Dienstag, 16. April 2013

Gemahlene Vanille

Da mir während der winterlichen Heizperiode ein paar schlecht gelagerte Vanilleschoten (der Bruch lagerte bei mir nur in einem Tütchen verpackt im Backzutatenfach) hart und trocken geworden waren, eigneten sie sich nicht mehr so besonders gut dazu, sie der Länge nach aufzuschneiden und das Mark zu verwenden.

Da ich noch genügend Vanillezucker und Vanilleessenz hatte, habe ich aus einem Teil Vanillesirup gemacht. Den Rest habe ich einfach vermahlen. :-)

Gemahlene Vanille

Meine alte Moulinette schafft es nicht, jeden Fitzel klein zu machen, also habe ich den gröberen Rest ausgesiebt und in mein Vanillezuckerglas gegeben. Der Rest nach dem Sieben ist wunderbar fein gemahlene Vanille, die man vielfältig verwenden kann.

Zubereitung Gemahlene Vanille

Okay, hier braucht's jetzt nicht wirklich ein Rezept, aber da ich meine Rezepte mit der Rezeptverwaltung RezkonvSuite verwalte, habe ich so alles beisammen und kann danach suchen. :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gemahlene Vanille
Kategorien:Gewürze
Menge:1 Kleines Schraubgläschen

Zutaten

3Vanilleschoten (dürfen auch schon etwas trocken
-- sein)

Quelle

Erfasst *RK* 07.04.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Vanilleschoten dritteln oder vierteln, dann in einen Blitzhacker oder ein ähnliches Gerät geben und hacken lassen bzw. mit einem Blender oder Zauberstab gut durchmixen. Immer mal kurz pausieren, dann weiter machen, bis die Vanilleschoten und das Mark einigermaßen klein gemahlen sind, in Richtung pulvrig. Man shreddert quasi das Vanillemark und die Schalen.

Durch ein Sieb in ein Gefäß geben. Im Sieb sammeln sich größere Vanillestücke, die man in Zucker geben kann. So erhält man nach etwas Warten Vanillezucker. :-)
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Sonntag, 14. April 2013

Rote Bete mit Blutorange und Frühlingszwiebel

Wenn ich eine frische Rote Bete Knolle erwische, schlage ich gerne zu. Sie sind vom Geschmack her doch viel besser als die vorgekochten, eingeschweißten Exemplare. Ich mag das kraftvoll erdige dieser roten Rüben, die andernorts auch Randen oder Rohnen genannt werden.

Sehr gerne mag ich die Rüben roh. Beim Schnibbeln muss man etwas aufpassen, da rote Bete starkt färbt. Ich trage dafür meist Handschuhe, dann ist das kein Problem.

Rote Bete mit Blutorange und Frühlingszwiebel
Diesmal hatte ich eine einzige Knolle einfach in Scheiben geschnitten und ein paar Filets einer Blutorange und Röllchen einer Frühlingszwiebel darüber drapiert.

Das war dann ein Beilagensalat für uns zwei. Für mich alleine würde es als leichtes Mittagessen reichen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Rote Bete Carpaccio mit Blutorange und Frühlingszwiebel
Kategorien:Salat, Kalt, Rotebete, Winter
Menge:1 bis 2 Personen

Zutaten

1KnolleRote Bete
1Blutorange
1Frühlingszwiebel; in Ringe geschnitten
1Teel.Zitronengras; in Ringe geschnitten
HDRESSING
1Essl.Weißweinessig
2Essl.Olivenöl
1SchussVanillesirup; evtl.
Salz, Pfeffer

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 04.04.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Handschuhe anziehen! Rote Bete waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Auf einem Teller drapieren. Handschuhe wieder ausziehen.

Blutorange filetieren, dazu dick die Schale wegschneiden und dann die einzelnen Filets vorsichtig mit Hilfe eines Messers herausholen. Über die rote Bete verteilen. Den Rest Saft aus der Orange über dem Teller auspressen. Frühlingszwiebel- und Zitronengrasringe darüber geben.

Die Zutaten für das Dressing zusammen rühren und über das Carpaccio geben. Fertig.
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Weitere leckere Rezepte mit Rote Bete auf dem Blog:

Mittwoch, 10. April 2013

Pizza backen auf dem Pizzastein

Pizza ist gefragt, ob italienisch, amerikanisch, deutsch - wie auch immer, Hauptsache, sie wird geteilt. Luna von Luna’s Philosophy hat Pizza als Thema für den aktuellen Blog-Event im Kochtopf gewählt und eine Menge Beiträge sind bereits eingetrudelt.

Auch auf der Spielwiese gibt's häuftig selbstgebackene Pizza. Das liegt zum einen daran, dass wir Pizza gerne essen und zum zweiten daran, dass wir noch keine richtig gute Pizzeria in unserer Nähe gefunden haben.

Leckere Pizza

Seit letztem Sommer habe ich einen Pizzastein, über den ich hier auch schon geschrieben hatte. Er stammt von Perfetta und Sebastian hat ihn mir netterweise als Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt.

Pizzastein - LieferungDer Pizzastein kam bereits im letzten August. Er war super verpackt und ist so ein richtig schwerer massiver Stein, also besser Bauch einziehen beim Heben (ist besser für den Rücken). Dazu kam eine Pizzaschaufel und ein kleines Heftchen mit Rezepten.

Damals war ich etwas im Stress. Jetzt brauchen sowohl Hefeteig als auch neue Küchengräte ja Zeit und Geduld und daran mangelte es...

Mein erster Versuch sah dann also nicht so wirklich toll aus und der Pizzastein hat seitdem etwas, hm, nennen wir es Patina. ;-)

Also habe ich ihn erst mal liegen lassen, während der Gärtner der Spielwiese ganz begeistert davon war. Während ich mich nämlich geschäftlich im Ausland getummelt habe, hat er zwar meine vorbereiteten und tiefgekühlten Hefeteige und Tomatensaucen ignoriert, dafür stattdessen fleißig gekaufte Tiefkühlpizza und Tiefkühlflammkuchen darauf gebacken - und war begeistert.

Da ich nie aufgebe, habe ich es natürlich nochmal probiert. Und siehe da, mit etwas mehr Geduld und Motorik funktioniert es inzwischen ganz gut - naja, einigermaßen. ;-)

Zubereitung Pizza auf dem PizzasteinAllerdings freue ich mich immer, wenn ich beim Teig-auf-Pizzastein-Jonglieren männliche Unterstützung bekomme, es ist ja noch kein Pizzabäcker vom Himmel gefallen. :-)


Das Glas Rotwein dazu habe ich mir verdient. ;-)

Da wir vom Belag her immer total improvisieren und darauf packen, wonach uns der Appetit steht oder was die Vorräte hergeben, gibt es von mir heute zwei Pizza-Grundrezepte. Beide aus dem Perfetta Rezeptbüchlein, eins für eine Tomatensauce und ein Grundrezept für Pizzateig, beide von Sante de Santis.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pizzateig (Grundrezept von Sante de Santis)
Kategorien:Backen, Pizza, Hefeteig, Grundrezept, Italien
Menge:4 Große Pizzen oder 8-10 kleinere

Zutaten

25GrammFrische Hefe
200mlLauwarmes Wasser
10Essl.Olivenöl
1Essl.Salz
1kgMehl Type 405
175-250mlLauwarmes Wasser

Quelle

nach dem Rezept von Sante de Santis
aus dem Gebrauchsanweisungs-Booklet von perfetta
Pizzastein; etwas abgewandelt
Erfasst *RK* 30.09.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Hefe zerbröseln, mit Wasser, Olivenöl und Salz in eine Schüssel geben und vermischen, so dass die Hefe sich auflöst.

Zwei Drittel des Mehls zufügen und alles zu einer bröseligen Masse kneten. Das geht mit dem Knethaken eines Rührgeräts oder von Hand. Die Zutaten so lange vermischen, bis sich die Flüssigkeit gut im Mehl verteilt hat; der Teig ist dann ziemlich trocken.

Nach und nach das restliche Mehl und von der zweiten Portion Wasser dazu geben, dabei zwischendurch immer weiter kneten, bis das Mehl aufgebraucht ist und so viel vom Wasser verwendet wurde, dass der Teig sich vom Schüsselboden löst. Nun knetet man weiter, das geht meiner Meinung nach besser von Hand auf einer Arbeitsfläche, bis der Teig schön glatt und leicht glänzend wird. In die Schüssel zurück geben, mit Frischhaltefolie bedecken und ca. 2 Stunden gehen lassen. Die Schüssel sollte dabei an einem warmen Ort stehen.

Aus dem aufgegangenen Teig 4-10 einigermaßen gleich große Teigkugeln formen, diese zugedeckt unter einem Küchentuch nochmal 15 Minuten gehen lassen.

Die Teigbällchen einzeln ausrollen, nach Geschmack belegen und backen. Wenn man einen Pizzastein benutzt, diesen auf den mittleren Rost des Backofens legen und mindestens 40 Minuten auf höchster Stufe (Ober-/Unterhitze bei mind. 250°C) vorheizen. Währenddessen die Pizza nach Wunsch belegen. Die Pizza mit der Pizzaschaufel auf den heißen Stein schieben und 5-7 Minuten backen. Der Pizzastein ist nach dem Backen noch einige Stunden warm und kühlt am besten im ausgeschalteten Backofen aus.

Anmerkung Barbara: Man kann die Teigportionen auch einzeln einfrieren und hat so immer die Basis für eine schnelle Pizza!
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Der Teig lässt sich wirklich super einfrieren, wie ich im Rezept vermerkt habe. Damit geht es dann ganz schnell, eine Pizza zu backen. Ich drücke den Teig im Tiefkühlbeutel schon ein wenig, so dass es keine Kugel sondern eher eine Scheibe ist. Er taut dann schneller auf.

Und hier die Tomatensauce:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Die schnellste Tomatensauce der Welt (Sante de Santis)
Kategorien:Sauce, Tomate, Italien, Grundrezept
Menge:2 bis 3 Pizzen

Zutaten

1Knoblauchzehe
1klein.Bund Basilikum
400GrammTomaten aus der Dose
10Essl.Olivenöl
Salz, Pfeffer

Quelle

nach dem Rezept von Sante de Santis
aus dem Gebrauchsanweisungs-Booklet von perfetta
Pizzastein
Erfasst *RK* 30.09.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Knoblauchzehe schälen und grob zerteilen. Das Basilikum von den Stängeln zupfen.

Alle Zutaten zusammen pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!
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Schmeckt besser als bei den Italienern in der Gegend.

Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)

Sonntag, 7. April 2013

Vanillesirup

Manches lässt sich so einfach selbst machen, dass ich mich frage, warum man für teures Geld Konservierungsstoffe und sog. natürliches Aroma, also meist aus Bakterien, (Schimmel-)Pilzen oder Enzymen hergestellt, kauft. Ein gutes Beispiel ist Vanillesirup.

Die Herstellung von Sirup ist ganz einfach: Man braucht nur Wasser, Zucker und Geschmack, in diesem Fall Vanilleschoten. Letztere kaufe ich seit Jahren bei Madavanilla online und bekomme wie einige andere Blogger, die die Quelle empfehlen, auch kein Geld für die Werbung. Auch Vanille-Essenz (Vanilla Extract) oder Vanillezucker kann man einfach selber machen.

Vanillesirup

Ich mag es gerne richtig vanillig und habe daher die ausgekratzten Schoten mit in die Flasche gegeben.

Alternativ kann man natürlich die Schoten weg lassen.

Hier die Zubereitung als Schritt-für-Schritt-Fotoanleitung:

Zubereitung Vanillesirup

Und hier das ausführliche Rezept.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Vanillesirup
Kategorien: Getränke, Sirup, Gewürze, Grundrezept
Menge: 1 Kleine Flasche ca. 250 ml

Zutaten

2Vanilleschoten
200mlWasser
200GrammZucker
H AUSSERDEM
1klein.Flasche mit ca. 250 ml Inhalt
1Trichter
Kochendes Wasser zum Sterilisieren
Evtl. Sieb und Kaffeefilter

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 02.04.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wasser und Zucker in einen Topf geben. Die Vanilleschoten der Länge nach mit einem Messer aufschneiden und das Mark herauskratzen, so gut es geht. Das Vanillemark und die Vanilleschoten in den Topf geben.

Mit einem Schneebesen durchrühren und vorsichtig erhitzen. Der Sud sollte bei mittlerer Hitze ca. 7-8 Minuten köcheln, dabei immer mal wieder umrühren.

Währenddessen die kleine Flasche sterilisieren: Dafür Wasser kochen lassen und in die Flasche füllen, auch den Verschluss und den Trichter mit kochendem Wasser übergießen. Das geht am besten in einem Chromargan-Spülbecken. Aufpassen!

Kurz vor Ende der Sirupkochzeit die Vanilleschoten mit Hilfe eines Löffels herausfischen und beiseite legen. Das heiße Wasser aus der Flasche abgießen. Den Sirup vorsichtig über den Trichter in die Flasche gießen, am Schluss, wer mag, die Vanilleschoten wieder hinzufügen. Sie sollten nicht allzu lang sein, so dass sie gut in die Flasche passen und nicht über die Sirupfüllmenge hinaus ragen. Die Flasche sofort verschließen und abkühlen lassen.

Der Sirup hält sich geöffnet im Kühlschrank einige Wochen.

Tipps:

Wer es fruchtiger mag, gibt einen Schuss frisch gepressten Zitronensaft zu der Wassermenge.
Wer mag, kann die Schoten und das Mark herausfiltern und erhält dann einen klaren Vanillesirup. Dazu gießt man den leicht abgekühlten Sirup aus dem Topf über ein Sieb, das mit einem Filterpapier ausgelegt ist, in eine Schüssel oder einen anderen Topf. Es dauert eine Weile, bis alles durchgelaufen ist. Die klare Sirupflüssigkeit bringt man nochmal ganz kurz zum Kochen und gießt sie dann in die Flasche um.

Der Vanillesirup eignet sich zum Parfümieren von Getränken, z.B. Kaffee oder Cocktails oder auch zum Tränken von Biskuitböden, für Desserts, usw.
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Vanillesirup kann man vielfältig verwenden, ich bin immer wieder ganz begeistert vom Geschmack und von den Möglichkeiten.

Weitere Rezepte für selbstgemachte Sirups:

Samstag, 6. April 2013

Käsespätzle

Bei dem kalten und windigen Wetter habe ich wenig Appetit auf Salate oder frühlingshafte Gemüsegericht, dafür mehr auf richtig deftige Winterküche.

Einer unser Klassiker sind schwäbische Kässpätzle, die es zuletzt vor über 5 Jahren hier auf dem Blog gab. Inzwischen machen wir den Teig etwas anders und benutzen ein anderes Werkzeug.

Barbaras Käsespätzle

Käsespätzle sind so richtiges Soulfood und eigentlich ganz einfach herzustellen.

Wir machen das meist im Team, einer brutzelt die Zwiebeln, der andere drückt die Spätzle durch die Presse und kümmert sich darum. Es ist wichtig, dass diese beiden Zutaten zeitgleich fertig sind. Wenn man die Käsespätzle nämlich im Backofen warm hält oder aufwärmt, bekommt man leicht einen Käseklumpen im Magen, der empfindliche Gemüter dann einige Stunden beschäftigt...

Zubereitung Barbaras Käsespätzle

Also am besten sofort nach dem Zubereiten aufessen!

Wir verwenden meist eine geräumige Auflaufform, die wir zuvor im Backofen anwärmen. Die Spätzle, Zwiebeln und der Käse werden locker hineingeschichtet.

Barbaras Käsespätzle

Hier das ausführliche Rezept:


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Barbaras Käsespätzle
Kategorien:Teigware, Nudel, Käse, Schwaben
Menge:4 Personen als Hauptgericht

Zutaten

HFÜR DEN TEIG
500GrammSpätzlemehl
1geh. TLSalz
4-5Eier
200-250mlMineralwasser oder Sprudel; ca.
50mlBier (oder mehr Wasser)
Salzwasser zum Kochen
HAUSSERDEM
2-3Zwiebeln
2Essl.Butter
200-300GrammGruyère o.ä. würziger Hartkäse

Quelle

etwas abgewandelt nach überlieferten schwäbischen
Rezepten von Bekannten und Verwandten
Erfasst *RK* 23.03.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Spätzlemehl und Salz vermischen. Eier, Wasser und Bier zufügen und alles zusammen zu einem dickflüssigen Teig schlagen. So lange rühren, bis er sich von der Schüssel löst und Blasen wirft. Das geht gut mit der Küchenmaschine.

Käse reiben und bereit stellen. Eine tiefe Auflaufform im Backofen auf ca. 100 Grad erhitzen.
Zwiebeln schälen und in würfelige Stücke schneiden. In einer beschichteten Pfanne mit etwas Butter dünsten. Dabei regelmäßig rühren, so dass die Zwiebelwürfel weich, aber nicht allzu braun werden.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Salz hinzufügen. Die Auflaufform aus dem Backofen nehmen und neben den Topf stellen.

Die Spätzle entweder durch eine Spätzlepresse, einen Spätzlehobel oder mit einem Messer vom Brett portionsweise in das kochende Salzwasser geben. Kurz aufwallen lassen, dann mit einem Sieblöffel herausfischen. Sofort in die heiße Auflaufform füllen, mit Zwiebeln und Käse bedecken und die nächste Ladung Spätzle kochen und drüber geben. So lange schichten, bis alle Zutaten verbraucht sind. Mit Käse und Zwiebeln abschließen. Der Käse schmilzt durch die heißen Spätzle und Zwiebeln.

Dazu passt grüner Salat mit einer einfachen Senf-Vinaigrette oder, auch der Farbe wegen, auch ein einfacher Tomatensalat.
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Wer mag, kann die Spätzle natürlich auch vom Brett schaben, aber ich bin ja nicht aus Württemberg ausgewandert, um dann alles authentisch nachzumachen. ;-)

Barbaras Käsespätzle
Manche Originalerezepte nutzen nur Eier als Flüssigkeit und kein Wasser. Mir ist das aber dann zu mächtig. Auch das Bier ist nicht original, sondern irgendwie in unserer neuen oberfränkischen Heimat dazu gekommen. Das schmeckt hier ja auch besonders gut. :-)

Dazu passt einfach grüner Salat oder Tomatensalat, ungefähr nach diesem Rezept.

Eine interessante Version für angebratene Käsespätzle mit Sahne habe ich bei Johannes gefunden. Angeregt von dieser Idee habe ich einen Rest der Käsespätzle am Tag danach mit einem Hauch Sahne in der Pfanne angebraten. Dazu gab's noch etwas frische Frühlingszwiebel, in Röllchen geschnitten.

Resteessen aus Käsespätzle

Schnell gemacht, lecker, perfekte Resteküche.

Sabine von Hamburg kocht! richtet gerade ein Blog-Event mit dem Motto Gebt mir den Rest! aus. Dafür passt das doch super. :-)

Nachtrag: Wie sagt man so schön: Great minds think alike! Bei Pimpi-MEL-la gibt's heute nämlich auch Kässchpätzle. Eigentlich ähnlich, mit räßem Käse, zudem Weißlacker, und am Schluss kommt ein Schuss Essig dazu.

Donnerstag, 4. April 2013

Bisongras-Wodka einmal anders

Wahrscheinlich kennt Ihr ihn auch, diesen polnischen Wodka, bei dem in jeder Flasche in Grashalm steckt. Onkel Wiki hilft auch hier weiter, es handelt sich um das duftende Mariengras, das genau wie Waldmeister oder Tonkabohne Cumarin enthält. Solche Gräser (nicht das eine in der Flasche) aromatisieren diesen Bisongras-Wodka, den man in Polen unter dem Namen Żubrówka und in Deutschland als Grasovka kaufen kann.

Ich mag ihn gerne pur oder mit Apfelsaft vermischt, am besten mit naturtrübem.



Als wir eine Flasche zur Desinfektion und Vorbeugung vor Magen-Darm-Problemen bei der Anreise in unseren letzten Urlaub in die Tropen gekauft haben, war die Verkäuferin im Duty Free Shop des Frankfurter Flughafens ganz begeistert: Wir kauften nämlich ein Produkt ihrer Heimat und wussten auch, dass Apfelsaft gut dazu passt.

Was mir jedoch nicht bekannt war, ist die Version mit Zitronensaft und Zimt, die sie uns empfohlen hat. Im Urlaub bekam ich keinen Zimt, also habe ich es kürzlich daheim ausprobiert.

Lecker. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Bisongras-Wodka mit Apfelsaft, Zitrone und Zimt
Kategorien:Getränke, Longdrink, Wodka, Apfel, Polen
Menge:2 Gläser

Zutaten

1/2  Zitrone
80ml Polnischer Bisongras-Wodka (z.B. Zubrówka oder
   -- Grasovka)
 Etwas Zimt
   Naturtrüber Apfelsaft

Quelle

 Tipp einer polnischstämmigen Verkäuferin am Frankfurter
 Flughafen
 Erfasst *RK* 25.03.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zitrone auspressen und zusammen mit den anderen Zutaten in 2 Gläser verteilen.

Genießen. :-)

Tipp: Klassischerweise trinkt man den Wodka pur oder mit naturtrübem Apfelsaft vermischt. Dies ist eine leckere Variante, wenn man ihn mal etwas anders mag.

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Montag, 1. April 2013

Dinkel-Hafer-Knäckebrot

Bread Baking Day #57 - Blogwarming Party - please bring Bread! (Last day of submission April 1st, 2013)Zorras Blog ist ja vor kurzem umgezogen - und wie im richtigen Leben ist auch das mit viel Organisation und Arbeit verbunden. Zur Einweihung und Feier, dass das alles geklappt hat, gibt es daher eine Blogwarming Party. Und bei der Hobby-Brotbäckerin ist ja klar, unter welchem Motto die Party steht: Please bring Bread!

Gleichzeitig ist dies bereits die Nr. 57 des BreadBakingDay-Events, wow! Ich war nur ganz ganz selten dabei, da ich das Glück habe, in der Region gutes Brot kaufen zu können. Daher backe ich nicht oft welches selber.

Diesmal habe ich aber doch etwas neues ausprobiert, und zwar Knäckebrot!

Dinkel-Hafer-Knäckebrot

Mein letztes Knäckebrot habe ich vor Ewigkeiten gebacken und damals auch nichts notiert. Gut, dass ich jetzt ein Blog habe, dann kann ich später mal nachschauen. Ich habe jedenfalls Lust bekommen und plane, in Zukunft ab und zu andere Variationen auszuprobieren. Mal abwarten. :-)