Montag, 1. Februar 2016

Bavette Carbonara mit Cima di Rapa

Hier ein einfaches Pastagericht, das sich perfekt für eine kurze Mittagspause eignet. Es gibt Power, macht aber nicht übermäßig satt.

Ich hatte noch frischen Cima di Rapa, diesen italienischen Stängelkohl, und überlegte, was ich damit anstellen könnte. Dabei fiel mir Jamie Olivers Zucchini-Carbonara ein. Ich weiß, dass man Original Carbonara anders herstellt, aber mir war das egal, ich hatte Hunger. :-)

Bavette Carbonara mit Cima di Rapa

Solche Rezepte koche ich dann ohne Rezept (wenn ich Hunger bekomme, ist keine Zeit, um noch nach Rezepten zu suchen!) und packe zusammen, was ich mir so vorstelle. Die Vollkornpasta dazu passt übrigens vorzüglich, die gibt noch extra Biss zu dem winterlich-deftigen Gericht.

Diesmal sind mir die Eier leider ein wenig ausgeflockt, aber was soll's, es hat richtig gut geschmeckt und es gab Power für den Rest des Tages. Darauf kommt es ja auch an. Finde ich.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Bavette Carbonara mit Cima di Rapa
Kategorien: Teigware, Nudel, Cimadirapa, Ei
Menge: 2 Personen

Zutaten
250GrammBavette integrale (oder andere Nudeln)
2-3Ltr.Salzwasser
1SchussWalnussöl o.a. Öl zum Braten
2Knoblauchzehen
1Cima di Rapa
1HandvollProsciutto classico in Scheiben
2Eier
2Essl.Schmand, Sahne, Crème fraîche o.ä
Salz, Pfeffer, Muskat, Chili
1HandvollParmesan; frisch gerieben

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 28.10.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Nudeln hinzüfügen und nach Packungsanweisung al dente kochen.

Cima di Rapa in Scheiben schneiden. Eine Pfanne erhitzen, Öl hinzugeben und zwei Drittel des Cima di Rapa, und zwar den helleren Teil, darin anbraten. Knoblauchzehen schälen und in Stücke schneiden, ebenfalls dazu geben, unterrühren. Immer mal rühren, so dass das Gemüse leicht anbrutzelt.

Speck würfeln. Ebenfalls dazu geben und je nach Geschmack brutzeln. Die Herdplatte ausschalten oder die Pfanne vom Herd nehmen. Eier und Schmand zufügen, alles gut verrühren und würzen.

Bavette abgießen und in die Pfanne geben. Die Pasta unter die Sauce heben. Dabei sollten die Eier durch die Wärme der Nudeln etwas andicken. Falls das Ganze zu flüssig ist, kurz erwärmen, dabei darauf achten, dass kein Rührei entsteht. Parmesan darunter mischen.

Auf vorgewärmte Teller verteilen und servieren.
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Sonntag, 31. Januar 2016

Getreidemüsli mit Haselnüssen und Karotte

Für das in den Januar hinein verlängerte Haselnuss-Event auf dem Gärtner-Blog, das Sus ausrichtet, hatte ich eine Menge Ideen.

Mit Nüssen lässt sich nämlich super backen; von Streusel über diverse Nusskuchen bis hin zu den Nüssen als Füllung. Haselnüsse gehen auch herzhaft, z.B. als Nussbutter über Pasta oder im Salat. Und mit Schoko geshreddert als Aufstrich sind Haselnüsse auch genial lecker. Irgendwie lief mir dann doch die Zeit davon...

Getreidemüsli mit Obst, Karotten und Haselnüssen

Ich war mal wieder unterwegs, auch viel in Hotels, habe in Restaurants gegessen oder auch mal gar nicht oder mir Fastfood und Süßigkeiten gekauft. Da ist es schön, zuhause wieder selbst fürs Essen sorgen zu können.

Müsli aus frisch gemahlenem Getreide schmeckt mir klasse, es gibt Power und gehört zu den Dingen, die man unterwegs nicht kriegt.

Zubereitung Getreidemüsli mit Obst, Karotten und Haselnüssen

Gestern habe ich eine Karotte und viele Haselnüsse in die Masse gemixt, die ich unter den Getreidebrei gerührt habe.

Freitag, 29. Januar 2016

Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig

Diese No Knead Teige sind ja seit einiger Zeit in aller Munde. Brote vor allem, aber auch Pizza. Sie werden auch artisan genannt, handwerklich hergestellt. Diese Teige haben den Vorteil, dass man sie schnell machen kann (zu viel rühren oder kneten schadet), dass sie sich kühl gelagert einige Tage halten und dass sie rustikal und ehrlich schmecken.

Ein Rezept für einen no knead artisan Pizzateig habe ich bei Sandra gefunden, sie ist auf den Geschmack gekommen (Links zu from-snuggs-kitchen gelöscht - das Blog gibt es nicht mehr) und mag diese Pizzateigvariante sehr gerne.

Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig

Es ist ja auch schon wieder lange her, dass es hier bei uns und auf dem Blog selbstgemachte Pizza gab. Und da Freitag ja Pizzatag ist, habe ich heute eine Pizza von vor ein paar Wochen, als ich das Rezept endlich ausprobiert habe. Es dauert immer, bis ich ein Rezept nachbacke und dann aufgeschrieben und die Fotos zusammengestellt habe. ;-)

Dieses hier lohnt aber, es ist unkompliziert und geht schnell, allerdings muss man natürlich zwischendurch warten.

Zubereitung Artisan Pizzateig, Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig

Uns hat die Pizza sehr gut geschmeckt, der Teig wurde wunderbar locker, er ging gut auf. Man erkennt das auch am Rand, der echt hoch ging!

Als erste Version haben wir uns für einen Belag aus frischen Tomaten, braunen Champignons und gutem Mozzarella entschieden. (Nicht nur...) Bei so einer puristischen Zusammenstellung kommt es auf die Qualität der Zutaten an, die passten hier und die Pizza war wirklich klasse. Danke für den Tipp, Sandra.

Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig Pizza servieren wir gerne auf Holzbrettern. Da kühlt sie nicht so schnell ab wie auf kalten Porzellan- oder Keramiktellern. Und beträufelt wurde das ganze mit ein wenig selbst angesetztem Würzöl namens Piccante.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig
Kategorien: Backen, Hefeteig, Pizza
Menge: 8 Pizzen Teig, 2 Pizzen Belag

Zutaten

625ml
Wasser, lauwarm
850Gramm
Italienisches Pizzamehl Tipo 00
125Gramm
Maismehl (Polenta, ganz fein gemahlen)
1Pack.
Trockenhefe (9 Gramm)
2Teel.
Salz
3Teel.
Zucker, Honig, o. ä
120-150ml
Olivenöl
H PIZZAIOLA (TOMATENSAUCE)
1Glas
Tomaten
1

Knoblauchzehe; gehackt
1

Schalotte; feingehackt (wer mag)
2Teel.
Kräuter; getrocknet oder frisch, z.B. Oregano,



-- Thymian, Rosmarin, Majoran, usw.



Pfeffer, Salz, Chili
H BELAG

Einige
Tomaten
1-2Handvoll
Champignons
2Kugeln
Mozzarella
H ZUM SERVIEREN

Ein paar
Blätter frischer Basilikum

Etwas
Olivenöl oder mit Chili gewürztes Olivenöl

Quelle


Teig aus dem Buch Artisan Pizza and Flatbread in Five

Minutes a Day, gefunden bei http://www.from-snuggs-

kitchen.com/2015/06/auf-den-geschmack-gekommen-artisan-

pizza.html, leicht abgeändert. Belag eigenes Rezept

Erfasst *RK* 07.01.2016 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wasser in eine Schüssel geben. Mehlsorten mit Trockenhefe vermischen und darüber geben. Salz, Zucker und Olivenöl zufügen und alles kurz verrühren oder mit der Küchenmaschine verkneten. Nicht zu lange kneten, nur bis alle Zutaten verrührt sind.

Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und bei Zimmertemperatur mindestens 3 Stunden gehen lassen.

Nun kann man den Teig weiter verarbeiten, d.h. ein paar Pizzen backen. Den Rest des Teigs lässt man in der Schüssel und lagert diese im Kühlschrank oder im Winter im kalten Treppenhaus o.ä. Er hält sich so bis zu 10 Tage. Bei mir war er dann allerdings nicht mehr so elastisch wie am Anfang. Wenn man den kalten Teig verwendet, vorher ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dann verarbeiten.

Die Menge für den Belag reicht für 2-3 Pizzen für 2 Personen. Alle Zutaten für die Pizzaiola zusammenrühren. Tomaten in Stücke schneiden, Champignons scheibeln. Mozzarella in Stücke rupfen.

Den Backofen vorheizen. Wenn man einen Pizzastein benutzt, diesen auf den mittleren Rost des Backofens legen und ca. 40 Minuten auf höchster Stufe (Ober-/Unterhitze bei mind. 250°C) vorheizen.

Die Teigstücke einzeln ausrollen oder in der Luft herumwerfen, bis sie so flach und groß sind, wie man das mag. Mit der gewürzten Tomatensauce bestreichen, mit Tomaten, Champignons und Mozzarella belegen.

Die Pizzen einzeln backen, dafür mit der Pizzaschaufel o.ä. auf den heißen Pizzastein oder ein Backblech schieben und 8-10 Minuten backen, auf dem Blech dauert es mind. 15 Minuten. Lieber mal nachschauen und die Pizza aus dem Ofen nehmen, wenn sie optisch fertig aussieht.

Vor dem Servieren mit frischen Basilikumblättern dekorieren und etwas Chili-Knoblauch-Würzöl (Piccante) oder pures Olivenöl darüber träufeln.
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Sonntag, 24. Januar 2016

Blutorangen-Marzipan-Cream-Scones

Seit einiger Zeit machen ja diese gehaltvollen Cream Scones die Runde. Ich schätze, dass sie in den USA entstanden sind, bin mir aber nicht sicher.

In England jedenfalls gibt's klassische Scones, die ohne Ei oder Sahne im Teig auskommen und am besten ganz frisch mit Tee, Clotted Cream und Erdbeermarmelade schmecken. Mein Original-Rezept aus Devon findet sich schon lange hier auf der Spielwiese und ist unübertroffen einfach und gut.

Blood Orange and Almond Cream Scones (Blutorangen-Marzipan-Rahm-Scones)

Aber ab und zu mag man ja etwas anderes... So stieß ich letztes Wochenende beim Prokrastinieren (findet Ihr auch immer so tolle Rezepte online, wenn ein Steuertermin drückt?) auf den amerikanischen Blog Tutti Dolci und auf diese Blutorangen-Mandel-Scones.

Ich liebe Blutorangen und mag sie in Kombination mit Marzipan (wie hier bei diesem veganen Blutorangen-Marzipan-Kuchen), also habe ich den Backofen vorgeheizt und los gelegt.

Zubereitung Blood Orange and Almond Cream Scones (Blutorangen-Marzipan-Rahm-Scones)

Freitag, 22. Januar 2016

Enoki mit Teriyaki-Sauce

Enoki werden in Japan gerne gegessen, ich hatte sie dort in verschiedenen Gerichten, roh, in einer Art Salat, in Nudelsuppe oder natürlich gebraten.

Enoki wachsen in der Kälte und brauchen Frost, daher bekommt man sie vor allem im Winter. In China gibt es sie auch. Auf chinesisch heißen sie 金针菇 jīnzhēngū (Gold-Nadel-Pilz). Auf Deutsch nennt man sie anscheinend Samtfußrübling, aber inzwischen bekommt man sie in Asienläden (im Kühlregal!) häufig unter dem international verbreiteten japanischen Namen Enoki.

Enoki mit Teriyaki-Sauce

Kürzlich war ich im Großraum Düsseldorf unterwegs und fand in einem gut sortierten Asienladen Ware aus Korea, ausgezeichnet mit "non pesticide" und environment friendly. Falls sie mit dem Flugzeug kamen, möchte ich da nicht weiter drüber nachdenken, aber da ich den feinen unaufdringlichen Geschmack der Pilze mag und sie hier bei uns auf dem Land nirgends bekomme, habe ich zugegriffen.

Die Pilze sind meist gesäubert, da sie in Flaschen gezüchtet werden, sonst kann man ein weiches Bürstchen verwenden, um sie zu reinigen. Ich schneide meist den Ansatz weg.

Zubereitung Enoki mit Teriyaki-Sauce

Diesmal war mir nach einer ganz einfachen puristischen Zubereitung. Ich habe einfach etwas Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln mit Öl und den Pilzen angebrutzelt und mit Teriyaki-Sauce beträufelt.

Enoki mit Teriyaki-Sauce

Nicht spektakulär, ganz einfache Küche. Aber lecker. :-)

Dazu gab's ein paar weitere asiatische Gerichte und Reis.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Enoki mit Teriyaki-Sauce
Kategorien: Pilz, Gebraten, Japan
Menge: 1 Kleines Tellerchen

Zutaten

1Pack.Enokipilze
EtwasErdnussöl
1Teel.Knoblauch; fein gehackt
1Teel.Ingwer; fein gehackt
1Frühlingszwiebel; weißes gehackt, grünes in
-- Röllchen geschnitten
2Teel.Teriyaki-Sauce (Fertigprodukt oder selbst
-- gemacht)

Quelle

in Asien irgendwo aufgeschnappt
Erfasst *RK* 19.01.2016 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Enoki verlesen, nach Bedarf mit einem Bürstchen reinigen und das Büschel Pilze etwas auseinander dröseln.

Eine Pfanne oder den Wok erhitzen, Öl hinzugeben und Knoblauch, Ingwer und das Weiße der Frühlingszwiebel darin kurz anbraten. Die Pilze zufügen und unter Rühren braten.

Am Schluss die grünen Frühlingszwiebel-Röllchen dazu geben. Mit Teriyaki-Sauce beträufeln, auf einen vorgewärmten Teller bugsieren und sofort servieren.
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Mittwoch, 20. Januar 2016

Kartoffelpuffer

Heute retten wir Kartoffeln bzw. Produkte, die typischerweise daraus gemacht werden. Uns ist aufgefallen, dass immer mehr Menschen Pommes, Kartoffelpuffer, Kartoffelsuppe, Kartoffelkroketten, Kartoffelsalat, Kartoffelchips usw. fertig kaufen, meist im Supermarkt. Das Angebot ist riesig!

Da wir (die Rettungstruppe von Wir retten was zu retten ist) keine Fans dieser Fertigprodukte sind, die Zutatenlisten aufweisen, für deren Studium ich neben einer Lesebrille auch ein Lebensmittelchemistudium bräuchte, werden wir heute aktiv und veröffentlichen Selbstgekochtes aus Kartoffeln!

Kartoffelpuffer; Reibekuchen; Kartoffelpuffer selber machen

Ich habe mir ein Rezept rausgefischt, das ich eigentlich sehr gerne mag. Aus irgendeinem Grund ist es noch nicht auf dem Blog. Vielleicht, weil es so einfach geht?! ;-)

Für Kartoffelpuffer bzw. Reibekuchen jedenfalls braucht's weder eine Tüte noch fertige tiefgkühlte Puffer oder Kartoffelpufferteig aus dem Kühlregal. Ich verwende im Gegensatz zur Lebensmittelindustrie weder Kaliumsorbat noch künstliche Citronensäure oder Natriummetabisulfit als Antioxidationsmittel. Davon hätte ich auch nichts zuhause... ;-)

Kartoffelpuffer - Vorbereitung

Mein Rezept geht normalerweise los mit "Kater streicheln, Reibeaufsatz suchen und auf die Küchenmaschine stecken".

Den Aufsatz für die Kitchen Aid habe ich noch nicht lange. Es ist der normale Reibeaufsatz, nicht dieser spezielle, den es für Kartoffelpuffer gibt. Dafür war ich ehrlich gesagt zu geizig. - Hat den jemand von meinen Lesern, und wenn ja, lohnt sich der für Euch?

Früher hatte ich einen Gemüseraspelaufsatz für meine Moulinette, der ging aber leider vor ein paar Jahren kaputt. Seitdem gab's sehr selten Kartoffelpuffer, weil ich sie mit der Hand reiben musste. Das geht zwar auch, ist aber etwas mühsam. Also habe ich mir letzten Herbst den Aufsatz gegönnt, muss allerdings zugeben, dass er meist in einer Schublade schlummert.

Sobald es dann ans maschinelle Reiben geht, verlässt der Kater die Küche und sucht sich ein ruhigeres Plätzchen.

Kartoffelpuffer - ZubereitungDa ich die Kartoffel-Zwiebel-Masse eh in die Schüssel der Kitchen Aid reiben lasse, verwende ich diese Schüssel gleich, um den Kartoffelpufferteig zu rühren. Das geht aber genauso gut von Hand, mit einem Löffel in irgendeiner Schüssel.

Dann werden die Reibekuchen bzw. Kartoffelpuffer nacheinander rausgebacken. Dazu verwende ich normales Öl und eine gute Pfanne. Man kann sie größer oder kleiner machen, auch mal pfannengroß oder mini, wie man mag.

Nachteil beim Selbermachen von Kartoffelpuffern (genauso wie bei Pfannkuchen) ist, dass man danach die Klamotten und Haare waschen kann und die Küche gut lüften sollte. Es riecht zwar lecker, aber doch ein wenig nach dem, was man gekocht hat.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffelpuffer
Kategorien: Gemüse, Bratling, Kartoffel, Grundrezept
Menge: 2 bis 4 Personen; je nach Hunger und Appetit

Zutaten
1kgKartoffeln; am besten mehligkochende
2Zwiebeln
2Eier
1Teel.Salz
1Essl.Mehl
Öl
H KARTOFFELPUFFER MIT APFELMUS
3-4Äpfel
1Essl.Zitronensaft
EtwasWasser
Evtl. Zucker oder Apfeldicksaft zum Süßen
Puderzucker

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 02.01.2016 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Kartoffeln und Zwiebeln schälen und zusammen bzw. abwechselnd mit der mittelfeinen Reibe der Küchenmaschine (bei der Kitchen Aid mit Stufe 4) oder mit einer Handreibe reiben. In eine Schüssel geben. Eier, Salz und Mehl zufügen und alles gut vermischen.

Eine Pfanne erhitzen und die Kartoffelpuffer portionsweise in heißem Öl von beiden Seiten ausbacken, bis sie goldbraun sind.

Kartoffelpuffer schmecken super mit selbstgemachtem Apfelmus. Dafür schneidet man die Äpfel klein, entkernt sie nach Belieben (ich mache das nicht, der Vitamix schreddert so fein, dass man davon nichts mehr merkt) oder entfernt zumindest Stiel und Blütenansatz, beträufelt mit etwas Zitronensaft und kocht mit wenig Wasser, bis sie zerfallen. Die Masse wird püriert, evtl. gesüßt und zu den Kartoffelpuffern serviert. Dazu kann man sie mit etwas Puderzucker bestäuben.

Alternativ sind sie auch herzhaft lecker, z.B. mit Lachs, Frischkäse und Schnittlauch, oder mit Pilzen, die man in Scheiben schneidet und mit anbrät. Auch einfach als Beilage zu Salat sind sie klasse.

Kartoffelpuffer lassen sich also vielfältig kombinieren.
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Ein paar Kombinationen, wie man Kartoffelpuffer servieren kann, stehen im Rezept. Ich mag sie unheimlich gerne mit ganz normalem Apfelmus.

Kartoffelpuffer mit Apfelmus

Weil Kartoffelpuffer weder richtig süß noch herzhaft sind, lassen sie sich eben so toll kombinieren. Genial schmecken sie mit Räucherlachs mit Meerrettich und Schmand oder mit Meerrettichsahne, die sich auch einfach selber machen lässt.

Kartoffelpuffer mit Lachs, Meerrettich und Schmand

Da könnte ich mich auch reinlegen... :-)

Kartoffelpuffer sind jedenfalls super, man hat eigentlich immer alle Zutaten im Haus und kann sie bei spontanem Appetit ganz einfach selber machen. Da braucht's weder Tüte noch Beutel noch Dose oder sonstige Fertigprodukte.

Wie mögt Ihr Kartoffelpuffer am liebsten?

Logo Wir retten was zu retten ist, Logo by Zorra Kochtopf

Und damit alle sehen, dass nicht nur Kartoffelpuffer einfach gemacht werden kann, sondern auch eine Menge anderer leckerer Kartoffelgerichte, hier die Links zu den anderen Beiträgen:
Ich bin begeistert, wie viele tolle Rezepte bei diesen Aktionen immer zusammen kommen. Im Laufe des Tages tut sich meist noch was, Links werden geändert, vielleicht kommt noch etwas dazu. Schaut einfach immer mal rein, auch bei den anderen. Das zugehörige Pinterest-Board mit Fotos und Links aller bisherigen Aktionen von #wirrettenwaszurettenist findet Ihr hier. Es wird auch im Laufe der nächsten Tage gefüllt. :-)

Dienstag, 19. Januar 2016

Gartenrundgang 1/2016

Am Wochenende hat es geschneit, heute Nacht waren minus 17,5 Grad und es ist trocken-kalt.

So langsam möchte ich mir Gedanken darüber machen, was ich dieses Jahr in den Beeten anbauen möchte (Auberginen z.B. kann man ab Januar vorziehen), aber so richtig Lust darauf habe ich noch keine. Zu schön ist der Anblick der winterlichen Ruhe. Die Natur erholt sich und ich mache auch langsam. :-)

Gartenrundgang Januar - Hochbeete; Hochbeete im Januar

So sehen die Hochbeete aus. Wenn man etwas buddelt, findet man darin noch das eine oder andere, z.B. Petersilie oder das Grün von roter Bete, die zu spät gesät wurde und nur in die Blätter investiert hat. Davon kann man naschen.

Von den Tomaten dürfte nichts mehr übrig sein, die sind hoffnungslos erfroren.

Gartenrundgang Januar - Hochbeet

Salbei wiederum macht die Kälte selten etwas aus. Ein Teil ist mir mal erfroren, aber diesen Busch habe ich schon seit vielen Jahren an dieser Stelle. Schnee isoliert ja, da dürfte also wenig passieren. Die Blättchen schmecken übrigens auch gefroren sehr aromatisch; ich habe natürlich genascht.

Gartenrundgang Januar - Salbei

Wir ernten im Winter auch ab und zu einige Salbeiblätter, z.B. für Pasta.

Mein Pflanztisch ist schneebedeckt. An einem der Wasserablauflöcher hat sich ein Eiszapfen gebildet.

Gartenrundgang Januar - Pflanztisch

Auch Büsche und Bäume sind schneebedeckt. Hier einer der beiden großen Jostabeersträucher.

Gartenrundgang Januar - Jostabeeren

Und hier der Blick durch den Quittenbaum auf strahlend blauen Winterhimmel.

Gartenrundgang Januar - Quitte

Tipp: Wir haben noch Äpfel vom letzten Herbst, die so nach und nach anfangen zu faulen. Die werfe ich dann in eine Lücke im Schnee und beobachte die Vögel, die daran picken. Zerstoßene Nüsse werden auch gerne genommen.

Vogelfutter - Äpfel und Walnüsse im Schnee

Etwas optimaler ist es noch, man findet gleich eine etwas höher gelegene Plattform, auf der man Äpfel und Nüsse ausbringt. Wir haben Kisten, die sich gut dafür eignen. Mal sehen, wie sie angenommen werden.

Und da es im Garten wenig zu tun gibt, bleibt Zeit für Spaziergänge in der Natur. Hier ein Foto vom Sonntag.

Winterwanderung im Frankenwald