Montag, 20. August 2007

Melonen-Eis

Kürzlich gab es fruchtiges Eis aus einer Netzmelone. Ich bin eigentlich kein großer Freund von Melonen, aber das Eis wurde sehr lecker und sah auch hübsch orange aus.

Wichtig ist, dass man eine reife, aromatische Frucht bekommt. Das Rezept ist einfach zuzubereiten, nur ein bisschen Zeit für das Abkühlen der Masse vor dem Gefrieren sollte man einplanen.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Sommerliches Meloneneis
Kategorien:Süßspeise, Eis, Melone
Menge:1 Rezept

Zutaten

400GrammFruchtfleisch einer Netzmelone, püriert
400mlMilch
200mlSahne
80GrammZucker
20GrammHonig

Quelle

Nach Fernanda Gosetti: Köstliches Eis
Südwest Verlag München 1987

Erfasst *RK* 11.08.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Sahne und Milch in einen Topf gießen und auf dem Herd langsam zum Kochen bringen. Zucker und Honig in einer Schüssel mischen. Unter stetem Umrühren die kochende Milch-Sahne-Mischung zugießen. Das Melonenpüree unterrühren.

Wenn alles gut vermischt ist, die Masse zurück in den Topf gießen und unter stetem Rühren zwei Minuten erhitzen. Dabei darf die Masse nicht aufkochen! Die Masse in eine Schüssel gießen und einige Minuten schlagen.

Gut abkühlen lassen.

Bevor die Masse in die Eismaschine gegeben wird, nochmals einige Minuten schlagen, damit eine glatte Creme entsteht.

In der Eismaschine gefrieren.

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Lisa hat das frische Meloneneis zusammen mit Klarapfel-Eis und Sahne hübsch angerichtet - die Kombination aus grün und orange hatte durchaus etwas! :-)

Sonntag, 19. August 2007

Chinesischer Tee

Wir haben beschlossen, bald einmal wieder nach China zu fahren, weil sich unsere Dose mit Drachenbrunnentee, von einer lieben Freundin aus Hangzhou (杭州) mitgebracht, langsam dem Ende neigt... Naja, es gibt auch andere Gründe! ;-)















Dieser Tee ist jedenfalls einer der bekanntesten chinesischen Grüntees. Inzwischen wird ein ziemlicher Kommerz darum gemacht, Touristen werden in Massen in die Dörfer zu den Teebauern gekarrt, Teeproben werden veranstaltet und die Preise für den Tee sind entsprechend. Er schmeckt aber wirklich auch sehr gut.

Tee kommt ursprünglich aus China. Dort heißt er 茶 „chá“. In China trinkt man viel grünen Tee, der sehr gesund sein soll. Grünen Tee gießt man mit ca. 80°C heißem Wasser auf. Für die Chinesen ist die Blattgröße ein Qualitätsmerkmal: Je größer die einzelnen Blätter, desto wertvoller der Tee. In China gibt man im allgemeinen die Teeblätter in ein Gefäß, übergießt sie mit heißem Wasser, das es überall gibt, deckt das Gefäß ab und wartet, bis sich die Blätter etwas setzen. Man benutzt also kein Sieb, keinen Filter o.ä. Die Teeblätter, die sich beim Teetrinken im Mund verirren, werden häufig einfach ausgespuckt.

Etwas eleganter sind diese chinesischen Teetassen aus Jingdezhen-Porzellan
: Mit dem Deckel kann man beim Trinken die Teeblätter zurückhalten. Vom Drachenbrunnentee kann man 2 bis 3 Aufgüsse trinken, danach schmeckt er nicht mehr.

Mittwoch, 15. August 2007

Tomatenmousse

Blog-Event XXVI: Tomaten
Diesmal richtet Robert von lamiacucina den XXVI-Blog-Event aus. Er hat als Thema Tomaten gewählt - ein super Thema, Tomaten sind ja sooo vielseitig!

Ich habe die letzten 4 Wochen (während der Event lief) ja einiges mit Tomaten gemacht - aber halt das übliche: Tomatensauce, Tomatensalat, Tomatensuppe, roh gegessen, zusammen mit Mozzarella und Basilikum, Rührei mit Tomate, usw. Eigentlich kann man sich eine Küche (oder das Leben?!) ohne Tomaten gar nicht vorstellen! Italienische Küche ohne Tomaten beispielsweise - da fehlt doch etwas... In China habe ich gelernt, dass Tomaten auch schmecken, wenn sie aufgeschnitten und mit Zucker bestreut (etwas ziehen lassen) auf einem Teller serviert gegessen werden.

Für den Blog-Event hatte ich erst vor, ein Tomateneis auszuprobieren, aber ehrlich gesagt ist mir bei diesem herbstlichen Wetter nicht danach. Dafür gab's heute als Imbiss eine Mousse aus Tomaten, die so herrlich geschmeckt hat, dass sie jetzt mein Beitrag werden darf:




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Tomatenmousse an aufgeschäumter Wodkasauce mit Flußkrebsen
Kategorien:Vorspeise, Kalt, Tomate
Menge:2 Portionen

Zutaten

400GrammTomaten, püriert und grob durchpassiert
Salz, Pfeffer
Chilipulver
1Teel.Ketchup (oder etwas Zucker)
6BlätterWeiße Gelatine
1BecherSchlagsahne
3Getrocknete Tomaten, in Würfel geschnitten
-- (wer mag)
Etwas
Oregano, gehackt (wer mag)
75GrammSaure Sahne
40mlWodka (oder Gin oder Pastis)
Einige
Cocktailtomaten
EtwasAlten Balsamico oder Balsamico-Creme
100GrammFlußkrebse
Basilikum

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 15.08.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Tomatenpüree mit den Gewürzen und dem Ketchup pikant-scharf abschmecken. Die Gelatine nach Packungsbeschreibung einweichen, auflösen und unter das Tomatenpüree rühren. Kalt stellen, bis die Masse zu gelieren beginnt.

Sahne steif schlagen und zusammen mit den Würfelchen der getrockneten Tomaten und dem Oregano (beides kann man weglassen) vorsichtig unterheben. Die Mousse in den Kühlschrank stellen und einige Stunden fest werden lassen.

Saure Sahne mit Wodka aufschäumen und als Spiegel auf einen Teller geben. Aus der Mousse Nocken stechen und auf den Schaumspiegel geben. Cocktailtomaten kleingeschnitten auf den Teller geben, etwas Balsamico darüberträufeln. Mit Flußkrebsen und Basilikum garnieren.

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Dazu gab es Mini-Ciabatta mit Tomaten im Teig. Das hat sehr gut dazu gepasst.

Wenn man die Mousse als kleine Vorspeise serviert, reicht sie sicherlich für 4-6 Personen, evtl. dann etwas mehr Wodkasauce zubereiten.

Samstag, 11. August 2007

Himbeer-Schmand-Torte

Dieses Rezept habe ich vor ca. 15 Jahren bei einer guten Freundin gegessen und ihr beim Zubereiten geholfen. Es war so einfach, schnell und superlecker, dass es auch eines meiner Standards wurde. Die Torte schmeckt schön leicht und erfrischend.

Basis ist ein normaler Biskuitboden, der am besten einen Tag ruht, bevor man ihn durchschneidet. Beim heutigen Biskuit-Backen habe ich übrigens ein paar Fotos geschossen und damit den Biskuitboden-Beitrag ergänzt.

Auf den Biskuit kommt eine Masse aus Schmand und Sahne, die mit Zucker und Zitrone aromatisiert wird. Den krönenden Abschluss bilden Himbeeren, entweder frische oder tiefgekühlte.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Erfrischende Schmand-Torte mit Himbeeren
Kategorien:Backen, Torte, Biskuit, Himbeere, Sommer
Menge:1 Torte

Zutaten

1Biskuitboden
2BecherSchmand
100GrammZucker
1Zitrone; den Saft
0,4Ltr.Sahne
2Pack.Sahnesteif
600GrammHimbeeren (frisch oder TK); ca.
1Pack.Roten Tortenguß; nach Belieben

Quelle

Rezept von Ingrid
Erfasst *RK* 05.08.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Biskuitboden in einen Tortenring oder in die Springform legen.

Schmand, Zucker und Zitronensaft verrühren. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. Beide Massen vorsichtig verrühren und auf den Biskuitboden geben. Glattstreichen.

Die Himbeeren daraufgeben. Wer mag, kann den Tortenguß nach Packungsanweisung zubereiten und über die Himbeeren gießen. Den Guß stocken lassen.

Die Torte im Kühlschrank einige Stunden kühlstellen.

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An sehr heißen Tagen kann es passieren, dass die Torte beim Lösen des Tortenrings etwas in die Breite geht. Schmecken tut sie trotzdem - aber: Wer das vermeiden und auf Nummer Sicher gehen möchte, kann zur Sicherheit etwas Gelatine in die Schmandmasse geben.

Freitag, 10. August 2007

Zwetschgen-Streusel-Kuchen

Gestern habe ich schnell aus Zwetschgen, die ich geschenkt bekommen habe (aus dem Großraum Stuttgart, hier bei uns sind sie noch nicht reif) einen Zwetschgen-Streusel-Kuchen gebacken.

Ich finde, der schmeckt am besten mit einem Hefeteig und wenn ich wenig Zeit habe, hilft die Brotbackmaschine beim Teigkneten! Man gibt alle Zutaten in die Maschine, wartet 80 Minuten und hat einen Teig, den man problemlos auswellen kann - sehr praktisch! :-)


Das wichtigste am Streuselkuchen (das weiß jedes Kind!) sind natürlich die Streusel... Ich mag sie gerne mit vielen Nüssen in der Masse und dafür mit weniger Mehl. Dieses Mal habe ich 2/3 Walnüsse und 1/3 Mandeln genommen und diese in der Moulinette fein gehackt. Dazu weiche Butter, Zucker, Zimt und Mehl, entweder in der Küchenmaschine kurz durchkneten lassen oder - wie meine Omas das gemacht haben - mit den Händen kneten.

Die Streusel knetet man am besten auch mit den Händen direkt auf den Kuchen, das hat auch den Vorteil, dass man sich die Hände danach sauber lecken muss - die Streusel schmecken nämlich auch ungebacken einfach köstlich! ;-)



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Zwetschgen-Streusel-Kuchen (mit Hefeteig aus der Brotbackmaschine)
Kategorien:Backen, Kuchen, Hefeteig, Brotbackautomat, Zwetschge
Menge:1 Kuchen (26er Form)

Zutaten

HHEFETEIG
125ml Milch
40Gramm Zerlassene Butter
20Gramm Zucker
1Prise Salz
250Gramm Mehl
1/2Würfel Hefe
HZWETSCHGEN
900Gramm Zwetschgen; ca
HSTREUSEL
125Gramm Weiche Butter
200Gramm Nüsse; frisch gemahlen (z.B. Walnüsse,
-- Haselnüsse, Mandeln oder eine Nußmischung)
100Gramm Mehl
125Gramm Zucker
1Prise Zimt
1Prise Salz

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 10.08.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Butter in einem Topf zerlassen, etwas abkühlen und die Milch unterrühren. Diese flüssigen Zutaten in die Form der Brotbackmaschine geben, dann die restlichen Zutaten dazugeben, dabei am Schluß die Hefe in einen kleinen Krater krümeln.

Den Teig in die Brotbackmaschine geben, Programm Teig wählen und warten.

Den fertigen Hefeteig ausrollen und in die Form geben.

Zwetschgen entsteinen und in die Form schichten.

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät oder mit den Händen verkneten und zu Streuseln formen. Die Streusel auf die Zwetschgen schichten und die Kuchenform in den Backofen geben.

Backzeit: 50-60 Minuten bei 170 Grad Umluft.

Der Kuchen schmeckt frisch sehr lecker, am besten mit einem Schlag Sahne.

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Update: Mein Rezept für Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Hefeteig ohne Maschinenunterstützung findet sich hier.

Dienstag, 7. August 2007

Nektarinen-Muffins

Muffins sind immer eine gute Idee, wenn man für den Kaffeetisch oder als kleinen Imbiss noch schnell etwas zaubern möchte: Sie sind umkompliziert, schnell gemacht und schmecken gut.

Kiwi-Muffins und Himbeer-Schokolade-Muffins habe ich ja bereits verbloggt.

Da ich noch Nektarinen hatte, habe ich diesmal ein neues Rezept ausprobiert: Ein einfaches Rezept aus einem der Dr. Oetker Backbücher mit einem Schüttelteig.

Im Teig ist etwas Schokolade (ich habe statt der im Rezept angegebenen Schokoflocken einfach Vollmilchschokolade grob gehackt) und oben auf die Muffins werden Nektarinenscheiben geschichtet und mitgebacken. Beim Besuch kam es sehr gut an.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Nektarinenmuffins
Kategorien:Backen, Muffin, Schüttelteig, Nektarine
Menge:1 Rezept

Zutaten

HFÜR DEN TEIG
150GrammWeizenmehl
1/2Pack.Backpulver
75GrammZucker
1Pack.Vanillezucker
50GrammVollmilch-Schokoflocken
4Eier (Größe M)
75GrammZerlassene, abgekühlte Butter oder Margarine
HFÜR DEN BELAG
1-2Nektarinen
HZUM BESTÄUBEN
1Essl.Puderzucker

Quelle


Dr. Oetker Buch
Die allerbesten Tassen- und Schüttelkuchen
Erfasst *RK* 07.08.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

1. Für den Teig Mehl mit Backpulver mischen, in eine verschließbare Schüssel (3-Liter-Inhalt) sieben, mit Zucker und Vanillezucker mischen. Eier und Butter oder Margarine hinzufügen, Schüssel mit dem Deckel fest verschließen. Mehrmals (insgesamt 15-30 Sekunden, je nach Menge der Zutaten) kräftig schütteln, sodass alle Zutaten gut vermischt sind. Schokoflocken hinzufügen und alles mit einem Schneebesen oder Rührlöffel nochmals sorgfältig durchrühren, damit vor allem trockene Zutaten vom Rand mit untergerührt werden.

2. Den Teig in 12 gefettete Muffinsförmchen füllen.

3. Für den Belag Nektarinen waschen, trockentupfen, entsteinen, in dünne Spalten schneiden und fächerartig auf dem Teig verteilen. Muffinsförmchen auf dem Rost in den Backofen schieben.

: Ober- /Unterhitze: etwa 180 °C (vorgeheizt)
: Heißluft: etwa 160 °C (vorgeheizt)
: Gas: Stufe 2-3 (vorgeheizt)
: Backzeit: etwa 25 Minuten.

4. Muffins 10 Minuten stehen lassen, dann aus den Förmchen lösen und erkalten lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Anstatt der Nektarinen können Sie auch 4-6 Aprikosen verwenden. Die Muffins sind gefriergeeignet.

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Insgesamt: E: 53 g, F: 105 g, Kh: 249 g, kJ: 9366, kcal: 2237

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Freitag, 3. August 2007

Karotten-Sellerie-Süppchen

Manchmal (nein: Oft...) muss es schnell gehen und bei dem Wetter hat man Appetit auf etwas Warmes: In solchen Situationen mache ich gerne mit dem, was gerade da ist, eine Suppe:
  • Gemüse mit Wasser, evtl. etwas Öl und Gewürzen köcheln
  • pürieren
  • fertig.
Da der Kühlschrank außer Karotten und Sellerie nicht viel zu bieten hatte, gab's daraus eine Suppe, die ich indisch abgeschmeckt habe.

Einfach Karotten und Stangensellerie in grobe Stücke schneiden, mit gehacktem Knoblauch und Ingwer in einem Topf, in dem etwas Öl schwimmt, kurz anbraten, mit Wasser ablöschen und köcheln lassen. Währenddessen Gewürze nach Geschmack (z.B. Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel, Chili, Koriander, Senf, Macis, Safflor, Garam Masala) mörsern und dazugeben. Suppe mit dem Stabmixer pürieren und in Teller verteilen, ein Klecks Saure Sahne, Schmand, Crème fraîche, Joghurt o.ä. darüber geben und ein paar Kräuter darauf.

Dazu ein frisch gebackenes Brot mit Butter bestrichen dazu - schnell, unkompliziert und gut!