Mittwoch, 24. Februar 2010

Nachgekocht: Kokos-Mango-Suppe

Nach einem Curry-Gericht (ähnlich diesem hier) hatte ich noch eine halbe Dose Kokosmilch übrig, außerdem war noch eine halbe Mango da. Eigentlich wollte ich phantasielos wie ich bin unser normales Mango-Dessert daraus zubereiten. Aber dann stach mir bei sammelhamster Noémi rechts in der Archivleiste der Begriff Kokos-Mango ins Auge...

Beim Klicken erschien eine nachgekochte Kokos-Mango-Suppe, die im Original von lavaterra gekocht wurde und sich hier findet. Sie hat das Rezept durch die Zeitschrift von Billa. So machen Rezepte die Runde und werden immer ein wenig verändert...

Bei uns gab's nämlich keine grüne Chili und keine rote Currypaste - also habe ich das einfach umgedreht, rote Chili und grüne Currypaste. Statt Basilikum schmeckte uns Koriander (aus der Tiefkühltruhe) wunderbar dazu.

Leider hatte ich mich mit der Schärfe etwas vertan, die rote Chili war ganz schön scharf und mit der Currypaste war ich zu großzügig, so dass der Mitesser ganz schön ins Schwitzen kam. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kokos-Mango-Suppe asiatisch angehaucht
Kategorien:Suppe, Mango, Kokos, Asien
Menge:2 Personen

Zutaten

1Rote Zwiebel
1Knoblauchzehe
1-2cmStück Ingwer
1/2Rote Chilischote
1Essl.Öl
1Teel.Grüne Currypaste
400mlHühner- oder Gemüsebrühe
200mlKokosmilch
1/2Reife Mango
Frischer Koriander oder (Thai-)Basilikumblätter
Zucker, Salz
1/2Limette
2Essl.Gesalzene Erdnüsse gehackt

Quelle

http://lavaterra.blog.de nach Billa Magazin frisch
gekocht & besser leben Jan./Feb.2010
gefunden bei sammelhamster
Erfasst *RK* 22.02.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen. Zwiebeln in Spalten schneiden, Knoblauch hacken und Ingwer fein würfeln, Chilischote in hauchdünne Ringe schneiden.

Etwas Öl im Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer leicht anrösten. Currypaste und Chilischote zufügen, kurz anschwitzen. Mit Brühe und Kokosmilch aufgießen, zum Kochen bringen und 15 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Kurz vor Ende der Garzeit zur Suppe geben.

Ganz am Schluss die gehackten Korianderblätter o.ä. zufügen. Mit Zucker, Salz und Limettensaft abschmecken und in Suppenschalen füllen. Mit Erdnüssen bestreut servieren.

Tipp: Als Variation kann man evtl. Garnelen oder Hühnerfleisch zugeben.

=====

Kommentare:

  1. Hihi, das mit der Schärfe ist heimtückisch ;-)
    Wir haben auch ganz schön geschwitzt, als wir diese Suppe hatten...und das lag nicht nur am Holzofenfeuer :-D

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  2. Ich finde es schön, wenn die Rezepte so die Runde machen und immer ein wenig verändert werden!
    Zuerst die Schnecken und nun diese Suppe - toll! :-)

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  3. Mit Currypaste habe ich auch schon "heiße" Erfahrungen machen müssen. Wie frierst Du den Koriander ein - geschnitten oder komplett mit Wurzel?

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  4. Hmm...wo bekomme ich denn jetzt eine Mango her...

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  5. @ sammelhamster: Das beruhigt mich, dass es Euch auch etwas scharf geraten war. ;-)

    @ Eva: Finde ich auch, man kocht ja oft etwas nach, meist komme ich nicht zum Bloggen, wenn es zu ähnlich ist, macht es ja auch wenig Sinn, aber diese beiden Rezepte wollte ich auch nicht vergessen. Der Blog ist ja auch das eigene Kochbuch quasi, in dem man immer mal nachschaut, was man denn essen könnte...

    @ lavaterra: Ich entferne die Wurzel und hacke ihn grob. Die Konsistenz geht verloren, aber der Geschmack bleibt. Für mich ist das die beste Variante, für frischen Koriander muss ich sehr weit fahren...

    @ Tobias: Gibt's bei Euch denn keine? Die Supermärkte überschwemmen uns zurzeit damit, aber leider oft unreife geschmacklose Ware, und Mangos reifen nicht nach.

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  6. Ja, so mache ich es auch. Manchmal lese ich, die Wurzel soll sehr gesund sein. Probier doch mal im Sommer Korianderkörner in einen Blumentopf zu säen. Bei meinem "Feldversuch" konnte ich sogar ein (neben dem Grün) auch paar Körner ernten.

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  7. Das mit der gesunden Wurzel ist interessant! Ich habe im Sommer schon Koriander gesät, richtig groß ist er allerdings nicht gewachsen, vom Geschmack her war es aber einwandfrei. :-)

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  8. Die Variation mit Koriander, gemahlenen Erdnüssen, Limetten und Currypaste ist die nächste, die ich ausprobiere! Tolle Kombi! Bei mir gab es erst einmal nur das absolute Grundrezept, aber auch sehr fein...

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