Freitag, 23. Juli 2021

Lavendel-Madeleines

Es ist Sommer! Das Wetter ist zwar etwas durchwachsen, aber hier in der Gegend zum Glück bisher nicht allzu gewittrig oder nass. Die Natur ist grün, ohne dass man allzu viel gießen muss, und ich bin in meiner wenigen freien Zeit lieber draußen als drin am PC. 

Aber dieses kurze Rezept darf dann doch auf dem Blog; es schmeckt nämlich einfach zu gut und da der Lavendel gerade in voller Blüte steht, bringt es ja auch nichts, wenn ich das Rezept erst im Herbst aufschreibe. ;-)

Lavendel-Madeleines (Madeleines à la lavande)

Ich mag Lavendel und erinnere mich da gerne an schöne sommerliche Tage in der Provence. Aber auch zuhause wächst die Pflanze und duftet wunderbar.

Mit Lavendel kann man auch aromatisieren; die Duftpflanze harmoniert mit herzhaftem und süßem. Einige Rezepte mit Lavendel sind schon hier auf dem Blog. 

Madeleines mag ich gerne (eine Linkliste ist ganz unten), weil sie so schnell zusammengerührt und gebacken sind. Wenn man sich in Frankreich umschaut, findet man sehr unterschiedliche Variationen für Madeleines, u.a. auch mit Lavendel.

Zubereitung Lavendel-Madeleines
Madeleines à la lavande heißen sie da, und teils wird Lavendelhonig mit verbacken. Meine letzte Frankreichreise ist schon länger her und ich habe keinen vorrätig. Aber ich hatte noch selbstgemachten Lavendelzucker.

Damit habe ich den Teig gewürzt und als Deko noch ein paar frische Lavendelblüten angebracht. - Ein leckeres sommerliches leichtes Gebäck!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lavendel-Madeleines (Madeleines à la lavande)
Kategorien: Backen, Gebäck, Frankreich
Menge: 24 Madeleines ca. (2 Bleche, siehe Tipp**)

Zutaten

H LAVENDEL-MADELEINES
125Gramm Butter
3  Eier (M)
15Gramm Lavendelzucker* (oder Lavendelhonig)
100Gramm Zucker
1Prise Salz
175Gramm Mehl
2gestr. TL Backpulver
3Essl. Zitronensaft
H GUSS UND DEKO
   Zitronensaft
50Gramm Puderzucker
1Essl. Frische Lavendelblüten; ca.
H AUSSERDEM
1  Madeleine-Backform

Quelle

 improvisiert nach Standardrezept für Madeleines
 Erfasst *RK* 11.07.2021 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Madeleineform mit ein wenig der geschmolzenen Butter einfetten; das geht gut mit einem Backpinsel. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze, 180°C Umluft oder Gas Stufe 3 vorheizen und den Rost auf die Mitte des Backofens einhängen.

Eier, Lavendelzucker, Zucker und Salz zusammen schaumig rühren. Mehl und Backpulver mischen und über die Ei-Zucker Mischung sieben. Den Zitronensaft dazu geben und alles gut verrühren, so dass eine glatte Masse entsteht.

Den Teig in die Mulden der Madeleineform geben; bei mir ergibt 1 Essl. Teig jeweils die Menge für ein Madeleine. In den Backofen verfrachten und ca. 12 Minuten backen. Dann herausnehmen, kurz abkühlen lassen und vorsichtig auf einen Gitterrost zum Auskühlen stürzen oder einzeln aus den Mulden entfernen und ablegen.

Etwas Zitronensaft mit Puderzucker glatt rühren und damit die abgekühlten Madeleines bepinseln oder beträufeln. Mit den Lavendelblüten dekorieren.

* Lavendelzucker kann man einfach selber machen. Dazu Zucker mit Lavendelblüten vermischen, in ein Glas mit Schrauverschluss geben und einige Wochen warten. Alternativ kann man alles zusammen in einem Mixer pulverisieren, man hat dann eine Art Puderzucker mit fein gemahlenen Lavendelblüten; auch dies einige Tage durchziehen lassen. alles etwas feiner. Wer keinen hat, kann stattdessen auch Lavendelhonig verwenden.

** Madeleines schmecken am besten frisch; ich backe daher oft nur die Hälfte des Teigs (das ergibt bei mir eine Form) und friere den Rest ein oder lagere ihn ein paar Tage im Kühlschrank.

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Weitere Rezepte für Madeleines:

6 Kommentare:

  1. Hallo Barbara,
    leider besitze ich keine Madeleineform, schade, denn sie sehen so köstlich aus. Du hast mir richtig Appetit auf diese Teilchen, auf Lavendelhonig und vor allem Lust auf die Provence gemacht. Es ist schon viel zu lange her, dass ich dort war.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Hallo Sigrid,
      die Form habe ich mir vor ein paar Jahren mal gegönnt. Teuer war sie nicht, und seitdem backe ich sehr häufig Madeleines. Das hat sich also gelohnt. :-)
      Liebe Grüße
      Barbara

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  2. Kienle FelicitasDienstag, 27 Juli, 2021

    Moin Barbara,
    also die Madeleine sehen fein aus. Das mit dem Lavendel kann ich mir vom Geschmack her sehr gut vorstellen. Ich habe in unsere Aprikosenmarmelade auch Lavendelblüten gegeben und das schmeckt sehr fein. Die Blüten habe ich frisch in die Gläser gelegt und die Marmelade aufgegossen.
    Liebe Grüße
    Felicitas

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    1. Hallo Felicitas,
      Aprikosen und Lavendel sind eine tolle Kombination. Danke für den Tipp, das probiere ich aus!
      Liebe Grüße
      Barbara

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  3. Lavendel habe ich noch nie in der Küche verwendet. Ich denke das ist echt schade . Zu dem wächst und blüht er gerade im Garten. Ich denke ich sollte das echt mal machen und ihn dort einsetzen. Danke für die Idee :))
    LG heidi

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    1. Hallo Heidi,
      Lavendel in der Küche ist nicht jedermanns Geschmack und Du musst aufpassen, dass Du den richtigen Lavendel hast, den essbaren. Es gibt Zuchtformen, die viel Kampfernoten enthalten, die sind wohl nicht so gesund.
      Ich rieche ihn gerne und mag ab und zu diesen Geruch und Geschmack in der Nase.
      Liebe Grüße
      Barbara

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