Freitag, 17. April 2009

Grünkern-Puffer mit Bärlauch-Dip

Seit längerem hatte sich der Mitkoch Grünkernbratlinge gewünscht. Wir hatten seit Ewigkeiten keine mehr gemacht, dabei hatten wir die früher immer gerne gegessen.

Am Ostermontag war es dann so weit. Wir haben welche gebraten und mit knackigem Gemüse und einem Bärlauch-Schafkäse-Dip kombiniert.

Zubereitung Grünkernpuffer Das Wort Bratling mag ich nicht so gerne. Es klingt mir zu gesund...

Da die Teile schön kross waren, kam ich auf die Idee, sie Grünkern-Puffer zu nennen. Oder Grünkern-Burger? Oder Grünkern-Frikadelle? Oder Grünkern-hmpf? Das alles klingt nicht so lecker wie es nachher schmeckt. Egal.

Bärlauch-DipDen Bärlauch-Dip hatte ich in der Art früher schon gegessen und auch einmal zubereitet.

Eigentlich habe ich nur Feta mit zerhacktem Bärlauch und saurer Sahne zermanscht und das ganze gewürzt.



Dazu gab es Paprika und Zucchini, die mit etwas Knoblauch und Olivenöl in einer Pfanne angeschmort wurden.

Die Kombination war perfekt! Das krosse, herzhafte der Grünkern-Teile mit dem gemüsig-süßen der Paprika und dem frisch-frühlingshaften des Bärlauch-Dips.

Grünkernpuffer mit Bärlauch-Dip

Klasse!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Krosse Grünkernpuffer
Kategorien:Getreide, Grünkern, Bratling
Menge:2 Personen (4 Puffer)

Zutaten

100GrammGrünkern*
250mlWasser, Brühe oder Fond; ca.
1Schalotte
1/2Karotte
1Essl.Kräuter
2Eier
Salz, Pfeffer
1Teel.Olivenöl, Butterschmalz o.ä

Quelle


Standardrezept
Erfasst *RK* 14.04.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Grünkern mittelfein schroten. In einem Topf oder einer Pfanne ohne Fett anrösten. Mit Wasser, Brühe oder Fond ablöschen und kurz leicht köcheln lassen. Schalotte und Karotte fein würfeln, unterheben und das Ganze ca. 10 bis 15 Minuten quellen lassen. Die Kräuter hacken und am Schluss unterheben.

Die Masse in eine Schüssel umfüllen, kurz abkühlen lassen und mit Salz, Pfeffer und den Eiern vermischen und noch etwas quellen lassen.

Etwas Fett in einer beschichteten Pfanne erhitzen, mit einer Schöpfkelle oder einem Löffel Teigportionen herausnehmen, in die Pfanne geben und die Puffer ausbraten. Nach ein paar Minuten wenden und die zweite Seite braten.

Schmecken gut zu einem Dip aus Bärlauch und Schafkäse und zu frischem Gemüse, z.B. Paprika und Zucchini, geschnitten, in einer Pfanne mit Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chili gebraten.

* Wenn man 120 g Grünkern verwendet, werden die Puffer etwas dicker.
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Und hier das Rezept für den Bärlauch-Dip. Eigentlich kann man damit flexibel variieren.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Bärlauch-Schafkäse-Dip
Kategorien:Dip, Aufstrich, Bärlauch, Frühling
Menge:1 Rezept

Zutaten

200GrammSchafkäse (am besten Feta)
EtwasSaure Sahne
1-2Essl.Bärlauchpaste
1SpritzerZitronensaft
Salz, Pfeffer, Muskat
5-6Frische Bärlauchblätter

Quelle

eigene Improvisation
Erfasst *RK* 14.04.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schafkäse klein schneiden oder mit einer Gabel zerdrücken, etwas Saure Sahne dazu geben und alles untereinander rühren. Bärlauchpaste dazugeben und alles gut vermischen. Das funktioniert perfekt in einer Moulinette o.ä.

Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Masse in ein Schüsselchen umtopfen und mit in Streifen geschnittenen Bärlauchblättern dekorieren.

Der Dip eignet sich auch gut als Aufstrich auf Brot.
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Die Masse für die Grünkernpuffer war etwas flüssig, weil ich zwei Eier Größe L verwendet hatte. Wenn man kleinere Eier verwendet, laufen sie nicht so auseinander und sind dafür etwas höher. Wenn man etwas festere Puffer möchte, reicht es auch, nur ein Ei zuzufügen.

Mittwoch, 15. April 2009

Marzipan

José vom Blog Essenslust ließ sich vom Frühling und der Mandelblüte inspirieren und hat für den XLIV. Blog-Event in Zorras Kochtopf das Thema Mandeln gewählt.

Bei uns ist es glaube ich zu kalt dafür, jedenfalls gibt es hier in der Nachbarschaft nirgends Mandelbäume oder gar Mandelblüten. Aber Mandeln kann man kaufen und ich habe eigentlich immer welche vorrätig.

Für den Event habe ich seit langem wieder etwas fabriziert, das so einfach und schnell zuzubereiten ist, fast nur aus Mandeln besteht und so lecker schmeckt, dass es bei einem Mandel-Event einfach dabei sein muss: Marzipan.

Marzipan gibt es seit Jahrhunderten, nach Europa kam es wohl vom Orient, evtl. aus Persien. Früher war es in Mitteleuropa sehr teuer und daher dem Adel vorbehalten. Als man nicht mehr auf teures Zuckerrohr angewiesen war, wurde es erschwinglicher.

Die Herstellung von Marzipan lag früher in den Händen von Apothekern, es galt als Stärkungsmittel. Marzipan hat zudem den Ruf, ein Aphrodisiakum zu sein. Im Internet finden sich weiterführende Informationen, u.a. bei Wikipedia.

Für die Herstellung von Marzipan gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Hier ist meine:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Marzipan - ganz einfach selbstgemacht
Kategorien:Grundrezept, Süßspeise, Praline, Mandel
Menge:250 Gramm ca.

Zutaten

200GrammMandeln
50GrammPuderzucker
1-2TropfenRosenöl

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 15.04.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen und abgießen. Schälen. Das geht ganz einfach mit den Händen, die Mandelhaut flutscht quasi von den Mandeln weg.

Die Mandeln etwas trocknen lassen.

Puderzucker in einen Mixer oder Blitzhacker (ich nehme eine Moulinette, das funktioniert perfekt) geben und kurz durchmixen, so dass er bröselig ist. Mandeln dazugeben und alles gut durchhacken. Etwas Rosenöl dazu geben und alles zusammen zu einer geschmeidigen Masse hacken lassen.

Mit den Händen zusammendrücken, so dass man einen Marzipanberg erhält.

Damit hat man eine Ausgangsbasis für alle Rezepte, in denen man Marzipan benötigt, z.B. für Kuchen, Pralinen, Konfekt, etc.

Variationen:

* Statt Mandeln kann man auch Walnüsse oder Haselnüsse verwenden, der Geschmack wird dann etwas anders, kräftiger, nicht so edel, aber auch sehr gut. Auch eine Mischung aus Mandeln und Pistazien eignen sich als Ausgangsmasse.

* Statt Puderzucker kann man Honig verwenden.

* Die Menge des Zuckers kann man nach Geschmack anpassen. So ist es meiner Meinung nach schon sehr süß und eignet sich gut für Konfekt.

* Statt Rosenöl kann man Rosenwasser (dann etwas mehr), Amaretto, Vanille, Lavendelöl verwenden oder etwas exotischer mit Kardamom oder Zimt würzen.

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Es gibt Rezepte, in denen man diese Masse im Topf röstet und dabei fleißig rührt, ca. eine halbe Stunde. Daneben gibt es auch Rezepte mit Eiweiß. Mir ist diese schnelle Variante am liebsten.

Wenn man komplizierte Figuren formen möchten, ist diese Masse wahrscheinlich nicht so gut geeignet. Einfache Marzipankartoffeln lassen sich aber gut daraus formen, dazu einfach Kugeln drehen und in Kakao wälzen. Die scharfen Liebeskugeln kann ich auch empfehlen. Oder man macht leckere Marzipan-Ostereier für das nächste Osterfest.

Wie lange das Marzipan haltbar ist, kann ich nicht sagen - es ist immer schnell weg... ;-)

Der Kater darf auch mal wieder auf den Blog. Am Marzipan hatte er zum Glück kein Interesse.





Gracias an José für das schöne Thema und fürs Ausrichten des Events und an Zorra für den Kochtopf und all diese interessanten Events.

Dienstag, 14. April 2009

Wildkräutersuppe

Die Wildkräuter sprießen im Garten und bieten auch Grün, wenn man es nicht geschafft hat, einkaufen zu gehen. So habe ich vor einigen Tagen auf die Schnelle eine leckere Suppe zubereitet, die schön würzig schmeckt.

Mit den Kräutern kann man gut variieren, ich hatte ziemlich viel Sauerampfer und Brennnesseln zur Verfügung, das schmeckte gut.

Veilchen gedeihen dieses Jahr in rauen Massen, sie sind essbar und sind zusammen mit den Gänseblümchen ein leckerer Farbtupfer.


Ein schnelles, unkompliziertes Mittagessen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Wildkräutersuppe mit oder ohne Croûtons
Kategorien:Suppe, Creme, Wildkräuter, Frühling
Menge:1 Person

Zutaten

1Schalotte
1Essl.Butter
1Essl.Öl
1Schüsselchen Wildkräuter und Kräuter aus dem
-- Garten, z.B. viel Sauerampfer und Brennnessel,
-- etwas Schafgarbe, Giersch, Schnittlauch,
-- Salbei, Zitronenmelisse, Löwenzahn, Bärlauch
1Teel.Mehl
75GrammSahne
150mlBrühe oder Fond
1SchussSherry
Salz, Pfeffer
Tabasco
HZUM DEKORIEREN
Veilchen
Gänseblümchen
HCROUTONS
2ScheibenVollkornbrot, gerne altbacken
1Essl.Öl oder Butter

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 06.04.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schalotte schälen und hacken. Fett in einen hohen Topf geben, erhitzen. Schalottenwürfel dazu geben und mit geringer Hitze weich dünsten.

2-3 Sauerampferblätter beiseite legen. Den Rest der Kräuter hacken und in den Topf geben. Kurz andünsten, dann mit Mehl bestäuben und mit dem Sherry ablöschen. Sahne und Brühe oder Fond dazu geben und alles ca. 5-10 Minuten leicht köcheln lassen.

Wer mag, kann Croûtons dazu servieren: Dazu einfach Brot würfeln und in einer beschichteten Pfanne mit dem Fett knusprig braten. Eventuell am Anfang im Fett noch Schalottenwürfel anbraten, dann erst das Brot dazu.

Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Tabasco oder Chili abschmecken. In einen Teller füllen und mit den restlichen Sauerampferstreifen, Veilchen, Gänseblümchen und evtl. Croûtons bestreuen.

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Damit ich satt wurde, habe ich aus 2 Scheiben Vollkornbrot Croûtons gebastelt und in der Suppe versenkt.

Sonntag, 12. April 2009

Gebackene Osterhasen

Heute war mir nach unkompliziertem Hefegebäck - und da Ostern ist, durfte es auch etwas österliches sein. Also habe ich ein Rezept ausprobiert, das die Zeitschrift Freundin als Hefehasen-Nester vorstellt.

Osterhasen-NesterDazu wird ein eireicher Hefeteig fabriziert, aus dem Osterhasen ausgestochen und mit einem geflochtenen Teigstrang verziert werden, der dann als Nest für Ostereier dient.

Die Idee finde ich süß, das Rezept ist allerdings für mich nicht deutlich genug beschrieben.

Gebackene Osterhasen

Der Teig wurde mir zu klebrig, ich musste viel Mehl zugeben, um eine halbwegs formbare Masse zu bekommen.

Samstag, 11. April 2009

Wildkräuter-Limonade

Zurzeit finde ich es enorm zuzusehen, wie schnell sich die Natur verändert. Man kann den Pflanzen fast zuschauen, so rasch wachsen sie.

So blühen also auch bei uns rechtzeitig zu Ostern Narzissen und Osterglocken. Sehr schön gedeihen auch Wildkräuter, u.a. Giersch, den ich im Frühjahr oft in der Küche verwende.

Gerne trinke ich abgewandeltes Apfelsaftschorle: Dazu baden Giersch und der bittere Gundermann zusammen in Apfel-Zitronensaft und werden mit Sprudel aufgefüllt. Kräutrig, erfrischend, lecker.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Wildkräuter-Limonade
Kategorien:Getränke, Limonade, Wildkräuter, Frühling
Menge:1 Liter-Krug

Zutaten

1HandvollGiersch
EtwasGundermann
1/2Zitrone; Saft
1/3Ltr.Apfelsaft
Mineralwasser

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 11.04.2009 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Kräuter in einen Krug geben, Zitronen- und Apfelsaft dazugeben und alles ein paar Stunden ziehen lassen.

Mit Mineralwasser aufgießen.

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Montag, 6. April 2009

Hühnercurry mit Walnüssen

Am Freitag hatte ich Appetit auf ein Curry. Im Kühlschrank war ausnahmsweise Hühnerfleisch, so habe ich mich umgesehen, was ich damit anstellen könnte.

Hängen geblieben bin ich bei dem Buch Die besten Originalrezepte aus Asien, das ich vor einigen Jahren von einer lieben Praktikantin geschenkt bekommen habe. Es enthält neben einer Vielzahl unterschiedlicher Rezepte wunderschöne Fotos, die bei mir sofort Fernweh hervorrufen.

Meist sind die Zutaten aber doch zu exotisch für meine spontanen Kochaktionen, daher hatte ich noch nie etwas daraus gekocht. Dies ist also ein Beitrag für Foodfreaks monatlichen Event DKduW.

Auch diesmal hatte ich nicht alles parat. Cashewnüsse waren alle, frischer Koriander dummerweise auch (ich habe meist welchen tiefgekühlt, die Konsistenz geht zwar verloren, nicht aber der Geschmack) und Currypulver für Geflügel besitze ich nicht.

Also habe ich wieder improvisiert... Aus indischen Gewürzen, die mir passend erschienen, habe ich meine eigene Currymischung gemörsert. Walnüsse passen gut, finde ich. Auf Koriander musste ich leider verzichten.

Trotz dieser Improvisationen hat es mir sehr gut geschmeckt. Eine erste Version habe ich als Mittagessen zu Zartweizen gegessen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Hühnercurry mit Walnüssen - improvisiertes Kaju Murgh Kari
Kategorien:Geflügel, Hähnchen, Curry, Walnuss, Indien
Menge:4 Personen

Zutaten

HFÜR DAS HÜHNERCURRY
500GrammHühnerbrüste
1groß.Zwiebel
3Knoblauchzehen
1 1/2Teel.Ingwer
3Essl.Ghee oder Butterschmalz
1-2Essl.
Gewürze, gemörsert: Kreuzkümmel, Kurkuma, Garam
-- Masala, schwarzer Sesam, Senf, Bockshornklee,
-- Kardamom, Chili
1Teel.
Rote Currypaste
1 1/2gestr. TLSalz
300GrammTomatenstücke aus der Dose oder frische Tomaten,
-- wer mag, gehäutet und entkernt
2Essl.Frischer Koriander, gehackt - wer hat und mag
1Teel.Garam Masala
150mlJoghurt
HAUSSERDEM
1HandvollWalnüsse, gehackt
1Essl.Frischer Koriander, gehackt - wer hat und mag

Quelle

eigene Vorgehensweise nach dem Buch

"Die besten Originalrezepte aus Asien"
Erfasst *RK* 04.04.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hacken. Fett im Wok erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin bei niedriger Hitze goldgelb anschwitzen. Dabei immer mal umrühren.

Gewürze mörsern und dazugeben, 1 Minute mitbraten. Salz, gehackte Tomaten und Koriander dazugeben und alles unter Rühren zu einem Püree verkochen.

Die Hühnerbruststücke darunterrühren, den Deckel auf den Wok legen und alles ca. 10-15 Minuten garen. Das Fleisch ist nach der Zeit durch. Zwischendurch immer mal rühren, damit nichts am Boden anhängt.

Garam Masala und Joghurt einrühren und 5 Minuten lang ohne Deckel offen köcheln lassen.

In einer separaten Pfanne die gehackten Walnüsse leicht anbraten, so dass sie anfangen, Geruch zu verbreiten, aber nicht schwarz werden.

Das Curry auf Tellern anrichten und mit den gebratenen Walnüssen und nach Belieben mit Koriandergrün garnieren.

Dazu passt Reis, Chapati, Naan oder auch Zartweizen (Ebly).

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Abends gab es dann das aufgewärmte Curry (funktioniert gut, die Currys köcheln auch in Asien oft stundenlang) mit Walnüssen und Naan.

Dazu gab es noch etwas grünes Gemüse, damit der Teller bunter wurde: Zucchini mit Erbsen, Knoblauch und einem Hauch Zitronensaft brutzeln, fertig. Da die Zucchini leider etwas bitter waren, habe ich noch Crème fraîche untergehoben.

Donnerstag, 2. April 2009

Zitronencreme

Zorra leidet an akutem Zitronenüberschuss. Ihre Zitronenbäumchen krachen unter der Last der Früchte beinahe zusammen, daher bittet sie uns, etwas mit Zitronen zu kochen oder zu backen und ihr das Rezept zu verraten, damit sie nie wieder unter einem Zitronenüberschuss leiden muss.

Wir haben keine Zitronenbäume, die gerade Früchte tragen, dafür blühen die Schneeglöckchen und Krokusse wunderschön. ;-)

Zum Glück gibt es zurzeit überall Zitronen zu kaufen, gute Qualität, ungespritzt. Daraus habe ich für Zorra ein Rezept herausrausgekramt und fabriziert, das es bei uns immer mal wieder gibt: Zitronencreme.

Das Rezept habe ich von meiner Mutter. Es ist eine leichte aber fluffige, moussige Creme, die ohne Sahne auskommt. Gelatine und Eier sind für die cremig-samtene Konsistenz verantwortlich, neben Zitrone enthält die Creme viel Milch.

Sie schmeckt wunderbar erfrischend - perfekt für einen warmen Frühlings- oder Sommertag.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Leichte Zitronencreme
Kategorien:Süßspeise, Kalt, Zitrone, Milch, Sommer
Menge:6 bis 8 Portionen

Zutaten

6Blätter
Gelatine
EtwasKaltes Wasser
2Unbehandelte Zitronen; abgeriebene Schale und
-- Saft
2Eier; getrennt
1Essl.Vanillezucker
75GrammZucker
700mlMilch

Quelle

Sommer-Standardrezept meiner Mutter, leicht abgewandelt
Erfasst *RK* 31.03.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Achtung: Die Creme muss gelieren und kühlen, am besten einen Tag vorher zubereiten.

Die Gelatine in kalten Wasser mindestens 10 Minuten quellen lassen.

Die Eigelbe mit der abgeriebenen Zitronenschale, dem Zitronensaft und dem Vanillezucker mit dem Rührgerät ca. 5 Minuten schaumig schlagen. Den Zucker zugeben und weiterschlagen, bis der Zucker aufgelöst ist.

Inzwischen die Gelatine gut ausdrücken und im Wasserbad (oder vorsichtig in der Mikrowelle) auflösen. Etwas von der Eigelb- Zitronencreme in die Gelatine rühren, dann die Gelatinemasse unter die Creme rühren.

Die Milch dazugeben, vorsichtig umrühren (spritzt!) und das Ganze im Kühlschrank halbfest werden lassen. Ab und zu umrühren.

Die Eiweiße zu Schnee schlagen und unter die halbfeste Creme ziehen.

Die Creme auf Gläser verteilen oder in eine große Schüssel geben und am besten über Nacht fest werden lassen.

Die Zitronencreme hält sich im Kühlschrank problemlos ein paar Tage.

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Wer auch unter Zitronenüberschuss leidet, hier noch einige zitronenlastige Rezepte auf dem Blog: