Freitag, 30. Januar 2015

Tofu mit Sellerie und Litschis

Auf dem Gärtnerblog läuft zurzeit ein Event zum Thema Litschi. Ich habe im Gegensatz zu Sus, die das Event ausrichtet, zwar keinen Litschibaum im Garten, aber mag die Früchtchen gerne.

Manche kennen Litschis nur aus der Dose, und da haben sie meiner Meinung nach einen etwas seltsamen Geschmack. Vor allem im Winter kriegt man sie frisch inzwischen in fast jedem Supermarkt. Sie kommen oft aus Madagaskar oder Réunion, manchmal auch aus Asien, oft aus Südchina, wo sie wohl ursprünglich her stammen.

Tofu mit Staudensellerie, Cashews und LitschisEs ist ein klein wenig Gefriemel, aber eigenlich geht es einfach, die Schale zu lösen und das weißliche Fruchtfleisch vom braunen, nicht essbaren Kern zu lösen. Dann hat man ein wunderbar aromatisches Stück Obst.

Meist isst man Litschis einfach pur, frisch, aus der Hand. In China habe ich auch schon Litschiwein getrunken. Sie enthalten viel Vitamin C, das bleibt erhalten, wenn man sie nicht wie tagelang ich in der Obstschale vergisst....

Litschis lassen sich aber auch für süße oder herzhafte Gerichte weiterverarbeiten. Klassisch ist Litschi zu Ente, in Thailand und Südostchina kann man das finden.

Zubereitung Tofu mit Staudensellerie, Cashews und Litschis

Ich habe diesmal vegan experimentiert und beschlossen, dass Tofu und Stangensellerie gut zu Litschis passen. Dazu etwas Cashewnüsse und Chili, alles in den Wok geworfen und wild gewürzt. Uns hat es sehr gut geschmeckt!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Tofu mit Staudensellerie, Cashews und Litschis
Kategorien: Gemüse, Sellerie, Tofu, Wok, Asien
Menge: 1 Rezept

Zutaten
200GrammBlock Tofu; schnittfest
Öl, z.B. Erdnussöl
2-3Knoblauchzehen; gehackt
1Essl.Ingwer; gehackt
1Chilischote; gehackt
3-4StaudenSellerie
2Essl.Cashewnüsse; grob gehackt
4-5Essl.Sojasauce
1SchussReiswein; wer mag
1Teel.Sambal Oelek; wer mag
1Teel.Hoisinsauce o.ä.; wer mag
10Litschis; ca
1Essl.Frischer Koriander; grob gehackt (kann man auch
-- weglassen)

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 30.01.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Tofu in Würfel, Stangensellerie in Scheiben schneiden. Knoblauch, Ingwer, Chili und Koriander hacken. Litschis von der Schale und den Kernen befreien und alles bereit stellen.

Öl im Wok oder einer hohen Pfanne erhitzen und den Tofu darin unter Rühren anbraten. Den Tofu etwas zur Seite schieben. Knoblauch, Ingwer, Chili und Sellerie dazu geben und bei hoher Hitze unter Rühren braten. Die Cashewnüsse dazu geben und etwas Farbe nehmen lassen, ohne dass sie anbrennen.

Mit Sojasauce ablöschen und mit Reiswein, Sambal Oelek, Hoisinsauce usw. nach Geschmack abschmecken. Litschistücke und Koriander unterheben.

Dazu passt Reis und am besten ein paar weitere asiatische Gerichte.
=====

Mein Beitrag für den Litschi-Event im Gärtnerblog.

Garten-Koch-Event Januar 2015: Lychee [31.01.2015]

Und da dieses asiatisch inspirierte Gericht mal wieder zufällig total ohne tierische Produkte auskommt, darf es heute passend mit zum #Tierfreitag.tierfreitag

7 Kommentare:

  1. Diese Zutaten lesen sich für mich sehr ungewöhnlich, aber auch seeehr gut ;-)

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    1. Ungewöhnlich trifft es - aber uns hat es wirklich sehr gut geschmeckt. In Südostasien kombiniert man Litschis manchmal in der Art, und es war wirklich gut.

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  2. Das ist ja mal eine abgefahrene Kombi! Nachdem ich Obst in meinem Essen aber liebe spricht es mich direkt an!

    LG,
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  3. Klingt nach einer sehr guten Kombination - wenn bloß die blöden Kerne nicht wären. ;-)

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    1. Die sind ein Gefriemel... Aber man braucht ja nicht viele Litschis.

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  4. Staudensellerie wird oft unterschätzt - ich mache auch nicht so oft was damit, bin dann aber immer begeistert, wie gut er schmeckt.

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