Sonntag, 22. März 2009

Winnenden

Wir waren drei Wochen im Urlaub - wunderschön, interessant und entspannend. Wir haben sehr viele Fotos gemacht, allerdings noch nicht die Zeit und Muße gefunden, sie wirklich anzuschauen oder eine Zusammenstellung hier auf den Blog zu stellen.

Zu sehr bin ich durch ein Ereignis, von dem wir während der Rückreise erfahren hatten, schockiert und in vielem blockiert: Der Amoklauf von Winnenden hat mich extrem betroffen. Winnenden ist meine Heimatstadt, ich bin dort aufgewachsen, die ersten 20 Jahre meines Lebens habe ich dort verbracht. Die letzten Tage war ich in Gedanken dort, bei allen Betroffenen, vor allem mit viel Liebe bei einer bestimmten Person, die weiß, wen ich meine, wenn sie das liest, und der ich wünsche, dass sie im Laufe der Zeit die Erlebnisse so gut wie möglich verarbeiten und verkraften kann.

Sonst bin ich nicht so sprachlos, aber hier finde ich keine Worte. Es ist entsetzlich, wenn man so direkt darauf hingewiesen wird, was das Leben für Überraschungen bereithalten kann und wie unkalkulierbar es ist.

Ich wünsche allen, dass sie mit dem, was Ihnen im Leben passiert, umgehen lernen und aus allen Erlebnissen gestärkt und mit neuen Erkenntnissen hervorgehen.
Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiß nie, was man bekommt.

Forrest Gump
Das Schneeglöckchen als erster Frühlingsbote beweist jedes Jahr aufs Neue, dass die Erde sich weiter dreht und das Leben weitergeht - irgendwie.

Kommentare:

  1. Ich war und bin davon ähnlich betroffen wie du, auch wenn ich keinerlei persönliche Verbindung zu dem Ort habe.

    Ich fühle mit den Menschen dort und hoffe so sehr, dass so etwas nicht wieder geschieht.

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  2. Der Amoklauf in Winnenden war wirklich schockierend und macht wohl jeden von uns sprachlos. Mein aufrichtiges Beileid für die Opfer und auch allen Bewohnern von Winnenden, die wohl den einen oder anderen Opfer persönlich gekannt haben.

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  3. Für solche schrecklichen Ereignisse finde ich keine Worte. Aber das Leben geht weiter. Einige Erlebnisse nehmen die Lebensfreude. Das kenne ich selbst sehr gut. Ich wünsche den betroffenen Familien, Bekannten und Freunden viel Kraft.

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  4. So schon schlimm genug, wie schlimm erst, wenn es deine Heimat war!

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  5. Es ist ganz furchtbar, meine Tante lebt in dem Ort und meine Vettern sind vor Jahren just in diese Schule gegangen. Es macht einen absolut sprachlos, dass ein so junger Mensch so furchtbare Dinge tun kann...

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  6. @ all: Danke für Euer Mitgefühl.

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