Die ersten zwei Zeichen bedeuten "den Palast bewachen" bzw. sind Teil eines früheren Titels und gehen auf den Titelträger Ding Baozhen aus der späten Qing-Dynastie zurück, nach dem die Zubereitungsart benannt ist. Die beiden anderen Zeichen erklären, was im Gericht drin ist: Jīdīng sind Hühnerwürfel, ǒu (damit kann man übrigens super den dritten Ton üben!) heißt Lotos, piàn bedeutet Scheibe. Es gibt auch Gongbao-Varianten mit Frosch, Kartoffeln oder Krabben.

Für die Provinz Sichuan sind scharfe Gerichte typisch. Gerne würzt man mit Sojasauce, Reiswein, Essig und natürlich Chili. Sichuanpfeffer (auch Szechuanpfeffer nach einer früheren Umschrift der Provinz) ist ein besonderes Gewürz und macht zusammen mit Chili den Charakter der Sichuan-Küche aus. Er erzeugt ein leicht taubes Gefühl im Mund.






