Donnerstag, 21. Januar 2021

Quark-Napfkuchen

Manchmal sind ja diese Tools, die einen erinnern, was heute vor x Jahren war, ganz spannend. Letzten Freitag meinte Kerstin, es werde mal wieder Zeit, einen Quark-Gugelhupf zu backen, den sie vor einigen Jahren schon mal gebacken hatte. Das Foto sah verlockend aus, und die Quelle gab sie auch gleich an - also habe ich mir das angeschaut. 

Eine Rezept-Empfehlung ist immer etwas besonderes, und ich habe schon einige gute Rezepte kennen gelernt, indem ich auf Tipps gehört habe. So auch diesmal. Als Quelle war der Topfen-Gugelhupf von Bine kocht aufgeführt, die es als altes Bauernrezept bezeichnet. Wenn man etwas sucht, findet man das Rezept auch in eingen Portalen. Mir war es bisher entgangen und ich danke Kerstin für den Tipp! 

Quark-Napfkuchen

Die Zubereitung des Napfkuchens bzw. Gugelhupfs ist relativ einfach, eigentlich ein normaler Rührteig. Quark und Zitronenschale sowie der Crunch vom Paniermehl machen das besondere aus. Der Kuchen wird besonders fluffig, da die Eier getrennt werden und der Eischnee am Schluss vorsichtig untergehoben wird. 

Man braucht drei Schüsseln, um erst Eischnee, dann Hauptteig, daneben den Quark schaumig zu rühren. Bei Bine steht, dass man für die Zubereitung 15 Minuten braucht. Ich habe am Sonntag früh gebacken und war entweder müde und langsam, oder wie auch immer, ich brauchte ca. eine Dreiviertelstunde!

Zubereitung Quark-Napfkuchen
Klar dauert es, bis man die Zutaten zusammen gesucht hat. Ein Ei ging mir kaputt, d.h. das musste ich erst wegtuppern und in den Kühlschrank packen, ein neues Ei holen. Die Butter warm kriegen, die Form buttern und bröseln und danach die Hände waschen sind auch ein paar Minuten. Da ich das Handrührgerät benutzt habe, konnte ich auch nicht während Butter und Zucker schaumig gerührt werden parallel das Mehl abwiegen oder ähnliches.

Aber irgendwann war ich auch fertig und der Kuchen wanderte in den Backofen. Er braucht bei niedriger Temperatur relativ lange, kann dafür auch warm bereits genascht werden. Ich habe gleich ein paar Stücke abgeschnitten und als Picknick für unsere Wanderung eingepackt.

Quark-Napfkuchen
Gestern habe ich gelesen, dass inzwischen einige andere den Kuchen auch nachgebacken haben. Da Bine und auch andere Quellen im Internet dazu raten, das Mehl löffelweise unterzurühren, besteht die Gefahr, dass zu lange gerührt wird und der Kuchen speckig wird. Bei Rührkuchen darf man das Mehl nur kurz unterheben, also lieber nicht mit der Maschine rühren sondern von Hand unterziehen.

Daher hier noch einmal das ausführliche Rezept, so wie ich es zubereitet habe. Bei mir Piefke wird aus dem flaumigen Topfen-Gugelhupf ein leckerer fluffiger Quark-Napfkuchen. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Quark-Napfkuchen
Kategorien: Backen, Kuchen, Rührteig, Quark, Österreich
Menge: 1 Gugelhupf- oder Napfkuchenform 22 cm Ø

Zutaten

H FÜR DIE FORM
   Butter
   Paniermehl oder Semmelbrösel
H FÜR DEN KUCHEN
5  Eier (Größe M oder L); getrennt
1Prise Salz
250Gramm Butter; zimmerwarm
250Gramm Puderzucker
1Essl. Vanillezucker
1  Zitrone; Schale
250Gramm Quark (20% oder 40%)
270Gramm Mehl (Dinkelmehl Type 630 oder
   -- Weizenmehl Type 405 oder 550)
30Gramm Speisestärke
1Pack. (Weinstein-) Backpulver
H ZUM BESTREUEN
   Puderzucker, wer mag

Quelle

 nach binekocht.at/flaumiger-topfengugelhupf,
 Tipp von Kerstin von www.kerstins-speisekammer.com
 Erfasst *RK* 17.01.2021 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Kuchenform mit Butter einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Bereit stellen.

Die Eier trennen. Die Eiweiß mit einer Prise Salz in einer fettfreien Schüssel steif schlagen und beiseite stellen.

Ich habe ein Handrührgerät mit Rührbesen verwendet. Diese kann man gleich weiter verwenden. Butter mit Puder- und Vanillezucker in eine Schüssel geben und cremig aufschlagen. Die Eigelb auf 2-3 Portionen kurz einrühren; dabei nur kurz rühren, bis sie einigermaßen im Teig verteilt sind. Die Zitronenschale (gerieben oder mit dem Zestenreißer) kurz unterheben.

Den Backofen auf 160-170°C Ober-/Unterhitze, 150°C Umluft oder Gas Stufe 1-2 vorheizen.

Den Quark in einer separaten Schüssel cremig rühren (auch das geht mit den gleichen Rührbesen, oder man nimmt einen Schneebesen und rührt von Hand). Den Quark auf den Teig geben. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, nach Belieben zusammen sieben. Ein Drittel der Mehlmasse auf den Teig geben und alles kurz und vorsichtig (es staubt) unterheben. Das restliche Mehlgemisch in zwei Portionen kurz unterheben; dabei nicht lange rühren, sondern nur kurz mit dem Rührbesen oder mit einem Löffel unterziehen. Am Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben; dabei nicht rühren, sondern vorsichtig mit der Hand unterheben.

Den Teig in die Form füllen, grob glatt streichen und in die Mitte des Backofens verfrachten. Ca. 50-60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn an einem Zahnstocher noch Teig haften bleibt, ist der Kuchen noch nicht durchgebacken und braucht noch ein wenig.

Aus dem Backofen nehmen, 10-15 Minuten auf einem Gitterrost abkühlen lassen. Den Kuchen aus der Form stürzen. Er schmeckt noch warm oder ausgekühlt und hält sich ein paar Tage frisch. Wer mag, bestreut ihn vor dem Servieren mit Puderzucker.

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Kommentare:

  1. Du hast da was ganz feines zusammengestellt. Ich habe gestern gleich gebacken. 100% Gelinggarantie.
    LG Tina

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    1. Das freut mich, dass es gleich geklappt hat, Tina! :-)

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  2. Ich kenne den Kuchen von Bine auch, ich mag Teige mit Topfen drin sehr gern, sie sind irgendwie luftiger und leichter...
    lg

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    1. Klasse, dass Du den Kuchen auch kennst. Das ist echt ein tolles Rezept!

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  3. Hallo Barbara,
    ein tolles Rezept, das mich gleich inspirierte. Quark ist da, morgen geht es an einen Quark-Napfkuchen. Vielen Dank fürs Teilen.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Hallo Sigrid,
      da bin ich ja gespannt, wie es Dir schmeckt! :-)
      Liebe Grüße
      Barbara

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    2. Obwohl ich ihn etwas abgewandelt mit Vollkorn und Honig gebacken habe, war er super saftig. Du hattest nicht zu viel versprochen. Dankeschön.

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  4. Liebe Barbara. Vielen Dank für deinen wunderbaren Napfkuchen und für deine Tipps zum guten gelingen.
    Werde ich mir gleich mal speichern. Wünsche dir ein schönes Wochenende.

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    1. Hallo Katrin,
      danke; wir hatten viel Schnee am Wochenende. Freut mich, dass Dir der Kuchen auch so gut gefällt.
      Liebe Grüße
      Barbara

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