Mittwoch, 30. April 2008

Spargelsuppe

Mit dem Rest Spargel vom Sonntag habe ich am Montag eine einfache Spargelsuppe gekocht. Das geht schnell und ist mit Brot eine unkomplizierte, leichte Mahlzeit.

Am Sonntag hatte ich bereits die Schalen und Spargelenden mit etwas Wasser aufgekocht und ziehen lassen, so dass die Spargelbrühe Aroma bekommt.

Die Brühe wurde jetzt abgegossen und mit dem Rest vom Spargelsud aufgekocht, die Spargeln in Stücke geschnitten, dazu gegeben und das ganze mit dem Rest der Schnellen Hollandaise legiert.

Da in der Hollandaise Eigelb enthalten ist, darf die Suppe dafür nicht mehr kochen - sonst gibt es Rührei.
























==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Leichte Spargelsuppe
Kategorien:Suppe, Spargel, Legiert, Frühling
Menge:2 Personen

Zutaten

500mlSpargelbrühe (s.u.)
EtwasSchnittlauch
250GrammSpargel
1Essl.Butter, evtl.
1PriseZucker, evtl.
Salz
Weißer Pfeffer
Muskatnuss, gerieben
Chili, evtl.
HZUM LEGIEREN
1/2TasseSauce Hollandaise; ca
-- oder
1Eigelb
50-100GrammSahne
HAUSSERDEM
Schnittlauch, in Röllchen geschnitten

Quelle

überliefertes Rezept
Erfasst *RK* 29.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

2 Möglichkeiten: Entweder mit Resten eines Spargelgerichts vom Vortag oder frisch gekocht.

1. aus Resten: Die Brühe, in der die Spargeln am Vortag gekocht wurden, nicht wegschütten, sondern darin die Reste vom Schälen (also die Schalen und holzigen Endstücke) und etwas Schnittlauch aufkochen und mehrere Stunden ziehen lassen, so dass die Brühe Aroma bekommt.

Die Brühe durch ein Sieb in einen Topf geben und aufkochen. Die am Vortag gekochten Spargeln in Stücke schneiden und zugeben. Herdplatte ausschalten und kurz warten, bis die Suppe nicht mehr kocht. Dann die Hollandaise unterrühren, würzen und mit Schnittlauchröllchen servieren.

2. frisch: Spargel schälen (vom Kopf bis zum Ende, am besten mit einem Spargel- oder Kartoffelschäler). Die holzigen Enden abschneiden. Schalen und holzige Enden gründlich mit viel Wasser waschen und mit ca. 500 ml Wasser aufkochen, etwas abkühlen lassen und nochmal aufkochen. Einige Stunden ziehen lassen (evtl. zwischendurch nochmal aufkochen lassen), so dass die Brühe das Spargelaroma bekommt. Abgießen, Brühe auffangen und die geschälten, in Portionsstücke geschnittenen Spargeln mit Butter, Salz und Zucker darin 5 bis 10 Minuten köcheln. Wer mag, kann die Köpfe beiseite legen und erst nach der Hälfte der Kochzeit zugeben, sie ziehen in max. 5 Minuten gar. Die Herdplatte ausschalten und kurz warten, bis es nicht mehr kocht. Sahne mit Eigelb verrühren und unter die Suppe rühren. Würzen und mit Schnittlauchröllchen bestreuen und servieren.

Anmerkung: Sehr lecker schmecken auch Pfannkuchen vom Vortag als Einlage, gerollt und in Streifen geschnitten. Auch Tomaten eignen sich als Einlage.

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Wir haben etwas Brot und Tomaten dazu gegessen. Die Tomaten ergeben zudem einen hübschen Farbklecks.

Eine Tomate sah etwas albern aus und verdient es daher, auf einem Stück Brot sitzend hier im Blog "verewigt" zu werden. ;-)

Montag, 28. April 2008

Spargel in Pfannkuchen mit schneller Hollandaise

Ein schönes, frühlingshaftes und irgendwie klassisches Sonntagsessen sind frische Spargel in Pfannkuchen mit Schinken und einer Sauce Hollandaise.

Am Samstag Abend haben wir noch ein paar schlanke, aber schmackhafte Spargel ergattert. Das war eine gute Gelegenheit, Tim Mälzers Sauce Hollandaise zu testen, die Ilka kürzlich ausprobiert hatte.

Das Rezept hat funktioniert. Crème fraîche o.ä. war nicht im Haus, also habe ich Schmand genommen, das ging gut. Einen Hauch Zucker habe ich der Sauce auch noch verpasst. Die Hollandaise wird mit dem Stabmixer und nicht im Wasserbad gerührt, sie enthält Eigelb, Zitronensaft und geschmolzene Butter, ist daher lauwarm. Uns hat sie sehr gut geschmeckt.

Unsere Pfannkuchen wurden mit frischem Schnittlauch aufgepeppt. Sehr lecker!


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pfannkuchen mit Spargeln, Schinken und einer schnellen Sauce Hollandaise
Kategorien:Pfannkuchen, Spargel, Sauce, Frühling
Menge:2 Personen

Zutaten

HSCHNITTLAUCH-PFANNKUCHEN
4Eier
350mlMilch
200GrammMehl Type 405
100GrammWeizen oder 6-Korn-Mischung, frisch feingemahlen
1Teel.Backpulver
1/2-1Teel.Salz
2-3Teel.Zucker
50-250mlSprudelwasser oder Bier, nach Bedarf
1BundSchnittlauch
1PriseChilipulver
EtwasPfeffer
Butterschmalz zum Ausbacken
HSPARGEL
500GrammWeiße Spargel

EtwasWasser
1PriseSalz
1PriseZucker
1StichButter
HSCHNELLE SAUCE HOLLANDAISE
2Eigelb
2Teel.Zitronensaft, frisch gepresst
2Teel.Crème fraîche, Sahnejoghurt,
-- Doppelrahmfrischkäse oder Schmand
115GrammButter
Salz und Pfeffer
1Prise
Zucker
Evtl. Chilipulver
HZUM ANRICHTEN

Schinken, nach Geschmack
1-2Essl.Schnittlauch, in Röllchen geschnitten

Quelle


Pfannkuchen Stefans Rezept
Schnelle Hollandaise nach Tim Mälzer, gefunden bei Ilka
vom Blog RezkonvSuite
Erfasst *RK* 27.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für die Pfannkuchen die flüssigen Zutaten, d.h. Eier und Milch in eine Schüssel geben. Mit dem Schneebesen kräftig von Hand oder mit dem Schneebesen der Küchenmaschine verrühren, dann Mehl, feingemahlenes Getreide, Backpulver, Salz und Zucker zufügen und alles gut rühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Den Teig ca. 30 Minuten quellen lassen. Nach Bedarf Sprudel oder Bier darunter rühren, bis die Konsistenz so ist, wie man sich das vorstellt - je nachdem, ob man dickere oder dünnere Pfannkuchen lieber mag. Schnittlauch in Röllchen schneiden und mit den Gewürzen (kann man auch weglassen) unter den Teig heben.

In einer beschichteten Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen, Pfannkuchenteig hineingeben, verteilen und warten, bis der Teig durch ist, wenden und zweite Seite backen. Auf einem Teller gestapelt im warmen Backofen sammeln.

Die Spargel schälen und in wenig Wasser mit Salz, Zucker und Butter gewürztem Wasser 10-15 Minuten (je nach Dicke) köcheln lassen.

Für die schnelle Sauce Hollandaise Eigelb, Zitronensaft und etwas Salz in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab glatt mixen. Butter schmelzen lassen. Langsam bei laufendem Pürierstab in die Eigelb-Zitronensaftcreme laufen lassen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer und evtl. Chilipulver würzen. Zum Schluss die Crème fraîche o.ä. unterrühren.

Zum Anrichten einen Pfannkuchen auf den Teller geben, Schinken nach Geschmack darauf, dann Spargel, Sauce Hollandaise und Schnittlauchröllchen. Zusammenrollen und mit Sauce Hollandaise übergießen und mit Schnittlauchröllchen dekorieren.

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Sonntag, 27. April 2008

Frühling im Garten

Heute war wunderschönes Frühlingswetter.

Deshalb bekam der Blog ein frühlingshafteres Kleid - mit Löwenzahnblüten und einer Hummel.

So stellt man sich doch eine Spielwiese vor, oder?! :-)

Es ist enorm: Täglich sehen Natur und Garten verändert aus. Bei uns blühen zwar auch noch Forsythien und Osterglocken, aber auch schon Tulpen, Pflaumen und Kirschen.


Die Gänseblümchen haben sich in den letzten Jahren stark ausgebreitet. In den Gläsern ist frisch gepresster Orangensaft mit Vanilleeis. Lecker!

Ich finde es auch schön, wie neben Insekten auch größere Tiere den Garten bevölkern.

Die Eichhörnchen waren wieder mal zu schnell für meine Kamera, Katzenfotos gibt's hier auf dem Blog schon einige, also darf heute einmal ein Vogel zeigen, wie hübsch er aussieht. Er saß auf einem Apfelbaum.





==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Orangensaft mit Vanilleeis (Blonder Engel)
Kategorien:Getränke, Kalt, Eis, Orange
Menge:2 Gläser

Zutaten

2-4KugelnVanilleeis
Orangensaft; frisch gepresst

Quelle

Erfasst *RK* 27.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Vanilleeis in die Gläser geben, mit Orangensaft auffüllen und genießen.
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Bärlauchbutter

Bärlauch, die dritte: Bärlauchbutter ist auch so ein Muss... Sie ist vielseitig verwendbar, hält sich tiefgekühlt problemlos und kann portionsweise entnommen werden, wenn man sie braucht.

Wir würzen damit Gegrilltes, Steaks, Suppen, Saucen oder streichen sie einfach aufs Brot.

Dazu mache ich erst eine Bärlauchpaste, indem ich Bärlauch püriere. Parallel wird Butter schaumig gerührt. Diesmal musste ich die Gewürze mörsern, weil die Pfeffermühle sich verabschiedet hatte... Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer, Limettensaft, Rosenpaprika und einem Hauch Muskat.

Alles wird kurz untergerührt, bis es vom Geschmack und Aussehen her so ist, wie ich mir das gerade vorstelle.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Barbaras Bärlauchbutter
Kategorien:Paste, Bärlauch, Frühling
Menge:1 Jahresvorrat

Zutaten

3-5HandvollBärlauch
250GrammButter
Ein paarSpritzer Limettensaft
HGEWÜRZE
Salz
Schwarzer Pfeffer
EtwasRosenpaprika
1HauchMuskat

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 27.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Bärlauch in der Moulinette o.ä. pürieren. Gewürze mischen, bei Bedarf im Mörser zermahlen.

Butter schaumig rühren. Portionsweise nach Geschmack Bärlauch, Limettensaft und Gewürzmischung dazugeben.

Die Menge, die man nicht sofort benötigt, entweder zu Rollen formen, verpacken und einfrieren oder Rosetten spritzen und portionsweise einfrieren.

Die Bärlauchbutter eignet sich als Beilage zu Gegrilltem, zu Steaks, man kann damit Suppen und Saucen verfeinern oder streicht sie aufs Brot.

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Mit der fertigen Bärlauchbutter werden Rosetten gespritzt. Man kann genauso gut mit einem Löffel Häufchen auf ein Blech setzen. Ich habe zudem noch eine Rolle geformt und mit Alufolie verpackt eingefroren. Die Rosetten kann man nach einigen Stunden vom Blech ablösen und in Gefrierbeutel umpacken.

Wie man sehen kann: Der Bärlauch in unserem Garten fängt schon an zu blühen.

Spiegelei mit Bärlauch

Ein ganz einfaches Mittagessen:

Baguette (unser selbstgebackenes) mit Butter bestreichen, schnell Spiegeleier in einer Pfanne braten, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, Bärlauch in feine Streifen schneiden, mit etwas Bärlauch-Pesto auf den Teller und genießen! :-)

Als Nachtisch gab's den Rest vom Baguette mit den traumhaft leckeren Konfitüren von Petra:

Johannisbeergelee mit Kaffeebohnen und Tessiner Trauben-Maracuja-Konfitüre.

Wie man sehen kann, wird kräftig zugelangt! :-)

Bärlauch-Pesto

Langsam wird es höchste Zeit, Bärlauch zu sammeln oder zu kaufen, bevor er anfängt zu blühen. Im höchsten Norden Bayerns im Wald hatten wir vor einigen Tagen noch Glück und haben kräftig zugeschlagen.

Um Bärlauch zu konservieren, ist es am sinnvollsten, ihn klein zu hacken und mit etwas Öl zu mischen. Das Hacken ist nicht ganz einfach. Der Versuch des Mitkochs, Bärlauch durch den Fleischwolf zu treiben oder mit dem Pürierstab zu zerkleinern, waren nicht von Erfolg gekrönt.

Große Mengen mit dem Messer zu hacken, macht auch keinen richtigen Spaß. Ich benutze dafür immer meine alte Moulinette, die ich vor 20 Jahren meiner Mutter abgeschwatzt habe. :-)

Wichtig sind frischer Parmesan und ein gutes Olivenöl. Auch mit den Pinienkernen sollte man nicht allzu sparsam umgehen - zum Glück hatten wir uns vor einigen Wochen gut eingedeckt. Früher habe ich Bärlauch-Pesto mit Chili gewürzt, aber das ist wirklich nicht nötig, es ist scharf genug.

Ich esse Bärlauch-Pesto auch einfach so mit dem Löffel oder auf Brot oder auch gerne als Dip zu einem Steak.

Hier klassisch mit Pasta:



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pasta mit Bärlauch-Pesto
Kategorien:Teigware, Nudel, Bärlauch, Frühling
Menge:2 Personen

Zutaten

250GrammNudeln (z.B. Spaghetti oder Mafaldine)
Salz
Wasser
HBÄRLAUCH-PESTO
2HandvollBärlauch
2Essl.Parmesan
2Essl.Pinienkerne
Olivenöl

WenigSalz
Schwarzer Pfeffer
1SpritzerLimettensaft

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 22.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Bärlauch zerschneiden und mit Parmesan und Pinienkernen im Blitzhacker (Cutter, Moulinette, o.ä.) zu einer feinen Paste pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen und mit Olivenöl zu einer cremigen Konsistenz mixen.

Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, abgießen und mit dem Bärlauch- Pesto vermischt servieren. Evtl. mit etwas geriebenen Parmesan und/ oder Pinienkernen dekorieren.

Alternativen: Das Pesto schmeckt sicher auch mit Walnüssen oder Mandeln.

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Wer selber sammelt: Bärlauch hat giftige Doppelgänger, es kommt immer wieder zu gefährlichen Verwechslungen, also Vorsicht. Inzwischen kann man Bärlauch überall kaufen.

Dienstag, 22. April 2008

Haferflockentorte

Kürzlich war mir nach einem einfachen Kuchen, der schnell zu machen und bequem zwischendurch zu essen ist.

Fündig wurde ich in einem Buch namens Landfrauen Backen. Aus dem Buch hatte ich letzten Sommer schon einmal die Zitronenmelisse-Schnitten ausprobiert. In dem Buch finden sich nette Rezepte und... sehen wir den Tatsachen ins Auge: Da ich auf dem Land lebe und eine Frau bin, darf ich das Buch ja auch verwenden! ;-)

Diesmal war es mir nach einem Haferflockenkuchen. Das Wort Torte finde ich etwas übertrieben: Der Kuchen besteht aus einem leckeren Rührteig, auf den ein Belag aus karamellisierten Haferflocken kommt.

Ein schöner Alltagskuchen, der sich gut einige Tage frisch hält. Etwas gebröselt hat er, aber die Optik ist eh nicht der Hammer. Dafür schmeckt er sehr gut.

















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Haferflockentorte
Kategorien:Backen, Kuchen, Rührteig
Menge:1 Kuchen

Zutaten

HFÜR DEN BELAG
125GrammButter
80-100GrammBrauner Zucker (Kandisfarin)
4Essl.Schlagsahne
200GrammKernige Haferflocken
HFÜR DEN RÜHRTEIG
200GrammButter oder Margarine
120-150GrammBrauner Zucker (Kandisfarin)
1Pack.Vanillezucker
1PriseGeriebene Muskatnuss
3Eier (Größe M)
150GrammWeizenmehl
2gestr. TLBackpulver
80GrammGemahlene Haselnusskerne
HZUM VERZIEREN
30GrammZartbitterschokolade

Quelle

nach Dr. Oetker Buch Landfrauen Backen
Erfasst *RK* 11.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

1. Für den Belag Butter, Zucker und Sahne in einen Topf geben, zum Kochen bringen und 1-2 Minuten kochen lassen. Dann Haferflocken unterrühren.

2. Für den Teig Butter oder Margarine auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Muskatnuss unterrühren. So lange rühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Eier nach und nach unterrühren (jedes Ei etwa 1/2 Minute).

3. Mehl mit Backpulver mischen, sieben, mit den gemahlenen Haselnusskernen mischen und portionsweise auf mittlerer Stufe unterrühren.

4. Den Teig in eine Springform (Durchmesser 26 oder 28 cm, Boden gefettet, mit Backpapier belegt) füllen und glatt streichen. Den Belag darauf verteilen. Die Form auf dem Rost in den Backofen schieben.

Ober-/Unterhitze: etwa 180 °C (vorgeheizt) Heißluft: etwa 160 °C (vorgeheizt) Gas: Stufe 2-3 (vorgeheizt) Backzeit: etwa 30 Min.

5. Nach dem Backen das Gebäck in der Form etwas abkühlen lassen. Den Kuchen dann mit Hilfe eines Messers vorsichtig aus der Form lösen, das Backpapier entfernen und den Kuchen auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

6. Schokolade in kleine Stücke brechen, in einem kleinen Topf im Wasserbad bei schwacher Hitze zu einer geschmeidigen Masse verrühren, in einen Gefrierbeutel füllen und eine kleine Spitze abschneiden. Den Kuchen mit der Schokolade verzieren und fest werden lassen.

Tipps:

* Nach Belieben zusätzlich etwas gemahlenen Zimt in den Teig geben.
* Die Torte hält sich gut verpackt bis zu 1 Woche frisch.
* Abwandlung: Sie können den Guss auch mit gehobelten Haselnusskernen anstelle von Haferflocken zubereiten.

Anmerkung Barbara: Normalen braunen Rohrzucker verwendet, auch etwas weniger Zucker (den unteren Wert), war süß genug. Schokoladenverzierung weggelassen. Schmeckt auch mit einer Mischung aus frischgemahlenem Weizen oder Dinkel und Mehl Type 405. Sehr leckerer Kuchen für alle, die Haferflocken mögen.

Zubereitungszeit: 30 Min., ohne Kühlzeit Backzeit: etwa 30 Min.

Insgesamt: E: 83 g, F: 374 g, Kh: 515 g, kJ: 24865, kcal: 5941

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Hier noch ein Stück Kuchen im Detail.

Wer gerne Kuchen mag: Zorra organisiert zum 3-Jahres-Jubiläum des monatlichen Blog-Events ein Event zum Thema: Cake.

Montag, 21. April 2008

fress:publica08 in Frankfurt

Frankfurt ist ja an sich schon eine Reise wert: Eine solche Skyline ist in Deutschland einzigartig, die Sehenswürdigkeiten und Museen bieten für jeden etwas und das Flair tut sein übriges.

Am Samstag gab's einen besonderen Grund, selbst bei strömendem Regen gut gelaunt in Richtung Frankfurt aufzubrechen:

Fressack hatte zum Foodblogger-Treffen geladen, dem die Kaltmamsell den griffigen Titel fress:publica08 gegeben hat.

Schee wars. - Da kann ich mich Fressack nur anschließen. Er hat es möglich gemacht und seinen Goldenen Engel zur Verfügung gestellt, wunderbar kochen lassen und uns mit seinem Team großzügig und souverän verwöhnt. Danke!

Entspannt und lustig war es. Gefremdelt hat keiner: Alles sehr kommunikative und sympathische Menschen mit Horizonten, die über Kochen, Essen und Bloggen hinausgehen. Die meisten kannte man ja - und sie waren auch ungefähr so, wie ich sie mir von den Blogs her vorgestellt hatte. Begeistert war ich auch von den Mitbringseln aus den verschiedensten Regionen - Vielfalt und Genuss pur.

Meine Kamera hatte ich vergessen und konnte daher mein Essen warm genießen - aber der Blick auf 4 Tische mit Menschen, die ihre Kameras zücken und ihr Essen fotografieren, war einzigartig. ;-)

Fotos gibt es hier, die Beiträge zur fress:publica08 stellt Theo netterweise bei den Genussblogs zusammen.

Danke noch einmal an Fressack und ein Gruß an alle Teilnehmer: Es war schön, Euch kennen zu lernen, mit Euch zu essen und gemeinsam einen lustigen Abend zu verbringen! Ich freue mich schon aufs nächste Treffen.

Auch toll war der Brunch am nächsten Morgen - mit dem harten Kern. Hier ein ganz besonderer Dank an Jutta.

Der Gärtner der Spielwiese und ich sind danach noch etwas durch Frankfurt gebummelt, bei schönstem Frühlingswetter und Sonnenschein. Seltsamerweise ging schon wieder ein ganzer Eisbecher in mich rein...

Eine Erkenntnis habe ich noch mitgenommen: Foodblogger sind doch anders als andere Menschen: Mit leckersten Speisen überfüllt und satt bis zum geht nicht mehr, schaffen sie es trotzdem noch, sich ausgiebig über Essen zu unterhalten. Juhuu - ich bin nicht allein! ;-)

Freitag, 18. April 2008

Zitrussaft und -pressen

Vitamin C ist ja nie schlecht, wenn um einen herum jeder schnieft, Orangen schmecken lecker und Saft, Milchshakes oder Smoothies mag ich sowieso.

Deshalb gibt es bei uns im Winterhalbjahr häufig frisch gepressten Orangensaft, entweder pur oder mit anderem Obst und Milchprodukten in einem Shake oder Smoothie. Am liebsten zum Frühstück oder zum Brunch.

Die Hedonistin fragt nach unseren Zitruspressen. Also habe ich vorhin kurz ein Foto geschossen.

Wir haben zwei: Eine haben wir 1987 in der Türkei für unseren Studentenhaushalt gekauft, echt Kunststoff, hat damals umgerechnet 20 Pfennig gekostet, das Rot bleicht langsam aus... Aber wenn ich nur ein oder zwei Früchte auspressen will oder viel überschüssige Kraft habe, verwende ich sie.

Bei größeren Mengen verwende ich eine elektrische, Anfang der 1990er für 12,90 DM gekauft und einfach zu bedienen. Einstecken, sie läuft, sobald man etwas Druck aufbaut, indem man eine Fruchthälfte aufsetzt. Der Ausgießer ist etwas knapp, deshalb gibt es, wenn man stürmisch ausgießt, eine Überschwemmung... - bitte keine Kommentare in der Richtung, dass man sich in 15 Jahren hätte daran gewöhnen können! ;-)

Beide verrichten seit Jahren ohne Murren ihren Dienst. Wenn die elektrische kaputt ist, liebäugle ich aber damit, ein Add-on für die Küchenmaschine zu kaufen.

Wir hatten einmal eine Limettenpresse, die kaputt ging. Da die Limetten hier so groß sind, tut's dafür auch eine normale Zitruspresse.

Wenn ich eine Presse wie die Hedonistin hätte, würde ich ihr einen schönen Platz schaffen: Ein Gerät, das Design und Funktionalität vereint, finde ich einfach perfekt. Da würde ich mich jedesmal freuen, wenn ich die Presse benutzen könnte. Am frischen Saft danach sowieso.

Dienstag, 15. April 2008

Aphrodisische Pralinés

Schokolade und Pralinen sind für mich so ziemlich das sinnlichste, was es an Nahrungsmitteln gibt.

Daher war für mich klar, dass ich für den aktuellen Blog-Event in Zorra's Kochtopf, den diesmal ich ausrichten darf und für den ich das Thema Aphrodisische Gaumenfreuden gewählt habe, etwas mit Schokolade machen möchte.

Eine erste Idee in die Richtung war ja schon der Devil's Food Cake mit Chili. Für den Event wollte ich aber etwas schokoladigeres haben, das man mit den Fingern essen kann. Da blieben eigentlich nur Pralinés...

Früher habe ich gerne Pralinen und Konfekt selbst gemacht, inzwischen kaufe ich sie meist - oder bekomme sie geschenkt. Also war es höchste Zeit, mich mal wieder selbst in die Küche zu stellen und zu werkeln. Bei der Pralinenherstellung kann man wunderbar improvisieren - weiße, helle, dunkle, ganz dunkle Schokolade, Sahne, Butter, verschiedenste Zutaten, Alkohol und Essenzen...

Heute sollte es ja etwas aphrodisisches werden, also habe ich mit Rosenwasser, Chili und Kirschen gearbeitet. Und mich an erotischen Formen versucht. Das Ergebnis seht Ihr hier.

Venus Nipples sind seit dem wunderschönen Film Chocolat bekannt. Das Originalrezept habe ich nicht, meine sind mit Amarenakirschen verfeinert.




Die scharfen Liebeskugeln bestehen aus Marzipan, kandierten Früchten, Chili und Vanille.








Die weißen Küsschen sind mit Rosenöl parfümiert und bekommen durch zerbröselte Amaretti eine angenehme Mandelnote und etwas Crunch.





==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Venus Nipples mit Amarena-Kirschen
Kategorien:Praline, Schokolade, Kirsche, Aphrodisiakum
Menge:12 bis 15 Pralinen

Zutaten

150-200GrammHalbbitter-Kuvertüre
60GrammSchlagsahne
1Essl.Weiche Butter
8-10Amarena-Kirschen
EtwasAmarena-Sirup
50GrammHalbbitter-Kuvertüre
20GrammWeiße Kuvertüre

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 15.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Kuvertüre hacken und mit der Sahne schmelzen, entweder im Wasserbad oder vorsichtig in einem Topf. Abkühlen lassen. Butter schaumig rühren und mit der Schokoladensahne cremig rühren.

Häufchen spritzen und abkühlen lassen.

Die Halbbitter-Kuvertüre schmelzen, etwas abkühlen lassen. Die Häufchen in die Kuvertüre tauchen und abkühlen lassen.

Die weiße Kuvertüre schmelzen und die Spitzen der Pralinen hineintauchen.

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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Scharfe Liebeskugeln
Kategorien:Praline, Marzipan, Aphrodisiakum
Menge:50 Stück

Zutaten

30GrammZitronat
30GrammOrangeat
30GrammKandierte Kirschen
500GrammHonigmarzipan
1Messersp.Chilipulver; ca
EtwasVanille-Essenz
50GrammKakaopulver

Quelle


nach Schrot & Korn 12/2005

Rezepte für scharfes Konfekt
Erfasst *RK* 15.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

1. Zitronat, Orangeat und kandierte Kirschen klein hacken und mit Marzipan verkneten.

2. Vorsichtig mit Chili würzen.

3. Aus dem Teig fingerdicke Stränge formen. In 1,5 cm lange Stücke schneiden und zu Kugeln rollen.

4. Kakaopulver in eine Schüssel geben und die Kugeln darin wälzen.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Anmerkung Barbara: Das Originalrezept ist ohne Vanille-Essenz. Ich habe nur ein Fünftel der Menge zubereitet und die Mengen geschätzt. Die Masse habe ich in der Moulinette klein gehackt. Ich habe noch etwas Vanille-Essenz (Vanilleschoten selbst in Cognac eingelegt, die Flüssigkeit) darunter gerührt, damit es eine cremigere Konsistenz bekam. Am Schluss in das Kakaopulver zum Wälzen mit etwas Chilipulver vermischt.

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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Weiße Rosen-Amaretti-Küsschen
Kategorien:Praline, Rose, Mandel, Aphrodisiakum
Menge:20 Pralinen

Zutaten

100GrammWeiße Kuvertüre
Sahne
1Essl.Butter
Amaretti
EinigeTropfen Rosenöl

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 15.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Kuvertüre hacken und mit der Sahne schmelzen, entweder im Wasserbad oder vorsichtig in einem Topf. Amaretti zerbröseln oder fein hacken und unterheben. Abkühlen lassen.

Butter schaumig rühren und dem Rosenöl in die Schokoladensahne rühren.

Küsschen in Pralinenformen portionieren und abkühlen lassen.

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Die aphrodisischen Pralinés sind lecker und haben durch die Gewürze bzw. Zutaten ein gewisses Etwas.

Und... heute schmecke ich garantiert nach Schokolade... ;-)

Montag, 14. April 2008

Wildkräuter-Hirsotto

Wieder etwas unspektakulär aber richtig lecker war mein heutiges Mittagessen.



Dazu habe ich einfach etwas Gemüse klein gewürfelt, angebraten, Hirse dazu, mit Cognac abgelöscht und mit Wasser quellen lassen. Am Schluss gehackte Wildkräuter aus dem Garten, etwas Butter und Käse untergehoben - fertig.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Wildkräuter-Gemüse-Hirsotto
Kategorien:Getreide, Hirse, Wildkräuter
Menge:2 Personen

Zutaten

1SchussOlivenöl
1Schalotte, gewürfelt
1Karotte, gewürfelt
1Stangensellerie, gewürfelt
1TasseHirse
1SchussCognac
Heißes Wasser (oder Gemüsebrühe)
2HandvollWildkräuter, z.B. Brennnesseln, Schafgarbe,
-- Giersch, Sauerampfer und Bärlauch
EtwasButter

EtwasParmesan, Pecorino, Manchego, o.ä., frisch
-- gerieben
Pfeffer, evtl. Salz
Chili

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 14.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Gemüsewürfel zugeben und anschwitzen. Hirse waschen und dazugeben und einige Minuten bei leichter Hitze rühren.

Die Hitze reduzieren. Mit Cognac ablöschen. Heißes Wasser dazugeben und rühren. Entweder ähnlich wie bei einem Risotto immer wieder heißes Wasser oder Brühe dazugeben und weiter rühren, bis die Hirse fast gequollen ist. Alternativ die Flüssigkeit komplett oder in 2 Portionen zugeben, umrühren, mit einem Deckel abdecken und quellen lassen.

Wildkräuter hacken und mit Pfeffer, evtl. Salz, Chili, Butter und geriebenem Käse unterrühren.

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Wer ohne Fleisch nicht leben mag: Ich schätze, dass ein kurz gebratenes Rinder- oder Lammsteak gut dazu passt.

Sonntag, 13. April 2008

Kochbücher

Dandu von Tomatengrün meint, dass jeder Blogger irgendwo Kochbücher herumstehen oder liegen hat und wünscht eine aktuelle Momentaufnahme unserer Kochbuchecken.

Wir haben kürzlich aufgeräumt und die restlichen, auf dem Dachboden fast vergessenen Kochbücher zu den anderen Kochbüchern in ein Regal geräumt. Die Bücher sind provisorisch dort, d.h. total ungeordnet, nur nach Größe sortiert, damit sie in die Regalfächer passen. Irgendwann sollen sie in die irgendwann einmal zu renovierende Küche umziehen.

Es sind ziemlich viele Backbücher dabei. Und vor allem massig Bücher, aus denen ich ewig nicht mehr oder noch nie etwas gekocht oder gebacken habe - alles potentielle Kandidaten für den monatlichen Event DKduW - Dein Kochbuch das unbekannte Wesen...

So, das sind meine Kochbücher. Die meisten zumindest.

Diverse Sammlungen mit Kochzeitschriften, Ordner und Stehsammler mit ausgerissenen, kopierten, abgeschriebenen o.ä. Rezepten finden sich woanders... Die will hoffentlich keiner sehen. :-)

Mittwoch, 9. April 2008

Nachgebacken: Schoko-Mayo-Cupcakes

Seit Petras lehrreichem Video wird Mayonnaise bei uns nur noch selbstgemacht. Mit einem Nachteil: Wenn man nur eine kleine Portion braucht, bleibt eine Menge übrig...

Also, wohin damit? Bei Gabi gab es kürzlich eine perfekte Verwendung dafür: Ihre Secret Cupcakes, die sie so nannte, weil die Kombination Schokolade und Mayonnaise wohl für die meisten abschreckend klingt.

Mich schockt ja so schnell nichts... ;-) Also wurde das Rezept nachgebaut, vorsichtshalber aber doch nur die halbe Menge, normalerweise reichen mir 12 Muffins sowieso.


















Ich war ja doch etwas skeptisch, weil meine Mayo kräftig mit einer großen Portion Senf, Zitronensaft und grob gemahlenem schwarzen Pfeffer gewürzt war. Beim Teigrühren roch man die Mayonnaise noch raus, irgendwann war der Geruch aber weg und der Teig schmeckte bereits sehr lecker. Irgendwie reichte die Menge dann auch kaum für die 12 Förmchen: Ich hätte glaube ich nur 10 füllen sollen. Egal, die Muffins sind locker-leicht aufgegangen und sehen durch das Kakaopulver so richtig schön dunkel-rotbraun aus.

Mit der weißen Haube aus Frischkäse, Schokolade und Butter werden aus den Muffins sog. Cupcakes.

Wie bei Gabi - der deutschen Institution, was amerikanische Küche angeht - fast zu erwarten, schmecken die Cupcakes zwar nicht zu süß, aber doch sehr amerikanisch: Fluffig leicht schokoladig die Muffins, cremig das Frosting. Lecker!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schoko-Mayo-Cupcakes
Kategorien:Backen, Muffin, Mayonnaise, USA
Menge:24 Törtchen

Zutaten

HTEIG
230mlWasser
30GrammKakaopulver
160GrammMayonnaise
1Essl.Schmand oder saure Sahne
140GrammMehl
60GrammSpeisestärke
200GrammZucker
1Teel.Natron
1Teel.Backpulver
HFROSTING
200GrammWeiße Schokolade
300GrammPhiladelphia oder anderer Frischkäse
75Gramm
Butter, sehr weich
HZUM GARNIEREN
Schokoblüten, Schokoornamente oder anderer
-- Gebäckschmuck

Quelle


abgewandelt von "Cynthia Barcomi's Backbuch"
Erfasst *RK* 21.03.2008 von
Gabriele Frankemölle

Zubereitung

Zwei Muffinformen mit Papierbackförmchen auslegen. Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft 160).

Wasser und Kakao in einem Topf aufkochen, beseite stellen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten von Mehl bis Backpulver in einer Schüssel mischen.

Mayonaise und Schmand in die Kakaomischung einrühren und alles wiederum in die Schüssel geben, kurz zu einem glatten Teig verrühren. Er ist eher dünnflüssig.

Muffinformen etwa zu Hälfte füllen - nicht höher, der Teig geht noch gewaltig auf. Die Cupcakes etwa 17 bis 20 Minuten backen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Für das Frosting die weiße Schokolade in einem Töpfchen bei sanfter Hitze schmelzen. Den Frischkäse in einer Schüssel mit dem Mixer cremig rühren, in kleineren Portionen die geschmolzene Schokolade und die Butter einarbeiten.

Mit einem Messer das Frosting "wolkig" auf die abgekühlten Cupcakes streichen und nach Wunsch verzieren.

=====


Etwas Chili im Teig oder Orangenlikör in der Creme könnte ich mir als Variation noch gut vorstellen.

Mir schmecken sie fast lieber ohne das amerikanisch schmeckende Frosting, also als normale Muffins. Außerdem geht's so schneller. Wenn ich das nächste Mal wieder Mayonnaise übrig habe, gibt es dann vielleicht doch gleich 24 Schoko-Mayo-Muffins! :-)

Montag, 7. April 2008

Fisch-Curry

Die letzten Tage ging es mir wie Kathi: Es wurde zwar ab und zu etwas gegessen, aber:
  • unaufregende Speisen (Schwerpunkte hier lagen auf Käse- und Salamibrot und Pasta),
  • das Essen gibts hier schon,
  • draußen ist es dunkel, da wird das Foto nichts,
  • leider kein Urlaub, trotzdem viel unterwegs und daher wenig Zeit für Experimente in der Küche...
Heute Abend war mir doch nach richtigem Essen, außerdem entspanne ich mich so gut beim Kochen. Problem war nur, dass ich die letzten Tage nicht einkaufen war und die Läden natürlich schon geschlossen hatten. Also gab's mal wieder Improvisation à la Barbara. ;-)

In der Kühltruhe fand sich Fisch, der sicher schon einmal frischer gerochen hatte, Spinat und Erbsen, in Speisekammer und Kühlschrank drei halblebige Karotten, Lauch, ein Bund angegammelte Frühlingszwiebeln, eine halbe Dose Kokosmilch und eine Ananas mit perfektem Reifegrad. Das schrie förmlich nach einem Curry!

Gerne erinnere ich mich an das Curry-Blogevent, das die Hedonistin ausgerichtet hatte. Ein klassisches Fisch-Curry, an dem ich mich hätte orientieren können, war bei den eingereichten Rezepten glaube ich nicht dabei, außerdem reichte die Zeit nicht für Recherchen, sondern nur zum Kochen, also gab es etwas auf die Schnelle:










Wie man sieht, hatte ich beim Schnibbeln einen interessierten Zuschauer. ;-)
























==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Fisch-Curry mit Gemüse und Ananas
Kategorien:Fisch, Salzwasser, Gewürze, Kokos, Asien
Menge:2 Personen

Zutaten

HPASTE
1Knoblauchzehe
1StückIngwer
1-2Essl.Zitronensaft (oder Limettensaft)
1Teel.Korianderkörner
1/2Teel.Kurkuma
1/2Teel.
Pfefferkörner
EtwasGrobes Salz
HFISCH
3StückeHelles Fischfilet (z.B. TK-Rotbarsch)
HAUSSERDEM
1Knoblauchzehe
1StückIngwer
1Rote Zwiebel
3Karotten
1StangeLauch
1HandvollSpinat (oder 2 TK-Spinatstücke)
1HandvollErbsen (TK)
4Kardamomkapseln
1-2Essl.Ghee oder Butterschmalz
EtwasChili
1/2-1Teel.Kreuzkümmel
1/2Teel.Senfkörner, evtl
1/2DoseKokosmilch
1Teel.Curry-Paste (rot oder gelb)
Kurkuma
2Handvoll
Ananas
1BundFrühlingszwiebeln

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 07.04.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Knoblauch und Ingwer grob hacken, mit Zitronensaft und den Gewürzen in einen Mörser geben und grob mörsern. Fisch in Stücke schneiden und darin marinieren. Immer mal umrühren.

Knoblauch und Ingwer fein hacken, Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Spinat antauen lassen. Karotten in mundgerechte Stücke schneiden, Lauch ebenfalls. Das Gemüse bereitstellen.

In einem zweiten Mörser Kardamom grob zerstoßen, die Schalen entfernen, Kreuzkümmel, evtl. Senfkörner und Chili dazugeben und leicht mörsern. Alternativ die Gewürze auf einem Brett mit dem Messerrücken zerdrücken, o.ä.

In einem Topf, einer großen Pfanne oder einem Wok das Ghee oder Butterschmalz erhitzen, die Gewürze dazugeben und leicht anbraten lassen, bis es aromatisch riecht. Gemüse nach und nach bis auf die Erbsen dazugeben und immer mal rühren. Mit Kokosmilch ablöschen. Etwas Curry-Paste und nach Bedarf (der Farbe wegen) Kurkuma zugeben.

Ananas in mundgerechte Stücke schneiden. Erbsen und Ananas zugeben und kurz mitköcheln. Marinierten Fisch zugeben und garen, bis er durch ist. Gehackte Frühlingszwiebeln darübergeben. Mit Reis oder Brot (z.B. Naan) servieren.

Zwar nicht asiatisch, aber trotzdem lecker fand ich dazu eine Mischung aus Vollorn- und Wildreis.

Anmerkung: Die Mengen sind geschätzt, ich habe nicht genau abgemessen.

=====


Mir hat das Curry sehr gut geschmeckt. Ich mag die verschiedenen Gemüse zusammen, die Kombination der Gewürze und auch diese gewisse Säure, die durch die Ananas entsteht. Mein Gourmetkritiker hätte lieber drei verschiedene Gerichte mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gehabt...

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