Sonntag, 21. Februar 2010

Nachgebacken: Anikós Kakao-Schnecken

Anikó hat am Dienstag eine dringende Nachbastel-Empfehlung ausgesprochen: Ihre Kakao-Schnecken sahen ja auch richtig zum Anbeißen aus und die Beschreibung las sich mit den Begriffen kakaoig und fluffig auch so richtig zum Nachbacken.

Das Originalrezept stammt von Eszter von Füszer és Lélek und findet sich hier. Zum Glück hat Anikó das Rezept für uns übersetzt, ungarisch ist nicht gerade meine Stärke. ;-)

Am Mittwoch nachmittag habe ich mir ein paar Minuten stibitzt und den Teig angesetzt, zwei Stunden später (bei mir ist es auch kühl) habe ich die Teile geformt und gebacken.

Dummerweise fiel mir während des Teigrührens auf, dass keine Milch im Haus war... Zum Glück war noch etwas Sahne da. Vermischt mit Wasser hat das als Ersatz funktioniert. :-)

Die erste Schnecke habe ich abgezupft, als ich sie gerade aus dem Ofen holte - dabei habe ich mir fast die Finger und den Gaumen verbrannt, aber festgestellt, dass sie heiß auch schon sehr lecker schmecken. Abgekühlt sind die Kakaós csigák einfach super.

Die ungarischen Schnecken eignen sich als kleiner Imbiss, gegen Kuchenheißhunger oder auch zum Frühstück - einfach perfekt! 

Der Mitesser ist total begeistert und fordert sofortigen Ungarn-Urlaub und regelmäßiges Nachbacken der Kakao-Schnecken.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Ungarische Kakao-Schnecken - Kakaós csigák
Kategorien:Backen, Gebäck, Hefeteig, Ungarn
Menge:1 Rezept

Zutaten

HFÜR DEN TEIG
500GrammMehl*
50GrammWeiche Butter
1Pack.Trockenhefe
300mlLauwarme Milch**
1Eigelb
4Teel.Zucker
1PriseSalz
HFÜR DIE FÜLLUNG
7-10Teel.Puderzucker; ca.
4-5Teel.Kakaopulver; ca.
HZUM FERTIG-BACKEN
150mlMilch
50GrammButter

Quelle

gefunden bei Anikó
http://paprikameetskardamom.wordpress.com
nach einem Rezept von Eszter, Blog Füszer és Lélek
Erfasst *RK* 16.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Teig einen glatten Hefeteig kneten. Das geht gut mit der Küchenmaschine.
An einem warmen, zugfreien Ort zur doppelten Größe aufgehen lassen. Das dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden, je nach Temperatur.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den aufgegangenen Teig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Oberfläche zu einer etwa rechteckigen Form ausrollen. Puderzucker und Kakao mischen. Die Teigplatte großzügig dick mit der Puderzucker- Kakao-Mischung bestreuen. Von der längeren Seite aufrollen und in ca. 3 cm dicke Schnecken schneiden.
Eine große Auflaufform (24 x 40 cm) mit Backpapier auslegen und die Schnecken eng einander schmiegend hinein legen.

Im heißen Ofen 15 Minuten backen. Herausholen und mit der Butter und Milch belegen/begießen und nochmals für 15 Minuten in den Ofen geben und fertig backen.

Die Schnecken kann man warm oder kalt genießen. Laut Eszter kann man sie auch einfrieren.

Sie schmecken wunderbar aromatisch, nicht zu süß, dafür saftig und fluffig, wirklich traumhaft!

Anmerkungen Barbara:

* Ich habe 150 Gramm frisch gemahlenene Dinkel und 350 Gramm Weizenmehl Type 405 verwendet.

** Da mir die Milch ausging, habe ich Sahne mit Wasser vermischt als Ersatz für Milch verwendet. Das hat zum Glück funktioniert. :-)

Anmerkungen 28.02.2010: Diesmal habe ich eine eckige Springform genommen und 4 x 5 Schnecken mit etwas Abstand nebeneinander gesetzt. Da sie noch etwas aufgehen, hat das wunderbar funktioniert. Man muss nur darauf achten, dass man eine Springform verwendet, aus der die Milch (nach 15 Minuten Backen) nicht rausläuft, also mit einem kleinen Rand.
=====

Bei Steph findet sich eine Variation mit Zitronenabrieb, sammelhamster Noémi hat heute auch welche gebacken. :-)

Kommentare:

  1. Die sehen viel besser aus als meine, da sieht man den Profi ;-)
    Du hast den Teig scheinbar dünner ausgerollt, oder? Jedenfalls sind es bei mir nicht soviele Schnecken aus der gleichen Menge Teig geworden...das war wohl auch das Problem mit dem Zusammenwachsen.
    Hätte ich dein Bild nur vor dem Backen gesehen!! Jetzt muss ich wohl nochmal ran ;-)

    AntwortenLöschen
  2. Freut mich wirklich, dass sie Euch geschmeckt haben :-) War nicht diesen Sommer sowieso ein Osteuropa-Urlaub bei Euch angedacht? Könnte Euch noch ein paar Tips für Ungarn geben zumindest *g*

    AntwortenLöschen
  3. die sehen sooo lecker ich kann es fast riechen.. kommen ganz nach oben auf meine "muss-ich-unbedingt-ausprobieren-liste* liebe grüße karin

    AntwortenLöschen
  4. @ sammelhamster: Deine sehen auch super aus, die sind viel besser aufgegangen als meine. :-)

    Ja, nach den Quark-Öl-Teilen kürzlich wollte ich diesmal dünneres Gebäck, weniger Teig im Vergleich zur Füllung. Die Schritt-für-Schritt-Fotos habe ich gemacht, damit ich das nächste Mal weiß, was ich noch optimieren kann... ;-)

    @ Anikó: Ja, Ungarn ist eh in der Planung. ;-)

    Für die Tipps komme ich vorher nochmal auf Dich zu. Jetzt wissen wir zumindest schon mal, was wir in Dorfbäckereien bestellen: Kakaós csigák. :-)

    AntwortenLöschen
  5. @ süße-hex: Probier' sie aus, die sind echt super! :-)

    AntwortenLöschen
  6. Oberlecker...Ich vermisse die Wiese...L.G.Cami

    AntwortenLöschen
  7. Na, so viel Begeisterung auf allen Blogs - da muss ich wohl auch mal dran nächstes Wochenende.

    AntwortenLöschen
  8. *seufzt* Ich sollte einfach keine anderen Foodblogs mit leerem Magen lesen... Will Schnecken. Sofort. Die sehen wirklich göttlich aus - und erinnern mich daran, dass ich dieses Jahr noch gar nix schneckiges gebacken habe.

    AntwortenLöschen
  9. mmmhhh....die sehen saulecker aus, damit kann man bestimmt die (hoffentlich) letzten Wintertage gut überstehen ;-)

    AntwortenLöschen
  10. @ Cami: Ich will auch mal wieder grüne Wiese sehen... ;-)

    @ mestolo: Oder zwischendurch, sie eignen sich auch gut als Wochenmittenfrühstück. ;-)

    @ Bolli: Ja. ;-)

    @ Shermin: Das geht mir auch oft so - nur ist das Dumme, dass der Monitor nichts ausgibt, egal wie bettelnd-lechzend ich davor sitze. ;-)

    @ Andrea: Richtiges Soulfood, ja. :-)

    AntwortenLöschen
  11. Gut das es so kalt war, da konnten die Schnecken im Schnee ja besonders schnell abkühlen und dann genossen werden. Liebe Grüße Andrea

    AntwortenLöschen
  12. Ähm blöde Frage...."süßes" Kakaopulver, also Nesquik oder dergleichen? Oder richtiger Kakao?

    AntwortenLöschen
  13. @ BackLiese: Da kommt eine ganze Menge Puderzucker dazu, also bitte ganz normales Kakaopulver nehmen, ungesüßt!!! Gesüßten habe ich gar nicht daheim, kann man ja super mit Zucker selber süßen.

    Wenn Du je nur vorgesüßten Kakao hast, lass' einfach den Puderzucker weg; der ist süß genug.

    AntwortenLöschen
  14. Wow!!!! Das hört sich total lecker an, werde es bei Gelegenheit probieren :-))
    L G Irène

    AntwortenLöschen

LinkWithin

Blog Widget by LinkWithin