ mehr geht aber locker...
    Viele Grüße

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  16. @Petra
    Von Unold gibt es 2 wesentlich preisgünstigere Geräte, selbst die Luxusversion Unold 48816 bekommt man für ca. 140 EUR incl. Versandkosten frei Haus. Für den Hausgebrauch ist die IMHO vollkommen ausreichend, es sei denn, man will eine Eisdiele eröffnen ;-)

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  17. @ rike: Toll, auch jemand mit Eismaschine! :-)
    Meine Eis-Nachmachliste ist auch schon ziemlich lange...

    @ sammelhamster: Nein, bei uns war es nur so seltsam schwül-warm, da war Eis perfekt. :-)

    @ sandra: Viel Spaß beim Üben! Erdbeereis schmeckt nur mit richtig aromatischen Erdbeeren. Ein weiterer Tipp ist "übersüßen" - gefroren verlieren Massen allgemein an Geschmack, daher lieber etwas zu süß und aromatisch, damit es nachher richtig schmeckt.

    @ bolli: Die Wunschliste füllt sich langsam! ;-)

    @ hedonistin: Montage... ;-)

    Gegen übervolle Tiefkühler hilft nur eins: Fleißig wegessen!!!

    @ sus: Ob die Teile dann noch richtig frieren? Meine Kühlakku-Schüssel hält auch nur durch, wenn die Masse schön abgekühlt ist.

    @ ulli: Sauer macht lustig! :-)

    Ich bin immer noch zufrieden mit meiner guten alten Eismaschine, die macht eine Portion Eis, 700 ml, dann braucht sie wieder einen Tag Ruhe zum Kühlen. Das Eisrühren dauert nur 20-30 Minuten, das schafft sie gerade. Platz im TK-Gerät ist genug.

    Aber Du hast natürlich recht, ich würde mir tendentiell auch eine mit Kühlaggregat kaufen, da ist man flexibler.

    @ sivie: Bei uns hat es schon seit Wochen nicht geregnet, Teile der Wiese sind auch verdorrt.

    @ foodisjusta4-letterword: Mir tut's auch die günstige Variante, hat alles seine Vor- und Nachteile. Unbestritten ist, dass selbstgemachtes Eis sehr lecker schmeckt, man kann manchen, was man mag, kann improvisieren und weiß genau, was drin ist.

    @ mipi: Hm, das sieht fast so aus! ;-)

    @ christel: Hat der TM auch eine Eismaschine mit drin? Rühren tut er ja, wärmen ja auch. Klingt interessant...

    @ petra: Johannisbeersorbet aus schwarzen Johannisbeeren - lecker! Habe ich noch nie selbst gemacht, aber das ist eine gute Idee.

    @ ulli: Eisdiele eröffnen wäre natürlich schon eine Idee... ;-)

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  18. Also, ich bin mit meiner Eismaschine mit flachem Kühlakku zufrieden. Das Eis wird richtig schön cremig und behält auch diese Konsistenz, wenn es länger eingefroren wird. Und nach der Rührzeit (45 Minuten, glaube ich) ist der Akku immer noch ziemlich kalt.

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  19. @ sus: Klasse, das klingt ja gut, d.h. die Eismaschine mit flachem Kühlakku funktioniert besser als meine. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass die Kühlflüssigkeit im Laufe von so vielen Jahren nachlässt und es daran liegt.

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