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Dienstag, 10. August 2021

Lachsforelle mit Gurken-Curry

Vor ein paar Tagen bekam ich ein schönes Stück Lachsforelle, an dem die Haut dran war. Ich mag solche Filets, die man auf der Haut brät; die Kombination aus cremig im Innern des Fischs und dem Knackigen der Hautkruste finde ich spannend. 

Auch bei uns auf dem Land kriegt man inzwischen ab und zu solchen frischen Fisch, und ich koche gerne damit. Da die Gurken im Garten bei dem vielen Regen extrem wachsen, kam ich auf die Idee, damit ein Gemüse zuzubereiten.

Lachsforelle mit Hirse-Linsen und Gurken-Curry


Gurken und Lachs sind ein Klassiker, nicht nur in der japanischen Küche. Lachs hatte ich keinen, aber die Lachsforelle passt auch super zu Gurken. 

Da ich in Gedanken schon in Asien war, habe ich die Gurken als Curry zubereitet. Und da ich kürzlich frisches Currypulver guter Qualität bekam, habe ich das verwendet. Ein Gurken-Curry ist übrigens seit 2008 auf dem Blog, damals mit selbst zusammen gestellten Gewürzen.

Zubereitung Lachsforelle mit Hirse-Linsen und Gurken-Curry

Fürs Hirn soll Hirse ja sehr gesund sein; die kombiniere ich gerne mit roten Linsen. Das habe ich als Beilage gekocht.

Sonntag, 7. Juli 2013

Süß-saure Gurken

Wenn es heiß wird, mag ich gerne würzig mariniertes Gemüse, das etwas Salz enthalten darf und auch schön säuerlich erfrischend schmecken soll.

Chinesische süß-saure Gurken sind so gesehen ein ideales Gericht, schnell gemacht und entweder zwischendurch einfach so oder als Teil eines Mahls sommerlich-säuerlich-frisch optimal.

Süß-saure GurkenAm besten eignen sich relativ lange Gurken, die nicht allzu dick sind, weil sie sonst zu viel Flüssigkeit abgeben. Außerdem sind die schlanken Gurken aromatischer, weniger wässrig.

Sie werden erst etwas gesalzen, dann mit Zucker und Essig mariniert - fertig!

Süß-saure Gurken
Wichtig ist, dass man die Gurke in möglichst gleich große Stifte schneidet. Am besten längs halbieren und weiter teilen, dann kürzen.

Den kleinen Finger als Maß daneben halten, dann klappt das.

Ich nehme die Menge meist nach Augenmaß und habe hier ungefähr aufgeschrieben, wie viel ich verwendet habe. - Aber probiert selbst, je nachdem, wie süß oder säuerlich Euch die Gurken besser schmecken, könnt Ihr mit den Zutaten etwas variieren.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Süß-saure Gurken
Kategorien: Vorspeise, Kalt, Gurke, China
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1Gurke
1Teel.Salz
1Essl.Puderzucker
1-2Essl.Essig*

Quelle

aus China mitgebracht
Erfasst *RK* 07.07.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Gurke waschen und in kleinfingergroße Stifte schneiden. Salzen und 5-10 Minuten Flüssigkeit ziehen lassen.

Die Flüssigkeit abgießen und das Salz dabei auch ein klein wenig von den Gurken entfernen. Puderzucker und Essig dazu geben, alles vorsichtig vermischen und noch einmal 5-10 Minuten marinieren lassen.

Auf einen Teller geben und servieren.

Tipp: Als Variante kann man Knoblauch, geschält und in Scheiben geschnitten, dazu geben.

* Das Rezept schmeckt am besten mit einem chinesischen Essig, den es z.B. in Asienläden zu kaufen gibt.
=====

Für mich ist dieses einfache sommerliche Gericht ein perfektes Fernweh-Rezept, da ich mich sofort nach China versetzt sehe. Daher passt es gut für Ann-Katrin, die in ihrem Blog Penne im Topf einen Blog-Event mit diesem Thema ausrichtet.



Derzeit zieht es mich allerdings überhaupt nicht nach China. Ich bin nämlich schon da. ;-)

Gerade sitze ich mal wieder in einem Hotelzimmer in Shanghai, arbeite für ein paar Wochen hier und genieße die Wärme. Es hat meist 35-38°C, ab und zu regnet es, aber meist bin ich eh in klimatisierten Räumen. Solche Gurken hatte ich in ähnlicher Art schon drei Mal seit ich hier bin, immer wieder ein wenig anders, immer sehr lecker. Es gibt sie z.B. auch mit etwas Sesam überstreut.

Und damit Ihr auch ein wenig Fernweh bekommt, hier noch zwei aktuelle Fotos von gestern.

Shanghai - Blick auf Pudong vom Bund ausEs ist enorm, wie sehr der Shanghai Tower seit meinem letzten Foto gewachsen ist. Unten bekommt er auch schon seine Glasfassade. Er soll 632 Meter hoch werden und wird dann das derzeit zweithöchste Gebäude der Welt sein.

Von der Höhe her fehlt nicht mehr viel, das 492 Meter hohe Shanghai World Financial Center sieht links daneben schon so richtig klein aus.

Barbara mal wieder in Shanghai

Und ich hab's fast geschafft, die Gebäude und Pudong noch etwas höher zu heben. ;-)

Donnerstag, 31. Juli 2008

Gurken-Curry

Garten-Koch-Event Juli 2008: Gurken und Zucchini
Gurken sind für mich die größere Herausforderung beim aktuellen Garten-Koch-Event im Gärtner-Blog. Zucchini wachsen normalerweise problemlos, letztes Jahr zusammen mit Kürbissen auf unserem Hügel, außerdem werden sie in unserer Küche fleißig verarbeitet.

Ein- oder zweimal habe ich versucht, selbst Gurken anzubauen - ohne Erfolg. Vielleicht liegt es ja an der mangelnden Wärme. Warum kann aber Petra nur wenig südlich so wunderschöne Exemplare ernten? Hm, ich glaube, es liegt an mir... Ich mag Gurken nämlich nicht so besonders. Ich esse sie, aber mehr nicht.

Vielleicht helfen ein paar Rezepte und Ideen, das zu ändern?! ;-)

Da ich Gurken vom Geschmack her etwas langweilig finde, kam ich auf die Idee, sie mit Gewürzen aufzupeppen. Mit grüner Currypaste und Kohlrabi gab es ein grünes Curry. Dazu knallgelbe Linsen und als Farbtupfer etwas Tomate.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Grünes Gurken-Kohlrabi-Curry mit Dal aus gelben Linsen
Kategorien:Gemüse, Gurke, Kohlrabi, Linse, Asien
Menge:2 Personen

Zutaten

HDAL
1HandvollGelbe Linsen
1PriseKurkuma
1PriseGaram Masala
Salz, Pfeffer
HGRÜNES GURKEN-KOHLRABI-CURRY
1Essl.Ghee oder Butterschmalz
1Knoblauchzehe
1/2-1Gurke
1klein.Kohlrabi inkl. grüner Blätter
1PriseBraune Senfkörner
1PriseKreuzkümmel
1PriseSchwarze Sesamsaat
1Essl.Grüne Currypaste; ca
2Essl.
Kokosmilch
HDEKORATION
1Tomate; in Scheiben

Quelle


eigenes Rezept

Erfasst *RK* 31.07.2008 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gelbe Linsen sorgfältig abwaschen. In einem Topf mit etwas Wasser aufsetzen und zusammen mit Kurkuma und Garam Masala aufköcheln und ca. 15 Minuten quellen lassen. Am Ende der Garzeit nach Geschmack mit Salz und Peffer würzen.

Für das Gurkencurry die Gemüse in mundgerechte Stücke und den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Ghee oder Butterschmalz in einem Wok oder einem Topf erhitzen, Senfkörner dazu geben, bis sie springen (Deckel drauf), dann Gemüse, Knoblauch und Kreuzkümmel dazu geben und brutzeln lassen. Sesamsaat und grüne Currypaste dazu geben und alles gut unterrühren, Kokosmilch dazu und etwas köcheln lassen. Wenn die Gemüse den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben, die kleingeschnittenen Blätter der Kohlrabi dazugeben.

Dal mit Gurkencurry und Tomatenscheiben servieren.

=====


Das Essen war schön bunt - und erstaunlich lecker!

Gut geschmeckt haben mir auch die Kohlrabiblätter dazu: Diese werden häufig weggeworfen, dabei sind sie essbar und schmecken zudem gut.

Mittwoch, 26. August 2015

Nachgemacht: Gurken-Hähnchen-Walnuss-Salat

Es gibt gute Gründe, warum ich Bloggen und den Austausch von Erfahrungen, Ideen und Rezepten so mag: Durchs Lesen anderer Blogs bekommt man immer wieder Anregungen, etwas Neues auszuprobieren!

Dieser Gurkensalat von Sibel tauchte auf meinem Bildschirm auf, da machte es sofort klick in meinem Kopf! - Ein gebratener Hähnchenschenkel war von kürzlich übrig, eine Salatgurke schlummerte im Vorrat, Walnüsse sind bei uns eh immer da (dauert nur, sie zu knacken...), Schwarzkümmel auch und griechischen Joghurt hatte ich gekauft. Das passte also perfekt!

Gurken-Hähnchen-Walnuss-Salat

Was fehlte, war Dill, aber der sei laut Sibel eh optional und Varianten sind ja was schönes. Genügend grüne Kräuter finden sich zurzeit im Garten. Die habe ich monatelang fleißig gegossen, wir hatten ja ewig keinen Regen.

Ich habe also losgelegt und wenn ich mir das Originalrezept für den türkischen Gurken-Hähnchen-Salat von Sibel jetzt durchlese und mit meinem Rezept vergleiche, ist es doch ein wenig anders geworden.

Zubereitung Gurken-Hähnchen-Walnuss-Salat, Zubereitung türkischer Gurken-Hähchen-Salat mit Joghurt-Knoblauchsauce

Also angepasst an aktuelle Gegebenheiten, wie das halt immer so ist. Und richtig lecker war er!

Schön sättigend und erfrischend an einem heißen Sommertag vor knapp zwei Wochen. Das Nachmachen ging also ganz schnell, nur das Bloggen hat etwas gedauert.

Danke fürs Rezept, Sibel! Hähnchen, Gurke und Knoblauch-Joghurt so zu kombinieren ist genial. Darauf wäre ich allein nie gekommen. - Darum mag ich Blogs-Lesen so. :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Gurken-Hähnchen-Walnuss-Salat
Kategorien: Salat, Kalt, Gurke, Türkei, Aufstrich
Menge: 2 Personen

Zutaten
H SALATZUTATEN
1Hähnchenschenkel; gebraten, abgekühlt
1klein.Salatgurke
1HandvollWalnüsse
H KNOBLAUCH-JOGHURT-SAUCE
200GrammJoghurt (griechischer mit 10% Fett)
2Knoblauchzehen
1HandvollGrüne gemischte Kräuter, z.B. Petersilie,
-- Liebstöckel, Minze, Majoran, Dill, Koriander
Salz, Pfeffer, Chili
1Teel.Schwarzkümmel
H ZUM DEKORIEREN
1Essl.Schwarzkümmel

Quelle

etwas abgeändert nach einem Rezept von Sibel http://
insaneinthekitchen.blogspot.de/2015/08/Gurken-Haehnchen-
Salat.html
Erfasst *RK* 12.08.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Das Hähnchenfleisch vom Knochen trennen und in kleine Stücke schneiden. Gurke waschen, schälen und in Würfel schneiden. Walnüsse hacken.

Knoblauchzehen schälen und durch die Knoblauchpresse drücken oder ganz fein hacken. Kräuter hacken. Ein paar Kräuter für die Deko beiseite legen.

Joghurt mit Salz, Pfeffer, Chili, Schwarzkümmel und Knoblauch gut verrühren. Die Salatzutaten unterrühren und alles gut vermischen.

Mit den restlichen Kräutern und Schwarzkümmel dekorieren.

Dazu passt Fladenbrot. Es schmeckt aber auch lecker als Aufstrich auf ein halbes Brötchen.
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Donnerstag, 20. August 2020

Bulgarische kalte Gurkensuppe: Tarator

Dieses Jahr sind Reisen ja nicht so angesagt, also schwelge ich in Erinnerungen, wie z.B. an Bulgarien. Vor einem Jahr habe ich mir ein langes Wochenende in Sofia und Plovdiv gegönnt und habe dort natürlich auch typisch bulgarisch gegessen.

Den leckeren Schopska-Salat hatte ich vor einem Jahr schon verbloggt und wer da bis unten gelesen hat, dem fiel bei einer Collage von Reise-Erinnerungen das Foto einer kalten Gurkensuppe namens Tarator auf, die ich im dazugehörigen Text als "sensationell" bezeichnet hatte.



Bei der Hitze der letzten Tage war es also höchste Zeit, die Suppe einmal selbst zu machen.

Hinzu kommt, dass wir im Garten erstmals kleine Snack-Gurken haben, die täglich frische Gurken produzieren. Das ist das erste Mal, dass Gurken bei mir etwas werden. :-)



Wir hatten im Frühjahr zwei Holzkisten verarbeitet und wollten daraus eigentlich Platz für Kompost schaffen. Allerdings können wir glaube ich nur Hochbeete... ;-)

Samstag, 14. August 2021

Bunter Gartensalat mit Gurken und Radieschen

Bettina von homemade & baked hat sich überlegt, dass jetzt die beste Zeit ist, den Grill anzuschmeißen und Gemüse, Fleisch und Würstchen zu grillen. Grillzeit ist daher das aktuelle Thema beim Blog-Event auf Zorras Kochtopf.

Um den Grillabend zu retten, braucht es noch Brot oder Kartoffeln und einen leckeren Salat.

Bunter Gartensalat mit Gurken und Radieschen


Zurzeit hole ich mir gerne frische Zutaten aus dem Garten und werfe die zusammen. Die Gurkenpflanzen gehen leider (mal wieder) kaputt, aber ein paar Exemplare hängen noch dran. Und Kräuter gibt es in Hülle und Fülle. Schön finde ich Radieschen, da sie etwas Farbe in den Salat bringen.

Sonntag, 15. September 2019

Etagere mit Gebäck zum Afternoon Tea

Gratulation! Zorra und ihr Kochtopf feiern Geburtstag: Am 17. September wird der Kochtopf 15 Jahre alt! Das ist wirklich Wahnsinn und klar feiern wir das mit einem großen Geburtstags-Blog-Event.

Da sie mit dem Sponsor Kenwood dieses Jahr eine typisch Englische Teeparty genießen durfte, wünscht sich Zorra köstliches englisches Gebäck zum Afternoon Tea zu ihrem Blog-Geburtstag.

Etagere mit Gebäck zum Afternoon Tea: Pimm's Scones, Gurken-Sandwiches, Shortbreads mit Salbei, Blauschimmelkäse und Walnüssen, Lemon Drizzle Teacake

Da habe ich lange überlegt - meine erste Erfahrung mit dieser britischen Tradition habe ich 1982 gemacht, als ich im Schüleraustausch in Devon war und den typischen Devon Cream Tea mit Scones kennen gelernt habe. Das Originalrezept für Scones ist natürlich schon seit Ewigkeiten auf dem Blog, inzwischen auch mit Variationen. Was ich von damals auch noch in Erinnerung habe, sind diese Toastscheiben mit Gurke. Das war für mich damals echt speziell...

Mittwoch, 8. Juni 2011

Gurkensalat

Meine Zeit ist gerade etwas knapp (die üblichen 24 Stunden am Tag, die jeder hat - aber leider mal wieder ziemlich vollgepackt), daher wieder etwas Schnelles, mehr für mich als Merker. Und ohne Diskussion darüber, ob man Gurken derzeit essen darf oder nicht - dafür gibt's andere Informationsquellen.

Ich bin nämlich kein großer Fan von Gurken oder Gurkensalat. Als der Mitkoch vor gut zwei Wochen eine Gurke besorgte und ich vor der Herausforderung stand, innerhalb von zwei Minuten einen Salat daraus zu zaubern, blieb mir nicht viel übrig als zu improvisieren.

Dill, der Gurkensalat klassisch begleitet, war natürlich keiner im Haus, und ehrlich gesagt finde ich diese Kombination eh nicht so besonders. Auch diese essiglastige Vinaigrette, die es in fränkischen Dorfgasthäusern dazu gibt, mag ich gerade bei Gurken nicht.

Das Ergebnis war dann erstaunlich lecker. Daher kommt der Salat auf den Blog, damit ich ihn nicht vergesse. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gurkensalat
Kategorien:Salat, Kalt, Gurke, Schnell
Menge:2 Personen als Beilage

Zutaten

1/2-3/4Salatgurke
1Schalotte
2Teel.Weißweinessig
2Essl.Öl
Salz, Pfeffer, Chili
1HauchMuskat
1/2Teel.Getrocknete (oder frische) Kräuter der Provence
1SchussSahne

Quelle

spontan erfunden
Erfasst *RK* 22.05.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gurke schälen und in eine Salatschüssel hinein fein scheibeln - das geht am besten mit einem Hobel. Schalotte schälen und in Würfeln schneiden.

Weitere Zutaten dazu, alles gut umrühren - fertig.

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Donnerstag, 8. August 2024

Fusion-Tsatsiki

Zurzeit bin ich auf dem Dip-Trip... Ich mache gerne Saucen oder Dips, die man zu Gemüse servieren kann oder die man sich auch als Aufstrich aufs Brot schmiert.

Vorgestern gab's etwas marokkanisches mit Aubergine, heute wird es griechisch: Tsatsiki. Das klassische Rezept für Tsatsiki ist seit 2012 auf dem Blog.

Tsatsiki mit japanischem Touch nach Tim Raue
Beim Stöbern in Kochbüchern (Quelle unten im Rezept) bin ich auf eine Tsatsiki-Variation von Tim Raue gestoßen, die er zwar mit Kreta verbindet, die aber doch wieder ganz anders ist. 

Samstag, 19. Juni 2010

Nachgemacht: Erdbeer-Gurken-Salat

In Hamburg trafen sich ein paar Foodblogger und andere Kochbegeisterte. Nach dem Kochen und Essen schwärmten alle von einem Erdbeer-Gurken-Salat, der seitdem fleißig nachgekocht wird.

Den Blog Nokedli von Orsi, der auf ungarisch und deutsch geführt wird, kannte ich bislang noch nicht. Von ihr stammt das Rezept, bzw. sie fand es - mit Petersilie statt Basilikum - auf einem anderen Blog. Das grüne dort wiederum sieht für mich nach Bärlauch aus.

Auch hier war es warm, es gab die ersten Erdbeeren zu kaufen und ich habe den Salat letzten Samstag ausprobiert.

Da ich weder Basilikum noch Petersilie hatte, habe ich alles mögliche an grünen Kräutern genommen, was ich gerade so fand. Und weil mich eine Limette so nett anlächelte, habe ich davon etwas in die Salatsauce.

Was soll ich sagen?! Super Kombination, die Farbe ist schön frisch und ausgewogen und der Geschmack ganz große Klasse.





















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Erfrischender Erdbeer-Gurken-Salat
Kategorien:Salat, Kalt, Erdbeere, Gurke, Sommer
Menge:2 bis 3 Portionen

Zutaten

2HandvollFrische, geschmackvolle Erdbeeren
1/2Gurke
Frische Kräuter, z.B. Petersilie, Basilikum,
-- Oregano, Bärlauch, Melisse
HDRESSING
1/2Limette; den Saft
EtwasAgavendicksaft
2Teel.Crema Balsamica
1Essl.Neutral schmeckendes Olivenöl
oder Französisches Haselnussöl
EtwasWeißer Pfeffer

Quelle

nach erdbeer-gurkensalat mit basilikum von Orsi, s.u.
Erfasst *RK* 13.06.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Erdbeeren und Gurke (gleiche Menge ungefähr) in mundgerechte Stücke schneiden. Kräuter waschen, trocken schütteln und hacken. In Portionsschüsselchen verteilen.

Die Zutaten für das Dressing gut vermischen und über den Salat geben. Mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Quelle: http://nokedlis.wordpress.com/2010/05/31/epresuborkasaltabazsalikommal-erdbeer-gurkensalat-mit-basilikum/

=====


Damit ich ihn bis zum nächsten Frühsommer nicht vergesse, kommt er auf den Blog. :-)

Danke fürs Rezept, Orsi!

Mittwoch, 11. Juni 2008

Gurken-Raita

Wie versprochen, hier das Rezept für Gurken-Raita.

Ich mag Raitas sehr gerne in Kombination zu einem scharfen Curry. Ein anderer Klassiker ist Tomaten-Raita, den Kochfrosch Kathi kürzlich gebloggt hat.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gurken-Raita
Kategorien:Dip, Sauce, Joghurt, Indien
Menge:1 Rezept

Zutaten

2Teel.
Frische Minze
1/2

Salatgurke
250Gramm
Joghurt



Salz, Pfeffer



Muskatnuss

Quelle


nach dem Buch Indisch Kochen, Bechtermünz Verlag

Hrsg. von Veronica Sperling & Christine McFadden

Erfasst *RK* 10.06.2008 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Minze fein hacken. Gurke schälen, entkernen und stifteln.

Gurke, Joghurt und Minze verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mischung in eine Servierschüssel füllen und vor dem Servieren mit frisch geriebener Muskatnuss bestreuen.

=====

Sonntag, 13. November 2011

Cheeseburger mit selbstgemachten Gemüsechips

Mit Blog-Events habe ich ja manchmal meine Probleme... Manche laufen nebenbei, weil ich eh etwas passendes koche und es dann einfach einreiche. Manche finde ich nicht so spannend und habe keine Lust mitzumachen; Bloggen ist ja Hobby und ich mache was ich will. Für manche Events habe ich einfach keine Zeit oder es sind zu viele Events und ich kriege sie gar nicht wirklich mit bzw. die Zeit ist schon um, bis ich Zeit dafür finden würde. Und manche Events sind eine richtige Herausforderung.

So war es auch diesmal mit dem Blog-Event Burger-Battle, den Uwe von High Foodality gerade bei Zorras Kochtopf ausrichtet.

Ich habe nämlich gerade genug von amerikanischem Essen und überhaupt keinen Appetit auf Burger...

Anfang der Woche bin ich nämlich erst aus den USA und unserem Urlaub zurückgekommen: Wir haben eine erholsame und interessante Reise gemacht und sind mit einem amerikanischen Schiff von Rom über Sardinien, Mallorca und Lissabon nach New York gefahren, wo wir noch 5 Tage geblieben sind. Zurück ging es mit dem Flugzeug.

Burger gab's zwei Mal:

Der erste Burger war an einem regnerischen Seetag fällig, als ich wirklich Hunger hatte. Den zweiten aßen wir in New York City nach viel Marschiererei im Central Park und entlang der Museumsmeile bei eiskaltem Wind; da war ich durchgefroren, der Mitesser wollte einen Burger und wir fanden etwas passendes.

Auf Burger hatte ich also keine Lust mehr, ich hatte ja erst welche - und eigentlich wollte ich nicht teilnehmen...

Jetzt war es aber so, dass ich beim Einkaufen diese Woche wunderbare Rote Bete Knollen bekam, zudem noch Pastinaken, Kochbananen und Kartoffeln. Dabei fiel mir ein, dass der Gärtner der Spielwiese schon seit langem Gemüsechips gewünscht hatte. Tja, das wollte ich mal ausprobieren - und was passt dazu... Hm, nun ja, also doch Burger. ;-)

So habe ich also den heutigen Sonntag mit Kochen verbracht - es dauert doch alles länger, als man sich das vorstellt. Vor allem, wenn man Chips selber macht... Also kein Fastfood. :-)

Mit den Chips habe ich etwas improvisiert und die vorhandenen Gemüsesorten geschält, teilweise in Zucker-Zitronenwasser gelegt, abgetrocknet und dann fritiert. Wir haben eine kleine Fondue-Friteuse, mit der ich nicht so gut zurecht kam, am Schluss ging's dann aber doch. Parallel habe ich einen normalen Topf verwendet, mit dem ich ehrlich gesagt viel besser zurecht kam.

Ich frittiere selten und nutze eher den Wok dafür. So war das für mich nach langer Zeit mal wieder ein Frittiertest. Auch mal interessant.

Die Gemüsechips schmecken zur Abwechslung sehr lecker. Ich würze sie am liebsten erst, bevor sie auf den Teller kommen. Die Rote Bete Chips haben eine süßliche Komponente und sehen farblich interessant aus. Kann ich wirklich empfehlen!

Da ich eh am Frittieren war, habe ich noch eine Handvoll Rucola ins Öl gehauen; das gab einen Farbtupfer und schmeckte auch sehr gut.

Und ein oberfränkisches Bier (besser als in USA) musste dazu sein! Es dauerte alles und war ziemlich schwierig, die einzelnen Komponenten zeitlich abzustimmen und das Essen halbwegs warm auf den Teller zu bekommen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Selbstgemachte Gemüsechips
Kategorien:Gemüse, Fritiert
Menge:4 Personen

Zutaten

3-4Kartoffeln
1-2Pastinaken
2-4Rote Bete
1Kochbanane
500GrammÖl oder Fritierfett; ca. (z.B. Erdnussöl oder
-- Butterschmalz)
1-2Rollen Küchenkrepp/Küchenpapier
HEVTL.
1Ltr.Wasser
1/2Zitrone
1Teel.Zucker
HGEWÜRZE
Salz oder fleur de sel
Paprika oder Cayennepfeffer
Schwarzer Pfeffer; wer mag

Quelle

Erfasst *RK* 13.11.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Gemüse separat mit Hilfe eines Sparschälers schälen, unter fließendem Wasser abspülen und mit einer dünnen Reibe, dem Sparschäler o.ä. in möglichst dünne Scheiben raffeln. Separat in Schüsseln zwischenlagern.

Wer mag, kann die Kartoffelscheiben kurz mit kaltem Wasser spülen, so dass Stärke abgewaschen wird und sie dann in Wasser, dem etwas Zucker und Zitronensaft beigegeben wurde, für 10-15 Minuten ziehen lassen. Danach gut abtropfen und mit Küchenkrepp gut abtrocknen. Die Chips werden dann angeblich etwas knuspriger.

Den Backofen vorheizen auf ca. 120°C Umluft.

Öl oder Fett in einer Friteuse, in einem Topf oder in einem Wok erhitzen und die Gemüsescheiben portionsweise darin fritieren. Immer mal durch mischen und umrühren, so dass sie gleichmäßig braun werden. Auf Küchenkrepp geben, so dass das Fett etwas aufgesogen wird.

Nicht zu viele Scheiben auf einmal zugeben, da sonst die Temperatur zu sehr sinkt und die Chips dann lange brauchen, aneinander kleben und nicht so knusprig werden. Das dauert also!

Mit dem gesamten Gemüse so verfahren. Jeweils nach Sorte getrennt oder alle zusammen gemischt in Schüsseln oder auf Teller geben und im Backofen warm halten. Erst kurz vor dem Servieren würzen.

Variante: Fritierte Karotten- oder Süßkartoffelchips schmecken auch gut.

=====


Die Burger habe ich relativ konventionell gemacht. Eigentlich reicht es ja, ein saftiges Rindersteak zwischen zwei Brötchenhälften zu klatschen. Üblicherweise nimmt man jedoch Hackfleisch, entweder selbst gemacht oder gekauft. Ich habe es mit Zwiebeln, Ei und Bröseln gemischt und aus der Fleischmasse dann Burger geformt.

Erst hatte ich versucht, den Kontaktgrill zu verwenden, um etwas mehr Grillgeschmack zu erhalten. Das hat aber irgendwie nicht gut geklappt, so dass doch die Grillpfanne zum Einsatz kam. Die Brötchen ließen sich auf dem Kontaktgrill jedoch gut anrösten.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Barbaras Cheeseburger
Kategorien:Fleisch, Hackfleisch, Brot, USA
Menge:4 Personen

Zutaten

HBEEF-PATTY
500Gramm
Rinder-Hackfleisch
1Zwiebel
1Ei
1/2Altbackenes Brötchen oder Paniermehl
Salz, Pfeffer, Chili
1/2Teel.Worcestershire-Sauce
HAUSSERDEM
4Hamburger-Brötchen (selbstgemacht oder gekauft)
Ketchup
Senf oder Senf-Honig-Sauce
Essig-Gurken
1-2Tomaten
EinigeBlätter Eissalat oder Rucola
1Zwiebel
4ScheibenKäse; z.B. Gouda, Schmelzkäse, o.ä

Quelle

selbst improvisiert
Erfasst *RK* 13.11.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Hackfleisch, Ei, Gewürze und Worcestershire-Sauce in eine Schüssel geben. Zwiebel schälen, in Stücke schneiden und in einen Blitzhacker (z.B. Moulinette) geben. Fein hacken. Brötchen ebenfalls in Stücke schneiden, dazu geben und zusammen hacken. Etwas vom Fleisch dazu geben und nochmal hacken. Diese Masse in die Schüssel geben und alles gut vermischen. Das geht am besten mit der Hand. Abschmecken.

Wer mag, kann einen Test-Burger braten: Eine kleine Menge Fleischmasse in heißem Fett anbraten - wenn die Masse auseinander fällt, nochmal ein Ei untermengen.

Vier Beef Patties formen. Dabei darauf achten, dass die Fleischmasse gut angedrückt wird. Dafür gibt es spezielle Helferlein; es geht aber auch, indem man etwas Fleischmasse in den Händen zu einer Kugel rollt und diese dann flach drückt. Kühl stellen.

Die Zutaten für den Burger zurecht stellen. Essig-Gurken in Scheiben schneiden, Tomaten ebenso. Salat waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke rupfen. Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden, so dass man große Zwiebelringe erhält.

Die Beef-Patties entweder auf dem Grill oder in einer Grillpfanne mit etwas Öl auf beiden Seiten braten. Währenddessen die Brötchen im Backofen erwärmen oder toasten, in der Mitte durchschneiden. Die Patties aus der Pfanne nehmen, mit Käse belegen und in den Backofen stellen. Die Brötchenhälften mit den Schnittstellen in die Pfanne oder auf den Grill legen, so dass sie etwas Fleischgeschmack bekommen und nochmal leicht angebraten werden.

Die Burger je nach Geschmack anrichten. Üblicherweise gibt man etwas Ketchup und Senf auf die Unterseite des Brötchens, dann Salatblätter und Zwiebelringe darauf, dann das Fleisch und dekoriert so auf dem Teller, die obere Hälfte des Brötchens und die anderen Zutaten werden neben den Burger auf den Teller gelegt. So kann jeder weiter belegen, wie er mag, also auf dem Käse z.B. Tomatenscheibe und mehr Zwiebelringe sowie Würzsaucen und Gurken legen und den Burger selbst zu klappen.

Dazu passen Backofen-Kartoffeln, Gemüsechips oder Pommes Frites sowie Salat oder Coleslaw (amerikanischer Krautsalat).

=====


Die Sache mit den Chips war interessant; die mache ich mal wieder. Von Burgern habe ich erst mal genug.

@Uwe und Ralf: Ich bin gerne Teil der Jury bei Eurem nächsten Battle! Nürnberg ist nur eine gute Stunde entfernt, dafür fahre ich gerne hin und berichte. Wenn Euer Wettstreit wieder im August stattfindet, heißt das, dass noch viel Zeit ist - bis dahin habe ich vielleicht wieder Appetit auf Burger. ;-)

Blog-Event LXXII - Burger Battle (Einsendeschluss 15. November 2011)

Mittwoch, 27. Juli 2022

Gänsefuß und Melde

Weiter geht's mit dem Projekt Unkraut essen! Ich nenne diese bei vielen ordentlichen Gärtnern ungeliebten grünen Gesellen ja lieber Wildkraut oder Wildgemüse und habe dafür eine eigene Kategorie Wildkräuter und Blüten hier auf meinem Foodblog. 

Giersch und Brennnesseln waren bisher meine liebsten saisonalen Wildgemüse, aber diesen Sommer habe ich etwas Neues entdeckt: Das trockene heiße Wetter und einige umgegrabene Hochbeete waren wohl ideal für eine grüne Pflanze, die mir zuvor nicht so aufgefallen war. Wahrscheinlich ist es Gänsefuß oder Melde, ein typisches Garten- und Ackerkraut.

Grüne Wildkräuter im Hochbeet

Hier ein Foto eines Hochbeets, das wir eigentlich als Kompost angelegt hatten, das dann aber zu einem provisorischen Hochbeet für Gurken und Zuckerschoten wurde. Die Gurken wollten dieses Jahr gar nicht, die Zuckerschoten irgendwie auch nicht so toll, aber schön grün ist das Beet trotzdem! 

Fuchsschwanzgewächse: Gänsefuß, Guter Heinrich, Melde

Gänsefuß und Melden gehören zu den Fuchsschwanzgewächsen (Amaranthaceae). Am bekanntesten sind der Gute Heinrich, der Unechte Gänsefuß und der Weiße Gänsefuß. Die Arten schmecken alle spinatartig, nussig-herb bis bitter. Das leicht gezackte der Blätter erinnert an einen Gänsefuß, daher der Name. Quinoa ist übrigens verwandt.

Freitag, 26. August 2011

Nachgemacht: Asiatischer Gurkensalat

Es gibt einige Blogs, die ich sehr gerne lese, weil die meisten der Rezepte meinem Geschmack entsprechen. Kochfrosch von Kathi ist so eines meiner Lieblings-Blogs, der Stil und die Fotos sind unkompliziert, klar und gut verständlich. Es ist auch nicht zu viel Text (wer hat dafür schon die Zeit...). Vegetarisches und internationale Küche sind Schwerpunkte - beides liegt mir ja auch.

Der Kochfrosch ist übrigens die Tochter von Petra von Chili & Ciabatta. Wenn man mit sooo super Gerichten aufwachsen darf, kocht man wahrscheinlich so klasse wie Kathi - oder geht auf Trotzkurs und ernährt sich nur von Fertigzeugs, wer weiß... ;-)

Bei Kathi hat diese Erziehung zum Gourmet jedenfalls perfekt funktioniert: Ich speichere mir also oft Rezepte ab, kommentiere manchmal - und koche dann doch zu selten wirklich etwas nach...

Kürzlich war es wieder so weit: Beim Durchstöbern blieb ich bei dem Rezept für einen asiatischen Gurkensalat hängen. Eine Gurke war noch in der Speisekammer, eine Dose Erdnüsse erst kürzlich geöffnet worden - und der Rest doch hoffentlich standardmäßig zu Hause.

Also habe ich losgelegt - und gleich festgestellt, dass die Fischsauce alle war... Stattdessen nahm ich dann Austernsauce, die doch etwas anders schmeckt. Statt Bauern- hatte ich Salatgurke, statt Thai-Basilikum musste es eine grüne Mischung aus dem Garten tun.

Das Ergebnis war ganz okay, allerdings sind Thai-Basilikum und Fischsauce schon für den Geschmack verantwortlich, damit würde es eher an einen thailändischen Gurkensalat rankommen, den ich ganz dunkel in Erinnerung habe. So war es nur eine ganz grobe Annäherung - eigentlich ein anderes Gericht. ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Asiatischer Gurkensalat (Kochfrosch)
Kategorien:Salat, Kalt, Gurke, Erdnuss, Thailand
Menge:1 Rezept

Zutaten

HDRESSING
1/2Essl.
Sojasauce
1Teel.Thailändische Fischsauce (notfalls: Austernsauce)
2Essl.Reisessig
1Essl.Sesamöl
1Teel.Zucker
1Chilischote (frisch oder getrocknet)
HGURKENSALAT
1Frühlingszwiebel
1Salatgurke
EtwasSalz
2StieleMinze
1StielThai-Basilikum (notfalls als Ersatz: Koriander,
-- Majoran oder was man so findet)
1-2HandvollGeröstete, gesalzene Erdnüsse
2ZehenKnoblauch
Öl
1SchussZitronensaft, frisch gepresst (evtl.)

Quelle

gefunden bei Kathi Holzapfel, dort abgewandelt nach
http://eatsmarter.de
http://kochfrosch.blogspot.com/2011/05/sommerlich-
asiatischer-gurkensalat-mit.html
Erfasst *RK* 14.08.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Alle Dressingzutaten verrühren, die Chili fein und einigermaßen gleichmäßig hineinbröseln bzw. frische Chili hacken.

Die Gurken waschen, schälen (oder halb schälen, das gibt ein hübsches Muster) und längs halbieren. Die Kerne mit einem Löffel (dafür eignen sich Grapefruitlöffel gut) herauskratzen. Die Gurkenscheiben salzen und 10 Minuten in einem Sieb Wasser ziehen lassen. Abtropfen lassen.

Die Frühlingszwiebel in Scheibchen schneiden und zum Dressing geben. Die Gurken zufügen und alles etwa 15 Minuten marinieren lassen.

Währenddessen die Kräuter fein hacken und wer mag, die Erdnüsse grob hacken. Knoblauch in dünne Scheibchen schneiden und im heißen Öl fritieren. Kräuter, Knoblauch und Erdnüsse über den Salat geben, alles nochmal vermengen und abschmecken. Evtl. mit Zitronensaft nachwürzen.

Anmerkung Barbara: Mir war's etwas zu salzig, was aber auch daran liegen könnte, dass ich Austern- statt Fischsauce verwendet hatte. Das nächste Mal würde ich die Gurke nicht einsalzen, sondern so verwenden - das bisschen Flüssigkeit, das sie zieht, passt meiner Meinung nach gut.

Ich würde ein paar thailändische Gerichte dazu servieren. Kathi hatte Naturreis und Omelettröllchen, was wohl gut passte.

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Wie Kathi fehlte mir Säure; ich habe mit etwas Zitronensaft nachgeholfen, weil ich hoffte, dass das Dressing dadurch mehr Frische bekäme. Trotzdem war das ganze ein wenig mehr salzig und, hm, fast muffig als z.B. der Thai-Salat mit Rindfleisch, dessen Dressing nur aus Sambal Oelek, Limettensaft und Fischsauce bestand.

Vielleicht lag's ja wirklich daran, dass mir die Fischsauce ausgegangen war. Ich habe inzwischen welche gekauft. Der Salat bekommt also nochmal eine Chance. :-)

Die Katze hat übrigens nur ganz kurz aus der Ferne geschnuppert und zog sofort von dannen. Sie ist ja auch eine oberfränkische Bauernkatze und keine asiatische Katze. Mit Fischsauce wäre der Salat für sie aber vielleicht doch interessanter gewesen. ;-)

Sonntag, 13. Juli 2014

Schneller schwäbischer Kartoffelsalat

Julia, deren Blog German Abendbrot ich seit Jahren gerne lese, möchte Lieblingsrezepte, und zwar Lieblings-Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen.

Wie sie schreibt, gibt es allein in Deutschland eine ganze Menge Variationen und Überzeugungen, je nach Familientradition und Region mit Mayo oder Essig-Öl, mit Speckwürfelchen, mit Gurken oder Radieschen, warm oder kalt - und noch viel mehr...

Schneller schwäbischer Kartoffelsalat
Ich muss zugeben, bei mir kommt da auch die ursprüngliche Heimat durch, ich mag ihn am liebsten lauwarm schwätzend mit Essig-Öl und Zwiebeln... Zum Glück ist der fränkische Kartoffelsalat in meiner neuen Heimat fast genauso.

Wobei ich da eigentlich offen bin, wenn ich drüber nachdenke: Es kommt immer darauf an, was es dazu gibt und wo ich gerade bin.

Kartoffelsalat war für mich eigentlich immer etwas typisch deutsches (okay, in Österreich habe ich auch schon welchen gegessen, sehr guten sogar!), und umso erstaunter war ich, als ich vor einiger Zeit japanischen und koreanischen Kartoffelsalat kennen gelernt habe.

Japanischer und koreanischer Kartoffelsalat
Beide habe ich in Shanghai gegessen. Beim japanischen wurde mir von jemandem, der zehn Jahre in Japan gelebt hatte, versichert, der schmecke original. Den koreanischen gab's zu einem koreanischen Barbecue, vorneweg. Beide waren so gut, dass ich sie fotografiert habe. Und nein, an chinesischen Kartoffelsalat kann ich mich nicht erinnern; ich wüsste nicht, dass es den gibt.

Zurück zum Spielwiesen-Kartoffelsalat: Wie jedes schwäbische Mädchen habe ich natürlich auch von meiner Mutter gelernt, wie man den einzig richtigen Kartoffelsalat macht. Seit einigen Jahren jedoch ignoriere ich die typische Vorgehensweise und mache ihn so wie Ullis Tante Hilde. Der geht schnell und gelingt immer.

Zubereitung Schneller schwäbischer Kartoffelsalat (nach Ullis Tante Hilde)
Das erste Mal darüber gebloggt habe ich 2008, und dieses Jahr gab's auch schon welchen, mit Bärlauch drin zu Frikadellen.

Speziell für Kartoffelsalat lagert bei uns eine Flasche Kräuteressig. Den verwende ich sonst nie. Er ist entscheidend für den typischen Geschmack, finde ich.

Schneller schwäbischer Kartoffelsalat
Ach ja, zum Abschmecken nehme ich Sojasauce, davon habe ich immer welche im Haus. ;-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schneller schwäbischer Kartoffelsalat (nach Ullis Tante Hilde)
Kategorien: Salat, Kartoffel
Menge: 1 Rezept

Zutaten
1-1 1/2kg
Kartoffeln; möglichst Salatkartoffeln
1Teel.
Kümmel
1

Zwiebel
1/2-1Teel.
Salz
1Essl.
Instant-Fleischbrühpulver (oder Hühner- oder



-- Gemüsebrühpulver)
1 1/2Essl.
Kräuteressig
3-4Essl.
Neutrales Öl
100ml
Heißes Wasser; ca. *



Schwarzer Pfeffer
1Teel.
Sojasauce oder Flüssigwürze, z.B. Maggi
1Essl.
Schnittlauchröllchen

Quelle


Rezept von Ullis Tante Hilde, erfasst *RK* 30.08.2002

von Ulli Fetzer; leicht angepasst

Erfasst *RK* 13.07.2014 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Kartoffeln mit Wasser und Kümmel in einen großen Topf oder einen Schnellkochtopf geben und garkochen.

Währenddessen die Zwiebel in feine Würfel schneiden, hacken oder grob reiben. Mit Salz vermischen und etwas stehen lassen. So verliert die Zwiebel ein wenig ihrer Schärfe.

Die Kartoffeln abgießen, kurz abkühlen bzw. ausdampfen lassen und in noch warmem Zustand schälen. In gleichmäßig dünne Scheiben schneiden. Dafür kann man einen sog. Kartoffelschneider verwenden, oder das Messer einer Vielfachreibe oder man schneidet mit dem Messer. Die Kartoffelscheiben in eine Salatschüssel geben.

Das Brühpulver mit dem heißen Wasser verrühren und zusammen mit allen anderen Zutaten in die Schüssel geben. Alles vorsichtig durchmischen. Schnittlauchröllchen darauf geben.

Den Salat sofort warm oder lauwarm servieren.

* Die Wassermenge richtet sich nach der verwendeten Kartoffelsorte. Der Salat darf weder zu trocken noch zu flüssig werden. Als Kriterium dafür gilt, daß der Salat beim Umrühren 'schwätzen' muss, d.h. er muss regelrecht quietschen. Er sollte glänzen!

Schwäbischer Kartoffelsalat passt gut zu Wiener Würstchen, zu Fleischküchle (Frikadellen) oder auch als Füllung für Pfannkuchen.
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Ich bin gespannt auf die anderen Lieblings-Kartoffelsalat-Rezepte aus allen Himmelsrichtungen!

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

Nachtrag:Am Tag danach gab's den Rest Kartoffelsalat zu Spiegeleiern und etwas Brot. Ein Klassiker, was Resteessen angeht. 

Den Kartoffelsalat hatte ich mit Frischhaltefolie bedeckt bei Zimmertemperatur in der Küche gelagert. Da die Kartoffeln für den Salat recht viel Feuchtigkeit gesogen hatten, habe ich etwas Gemüsebrühe in kochendem Wasser aufgelöst und auch noch etwas Essig und Öl dazugegeben, dann Gurken gescheibelt (dünn mit der Reibe) und alles unter den Kartoffelsalat gehoben.

Resteverwertung mit Kartoffelsalat, Spiegeleier

Das war perfekt. Ein schönes Montags-Resteessen!

Sonntag, 11. August 2013

Ordnung im Gewürzlager

Bei Zorra scheint es zu heiß zum Kochen zu sein - was soll ich da sagen mit meiner Hitzewelle von bis zu 42°C hier in Shanghai? ;-)

Ich mache das einzig Richtige, genieße die Wärme und gehe essen. Leichte Küche, am liebsten chinesisch (hier gibt's fast alles, man könnte auch Schweinshaxe bekommen oder Weißwürste - wer mag). Gurken gibt's fast jeden Tag. Die kühlen. Gerne auch scharf, mit Chili, das ist auch gut bei tropischer Hitze.

Und Zorra will statt Rezepte die besten Küchentipps, die uns das Leben in der Küche einfacher machen. Auf meiner Festplatte sind noch Fotos einer Aktion von kürzlich, und dahinter verbirgt sich ein super Küchentipp. Erinnert Ihr Euch daran, wie ich meine nicht täglich gebrauchten Gewürze aufbewahre? Foto hier. Im Text dazu steht, dass mal wieder ein Ausmiste-Durchgang fällig wäre. Das war 2009... Soll ich etwas über gute Vorsätze erzählen oder glaubt Ihr mir, dass seitdem einiges dazu kam, aber wenig ausgemistet wurde? Nachdem ich in letzter Zeit auch Gewürze kaufte, die ich bereits hatte, und ich auf die Schnelle beim Kochen doch länger für das Suchen brauchte als ich gut fand, wuchs also der Entschluss, an diesem Zustand etwas zu ändern.

Ich habe mir also Gewürzgläschen gekauft, erst mal 40 Stück, knapp 1 EUR pro Glas, also bezahlbar.

An einem schönen Nachmittag habe ich mich in den Garten gesetzt und nach und nach die Gewürze in die Gläschen umgefüllt. Dabei habe ich eine Reihenfolge eingehalten und die Gewürze entsprechend auf eine Liste geschrieben - sicher ist sicher, nicht dass ich etwas verwechsle.

Die beiden Zuschauer haben nicht geholfen.


Später habe ich meine Gewürzliste in den Computer übertragen und den Namen der Gewürze ausgedruckt, auf durchsichtige Etiketten.


Die Etiketten halbwegs gerade auf die Gläschen zu kleben war dann nicht so einfach, aber so einigermaßen geht's.

Blitz-Blog-Event - Die besten Küchentipps (Einsendeschluss 11. August 2013)Die Gewürzgläschen bewahre ich seitdem liegend in einer Schublade auf. So sind sie meist im Dunklen, was ihnen gut tut. Die Schublade ist nicht weit vom Herd entfernt, so dass ich beim Kochen alles griffbereit habe.

Die Aktion brauchte einige Stunden, aber hat sich gelohnt.

Mein Beitrag für Zorras Sommerloch-Event.