Sonntag, 22. September 2013

Zwetschgen-Sandkuchen

Auf schönes Spätsommer- oder Herbstwetter warten wir noch. Nieselregen scheint dem Garten jedoch nicht zu schaden, zumindest die Pflaumen sind reif. Die Zwetschgen sind noch etwas sauer, werden aber langsam auch. Dieses Jahr ist ein Zwetschgenjahr, unser kleiner Baum hängt wieder richtig voll.

Seit langem wollte ich ein Rezept ausprobieren, das ich vor Jahren in einer Zeitschrift gesehen hatte. Claudia von Dolce hatte das Rezept, das eigentlich für ein Backblech gedacht ist, nachgebacken und ihre Anmerkungen und meine Vermutungen beim Lesen des Rezepts deckten sich; ich habe den Kuchen in einer normalen Backform und nicht auf dem Blech gebacken. 

Zwetschgen-Sandkuchen
Das Ergebnis war ein leckerer, saftiger Sand-Pflaumen-Zwetschgen-Kuchen, der uns sehr gut geschmeckt hat.

Die Sahne braucht's gar nicht dazu, aber sie schadet natürlich auch nicht.

Zubereitung Zwetschgen-Sandkuchen

Hier ein paar Fotos der Zubereitungsschritte. Ich hatte Pflaumen und Zwetschgen jeweils zur Hälfte, ungefähr. Die Zwetschgen waren noch ziemlich sauer, deshalb habe ich so viel Zucker verwendet wie im Ursprungsrezept.

Zubereitung Zwetschgen-Sandkuchen

Die Zubereitung ist einfach, man kann hier eigentlich nichts falsch machen. Es dauert allerdings ein wenig. Hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pflaumen-Zwetschgen-Sandkuchen
Kategorien: Backen, Kuchen, Sandteig, Pflaume, Herbst
Menge: 1 Kuchen ca. 12 Stücke

Zutaten

800Gramm Pflaumen und Zwetschgen
50Gramm Brauner Zucker; Menge je nach Süße der Früchte
   -- anpassen
 Etwas Butter; für die Form
1-2Essl. Mehl oder Paniermehl; für die Form
250Gramm Weiche Butter
1Prise Salz
4  Eier; getrennt
250Gramm Zucker
250Gramm Mehl
100Gramm Speisestärke
1/2Pack. Backpulver
1-2Essl. Mandeln; geschält und gestiftelt
2Essl. Puderzucker

Quelle

 nach Sonderheft der Zeitschrift Für Sie special Nr. 263,
 online gefunden bei www.kuechengoetter.de und
 dolce-claudia-dolce.blogspot.de
 Erfasst *RK* 16.09.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Pflaumen und Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen, in eine Schüssel geben und mit dem braunen Zucker bestreuen.

Kuchenform (26 oder 28 cm Durchmesser) mit etwas Butter einfetten und mit ein wenig Mehl oder Paniermehl einstäuben. Bereit stellen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft vorheizen.

Butter weiß-schaumig schlagen. Salz und Zucker zugeben und so lange weiterschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und nichts mehr knirscht. Eigelbe unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Eiweiß separat steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Die Hälfte des Teiges in die Kuchenform geben und verstreichen. Im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten vorbacken. Herausnehmen. Mit Pflaumen und Zwetschgen belegen. Den restlichen Teig und Mandelstifte darauf geben und wieder in den Backofen schieben. Ca. 40 Minuten weiterbacken. Herausnehmen.

Wer mag, kann den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

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Hier noch ein Detail.

Zwetschgen-Sandkuchen
Der Teig war schön fluffig, feinporig und zerging auf der Zunge.

Was ich mich dabei gefragt habe, ist, wo der Unterschied zwischen Rührteig und Sandteig liegt. Sandteig enthält mehr Speisestärke, was ihn "sandiger", etwas trockener macht. Im Gegensatz zu Rührteig kommt auch keine weitere Flüssigkeit hinzu. Dadurch wird die Konsistenz der Masse und auch die des fertig gebackenen Kuchens etwas anders und zur Abwechslung ganz lecker.

Weitere Rezepte mit Zwetschgen und Pflaumen:

Sonntag, 15. September 2013

Gebackene Kürbissticks mit drei Dips

Auf den allerletzten Drücker gibt es von mir noch einen Beitrag für Zorras neunten Blog-Event-Geburtstag und das diesjährige Foodblogger-Kochbuch von Braun, das Smart Speed Kitchen zum Thema hat. Gekocht und gemixt werden darf mit einem Stabmixer, schnell soll es gehen und lecker soll es sein.

Ich verwende meinen Stabmixer ja seit Jahrzehnten fast ständig und kann jedem raten, sich so ein Teil zuzulegen. Damit mixe ich schon morgens Shakes und Smoothies, ich püriere Suppen und Saucen, mixe Cocktails und verschiedenste Zutaten für Kuchen, Torten oder Hauptgerichte.

Gebackene Kürbissticks mit drei verschiedenen Dips

Da es inzwischen richtig herbstlich ist und ich einen schönen Hokkaido-Kürbis erstanden hatte, gab's heute drei leckere gemixte Dips zu Kürbissticks, die ich parallel dazu im Backofen gebraten habe.

Dazu schneidet man Kürbis in Stücke und beträufelt ihn mit Olivenöl. Etwas Rosmarin dazu und ein paar Gewürze, ab in den Backofen. Ab und zu umrühren.

Gebackene Kürbissticks

Die Dips waren unterschiedlich im Geschmack. Ich habe wild improvisiert und frische Kräuter aus dem Garten dafür verwendet.

Drei verschiedene Dips

Da die Pfefferminze so gut aussah, kam ich auf die Idee, sie mit Kreuzkümmel, Joghurt und Limette zu kombinieren. Das hatte einen orientalischen Touch und war klasse. Der Mitesser mochte den lauwarmen Tomaten-Knoblauch-Basilikum-Dip am liebsten. Und der Paprika-Quark-Dip passte auch klasse zu den knusprigen Sticks.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Gebackene Kürbissticks mit drei verschiedenen Dips
Kategorien: Gemüse, Kürbis, Herbst, Dip
Menge: 2 Personen

Zutaten

H GEBACKENE KÜBISSTICKS
1  Hokkaido-Kürbis
3Essl. Olivenöl
 Etwas Paprikapulver (edelsüß oder geräuchertes)
 Einige Rosmarinzweige
   Fleur de sel oder grobes Meersalz
H JOGHURT-MINZ-DIP
150Gramm Joghurt
1/2Teel. Kreuzkümmel; gemörsert
1Prise Schwarzkümmel; wer mag
1/2  Limette; Saft und ein wenig abgeriebene Schale
1Prise Salz
1Prise Zucker
2Essl. Pfefferminze; gehackt
H TOMATEN-BASILIKUM-DIP
2  Knoblauchzehen
1klein. Zwiebel
1-2Essl. Olivenöl
2Handvoll Tomaten; in Stücke geschnitten
1Teel. Tomatenmark oder 1-2 getrocknete Tomaten
1Schuss Balsamico-Essig
   Salz, Pfeffer
2Essl. Basilikum
H PAPRIKA-QUARK-DIP
150Gramm Quark
2Teel. Saure Sahne
1/2  Rote Paprika
   Pfeffer, Muskat, Chili, Vanille, Salz
   Oregano

Quelle

 spontan improvisiert
 Erfasst *RK* 15.09.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 200-250°C (Umluft oder Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Kürbis erst halbieren, dann vierteln und danach in mundgerechte Stücke schneiden. Etwas Olivenöl und das Paprikapulver in einen Teller oder eine Schüssel geben, die Kürbissticks zufügen und gut vermischen. Zusammen mit dem Rosmarin auf ein (mit Backpapier belegtes) Backblech geben. Im Backofen geben und ca. 20-25 Minuten backen lassen. Dabei ab und zu umrühren.

In der Zwischenzeit die drei Dips zubereiten:

Für den Joghurt-Minz-Dip die Minze fein hacken. Die anderen Zutaten in eine hohe Schüssel geben mit einem Stabmixer pürieren. Minze unterheben und den Dip in ein kleines Schüsselchen umfüllen.

Für den Tomaten-Basilikum-Dip Knoblauch und Zwiebel hacken, in Olivenöl in einem kleinen Topf vorsichtig anbraten. Tomatenstücke dazu geben und brutzeln lassen. Tomatenmark oder gehackte getrocknete Tomaten zugeben, ebenfalls den Essig und die Gewürze. Vom Herd nehmen, mit einem Stabmixer pürieren. Basilikum fein schneiden und unterheben.

Für den Paprika-Quark-Dip die Paprikahälfte waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Zusammen mit den anderen Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Stabmixer pürieren.

Die Kürbissticks aus dem Backofen nehmen und mit etwas Fleur de Sel bestreuen. Zusammen mit den drei Dips servieren.

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Richtig lecker war's, das gibt's mal wieder!

Man kann natürlich improvisieren, zum einen mit den Dips, zum anderen mit herbstlichem Gemüse. Neben Kürbis eignen sich auch Auberginen, Pilze, Paprika, Karotten oder Pastinaken zum Backen. Und Kartoffeln natürlich. Der Mitesser meinte, ein paar Lammkoteletts dazu hätten auch gut gepasst.

Mein Beitrag für Zorras Event und das diesjährige Braun-Foodblogger-Kochbuch.

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Samstag, 14. September 2013

Brasilianische Kokosbällchen

Bei Dinner um Acht gibt es passend zur Frankfurter Buchmesse und dem diesjährigen Gastland Brasilien ein Blog-Event mit dem Thema Cook it with Samba. Und Claudia will mit dem Gewinner des Events in Frankfurt auf der Buchmesse schnippeln und kochen.

Tja, ich freue mich über die Einladung zu den Caipirinhas, die am 10. Oktober fließen, nehme aber außer Konkurrenz teil, weil ich zu dem Termin anderweitig verplant bin. Ich schaue aber, dass ich abends von der Ferne einen Caipi auf Euch mit trinke. :*)

Brasilianische Kokosbällchen (Beijinho de Coco)

Brasilien fasziniert mich, seit ich denken kann. Bisher habe ich es nur einmal kurz hin geschafft (Impressionen hier) und ein paar Hafenstädte und Strände kennen gelernt.

Bei dem herbstlich-kalten Nieselwetter hier hätte ich große Lust, gleich einen Flug zu buchen. Da das gerade nicht geht, tröste ich mich mit Kokosbällchen.

Die werden in Brasilien Beijinho de Coco genannt. Sie sind ganz einfach zu machen; man benötigt nur gezuckerte Kondensmilch (gibt's in jedem russischen Supermarkt), Kokosraspeln und ein wenig Butter. Da sie sich gut halten, eignen sie sich auch super für eine Party.

Zubereitung Brasilianische Kokosbällchen (Beijinho de Coco)

Es gibt verschiedene Rezepte im Netz und irgendwo hatte ich auch mal in einer Zeitschrift eins gesehen. Am schönsten fand ich die Foto-Anleitung von Paula, einer Brasilianerin, die in den USA lebt und auf Blogging Foods ihr Rezept verrät. Daran habe ich mich grob gehalten.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Brasilianische Kokosbällchen (Beijinho de Coco)
Kategorien: Praline, Kokos, Brasilien
Menge: 30 Bällchen ca.

Zutaten

H PRALINENMASSE
1Dose Gezuckerte Kondensmilch (400 g)
65Gramm Kokosraspeln
2Essl. Butter
H ZUM ABKÜHLEN UND WÄLZEN
 Etwas Butter
   Kokosraspeln
30  Pralinenförmchen; ca.
H ZUM VERZIEREN, WER MAG
30  Nelken; ca.

Quelle

 nach www.bloggingfoods.com/2012/01/little-coconut-kisses-
 beijinho-de-coco.html
 Erfasst *RK* 14.09.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Einen flachen Teller mit etwas Butter fetten und bereit stellen.

Gezuckerte Kondensmilch, Kokosraspeln und Butter in eine Kasserolle oder einen Topf mit dickem Boden geben, verrühren. Bei mittlerer Hitze ca. 12 bis 15 Minuten ständig rühren, bis die Masse etwas dicklich wird und sich vom Topfboden löst. Die Masse auf den gefetteten Teller geben und abkühlen lassen.

Die Kokosraspeln zum Wälzen in einen tiefen Teller geben.

Hände mit etwas Butter einfetten und mit den Händen (wer mag, nimmt einen Teelöffel zu Hilfe) etwas von der Masse nehmen und kleine Bällchen formen. Diese in den Kokosraspeln wälzen und in die Pralinenförmchen legen.

Wer mag, steckt jeweils eine Nelke in die Kokosbällchen. Die Nelken sehen nett aus und geben Aroma ab, werden aber nicht mitgegessen.

Die brasilianischen Kokosbällchen sind einfach zu machen. Sie lassen sich auch vorbereiten und halten sich gekühlt ein paar Tage.

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Und hier noch ein Foto auf der heute verregneten und kalten, fast schon herbstlichen Spielwiese.

Brasilianische Kokosbällchen (Beijinho de Coco)

Weitere brasilianisch angehauchte Rezepte hier auf der Spielwiese:

Mein Beitrag für den Blog-Event Cook it with Samba.

Cook it with Samba!


Nachtrag: Danke an Anna für den Hinweis. Sie sucht gerade auf ihrem Blog Himmlische Süßigkeiten (Gratulation zum 3. Geburtstag!) Rezepte für Süßigkeiten. Da eignen sich diese brasilianischen Bällchen ja perfekt.

Blog-Event

Dienstag, 10. September 2013

Omelette mit Pfifferlingen

Man merkt's der Spielwiese gerade an, dass ich derzeit eine Menge zu tun habe und seltener zum Bloggen komme. Zeit wäre schon da; es fehlt einfach an Energie und Motivation und es gibt andere Dinge, die gerade für mich wichtiger sind. Das war schon ein paar Mal so und irgendwann wird's hier auch wieder mehr. :-)

Heute früh bin ich mal durch die inzwischen unübersichtlich große Zahl an Foodblogs gesurft und habe festgestellt, dass es wieder eine Menge Events gibt. Vor einem Jahr gab's auch so eine Menge, und damals hatte ich es geschafft, mit einem einzigen Beitrag gleich fünf Blog-Events zu erschlagen. ;-)

Das schaffe ich dieses Jahr nicht, aber an einem der Urlaubs-Events will ich kurz vor knapp noch schnell teilnehmen. Mein schnelles Mittagessen heute hat mich nämlich an einen früheren Camping-Urlaub erinnert.

Omelette mit Pfifferlingen

Mögt Ihr Schweden und schwedische Wälder zum Wandern und Beeren oder Pilze suchen?

Wir waren vor vielen Jahren mit einem selbst umgebauten VW-Bus in Skandinavien und haben dort - arme Studenten, die wir waren - natürlich viel selbst gekocht. Auf zwei Gasflammen konnte man schon eine Menge brutzeln.

Zubereitung Omelette mit Pfifferlingen

Ganz einfach sind Eiergerichte, z.B. Omelette oder Rührei. Am besten schmecken sie mit selbst gesammelten Pilzen. Meine heute waren gekauft, aber das Omelette habe ich fast genauso zubereitet wie damals im Urlaub.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Omelette mit Pfifferlingen
Kategorien:Eierspeise, Herzhaft, Pilz, Schweden
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

1-2Essl.Olivenöl
1-2Teel.Butter
150GrammPfifferlinge
1/2Gemüsezwiebel (oder 1 Zwiebel oder 2 Schalotten)
4Eier
Salz, Pfeffer, Muskat, Chili
1Teel.Estragon; gehackt
1Essl.Petersilie; gehackt

Quelle

spontane Eingebung
Erfasst *RK* 10.09.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwiebel in Würfel schneiden. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel dazu geben und unter Rühren etwas goldgelb werden lassen. Pfifferlinge mit Hilfe eines Pinsels von Erde und weiterer Natur, die da nicht hingehört, befreien und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Gut vermischen und ca. 12-15 Minuten schmurgeln lassen, bis die Pilze anfangen, lecker zu riechen. Butter zufügen und unterrühren. Einen Teil der Kräuter dazu geben.

Die Eier mit den Gewürzen gut vermischen und über die Pfifferling- Zwiebel-Mischung gießen. Einige Minuten stocken lassen, dann vorsichtig wenden. Nochmal kurz garen lassen.

Mit den Kräutern bestreuen und servieren. Dazu schmeckt ein Stück Butterbrot.

Variante: Wer mag, gibt noch etwas Speck oder Bacon dazu.
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Blog-Event – Urlaub auf dem Teller (Einsendeschluss 11.09.2013)Der Beitrag geht zu Magentratzerl, die ihren ersten Blog-Geburtstag feiert. Gratulation! Sie wünscht sich Urlaub auf dem Teller.

Mir geht's ähnlich wie ihr, ich bin zwar viel unterwegs, aber einen richtigen Urlaub, bei dem man ausspannen und machen kann, was man will, habe ich diesen Sommer nicht.

Deshalb finde ich es schön, zwischendurch in kulinarischen Urlaubserinnerungen zu schwelgen.

Ich gehe eigentlich in jedem Land, das ich besuche, in einen Supermarkt und wenn es sich anbietet, auch auf einen Markt und schaue, was es dort so gibt. Ich kaufe immer etwas, was ich noch nicht kenne und probiere es aus. Meine Mitbringsel bestehen immer vor allem aus Lebensmitteln. Das ist praktisch, weil die irgendwann weg sind und nicht abgestaubt werden müssen. ;-)

Genauso wie Fotos, die auch nicht viel Platz wegnehmen und schöne Urlaubserinnerungen sind. Ich fotografiere auf Reisen nicht nur Essen... Hier ein paar Impressionen.

Impressionen - Schweden

Skandinavien-Urlaub fängt für mich an, sobald ich die Fähre sehe. Und irgendwie ist es meist recht kühl, deshalb fahre ich meistens doch lieber woanders hin.

Impressionen - Schwedische Westküste

Ich bin gespannt auf weitere Urlaubserinnerungen von anderen Blogs. Da kommt glaube ich eine Menge zusammen.

Donnerstag, 29. August 2013

Clafoutis mit Jostabeeren

Dieses Jahr war ein Jostabeeren-Jahr. Wir haben zwei große Sträucher, die voll hingen. Und selbst der kleine selbstgezogene, der im Schatten steht, trägt fleißig. Einen Großteil haben wir eingefroren. Etwas Likör habe ich auch wieder angesetzt.

Langsam sind die Beeren überreif und man sieht verschiedenste Vögel, die davon naschen.

Kürzlich habe ich noch ein paar Beeren geholt und damit als Dessert einen Clafoutis damit zubereitet.

Clafoutis mit Jostabeeren
Mein Grundrezept für Clafoutis findet sich hier, ich habe es mir von Bollis Kitchen gemopst und bin sehr zufrieden damit. Einfach, variabel, lecker.

Hier die Zubereitungsschritte für Clafoutis. Es geht ganz einfach:

Zubereitung Clafoutis mit Jostabeeren

Und hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Clafoutis mit Jostabeeren
Kategorien:Backen, Kuchen, Süßspeise, Jostabeere, Frankreich
Menge:1 Rezept für 3-5 Personen; ca.

Zutaten

HTEIG
4Eier
320mlMilch
8Essl.Mehl
4Essl.Zucker; Menge nach Geschmack anpassen
1Essl.Vanillezucker
1PriseSalz
350GrammJostabeeren; ca.
HUND
Butter für die Form
Puderzucker; evtl.

Quelle

nach www.bolliskitchen.com/2009/07/aprikosen-
clafoutisauxabricots.html, etwas abgewandelt

Zubereitung

Eine feuerfeste Form gut einfetten. Die Form sollte nicht allzu flach sein, da der Clafoutis beim Backen aufgeht.

Backofen auf ca. 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft oder Gas Stufe 3 vorheizen.
Eier und Milch in eine Schüssel geben und gut verrühren; das geht am besten mit dem Rührgerät oder einem Schneebesen und guter Armmuskulatur. Mehl, Zucker und Salz dazugeben und alles gut verrühren, so dass keine Klümpchen bleiben.

Den Teig in die Form geben und knapp 5 Minuten backen.

Währenddessen die Früchte mit Wasser abspülen und absieben. Stiele oder wer mag die Blütenreste entfernen. Nach knapp 5 Minuten zu dem Teig in die Form geben, etwas verteilen.
Weitere ca. 40 Minuten fertigbacken. Evtl. am Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, falls der Clafoutis je zu dunkel werden sollte.

Wer mag, kann den Clafoutis noch mit etwas Puderzucker betreuen. Er hat etwas pfannkuchenmäßiges und schmeckt warm, lauwarm oder kalt.
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Man kann mit anderen Früchten schön variieren.

Clafoutis mit Jostabeeren
Mir schmeckten die Jostabeeren sehr gut dazu, weil sie eine säuerliche Komponente haben, die gut mit dem pfannkuchenartigen Teig harmoniert.

Es war schon dunkel, deshalb sind die Fotos geblitzt und nicht so toll, aber man sieht, was auf dem Teller war. :-)






Weitere erprobte Rezepte mit Jostabeeren hier auf dem Blog:

Sonntag, 11. August 2013

Ordnung im Gewürzlager

Bei Zorra scheint es zu heiß zum Kochen zu sein - was soll ich da sagen mit meiner Hitzewelle von bis zu 42°C hier in Shanghai? ;-)

Ich mache das einzig Richtige, genieße die Wärme und gehe essen. Leichte Küche, am liebsten chinesisch (hier gibt's fast alles, man könnte auch Schweinshaxe bekommen oder Weißwürste - wer mag). Gurken gibt's fast jeden Tag. Die kühlen. Gerne auch scharf, mit Chili, das ist auch gut bei tropischer Hitze.

Und Zorra will statt Rezepte die besten Küchentipps, die uns das Leben in der Küche einfacher machen. Auf meiner Festplatte sind noch Fotos einer Aktion von kürzlich, und dahinter verbirgt sich ein super Küchentipp. Erinnert Ihr Euch daran, wie ich meine nicht täglich gebrauchten Gewürze aufbewahre? Foto hier. Im Text dazu steht, dass mal wieder ein Ausmiste-Durchgang fällig wäre. Das war 2009... Soll ich etwas über gute Vorsätze erzählen oder glaubt Ihr mir, dass seitdem einiges dazu kam, aber wenig ausgemistet wurde? Nachdem ich in letzter Zeit auch Gewürze kaufte, die ich bereits hatte, und ich auf die Schnelle beim Kochen doch länger für das Suchen brauchte als ich gut fand, wuchs also der Entschluss, an diesem Zustand etwas zu ändern.

Ich habe mir also Gewürzgläschen gekauft, erst mal 40 Stück, knapp 1 EUR pro Glas, also bezahlbar.

An einem schönen Nachmittag habe ich mich in den Garten gesetzt und nach und nach die Gewürze in die Gläschen umgefüllt. Dabei habe ich eine Reihenfolge eingehalten und die Gewürze entsprechend auf eine Liste geschrieben - sicher ist sicher, nicht dass ich etwas verwechsle.

Die beiden Zuschauer haben nicht geholfen.


Später habe ich meine Gewürzliste in den Computer übertragen und den Namen der Gewürze ausgedruckt, auf durchsichtige Etiketten.


Die Etiketten halbwegs gerade auf die Gläschen zu kleben war dann nicht so einfach, aber so einigermaßen geht's.

Blitz-Blog-Event - Die besten Küchentipps (Einsendeschluss 11. August 2013)Die Gewürzgläschen bewahre ich seitdem liegend in einer Schublade auf. So sind sie meist im Dunklen, was ihnen gut tut. Die Schublade ist nicht weit vom Herd entfernt, so dass ich beim Kochen alles griffbereit habe.

Die Aktion brauchte einige Stunden, aber hat sich gelohnt.

Mein Beitrag für Zorras Sommerloch-Event.

Montag, 5. August 2013

Gefrorenes Wassermelonen-Limetten-Dessert

Dieses Jahr kriege ich vom deutschen Sommer nicht allzu viel mit, da ich gerade wieder in Shanghai subtropisch-heiße 36-42°C genieße. Lustig ist die hohe Luftfeuchtigkeit: Sobald man draußen ist, klebt und tropft man.

In Deutschland soll es ja auch sehr warm sein, daher habe ich ein Rezept rausgepickt, das ich schon vor ein paar Wochen als Abkühlung zubereitet hatte. So sah das aus:


Ich hatte es mir dabei sehr einfach gemacht (es war einfach zu heiß!) und eingefrorene Wassermelonenstücke, Limettensaft und Sirup zusammen mit dem Stabmixer püriert.

Das ergibt eine super Konsistenz, die in einem Cocktailglas als erfrischendes, leichtes Dessert durchgeht.


Ob man das im Deutschen Granita oder Granité oder gestoßenes Wassereis oder sonstwas nennt, ist mir eigentlich egal. Hauptsache, es erfrischt und schmeckt dabei noch wunderbar nach Sommer!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Wassermelonen-Limetten-Vanille-Granita
Kategorien: Süßspeise, Eis, Getränke, Melone, Sommer
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1/2Wassermelone
1-2Essl.Vanillesirup
1Limette

Quelle

spontan improvisiert
Erfasst *RK* 18.06.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wassermelone schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Im Tiefkühlgerät für einige Stunden gefrieren lassen.
Limette auspressen. Wassermelonenstücke, Sirup und den Saft der Limette zusammen in ein Gefäß geben und mit dem Stabmixer oder in einem Blender kurz durchmixen, so dass eine leicht gefrorene cremige Konsistenz, ähnlich wie Sorbet, entsteht.
Sofort servieren.
Tipp: Vanillesirup lässt sich einfach selbst herstellen. Dazu 1-2 der Länge nach aufgeschnittene Vanilleschoten, 200 ml Wasser und 200 g Zucker in einem Topf erhitzen und 7-8 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. In eine saubere Flasche füllen. Hält sich einige Wochen im Kühlschrank.
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Ich kann mir auch vorstellen, dass andere Sirups ebenfalls gut dazu schmecken. Auch einen Schuss Likör oder etwas hochprozentiges könnte ich mir gut dazu vorstellen, aber ich wollte um die Zeit noch keinen Alkohol. So war's auch schon perfekt. :-)