Montag, 23. Juli 2007

Auberginen-Fotos

Hier wie versprochen Fotos der Chinesischen Auberginen mit Fischgeschmack (auf Chinesisch 鱼香茄子 und in der Umschrift Pinyin "yu xiang qiezi") - immer wieder lecker!






















Das Anrühren der Sauce.










Das Gericht auf dem Servierteller bzw. mit Reis im Schälchen.









Hier noch einmal das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Chinesische Auberginen mit Fischgeschmack (Yu Xiang Qiezi)
Kategorien:Gemüse, Aubergine, China
Menge:1 Rezept

Zutaten

5klein.Längliche asiatische Auberginen
-- (oder 1-2 "normale" Auberginen)
Erdnußöl zum Fritieren
1-2Teel.Knoblauch, gehackt
1Teel.Ingwer, gehackt
2Essl.Frühlingszwiebeln, feingehackt
HSAUCE
1Frische Chilischote, gehackt (ersatzweise
-- 2 getrocknete Chilischoten, gewässert und
-- gemörsert oder 1 Essl. Sambal Oelek)
1-2Teel.Zucker
2Essl.Sojasauce
1-1 1/2Essl.Chinesischer Essig
HAM SCHLUSS
Ein paarTropfen konzentriertes Sesamöl

Quelle


aus China mitgebracht
Erfasst *RK* 20.05.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Gericht heißt auf Chinesisch "yu xiang qiezi" was soviel wie Auberginen mit Fischgeschmack oder Fischgeruch bedeutet. Nicht irritieren lassen, wenn auf der Zutatenliste kein Fisch auftaucht und das ganze auch nicht nach Fisch schmeckt. Die Sauce für die Auberginen erinnert an eine Sauce, die man zu Fisch macht, deshalb heißt das Gericht so.

Auberginen in Scheiben, dann in Stücke oder Rauten schneiden. In sehr heißem Öl im Wok fritieren oder unter Rühren braten. Aus dem Wok nehmen und beiseite stellen.

Die Saucenzutaten verrühren und zu den Auberginen geben, umrühren.

Im Wok den Knoblauch, den Ingwer und die Frühlingszwiebeln leicht anrösten. Sobald diese Mischung stark zu duften beginnt, die fritierten Auberginen und die Sauce dazugeben. Rasch unter ständigem Rühren durchbraten, damit sich das Aroma gleichmäig verteilt. Zum Schluß etwas Sesamöl darüberträufeln.

Sofort mit ohne Salz gekochtem Reis servieren.

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Sonntag, 22. Juli 2007

Klarapfel-Schwemme

Die Klaräpfel (Kornäpfel, Augustäpfel) reifen zurzeit schneller als man sie verarbeiten kann. Nachbarn und Vögel sowie Schnecken sind zum Glück dankbare Abnehmer.

Zum Lagern eignen sich die Äpfel nicht, d.h. man muss sie schnell verarbeiten. Lecker schmeckt Apfelmus (mein Rezept dafür findet Ihr hier), das sich auch einfrieren läßt. Aber es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten, was man mit Klaräpfeln alles zubereiten kann!

Klarapfel-Schwemme; Rezepte für Klaräpfel

Freitag, 20. Juli 2007

Espresso-Parfait

Das Wetter macht Lust auf Gefrorenes zum Abkühlen. In Kombination mit Kaffee ist Eis immer ein Renner und so habe ich mich an einem Espresso-Parfait versucht.

Bei der Suche nach einem Rezept hat mich in dem kleinen Für Sie Sonderheft "Die besten 100 Dessert-Rezepte" (dem ich nicht widerstehen konnte...) das Espresso-Parfait angelacht. Auf das Rezept bin ich letzten Herbst schon einmal gestoßen, ich hatte es in meiner Datenbank unter "ausprobieren" abgelegt.

E
rst wird ein Parfait zubereitet und eingefroren und beim Essen gießt man frischen Espresso darauf. So hat man eine ermunternde Kombination aus Kaffee und Eis.

Das gefrorene Parfait lässt sich auch ohne heißen Espresso wunderbar genießen und mit dem heißen Espresso - vermischt mit Amaretto - wird das ganze noch besser. Das Espresso-Parfait ist wirklich sehr zu empfehlen - nicht nur an heißen Tagen!

Fotogen ist das Parfait nicht wirklich - oben das pure Parfait und hier mit Espresso-Amaretto aufgegossen.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Espresso-Parfait
Kategorien:Süßspeise, Eis, Kaffee
Menge:8 Portionen

Zutaten

HFÜR DAS PARFAIT
2Eier
4Eigelb
150GrammZucker
1klein.Tasse kalter Espresso (ca. 60 ml)
400GrammSahne
HAUSSERDEM
8Frische heiße Espressos mit einem Schuss
-- Amaretto

Quelle

Für Sie

Erfasst *RK* 23.10.2006 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

1. Eier, Eigelbe und Zucker in einer Metallschüssel im warmen Wasserbad mit den Rührbesen des Handrührgerätes ca. 3 Minuten cremig schlagen. Schüssel herausnehmen und im kalten Wasserbad 5 Minuten kalt schlagen. Espresso unterrühren.

2. Sahne steif schlagen, vorsichtig unterheben. In stabile Trinkgläser (à ca. 200 ml Inhalt) füllen. Mit Frischhaltefolie abdecken. Mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) gefrieren lassen.

3. Parfait 1/2 Stunde vor dem Servieren herausnehmen. Mit Espresso und Likör servieren. Von der Mitte aus mit dem Essen beginnen, dabei nach Geschmack Espresso und Likör hineingeben.

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten. Gefrierzeit: mind. 4 Stunden.

Hält sich im Gefrierschrank 3 Tage

Pro Portion: ca. 290 kcal, 4 g Eiweiß, 20 g Fett, 20 g Kohlenhydrate

Anmerkung Barbara: Ich habe die Eier, Eigelbe und Zucker einfach in der Küchenmaschine sehr lange cremig-weiß aufgeschlagen, ohne die Wasserbad-Geschichte. Das Ergebnis war sehr lecker!

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Hirse mit Gemüse

Hier will ich einfach zeigen, was ich gerne esse, wenn ich ohne Aufwand schnell etwas gegen den Hunger unternehmen will: Ich mag es unkompliziert, gesund und lecker. Einfache Rezepte in dieser Art habe ich ja bereits einige verbloggt.

Heute gab es gekochte Hirse mit Mischgemüse (was gerade da ist...), mediterran abgeschmeckt mit Oliven und Feta, dazu gebratene Auberginen (die brauchen etwas länger - wer es eilig hat: weglassen!) und ein Glas Mineralwasser mit einem Schuss Limette und etwas Ingwer.




















Ich denke, das ist ein gutes Beispiel dafür, dass es neben Fertiggerichten noch andere Möglichkeiten gibt, wenn es schnell gehen soll! :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Hirse mit Gemüse
Kategorien:Getreide, Hirse, Gemüse
Menge:2 Personen

Zutaten

HGEKOCHTE HIRSE
1 1/2Tassen Hirse
3Tassen Wasser
HGEBRATENE AUBERGINENSCHEIBEN
1/2  Aubergine
   Olivenöl
   Rosmarin
   Salz und Pfeffer
HPFANNENGEMÜSE
   Olivenöl
2  Knoblauchzehen, fein gehackt
1  Schalotte, gehackt
 Etwas Ingwer, fein gehackt
1/2  Aubergine
3  Paprikaschoten (rot, grün, gelb)
2  Karotten
3Stangen Stangensellerie
4  Tomaten
 Einige Schwarze Oliven ohne Stein, geviertelt
 Etwas Feta
   Salz, Pfeffer, Chili
   Frische Kräuter, z.B. Origano, Rosmarin,
   -- Lavendel, Thymian, Basilikum

Quelle

 eigenes Rezept
 Erfasst *RK* 20.07.2007 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Hirse mit Wasser im Reiskocher garen. (Alternativ in einem Topf quellen lassen.)

Für die gebratenen Auberginenscheiben den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Aubergine in Scheiben schneiden, mit Öl und Rosmarin auf ein Backblech geben und im Backofen garen, dabei ab und zu wenden. Wenn sie fertig sind, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen das Gemüse in Stücke schneiden. Zuerst Öl in eine große Pfanne geben, Schalotte und Auberginen dazu, braten, Knoblauch und Ingwer dazu, weiterbraten. Dann die anderen Gemüse dazu und unter Rühren etwas anbraten lassen. Rosmarin dazugeben. Am Schluss die Oliven und den Feta darübergeben und unterheben, so dass der Käse leicht verlaufen kann. Mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.

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Freitag, 13. Juli 2007

Chocolate Chip Cookies

Blog-Event XXV- American Cooking
Diesmal hat Gabriele von USA kulinarisch im Kochtopf das American Cooking Festival gestartet. Ein tolles Thema mit vielen Möglichkeiten: Bekannt sind natürlich die Fast-Food-Klassiker, die das Image der US-Küche international geprägt haben. Dabei wird oft vergessen, dass der Vielvölkerstaat neben den Einwanderergerichten gerade durch diese Mischung der Völker und Küchen und durch die Anpassung an regional verfügbare Zutaten eine Menge neue Gerichte erfunden hat. Neben dem leckeren American Breakfast finde ich auch Cajun, Tex-Mex, die hawaiianische Küche und das Fusion-Food aus Kalifornien spannend.

In den USA habe ich den einzigen Kochunterricht meines Lebens genossen - während eines Schüleraustauschs in den 1980er Jahren. In Erinnerung geblieben ist mir neben der Schulstunde über die Verwendung von Peanut Butter (sehr interessant...) das Backen der typischen amerikanischen Chocolate Chip Cookies. Die waren schnell gemacht, unkompliziert und haben fantastisch geschmeckt. Cookies sind für mich irgendwie der Inbegriff der amerikanischen Küche und deshalb mein Beitrag für das American Cooking Festival.

Es gibt massenweise Variationen von Cookies, eine Sorte leckerer als die andere! Der Klassiker sind aber die Chocolate Chip Cookies. Ich habe sie schon ewig nicht mehr gemacht, aber mit gutem Vorsatz im letzten Urlaub extra dafür einen Cookie-Portionierer gekauft... Also kam der Blog-Event gerade richtig, so dass ich das Teil endlich mal einweihen konnte! :-)
























==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:American Chocolate Chip Cookies
Kategorien:Backen, Keks, Schokolade, USA
Menge:15 Cookies

Zutaten

1 1/4TassenMehl (150 g)
1/2Teel.Natron
1PriseSalz
1/2TasseButter (110 g)
3/8TasseBrauner Zucker (80 g)
1/8TasseWeißer Zucker (30 g)
1Teel.Flüssiges Vanilleextrakt
-- oder statt weißem Zucker und Vanilleextrakt
-- selbstgemachten Vanillezucker nehmen (30 g)
1/2Ei
170GrammChocolate Chips oder gehackte Schokolade
1SchussMilch oder Sahne; evtl.

Quelle

Rezept aus den USA mitgebracht und angepasst
Erfasst *RK* 13.07.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf Umluft 165°C vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Mehl, Natron und Salz in einer kleinen Schüssel mischen und beiseite stellen.

Die zimmerwarme (oder besser noch: in einem Topf erwärmte, aber noch nicht komplett flüssige) Butter mit dem Zucker in einer Schüssel cremig aufschlagen, bis die Masse weißlich-schaumig ist. Vanilleextrakt und Ei sorgfältig unterrühren. Dann die Mehlmischung unterheben, danach die Chocolate Chips unterheben.

Mit einem Cookie-Portionierer (oder einem Eisportionierer oder einem Esslöffel) mit großem Abstand Teighäufchen auf die Backbleche geben. Im Backofen 9-12 Minuten backen, bis die Cookies goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen, 2 Minuten warten, dann auf einen Kuchenrost geben und abkühlen lassen.

Die American Chocolate Chip Cookies schmecken auch lauwarm sehr lecker.

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Die Cookies sind typisch amerikanisch natürlich sehr süß, aber das gehört irgendwie dazu. Man muss sie ja nicht täglich essen... aber ab und zu sind sie einfach fantastisch! :-)

Donnerstag, 5. Juli 2007

Über mich

Ich esse unheimlich gerne...

Da ich nicht jeden Tag essen gehe(n kann) und viele Restaurants auch nicht gerade nach meinem Geschmack sind, koche ich häufig selbst, oft mediterran oder asiatisch angehaucht - und von jeder Reise bringe ich neue Anregungen mit.

Meine (nein, eine!) Leidenschaft gehört jedoch der Patisserie und Confiserie.

Mir sind einfache, unkomplizierte Gerichte am liebsten, die ruhig auch "gesund" sein dürfen.

Es gibt wichtigeres im Leben, als stundenlang in der Küche zu stehen, daher mag ich schnell zuzubereitende Rezepte oder Improvisationen. Beim Backen halte ich mich meist an die Mengenangaben und wiege genau ab. Beim Kochen improvisiere ich ohne Ende, auch mit den Zutaten, ich nehme, was mir gerade über den Weg läuft oder was im Garten wächst. Kochbücher, -zeitschriften und -sendungen, das Internet und speziell Foodblogs sowie meine Reisen geben mir immer wieder neue Impulse.

Kochen und Backen entspannt und ist ein guter Ausgleich für mich.

Interessant ist, dass mir nur gelingt, was ich selber mag; dabei schmecke ich fast nie ab! Daraus habe ich den nahe liegenden Schluss gezogen, nur das zu kochen und zu backen, was mir gut schmeckt.

Wenn ich so darüber nachdenke: Auch im Garten wächst nur, was mir schmeckt, schon seltsam... ;-)

Sonntag, 1. Juli 2007

Brennnesselnocken

Die Brennnesselnocken hatte ich ursprünglich für den Garten-Koch-Event Wildkräuter vorgesehen.

Da dort aber bereits zwei sehr schöne Rezepte zum Thema Knödel/Gnocchi/Nocken (Bibernell-Spinat-Gnocchi von lamiacuchina und Kartoffel-Brennnessel-Gnocchi von einfachkoestlich) eingereicht wurden, habe ich für den Blog-Event meinen Wildkräuter-Karotten-Kuchen zubereitet.

Trotzdem möchte ich Euch die Brennnesselnocken nicht vorenthalten. Ich habe das Rezept vor Jahren aus Südtirol mitgebracht: Helene Markart vom Hotel Adler in Niederdorf ist eine sympathische Frau und eine super Köchin, ihr (von ihr für mich persönlich signiertes) Kochbuch benutze ich gerne.




Die Nocken schmecken zum Reinlegen lecker - würzig, mild, wild, kräutrig, kartoffelig, parmesanig, einfach göttlich...

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Brennnesselnocken
Kategorien:Teigware, Knödel, Wildkräuter, Kartoffel, Südtirol
Menge:4 Personen

Zutaten

350GrammGekochte und passierte Kartoffeln
150GrammMehl
200GrammFrische und gekochte Brennnesseln
60GrammZwiebeln
1Ei
Salz
HVARIANTE
60GrammSüdtiroler Speck, in Würfeln
EtwasParmesan, in Würfeln
HZUM SERVIEREN
20GrammButter
Parmesan

Quelle

nach: Tiroler Kueche gestern und heute - Die besten
Rezepte der Helene Markart, Hotel Adler, Niederdorf
Erfasst *RK* 11.02.2005 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Brennesseln mit der Zwiebel vermischen, mixen und die gekochten Kartoffeln, Ei, Mehl und Salz hinzufügen, wer mag noch Speck und Parmesanwürfel dazugeben. Nocken formen und in Salzwasser (Barbara: Wasser, in dem die Brennnesseln blanchiert wurden) kochen. Die Nocken sind fertig, sobald sie oben schwimmen. Mit Butter und geriebenem Parmesan servieren.

Anmerkung Barbara: Das Original ist ohne Speck und Parmesan in den Nocken, ich finde aber, dass beides als Variante sehr gut passt.

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