Donnerstag, 21. Oktober 2010

Mango-Dessert die zweite

Aus der zweiten Mangohälfte gab's - seit langem mal wieder - einen unserer Klassiker: Mango mit Sahne - mmhm.

Mango und Sahne harmonieren wunderbar, finde ich. Wenn die Mango richtig süß ist, gibt sie ihr Aroma an die Sahne ab. Ein Hauch brauner Zucker kommt oben drauf, dann wird das Ganze kurz übergrillt und serviert. Diesmal hatte ich noch Granatapfelkerne übrig, die sahen als rote Farbtupfer ganz hübsch aus.

Neu war mir, dass man Mangoschalen essen kann. Bei Reisen in tropische Länder beherzigt man ja gerne das "Peel it, cook it, or forget it". Meist versuche ich, mich daran zu halten, schäle, esse durchgegartes oder manches halt auch nicht. Mango fiel immer in die "peel it" Kategorie.

Als ich gestern meinem Mitkoch die Aufgabe übertrug, die Mangos zu würfeln war ich dann erstaunt, als er sie nicht schälte... Einen Teil haben wir dann doch von den Schalen befreit und diese auch einfach mal probiert. Sie schmecken ähnlich wie Apfelschalen, etwas härter.

Ich habe dann kurz im Internet recherchiert, wo sich wie so oft sehr viele Meinungen finden; es scheint wohl so zu sein, dass man die Schalen problemlos essen kann - auch zu viel Angst vor Pestiziden o.ä. braucht man nicht zu haben; wobei eine Bio-Qualität sicherlich gesünder ist. Wieder was gelernt. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Mango-Dessert mit Granatapfelkern-Dekoration
Kategorien:Süßspeise, Warm, Mango
Menge:2 Personen

Zutaten

1/2Mango
Sahne
2Teel.Rohrzucker
EinigeGranatapfelkerne

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 20.10.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Mango schälen oder nicht schälen (man kann die Schalen essen, wenn die Mango nicht allzu sehr belastet ist), vom Kern lösen und in Würfel schneiden. Das Fruchtfleisch in kleine ofenfeste Förmchen füllen. Mit Sahne bedecken.

Rohrzucker bestreuen und mit einem Gasbrenner oder im Grill des Backofens karamellisieren lassen. Dabei bleiben, nicht dass es zu schwarz wird!

Mit Granatapfelkernen dekorieren und sofort servieren.

Variationen:

Wenn es draußen kalt ist und man lieber ein richtig warmes Dessert mag, kann man die Mangos einige Minuten im Backofen erwärmen, bevor man den Zucker aufstreut und wie oben verfährt.

Statt Granatapfelkernen eignen sich auch andere Früchte. Oder man genießt den Mango-Nachtisch pur.

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Diesmal hatte ich auch Glück mit der gekauften Mango, sie war recht süß und aromatisch, allerdings nicht ganz so gut wie ich sie von Reisen in die Tropen kenne oder wie die, die ich letztes Jahr von Spanish Mango bekommen hatte.

Oft ging es mir in letzter Zeit so wie Lilly aus der Mini-Küche, dass gekaufte Mangos von steinhart und geschmacklos direkt zu verdorben übergingen ohne dass man sie essen konnte. Vielleicht hätte ich wenigstens die Schalen essen sollen? ;-)

Dienstag, 19. Oktober 2010

Exotisches Müsli

Bei mir gab's die letzten Wochen wenig selbst gekochtes, dafür viel Junk Food, Essen gehen, belegte Brote, usw.

Naja, ganz so schlimm wie das klingt, war es auch nicht: In Gasthäusern und Restaurants kann man ja wählen, was einem gefällt, einmal die Woche Chili Cheese Burger ist gut als Stoffwechseltrainung, und es gab frisches Baguette sowie bestes Vollkornbrot aus einer Bestellung (mein Favorit ist das Dinkel-Essener) mit diversen französischen Käsesorten und anderen Leckereien (ein kleiner Umweg über einen französischen Supermarkt kürzlich!). :-)

Ein paar Mal wurde auch selbst gekocht, etwas davon wird noch auf dem Blog landen, das meiste habe ich aber nicht fotografiert. Dafür habe ich heute beim zweiten Frühstück ein Foto auf der herbstlichen Spielwiese geschossen und möchte Euch dies nicht vorenthalten.

Das bewährte Getreidemüsli mit exotischen Früchten aufgepeppt: Mango und Granatapfelkerne sehen zum einen gut aus, schmecken zum anderen richtig lecker.

Das gibt Power bei dieser Kälte.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Exotisches Müsli
Kategorien:Frühstück, Getreide, Mango, Granatapfel, Winter
Menge:2 Personen

Zutaten

5-6Essl.6-Korn-Getreidemischung*
Wasser
1/2Mango
1/2Granatapfel**
1-2Essl.Sonnenblumenkerne
1-2Teel.Amaranth-Popps (kann man auch weglassen)
Joghurt, Quark, Milch, Kefir, o.ä

Quelle

eigenes Rezept
                   -- Erfasst *RK* 19.10.2010 von
                   -- Barbara Furthmüller

Zubereitung

Am Vorabend Getreide in einer Getreidemühle grob schroten. Mit soviel Wasser bedecken, dass das Getreideschrot bedeckt ist. Über Nacht in den Kühlschrank und einen kühlen Raum stellen.
Am Morgen das aufgequollene Getreide in zwei Schüsselchen verteilen.
Mango um den Kern herum halbieren, in Würfel schneiden. Granatapfel halbieren, die Kerne lösen (das geht gut in einer Schüssel mit Wasser). Mit den Sonnenblumenkernen und den Amaranth-Popps zusammen in die Schüsselchen geben. Joghurt, Quark, Milch, Kefir o.ä. darüber gießen, umrühren und genießen.
Tipps und Anmerkungen:
* Man kann auch nur ein oder zwei Getreide oder eine 5-Korn-Mischung verwenden.
** Wenn man es noch fruchtiger mag, kann man auch noch einen geraspelten Apfel oder etwas Banane dazugeben.
Lecker schmecken bestimmt auch Kokosflocken dazu, oder Walnusskerne. Der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.
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Dienstag, 5. Oktober 2010

Stromburg und Kochkurs bei Johann Lafer

So, die paar Tage sind rum, heute bin ich früh aufgestanden und habe angefangen zu tippen, bevor ich alles vergesse. ;-)

Manche haben es ja mitbekommen, dass ich zurzeit sehr viel um die Ohren habe. Im Blog ist es ruhig geworden, die Events im Gärtnerblog habe ich aufgegeben (im Augenblick macht Sus diese alleine und freut sich sicher über Verstärkung!) und zum Kommentieren, Mails beantworten oder Social Networken bleibt fast keine Zeit.

Da war es eine willkommene Abwechslung, von HP eine Auszeit geschenkt zu bekommen. Wie Zorra, Peggy, Claudia, Sivie, Katharina, Mia und zwei Journalisten hatte ich die Einladung zu einem HP-Event mit Johann Lafer angenommen und habe vorletzte Woche 24 wunderschöne Stunden in Rheinland-Pfalz verbracht.

Barbara Furthmüller mit Johann Lafer und SteinbuttEin herzlicher Dank geht an Claudia für dieses Foto. Ich habe mich ehrlich gesagt ziemlich laienhaft angestellt, als es darum ging, mit einem mir nicht gut in der Hand liegenden Messer ein Filet aus diesem Prachtexemplar von Steinbutt zu schneiden.

Aber der Reihe nach:

Hotel und Gourmetrestaurant Stromburg


Stromburg - Eingangsportal, Anreise zur StromburgAnreise war am Dienstag Abend und ich war froh, nach einer Fahrt quer durch Deutschland bei schönem Wetter und viel Stau doch noch rechtzeitig, wenn auch ziemlich erschöpft, auf der Stromburg anzukommen.

Es blieben ein paar Minuten, um in meinem noblen Zimmer (ich hatte dieses Deluxe-Zimmer, benannt nach Bernard Loiseau, über den ich mal eine Biografie gelesen hatte) kurz zu duschen und mich umzuziehen, dann ging's auch schon los mit einem roséfarbenen Champagner als Apéritif zum Auflockern und dem Kennenlernen der anderen Teilnehmer in der Lobby.

Insgesamt neun Gäste (1 Mann als Hahn im Korb), dazu drei Damen von HP und eine von der PR Agentur. Also ein überschaubarer Kreis. Lauter nette Menschen, die sich nach einem kurzen Beschnuppern viel zu sagen hatten.

Johann Lafers Stromburg - Lachs an Avocadocreme, Praline von Foie Gras im Mantel von Himbeeressiggelee mit Sommertrüffel, Frischkäsepraline im Walnuss-Wasabimantel auf Kürbiskernpesto, Bonbon von Campari und OrangeEs ist immer wieder super, wenn man Foodblogger trifft, die man bisher nur von ihren Blogs kennt. Ein bekanntes Gesicht habe ich auch getroffen: Es war toll, Zorra wieder zu sehen; diesmal nicht in Spanien.

Die Geschmacksexplosionen auf den Löffeln auf dem Foto links waren fantastisch: Von oben nach unten Lachs an einer Avocadocreme, Praline von Foie Gras im Mantel von Himbeeressiggelee mit Sommertrüffel, Frischkäsepraline im Walnuss-Wasabimantel auf Kürbiskernpesto und ein Bonbon von Campari und Orange. Mmhmm, das zergeht auf der Zunge. :-)

Weiter ging's ins Restaurant Le Val d'Or, das an diesem Abend geschlossen war, bis auf uns und eine weitere Gruppe, die aber woanders gegessen hat.

Dienstag, 28. September 2010

Appetithäppchen

Mir bleibt gerade wenig Zeit für diese virtuelle Spielwiese - das normale Leben beansprucht mich mehr als mir lieb ist.

Eine schöne Auszeit gab's letzte Woche: Ich habe einen kleinen Ausflug gemacht, viele sympathische Menschen getroffen, tolles Ambiente und Essen genossen und sogar etwas gelernt.

Autobahnausfahrt Stromberg - auf dem Weg zu Johann Lafer


Mehr darüber gibt's in ein paar Tagen. :-)

Dienstag, 21. September 2010

Haferflockenkekse

Manche Kekse und Cookies lassen sich schnell zubereiten und sind daher perfekt geeignet, wenn man gerade wenig Zeit, aber trotzdem Appetit auf selbst gemachtes Gebäck hat.

Ich hatte aus Versehen zwei Packungen zarte Haferflocken gekauft und kam auf die Idee, damit zu backen. Oatmeal Cookies sind ja ein Klassiker und irgendwo schlummerten auch noch ein paar Rezepte dafür herum.

Der Teig schmeckte schon absolut super. Die Kekse waren schnell gebacken und fast genauso schnell wieder weg... ;-)

Meine Exemplare sind dicker und deutlich weniger süß als klassische amerikanische Cookies oder die schwedischen Havreflarn, enthalten auch deutlich weniger Zucker. Wer süßere Kekse mag, kann das Rezept jederzeit abändern und mehr Zucker zufügen.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Haferflockenkekse
Kategorien:Backen, Keks, Haferflocken
Menge:24 bis 28 Kekse ca.

Zutaten

200GrammWeiche Butter
125GrammZucker
1groß.Ei
2Teel.Vanilleextrakt*
125GrammMehl
3/4Teel.Backpulver
1/4Teel.Salz
225GrammZarte Haferflocken

Quelle

Keksrezept nach verschiedenen Quellen
Vanilleextrakt von Petra Holzapfel und Ilka Spiess
Erfasst *RK* 31.08.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Backofen auf 175° Umluft (190°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Ei und Vanilleextrakt dazugeben und gut verrühren. Es sollte eine homogene Creme entstanden sein.

Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Zusammen mit den Haferflocken unter die Butter-Zucker-Ei-Vanille-Creme mischen, dabei nicht lange rühren, sondern nur kurz unterheben.

Den Teig mit einem Keks- oder Eiskugelportionierer auf die Bleche setzen. Es geht genauso gut mit zwei Esslöffeln, man versucht damit Kugeln zu formen. Zwischen den Teigkugeln Platz lassen, da die Kekse beim Backen auseinander laufen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Variationen: Man kann Rosinen, Cranberries oder Schokostücke unter die Mehlmischung heben, um den Geschmack zu verändern.

* Vanilleextrakt kann man leicht selbst ansetzen: Dazu ein oder zwei Vanilleschoten in ein leeres Marmeladenglas geben, mit Cognac auffüllen und an einem dunklen Plätzchen stehen lassen. Der Vanilleextrakt hält ewig und gibt ein super Aroma.

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Dienstag, 14. September 2010

Pasta mit Gemüse-Gorgonzola-Sauce

Ich mag Nudeln in allen möglichen Arten. Die gibt's dann auch oft, wenn wir wenig Zeit haben und schnell etwas essen möchten.

Normalerweise läuft das so, dass wir erst Wasser aufstellen, dann in die Speisekammer und in den Kühlschrank blicken. Irgendetwas findet sich immer und so entstehen oft die besten Gerichte.

Diesmal fanden sich Auberginen, Frühlingszwiebeln, Tomaten und ein Rest würziger Gorgonzola.

Zusammen mit Vollkorn-Spaghetti wurde daraus eine cremig-nudlige Leckerei.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Spaghetti mit Auberginen-Tomaten-Frühlingszwiebel-Gorgonzola-Sauce
Kategorien:Teigware, Spaghetti, Aubergine, Käse
Menge:2 Personen

Zutaten

200-250GrammSpaghetti (hell oder Vollkorn)
Salzwasser
2Essl.Olivenöl; ca
1/2Aubergine
1Knoblauchzehe
EtwasChili
EtwasSchwarzer Pfeffer
100GrammGorgonzola
100mlSahne
1-2HandvollDatteltomaten, Cocktailtomaten o.ä
1Frühlingszwiebel

Quelle

leckere Improvisation des Mitkochs
Erfasst *RK* 03.08.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Aubergine in kleine Würfel schneiden, Knoblauch in noch kleinere Stücke. Auberginen in heißem Olivenöl anbraten und etwas brutzeln lassen. Knoblauch dazu geben und auch leicht brutzeln. Mit Sahne ablöschen und den zerbröselten oder grob geschnittenen Käse unterheben. Vom Herd nehmen oder Herd herunterschalten und alles zusammen schmelzen lassen. Würzen.

Tomaten halbieren oder vierteln, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Das Weiße der Frühlingszwiebeln in den Topf zur Auberginen-Käse-Sauce geben und unterheben; sie garen so ganz leicht an.

Währenddessen das Nudelwasser aufstellen. Sobald das Wasser kocht, Salz hinzufügen. Die Nudeln in sprudelndem Salzwasser kochen, je nach Packungsanweisung und persönlichem Geschmack knapp 9 Minuten. Abgießen.

Tomatenstücke und die grünen Frühlingszwiebelröllchen zur Sauce geben und unterheben. Die abgetropften Spaghetti unter die Sauce heben und sofort servieren.

Wer mag, kann noch mit Parmesan überstreuen und ein paar frische grüne Blättchen Basilikum dazu geben. Das muss wegen mir aber nicht sein.

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Donnerstag, 2. September 2010

Om Ali

Mit Urlaubserinnerungen - auch an meinem Kochkurs - in Ägpyten hatte ich Euch ja schon versorgt. Jetzt ist es so weit, dass ich etwas davon nachkoche: Tobias wünscht sich ägyptische Rezepte. Wir waren zwar am Roten und nicht am Mittelmeer, aber ich denke, das darf man nicht so eng sehen. :-)

Für mich war klar, dass ich meinen Lieblingsnachtisch Om Ali zubereiten würde. Davon habe ich fast täglich gegessen und wir haben gelernt, wie man ihn zubereitet.

Okay, so richtig schwer ist das auch nicht... Man bröselt Gebäckstücke, am besten aus Plunder- oder Blätterteig (also optimalerweise Croissants) in eine Schüssel, streut Nüsse darüber, übergießt das Ganze mit heißer gesüßter Milch und deckt alles mit Sahne ab. Die Sahne wird dann mit einem Bunsenbrenner abgeflämmt. Einfach und lecker.

Wir hatten heute mal wieder Probleme mit dem Feuer...

So, hier das warme, frisch gratinierte Ergebnis. Auf dem Foto sieht es nicht so beeindruckend aus.

Aber es schmeckt so richtig gut!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Om Ali
Kategorien:Süßspeise, Warm, Brot, Ägypten
Menge:2 Personen

Zutaten

2Croissants; frisch oder vom Vortag
2Essl.Nüsse; gehackt
400-500mlMilch
2-3Essl.Zucker
EtwasGeschlagene Sahne

Quelle

Kochkurs im Radisson Blu Resort El Quseir
Erfasst *RK* 02.09.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Milch mit dem Zucker heiß werden lassen.

Die Croissants zerpflücken und in 2 Portionsschüsseln oder eine große Schüssel geben. Die Nüsse darüber streuen. Mit der heißen gesüßten Milch auffüllen und mit einer Schicht Sahne (das geht gut mit einem Sahnebereiter, mit dem Spritzbeutel oder einfach mit einem Löffel) bedecken.

Mit einem Bunsenbrenner oder unter dem vorgeheizten Grill kurz überflammen und warm servieren.

Tipps und Anmerkungen:

Es gibt wahrscheinlich so viele Rezepte für Om Ali wie es ägyptische Haushalte gibt - wenn nicht noch mehr. Dies ist die Version, die ich im Kochkurs gelernt habe und die mir sehr gut schmeckt.

Statt Croissants kann man anderes Gebäck, Brot, Plunderteigstücke o. ä. verwenden. Als Nüsse mag ich gerne eine Mischung aus Hasel- und Walnüssen, Mandeln und Pistazien. Ich habe braunen Rohrzucker genommen, aber klassisch wäre weißer normaler Haushaltszucker.

In Ägypten mag man es gerne süß; wer Om Ali originaler möchte, sollte noch mehr Zucker zufügen.

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Wir waren zwar zum Faulenzen in Ägypten, aber ich fand natürlich trotzdem die Zeit, in einem guten Reiseführer zu schmökern (und mich in Gedanken auf weitere Reisen in dem Land vorzubereiten). Ich weiß daher, dass die ägyptische Küche im Laufe der Zeit u.a. von libanesischer, türkischer, griechischer und französischer Kochkunst beeinflusst wurde. Das Land ist sehr arm, für viele Ägypter ist Fleisch Luxus. Daher wird viel vegetarisch gekocht und gegessen, was ich ja sehr gerne mag.

Das nächste Mal werde ich morgens Foul probieren, das ägyptische Nationalgericht, von dem ich vor längerem schon einmal gehört hatte - jemand hatte mir erzählt, dass dies das Gericht sei, das er am meisten an seiner Heimat vermisse. Foul Medames besteht aus Saubohnen, Linsen und Wasser, manchmal wird es mit Karotten, Tomaten und/oder Zwiebeln angereichert. Über Nacht köchelt dieses typische Garküchen- oder Imbissgericht vor sich hin und wird mit Gewürzen und ein paar Geheimnissen verfeinert und serviert.

In den Nobelhotels für die Touristen gibt's sowas natürlich nicht... Was ich auch interessant fand, ist die Tatsache, dass die meisten Ägypter zu dick sind. Mit 30 kg Zucker pro Kopf und Jahr sind die Ägyper Weltmeister im Zuckerverbrauch; wenig Eiweiß, viel Brot und Süßigkeiten führen zu Platz 1 der Diabetiker-Liste. Auch diese Informationen habe ich aus dem Kapitel Essen und Trinken des Reiseführers Sinai und Rotes Meer.

Es gibt noch vieles zu entdecken in diesem interessanten Land. Nicht nur kulinarisch. Aber auch kulinarisch. ;-)

Die Schnapperin von Lunch for one präsentiert uns ein Rezept für Umm Ali, das etwas anders ist, mit fritiertem Yufka- oder Filoteig. Es gibt wohl viele verschiedene Rezepte und Transkriptionen für Omm Ali, أم علي.

Ein paar Tage habt Ihr noch Zeit, bei Tobias' Event mitzumachen und Euer ägyptisches Lieblingsrezept zu kochen.