Donnerstag, 30. August 2007

Paprika chinesisch mit Hühnchen

Der Gärtner-Blog hat wieder ein super Thema: Bell Peppers - Paprika. Das bietet mir die Möglichkeit, eines meiner Lieblingsrezepte vorzustellen - mein Beitrag für den aktuellen Garten-Koch-Event.

Es ist ein Gericht, das im Wok (chinesisch 锅 guō, das wird auf kantonesisch wok ausgesprochen) entsteht und das Paprika schön chinesisch mit Hühnchen kombiniert. Das Hühnchen wird mit Sojasauce, Eiweiß und Speisestärke mariniert und in Erdnussöl angebraten; dabei bleibt es schön saftig und bekommt eine sehr leckere Kruste. Ich bin sonst nicht so der Fleisch- oder Geflügelfan, aber so zubereitet esse ich Hähnchen oder Pute (damit geht es auch) sehr gerne.

Zubereitung Paprika mit Hühnchen und Cashewnüssen chinesischSuper sind die Paprika, die in Stücke geschnitten mit Knoblauch und Ingwer angebraten werden. Dazu die Kombination mit dem saftigen, knusprigen Hühnchen und den Cashewnüssen oder (in China sehr häufig) Erdnüssen - superlecker! :-)

Paprika mit Hühnchen und Cashewnüssen chinesisch
Das Gericht geht in Richtung des bekannten Gerichts der Sichuan-Küche namens Gōngbǎo Jīdīng (宫保雞丁). Davon gibt es so viele Versionen wie chinesische Haushalte - und viel mehr, da es amerikanisiert (Kung Pao chicken) und europäisisert wurde.

Dies hier ist meine Version:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Paprika mit Hühnchen und Cashewnüssen chinesisch
Kategorien:Geflügel, Hähnchen, Paprika, China
Menge:1 Rezept

Zutaten

2Hühnerbrustfilets
1-2Essl.Sojasauce
1Eiweiß
1Essl.Speisestärke
3Paprikaschoten
2Knoblauchzehen
1StückIngwer
EtwasChili (Schoten oder Pulver oder Sambal Oelek)
Erdnussöl zum Braten
2Essl.Reiswein

EtwasSojasauce
100GrammCashewnüsse (oder Erdnüsse)
EtwasWasser

Quelle


aus China mitgebracht
Erfasst *RK* 29.08.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Hühnerfleisch in Würfel schneiden (ca. 2 cm Seitenlänge) und mit Sojasauce, Eiweiß und Speisestärke vermengen. Etwas marinieren lassen.

Die Paprika in Rauten schneiden. Knoblauch und Ingwer fein hacken.

Den Wok gut erhitzen, Erdnussöl in den Wok gießen. Die Paprikarauten in das heiße Öl geben und unter Rühren braten. Nach kurzer Zeit die Knoblauch- und Ingwerstücke und den Chili dazugeben und weiterbraten. Wenn die Paprikastücke etwas angebraten sind, aber noch Biss haben, alles aus dem Wok herausfischen und beiseite stellen.

Die Temperatur senken. Etwas Öl im Wok erhitzen und die Hähnchenwürfel portionsweise bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren braten, bis sie eine helle Farbe bekommen haben. Dabei die fertigen Portionen am Rand des Woks hochschieben.

Wenn die Hühnchenstücke angebraten sind, die Paprikarauten wieder dazugeben, Reiswein, Sojasauce nach Geschmack und die Cashewnüsse dazugeben und alles zusammen kurz unter Rühren weiter braten.

Die restliche Marinade (oder etwas Speisestärke) mit etwas Wasser verrühren und zu dem Gericht geben. Kurz köcheln lassen, dabei gut durchrühren, bis die Sauce andickt.

Sofort zu Reis servieren.

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Vielen Dank fürs Organisieren des Events, Astrid!

Und da es irgendwie dazu passt: Hier ein Foto, das ich in China auf dem Land aufgenommen habe: Durch das braune Fenster nicht ganz leicht zu erkennen (das Fotografieren musste schnell und unauffällig gehen) - ich hoffe, man sieht trotzdem, was alles an der Wäscheleine hängt! :-)

Mittwoch, 29. August 2007

My first Bread with Sourdough...

Okay... this is a really difficult task for me: Ulrike is hosting this month's Bread Baking Day event and she chose breads "only leavened with sourdough, preferably from rye" as our challenge.

Well, I told you before that I am not a good bread baker... I only make French style breads and use yeast and even a bread machine to make the dough. I have NEVER EVER made a bread with sourdough!!!

For a beginner, it seems to be very difficult to start your own sourdough. I looked at Zorra's grape sourdough starter, and those bubbles really scare me... My sourdough might be even more hyperactive and explode in the kitchen - you never know! ;-)

So I decided to buy some sourdough - you can get it as a powder that is made of rye, and the package provides you with a recipe for rye bread. As I was too lazy to look up another recipe for rye sourdough bread and as I like risks and adventures (but no explosions in my kitchen!) I tried that recipe.

Here's my result:

















-=========REZKONV-Recipe - RezkonvSuite v1.4
Title:My first Rye Bread with Sourdough
Categories:Baking, Bread, Sourdough, Bread machine
Yield:1 Small loaf (500 grams)

Ingredients

450gramsRye, finely ground
1pack
Sourdough
1packDry yeast or 1/2 pack fresh yeast (21 grams)
335mlWater
1/2teasp.Salt
1/2teasp.Honey

Source


Recipe on the Package of "VITAM Sauerteig für Roggenbrot"
Edited *RK* 08/29/2007 by
Barbara Furthmüller

Directions

Mix all the ingredients except for the water. Pour some water into the mixture and mix it, then slowly pour some more water into it, and so on, until you have got a mouldable dough.

Let the dough rest in a warm place.

Heat oven to 200°C and bake the bread for about 1 hour.

If you want to use a bread machine: Use the program "wholemeal" and medium brownness.

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As the package didn't give any information about the time for the dough to rest before you bake it, I let it rest for about 2 hours. The volume didn't change much during that time though. Maybe I should have taken some more time to rest, or let it rest at a higher temperature, or use more liquid, or do some more kneading, or...

I just took it out of the oven, it is still warm. You see, it is a bit too compact, but it tastes like real rye bread. I like it. - It was my first try and I am content with the result!

As I don't like pure rye breads that much (I am from Southern Germany...) I think I will mix it with wheat or other cereals next time, or I might add some nuts or seeds.

Thanks to Ulrike for hosting this event, and helping me to make my first steps into sourdough bread baking, and thanks to mbg for the banner.

Update: As my bread contains yeast it does not really fit into this "only sourdough" blog event, so this is a noncompetitive contribution to BBD#3. Still, it was an intersting research and I hope that everyone enjoys reading about my experiment.

Montag, 27. August 2007

Kräuter-Karneval

Vorhin habe ich entdeckt, dass im Kräuter-Zauber-Blog Herbaversum ein Kräuter Karneval Erntezauber stattfindet.

Vom 25. August bis zum 30. September 2007 können Blogger kreative Kräuter- und Ernteideen vorstellen: Rezepte, Dekorationsvorschläge, Bastelanleitungen von und mit Kräutern und anderem Erntezauber werden gewünscht.

Mein heutiges schnelles Mittagessen sah ziemlich nach Kräuter-Karneval aus und verdient daher eine Nominierung, denke ich...

Es gab (etwas zu sehr) angebratene Scheiben einer gelben Ufo-Zucchini mit Wachtel-Spiegeleiern und einem karnevalmäßigen Gemisch aus Bulgur, roten Linsen, getrockneten Tomaten, eingelegten Chilpotles-Chilis, etwas Ziegenkäse und massig frischen Kräutern quer durch den Garten. Auch wenn es nicht so aussieht:
Es hat geschmeckt! :-)


















Hier ein Foto der Kräutermischung, schon grob gehackt: Thymian, Lavendel, Rosmarin, Borretsch, Giersch, Brennnessel, Sauerampfer, Spitzwegerich, Johanniskraut, Zitronenmelisse, Majoran, Löwenzahn, Schafgarbe und Schnittlauch.

Pilzsuche

Gestern waren wir im Wald - auf der Jagd nach Pilzen. Das macht etwas mehr Spaß, als nur einen "normalen" Waldspaziergang zu unternehmen... Das Wetter war angenehm, die frische Waldluft war besonders gut, es war erholsam und wir haben auch ein paar Pilze gefunden, die wir kennen und von denen wir wissen, dass man sie gefahrlos essen kann.


















Besonders schön finde ich das frische Grün des Waldes in allen Schattierungen. Hier ein bemooster Waldweg mit einigen Pilzen am Wegesrand:










Beim Auftreten muss man aufpassen, zum einen übersieht man natürlich leicht kleine Pilze, aber ich wäre heute fast auf etwas anderes getreten: Eine Blindschleiche (denke ich zumindest...?!) schlängelte sich direkt vor mir über den Waldboden. Als sie mich entdeckte, hielt sie ganz still, so dass ich ein paar Fotos machen konnte. Die Tiere sind sehr selten, ich hatte schon lange keine mehr gesehen.










Hier ein Bild unserer Ernte: u.a. Pfifferlinge, Steinpilze, Maronen, ein Hexenröhrling und viele Rotfußröhrlinge.










Mit Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl und Butter angebraten, Sahne und Gewürze dazu, Vollkorn-Spätzle, die die Sauce gut aufnehmen, unterheben und Parmesan darüber reiben - ein leckerer Abschluss einer Pilzsuche!

Sonntag, 26. August 2007

Fisch mit Kartoffeln und Gemüse

Wenn man seit langem nicht mehr einkaufen war und trotzdem Hunger hat, wird es schwer...

Also war Suchen und Kreativität gefragt: In der Speisekammer fanden sich Kartoffeln und ein paar Cocktailtomaten, in der Tiefkühltruhe Rotbarschfilets und im Garten Rosmarin, Zucchini und Zuckerschoten, ein paar vergessene dabei, deren Schoten nicht mehr so besonders aussahen, aber die schöne süß schmeckende Erbsen ausgebildet hatten, daneben auch ein paar junge Zuckerschoten.

Das Ergebnis war wieder ein Beweis dafür, dass sich auch mit wenig Zutaten und wenig Planung spontan etwas unkompliziertes und trotzdem leckeres zaubern lässt!


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Rotbarsch mit Rosmarinkartoffeln und Sommergemüse
Kategorien:Fisch, Salzwasser, Kartoffel, Gemüse, August
Menge:2 Personen

Zutaten

HROSMARINKARTOFFELN
4groß.Kartoffeln
1/2-1HandvollRosmarin

Olivenöl

Salz, Pfeffer
HSOMMERGEMÜSE
1Schalotte
1Zucchini
1StückEiner gelben Ufo-Zucchini
10-15Zuckerschoten
Olivenöl
Knoblauchöl
Salz, Pfeffer, Chili
6-8Cocktailtomaten
HFISCH
2-4Rotbarschfilets
EtwasMehl
Butterschmalz
Salz, Pfeffer, Chili
2Limettenscheiben

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 26.08.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und mit Rosmarin und Olivenöl vermischt in eine hohe Backform geben. Im Backofen bei 200 Grad ca. 20-30 Minuten backen, dabei ab und zu umrühren. Evtl. am Ende kurz übergrillen, damit sie etwas Farbe nehmen. Erst ganz am Ende der Garzeit (besser noch: erst auf dem Teller!) salzen und pfeffern.

Für das Sommergemüse Schalotte würfeln, mit Zucchinistücken und Zuckerschoten (bei jüngeren die ganzen Schoten halbieren, bei älteren die Erbsen herauslösen) in Olivenöl leicht anschwitzen lassen. Cocktailtomaten halbieren oder vierteln, dazugeben. Mit Knoblauchöl und Gewürzen abschmecken.

Rotbarschfilets mehlieren und in etwas Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne anbraten. Würzen.

Alles zusammen auf Tellern anrichten, mit Limettenscheiben dekorieren.

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Dienstag, 21. August 2007

DKduW: Rosmarinplätzchen

Es gibt einen neuen monatlichen Blog-Event: DKduW - Dein Kochbuch das unbekannte Wesen. Die Idee finde ich klasse:

Man nimmt sich ein Kochbuch, das man seit Jahren nicht aus dem Bücherregal geholt hat oder aus dem man noch nie etwas gekocht hat und macht etwas daraus. Dieses Rezept verbloggt man, schreibt evtl. noch etwas über das Kochbuch, woher man es hat, warum man es gekauft hat, wie man es heute findet, o.ä. - fertig.

Etwas in der Art gibt es bei Sara, allerdings ist die Weekend Cookbook Challenge auf englisch und es gibt es inzwischen so viele deutschsprachige Blogger, dass ein
deutschsprachiger Blog-Event mit solch einem ergiebigen Thema eine super Sache ist.

Auch ich habe eine Menge Koch- und Backbücher, die zum Teil viele Jahre unbenutzt herumliegen oder auch neue und nicht so neue, die ich irgendwann einmal gekauft oder geschenkt bekommen, aber aus denen ich noch nie etwas gekocht oder gebacken habe. Eigentlich schade! Manche Bücher habe ich schon verschenkt (Bibliotheken sind gute Abnehmer), aber ein weiterer Durchgang "Ausmisten" steht wieder an.

Für heute habe ich ein Buch aus dem Regal gefischt, das Backen heißt. Es ist von einer Fiona Black, ich schätze, ein englisches Buch (dafür spricht die häufige Verwendung von Crème double, dafür kommt Sahne selten vor) ins Deutsche übersetzt. Im Buchladen haben mich sicherlich die 800 Farbfotos angesprochen, so dass ich es irgendwann einmal gekauft habe.

Die Fotos machen wirklich richtig Appetit, es macht Spaß, das Buch durchzublättern. Es ist ein gebundenes Buch und wenn man es aufklappt, klingt es noch richtig neu... Besonders angelacht haben mich die Rosmarinplätzchen, die ich heute gebacken habe.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Rosmarinplätzchen
Kategorien:Backen, Keks, Mürbeteig, Kräuter
Menge:25 Stück

Zutaten

50GrammWeiche Butter
4Essl.Feiner Zucker
1Zitrone; die abgeriebene Schale
4Essl.Zitronensaft
1Ei, getrennt
2Teel.Frischer Rosmarin, fein gehackt
200GrammMehl, gesiebt
Zucker, zum Bestreuen (nach Belieben)

Quelle

Backen - Buch von Fiona Black, Parragon
Erfasst *RK* 23.07.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

2 Backbleche leicht einfetten.

Butter und Zucker in einer großen Schüssel schaumig rühren.

Erst Zitronenschale und -saft, dann das Eigelb zugeben. Alles gründlich verquirlen. Dann den Rosmarin einrühren.

Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Etwa 25 runde Plätzchen (6 cm Durchmesser) ausstechen und auf die vorbereiteten Backbleche legen.

Das Eiweiß in einer Schüssel leicht verschlagen und vorsichtig auf die Plätzchen streichen. Nach Belieben etwas Zucker darüber streuen.

Die Plätzchen in einem vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 15 Minuten backen.

Die Plätzchen auf ein Kuchengitter legen und vor dem Servieren auskühlen lassen.

Tipp:

Die Plätzchen können Sie in einem luftdichten Behälter bis zu 7 Tagen aufbewahren.

Variation:

Der frische Rosmarin kann durch 11/2 Teelöffel getrockneten Rosmarin ersetzt werden.

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Die Kekse sind ganz lecker, sie schmecken schön zitronig, der Rosmarin schmeckt weniger raus.

Das nächste Mal würde ich etwas frisch gemahlenen Dinkel unter das Mehl mischen, ich denke, dass die Plätzchen mit etwas mehr Biss noch besser schmecken.

Schnelle Gnocchi mit Zucchini

Hier ein Foto unseres heutigen schnellen Mittagessens:


Massig Zucchini und viel Knoblauch mit Olivenöl angebraten, frische Kräuter aus dem Garten und Bärlauchpesto dazu, etwas Sahne zum Verdünnen, (gekaufte) Gnocchi darunter gehoben - fertig und lecker!