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Sonntag, 26. Mai 2019

Tiefkühlpizza selbstgemacht (mit Variationen)

Hinter den Kulissen der Blogs agieren ja immer einige Blogger zusammen und verabreden sich für Blog-Events. Unsere "Wir retten was zu retten ist" Gruppe gibt es schon seit 5 Jahren und wir überlegen immer gemeinsam, welche Rezepte bzw. Produkte wir vor der Industrialisierung "retten" wollen. Hausgemacht, schnell, bewährt, mit gesunden Zutaten - das ist unser Credo.

Als wir kürzlich überlegten, was rettungswert ist, kamen wir auf das Naheliegendste: Tiefkühlpizza, das Convenience-Food schlechthin!

Tiefkühlpizza selbstgemacht (mit Variationen)

Ich muss zugeben, auch in unserem Haushalt gibt's die ab und zu: Ein stressiger Arbeitstag, wenig Zeit und Energie, auf dem Heimweg von einem Termin noch schnell im Supermarkt eine TK-Pizza eingekauft, daheim angerufen mit der Bitte, den Backofen vorzuheizen, heimkommen, Pizza aufbacken, mit einem Bier oder einem Glas Rotwein dazu auf die Couch vor den Fernseher, Pizza essen und sattgefressen fast sofort einschlafen. - Das passiert jetzt nicht jeden Tag ;-), aber es kommt schon mal vor...

Ganz so schlimm scheint das mit der Tiefkühlpizza auch nicht zu sein, wenn man ab und zu mal eine isst: Inzwischen gibt es sogar laut Stiftung Warentest ganz gute Tiefkühlpizzen, aber ehrlich gesagt schmecken mir die meisten nicht besonders und die ewig lange Zutatenliste irritiert mich. Interessant ist, dass viele Pizzen wohl noch mehr Kalorien enthalten als drauf steht, und das sind mit ca. 850 kcal schon eine Menge! Es wird daher geraten, wegen der Kalorien nur eine halbe Pizza zu essen - aber wer macht das schon? Außerdem: Mit einer Pizza deckt man oft auch schon den kompletten Tagesbedarf an Salz, d.h. man dürfte an dem ganzen restlichen Tag kein weiteres Salz mehr zu sich nehmen! Statt Olivenöl, wie die Italiener, geben die Konzerne das billigere Raps- oder anderes Pflanzenöl in den Teig; es wurde auch Weißöl (ein Öl, mit dem man Maschinen pflegt) in TK-Pizza gefunden. Neben nicht geringen Mengen Zucker sind oft zusätzlich Dextrose und Maltodextrin enthalten, also auch Zuckerarten. Logisch, wenn ein Lebensmittelkonzern Millionen Pizzen fabriziert, geht es logischerweise um Produktions- und Kostenoptimierung.



Unsere Aufgabe heute ist also, die Pizza zu retten. Unten im Beitrag findet Ihr die Links zu den anderen Pizzarezepten dieser Aktion. Rezepte für Pizza gibt's auch schon eine ganze Menge hier bei mir auf dem Blog, die letzten Jahre meist mit dem Artisanteig, den man einige Tage lagern kann. Es ist schön, sich einen Abend Zeit zu nehmen und zusammen mit einer Flasche Rotwein gemütlich Pizza zu belegen und zu backen.

Aber darum geht es hier nicht; der Vorteil von Industriepizza ist ja die Geschwindigkeit und ich will beweisen, dass es an einem oben geschilderten Abend eine Alternative gibt: Genauso schnell, gesünder, flexibler und leckerer als die gekaufte! Das erfordert logischerweise etwas Vorbereitung am Wochenende oder an einem ruhigen Abend zu Hause.

Tiefkühlpizza selbstgemacht - Zubereitung Pizzateig

Diesmal habe ich daher einen schnelleren Pizzateig geknetet, der von der Menge her 4 Pizzen ergibt. Eine habe ich nicht eingefroren, sondern gleich gegessen; die anderen drei Pizzen wanderten vorbereitet und angebacken in die Gefriertruhe.

Freitag, 2. Februar 2024

Pizza mit Mortadella und Pistazien

Als wir im Dezember 2021 in Bologna waren, haben wir an einem Abend Pizza gegessen. Im Mercato di Mezzo, wohl dem ersten überdachten Markt der Stadt, bekommt man bis Mitternacht verschiedenste Gerichte und Getränke. Rossopomodora hieß die gut besuchte Pizzeria, die u.a. für 11,50 € eine Pizza 2015 Mortadellona EXPO anbot, dich ich unbedingt probieren wollte.

2015 war ich auf der Expo in Mailand, und Bologna ist bekannt für Mortadella - klar wollte ich einmal welche vor Ort kosten. Und die schmeckte wirklich super!

Pizza mit Mortadella und Pistazien
Hier auf dem Foto ist meine Version, die ich vor einiger Zeit improvisiert habe. Aus der Erinnerung und aus dem, was auf der Speisekarte stand, konnte ich natürlich nur einen Abklatsch herstellen. Auch fehlt mir ein professioneller Pizzaofen - aber gut war's trotzdem! 

Freitag, 29. Januar 2016

Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig

Diese No Knead Teige sind ja seit einiger Zeit in aller Munde. Brote vor allem, aber auch Pizza. Sie werden auch artisan genannt, handwerklich hergestellt. Diese Teige haben den Vorteil, dass man sie schnell machen kann (zu viel rühren oder kneten schadet), dass sie sich kühl gelagert einige Tage halten und dass sie rustikal und ehrlich schmecken.

Ein Rezept für einen no knead artisan Pizzateig habe ich bei Sandra gefunden, sie ist auf den Geschmack gekommen (Links zu from-snuggs-kitchen gelöscht - das Blog gibt es nicht mehr) und mag diese Pizzateigvariante sehr gerne.

Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig

Es ist ja auch schon wieder lange her, dass es hier bei uns und auf dem Blog selbstgemachte Pizza gab. Und da Freitag ja Pizzatag ist, habe ich heute eine Pizza von vor ein paar Wochen, als ich das Rezept endlich ausprobiert habe. Es dauert immer, bis ich ein Rezept nachbacke und dann aufgeschrieben und die Fotos zusammengestellt habe. ;-)

Dieses hier lohnt aber, es ist unkompliziert und geht schnell, allerdings muss man natürlich zwischendurch warten.

Zubereitung Artisan Pizzateig, Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig

Uns hat die Pizza sehr gut geschmeckt, der Teig wurde wunderbar locker, er ging gut auf. Man erkennt das auch am Rand, der echt hoch ging!

Als erste Version haben wir uns für einen Belag aus frischen Tomaten, braunen Champignons und gutem Mozzarella entschieden. (Nicht nur...) Bei so einer puristischen Zusammenstellung kommt es auf die Qualität der Zutaten an, die passten hier und die Pizza war wirklich klasse. Danke für den Tipp, Sandra.

Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig Pizza servieren wir gerne auf Holzbrettern. Da kühlt sie nicht so schnell ab wie auf kalten Porzellan- oder Keramiktellern. Und beträufelt wurde das ganze mit ein wenig selbst angesetztem Würzöl namens Piccante.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza pomodoro, funghi e mozzarella mit Artisan Pizzateig
Kategorien: Backen, Hefeteig, Pizza
Menge: 8 Pizzen Teig, 2 Pizzen Belag

Zutaten

625ml
Wasser, lauwarm
850Gramm
Italienisches Pizzamehl Tipo 00
125Gramm
Maismehl (Polenta, ganz fein gemahlen)
1Pack.
Trockenhefe (9 Gramm)
2Teel.
Salz
3Teel.
Zucker, Honig, o. ä
120-150ml
Olivenöl
H PIZZAIOLA (TOMATENSAUCE)
1Glas
Tomaten
1

Knoblauchzehe; gehackt
1

Schalotte; feingehackt (wer mag)
2Teel.
Kräuter; getrocknet oder frisch, z.B. Oregano,



-- Thymian, Rosmarin, Majoran, usw.



Pfeffer, Salz, Chili
H BELAG

Einige
Tomaten
1-2Handvoll
Champignons
2Kugeln
Mozzarella
H ZUM SERVIEREN

Ein paar
Blätter frischer Basilikum

Etwas
Olivenöl oder mit Chili gewürztes Olivenöl

Quelle


Teig aus dem Buch Artisan Pizza and Flatbread in Five

Minutes a Day, gefunden bei http://www.from-snuggs-

kitchen.com/2015/06/auf-den-geschmack-gekommen-artisan-

pizza.html, leicht abgeändert. Belag eigenes Rezept

Erfasst *RK* 07.01.2016 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wasser in eine Schüssel geben. Mehlsorten mit Trockenhefe vermischen und darüber geben. Salz, Zucker und Olivenöl zufügen und alles kurz verrühren oder mit der Küchenmaschine verkneten. Nicht zu lange kneten, nur bis alle Zutaten verrührt sind.

Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und bei Zimmertemperatur mindestens 3 Stunden gehen lassen.

Nun kann man den Teig weiter verarbeiten, d.h. ein paar Pizzen backen. Den Rest des Teigs lässt man in der Schüssel und lagert diese im Kühlschrank oder im Winter im kalten Treppenhaus o.ä. Er hält sich so bis zu 10 Tage. Bei mir war er dann allerdings nicht mehr so elastisch wie am Anfang. Wenn man den kalten Teig verwendet, vorher ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dann verarbeiten.

Die Menge für den Belag reicht für 2-3 Pizzen für 2 Personen. Alle Zutaten für die Pizzaiola zusammenrühren. Tomaten in Stücke schneiden, Champignons scheibeln. Mozzarella in Stücke rupfen.

Den Backofen vorheizen. Wenn man einen Pizzastein benutzt, diesen auf den mittleren Rost des Backofens legen und ca. 40 Minuten auf höchster Stufe (Ober-/Unterhitze bei mind. 250°C) vorheizen.

Die Teigstücke einzeln ausrollen oder in der Luft herumwerfen, bis sie so flach und groß sind, wie man das mag. Mit der gewürzten Tomatensauce bestreichen, mit Tomaten, Champignons und Mozzarella belegen.

Die Pizzen einzeln backen, dafür mit der Pizzaschaufel o.ä. auf den heißen Pizzastein oder ein Backblech schieben und 8-10 Minuten backen, auf dem Blech dauert es mind. 15 Minuten. Lieber mal nachschauen und die Pizza aus dem Ofen nehmen, wenn sie optisch fertig aussieht.

Vor dem Servieren mit frischen Basilikumblättern dekorieren und etwas Chili-Knoblauch-Würzöl (Piccante) oder pures Olivenöl darüber träufeln.
=====

Freitag, 20. Mai 2016

Pizza mit Champignons, Schinken und Rucola

Es wird mal wieder Zeit für Pizza. Auch diesmal habe ich den einfachen Teig mit Pizzamehl, Polenta und Olivenöl gemacht, der schnell zusammen gerührt ist und sich ein paar Tage im Kühlschrank hält. Das Rezept habe ich vor längerer Zeit bei Sandra gefunden.

Der Teig schmeckt gut, wenn er schon ein paar Stunden alt ist. Diesmal hatte ich ihn am Vortag gemacht, weil ich eigentlich auch am Vortag Pizza backen wollte. Irgendetwas kam dann dazwischen und es gab die Pizza einen Tag später, was bei diesem Teig ja kein Problem ist.

Pizza mit Champignons, Schinken und Rucola

Ich hatte frische Pilze bekommen, ein paar Scheiben Schinken gekauft und frischen Rucola. Die Champignons werden mitgebacken, während die anderen beiden Zutaten am Schluss auf die gebackene Pizza kommen.

Mittwoch, 10. April 2013

Pizza backen auf dem Pizzastein

Pizza ist gefragt, ob italienisch, amerikanisch, deutsch - wie auch immer, Hauptsache, sie wird geteilt. Luna von Luna’s Philosophy hat Pizza als Thema für den aktuellen Blog-Event im Kochtopf gewählt und eine Menge Beiträge sind bereits eingetrudelt.

Auch auf der Spielwiese gibt's häuftig selbstgebackene Pizza. Das liegt zum einen daran, dass wir Pizza gerne essen und zum zweiten daran, dass wir noch keine richtig gute Pizzeria in unserer Nähe gefunden haben.

Leckere Pizza

Seit letztem Sommer habe ich einen Pizzastein, über den ich hier auch schon geschrieben hatte. Er stammt von Perfetta und Sebastian hat ihn mir netterweise als Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt.

Pizzastein - LieferungDer Pizzastein kam bereits im letzten August. Er war super verpackt und ist so ein richtig schwerer massiver Stein, also besser Bauch einziehen beim Heben (ist besser für den Rücken). Dazu kam eine Pizzaschaufel und ein kleines Heftchen mit Rezepten.

Damals war ich etwas im Stress. Jetzt brauchen sowohl Hefeteig als auch neue Küchengräte ja Zeit und Geduld und daran mangelte es...

Mein erster Versuch sah dann also nicht so wirklich toll aus und der Pizzastein hat seitdem etwas, hm, nennen wir es Patina. ;-)

Also habe ich ihn erst mal liegen lassen, während der Gärtner der Spielwiese ganz begeistert davon war. Während ich mich nämlich geschäftlich im Ausland getummelt habe, hat er zwar meine vorbereiteten und tiefgekühlten Hefeteige und Tomatensaucen ignoriert, dafür stattdessen fleißig gekaufte Tiefkühlpizza und Tiefkühlflammkuchen darauf gebacken - und war begeistert.

Da ich nie aufgebe, habe ich es natürlich nochmal probiert. Und siehe da, mit etwas mehr Geduld und Motorik funktioniert es inzwischen ganz gut - naja, einigermaßen. ;-)

Zubereitung Pizza auf dem PizzasteinAllerdings freue ich mich immer, wenn ich beim Teig-auf-Pizzastein-Jonglieren männliche Unterstützung bekomme, es ist ja noch kein Pizzabäcker vom Himmel gefallen. :-)


Das Glas Rotwein dazu habe ich mir verdient. ;-)

Da wir vom Belag her immer total improvisieren und darauf packen, wonach uns der Appetit steht oder was die Vorräte hergeben, gibt es von mir heute zwei Pizza-Grundrezepte. Beide aus dem Perfetta Rezeptbüchlein, eins für eine Tomatensauce und ein Grundrezept für Pizzateig, beide von Sante de Santis.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pizzateig (Grundrezept von Sante de Santis)
Kategorien:Backen, Pizza, Hefeteig, Grundrezept, Italien
Menge:4 Große Pizzen oder 8-10 kleinere

Zutaten

25GrammFrische Hefe
200mlLauwarmes Wasser
10Essl.Olivenöl
1Essl.Salz
1kgMehl Type 405
175-250mlLauwarmes Wasser

Quelle

nach dem Rezept von Sante de Santis
aus dem Gebrauchsanweisungs-Booklet von perfetta
Pizzastein; etwas abgewandelt
Erfasst *RK* 30.09.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Hefe zerbröseln, mit Wasser, Olivenöl und Salz in eine Schüssel geben und vermischen, so dass die Hefe sich auflöst.

Zwei Drittel des Mehls zufügen und alles zu einer bröseligen Masse kneten. Das geht mit dem Knethaken eines Rührgeräts oder von Hand. Die Zutaten so lange vermischen, bis sich die Flüssigkeit gut im Mehl verteilt hat; der Teig ist dann ziemlich trocken.

Nach und nach das restliche Mehl und von der zweiten Portion Wasser dazu geben, dabei zwischendurch immer weiter kneten, bis das Mehl aufgebraucht ist und so viel vom Wasser verwendet wurde, dass der Teig sich vom Schüsselboden löst. Nun knetet man weiter, das geht meiner Meinung nach besser von Hand auf einer Arbeitsfläche, bis der Teig schön glatt und leicht glänzend wird. In die Schüssel zurück geben, mit Frischhaltefolie bedecken und ca. 2 Stunden gehen lassen. Die Schüssel sollte dabei an einem warmen Ort stehen.

Aus dem aufgegangenen Teig 4-10 einigermaßen gleich große Teigkugeln formen, diese zugedeckt unter einem Küchentuch nochmal 15 Minuten gehen lassen.

Die Teigbällchen einzeln ausrollen, nach Geschmack belegen und backen. Wenn man einen Pizzastein benutzt, diesen auf den mittleren Rost des Backofens legen und mindestens 40 Minuten auf höchster Stufe (Ober-/Unterhitze bei mind. 250°C) vorheizen. Währenddessen die Pizza nach Wunsch belegen. Die Pizza mit der Pizzaschaufel auf den heißen Stein schieben und 5-7 Minuten backen. Der Pizzastein ist nach dem Backen noch einige Stunden warm und kühlt am besten im ausgeschalteten Backofen aus.

Anmerkung Barbara: Man kann die Teigportionen auch einzeln einfrieren und hat so immer die Basis für eine schnelle Pizza!
=====

Der Teig lässt sich wirklich super einfrieren, wie ich im Rezept vermerkt habe. Damit geht es dann ganz schnell, eine Pizza zu backen. Ich drücke den Teig im Tiefkühlbeutel schon ein wenig, so dass es keine Kugel sondern eher eine Scheibe ist. Er taut dann schneller auf.

Und hier die Tomatensauce:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Die schnellste Tomatensauce der Welt (Sante de Santis)
Kategorien:Sauce, Tomate, Italien, Grundrezept
Menge:2 bis 3 Pizzen

Zutaten

1Knoblauchzehe
1klein.Bund Basilikum
400GrammTomaten aus der Dose
10Essl.Olivenöl
Salz, Pfeffer

Quelle

nach dem Rezept von Sante de Santis
aus dem Gebrauchsanweisungs-Booklet von perfetta
Pizzastein
Erfasst *RK* 30.09.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Knoblauchzehe schälen und grob zerteilen. Das Basilikum von den Stängeln zupfen.

Alle Zutaten zusammen pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!
=====

Schmeckt besser als bei den Italienern in der Gegend.

Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)

Freitag, 9. Januar 2015

Gemüse-Hefeschmelz-Pizza

Mit dem Hefeschmelz wollte ich natürlich auch Pizza ausprobieren.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass sie uns sehr gut geschmeckt hat. Da ich diesmal einen anderen Teig ausprobiert und ein paar Fotos davon geschossen hatte, packe ich das trotzdem separat hier auf den Blog.

Vegane Pizza mit Gemüse und Hefeschmelz

Ich hatte von einem kurzen Abstecher nach Italien letzten Sommer noch italienisches Pizzamehl. Man bekommt das aber auch hierzulande in gut sortierten Läden oder übers Internet.

Italienisches Pizzamehl enthält mehr Gluten, was entscheidend für die Backfähigkeit ist.

Zubereitung vegane Pizza mit Gemüse und Hefeschmelz

Der Teig wird damit elastischer und geht besser auf. Das ist nicht zu unterschätzen!

Man merkt es auch daran, dass sich der Teig, wenn man ihn ausgewellt oder ausgezogen hat, nicht so sehr zusammenzieht, wie wenn man Type 405 nehmen würde.

Zubereitung vegane Pizza mit Gemüse und Hefeschmelz

Ich werde noch ein wenig damit experimentieren, aber der erste Versuch hat mir schon gut gefallen. Der Teig geht beim Backen auch am Rand schön auf. Das sieht man am linken Foto im Backofen ganz gut.

Zubereitung vegane Pizza mit Gemüse und Hefeschmelz

Der Teig innen ist locker. Früher hatte ich mit manchen Rezepten Probleme, dass er etwas klitschig war. Hier war er durch und wunderbar.

Außerdem kam ich auf die Idee, dass Freitag auch bei uns Pizzatag sein könnte, so wie bei Sammelhamster.

Wir essen gerne Pizza, aber wenn mir einfällt, dass ich welche möchte, ist es zu spät, den Teig anzusetzen. Da hilft ein fester Tag, also ab sofort #Pizzafreitag. :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza mit Gemüse und Hefeschmelz
Kategorien: Backen, Hefeteig, Pizza
Menge: 4 Pizzen

Zutaten

H PIZZATEIG
500GrammItalienisches Pizzamehl Tipo 00
1Pack.Trockenhefe
1Teel.Salz
1/4Teel.Zucker
300mlLauwarmes Wasser
2-3Essl.Olivenöl
H PIZZAIOLA (TOMATENSAUCE)
2-3Knoblauchzehen
2Essl.Olivenöl
1Essl.Kräuter; getrocknet oder frisch, z.B. Oregano,
-- Majoran, Kräuter der Provence, Rosmarin, usw.
1DosePizzatomaten
Pfeffer, Salz, Chili
H BELAG
Gemischtes Gemüse, z.B. blanchierte Broccoli,
-- gebratene Auberginen, rote Zwiebeln
Veganer Hefeschmelzkäse

Quelle

improvisiert nach verschiedenen Quellen
Erfasst *RK* 08.01.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Trockenhefe, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Wasser und Olivenöl dazugeben und mit den Händen oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Abdecken (mit Frischhaltefolie oder einem Handtuch) und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen.

Währenddessen die Tomatensauce zubereiten: Knoblauch schälen, würfeln oder durch eine Presse drücken und mit den anderen Zutaten vermischen.

Den Backofen vorheizen. Wenn man einen Pizzastein benutzt, diesen auf den mittleren Rost des Backofens legen und ca. 40 Minuten auf höchster Stufe (Ober-/Unterhitze bei mind. 250°C) vorheizen.

Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, nochmal etwas kneten und dann in 4 Stücke teilen. Wer mag, kann diese unter einem Küchentuch nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Die Teigstücke auf etwas Mehl einzeln ausrollen oder in der Luft herumwerfen, bis sie so flach und groß sind, wie man das mag.

Entweder mit Pizzaiola, Gemüse und Stückchen des Hefeschmelzkäses belegen. Oder als Alternative den Teigfladen mit Hefeschmelz bestreichen (das geht gut mit einer Teigkarte), dann Pizzaoila, dann Gemüse. Wie es gefällt.

Die Pizza mit der Pizzaschaufel o.ä. auf den heißen Pizzastein oder ein Backblech schieben und 8-10 Minuten backen, auf dem Blech etwas länger.
=====

Der Hefeschmelzkäse (Rezept hier) eignet sich sehr gut für Pizza.

Allerdings ist er nicht so verschmolzen wie Mozzarella das tut, sondern blieb fast so fest wie ich ihn auf die Pizza gepackt habe. Das ist optisch nicht ganz so hübsch, vom Geschmack her fanden wir es allerdings klasse! Das gibt's jetzt öfters.

Freitag, 26. Februar 2016

Pizza mit Artischocke und Champignons

Freitag ist Pizzatag! :-)

Jedenfalls manchmal... Daher hier noch einmal eine Pizza mit diesem locker-knusprigen rustikalen Teig, bei dem es handwerklich und ohne viel Kneten zugeht. Ich hatte darüber bereits hier geschrieben. Das Rezept hatte ich bei Sandra gefunden, sie ist auf den Geschmack gekommen und mag diese Pizzateigvariante sehr gerne. Ich auch.

Pizza mit Artischocken und Champignons

Von Artischocken kann ich nicht genug bekommen. Am liebsten mag ich frische. Zurzeit ist ja keine Saison, aber ich habe vom letzten Italienurlaub noch ein Glas, das ich im Turiner EATALY gekauft hatte. Gefährliches Pflaster... ;-)

Wir haben dort auch Pizza probiert, die natürlich um Welten besser war als unsere selbstgemachte Version.

Zubereitung Pizza mit Artischocken und Champignons

Aber schlecht ist die auch nicht und Italien ist weit. Also gibt's bei uns immer mal wieder selbstgemachte Pizza. Im Gegensatz zu deutschen Pizzerias bekomme ich davon nicht so extremen Durst. Keine Ahnung, was bei denen alles drin ist (Salz?).

Pizza mit Artischocken und Champignons

War wieder richtig lecker. :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza mit Artischocken und Champignons
Kategorien: Backen, Hefeteig, Pizza
Menge: 4 Pizzen Teig, Belag für 2-3 Pizzen

Zutaten
H ARTISAN PIZZATEIG (NO KNEAD)
310mlWasser; lauwarm
425GrammItalienisches Pizzamehl Tipo 00
65GrammMaismehl (Polenta, ganz fein gemahlen)
1/2Pack.Trockenhefe (4,5 Gramm)
1Teel.Salz
1 1/2Teel.Zucker, Honig, o. ä
60-75mlOlivenöl
H PIZZAIOLA (TOMATENSAUCE)
1GlasTomaten
1Knoblauchzehe; gehackt
1Schalotte; feingehackt (wer mag)
2Teel.Kräuter; getrocknet oder frisch, z.B. Oregano
-- Thymian, Rosmarin, Majoran, usw
Pfeffer, Salz, Chili
H BELAG
EinigeTomaten
2HandvollArtischocken aus dem Glas, in Öl eingelegt;
-- abgetropft
3HandvollBraune Champignons (weiße gehen auch)
2KugelnMozzarella

Quelle

Teig aus dem Buch Artisan Pizza and Flatbread in Five
Minutes a Day, gefunden bei http://www.from-snuggs-
kitchen.com/2015/06/auf-den-geschmack-gekommen-artisan-
pizza.html, etwas abgeändert. Belag eigenes Rezept.
Erfasst *RK* 01.02.2016 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wasser in eine Schüssel geben. Mehlsorten mit Trockenhefe vermischen und darüber geben. Salz, Zucker und Olivenöl zufügen und alles kurz verrühren oder mit der Küchenmaschine verkneten. Nicht zu lange kneten, nur bis alle Zutaten verrührt sind.

Die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und bei Zimmertemperatur mindestens 3 Stunden gehen lassen.

Nun kann man den Teig weiter verarbeiten, d.h. ein paar Pizzen backen. Den Rest des Teigs lässt man in der Schüssel und lagert diese im Kühlschrank oder im Winter im kalten Treppenhaus o.ä. Er hält sich so bis zu 10 Tage. Bei mir war er dann allerdings nicht mehr so elastisch wie am Anfang. Wenn man den kalten Teig verwendet, vorher ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dann verarbeiten.

Die Menge für den Belag reicht für 2-3 Pizzen für 2 Personen. Alle Zutaten für die Pizzaiola zusammenrühren. Tomaten in Stücke schneiden, Artischocken gut abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden, Champignons scheibeln. Mozzarella in Stücke rupfen.

Den Backofen vorheizen. Wenn man einen Pizzastein benutzt, diesen auf den mittleren Rost des Backofens legen und ca. 40 Minuten auf höchster Stufe (Ober-/Unterhitze bei mind. 250°C) vorheizen.

Die Teigstücke einzeln ausrollen oder in der Luft herumwerfen, bis sie so flach und groß sind, wie man das mag. Mit der gewürzten Tomatensauce bestreichen, mit Tomaten, Artischocken, Champignons und Mozzarella belegen.

Die Pizzen einzeln backen, dafür mit der Pizzaschaufel o.ä. auf den heißen Pizzastein oder ein Backblech schieben und 8-10 Minuten backen, auf dem Blech dauert es mind. 15 Minuten. Lieber mal nachschauen und die Pizza aus dem Ofen nehmen, wenn sie optisch fertig aussieht.
=====

Wer mag, beträufelt das Ganze noch mit ein wenig selbst angesetztem Würzöl namens Piccante.

Dienstag, 13. September 2011

Bunte Blech-Pizza

Bei uns gibt's viel zu selten selbstgemachte Pizza!

Bewundernswert, wie z.B. bei sammelhamsters fast jede Woche Pizza auf den Tisch kommt. Wir gehen ab und zu Pizza essen, aber die letzten Male waren alle etwas enttäuschend. Wenn ich nachts mehrmals aufwache, weil ich vor lauter ausgetrocknetem Mund dringend etwas trinken muss, dann spricht das nicht für eine gute Gastronomie, sondern für zu viel Salz und ich willgarnichtwissenwas im Essen...

Also gab's bei uns mal wieder hausgemachte Pizza. Wir machen meist ein ganzes Blech, eventuelle Reste schmecken kalt oder wieder aufgewärmt auch am nächsten Tag oder lassen sich sogar als Reiseproviant mitnehmen.

Basis war diesmal ein normaler Hefeteig, wie ich ihn hier schon ähnlich gebloggt hatte.

Die Brotbackmaschine ist schon länger kaputt und wurde nicht ersetzt. Hefeteig kann man auch ganz bequem in der Küchenmaschine, mit einem Handrührer oder sogar nur mit etwas Handarbeit und einer guten Armmuskulatur herstellen. :-)

Als Belag hatten wir eine Menge Gemüse, u.a. auch Auberginen, die wir doch lieber vorher mit etwas Öl angebrutzelt haben. Unten drunter kam noch etwas Schinken, darüber Mozzarellakügelchen und Emmentaler, den der Mitkoch so gerne mag.

Wenn man 3 Stunden vor dem Pizza-Appetit dran denkt, den Teig zuzubereiten, dann hat man so mit wenig Aufwand eine leckere Pizza, von der man weiß, was drin ist und die mir deutlich besser schmeckt als Tiefkühl-Pizza und auch besser als die einiger Pizzerias in der Gegend...

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Bunte Blech-Pizza
Kategorien:Backen, Pizza, Hefeteig
Menge:1 Backblech

Zutaten

HHEFETEIG FÜR PIZZA
150mlWasser
3Essl.Olivenöl
200GrammMehl Type 405
100GrammVollkornmehl (frisch gemahlen; ich nehme meist
-- Weizen oder Dinkel oder mische beide)
1Teel.Salz
1/2Teel.Zucker
1Pack.Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
HPIZZAIOLA (TOMATENSAUCE)
2-3Knoblauchzehen
1Zwiebel oder Schalotte
2Essl.Olivenöl
1Essl.Kräuter; getrocknet oder frisch, z.B. Oregano,
-- Thymian, Rosmarin, Majoran, usw.
1DoseStückige Tomaten*
Pfeffer, Salz
HBELAG**
Gemischtes Gemüse und Pilze, z.B. Auberginen,
-- Karotten, Pastinaken, Paprika, Tomaten,
-- Champignons, Rucola, Zucchini, Broccoli
2-3ScheibenSchinken; wer mag
Ein paarBlätter Oregano
2-3HandvollMozzarella und/oder Emmentaler o.ä.
EtwasOlivenöl oder mit Chili gewürztes Olivenöl

Quelle

mein Standardrezept
Erfasst *RK* 24.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Lauwarmes Wasser und Olivenöl in eine Schüssel geben, Mehl in die Schüssel des Brotbackautomaten geben, dann Mehl darüber geben. Salz, Zucker und Trockenhefe dazu geben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts gut durchmengen lassen, so dass ein schöner Hefeteig entsteht.

Bei Zimmertemperatur ca. 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen deutlich vergrößert hat.

Währenddessen ein Blech mit Öl einpinseln und Pizzaiola und den Belag vorbereiten.

Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel schälen, würfeln und mit dem Öl in einem Topf vorsichtig andünsten, sie sollten nicht braun werden. Mit den Tomaten ablöschen. Kräuter und Salz, Pfeffer dazu geben und die Sauce ein Weilchen (wenn's schnell gehen soll, reichen 5 Minuten, in Italien lässt man sich über eine Stunde Zeit) vor sich hin köcheln lassen.

Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, ausrollen und auf das Backblech geben. Nochmal 20-30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Belag vorbereiten: Gemüse waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Falls man Auberginen verwendet, diese vorher mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten.

Backofen vorheizen: Ober- und Unterhitze 200-250°C, Umluft ca. 200-220°C.

Tomatensauce auf den Hefeteig geben und verteilen. Frischen Oregano darüber streuen. Schinken in Stücke reißen und darauf legen. Gemüse bunt gemischt auf der Fläche verteilen. Am Schluss den Käse darüber streuen und etwas Würzöl darüber träufeln. Das Blech in die Mitte des Backofens stellen und die Pizza ca. 20-25 Minuten backen.

Tipps und Anmerkungen:

Dieses Rezept enthält relativ viel frisch gemahlenes Getreide und hat daher etwas "Biss". Wer das nicht so mag, nimmt 300 Gramm "normales" Mehl Type 405 oder 550.

Der Hefeteig lässt sich leicht herstellen und ist mir bisher immer gelungen. Er ist etwas kompakt und fester von der Konsistenz und gelingt im normalen Backofen recht gut. Man kann ihn nicht mit Pfannenpizzaboden oder Pizza vom heißen Stein oder Pizzaofen vergleichen. Ich mag ihn gerne.

* Statt Dosentomaten kann man natürlich auch frische verwenden: Dafür Tomaten waschen, kreuzweise einritzen, dabei den Stielansatz entfernen. In kochendem Wasser kurz blanchieren, die Haut entfernen und die Tomaten in Stücke schneiden.

** Man ist hier natürlich sehr flexibel und kann fast alles variieren, worauf man gerade Lust hat.

=====


Hier ein Detail, an dem man erkennen kann, wie der Teig ungefähr rauskommt. Er ist schön knusprig, sehr lecker.

Seit längerem will ich schon den Spezialteig von Marla ausprobieren, den Deichrunner Eva vor kurzem wieder so appetitlich beschrieben und fotografiert hat, dass mir das Wasser im Munde zusammen lief. Jener Teig erfordert aber etwas mehr Planung, weil man ihn 1-2 Tage vor dem Backen vorbereiten muss. Am Pizzabacktag geht's dann dafür schneller. :-)

Donnerstag, 1. November 2018

Pizza mit Nashibirne, Gorgonzola, Sellerie und Walnüssen

Okay, ich gebe es zu - langsam wird's etwas viel mit Nashibirnen und Walnüssen... ;-)

Aber es ist Herbst, und Pizza geht immer! Die Kombination Birne, Sellerie, Gorgonzola und Walnuss ist ein Klassiker und sie schmeckt auch auf Flammkuchen und natürlich auch auf Pizza.



Dafür habe ich wieder den schnellen Artisan Pizzateig verwendet, der sich im Kühlschrank eine gute Woche hält. Es lohnt sich also, gleich die ganze Portion davon zuzubereiten und dann immer Pizza zu backen, wenn man gerade Appetit darauf hat.

Dienstag, 4. September 2018

Pizza mit Zucchini

Die letzten Wochen war es leider ziemlich trocken und ich war fast nur unterwegs, so dass ich meine Hochbeete nicht gegossen habe. Daher sind die Zucchini nicht sonderlich gut gewachsen und die Ernte ist gering.

Zwei Zucchini habe ich dann doch ernten können und habe sie diesmal auf eine Pizza gepackt. Selbstgemachte Pizza auf dem Pizzastein mag ich gerne, vor allem seit ich diesen Artisan Teig mache, der sich über eine Woche im Kühlschrank hält.

Pizza mit Zucchini, Sardellen und Käse; gereifter Artisan Pizzateig no knead

Am Sonntag war ich also mal wieder daheim und habe gesehen, dass der Teig noch gut genug ist, um damit zu backen. Älterer Teig geht gut auf und er lässt sich auch besser ausrollen als der frische. Man sieht das ganz gut auf dem Foto.

Montag, 13. März 2017

Pizza mit Sellerie, Sardellen und Gorgonzola

Zurzeit bin ich mal wieder zu viel unterwegs und esse viel unterwegs. Teils ist das ganz gut, teils aber weniger. So freue ich mich immer darauf, daheim wieder den Kochlöffel zu schwingen. Oft gibt's dann einfache Gerichte, gerne mal etwas asiatisches mit frischem Gemüse, oder ein einfaches Pasta-Gericht.

Gerne mögen wir Pizza, wobei ich da immer wieder improvisiere. Kürzlich kam ich auf die Idee, knackig grüne Selleriestangen mit salzig-aromatischen Sardellen und Gorgonzola zu kombinieren.



Mittwoch, 15. Juli 2015

Pizzaeistorte

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)Als das aktuelle Thema des Blog-Events in Zorras Kochtopf bekannt gegeben wurde, musste ich, wie so viele, grinsen. Dorothée von bushcooks kitchen beweist Humor und bittet zum Flotten Dreier.

Wer hat davon nicht immer schon geträumt? ;-)

Gefragt ist diesmal aber ganz züchtig ein gemeinsames Menü im Kreise von Gleichgesinnten, und zwar virtuell.

Ich habe mich mit Sus und Noémi zusammen getan und steuere meiner süßen Ader entsprechend das Dessert bei. Bei uns dreien lag irgendwie nahe, was wir machen. Wir mögen nämlich Pizza, auch wenn ich viel zu selten darüber blogge... Also gibt's - TUSCH! - ein Pizzamenü in drei Gängen. :-)

Collage Pizza-MenüAls Vorspeise servieren wir eine Salat-Pizza, als Hauptgang eine ZiegenFilataChorizoAprikosenZwiebelPizza vom Grill und das Dessert ist eine Eistorte, die optisch an Pizza erinnert.

Ich habe dafür ein rotes Sorbet zubereitet. Da wir gerade Sauerkirschen im Garten ernten, war das die Basis dafür. Erdbeeren würden von der Farbe her auch gehen, denke ich.

Mein Sorbet habe ich mit etwas Marsala wein-mäßig abgeschmeckt. Damit das Sorbet schön cremig wird, habe ich es mit italienischer Meringue verfeinert.

Zubereitung Sauerkirsch-Sorbet mit italienischer Meringue

Das geht eigentlich ganz einfach, wenn man einen Zucker- oder Bratenthermometer hat. Meiner ist Teil des Küchenweckers vom schwedischen Möbelhaus. Ich habe noch ein paar Fotos der Zubereitungsschritte zur Illustration angefügt. Aufs Foto klicken, dann wird's größer!

Das Sauerkirschsorbet kam auf einen selbstgemachten Biskuitboden, darunter zum Anfeuchten des Bodens und darüber für die Optik etwas rotere Sauerkirschmasse.

Zubereitung Pizzaeistorte, Zubereitung Eistorte Schritt für Schritt

Verziert habe ich mit Obst, das gerade da war und mit etwas Tomate. Die schwarzen Johannisbeeren sollen an Oliven erinnern.

Pizzaeistorte

Aus China kenne ich Tomate als Obst, die wird dort oft mit Zucker serviert, und die süßen Tomatenscheiben haben gut zur Eistorte gepasst. Basilikum passt ebenfalls zu süß und herzhaft und ist wichtig für den Pizza-Touch bzw. fürs Aussehen.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizzaeistorte
Kategorien: Backen, Eistorte, Sorbet, Sauerkirsche
Menge: 1 Kleine Torte mit 18-20 cm Durchmesser

Zutaten

1Biskuitboden vom Vortag
EtwasSauerkirschlikör, Marsala oder Maraschino;
-- ersatzweise Sauerkirschsaft
H SAUERKIRSCHSORBET
700GrammSauerkirschen
1SchussMarsala, Maraschino, Sauerkirschsaft o.ä.
300-400GrammZucker
1/2Zitrone oder Limette; den Saft
EtwasZitrusschale
EtwasRote Speisefarbe; wer mag
1Eiweiß
1PriseSalz
50GrammZucker
1Essl.Wasser
H DEKORATION NACH BELIEBEN
1/2Kiwi
3-4Sauerkirschen
1/2Nektarine
2Cocktailtomaten
EinigeTupfer Schlagsahne
EinigeBlatt Basilikum

Quelle

Grundrezept für Sorbet angelehnt an Fernanda Gosetti:
Köstliches Eis. Biskuit: Mein Standardrezept.
Rest improvisiert.
Erfasst *RK* 15.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Biskuit zurechtschneiden und in einer Kuchenform oder mit einem Tortenring drum herum einfrieren.

Sauerkirschen entsteinen und mit Zucker, Zitronensaft und -schale in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Etwas köcheln lassen, damit der dabei entstehende Sirup andickt. Marsala o.ä. zufügen und unterrühren. Wer weniger rote Kirschen hat und es farbiger mag, gibt etwas rote Speisefarbe dazu. Abkühlen lassen und im Mixer, Blender oder mit dem Pürierstab ordentlich durchmixen. Dabei sollte eine homogene Masse entstehen. Wem zu viel Kirschhaut dabei ist, kann die Masse durch ein Sieb geben.

Einen Teil der Sauerkirschmasse zurückbehalten. Den Rest in die Eismaschine geben und gefrieren lassen. Wer keine Eismaschine hat, friert die Masse ein und rührt zwischendrin ein paar Mal um, damit sie etwas cremiger wird. Bevor die Sorbetmasse durchgefroren ist, kommt noch italienische Meringue dazu.

Dafür das Eiweiß mit Salz schaumig schlagen, 10 Gramm Zucker dazu und weiter schlagen, bis ein stabiler Eischnee entstanden ist. Den restlichen Zucker mit Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Mit Hilfe eines Thermometers oder Erfahrung bis 130°C erhitzen, dabei entsteht ein dicklicher Sirup. Diesen Sirup in 3-4 Schüben zum Eischnee geben und dabei so gut es geht ständig weiter schlagen, so dass die Masse sich gut verbindet. Es entsteht ein kompakter Eischnee. Weiter schlagen, bis die Masse etwas abkühlt. Dann zum Sorbet geben und dieses in der Eismaschine einige Minuten weiter rühren lassen, bis es sich vermischt und die Masse eisig-cremig ist. Alternativ mit einem Schneebesen unterheben und halbfest gefrieren lassen.

Den Biskuit nach Belieben mit Likör und mit etwas von der zurück behaltenen Sauerkirschmasse beträufeln. Das etwas weiche Sorbet darauf geben, gut verteilen und für ein bis zwei Stunden einfrieren. Herausnehmen und mit dem Rest der Sauerkirschmasse (sie ist roter als das Sorbet) bestreichen. Nochmal einfrieren.

Vor dem Servieren mit zurechtgeschnittenen Früchten, Sahnetupfern (etwas verstreichen, damit sie wie zerlaufener Käse aussehen) und Basilikumblättern verzieren. Sofort servieren.
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Am besten ist es natürlich, das ganze Pizza-Menü nachzumachen! Hier die Links zu Vor- und Hauptspeise unseres flotten Dreiers:
Viel Spaß damit!

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)

Freitag, 24. Juli 2015

Pizza mit Lachs und Mangold

Freitags gibt's bei einigen Bloggern und bei mir auch öfter mal Pizza. Ein schönes Ritual zum Wochenausklang. Oft auswärts in einer Pizzeria, aber ab und zu auch selbstgemacht.

Letzten Freitag war's zwar etwas warm, so dass der Pizzateig in der Zeit, als ich unterwegs war, ziemlich hoch aufgegangen war. Das ist nicht ganz ideal, aber es ging noch. Belegt habe ich u.a. mit Räucherlachs, was so richtig gut schmeckte.

Pizza mit Lachs und Mangold

Kombiniert habe ich mit frischem Grün aus dem Garten, vor allem mit Mangold. Spinat geht sicher auch. Ich hatte noch einige asiatische grüne Blattgemüse dabei.

Auch die Zwiebeln und ein paar Kleckse saure Sahne schmeckten gut dazu.

Pizza mit Lachs und Mangold

Schön sommerlich!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pizza mit Lachs und Mangold
Kategorien: Backen, Hefeteig, Pizza
Menge: 4 Pizzen

Zutaten
H PIZZATEIG
500GrammItalienisches Pizzamehl Tipo 00
1Pack.Trockenhefe
1Teel.Salz
1/4Teel.Zucker
300mlLauwarmes Wasser
2-3Essl.Olivenöl
H PIZZAIOLA (TOMATENSAUCE)
2-3Knoblauchzehen
2Essl.Olivenöl
1Essl.Kräuter; getrocknet oder frisch, z.B. Oregano
-- Majoran, Kräuter der Provence, Rosmarin, usw
1DosePizzatomaten
Pfeffer, Salz, Chili
H BELAG
150-200GrammRäucherlachs
1-2Weiße Zwiebeln
4HandvollMangold (und/oder anderes grünes Blattgemüse)
2-4Mozzarella-Kugeln
100-200GrammSchmand, saure Sahne, Frischkäse o.ä.

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 24.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Trockenhefe, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Wasser und Olivenöl dazugeben und mit den Händen oder mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Abdecken (mit Frischhaltefolie oder einem Handtuch) und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen.

Währenddessen die Tomatensauce zubereiten: Knoblauch schälen, würfeln oder durch eine Presse drücken und mit den anderen Zutaten vermischen.

Den Lachs in kleinere Stücke reißen oder schneiden. Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Mangold waschen und etwas kleinschneiden.

Den Backofen vorheizen. Wenn man einen Pizzastein benutzt, diesen auf den mittleren Rost des Backofens legen und ca. 40 Minuten auf höchster Stufe (Ober-/Unterhitze bei mind. 250°C) vorheizen.

Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, nochmal etwas kneten und dann in 4 Stücke teilen. Wer mag, kann diese unter einem Küchentuch nochmal 15 Minuten gehen lassen. Die Teigstücke auf etwas Mehl einzeln ausrollen oder in der Luft herumwerfen, bis sie so flach und groß sind, wie man das mag.

Mit Pizzaiola bestreichen. Dann Lachs, Zwiebel und Mangold darauf verteilen. Mozzarella in Stücke rupfen und darüber geben. Wer mag, gibt noch einige Tupfen saure Sahne o.ä. dazu.

Die Pizzen nacheinander backen. Jeweils mit Hilfe einer Pizzaschaufel o.ä. auf den heißen Pizzastein oder ein Backblech schieben und ca. 10 Minuten backen, auf dem Blech etwas länger.
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Mmmhhmmm! Lecker! :-)

Montag, 3. Dezember 2007

Pizza

Das schöne daran, wenn man Pizza selber macht, ist die Tatsache, dass man mit dem Belag völlig freie Hand hat.

Man ist nicht gezwungen, sich auf einige wenige Zutaten festzulegen, sondern kann sich alle Geschmäcker gönnen, auf die man gerade Appetit hat.

Für den Pizzateig kommt wieder die Brotbackmaschine zum Einsatz. Das ist praktisch, wenn man wenig Zeit hat: Die Zutaten werden hinein gegeben, die Maschine knetet den Teig und lässt ihn gehen. Dann muss er nur noch ausgerollt werden, kommt auf ein Blech und los geht's mit dem Belegen!



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Barbaras Pizzateig für Faule
Kategorien: Backen, Pizza, Hefeteig, Brotbackautomat, Italien
Menge: 1 Rezept

Zutaten

150mlWasser
3Essl.Olivenöl
200GrammMehl Type 405
100GrammVollkornmehl (frisch gemahlen, Weizen oder
-- Dinkel)
1Teel.Salz
1/2Teel.Zucker
1/2Würfel Hefe

Quelle

mein Standardrezept
Erfasst *RK* 22.02.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Lauwarmes Wasser in die Schüssel des Brotbackautomaten geben, dann Olivenöl, Mehl, Salz, Zucker dazu, am Schluß die Hefe in einen kleinen Krater bröseln.

Programm Teig wählen und den Teig im Brotbackautomaten kneten lassen. Währenddessen ein Blech mit Öl einpinseln.

Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, ausrollen und auf das Backblech geben. Nach Belieben belegen und 30 Minuten gehen lassen.

Mit Ober- und Unterhitze bei 200-250°C 20-25 Minuten backen.

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Die Tomatenmasse bestand heute aus Pizzatomaten (Dose), Gewürzen und Auberginenwürfelchen.

Darauf kamen Auberginen (in der Grillpfanne angebraten), Champignons und Schinken, Datteln und Chorizo, Zwiebeln, Sardellen, Oliven, grüne Paprika, Topinambur (für mich eine Neuentdeckung auf Pizza: klasse!), Mozzarella und Emmentaler.

Das Ganze kommt für ca. 25 Minuten in den Backofen - fertig ist die Pizza, wenn es im ganzen Haus lecker danach riecht.

War wieder richtig gut! :-)