Dienstag, 9. September 2008

Quarkbrötchen mit Holundergelee

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Brötchen, aber ab und zu mag ich sie doch ganz gerne. Schnell und einfach gemacht sind diese einfachen Frühstücksbrötchen aus einem Teig, der Backpulver und Quark enthält. Der Teig wird kurz geknetet, ausgerollt, ausgestochen und 15 Minuten gebacken.

Gut schmeckt dunkle Konfitüre dazu. Da die Holunderbeeren im Garten langsam überreif werden, habe ich kurz aus Holunder ein Gelee gekocht. Sehr lecker!


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Quarkbrötchen mit Holundergelee
Kategorien:Backen, Brot, Konfitüre, Holunder, Herbst
Menge:2-3 Personen

Zutaten

HBRÖTCHEN
250GrammMehl
1/2Pack.Backpulver
1Teel.Zucker
1PriseSalz
1Ei
75GrammWeiche Butter
125GrammQuark
HHOLUNDERGELEE
1Schüssel Holunderbeeren
EtwasWasser
1-2Teel.Glühweingewürz (Nelken, Zimt, Sternanis, Fenchel,
-- Zitronen- und Orangenschale)
1-2Essl.Zitronensaft, frisch gepresst
50GrammGelierzucker 2:1

Quelle

eigenes Rezept

Erfasst *RK* 09.09.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Ofen auf Umluft 160°C vorheizen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen, in einer Rührschüssel mit und Ei, Butter und Quark verkneten.

Mit den Händen nachkneten, auf die Arbeitsplatte geben, ausrollen und 6 bis 8 Kreise ausstechen. Kreise auf eine mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und ca. 15 - 20 Minuten backen.

Für den Holunder die Beeren von den Holunderdolden zupfen (dabei am besten Handschuhe tragen). In einem Topf mit wenig Wasser und den Glühweingewürzen ca. 15 bis 20 Minuten köcheln. Die Beeren etwas zerdrücken und dann durch ein Sieb in eine Schüssel umfüllen. Etwas Zitronensaft dazugeben. Die Menge des Holundersafts sollte ca. 100 ml betragen.

Holundersaft mit Gelierzucker mischen und nach Packungsanweisung kochen (4 Minuten). In ein Gefäß umfüllen, abkühlen lassen.

Brötchen mit Butter oder Quark und Holundergelee genießen.

Tipps:

Statt Glühweingewürz kann man auch Nelken und Zimt verwenden oder die Gewürze ganz weglassen.

Die Brötchen schmecken natürlich auch mit anderer Konfitüre sehr lecker!

=====


Eine gute Anleitung, wie man Holundersaft selber macht, findet sich bei den Koch-Banausen.

Kommentare:

Hedonistin hat gesagt…

Die Zutatenangabe "Holunder-Blüten-Dolden" ist ein bisschen irritierend bei einem Holunder-Beeren-Gelee-Rezept. :-)

Ähnliche Superfixbrötchen back ich auch gelegentlich, aber ohne Ei. Vielleicht war deshalb die Krume immer nur solala. Werd ich die Tage mal nach deinem Rezept versuchen.

sammelhamster hat gesagt…

Es geht doch nichts über frische selbstgebackene Brötchen :-).
Und die Marmelade hört sich gut an, schade, dass unser neuer Holunderstrauch nur drei Dolden hatte...

kulinaria katastrophalia hat gesagt…

Der Header passt ja gar nicht mehr zur Wiese :p

Barbara hat gesagt…

@ Hedonistin: Oops, das wird gleich geändert, die Blüten sind ja schon Monate vorbei - und im Gelee mit Wein verarbeitet nach Deinem leckeren Rezept. :-)

@ Sammelhamster: Abwarten, der wächst auch noch!

@ kulinaria katastrophalia: Ja, das ist mir kürzlich auch aufgefallen, ich muss etwas herbstlicheres raussuchen, aber irgendwie weigere ich mich noch...

Food is just a 4-letter word hat gesagt…

Oh, das Brötchen-Rezept merke ich mir - Kein Gehenlassen bei dringendem Frühstückshunger! :)

lamiacucina hat gesagt…

Bei unserm Holunderbusch sind die Früchtchen weg, bevor sie reif sind. Was bleibt sind nur noch praktisch kahle Besen.

Bolliskitchen hat gesagt…

Ich finde Dein Rezept einfach klasse, da es ja hier keine frische Hefe gibt, Backpulver gibt's und Quark auch, muss ich mal ausprobieren an einem WE!

Holunder ist nicht so mein Ding....

Kirsten hat gesagt…

Holundergelee...mmmhh... - ich hab Holundergelee bisher nur aus den Blüten gemacht. Es wird Zeit, dass ich das auch mal aus den Beeren mache. Nun muss ich nur noch einen edlen Spender finden, der mir seinen Strauch bzw. die Beeren zur Verfügung stellt, damit ich Dein Rezept nachkochen kann. ;-)))

Sandra hat gesagt…

Bis jetzt wurden die Brötchen einfach beim Bäcker gekauft, aber nach Deinem Rezept hört sich das Selbermachen ja wirklich leicht an.
Werden wir doch bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren.

Houdini hat gesagt…

Kannst die Handschuhe ruhig weglassen. In Indien machen die, also die Frauen dort, mit Henna so Zeugs auf die Hände. Deins sieht dann halt aus wie ein Rorschach-Test, aber was solls.
Spass beiseite: Holunder-Gelee ist einer meiner Lieblings-Gelees, habe aber jetzt im Urlaub Berberitzen-Gelee kennen gelernt, mega! wegen der leichten Säure.

Martina hat gesagt…

Die Brötchen erinnern mich an Knack&Back, was ich sehr liebe, aber selten mache, denn sowas ist natürlich nicht political correct ;-) Aber diese da deine dort (ich bin ganz aufgeregt deswegen!), die muss ich ausprobieren ... Holundergelee liebe ich sowieso. Holunder hat soweit ich weiß den einzigen lichtechten Pflanzen-Farbstoff, aber Klorix kann er nicht widerstehen. Nach wenigen Tagen sind dann auch die Hände wieder abgeheilt (Klorix ist kein Handschmeichler). :-D

Barbara hat gesagt…

@ food is just a 4-letter word: An Hefeteig stört mich auch immer die Zeit, die er zum Gehen braucht, hier geht es ratzfatz. :-)

@ lamiacucina: Schade, vielleicht sind das hungrige Vögel, die die Beeren holen? Unser Holunder trägt deutlich mehr als ich verarbeiten kann.

@ Katia: Die Brötchen gehen wirklich schnell und sind durch den Quark schön frisch.
Sie schmecken bestimmt auch mit z.B. Erdbeerkonfitüre. ;-)

@ Kirsten: Hast Du schon mal in der freien Wildbahn geschaut? Bei uns in der Region gibt es viele Holunderbüsche, die wild wachsen, an Feldrändern, Bachläufen usw.

@ Houdini: Holunderfarbene Hände zum Business Outfit - das wäre heute echt ein Eyecatcher gewesen... ;-)
Berberitzen-Gelee habe ich glaube ich noch nicht probiert, klingt gut. Dafür braucht man bestimmt die größeren persischen Berberitzen, nicht unsere Heckenbeeren?

@ Martina: Mit solchen Entfärbern habe ich wenig Erfahrung. Mit Walnüssen hatte ich mir mal die Hände verfärbt...
Freut mich, dass Dir das Rezept so gut gefällt, viel Spaß beim Ausprobieren! :-)

mariaundteam hat gesagt…

Hört sich gut zum Nachmachen an.
Wie dick rollst Du den Teig aus?
Sind 2 cm ok?

Denver hat gesagt…

Ich liebe frisch gebackene Brötchen! Das Rezept hört sich auch gar nicht so kompliziert an. Muss ich definitiv auch mal ausprobieren!

Sivie hat gesagt…

Da habe ich ja ein Rezept für meinen Holundersaft und die Brötchen hören sich auch gut an.

Ich habe übrigens sowohl beim Pflücken als auch beim Verarbeiten Handschuhe getragen. Und das war auch gut so...

Barbara hat gesagt…

@ mariaundteam: 2 cm sind ganz gut, glaube ich. So ungefähr waren meine.

@ denver: Das Rezept ist wirklich ganz unkompliziert. Viel Spass beim Nachmachen!

@ Sivie: Handschuhe sind wirklich wichtig! ;-)

Der Farbstoff ist sicher mit ein Grund, warum Holunder so gesund ist, aber halt auch ein Nachteil.

Schnuppschnuess hat gesagt…

Da hat mich aber gerade fast der Schlag getroffen. Ich habe wirklich für einen Moment gedacht, bei euch wären schon die Holunderbeeren reif und ich hätte hier das Pflücken verpasst. Zu Zeiten des Klimawandels muss man sich ja über nix mehr wundern. War wohl doch zuviel Bier gestern, hihihi.

Barbara hat gesagt…

@ Schnuppschnuess: ;-)

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