Freitag, 2. Januar 2009

Sellerie-Feldsalat mit Speck-Croûtons

Mittags mag ich gerne etwas, das schnell geht und nicht allzu satt macht, damit man nach dem Essen nicht so müde wird.

Ideal eignet sich da Salat. Schön grün und auf der Spielwiese immer gerne gegessen, ist Feldsalat.

Im Winter mag ich Salat gerne deftiger, ein Klassiker hier im Hause ist Feldsalat mit Speck-Croûtons.

Diesmal habe ich etwas improvisiert und Knollensellerie darübergehobelt - eine erstaunlich gute Kombination!

Die Selleriestifte geben etwas Biss und Frische dazu, was sich sehr gut ergänzt.


Dies hier war unser heutiges Mittagessen:


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Salat aus Feldsalat und Sellerie mit Speck-Croûtons
Kategorien:Salat, Kalt, Warm, Feldsalat, Winter
Menge:2 Personen als Hauptgericht, sonst ca. 4-6 Personen

Zutaten

1Handvoll
Speck
EtwasOlivenöl
4ScheibenVollkorn-Toast
1Rote Zwiebel
1Knoblauchzehe
1Pack.Feldsalat
1HandvollKnollensellerie
HDRESSING
1Teel.Dijon-Senf
1/2Teel.Brauner Zucker
Salz, Pfeffer
3Essl.Himbeeressig
1Essl.Kürbiskernöl
6Essl.Olivenöl oder Erdnussöl oder anderes
-- hochwertiges Salatöl

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 02.01.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Feldsalat waschen und schleudern. Sellerie schälen. Einen großen Teller oder eine Salatschüssel bereit stellen.

Die Zutaten für das Dressig zusammenrühren und beiseite stellen.

Speck würfeln und im eigenen Fett in einer beschichteten Pfanne anbraten. Beiseite stellen.

Zwiebel und Knoblauch würfeln, mit dem Öl in die Pfanne geben und brutzeln lassen. Toastscheiben kurz toasten, dann in Würfel schneiden und in die Pfanne geben. Mit anbraten lassen. Dann den Speck wieder dazu geben und gut vermischen.

Feldsalat auf den Salatteller oder in die Salatschüssel geben, darauf mit einer Mandoline, einem Hobel oder einfach mit einem Messer Julienne hobeln bzw. schneiden und darauf geben. Als nächstes das Dressing darüber geben. Am Schluss kommen die Croûtons mitsamt Speck, Zwiebeln und Knoblauchstücken dazu.

Wer mag, isst noch etwas Toast dazu.

Im Winter schmeckt der Salat auch auf vorgewärmten Tellern.

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Der Klassiker in unserem Hause geht fast genauso, allerdings ohne Sellerie, dafür mit Walnüssen.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Murks: Maroni-Muffins

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Esskastanien, Edelkastanien, Maroni, Marroni, Maronen - egal, wie man sie nennt: Ich mag sie gerne. Deshalb fand ich es schön, dass Sus Maronen als Thema für den Dezember-Event im Gärtnerblog gewählt hat.

Leider wachsen diese Bäume bei uns nicht, hier ist es zu kalt. Kennengelernt habe ich sie als Kind im Elsass. Damals haben wir sie auf Spaziergängen selbst gesammelt und uns dann erkundigt, wie man sie zubereitet. Das Schälen war Arbeit, daran erinnere ich mich gut. Mit Butter und Zucker karamellisiert haben wir sie damals gegessen. Heute kaufe ich sie lieber geschält im Vakuumpack.

Daneben gibt es die Früchte natürlich klassischerweise auf Weihnachtsmärkten, aus dem Feuer. So mag ich sie auch fast am liebsten, warm, als Fingerfood.

Sonst finde ich an Maroni faszinierend, dass man sie sowohl herzhaft-pikant als auch süß zubereiten kann. Fast schon klassisch ist die Kombination mit Rosenkohl. Sehr gerne mag ich auch die typisch schweizerischen Vermicelles, die bei Robert als Montebianco so perfekt serviert werden.

Ich wollte auch etwas süßes, also habe ich Bücher gewälzt und Internetseiten durchsucht. Dort bin ich auch fündig geworden, bei einer anderen Schweizer Adresse gab es Baileys-Marroni-Muffins. Das Rezept klang gut, also habe ich losgelegt.

Am Anfang werden 12 Maroni mit etwas Wasser und Zucker karamellisiert. Man lässt sie 10 Minuten kochen - nach 8 Minuten fiel mir auf, dass es in der Küche etwas angebrannt roch... Entweder schloss mein Topfdeckel so schlecht oder ich habe zu oft nachgeschaut, wie auch immer: Das Karamell-Wasser war total weggekocht und die Maronen verkohlt.

Zum Glück hatte ich gestern noch 2 Packungen Maroni gekauft. Die erste war leider total verschimmelt. Beim Öffnen der zweiten (31.12. nach 17 Uhr, d.h. alle Läden geschlossen!) war ich dann doch nervös angespannt: Wenn dieser Pack auch verschimmelt wäre, dann hätte ich ein Problem! Zum Glück war dieser Pack in Ordnung und ich hatte wieder Maroni für den nächsten Versuch. Den habe ich dann analog zu meinen karamellisierten Walnüssen einfach in einer Pfanne mit karamellisiertem Zucker fabriziert.

Als nächstes ging es an den Teig. Der wollte auch nicht so wie ich... Das Rühren der Eier mit Zucker funktionierte wunderbar, allerdings gerann die ganze Masse, als ich die Butter und den Likör unterrührte. Eigentlich war alles schon lange Zeit im selben Raum, müsste also die gleiche Temperatur gehabt haben. Ich habe die Schüssel kurz nach draußen (deutliche Minusgrade) gestellt, um die Temperatur anzugleichen (eine Alternative wäre ein warmes Wasserbad), aber das brachte nicht wirklich etwas, weil ich keine Lust hatte, lange zu warten.

Egal, ich war genervt und habe beschlossen, ohne Rücksicht auf Verluste weiterzumachen. Also habe ich die trockenen Zutaten untergehoben und den Teig in die Muffinförmchen gefüllt. Dabei kommt erst die Hälfte des Teigs (je ca. 1 Esslöffel) in die Förmchen, dann eine karamelliserte Kastanie rein und danach der restliche Teig oben drauf. Dann wird gebacken.


Das Ergebnis war dann zum Glück wieder ganz okay. Etwas Fett ist wie zu erwarten ausgetreten, aber die Muffins selbst sind schön aufgegangen und schmecken locker-leicht, allerdings mehr nach Baileys und Schokolade als nach Maroni.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Maroni-Baileys-Muffins
Kategorien:Backen, Muffin, Maroni, Whisky
Menge:12 Muffins

Zutaten

HKARAMELLISIERTE MARONI
3Essl.Zucker
1 1/2Essl.Wasser
100mlWasser
12Esskastanien (Maroni)
HODER ALTERNATIV
3-5Essl.Zucker
2-3Essl.Wasser
12Maroni
HMUFFINS
60-80GrammZucker
1Essl.Vanillezucker
1PriseSalz
2Eier
175GrammButter, weich
150mlBaileys oder anderer Whisky-Sahne-Likör
50GrammMaroni, fein gehackt
50GrammSchokolade, in kleine Stücke geschnitten
150Gramm
Mehl*
1 1/2Teel.Backpulver
172Teel.Natron
HDEKORATION
100GrammPuderzucker
2 1/2Essl.Baileys

Quelle

nach Telescoop-Sendung vom 27.10.2005 www.coop.ch
Erfasst *RK* 31.12.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Karamellisierte Esskastanien:

Im Original wird Zucker mit Wasser in einer weiten Pfanne ohne Rühren aufgekocht, die Hitze reduziert, unter gelegentlichem Hin und her Bewegen der Pfanne geköchelt, bis ein brauner Karamell entsteht. Pfanne von der Platte nehmen. Wasser dazugiessen, aufkochen, zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Maroni (bei coop.ch werden aufgetaute TK-Marroni verwendet) beigeben, mischen, zugedeckt ca.10 Min. köcheln, restliche Flüssigkeit offen einkochen. Pfanne von der Platte nehmen, Maroni auskühlen.

Bei mir hat das nicht funktioniert, die Maroni waren nach 8 Minuten verkohlt, die Flüssigkeit komplett verdampft. Ich habe daher einfach Zucker mit etwas Wasser in einer Pfanne zu Karamell kochen lassen, die Maroni hineingegeben, umhüllt und auf einen leicht eingeölten Teller zum Abkühlen gegeben.

Muffins:

Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier in einer Schüssel schaumig rühren, bis die Masse hell ist. Butter und Baileys darunterrühren, Maroni und Schokolade daruntermischen. Mehl, Backpulver und Natron mischen, sorgfaltig unter die Masse mischen.

Alternativ einen Rührteig zubereiten: Weiche Butter schaumig rühren, bis sie cremig-weiß ist. Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier nacheinander dazu geben. Mehl, Backpulver und Natron mischen. Maroni und Schokolade darunterheben, die Mehlmasse nach und nach vorsichtig in den Teig rühren, dabei den Baileys mit dazu geben und verrühren.

Die Hälfte der Masse mit einem Esslöffel in die Vertiefungen des vorbereiteten Muffinblechs geben, je eine karamellisierte Edelkastanie in die Mitte legen, restliche Masse darauf verteilen.

Backen: ca. 20 Min. in der Mitte des auf 180 Grad (Umluft 160°C) vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, abkühlen, aus dem Blech nehmen, auf einem Gitter auskühlen.

Deko-Tipp: Puderzucker mit Baileys verrühren, Teller damit verzieren.

* Ich habe 50 g frisch gemahlenen Weizen mit 100 g Mehl Type 405 gemischt verwendet.

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Und hier noch 2 wichtige Tipps zum Rezept:
  • Verkohlte Töpfe bekommt man sauber, indem man etwas Wasser und Backpulver oder Natron hineingibt und dies gut aufkocht.
  • Teller mit angebackenem Karamell kriegt man mit sehr heißem Wasser wieder sauber.
;-)

Allen Lesern meines Blogs und überhaupt allen wünsche ich ein wunderbares Neues Jahr!

Sonntag, 28. Dezember 2008

Pasta al Limone

Bei diesen kalten Temperaturen war mir nach einem leichten, sommerlichen Nudelgericht.

Da genügend Zitronen da waren, habe ich mich an einem Gericht orientiert, das Bulgariana im Sommer einmal kredenzt hatte. Schön zitronig, fruchtig, aromatisch - super!



















Ich habe die Saucenmenge deutlich erhöht, da ich gerne viel Sauce und weniger Pasta esse. Hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pasta al Limone - Nudeln mit Zitronensauce
Kategorien:Teigware, Nudel, Zitrone
Menge:2 Personen

Zutaten

200-250GrammPasta
Salzwasser
1Unbehandelte Zitrone; den Großteil des Safts
-- und
4Teel.Fein geschnittene Zesten davon
2Teel.Brauner Zucker
3-4Essl.Olivenöl
200mlWeißwein
400mlPanna da Cucina oder ein Sahne-Schmand-Gemisch
EtwasPfeffer; grob gemahlen
1PriseGrobes Meersalz oder Fleur de Sel

Quelle

gefunden bei Bulgariana, etwas abgewandelt
Ursprungsquelle www.billa.at Frisch gekocht Magazin
Erfasst *RK* 28.12.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Salzwasser zum Kochen bringen.

3 TL Zitronenzesten in Olivenöl, dem Großteil des Zitronensafts, Zucker und Weißwein ein paar Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln in Salzwasser bissfest kochen.

Anschließend Panna da Cucina einrühren, mit dem restlichen Zitronensaft abschmecken und die Sauce erwärmen.

Die Nudeln abschütten und in die Zitronensauce geben, gut vermengen. Mit Pfeffer und Meersalz würzen und mit den restlichen Zitronenzesten bestreut servieren.

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Wer gerne Pasta mit Zitronen mag, in Blogs finden sich wunderbare Rezepte. Notiert habe ich mir folgende:
Es gibt sicher noch eine Menge andere. Und da man zurzeit schöne, unbehandelte Zitronen bekommt, ist es eine gute Idee, das eine oder andere Rezept auszuprobieren und sich etwas Sonne auf den Tisch zu zaubern.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Mohn-Preiselbeer-Küsschen

Gestern Abend habe ich ein paar Plätzchen gebacken, die aus einem Mohn-Marzipan-Mürbeteig bestehen, der rund portioniert wird und einen Klecks Preiselbeeren abbekommt.

Das Rezept hatte ich von den Küchengöttern. Ich mag Mohn sehr gerne, deshalb war ich gespannt darauf, wie die Kekse schmecken.




















Der Geschmack ist gut, so richtig mohn-marzipanig und hat mit den Preiselbeeren eine fruchtig-säuerliche Komponente, die mir gut gefällt.

Das Aussehen gefällt mir allerdings nicht - das nächste Mal würde ich darauf achten, dass das Marzipan sich besser verteilt und die Form der Küsschen perfekter, runder wird, am besten, indem man die Teile in den Händen zu Kugeln rollt, das müsste gehen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schnelle Mohn-Preiselbeer-Küsschen
Kategorien:Backen, Keks, Plätzchen, Mürbeteig, Schnell
Menge:70 Stück

Zutaten

150GrammMarzipanrohmasse
200GrammMehl
50-75GrammZucker
1/4Teel.Salz
1Ei
100GrammKalte Butter
50GrammGemahlener Mohn
200GrammPreiselbeeren aus dem Glas

Quelle

Buch "1 Teig - 50 Kekse" von
Rademacker, Birgit und Poziombka, Stefanie
www.kuechengoetter.de
Erfasst *RK* 16.11.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden. Den Backofen auf 180° vorheizen (Umluft 160°). Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Aus Mehl, Zucker, Salz, Ei, Butter und Mohn einen Teig kneten. Mit Marzipan locker verkneten. Aus dem Teig Rollen von etwa 3 cm Ø formen, 2 cm dicke Scheiben abschneiden und auf das Backpapier setzen.

Mit dem Finger eine Vertiefung in die Scheiben drücken und je 1 Klecks Preiselbeeren hineinsetzen. Die Küsschen im Backofen (Mitte) 12 Min. backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

:Zubereitungszeit: unter 30 min
:Schwierigkeitsgrad: Einfach
:Kalorien: 45 kcal pro Portion

Anmerkungen Barbara:

Mit 50 Gramm Zucker waren mir die Plätzchen süß genug. Ich habe Zucker gemischt mit Vanillezucker verwendet.

Die Marzipanrohmasse klumpt zusammen, sobald man sie in den Teig knetet. Man bekommt dann große Marzipannester, die zwar gut schmecken, aber anders backen als der Rest und daher optisch zu sehen sind, sie werden goldbraun. Das nächste Mal etwas anders vorgehen, evtl. das Marzipan mit dem Mehl und einem Messer verhacken, so dass es weniger zusammen klebt.

Formschön waren die Plätzchen nicht, das nächste Mal evtl. kleine Kugeln formen, diese flachdrücken und dann mit Preiselbeeren füllen, dann werden sie vielleicht ebenmäßiger und runder.

Der Geschmack hat mir gut gefallen, schön nach Mohn. Passen nicht nur zu Weihnachten.

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Dienstag, 23. Dezember 2008

Fisch mit Bohnen und Kürbis-Risotto

Am Freitag bekam ich wunderbaren Fisch, den ich ganz unkompliziert in der Pfanne braten wollte. Da noch Bohnen da waren und ein Rest Kürbis, habe ich mich - nicht ganz typisch - für ein Abendessen aus gebratenem Viktoriabarschfilet, Kürbisrisotto und gekochten grünen Bohnen entschieden. Wer wagt, gewinnt: Die Kombination war erstaunlich gut!

Die Bohnen wurden nach einem Rezept von Jamie Oliver vom Mitkoch perfekt zubereitet. Das Rezept findet sich im neu erstandenen Buch des Mitkochs: Jamies Kochschule - Jeder kann kochen. Wie Chaosqueen freue ich mich darauf, mit weiteren Rezepten aus dem Buch bekocht zu werden. :-)

Bei Katia hatte ich vor einiger Zeit ein leckeres Kürbis-Risotto gesehen. Als wir mit Kochen anfingen, reichte die Zeit nicht mehr, den Kürbis im Backofen eine Stunde zu garen, also habe ich improvisiert und mit angebratenen kleingewürfelten Kürbiswürfeln und mit einem Kürbisstück, das in der kochenden Brühe gar zog und püriert wurde, experimentiert. Das hat wunderbar geklappt.

Für den Fisch gibt es kein Rezept, ich habe ihn einfach in handlichere Stücke geschnitten, mit einem Hauch Zitrone, Salz, Pfeffer und etwas doppelgriffigem Mehl versehen in einer beschichteten Pfanne mit wenig Olivenöl ausgebraten.

Ein schönes, sehr gut schmeckendes Abendessen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Die weltbesten Grünen Bohnen
Kategorien:Gemüse, Bohne, Käse
Menge:4 bis 6 Personen

Zutaten

600GrammZarte grüne Bohnen
1PriseSalz
3Knoblauchzehen
150GrammParmesan
1SchussOlivenöl
1/2StückZitrone

Quelle


Jamie Oliver: Jamies Kochschule - Jeder kann kochen
Erfasst *RK* 21.12.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Bohnen nebeneinander auf ein Schneidbrett legen. Nur die Stielenden abschneiden, die hübschen Spitzen dranlassen. Die Bohnen mit Salz in einem großen Topf mit kochendem Wasser etwa 6 Minuten garen - sie sind perfekt, wenn sie im Biss weich sind, aber nicht quietschen. Abseihen, dabei etwas von dem Kochwasser auffangen, abtropfen und ausdampfen lassen.

Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden. 150 g Parmesan fein reiben.

Den Topf zurück auf den Herd stellen, 1 guten Schuss natives Olivenöl extra und den Knoblauch hinzufügen und umrühren. Sobald der Knoblauch eine goldgelbe Farbe annimmt, die Bohnen einfüllen und den Topf kräftig rütteln, damit sie vollständig von dem Knoblauchöl bedeckt sind. 1 Schöpfkelle des aufgefangenen Kochwassers, den Parmesan und den Zitronensaft dazugeben. Umrühren und köcheln lassen, bis sich Wasser und Käse zu einer sämigen Sauce verbunden haben. Vom Herd nehmen und sofort servieren.

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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Leckerer Kürbis-Risotto
Kategorien:Reis, Risotto, Kürbis, Herbst
Menge:2 Personen

Zutaten

2Schalotten; fein gehackt
2HandvollButternusskürbis
1SchussOlivenöl
1Essl.Butter
750-1000Ltr.Wasser, Fond oder Gemüsebrühe
150GrammRisotto-Reis
1GlasWeißwein
EtwasSalbei; evtl.
Salz, Pfeffer, Chili
EtwasMuskat
1HandvollParmesan; frisch gerieben
1Essl.Schmand

Quelle


inspiriert von Katias Kürbis-Risotto
www.bolliskitchen.com
Erfasst *RK* 21.12.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schalotten schälen und fein hacken. Den Großteil des Kürbisses ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Olivenöl und Butter in einem Topf erhitzen, darin Schalotten- und Kürbiswürfel anbraten.

Die Flüssigkeit in einem anderen Topf zum Kochen bringen, den Rest Kürbis im Ganzen hineingeben, so dass dieser in den nächsten Minuten darin weich kochen kann.

Reis dazugeben und gut rühren, bis alles gut durchmischt ist und bis es fast anbrät. Mit Weißwein ablöschen.

Sobald der Wein verkocht ist, mit etwas Wasser, Brühe oder Fond aufgießen. Leicht köcheln und rühren. Immer, wenn die Flüssigkeit verkocht ist, wieder neue nachgießen. Das geht am besten mit einem Schöpflöffel. Dabei ständig rühren.

Es dauert ca. 15-20 Minuten, bis die Reiskörner al dente sind. Den weichgekochten Kürbis im anderen Topf pürieren und unter den Risotto rühren. Mit Salbei, Salz, Pfeffer, Chili und Mustkat würzen, den Parmesan und Schmand unterrühren und sofort servieren.

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Interessant war auch, dass sogar der Nachschlag, der schon etwas kühl war, noch richtig gut schmeckte und, obwohl wir schon gut gesättigt waren, bis auf den letzten Bissen aufgegessen wurde.

Hier noch ein Blick aufs Essen durch das Weinglas. ;-)

Sonntag, 21. Dezember 2008

Nachgebacken: Hildabrötchen

Das hier ist zum einen ein Beitrag zum Thema Fremdkochen (besser: Fremdbacken), dem neuen Event der Hüttenhilfe, zum anderen ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte...

So toll gelungen sind sie mir nämlich nicht, die leckeren Hildatörtchen, die ich bei Petra gefunden habe. Sie hat das Rezept von ihrer Großmutter. Irgendwo im Hinterkopf hatte ich die Information, dass sog. Hildabrötchen sehr lecker sein sollten. Das Rezept von Petras Großmutter mit den Mandeln im Teig las sich sehr gut.

Die Vorbereitung war professionell: Das Rezept hatte ich schon lange rausgesucht, ausgedruckt, die Mandeln mit kochendem Wasser übergossen, geschält und trocknen lassen, aus tiefgekühlten Himbeeren eine Portion Himbeergelee für die Füllung gekocht und passende Ausstecher gekauft.

Aber dann haperte es, ich hatte keine Zeit und irgendwann wollte ich die Plätzchen fertig machen. Also habe ich - unter Zeitdruck und mit anderen Gedanken im Kopf - schnell den Teig gerührt. Irgendetwas lief da schief, ich habe die Küchenmaschine wohl zu lange kneten lassen, weil ich dabei herum rannte und redete, dann bröselte der Teig und ich war mir nicht mehr sicher, wie viel Butter ich rein hatte, also vorsichtshalber nochmal 50 Gramm mehr (ich dachte, ich hatte nur 250 statt 300 Gramm abgewogen), aber so richtig wollte der Teig dann nicht mehr.

Ich habe ihn also in eine Schüssel gegeben, in den Kühlschrank gestellt und dort 10 Tage stehen lassen. Zwischendurch habe ich immer mal genascht, weil dieser Mandelmürbeteig wirklich wunderbar schmeckt. Ich hatte auch schon überlegt, den Teig gar nicht mehr zu backen, sondern im Laufe der nächsten Monate roh zu essen, aber diesen Gedanken wieder verworfen.

Gestern war es dann so weit, ich hatte etwas mehr Muse und habe versucht, den Bröselteig auszuwellen und Plätzchen auszustechen. Naja, wie erwartet, war das ein ziemliches Gefriemel und ich hatte auch nur Zeit für ein Blech (30 Ausstecher für 15 Plätzchen). Die habe ich gebacken, noch heiß mit Gelee zusammen geklebt und mit Guss überzogen. Drei Stück sind nach dem Backen bzw. beim Bestreichen auseinander gekracht: Zwei waren zu dünn ausgewellt und die Sternenform ist etwas empfindlich.

Aber dann der Genuss: Reinbeißen und schlemmen!

Sie schmecken vorzüglich. Ich denke auch, dass sie sogar noch besser sind, wenn sie, wie Petra schreibt, einige Zeit durchgezogen sind. Dann verbinden sich die Aromen noch besser.

Ein paar sind in einer Dose versteckt, damit ich das auch testen kann.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Hildabrötchen - Hildatörtchen nach dem Rezept von Petras Oma
Kategorien:Backen, Plätzchen, Mürbeteig
Menge:70 Stück

Zutaten

HTEIG
400GrammMehl
250GrammMandeln; geschält und gerieben
300GrammButter
250GrammZucker
1Teel.Zimt
2Teel.Backpulver
HFÜLLUNG
Himbeer- oder Johannisbeergelee
HGUSS
200GrammPuderzucker
Zitronensaft

Quelle

Hermine Bader
erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig kneten.

Auswellen und runde Plätzchen daraus ausstechen (ca. 4 cm Durchmesser). Bei mittlerer Hitze (180°C) auf Backpapier in ca. 8-10 Minuten hellgelb backen.

Jeweils 2 Plätzchen mit dem Gelee aufeinander kleben.

Aus Puderzucker und Zitronensaft eine dickflüssige Glasur rühren und die Törtchen damit überziehen.

Anmerkungen Barbara:

Geschälte Mandeln kann man einfach selber herstellen: Dazu Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen und mit den Händen schälen. Die Mandeln vor dem Reiben gut trocknen lassen, am besten über Nacht.

Für den Mürbeteig alle Zutaten, dabei die kalte Butter in Flöckchen, zunächst mit den Knethaken der Küchenmaschine, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln, eine halbe bis eine Stunde kalt stellen.

Die Plätzchen nicht zu dünn ausrollen und nicht zu dunkel backen, sonst brechen sie leicht.

Die fertigen Hildatörtchen schmecken wunderbar! Am besten sind sie, wenn sie einige Tage durchgezogen haben, d.h. rechtzeitig backen.

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Aus dem restlichen Teig werde ich die nächsten Tage noch ein paar Törtchen backen, das Geschmackserlebnis entschädigt für das Geduldspiel mit dem bröseligen Teig.




Und nächstes Jahr bin ich beim Mürbeteig-Kneten etwas mehr bei der Sache, dann wird das. :-)

Samstag, 20. Dezember 2008

Fruchtige Kürbissuppe

Ich bin am Aufräumen und habe eine Kürbissuppe gefunden, die es schon vor einiger Zeit gab; sie wurde gefolgt von einem Salat. Sie war schnell gemacht, da ich noch eingefrorenes Kürbispüree hatte. Sonst muss man erst Kürbis zerkochen und pürieren. Das ist zwar unkompliziert, dauert aber eine Weile.

Aus dem Kürbispüree hatte ich diese Suppe improvisiert, die wunderbar schmeckte.




















Mit dem leicht zitronengrasig-mandarinigen Geschmack war die Suppe so gut, dass ich sie nicht vergessen will. Also kommt sie auf den Blog. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Fruchtig-würzige Kürbissuppe
Kategorien:Suppe, Creme, Kürbis, Herbst
Menge:2 Personen

Zutaten

1/2Hokkaidokürbis
1Karotte
3Frühlingszwiebeln
Olivenöl und/oder Butterschmalz
Salz, Pfeffer, Chili
Muskat; frisch gerieben
1Teel.Rote Currypaste; evtl
1cmGroßes Stück Ingwer; gehackt
1Zitronengras
2Essl.Mandarinensaft (oder Orangensaft)
EtwasSaure Sahne
100-150GrammSahne

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 23.11.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für das Kürbispüree Hokkaidokürbis würfeln und mit wenig Wasser zerkochen. Pürieren.

Karotte fein raspeln und mit dem Weißen der gehackten Frühlingszwiebeln mit etwas Olivenöl oder Butterschmalz in einen Topf geben und leicht anbrutzeln lassen. Mit dem Kürbispüree ablöschen. Gewürze dazu geben und köcheln, bis die Karottenstücke weich sind.

Mandarinensaft zufügen und unterrühren. Zitronengras wieder herausfischen. Das Grüne der Frühlingszwiebeln dazu geben. Topf vom Herd nehmen. Saure Sahne und Sahne unterrühren und servieren.

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Auf dem Blog sind zwei weitere Rezepte für Kürbissuppen: