Donnerstag, 16. Juni 2011

Kohlrabi-Mangold-Gemüse zu Bratwürsten

Hier der Beweis dafür, dass ich auch etwas ganz "normales" kochen kann. ;-)

Naja, ehrlich gesagt ist es nicht so sonderlich gut gelungen und wird nicht mein neues Lieblingsgericht werden, aber ab und zu muss es auch mal etwas deftiges sein.

Ich hatte noch rohe Bratwürste, grobe - lecker! Die eignen sich eigentlich perfekt zum Grillen, gehen auch zum So-Naschen oder als Klößchenmasse. Man kann sie natürlich auch mit viel Geduld in der Pfanne anbrutzeln. Eine Kohlrabi lag in der Speisekammer und wurde von Tag zu Tag nicht frischer und ein Rest Mangold war im Kühlschrank. Als Kombination noch Kartoffelpüree, dachte ich, und da noch Kartoffeln da waren, war die Essenszusammenstellung klar.

Für mich nicht ganz einfach: Die Bratwürste sind dick und werden (bei mir...) leicht schwarz, während sie innen drin noch roh sind. Man braucht also wenig Hitze und viel Geduld. Die Kartoffeln brieten natürlich am Topfboden fest (der Topf lässt sich mit Backpulver, aufkochen und einweichen!, wieder reinigen), weil ich mit Wasser gegeizt hatte, und während ich sie stampfte und würzte, wurden die Kohlrabischeiben (die eh schon etwas holzig waren) fast schwarz.

Naja, retten, was geht und essen. Es war dann eigentlich doch recht gut. Dem Mitesser hat's sogar richtig gut geschmeckt. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Fränkische Bratwurst mit Kartoffelstampf und Kohlrabi-Mangold-Gemüse
Kategorien:Fleisch, Wurst, Kartoffel, Kohlrabi
Menge:2 Personen

Zutaten

2-3Rohe grobe Bratwürste
EtwasButterschmalz
HKARTOFFELSTAMPF
4-5Kartoffeln, mehligkochend
EtwasWasser
1SchussBrühe
50mlSahne
Salz, weißer Pfeffer
Muskat
HGEMÜSE
1Kohlrabi
EtwasMangold
Öl
Salz, Pfeffer, Chili
1SchussSahne; evtl.

Quelle

eigene Vorgehensweise
Erfasst *RK* 16.06.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Stücke schneiden. Mit etwas Wasser in einen Topf geben. Deckel drauf. Erhitzen und im Dampf köcheln lassen. Immer mal nachschauen und Wasser nachgießen, damit nichts anbäckt.

Währenddessen die Bratwürste in einer (Grill-)Pfanne mit etwas Fett langsam braten. Regelmäßig wenden.

Für das Gemüse alles waschen. Kohlrabi schälen, in Scheiben und Stücke schneiden. Das Kohlrabigrün kann man mit verwenden: Etwas davon in mundgerechte Stücke schneiden. Mangold in Stücke schneiden. Die grünen und weißen Teile separat legen. Eine Pfanne auf den Herd stellen, erhitzen, Öl dazu geben, dann Kohlrabistücke und das Weiße des Mangolds. Alles etwas anbrutzeln, immer mal wenden. Nach einiger Zeit das Grüne des Mangolds dazu geben, dann das Kohlrabigrün. Würzen.

Die weichgekochten Kartoffelstücke mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Brühe und Sahne dazu geben und würzen.

Alles zusammen anrichten.

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Etwas besonderes ist es nicht, aber gute Alltagsküche, die Kraft gibt, um danach im Garten zu werkeln.

Garten-Koch-Event Juni 2011: Kohlrabi  [30.06.2011]

Da ich Kohlrabi bisher noch nie mit Mangold kombiniert hatte und die Kombination erstaunlich gut war, reiche ich das Gericht beim Blog-Event Kohlrabi ein, den Sus diesen Juni ausrichtet.

Sonntag, 12. Juni 2011

Nachgebacken: Snickerdoodle Cookies

Je nach Zeit und Laune lese ich andere Blogs regelmäßiger oder auch fast gar nicht. Auch wenn es inzwischen eine riesige Vielfalt an Food-Blogs und natürlich meine Lieblingsblogs gibt, deren Autor(inn)en ich oft sogar persönlich kenne und mag, fehlt mir wie so vielen anderen die Zeit, dran zu bleiben. Es ist einfach zu viel. Meist hat man einfach anderes, wichtigeres zu tun.

Im April hatte ich wohl mal Zeit und las (und kommentierte) etwas mehr. In solchen Zeiten füllt sich dann immer der Ordner "Ausprobieren" meiner Rezeptverwaltung. ;-)

Hängen blieb ich u.a. bei einem Tipp von Anna, deren Blog Küchenzeilen ich gerne anschaue. Anna mag Süßes und liebt das Backen. ‘Nachbacken, aber dalli’ meinte sie zu den Snickerdoodles, den amerikanischen Zimtkeksen, die sie uns hier vorstellte.

Als ich gestern kurz vor Mitternacht Appetit auf Kekse bekam, habe ich dann endlich losgelegt. :-)

Abweichend von Annas Rezept habe ich jedoch deutlich weniger Zucker verwendet und auch sonst etwas improvisiert, so dass meine Kekse größer sind und etwas anders aussehen. Das nächste Mal würde ich schauen, dass der Teig etwas dünnflüssiger ist, damit er etwas verläuft. Oder ich werde mir mehr Mühe beim Kugeln formen geben.

Das Ergebnis sind leckere, unkomplizierte Kekse mit einer schönen Zimtnote.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Snickerdoodle Cookies
Kategorien:Backen, Keks, Zimt, USA
Menge:24 Kekse (2 Bleche)

Zutaten

160GrammWeiche Butter
125Gramm(brauner) Zucker
1Essl.Vanillezucker
2Eier
300-320GrammMehl*
2Teel.Backpulver
1/2Teel.Salz
HZUM WÄLZEN DER KEKSE
2Essl.Zucker
2Teel.Zimt

Quelle

verschiedene Quellen im Internet, z.B. gefunden bei
Küchenzeilen, etwas angepasst
Erfasst *RK* 12.06.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 180°C Umluft (200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Der Zucker sollte nicht mehr knirschen, man erhält eine weißlich-cremige Masse. Die Eier dazu geben und weiter rühren, bis alles gut verbunden und cremig-schaumig ist.

Mehl mit Backpulver und Salz mischen und kurz unter die Masse heben. Es entsteht ein dicklicher Teig.

Zucker und Zimt zum Wälzen der Kekse auf einem Teller o.ä. mischen.

Den Teig mit Hilfe eines Keksausstechers, Eiskugelformers oder mit Hilfe von 2 Löffeln zu Kugeln formen und diese im Zimt-Zucker wälzen. Die Kekskugeln auf die Backbleche geben und etwas platt drücken.

8-10 Minuten backen. Achtung: Die Kekse dürfen nicht zu lange backen, da sie sonst zu trocken werden.

* Ich hatte 320 Gramm Mehl, denke aber, dass etwas weniger reicht und die Kekse dann etwas mehr auseinander laufen, sprich hübscher werden.

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Was Zimt angeht, sollte man sich (wie bei so vielen Zutaten und überhaupt vielen im Leben) einen qualitativ hochwertigen, guten gönnen. Meine Dekozimtstangen sind Cassia mit hohem Cumarinwert. Das verwendete Pulver ist Malabar- bzw. Ceylon-Zimt.

Es gibt im Internet und in manchen Städten oder Gegenden sehr gute Quellen für Gewürze. Ich habe meinen Zimt und andere Gewürze, z.B. fantastische Pfeffersorten, nach einem Tipp von Johannes bei der Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall gekauft. Das Angebot, die Qualität sowie die Kompetenz und Freundlichkeit des Personals kann ich empfehlen.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Gurkensalat

Meine Zeit ist gerade etwas knapp (die üblichen 24 Stunden am Tag, die jeder hat - aber leider mal wieder ziemlich vollgepackt), daher wieder etwas Schnelles, mehr für mich als Merker. Und ohne Diskussion darüber, ob man Gurken derzeit essen darf oder nicht - dafür gibt's andere Informationsquellen.

Ich bin nämlich kein großer Fan von Gurken oder Gurkensalat. Als der Mitkoch vor gut zwei Wochen eine Gurke besorgte und ich vor der Herausforderung stand, innerhalb von zwei Minuten einen Salat daraus zu zaubern, blieb mir nicht viel übrig als zu improvisieren.

Dill, der Gurkensalat klassisch begleitet, war natürlich keiner im Haus, und ehrlich gesagt finde ich diese Kombination eh nicht so besonders. Auch diese essiglastige Vinaigrette, die es in fränkischen Dorfgasthäusern dazu gibt, mag ich gerade bei Gurken nicht.

Das Ergebnis war dann erstaunlich lecker. Daher kommt der Salat auf den Blog, damit ich ihn nicht vergesse. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gurkensalat
Kategorien:Salat, Kalt, Gurke, Schnell
Menge:2 Personen als Beilage

Zutaten

1/2-3/4Salatgurke
1Schalotte
2Teel.Weißweinessig
2Essl.Öl
Salz, Pfeffer, Chili
1HauchMuskat
1/2Teel.Getrocknete (oder frische) Kräuter der Provence
1SchussSahne

Quelle

spontan erfunden
Erfasst *RK* 22.05.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gurke schälen und in eine Salatschüssel hinein fein scheibeln - das geht am besten mit einem Hobel. Schalotte schälen und in Würfeln schneiden.

Weitere Zutaten dazu, alles gut umrühren - fertig.

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Donnerstag, 2. Juni 2011

Nudeln mit Radicchio und Gorgonzola

Um der Leber etwas gutes zu tun, sollte man genügend Bitterstoffe zu sich nehmen. Gut geeignet sind Chicorée, Grapefruit oder auch Radicchio.

Inzwischen sind viele Sorten so gezüchtet, dass sie weniger bitter sind. Menschen essen heutzutage angeblich lieber süß, meinen die Meinungsforscher und Lebensmittelkonzerne... Ich versuche trotzdem, immer mal etwas bitteres zu essen.

Kürzlich gab's im Bioladen einen wunderschönen großen Radicchio, der nachher auch wirklich leicht bitter schmeckte. :-)

Da mir nichts besseres einfiel (erst wollte ich Risotto machen, hatte dann aber doch Appetit auf Pasta), habe ich ihn mit Gorgonzola, Rotwein und gerösteten Walnusskernen kombiniert.

Von der Farbe her etwas ungewöhnlich, aber vom Geschmack her super.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pasta mit Radicchio und Gorgonzola
Kategorien:Teigware, Nudel, Radicchio, Wein, Käse
Menge:2 Personen

Zutaten

250-300GrammPasta, z.B. Tagliatelle, Fusilli, Penne, o.ä.
Salzwasser
1Essl.Olivenöl
1Teel.Butter
1Schalotte
1Knoblauchzehe
1groß.Radicchio
100mlRotwein; ca.
100GrammGorgonzola
75mlSahne
Salz, Pfeffer, Chili
1HandvollWalnüsse

Quelle

irgendwo mal gelesen oder so ähnlich gegessen
Erfasst *RK* 22.05.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Radicchio rüsten und die Blätter in Stücke oder Streifen schneiden, beiseite stellen. Schalotte und Knoblauchzehe fein hacken. Schalotten- und Knoblauchwürfel in Öl und Butter in einem Topf oder einer Kasserolle bei mittlerer Hitze ein paar Minuten andünsten. Die Radicchiostücke dazugeben, vermischen und kurz etwas dünsten lassen. Mit Rotwein ablöschen. Sahne und Gorgonzola, in Stücke gebrochen, dazugeben und schmelzen lassen. Dabei rühren, so dass sich alles gut auflöst und vermengt. Würzen.

Walnüsse grob hacken. In einer beschichteten Pfanne etwas anrösten.

Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen.

Die Nudeln abgießen, in die Sauce geben, gut mischen und mit den gerösteten Walnüssen bestreut servieren.

Dazu passt Rotwein.

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Wer mag, kann noch Parmesan darüber reiben.

Dienstag, 31. Mai 2011

Nachgemacht: Erdbeer-Spargel-Salat

Zurzeit gibt es ja frische Erdbeeren und Spargel aus der Region. Beide sind lecker, gesund und lassen sich auch wunderbar kombinieren. Petra mag einen Salat aus Erdbeeren, weißem Spargel und Rucola so gerne, dass er zum wiederholten Mal auf Brot und Rosen darf.

Ich hatte keinen Rucola da und habe daher mit normalem grünen Pflücksalat improvisiert. Das war auch gut. Ein idealer Salat für einen frühlingshaften, warmen Tag.

 Erdbeer-Spargel-Salat

Freitag, 27. Mai 2011

Erdbeereis mit Vanille

Ein Klassiker zur Erdbeerzeit - das gibt's jedes Jahr, immer mal anders, meist improvisiert aus Erdbeeren, Sahne und Milch.

Entscheidend ist, dass man wirklich sonnenverwöhnte, aromatische Erdbeeren bekommen, eine möglichst gute Sorte. Nur dann schmeckt es richtig gut. Wie immer ist also die Qualität der Zutaten entscheidend fürs Ergebnis.

Zubereitung Erdbeereis mit Vanille

Da Erdbeeren auch gut zu Vanille passen (ich mag z.B. diese Erdbeer-Vanille-Konfitüre), habe ich diesmal mit Vanille experimentiert und ein gutes Eis erhalten.

Sonst kann man einen Schuss Zitronensaft oder auch gar nichts weiter nehmen. Je nach Geschmack.

Erdbeereis portionieren und einfrieren

Wenn man mehr macht, als man gerade essen kann, lohnt es sich, die Eismasse gleich zu Kugeln zu formen und separat einzufrieren.
Ich lege die Kugeln dabei auf ein mit Frischhaltefolie bezogenes Schneidebrett, friere alles ein und fülle die Kugeln wenn sie hart sind in einen Gefrierbeutel um. Da kein Ei enthalten ist, hält sich das Eis relativ lange.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Blog-Studie

Derzeit findet eine Blog-Studie statt, die Stefan Mayer, ein Diplomant der Uni Mainz durchführt.

Fachbereich Psychologie, Abteilung Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik klingt interessant. Wer weiß, was da rauskommt! :-)

Stefan hatte mich angeschrieben, ich habe bereits teilgenommen und möchte anregen, dass Ihr, sowohl Blogger oder auch explizit gewünscht Blog-Leser ein paar Minuten investiert und dabei mitmacht.

Es geht um Blogs allgemein, also nicht nur um Foodblogs.

Auszüge aus Stefans Mail:
Hi Barbara, ich führe im Rahmen meiner Diplomarbeit eine Studie zu Blogs durch. Erstmals soll es dabei nicht nur um die Autoren von Blogs gehen, sondern um das »große Ganze«, also sowohl um Autoren, als auch um deren Leser. Anhand einiger Fragen zur Nutzung und zu Beweggründen wie auch anhand ein paar standardisierter Fragebögen hoffe ich, einen tieferen, wissenschaftlichen Einblick in die Blog-Welt zu bekommen. Also Fragen wie »Sind sich Blog-Autor und Leser ähnlich? Was bewegt einen dazu, ein Blog zu führen. Oder eines zu lesen? Entstehen vielleicht sogar Freundschaften durch Blogs?«
Als kleine Aufwandsentschädigung kann man allgemeines Feedback zur Studie oder ein persönliches Feedback zu den eingesetzten Fragebögen erhalten. Außerdem gibt es eine Verlosung über 5 x 50 EUR unter allen Teilnehmern. Das Ausfüllen der Umfrage dauert zwischen 15–20 Minuten.

Hier geht’s los, bis zum 31.05.2011, also am besten sofort loslegen: Blog-Studie.