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Freitag, 14. Januar 2011

Nachgekocht: Venezianischer Radicchio und Polenta

Vor ein paar Tagen hatten wir Radicchio gekauft, weil Bitterstoffe ja so gesund und außerdem wohlschmeckend sind und immer nur Chicorée irgendwann langweilig wird.

Radicchio kann man einfach anbraten, mit Balsamico(creme), Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Es gibt auch eine Menge Risottorezepte mit Radicchio. Mir war aber nach etwas anderem und beim frühmorgendlichen schnellen Durchschauen der Fotos neuer Blogbeiträge blieb ich bei Jutta Lorbeerkrone hängen, die gerade ein italienisches Rezept aus dem Veneto verbloggt hatte.

Ausgedruckt, beiseite gelegt, mittags hergenommen und nachgekocht! :-)

Nach einem Blick in die Speisekammer habe ich beschlossen, dass es Polenta dazu geben sollte. Den Polentagrieß habe ich einfach in Wasser geköchelt und mit Parmesan und Muskat verfeinert.

Während des Kochens gab's ein paar Diskussionspunkte zwischen dem Mitkoch und mir, was die Zubereitungshinweise im Rezept und Anweisungen beim Kochen überhaupt anging. Ich weiß nicht, ob es an Mann-Frau oder an unterschiedlichen Ausbildungsschwerpunkten liegt, aber ich habe den Eindruck, dass Männer eher genau nach Rezept arbeiten.

Wie man Radicchiohälften mit Öl "anmacht" und wie man die Hälften von beiden Seiten anbrät (die geschnittene Seite war klar, die andere stellte sich als schwierig heraus) konnten wir am Herd nicht ganz klären. Aber es hat doch irgendwie geklappt! :-)

Der Radicchio war wunderbar bitter, wie er sein soll. Die Sauce ergänzte das angebratene Gemüse sehr gut und die Polenta passte auch fantastisch dazu. Ein leckeres Mittagessen!

Danke, Jutta!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Venezianischer Radicchio an Parmesan-Polenta
Kategorien:Gemüse, Radicchio, Sauce, Mais, Italien
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

3Radicchios
Salz, Pfeffer
3Essl.Olivenöl
HSAUCE FÜR DEN RADICCHIO
1Essl.Senf
3Essl.Zitronensaft
3Essl.Olivenöl
1Essl.Eingelegte Sardellen; gehackt (oder
-- Sardellenpaste)
1Knoblauchzehe; gehackt und plattgedrückt
1Essl.Kräuter; gehackt
Salz, Pfeffer, Chili
HPOLENTA
125GrammInstant-Polenta
500mlWasser
EtwasSalz
2-4Essl.Parmesan; frisch gerieben
EtwasMuskat; frisch gerieben

Quelle

Radicchio-Rezept etwas abgeändert nach
http://www.dielorbeerkrone.com/2011/01/radicchio-alla-
veneta-radicchio-nach.html
Polenta nach Standardrezept
Erfasst *RK* 13.01.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für die Sauce alle Zutaten verrühren.

Den Radicchio halbieren oder vierteln, den Strunk abschneiden, vergilbte Blätter ebenfalls entfernen. Waschen und abtropfen lassen.

Ca. 1 Essl. Öl in einer Grillpfanne auf mittlere Hitze erwärmen. Die Radicchiostücke mit Salz und Pfeffer bestreuen und in die Pfanne geben. Das restliche Öl darüber träufeln, dabei schauen, dass die Gemüsestücke gut benetzt sind. Unter regelmäßigem Wenden von allen Seiten anbraten.

Währenddessen die Polenta zubereiten: Die Instant-Polenta in kochendes Wasser einrühren und bei niedriger Hitze quellen lassen. Am Ende der Garzeit mit Parmesan und Muskat abschmecken.

Die Polenta auf vorgewärmte Teller geben. Radicchio dazu geben und diesen mit der Sauce überziehen.

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Montag, 15. Februar 2016

Radicchio mit Gorgonzola-Balsamico-Vinaigrette

Hier ein ganz einfaches schnelles Gericht, das perfekt zu dem nasskalten Winterwetter passt und durch die Farbe gute Laune macht. Na ja, ein wenig... ;-)

Radicchio mag ich total gerne, am liebsten einfach kurz angebraten in der Pfanne und schnell aufgefuttert. Das leicht Bittere dieser Gemüsesorte macht den Pfiff aus.

Gegrillter Radicchio mit Gorgonzola-Balsamico-Vinaigrette

Da ich beim Surfen nach anderen Zubereitungsideen kürzlich auf ein Rezept bei Leite's Culinaria stieß, wollte ich das mal ausprobieren.

Bis es sich dann aber ergab und ich in der Küche stand, waren weder Smartphone noch ausgedrucktes Rezept in der Nähe (ich hatte es auch nicht ausgedruckt, aber manchmal mache ich das), so dass ich keine Ahnung mehr hatte, wie es ging und wie es aussehen sollte. Irgendetwas mit Grillen und irgendetwas mit Gorgonzola... ;-)

Zubereitung Gegrillter Radicchio mit Gorgonzola-Balsamico-Vinaigrette

Ich habe also Radicchio in der Grillpfanne angebraten, eine Vinaigrette gerührt und Gorgonzola darüber gebröselt.

Und das Ergebnis war dann doch sehr lecker! :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Gegrillter Radicchio mit Gorgonzola-Balsamico-Vinaigrette
Kategorien: Salat, Warm, Radicchio, Winter
Menge: 2 Personen

Zutaten

2Radicchio (ich hatte Radicchio di Verona,
-- Winterradicchio; insg. 400 Gramm)
EtwasOlivenöl
80GrammGorgonzola piccante; ca.
H VINAIGRETTE
1-2Teel.Dijon-Senf
1/2Zitrone; den Saft
1Teel.Holundersirup oder Vanillesirup; wer mag
Salz, Pfeffer
1-2Essl.Crema di Balsamico
4-6Essl.Olivenöl

Quelle

inspiriert von http://leitesculinaria.com/52527/recipes-
grilled-radicchio-salad.html
Erfasst *RK* 07.02.2016 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Radicchio waschen, Strunk abschneiden und in Scheiben schneiden, so dass zumindest ein Teil noch am Strunk zusammen hängt.

Eine Grillpfanne erhitzen und etwas Olivenöl hinzugeben. Die Hälfte Radicchioscheiben in die heiße Pfanne geben und grillen bzw. braten. Zwischendurch schwenken und wenden. Herausnehmen, in eine Schüssel geben. Mit der zweiten Hälfte der Radicchioscheiben genauso verfahren.

Senf, Zitronensaft, Sirup, Pfeffer, Salz und Crema di Balsamico in einer kleinen separaten Schüssel gut verrühren. Olivenöl unterrühren. Diese Vinaigrette über den gebratgrillten Radicchio geben und schwenken.

Gorgonzola in Würfel schneiden und den Großteil unter den Radicchio heben. Den Salat mit den restlichen Gorgonzolawürfeln bestreuen und servieren.

Tipp: Wer es fruchtiger mag, packt als Alternative noch ein paar Birnenschnitze dazu.
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Donnerstag, 2. Juni 2011

Nudeln mit Radicchio und Gorgonzola

Um der Leber etwas gutes zu tun, sollte man genügend Bitterstoffe zu sich nehmen. Gut geeignet sind Chicorée, Grapefruit oder auch Radicchio.

Inzwischen sind viele Sorten so gezüchtet, dass sie weniger bitter sind. Menschen essen heutzutage angeblich lieber süß, meinen die Meinungsforscher und Lebensmittelkonzerne... Ich versuche trotzdem, immer mal etwas bitteres zu essen.

Kürzlich gab's im Bioladen einen wunderschönen großen Radicchio, der nachher auch wirklich leicht bitter schmeckte. :-)

Da mir nichts besseres einfiel (erst wollte ich Risotto machen, hatte dann aber doch Appetit auf Pasta), habe ich ihn mit Gorgonzola, Rotwein und gerösteten Walnusskernen kombiniert.

Von der Farbe her etwas ungewöhnlich, aber vom Geschmack her super.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pasta mit Radicchio und Gorgonzola
Kategorien:Teigware, Nudel, Radicchio, Wein, Käse
Menge:2 Personen

Zutaten

250-300GrammPasta, z.B. Tagliatelle, Fusilli, Penne, o.ä.
Salzwasser
1Essl.Olivenöl
1Teel.Butter
1Schalotte
1Knoblauchzehe
1groß.Radicchio
100mlRotwein; ca.
100GrammGorgonzola
75mlSahne
Salz, Pfeffer, Chili
1HandvollWalnüsse

Quelle

irgendwo mal gelesen oder so ähnlich gegessen
Erfasst *RK* 22.05.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Radicchio rüsten und die Blätter in Stücke oder Streifen schneiden, beiseite stellen. Schalotte und Knoblauchzehe fein hacken. Schalotten- und Knoblauchwürfel in Öl und Butter in einem Topf oder einer Kasserolle bei mittlerer Hitze ein paar Minuten andünsten. Die Radicchiostücke dazugeben, vermischen und kurz etwas dünsten lassen. Mit Rotwein ablöschen. Sahne und Gorgonzola, in Stücke gebrochen, dazugeben und schmelzen lassen. Dabei rühren, so dass sich alles gut auflöst und vermengt. Würzen.

Walnüsse grob hacken. In einer beschichteten Pfanne etwas anrösten.

Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen.

Die Nudeln abgießen, in die Sauce geben, gut mischen und mit den gerösteten Walnüssen bestreut servieren.

Dazu passt Rotwein.

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Wer mag, kann noch Parmesan darüber reiben.

Dienstag, 3. November 2009

Camembert-Snack mit glasierten Trauben

Mittags darf es gerne etwas schnelles und unkompliziertes sein. Bei dem regnerischen, kalten Herbstwetter habe ich keinen Appetit auf Salat, eher auf Suppen oder eine warme, sättigende, gerne auch deftige Kleinigkeit.

Da passt dieser gebackene Käse mit frischen knackigen Trauben richtig gut.

Der Käse wird paniert und in der Pfanne ausgebacken. Währenddessen kann man in Ruhe die Trauben in Weißwein, Butter und Zucker glasieren. Schmeckt echt gut!



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gebackener Camembert mit glasierten Trauben
Kategorien:Vorspeise, Warm, Schnell, Käse, Traube
Menge:2 Personen als kleines Mittagessen oder Imbiss

Zutaten

HGEBACKENER CAMEMBERT
1Camembert (125 g)
2Essl.Mehl
1Ei
2HandvollSemmelbrösel
2-3Essl.Butterschmalz
HTRAUBEN
1-2HandvollGrüne Weintrauben
1Essl.Butter
1/2Essl.Zucker
1SchussWeißwein
Schwarzer Pfeffer
HDAZU EVTL.
1/2-1klein.Kopf Radicchio
Baguette

Quelle

nach einem Rezept von Alexander Herrmann
Erfasst *RK* 02.11.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Camemberts in 8 Stücke schneiden. Die Stücke erst in Mehl wenden, dann in das verquirlte Ei tauchen und zuletzt mit Semmelbröseln panieren. Nochmals in das Ei tauchen und wieder Semmelbrösel andrücken (durch das doppelte Panieren wird die Panade dicker und der Käse läuft beim Braten nicht so schnell aus - vor allem auf die Spitzen achten!).

Die Camembertstücke in einer Pfanne in dem Butterschmalz von allen Seiten goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Währenddessen die Trauben von den Stielen zupfen und waschen. Butter, Zucker und Weißwein in einem kleinen Topf etwas einkochen lassen. Die Trauben darin ca. 1 Minute leicht köcheln und glasieren lassen. Mit grob gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen.

Tipp: Alexander Herrmann serviert Radicchio dazu: Er legt die Teller damit aus und steckt Radicchiostückchen abwechselnd mit Käseecken und Trauben auf Holzspieße.

Dazu passt frisches Baguette oder Toastbrot.

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Mit etwas Brot dazu und evtl. einem Salat ist das ein unkompliziertes Mittagessen für zwei Personen an einem trostlosen Herbsttag wie heute. Das Rezept ist in 15 Minuten fertig und damit ein idealer Beitrag für den monatlichen Blog-Event Cucina rapida.

Wer weitere Rezepte mit Trauben sucht: Der Roundup des Garten-Koch-Events Trauben & Wein ist online.

Donnerstag, 20. August 2015

Huhn mit Minipflaumen und Sojasauce

Kürzlich habe ich mir das Buch Drei gute Dinge auf dem Teller vom Engländer mit dem schwierigen Namen Hugh Fearnley-Whittingstall gegönnt. 180 genial einfache Rezepte aus dem River Cottage lautet der Untertitel und das "genial einfach" bzw. im Vorwort "lächerlich einfach" liest sich ja schon mal sehr verlockend... :-)

Der Autor ist in England als Fernsehkoch und Buchautor bekannt und steht für nachhaltige Ernährung. Ihm fiel auf, dass sehr viele Gerichte aus drei Hauptzutaten bestehen, daraus hat er ein magisches Muster herausgearbeitet. Wichtig ist, dass es drei gute Dinge sind, klar, die Qualität der Zutaten ist beim Kochen und für das Ergebnis entscheidend.

Rezension Drei gute Dinge auf dem Teller von Hugh Fearnley-WhittingstallJakobsmuscheln, Speck und Erbsenpüree; Spargel, Ziegenkäse und Olivenöl; Reis, Safran, Tomaten; Speck, Radicchio, Schalotten; Eiscreme, Karamell, Nüsse oder auch ganz einfache Dinge wie Spaghetti, Knoblauch, Olivenöl oder Lauch, Käse, Brot - überall findet man drei passende Dinge, die kombiniert auf dem Teller landen. Teils bekannte, teils überraschend neue Kombinationen - es gibt also viel zu entdecken.

Das Buch hat über 400 Seiten, liegt gut in der Hand und übersteht auch das Hinlegen auf der Küchenarbeitsplatte. Aufgeteilt ist das Buch in verschiedene Kapitel, vom Anfang eines Menüs bis zum Ende, also von Salat, Vorspeisen und Suppen, Snacks und Beilagen, Fisch, Fleisch, Pasta, Desserts und natürlich auch Gemüse-Trios; der Mann ist bekannt für kreative vegetarische Gerichte. Die Aufmachung gefällt mir, relativ schlicht, als Einleitung zu jedem Kapitel Text, der gut lesbar formuliert wurde, zu jedem Rezept ein ganzseitiges Foto, einen einleitenden Text und dann das Rezept, aufgeteilt nach Zutaten und Zubereitung. Übersichtlich, ohne zu viel Schnickschnack, so wie es für ein Kochbuch passt, gut. Oft werden noch Tipps zu den Rezepten geliefert wie "plus eins", "Variation" oder "mal ganz anders", die zeigen, wie die Gerichte variiert werden können, indem man z.B. eine vierte Zutat zufügt oder etwas austauscht.

Ganz so einfach ist es natürlich doch nicht; mit nur drei Zutaten kommen die Rezepte nicht aus; es sind immer einige mehr, Gewürze, usw. Trotzdem lesen sich die meisten der Rezepte einfach und gehen schnell. - Eine gut geschriebene Rezension findet sich übrigens hier bei Valentinas Kochbuch. Überhaupt lohnen sich regelmäßige Besuche dort; unabhängig, kompetent, charmant wird bei der sympathischen (wir haben uns schon einmal persönlich getroffen) Katharina Höhnk über Kochbücher geschrieben, Rezepte, Inspiration, Neues.

Huhn, Minipflaumen, Soja nach Hugh Fearnley-WhittingstallDa ich ein paar der reifen Minipfläumchen verarbeiten wollte, blieb ich beim Durchblättern bei einem Rezept für Hähnchen, Pflaume und Sojasauce hängen - einer Kombination, die mich an China erinnert.

Ich habe mir also Hühnerbeine besorgt, den Rest hatte ich im Vorrat bzw. im Garten. Der Koriander war ist inzwischen schon etwas struppig und produziert fleißig Samen, die man aber, weich wie sie sind, auch mitessen kann.

Zubereitung Huhn, Minipflaumen, Soja, Zubereitung Huhn mit Minipflaumen und Sojasauce

Das meiste erledigt der Backofen, ein wenig Schnibbeln und zwischendurch etwas Wenden und Nachlegen weiterer Zutaten. Einfach ist es, ja.

Vom Geschmack her hat mich das Gericht nicht vom Hocker gerissen, es war schon gut, aber nicht genial lecker. Vielleicht lag's ja an meinen Abwandlungen... ;-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Huhn, Minipflaumen, Soja
Kategorien: Geflügel, Hähnchen, Pflaume
Menge: 3 Personen ca.

Zutaten
6Hähnchenschenkel oder Hühnerbeine mit Haut und Knochen
1Essl.Rapsöl oder Sonnenblumenöl
Salz, schwarzer Pfeffer
1Rote Spitzpaprika; in Stücke geschnitten
EtwasChili
4Knoblauchzehen; geschält und gescheibelt
2Teel.Ingwer; gehackt oder gescheibelt
2-3HandvollMinipflaumen; entkernt
3Essl.Sojasauce
1HandvollKorianderblätter; gehackt

Quelle

abgewandelt nach Hugh Fearnley-Whittingstall:
Drei gute Dinge auf dem Teller
Erfasst *RK* 10.08.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze, 180°C Umluft oder Gas Stufe 4 vorheizen.

Die Hühnerbeine in eine feuerfeste Form oder einen Bräter legen, mit Öl beträufeln und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen ca. 30 Minuten garen lassen, dabei zweimal wenden.

Rote Paprika, Chili, Knoblauch und Ingwer in den Bräter geben, gut verteilen. Die Hühnerteile nochmal wenden, die Gewürze und Zutaten sollten mit dem Fleisch in Kontakt sein. Im Ofen weitere 10 Minuten braten.

Inzwischen die Minipflaumen halbieren und entsteinen; das geht gut mit einem Messer und den Fingern oder auch mit einem Kirschentsteiner. Die Pflaumenhälften mit der geschnittenen Seite nach oben in den Bräter geben, dabei einfach zwischen den Hühnchenteilen verteilen. Alles mit der Sojasauce beträufeln. Evtl. etwas Wasser zufügen, falls das Ganze zu trocken aussieht. Für weitere 10-15 Minuten in den Backofen schieben, bis die Pflaumen Saft abgeben.

Hühnerteile und Pflaumen mit dem entstandenen Bratensaft übergießen und an einem warmen Ort 10 Minuten ruhen lassen. Mit Koriander bestreuen.

Bei mir gab's weißen ohne Salz gekochten Reis und Wosun (chin. Spargelsalat) dazu.
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Ich hatte Reis und gewokten chinesischen Spargelsalat (Wosun) dazu.

Huhn, Minipflaumen, Soja - der Rest

Mein (erster?) Beitrag für den aktuellen Blog-Event im Gärtner-Blog. Diesen Monat sucht Sus Rezepte mit Koriander. Ich liebe ja vor allem das grüne Kraut, das so schön aromatisch schmeckt.

Früher kannte man hierzulande ja nur die getrockneten Samen, die vor allem als Brotgewürz verbreitet sind. Ich habe frischen grünen Koriander in China kennen gelernt, darüber habe ich hier schon geschrieben. Der chinesische Begriff ist 香菜 (xiāngcài, 香 heißt wohlriechend, aromatisch, duftend und 菜 bedeutet Gemüse, also quasi aromatisches Gemüse), während eines Urlaubs in Mexiko lernte ich Cilantro kennen und mochte das Kraut eigentlich überall. Bis ich kapiert habe, dass es sich um Koriander handelt, dauerte echt... ;-)

Inzwischen gibt es Koriander in asiatischen Lebensmittelgeschäften und manchmal sogar bei uns in Supermärkten zu kaufen. Bei dem diesjährigen trockenen heißen Wetter ohne Regen hat es mit dem Anbau im Hochbeet endlich mal geklappt. Leider bildet die Sorte, die ich hatte, sehr schnell Samen, so dass nicht allzu viel Grünes dran ist. Aber das reicht, es ist besser als nichts und die langen Jahre ohne frischen Koriander sind zum Glück vorbei!

Garten-Koch-Event August: Koriander [31.08.2015]

Montag, 13. Juli 2020

Sommerlicher Brotsalat

Brotsalate sind ideal, um altbackenes Brot zu verwenden und stammen aus der Zeit, als das handwerklich gefertigte kostbare Lebensmittel zum Wegwerfen zu schade war. Auch heute gibt's zum Glück Brot, das so gut ist, dass ich es schade finde, Reste wegzuwerfen.

Der bekannteste Brotsalat ist Panzanella aus der Toskana. Eines meiner allerersten Rezepte auf dem Blog war ein Reste-Salat für sommerliche Tage, den ich Brotsalat Toskanische Art genannt hatte.

Bei jenem Rezept wird trockenes Brot in Wasser aufgeweicht und zu frischem Gemüse in eine Schüssel gekrümelt. Mein Toskanischer Brotsalat 2.0 heute ist natürlich auch nicht original, erinnert mich aber an ein Abendessen in der Toskana mit viel gutem Rotwein und einem einfachen Brotsalat vor vielen Jahren.

Sommerlicher Brotsalat, toskanisch angehaucht

Je nach Saison und Verfügbarkeit wird auch in der Toskana oder in anderen Regionen des Mittelmeers gerne variiert: Ich habe schon Rezepte mit Stangensellerie, Radicchio oder Spinat gesehen. Man nimmt idealerweise das, was man gerade frisch geernetet hat oder zumindest, was Saison hat. Immer drin sind Zwiebeln, Tomaten und Brot sowie Olivenöl.

Mittwoch, 23. April 2014

Ravioli mit Bärlauch-Spargel-Füllung und confierten Tomaten

Letzte Woche bekam ich in einem Restaurant eine Kombination aus Bärlauch, Spargel und Frischkäse auf Bruschetta, was angenehm frühlingshaft frisch und lecker schmeckte.

Mit diesem Geschmack im Mund fing ich am Ostermontag an zu improvisieren. Außerdem war mir danach, endlich mal wieder Pasta selber zu machen. Was lag also näher, diese Zutaten als Füllung für selbstgemachte Ravioli zu verarbeiten?!

Ravioli mit Bärlauch-Spargel-Füllung und confierten Tomaten

Dazu wollte ich ein paar Cocktailtomaten, die in der Speisekammer lagerten, als rote Farbtupfen und geschmackliche Ergänzung.

Während ich mir noch überlegte, ob ich diese eher in der Pfanne oder im Backofen erwärmen sollte, stieß ich bei Kochpoetin Eva auf confierte Tomaten, die sie zu ihrer Version von Oster-Ravioli zubereitete bzw. zubereiten ließ. Perfekt, da musste ich gar nicht mehr länger suchen.

Zubereitung confierte Tomaten

Den Ravioliteig habe ich nach dem erprobten Rezept von vor zwei Jahren gemacht (mein eigenes Blog ist inzwischen meine Haupt-Fundgrube, wenn ich koche), nach dem Grundrezept von Ariane.

Zubereitung Pastateig

Die Füllung habe ich improvisiert, Bärlauch, Spargel, Frischkäse, Parmesan, Ei und ein Hauch Zitronenzeste, damit Ganze schön frühlingsfrisch wird. Alles zusammen rühren, abschmecken, fertig.

Montag, 30. April 2012

Ravioli mit Ricotta-Spinat-Füllung

Das aktuelle Fremdkochen-Event der Hüttenhilfe hat Pasta ...e basta! zum Thema. Eigentlich ein super Thema, ich mag Pasta und koche gerne etwas von anderen Blogs nach. In letzter Zeit gab's aber eher normale Nudelgerichte, Alltagsküche, die ich weder fotografiert noch verbloggt habe. Für richtige Pasta, so mit Nudelteig selbermachen, Mehl an den Fingern, Teig naschen, Füllung oder Sauce zubereiten, usw. muss ich richtig Lust haben, das klappt nicht immer. 

Also fiel die Auswahl nicht so leicht... Ich habe meine Rezeptverwaltung geöffnet und im Kochbuchordner Blogs nach Pastarezepten gesucht.

Da ich noch frischen Babyspinat hatte, den ich verarbeiten wollte, wurde die Auswahl schon deutlich geringer. Hängen geblieben bin ich dann bei einem Rezept von Dolce für Ravioli Ricotta Spinaci, das super aussah.

Ravioli mit Ricotta-Spinat-FüllungAusgedruckt, in die Küche geschlappt, Mehl abgewogen. Und dann angefangen, das Rezept zu lesen. 2 Eier und weitere 4 Eigelb auf 300 g Mehl - hm, nein, nicht mit mir. Da haben es Eckart Witzigmann und Christian Teubner, von denen Claudias Rezept ursprünglich stammt, übertrieben, finde ich. Ich hatte gerade erst eihaltige Hollandaise mit eihaltigen Pfannkuchen, und in die Ricotta-Masse kommt auch noch ein Eigelb, außerdem mache ich meine Pasta sonst auch mit deutlich weniger Ei.

Zubereitung Pastateig