Montag, 31. Dezember 2007

Bananen-Curry

Nach dem nicht ganz so gesunden Essen der letzten Wochen hatte ich heute Appetit auf etwas unkompliziertes, schnelles mit Gemüse - und zwar scharf!

Nach kurzer Überlegung gab es Naturreis, Mischgemüse-Kokos-Curry und mein erprobtes Rezept für Bananen-Curry.

Für das Mischgemüse-Kokos-Curry haben wir einfach Gemüse klein geschnitten (Knoblauch, Ingwer, Paprika, Wirsing, Sellerie, Karotten, Lauch - da geht eigentlich fast alles) und in etwas Erdnussöl und Butterschmalz mit thailändischer roter Currypaste, etwas Kreuzkümmel und einer halben Dose Kokosmilch im Wok brutzeln lassen.

Das Bananen-Curry wurde nach dem folgenden Rezept fabriziert, allerdings in etwas kleinerer Menge, mit 2 Bananen. Es ist rechts unten auf dem Teller zu sehen, die Joghurtsauce darüber. Lecker!



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Bananen-Curry
Kategorien: Gemüse, Frisch, Banane, Gewürze, Indien
Menge: 4 Portionen

Zutaten

3Essl.Butterschmalz oder Ghee
2Zwiebeln, gehackt
6Bananen, in Achtel geteilt
Wasser
H FÜR DIE GEWÜRZPASTE
4Knoblauchzehen
1Teel.Salz
1/2Teel.Currypulver
1/2Teel.Kardamomkörner, geschrotet
1/2Teel.Kurkuma (Gelbwurzpulver)
H FÜR DIE JOGHURTSAUCE
0,15Ltr.Joghurt
2Essl.
Zitronensaft
2Teel.Garam Masala

Quelle

Erfasst *RK* 25.01.1995 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Zutaten für die Gewürzpaste zusammen in einem Mörser pürieren.

Das Ghee oder Butterschmalz erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun braten. Die Gewürzpaste dazugeben und 2 Minuten mitbraten. Die Bananen dazugeben und alles gut wenden. Etwas Wasser dazugeben, damit die Bananen genügend Flüssigkeit zum Schmoren haben. Einige Minuten schmoren lassen, bis die Bananen weich sind.

Den Joghurt mit dem Zitronensaft und dem Garam Massala mischen und zu dem Bananen-Curry servieren.

=====


Euch allen ein schönes, glückliches Neues Jahr! :-)

Sonntag, 30. Dezember 2007

Wärmere Spielwiesen

Nachdem die Fotos auf den Wiesen im Garten immer trostloser ausfielen und das Wetter immer grauer wurde, blieb mir ja eigentlich nichts anderes übrig, als wärmere Spielwiesen auszuprobieren! ;-)



Die Wahl fiel auf Jamaika: Angenehme 26 bis 30 Grad, am Anfang etwas Regen und ein paar Wolken - ideal, um der bleichen Winterhaut eine Chance im Kampf gegen den Sonnenbrand zu geben.

Die Überwasser-Spielwiesen sind traumhaft: Schöner alter Baumbestand, Kokosnüsse im Rough, das 10. Green mit einem schönen Blick aufs Meer.


Zum Golfen war das Wetter optimal, nicht zu heiß, nicht zu kalt, immer eine leichte Brise.

Auch die Wassertemperaturen waren perfekt zum Schnorcheln und um erste Tauchversuche in den Unterwasser-Spielwiesen zu unternehmen.




Schön war auch unser Tagesausflug in die Blue Mountains. Auf dem Foto links Jerk-Hühnchen mit Reis, der angenehm mit lokalen Gewürzen und Kaffee gewürzt war.



Die Radtour in den Blue Mountains war locker - es ging fast nur bergab... ;-)



















Hier noch ein paar Eindrücke zum Thema kulinarische Spielwiesen: Es gab viel Red Snapper, Meeresfrüchte, Reis, Salat, Gemüse, Früchte, Cocktails. Da fast keine Europäer in dem Resort waren, alles etwas amerikanisch angehaucht - mir hätte es etwas schärfer und jamaikanischer sein können und weniger nach Fertigzeugs und Geschmacksverstärkern schmeckend.



Jetzt haben mich die heimischen Spielwiesen wieder, im Garten sieht es so aus wie auf dem Titelfoto des Blogs - Schneematsch...

Aber ich freue mich darauf, wieder selbst kochen zu können! :-)

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Wirsing-Lachs-Quiche

Heute gab es ein schnelles Mittagessen:

Fertigen Blätterteig in eine Form geben, schnell etwas Gemüse anbrutzeln (mir hatte es knackig-grüner Wirsing angetan), in die Form kippen, TK-Lachs dazu, schnell zusammengerührte Eiersahne darüber, Käse drauf, in den Backofen schieben.

Während die Quiche im Backofen gart, kann man 30 Minuten lang etwas anderes erledigen. Und dann: Genießen. :-)

















Das Rezept ist ähnlich wie die Quiche von kürzlich.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Winterliche Quiche mit Wirsing und Lachs
Kategorien:Backen, Pikant, Blätterteig, Schnell, Winter
Menge:4 Personen

Zutaten

HTEIG
1Pack.Blätterteig aus dem Kühlregal
HGEMÜSE
2Essl.Olivenöl
2Schalotten
2Knoblauchzehen
1Karotte
1/2KopfWirsing
HEIERSAHNE
3Eier
1Pack.Sahne
Salz, Pfeffer
Muskat
Kümmel
Chili
HUND
2StückeTK-Lachsfilet
1-2HandvollEmmentaler o.ä., gerieben

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 12.12.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Form leicht einfetten. Teig in die Form geben. Die Reste des Blätterteigs beiseite legen.

Gemüse klein schneiden und mit etwas Öl in einer großen Pfanne anbraten.

Eier, Sahne und Gewürze in einer Schüssel mischen, etwas vom Käse beiseite stellen, den Rest unterheben.

Die Hälfte des Gemüses aus der Pfanne in die mit Blätterteig aus

gekleidete Form geben. Lachs in mundgerechte Stücke schneiden (das geht im gefrorenen Zustand mit einem schweren Messer, sonst evtl. den Lachs auf das Gemüse legen und leicht antauen lassen). Lachs auf das Gemüse geben, restliches Gemüse darauf geben, dann die Eiermasse leicht unterheben.

Das Gericht mit Streifen der Blätterteig-Reste abdecken, evtl. mit etwas restlicher Eiermilch bestreichen und mit dem Rest Käse bestreuen.

Bei 200°C Umluft ca. 30 Minuten backen.

=====


Der Lachs gart im Backofen angenehm durch, ohne trocken zu werden.

Lecker war's!

Dienstag, 11. Dezember 2007

Nachgemacht: Gewürztee

Bei Hüttenhilfe hat Mexico-Mio kürzlich einen Nepalesischen Gewürztee gekocht.

Eine schöne Kombination aus Wasser, Milch, Gewürzen und kräftigem Schwarzen Tee. Klingt sehr gut und schmeckt auch so.




















Bei dem Wetter ein optimales Getränk fürs Frühstück oder am Nachmittag.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Nepalesischer Gewürztee
Kategorien: Getränke, Warm, Tee, Nepal, Winter
Menge: 1 Tasse

Zutaten

1/2GlasMilch
1/2GlasWasser
2Kardamom
2Nelken
Ingwer
1Essl.Tee (Ceylon oder Assam)
1PriseZimt
Brauner Zucker

Quelle

Hüttenhilfe
Mexico-Mio 12.11.2007
Erfasst *RK* 10.12.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wasser und Milch zum Kochen bringen. Gewürze dazu geben und 4 Minuten kochen lassen. Tee dazugeben und nochmals 5 Minuten köcheln lassen.

Gewürztee mit Zimt bestreuen und nach Geschmack mit braunem Zucker süßen.

Anmerkung Barbara: Ich gebe manchmal beim Kochen noch eine Zimtstange dazu.

=====

Sonntag, 9. Dezember 2007

Nochmal: Stollen-Muffins

Die Landstollen-Muffins kürzlich waren ein Reinfall. Losgelassen hat mich das nicht und gestern fand ich beim Einkaufen eine Zeitschrift, die ein anderes Rezept für Stollen-Muffins enthielt.

Für 12 Muffins werden dabei 275 Gramm Mehl verarbeitet (beim anderen Rezept 100), außerdem wird die Butter schaumig gerührt, mit Zucker und Eiern, so wie man das vom Rührteig kennt und wie ich mir das bei den anderen Muffins auch hätte vorstellen können. Statt Orangeat, Zitronat und Mandeln werden getrocknete Datteln und Feigen verarbeitet - auch keine schlechte Wahl.

Das Rezept las sich also gut, die Zeitschrift wurde gekauft. Heute habe ich nach diesem Rezept Stollen-Muffins gebacken:


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Stollen-Muffins mit Feigen und Datteln
Kategorien: Backen, Muffin, Rührteig, Trockenfrüchte, Advent
Menge: 12 Stück

Zutaten

100GrammGetrocknete Datteln (ohne Stein)
100GrammGetrocknete Feigen *
200GrammWeiche Butter
1PriseSalz
150GrammBrauner Zucker
1Pack.Vanillezucker
3Eier (Gr. M)
275GrammMehl **
3Teel.Backpulver
1Teel.Zimt
1Teel.Christstollengewürz ***
3Essl.Milch
50GrammButter
100GrammPuderzucker
12Papierbackförmchen

Quelle

LECKER 12/2007
Erfasst *RK* 09.12.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

1. Datteln und Feigen grob würfeln. 200 g Butter, Salz, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Handrührgeräts cremig rühren. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Gewürze mischen und mit der Milch unterrühren. (Barbara: 1 Essl. Mehlmischung mit den Datteln und Feigen mischen, damit diese im Muffin nachher nicht nach unten sinken). Datteln und Feigen, bis auf etwas zum Verzieren, unterheben.

2. Papierförmchen in ein Muffinbackblech (12 Mulden) setzen. Teig einfüllen und im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 175 °C, Umluft: 150°C, Gas: Stufe 2) 25-30 Minuten backen. Muffins herausnehmen.

3. 50 g Butter schmelzen. Heiße Muffins damit bestreichen. Mit der Hälfte Puderzucker bestäuben. Auskühlen lassen.

4. Muffins mit Rest Puderzucker bestäuben und mit Feigen und Datteln verzieren.

Dauer: ca. 1 Stunde + Wartezeit. Ganz einfach. Stück ca. 50 ct. Stück ca. 390 kcal, E 5 g, F 19 g, KH 48 g.

Anmerkungen Barbara:

* 90 Gramm getrocknete Feigen und 10 Gramm getrocknete Cranberries
** Type 405 und etwas frisch gemahlenen Dinkel
*** Gewürze selbst zusammengemischt

=====


Die Muffins sind locker leicht und schmecken lecker weihnachtlich. Jetzt bin ich wieder glücklich! ;-)

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Murks: Stollen-Muffins

Passend zur Jahreszeit habe ich mir für den Dezember-DKduW ein Buch herausgesucht, das "Advents-Muffins" heißt.

Es ist ein kleines, gebundenes Buch von Hanna Renz mit 19 schön fotografierten Muffin-Rezepten, die zum Teil schnell zuzubereiten sind, teils aber auch aufwändiger und in der Vorlage toll dekoriert sind. Auf zwei Seiten ist ausführlich dokumentiert, wie diese Verzierungen gemacht werden.

Ich habe das Buch vor einigen Jahren geschenkt bekommen, hatte auch gleich vor, etwas daraus zu machen, aber wie es halt immer so ist, man hat gerade keine Zeit, dann ist Advent vielleicht schon wieder vorbei und das Buch landet im Regal...

Das Rezept für die Landstollen-Muffins habe ich vor über 4 Jahren in meine Rezeptverwaltung aufgenommen, jetzt habe ich sie gebacken:
















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Landstollen-Muffins
Kategorien: Backen, Muffin, Advent
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H TROCKENE ZUTATEN
100GrammMehl
150GrammMandeln, gehackt
60GrammOrangeat
60GrammZitronat
1Teel.Zimt
1/2Teel.Natron
2Teel.Backpulver
H FEUCHTE ZUTATEN
1Ei
100GrammZucker
120Gramm
Weiche Butter
125GrammRum-Rosinen
200GrammJoghurt
H ZUM VERZIEREN
80GrammButter
100GrammPuderzucker

Quelle

Hanna Renz: Advents-Muffins
ausprobiert, nichts geworden!
Erfasst *RK* 26.10.2003 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Muffinblech einfetten.

Mehl mit Mandeln, Orangeat, Zitronat, Zimt, Natron und Backpulver sorgfältig vermischen.

Das Ei in einer großen Schüssel leicht verquirlen. Zucker, weiche Butter, Rum-Rosinen und Joghurt gut unterrühren. Die Mehlmischung dazugeben und verrühren, bis die trockenen Zutaten feucht sind.

Teig in das Muffinblech füllen. In der Mitte des Backofens 20-25 Minuten backen. Die Muffins im Backblech 5 Minuten ruhen lassen, dann herauslösen und abkühren lassen.

Für die Glasur die Butter erwärmen und mit einem Pinsel dick auf die Muffins streichen. Puderzucker darüber streuen.

=====


Die Muffins sind nicht aufgegangen, total pampig und die Butter ist ausgelaufen. Die Glasur habe ich mir dann gespart. Wenigstens haben sie lecker gerochen!

Hier noch ein Foto der ungebackenen Muffins: Die Konsistenz passte schon nicht, die Masse war zu flüssig und nicht homogen. Ich hätte viel mehr Mehl genommen oder die Butter schaumig gerührt, dann Zucker und Ei rein und dann den Rest untergehoben. Das wäre dann zwar eine Art Rührteig gewesen, aber vom Ergebnis vielleicht besser...

Das kommt davon, wenn man sich an das Rezept hält... ;-)

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Schnelles Rührei

Heute gab's ein schnelles Rührei zu gebuttertem Vollkornbrot.

Rote Paprika und Topinambur waren noch da, ebenfalls Eier und ein Rest Ziegenkäse. Gewürzt mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chili. Ein paar Blätter Basilikum dazu - fertig.

Schmeckt auch mal lecker! :-)

Gefallen hat mir, wie gut Topinambur auch dazu passt!

Ich hatte inzwischen Topinambur als Gratin, als Salat, einfach so zum Naschen zwischendurch wie Karotten, als Salat, auf der Pizza, im Mischgemüse mit Karotten, Petersilienwurzel, Sellerie und Rosenkohl zu Raclette mit Kartoffeln. Vielseitig einsetzbar.

Montag, 3. Dezember 2007

Pizza

Das schöne daran, wenn man Pizza selber macht, ist die Tatsache, dass man mit dem Belag völlig freie Hand hat.

Man ist nicht gezwungen, sich auf einige wenige Zutaten festzulegen, sondern kann sich alle Geschmäcker gönnen, auf die man gerade Appetit hat.

Für den Pizzateig kommt wieder die Brotbackmaschine zum Einsatz. Das ist praktisch, wenn man wenig Zeit hat: Die Zutaten werden hinein gegeben, die Maschine knetet den Teig und lässt ihn gehen. Dann muss er nur noch ausgerollt werden, kommt auf ein Blech und los geht's mit dem Belegen!



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Barbaras Pizzateig für Faule
Kategorien: Backen, Pizza, Hefeteig, Brotbackautomat, Italien
Menge: 1 Rezept

Zutaten

150mlWasser
3Essl.Olivenöl
200GrammMehl Type 405
100GrammVollkornmehl (frisch gemahlen, Weizen oder
-- Dinkel)
1Teel.Salz
1/2Teel.Zucker
1/2Würfel Hefe

Quelle

mein Standardrezept
Erfasst *RK* 22.02.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Lauwarmes Wasser in die Schüssel des Brotbackautomaten geben, dann Olivenöl, Mehl, Salz, Zucker dazu, am Schluß die Hefe in einen kleinen Krater bröseln.

Programm Teig wählen und den Teig im Brotbackautomaten kneten lassen. Währenddessen ein Blech mit Öl einpinseln.

Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, ausrollen und auf das Backblech geben. Nach Belieben belegen und 30 Minuten gehen lassen.

Mit Ober- und Unterhitze bei 200-250°C 20-25 Minuten backen.

=====


Die Tomatenmasse bestand heute aus Pizzatomaten (Dose), Gewürzen und Auberginenwürfelchen.

Darauf kamen Auberginen (in der Grillpfanne angebraten), Champignons und Schinken, Datteln und Chorizo, Zwiebeln, Sardellen, Oliven, grüne Paprika, Topinambur (für mich eine Neuentdeckung auf Pizza: klasse!), Mozzarella und Emmentaler.

Das Ganze kommt für ca. 25 Minuten in den Backofen - fertig ist die Pizza, wenn es im ganzen Haus lecker danach riecht.

War wieder richtig gut! :-)

Surf-Tipp: DKduW

Wer ein bisschen schmökern möchte: FoodFreak hat die aktuelle Zusammenfassung von DKduW ins Netz gestellt.

Dort finden sich leckere Rezepte, die im November von Foodblogger-Schatzjägern aus den Tiefen ihrer irgendwo schlummernden Kochbuch-Schätze herrausgekramt und nachgekocht bzw. nachgebacken wurden. Über die Links kommt man auf die einzelnen Beiträge, die sich bei einem regnerischen Nachmittag wie heute perfekt zum Schmökern eignen. :-)

Die Idee dahinter und die Regeln sind gut in dem Beitrag beschrieben: Man bekommt richtig Lust, die eigene Kochbuch-Sammlung nach verborgenen Schätzen zu durchwühlen und sich vorzunehmen, endlich einmal das eine oder andere auszuprobieren.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Mousse au chocolat

Eines meiner Lieblings-Desserts ist Mousse au chocolat. Im Hochsommer nicht unbedingt, aber sonst könnte ich mich eigentlich immer "reinlegen" - ich finde das Schlemmen einer Mousse au chocolat einfach himmlisch! :-)


Das Rezept ist ganz einfach und gelingt immer. Wichtig ist, dass man frische Eier verwendet und die Mousse lange genug gut kühlt. Dann bekommt sie die gewünschte moussige Konsistenz und zergeht auf der Zunge...

Das Rezept lässt sich gut vervielfachen: Ich habe gestern die 5-fache Menge fabriziert und die größere von 2 Schüsseln zur Diplom-Abschlussfeier einer lieben Freundin mitgebracht.

Wenn es darum geht, 15 Eiweiß zu Schnee zu schlagen, mache ich das in zwei Portionen. Am Schluss hebe ich alle Zutaten in einer besonders großen Schüssel (s. Foto oben) unter.

















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Himmlische Mousse au Chocolat
Kategorien: Süßspeise, Kalt, Schokolade, Ei
Menge: 4 Portionen

Zutaten

100GrammGute Schokolade
-- (z.B. Halbbitter, evtl. Blockschokolade)
2Essl.Butter
3Eier
3Essl.Zucker *

Quelle

Rezept von Günter
Erfasst *RK* 12.11.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Schokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen und gut durchrühren.

Die Eier trennen. Eigelbe mit 2 Essl. Zucker sehr schaumig rühren. Eiweiße mit dem restlichen Zucker zu steifem Schnee schlagen.

Die leicht abgekühlte, aber noch flüssige Schokoladen-Butter-Masse unter den Eigelbschaum ziehen. Den Eischnee vorsichtig unterheben. Dabei am besten erst etwas Eischnee unter die Eigelb-Schokoladen- Butter-Masse ziehen, dann diese Masse unter den Eischnee heben.

Die Masse in eine Schüssel füllen und im Kühlschrank mind. 3 Stunden fest werden lassen, am besten über Nacht.

* Die Zuckermenge je nach Art der Schokolade etwas variieren.

Variation: Etwas Espresso oder Cognac unter die etwas abgekühlte Schokoladen-Butter-Masse rühren.

=====


Schön gehaltvoll ist die Mousse au chocolat mit frisch geschlagener Sahne ein schöner Abschluss eines gelungenen Menüs oder kann auch "einfach so" vernascht werden.

Dienstag, 27. November 2007

Rindfleisch mit Zwiebeln chinesisch

Anlässlich des Zibelemärit in Bern hat Zorra den 26. November zum Zwiebeltag erklärt und Foodblogger in aller Welt darum gebeten, etwas mit Zwiebeln zu kochen oder backen und heute darüber zu bloggen.

Auch in Deutschland gibt es übrigens einen Zwiebelmarkt mit langer Tradition: Er wird jedes Jahr am zweiten Oktoberwochenende in Weimar abgehalten und ist angeblich der einzige Markt, der sich als typisches Volksfest mit örtlicher Eigenart seit dem Mittelalter bis heute erhalten hat.

Für mich gehören sowohl Bern als auch Weimar zu den Städten, die immer einen Besuch wert sind, egal ob gerade Zwiebelmarkt ist oder nicht.

Eines meiner Lieblingsgerichte mit Zwiebeln ist ein chinesisches Gericht, in dem Zwiebeln wirklich das einzige Gemüse sind und eine tragende Rolle spielen. Dazu werden Rindfleisch und Zwiebeln klein geschnitten und im Wok gebraten.

Das Gericht heißt auf chinesisch 洋葱牛肉 und in der Umschrift Pinyin "yáng cōng niúròu" - das bedeutet einfach "Zwiebeln und Rindfleisch". Beide Zutaten passen optimal zusammen, die Zwiebeln werden durch die Zubereitungsart etwas mild, mir schmeckt das sehr gut.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rindfleisch mit Zwiebeln chinesisch
Kategorien: Fleisch, Rind, Zwiebel, China
Menge: 1 Rezept

Zutaten

400GrammRindfleisch
HMARINADE
3Essl.Sojasauce
2Essl.Speisestärke
1Essl.Zucker
2Essl.Öl
2Essl.Wasser
H AUSSERDEM
3-4Zwiebeln
1StückIngwer
Öl zum Braten (am besten Erdnußöl)
2Essl.Sojasauce
1Teel.Sesamöl

Quelle

aus China mitgebracht
Erfasst *RK* 24.11.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Rindfleisch hauchdünn schneiden (das geht am besten, wenn es leicht angefroren ist). Die Zutaten für die Marinade verrühren, über das Fleisch geben, durchmischen und mindestens eine halbe Stunde marinieren lassen.

Zwischenzeitlich die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, den Ingwer schälen und fein hacken. Öl im Wok erhitzen, die Zwiebelringe und den Ingwer mit der Sojasauce ca. eineinhalb Minuten unter Rühren braten. Aus dem Wok herausnehmen.

Wieder Öl in den Wok geben und gut erhitzen, das Fleisch unter Rühren braten, bis es so ziemlich durch ist. Die Zwiebel-Ingwer- Mischung dazugeben und nochmals kurz zusammen unter Rühren braten.

Zum Abschluß das Sesamöl darübergeben und sofort zu Reis und am besten zu ein paar weiteren chinesischen Gerichten servieren.

=====


Ich finde übrigens, dass geschmacklich eine gewisse Ähnlichkeit zum schwäbischen Zwiebelrostbraten besteht... ;-)

Chinese beef and onions

Zorra invites foodbloggers around the globe to celebrate this year's Onion Day. I had never heard of the annual Zibelemärit in Berne (Switzerland) before but it sounds interesting.

There's a traditional Onion Market in Germany as well: It is called Zwiebelmarkt and takes place every second weekend in October. The market is held in Weimar, and it is said to be the only market fair that has continuously taken place since the Middle Ages and that is a typical regional folk festival.

For me, both Berne and Weimar are great places to visit - whether there is a Onion Market taking place or not. :-)

One of my favourite dishes containing onions is a Chinese dish called 洋葱牛肉 ("yáng cōng niúròu" in pinyin). This actually means onions and beef and you can get it in many restaurants in China, though I think it is a Northern Chinese dish as they used to have more beef in the North.

It is easy to prepare: Actually just cut onions and beef into small slices and stir-fry them. I like the combination of these two ingredients very much.



















-=========REZKONV-Recipe - RezkonvSuite v1.4
Title: Chineses Beef with Onions
Categories: Meat, Beef, Onion, China
Yield: 1 Recipe

Ingredients

400grams
Beef
H MARINADE
3tablesp.Soy sauce
2tablesp.Starch
1tablesp.Sugar
2tablesp.Oil
2tablesp.Water
H AND
3-4Onions
1pieceGinger
Oil to stir-fry(I prefer peanut oil)
2tablesp.Soy sauce
1teasp.Sesame oil

Source

someone told me in China... :-)

Edited *RK* 11/27/2007 by
Barbara Furthmüller

Directions

Cut beef across the grain into small slices. It works well when the beef is a bit frozen. Combine marinade ingredients and pour over meat, mix and let rest for half an hour.

Cut onions into small slices, peel ginger and chop into tiny pieces. Heat oil in a wok (or a large pan) and stir-fry onion, ginger and soy sauce for about one and a half minutes. Set aside.

Add more oil into your wok and heat again. Stir-fry beef until almost done. Add onion-ginger-mixture, mix and stir-fry again.

At the end, pour a bit of Chinese sesame oil onto your dish and serve it. Best with plain rice and maybe a few more Chinese dishes. Enjoy your meal!

=====


Such dishes seem to exist around the world: There is a Swabian "Zwiebelrostbraten" that has a similar flavour but of course the beef is not chopped but prepared as a whole piece of meat.

Sonntag, 25. November 2007

Kürbis-Cheesecake

Letztes Jahr gab's in einem amerikanischen Kaffeehaus in Myrtle Beach in der Vorweihnachtszeit einen leckeren Pumpkin Cheesecake.

Diesen Kürbiskuchen habe ich als zwar sehr gehaltvoll, aber lecker und etwas vorweihnachtlich in Erinnerung: Der Kürbis schmeckte durch, daneben viele Gewürze, das hatte etwas.
Nachteil war, dass man nach einem einzigen Stück zum Nachmittagskaffee den Rest des Tages nichts mehr zu essen brauchte, so reichhaltig war er... ;-)

Bei dem Wetter hatte ich auf etwas in der Art Appetit, außerdem war von der Kürbissuppe kürzlich noch ein großer Rest Hokkaido übrig, den ich gekocht und püriert habe. Also wurde damit improvisiert.

Der Spekulatiusbröselboden der leckeren Mascarpone-Zimt-Torte von Dolce klang toll, ich habe Spekulatius mit neutralerem Zwieback gemischt und daraus einen Boden gemacht. Für die Käsekuchencreme habe ich einfach Frischkäse und Kürbispüree gemischt, weihnachtlich abgeschmeckt und mit Sahne etwas aufgelockert.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kürbis-Cheesecake
Kategorien: Backen, Minikuchen, No-bake, Kürbis, Advent
Menge: 1 Kleiner Kuchen mit 18 cm Durchmesser

Zutaten

H BODEN
70GrammSpekulatius
50GrammZwieback
60GrammButter
H KÜRBIS-KÄSECREME
200GrammSahne
3BlätterWeiße Gelatine
200GrammFrischkäse
350GrammKürbispüree (Hokkaido)
2Essl.Agavendicksaft
1-3Essl.Brauner Rohrzucker
3Spekulatiuskekse, fein zerbröselt
1/2Teel.Zimt
1Teel.Weitere Gewürze (z.B. Nelke, Sternanis, Kardamom,
-- Muskatblüte, Piment, Sichuanpfeffer,
-- Koriander, Muskat, Kreuzkümmel)
EtwasOrangene Speisefarbe (evtl.)

Quelle

eigenes Rezept

Erfasst *RK* 24.11.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Spekulatius und Zwieback in der Moulinette (oder in einem Gefrierbeutel mit einer Teigrolle) zerkleinern. Butter in einem Topf zerlassen, die Brösel dazugeben und gut vermengen.

Die Masse in eine 18 cm große Springform geben und gleichmäßig zu einem Boden andrücken. Diesen Boden in den Kühlschrank stellen.

Für die Kürbis-Käsecreme die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Sahne steif schlagen. In einem anderen Gefäß den Frischkäse mit dem Kürbispüree verrühren und die Spekulatiusbrösel zusammen mit den Gewürzen und evtl. etwas Speisefarbe (je nach Farbempfinden) unterheben. Die Gelatineblätter aus dem Wasser nehmen und in einem Topf vorsichtig erwärmen. Sobald sie aufgelöst sind, etwas von der Kürbis-Käsemasse darunterrühren, dann diese Masse unter den Rest der Kürbis-Käsemasse rühren. Die Sahne unterheben.

Die Creme auf den Spekulatius-Zwieback-Boden geben und glatt streichen. Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden fest werden lassen.

Dann den Springformrand entfernen und wer mag, die Torte dekorieren.

Anmerkungen:

Für das Kürbispüree habe ich Hokkaidokürbis gewürfelt und mit wenig Wasser zerkocht, danach püriert. Reste des Kürbispürees können eingefroren werden und eignen sich auch gut als Basis für eine Suppe.

Der Kuchen ist nicht sonderlich süß. Wer es süßer mag, nimmt einfach mehr Zucker.

=====


Das Ergebnis kommt an den Cheesecake des amerikanischen Kaffeehauses heran. Wer mag, kann zum Probieren vorbeikommen, es ist noch einiges übrig - aber immerhin habe ich diesmal 2 Stücke geschafft! :-)

Samstag, 24. November 2007

Schnelle Spaghetti mit Hackfleischsauce

Wieder ein Beitrag zum Thema "Schnelle Küche"... Die Sauce besteht aus Zwiebeln, Karotten, Knoblauch, Auberginen, Hackfleisch, Rotwein und Dosentomaten, wird mit mediterranen Kräutern abgeschmeckt und darf längere Zeit köcheln.

Die Sauce wird bei uns häufiger in größeren Mengen gekocht, zu Lasagne verarbeitet (Teile der Lasagne werden eingefroren) und auch pur als Nudelsauce eingefroren. Das ist praktisch an Tagen wie heute, wenn wenig Zeit zum Kochen bleibt und man schnell etwas fleischiges möchte.

Heute mittag wurden also nur schnell Spaghetti gekocht (integrale/Vollkorn, die haben noch mehr Biss), auf einen Teller geschöpft, geschnittenen Mozzarella dazu, dann die Sauce drüber und nochmal etwas Mozzarella.

Sehr lecker war der Mozzarella dazu, natürlich passt auch anderer Käse. Ich mag es bei dieser Sauce gerne, wenn der Käse schöne Fäden zieht.

Dazu gab's eine große Schüssel grünen Salat. Ein leckeres, schnelles Mittagessen.

Mittwoch, 21. November 2007

Topinambur-Gratin

Der Garten-Koch-Event wird 2 Jahre alt und feiert dies mit einem saisonal passenden Gemüse: Topinambur.

Vor ein paar Jahren hatte ich schon einmal Topinambur gekauft, erinnere mich aber nicht mehr daran, was ich damals damit angestellt hatte...

Mir gefällt, dass man diese Knollen bei frostfreiem Wetter frisch aus dem Garten holen kann - ein optimales Gemüse für den Herbst und Winter. Leider nicht bei mir: Ich habe nämlich noch keine Pflanzen im Garten... Irgendwie haben die lokalen Garten-Center immer keinen Topinambur, wenn es mir gerade einfällt... ;-)

Die Beschaffung der Knollen für den Event war trotzdem nicht so kompliziert wie die der Cranberries kürzlich, im Bioladen gab es das Kilogramm für 2,99 €.

Beim Schnibbeln ist mir aufgefallen, dass ich Topinambur roh sehr lecker finde, das hat so etwas nussiges, kräftiges, würziges, knackiges - sehr angenehm. Irgendwie habe ich mich ein bisschen an frische Wasserkastanien erinnert gefühlt.

Ein Tipp: Laut Rezept habe ich die Knollen geschält, mit dem Sparschäler ging das sogar ganz gut. Inzwischen habe ich gelesen, dass das nicht nötig ist, es reicht wohl völlig, die Knollen abzuwaschen und gut abzubürsten.

Für den Anfang habe ich mir ein Rezept von Jamie Oliver rausgesucht: Ein Topinambur-Gratin mit einer Kruste aus Thymian, Bröseln und Parmesan. Es ist mit wenig Aufwand zuzubereiten.

Zu Versuchszwecken und weil ich alleine war, habe ich nur eine kleine Portion zubereitet. Ich hätte ruhig etwas mehr machen können: Das Gratin hat sehr gut geschmeckt! :-)

Die Förmchen sind am Rand allerdings etwas schwarz geworden, die lange Garzeit im Ofen kam mir mit der recht trockenen Kruste schon so seltsam vor, ich hätte das Gratin besser ein Weilchen mit Alufolie abgedeckt...

Trotzdem: Sehr lecker. Allerdings weiß ich noch nicht, ob das Gratin mein Beitrag zum Garten-Koch-Event wird - ich habe noch ein paar weitere Rezepte gefunden und hoffe, dass ich noch die Zeit finde, mehr zu kochen. Ich werde mich dann kurzfristig entscheiden, welches Rezept teilnimmt und welches außer Konkurrenz läuft.

















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Topinambur-Gratin mit Thymian-Parmesan-Kruste
Kategorien:Gemüse, Auflauf, Topinambur, Winter
Menge:4 bis 6 Portionen

Zutaten

300mlSahne oder Crème fraîche
1Zitrone; den Saft
2Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
1HandvollThymianzweige, die Blättchen abgestreift und
-- gehackt; evtl. mehr
3HandvollParmesan, frisch gerieben
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1kgTopinambur, geschält und in bleistiftdicke
-- Scheiben geschnitten
2HandvollFrische Semmelbrösel
Einfaches Olivenöl

Quelle

nach Jamie Oliver: Kochen für Freunde
gefunden bei www.buechereck.at/aktuell/kochtipp.htm
Erfasst *RK* 21.11.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Backofen auf 220°C vorheizen. In einer großen Schüssel Sahne oder Crème fraîche mit Zitronensaft, Knoblauch, der Hälfte des Thymians und einem Großteil des Parmesans verrühren und herzhaft mit Salz und Pfeffer abschmecken. Topinambur gründlich untermischen und in eine Gratinform füllen.

Die Brösel mit dem restlichen Thymian und Parmesan vermengen, leicht salzen und pfeffern. Die Topinambur damit bestreuen und mit etwas Öl beträufeln. Etwa 45 Min. im Ofen backen, bis sie richtig gar sind und sich eine goldgelbe Kruste gebildet hat.

Anmerkungen Barbara:

Kleinere Menge pi mal Daumen gemacht, das reichte für 2 kleine Gratinförmchen. Sahne und etwas Schmand. 25-30 Minuten Backzeit, Ober-/Unterhitze (nächstes Mal vielleicht Umluft?)

Besser eine Alufolie über die Gratinform geben und 5-10 Minuten vor Ablauf der Backzeit entfernen. Mein Gratin wurde am Rand etwas schwarz.

Sehr lecker.

=====

Eins weiß ich aber schon sicher: Topinambur kann man im Frühjahr in den Garten pflanzen, das werde ich nächstes Jahr endlich machen. :-)

Dienstag, 20. November 2007

Pimp my... Tortellini

Der Titel stammt vom Mitesser und bringt es auf den Punkt: Wir hatten eine kurze Mittagspause, da sind fertige Teigwaren oft die Lösung, wenn es schnell etwas warmes geben soll. Heute wurden sie etwas aufgemotzt.

Im Kühlschrank fand sich neben Gorgonzola noch ein Rest Schweinefilet, der so langsam weg musste... Und Walnüsse haben wir ja genug. Also wurde damit improvisiert und heraus kam ein richtig tolles schnelles Mittagessen.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Tortellini mit Gorgonzola-Walnuss-Sauce und Schweinemedaillons
Kategorien:Teigware, Teigtasche, Käse, Schwein, Schnell
Menge:2 Personen

Zutaten

1Pack.Tortellini aus dem Kühlregal
Salzwasser
1HandvollWalnüsse, grob gehackt
Butterschmalz
6-8Schweinemedaillons
100GrammGorgonzola
EtwasMilch
EtwasSahne
Salz, Pfeffer, Chili
EtwasBasilikum

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 20.11.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Tortellini in Salzwasser kochen.

Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen. In der Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen und die Medaillons anbraten, beiseite stellen. Die Röstaromen mit etwas Milch und Sahne und dem Gorgonzola ablöschen, kräftig durchrühren, bis eine Sauce entsteht. Würzen.

Tortellini in die Sauce geben, gut durchmischen und auf Teller verteilen. Walnüsse darüber streuen und Schweinemedaillons hübsch drapieren. Ein paar Blätter Basilikum dazu, fertig.

=====

Schmeckt sicher auch mit Bandnudeln. Und natürlich mit frisch gemachten Nudeln. Ich finde toll, was da zurzeit so alles in den Foodblogs an frischen Nudeln fabriziert wird.

Die Nudelmaschine ist immerhin schon vom Dachboden auf den Platz vor dem Dachboden gewandert... ;-)

Sonntag, 18. November 2007

Kürbis-Ingwer-Süppchen

Heute habe ich den letzten Hokkaidokürbis verarbeitet - zusammen mit Karotten und Ingwer ergab er ein Süppchen, das bei diesem trostlosen Wetter etwas Sonne auf die Spielwiese zauberte.

Mit Kürbiskern-Vollkornbrot und etwas Gänseleber-Pastete ein perfekter Imbiss.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kürbis-Ingwer-Schaumsüppchen
Kategorien:Suppe, Püriert, Kürbis, Herbst
Menge:2 Personen

Zutaten

2
Karotten
1Essl.Öl
1Teel.Thailändische rote Curry-Paste
1Essl.Ingwer, grob gehackt
1StückHokkaidokürbis (ca. 1/4- oder 1/3-Kürbis)
Wasser
EtwasMilch
100mlSahne
Salz, Pfeffer
HFÜR DIE DEKO UND DAZU
Kürbiskerne, gehackt
Kürbiskern-Vollkornbrot
Evtl. Gänseleber oder Gänseleberpastete

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 18.11.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Karotten in Stücke schneiden, mit Öl in einem Topf anbraten, Curry- Paste dazugeben. Hokkaidokürbis in Stücke schneiden und mit dem Ingwer zusammen zu den Karotten in den Topf geben. Durchmischen und mit Wasser aufgießen. Zum Kochen bringen und eine Weile köcheln lassen, bis die Gemüsestücke weich sind. Etwas Milch und Gewürze dazugeben und die Suppe pürieren.

Nun die Sahne dazu kippen und mit der Quirlscheibe aufmixen, so dass die Suppe etwas schaumig wird (Vorsicht: spritzt!).

Mit Kürbiskernen dekorieren.

=====

Mimi war vor allem an den kleinen Stückchen Gänseleber-Pastete interessiert, vom Deko-Spieß war von ursprünglich drei Kügelchen auf dem Weg nach draußen eins runtergefallen...

Samstag, 17. November 2007

Mango-Dessert

Manchmal hat man das Gefühl, sich bei diesen Temperaturen vorsichtshalber etwas mehr Winterspeck anfuttern zu müssen... Und womit geht das leichter als mit einer guten Portion Sahne? ;-)

Wenn dann noch eine überreife Mango im Obstkorb liegt und schreit "iss mich!", gibt es eines unserer Lieblings-Desserts:

Kleine ofenfeste Förmchen mit Mangofruchtfleisch füllen, Sahne darüber kippen und zum Anwärmen kurz in den Backofen geben. Wieder herausnehmen, braunen Rohrzucker darüber streuen und mit einem Gasbrenner karamellisieren. Das geht notfalls auch im Grill des Backofens.

Wenn es nicht ganz so kalt ist, kann man auf das Vorwärmen gut verzichten: Etwas warm wird das Dessert durch das Überflammen sowieso.

Mittwoch, 14. November 2007

petits kougelhopfs

Die Bistroküche hat mich zum Schmökern veranlasst - im Fundus fanden sich erstaunlich viele Kochbücher über die französische Küche... Wenn ich aus jedem Buch auch nur ein Rezept für den monatlichen Blog-Event DKduW - Dein Kochbuch das unbekannte Wesen nachkoche, bin ich Monate beschäftigt! :-)

Kürzlich hatte ich Fotos von einem Tagesausflug ins Elsaß angeschaut und so habe ich mir diesmal ein elsässisches Kochbuch herausgegriffen. Das dünne Büchlein hatte ich einmal dort gekauft; optimistisch wie ich bin auf französisch... Meine Sprachkenntnisse sind total eingerostet, aber die Fotos sahen lecker aus und irgendwie wollte ich wieder ein Souvenir haben - und da taugt ein kleines Kochbuch für 2 € natürlich perfekt!

Das Büchlein heißt "Cuisine d'Alsace" und ist von einem Gérard Schuffenecker. Es sind die typischen elsässischen Gerichte drin: Tarte flambée alias Flammekueche, choucroute, quiche au munster, Bäckeofe, usw. und auf der letzten Seite "le kougelhopf et ses variantes". Danach war es mir! Erstaunlicherweise habe ich das Küchenfranzösisch doch gut genug verstanden, um auch das nicht bei den Zutaten sondern im Text versteckte "petit verre de kirsch" zu finden!

Weil ich wieder faul war, habe ich improvisiert und den Teig im Brotbackautomaten kneten und gehen lassen. Das hat wunderbar funktioniert, ich bekam einen schön elastischen Hefeteig, den man toll verarbeiten konnte. Weil ich keinen großen Gugelhupf machen wollte, habe ich eine Form mit 6 kleinen Gugelhupfen gefüllt. Die Teigmenge war etwas zu viel dafür, ich habe auch ziemlich viel genascht und nur die 6 Förmchen gefüllt, aber ich denke, man hätte noch 2-4 weitere Förmchen (evtl. auch Muffinförmchen) füllen können.

















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kleine elsässische Gugelhupfs
Kategorien:Backen, Kuchen, Hefeteig, Brotbackautomat, Frankreich
Menge:6 bis 10 Mini-Gugelhupfs

Zutaten

500GrammMehl
100GrammButter
1Teel.Salz
50-80GrammPuderzucker
20GrammHefe
1Ei
20mlKirschwasser
1/4Ltr.Milch
1HandvollGetrocknete Rosinen
Butter zum Einfetten der Förmchen
EinigeMandeln
EtwasPuderzucker zum Bestäuben

Quelle

nach "Cuisine d'Alsace" von Gérard Schuffenecker,
Édition Jean-Paul Gisserot, abgewandelt
Erfasst *RK* 13.11.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Ei trennen, das Eiweiß leicht zu Schnee schlagen. Alle Zutaten bis zu den Rosinen in die Schüssel des Brotbackautomaten geben. Programm "Teig" wählen und den Teig in der Brotbackmaschine kneten lassen.

Förmchen mit Butter einfetten und jeweils 3 Mandeln hineinlegen.

Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen und mit etwas Mehl an den Händen noch einmal gut durchkneten. In 6-10 Teile teilen und mit den Händen die passenden Portionen formen. Teig in die Förmchen geben und alles noch einmal gehen lassen, bis die Gugelhupfs deutlich aufgegangen sind (ca. 1 Stunde).

Bei Mittelhitze (170-180 Grad Umluft) ca. 25-30 Minuten backen.

Abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Tipp: Alternativ kann man aus der Menge auch einen normalen Gugelhupf backen. Die Backzeit beträgt dann 45 Minuten.

=====

Das Buch empfiehlt dazu einen Crémant d'Alsace, einen Muscat, Gewürztraminer oder fruchtigen Weißwein. Bei mir gab's den Gugelhupf zum Frühstück - da war mir's eher nach Kaffee! ;-)

Die Gugelhups schmecken sehr gut, sie sind schön locker. Also, ein schönes Büchlein, das Lust macht, mal wieder ins Elsaß zu fahren oder das eine oder andere Gericht nachzukochen. So deftig wie die meisten der Rezepte sind, passen sie gut zum derzeitigen Wetter...

Und damit Ulli wieder sehen kann, wie ich mich freue, wenn es was leckeres zu essen gibt: Hier ein Foto von petits kougelhopfs in Ribeauvillé. :-)




LinkWithin

Blog Widget by LinkWithin