Montag, 5. Januar 2009

Scones

Anfang der 80er Jahre war ich zum Schüleraustausch in England und habe dort Scones kennen gelernt. Im Kochunterricht haben wir sie selbst gebacken, das geht ganz einfach.

Ich hatte seit Jahren keine mehr gemacht, vor allem, weil ich hier keine Clotted Cream bekomme, um den typischen Cream Tea zu geniessen. Bei Ulrike habe ich gelesen, dass sie Kaymak als Ersatz verwendet hat. Den habe ich sofort gekauft, als ich einen türkischen Supermarkt sah.

Jetzt ging es nur noch daran, das Rezept zu finden. Dandu hatte vor einiger Zeit nach herumliegenden Rezepten, handgeschriebenen Zetteln usw. gefragt. Hier ist also ein etwas verspäteter Beitrag zu diesem Thema!

Das Rezept für die Scones fand sich ordentlich abgeheftet in einem Ordner mit der Aufschrift "Backen - Desserts" im Kapitel Kleingebäck. So chaotisch wie ich immer denke, bin ich wohl doch nicht. ;-)

Lustig finde ich, dass ich mit 14 eine Phase hatte, in der ich nach links gerichtet geschrieben habe - das lag vielleicht an den paar Wochen England, mit dem Umschauen beim Über-die-Straße-gehen musste ich mich da ja auch umgewöhnen...

Das Rühren des Teigs geht ganz einfach und sehr schnell, entweder mit den Händen oder in der Maschine. Der Teig schmeckt sehr lecker und lässt sich gut ausrollen.

Von der Idee, Scones zu backen, bis sie fertig aus dem Backofen kommen, vergehen gerade mal 15-20 Minuten. Also ideal, wenn man spontan Appetit darauf bekommt.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Scones - Originalrezept aus Devon
Kategorien:Backen, Gebäck, England
Menge:8 Scones

Zutaten

225GrammMehl
1/2Pack.Backpulver
1/2PriseSalz
55GrammMargarine oder Butter
55GrammZucker
55GrammRosinen
120mlMilch
HZUM SERVIEREN
Tee
Clotted cream (ersatzweise Kaymak, oder notfalls
-- Creme double oder Mascarpone)
Erdbeerkonfitüre

Quelle

1982 aus Tiverton, Devon mitgebracht

Erfasst *RK* 27.12.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 210 Grad (Umluft 180-190°C) vorheizen.

Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Fett in eine Schüssel geben und alles gut verkneten. Rosinen zugeben und nach und nach etwas Milch, bis aus dem einzelnen Zutaten ein Teig entstanden ist. Das geht entweder mit der Hand oder mit einer Küchenmaschine.

Den Teig ca. 2 cm dick auswellen und mit einem Glas runde Scones ausstechen. Den Teig mehrmals ausrollen, so dass insgesamt 8 Scones entstehen. Auf ein Backblech geben und für ca. 10 Minuten backen.

Mit Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre zu einer Tasse Tee genießen.

=====


Kaymak ist wirklich ein ganz guter Ersatz für Clotted Cream.

Die Scones schmecken am besten frisch. Ich mag sie zum Frühstück oder am Nachmittag.

Eine andere Alternative für schnelle Brötchen mit Backpulverteig sind meine Quarkbrötchen.

20 Kommentare:

Julianna hat gesagt…

MMMMMM,das schaut ja lecker aus.Die muss ich sofort auch machen :)
Danke für das Rezept.

LG, Julianna

lamiacucina hat gesagt…

mache ich nur selten, meine sind nach einem Tag nicht mehr frisch und nicht mehr gut.

Barbara hat gesagt…

@ Julianna: Gerne! :-)

@ lamiacucina: Am zweiten Tag sind sie ziemlich kompakt und schmecken nicht mehr so gut, man sollte sie möglichst sofort essen oder einfrieren.

bolliskitchen hat gesagt…

lecker lecker, ich mag ja solche Sachen......

Und,schon tief eingeschneit? Hier ist's auch, für unsre Verhältnisse kalt, -2°.....Da kannst Du nur lachen....

PS: Hausverwaltung hat die Sache in die Hand genommen, drück mal die Daumen bitte....

Nysa hat gesagt…

das klingt aber sehr lecker. ich kenne scones nicht und auch nicht cream tea. würde mich wirklich interessieren. zur linksgerichteten schrift: die phase hatte ich auch. auch heute noch habe ich verschiende schriftarten - wie word ;-)

Anikó hat gesagt…

Ach, einfrieren kann man die auch? Großartig! Scheue mich immer solche Sachen zu produzieren, weil sie in meinem 1-Personen-Haushalt zu langsam verbraucht werden. Dabei sind Scones sooo lecker! Werd sie demnächst in Angriff nehmen. Vertrag nur leider keine Clotted cream, zu fettig :(

Sivie hat gesagt…

Klingt sehr gut. Werde ich auch mal ausprobieren.

Schnuppschnuess hat gesagt…

Ahh, Scones, ich liebe sie! Meine Englisch-Lehrerin, die nicht backen kann, gab mir mal ein Rezept mit der Bitte, die Stückchen für sie herzustellen. Hab ich gemacht und bin seitdem begeisterte Scones-Esserin. Danke für die Erinnerung und das schöne Rezept.

Sandra hat gesagt…

sehr fein! hätte ich jetzt gern...

ostwestwind hat gesagt…

Hast du denn den frischen Kaymak bekommen, den aus der Dose des großen Konzerns kannste nämlich vergessen.

Sehen sehr appetitlich aus!

Heidi hat gesagt…

Scones hab ich in Australien kennengelernt aber seither nie mehr gegessen. Und ehrlich gesagt auch vergessen ein Rezept zu suchen. Dabei haben sie mir unheimlich gut geschmeckt. Die werden demnächst probiert! Danke !

Josie hat gesagt…

Da s sieht lecker aus. Ich trau' mir backtechnisch ja nicht mega-viel zu...meine Teigphobie...aber ich hab ja jetzt die Zaubermaschine. *ggg

Bulgariana hat gesagt…

Die sehen aber toll aus! Ich kann auch Scones gleich nach dem Backen essen, am nächsten Tag schmecken sie schon etwas langweilig. Was ich aber sehr interessant finde ist das Wort Kaymak. Gibt es in bulgarischen auch und das ist die dicke Milchschicht, die sich dann bildet, wenn man Butter herstellt und mit einem langen Holzstiel in ein schmales Gefäß die Milch schlägt, bis sie Kaymak bildet :-)

Barbara hat gesagt…

@ bolliskitchen: Jetzt sind es -10 Grad und über 10 cm Schnee...
Daumen sind gedrückt! :-)

@ Nysa: Probier' mal, die Brötchen sind echt lecker.
Wie Word - interessant! ;-)

@ Anikó: Ich tue mich auch immer schwer, meist sind die Portionen auch für unseren 2-Personen-Haushalt zu groß, da ist Einfrieren immer eine gute Lösung. Statt clotted Cream geht bestimmt auch Quark und Konfitüre, kann ich mir sogar ganz gut vorstellen.

@ Sivie: Viel Erfolg, das mögt Ihr bestimmt.

@ Schnuppschnuess: Solche Erinnerungen sind wichtig, ich hatte sie auch fast vergessen, was sehr schade wäre. Um Scones zu backen, muss man eigentlich gar nicht backen können, ich finde, das ist so ziemlich das einfachste.

@ Sandra: Ich auch, leider sind sie schon weg... ;-)

@ ostwestwind: Danke für den Tipp mit dem Kaymak. Ganz billig ist der frische allerdings nicht, die Dosenware ist deutlich preisgünstiger. Nürnbergs türkische Läden sind zum Glück gut sortiert. :-)

@ Heidi: In Australien gibt's die auch - muss ich doch mal hin! ;-)

@ Josie: Der absolute Einsteigertest für Deine Zaubermaschine! :-)

@ Bulgariana: Das ist ja interessant! Ich denke, dass das das selbe ist, es ist ganz dicke Sahne, das kann man sicher irgendwo genauer nachlesen, aber wirklich interessant. Bulgarien und die Türkei liegen ja nebeneinander, da hat bestimmt der eine vom anderen abgeguckt. ;-)

Dandu hat gesagt…

Hihi...Du hast also doch eine unbewusste Ordnungsfunktion.

lavaterra hat gesagt…

Einfrieren ist eine gute Idee! Scones nehmen wir auch gerne zu Wanderungen mit; die halten was aus.

Stefan hat gesagt…

die Scones sehen toll aus, aber der Rasen hat ganz schön gelitten...lasst es euch schmecken!

Petra hat gesagt…

Oh das klingt nach einen Rezept für Jonas. Der hat doch mal Scones aus dem USA-Kochbuch gebacken und findet die jetzt gut. Vielleicht sollte ich die Herren heute am ersten Schultag damit überraschen...
Nebenbei Originalrezepte und die Geschichten, die dazugehören finde ich immer toll!
Viele Grüße

Elisabeth hat gesagt…

Die sehen schön aus, könnten wir auch mal wieder machen.

Barbara hat gesagt…

@ Dandu: Hihi, man lernt nie aus... ;-)

@ lavaterra: Gute Idee mit den Wanderungen, das merke ich mir. Sie sind ja echt schnell gemacht.

@ Stefan: Die Wiese ist inzwischen weiß, beim Foto war glaube ich Reif drauf.

@ Petra: Jonas kann die bestimmt auch selber backen. Ich hoffe, dass sie ihm schmecken.
Geschichten lese ich selbst auch immer gerne, aber so oft hat man keine, man kocht oder backt etwas ohne besonderen Hintergrund, das werden dann die kürzeren Texte...

@ Elisabeth: Dann viel Spaß beim Nachmachen! :-)

LinkWithin

Blog Widget by LinkWithin