Posts für Suchanfrage improvisiert werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage improvisiert werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Weihnachtliche Pralinen

Ich freue mich sehr, dass ich dieses Jahr ein Türchen im Kulinarischen Adventskalender des Kochtopfs befüllen darf. Bereits zum 10. Mal veranstaltet Zorra diese Aktion und mir geht es wie so vielen: Ich freue mich jeden einzelnen Tag auf die liebevoll gefüllten Türchen, die sich dahinter verbergen.

Tolle Rezepte, süßes und herzhafte Gerichte, interessante Geschichten und viele spannende Einblicke hinter die Kulissen von 25 verschiedenen Foodblogs laden ein, erkundet zu werden. Auch dieses Jahr gibt es wieder viele tolle Preise zu gewinnen!

Kulinarischer Adventskalender 2014 - Türchen 18Verfolgt die Türchen des Adventskalenders, die von insgesamt 25 Bloggern befüllt wurden, und wartet auf Zorras Fragen. Die Beantwortung ist ganz leicht, wenn man die Beiträge der einzelnen Tagen aufmerksam gelesen hat. Nun nur noch mitmachen und auf das Losglück hoffen! :-)

Es ist beeindruckend, welche Preise Zorras Kooperationpartner Kenwood, Braun, De'Longhi, AEG, Bosch, JURA, kalifornische Walnüsse, KAHLA, Kuhn Rikon, La Chinata, Schweizer Käse, Dumont Verlag, Südwest Verlag und André Lorenz Medien für die Leser zur Verfügung gestellt haben.

Die Fragen für die letzte Verlosung gibt es traditionell am 24. Dezember. Von da an habt ihr bis zum 6. Januar 2015 Zeit zur Beantwortung.

Vielen Dank, liebe Zorra für die zeitaufwändige aber wunderbare Organisation dieser Institution in der Foodbloggerwelt!

Weihnachtliche PralinenIch gehöre ja zu den Menschen, die nicht so gerne kochen, dafür umso lieber backen und Süßes zubereiten. In meiner Jugend hatte ich den festen Vorsatz, Pâtissière zu werden. Eine klassische Konditorenlehre hatte ich mir vorgestellt und zur Vertiefung ein Aufenthalt in einer französischen Confiserie. Danach wäre ich Spezialistin für Torten, Kuchen, Pralinés, Petit Fours, Macarons, Speiseeis und was es sonst noch gibt in der großen Welt der Pâtisserie. Und ich würde ein Café eröffnen. So der Plan.

Abschreckend war nur der Gedanke, dass man früh aufstehen muss (typisch für Bäckereien, da hatte ich wohl was verwechselt) und ich hatte Angst, dass ich nicht genug in der Welt herumkommen würde. Also habe ich etwas anderes gemacht. Wenn ich damals schon gewusst hätte, dass man als deutscher Konditor leitende Positionen in Luxushotels oder -schiffen auf der ganzen Welt bekleiden kann, wäre ich wohl doch Konditorin geworden...

So ist es ein Hobby geblieben und speziell für Zorra und die Leser des Kulinarischen Adventkalenders habe ich mich mal wieder komplett mit Schokolade eingesaut und vier Sorten weihnachtliche Pralinen gezaubert!

Mittwoch, 2. Juni 2010

Wildkräuter-Maultaschen

Ich bin ja ein Fan von gefüllten Teigtaschen... Ob sie nun italienisch, chinesisch, türkisch, schwäbisch oder was weiß ich was sind. :-)

Kürzlich kam ich beim Rundgang durch den Garten auf die Idee, dass Wildkräuter statt Spinat sich doch gut in Maultaschen oder Ravioli machen könnten... Da der Mitkoch feine rohe Bratwürste (die ich und die Kulmbacher gerne auszuzeln) mitgebracht hatte, habe ich Maultaschen improvisiert.

Was soll ich sagen? Ich habe bisher selten sooo leckere Maultaschen gegessen!!!

Ich habe einfach, ohne in ein Rezept zu schauen, einen Teig improvisiert und aus Schalottenwürfeln, Kräutern und dem Brät eine Füllung gemacht.

Die Maultaschen sind einfach zuzubereiten und aromatisch, ausgewogen - einfach super.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Wildkräuter-Maultaschen
Kategorien:Teigware, Teigtasche, Wildkräuter, Frühling
Menge:2 Personen

Zutaten

HFÜR DEN TEIG
100GrammMehl Type 405
50GrammSpätzlemehl oder doppelgriffiges Mehl
75mlWasser; ca.
1PriseSalz; evtl.
HFÜR DIE FÜLLUNG
1Schalotte
EtwasOlivenöl
1Schüssel Wildkräuter*, frisch gepflückt
2Feine Bratwürste, roh
Salz, Pfeffer, Muskat

Quelle

eigene Idee improvisiert und umgesetzt - lecker!
Erfasst *RK* 01.06.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Wasser und Salz (wer mag) zu einem Teig kneten. Das geht bei der kleinen Menge gut mit den Händen. Der Teig sollte relativ fest sein, also nicht zu viel Wasser dazu nehmen.

Danach etwas ruhen lassen.

Für die Füllung die Schalotte fein hacken. In einer Pfanne in etwas Olivenöl vorsichtig anbrutzeln, die Würfel sollten nicht zu viel Farbe nehmen. Die Wildkräuter waschen, verlesen und ebenfalls fein hacken. Zu den Schalottenwürfeln geben, kurz unterrühren. Die Kräuter fallen etwas zusammen. Pfanne vom Herd nehmen und Gewürze sowie das ausgelöste Brät der rohen feinen Bratwürste darunter mischen.

Den Teig nochmal mit den Händen etwas durchkneten und dann entweder mit einem Wellholz oder mit einer Nudelmaschine dünn ausrollen. Bei meiner Nudelmaschine schmecken die Maultaschen am besten, wenn ich Stufe 3 oder 4 (fast zu dünn) als Endstufe einstelle.

Nun einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

Den Teig entweder auf der Arbeitsplatte auslegen, Füllung darauf streichen, zusammen klappen und mit einem Teigroller o.ä. teilen. Oder man macht es wie ich mit diesen Teigformern (Ravioliformen o.ä. geht auch), dahinein legt man etwas Teig, gibt Füllung hinein und klappt zusammen. Darauf achten, dass man die Ränder gut zusammen drückt. Restlichen Teig entfernen und wieder ausrollen. So verfahren, bis alles aufgebraucht ist.

Die Maultaschen (oder Wildkräuter-Ravioli) in siedendes (nicht sprudelnd kochendes) Wasser legen und ein paar Minuten garen, bis sie oben schwimmen.

Sie schmecken einfach so, in Brühe oder auch angebraten sehr lecker und aromatisch.

* Ich hatte vor allem Giersch, etwas Brennnesseln, Löwenzahnblätter, Schafgarbe, wenig Gundermann, Bärlauch, Schnittlauch und Melisse.

=====

Mittwoch, 15. Januar 2025

Aubergine mit Feta-Blutorange-Dip

Im Januar gibt's oft schon Blutorangen. Ich mag die sehr gerne und schlage zu, wenn ich welche bekomme. Ein paar Tage oder Wochen dann gibt's bei mir Blutorangen zu allen passenden und unpassenden Gelegenheiten. Rezepte mit Blutorangen findet Ihr hier.

Als ich einen Dip improvisiert habe, der zu gebackener Aubergine passen sollte, habe ich damit improvisiert. Etwas Orangenschale, die ein super Aroma gibt, und natürlich Saft kamen in die Masse.

Zubereitung Gebackene Aubergine mit Feta-Blutorange-Dip
Solche Dips sind schnell gemacht, vor allem, wenn man sie mixt. 

Donnerstag, 27. November 2014

Mangoldpäckchen mit Cranberry-Quinoa und Hokkaidokürbis

Heute ist Thanksgiving! Bei uns nicht allzu bekannt, in Nordamerika das Familienfest des Jahres. Am 4. Donnerstag im November ist Feiertag, man lädt Familie und Freunde ein und serviert klassischerweise einen Truthahn. Cranberries gehören dazu, meist als Sauce.

Genau wie Gabi, die auf USA kulinarisch zu dem Thema passend eine Blogparade Cranberries ausrichtet, erinnere ich mich gut an die Zeit, als ich hier keine frischen Beeren bekam. Vor sieben Jahren gab's mal ein Cranberry-Event, da war ich erfolglos durch die Gegend kutschiert und wurde komisch angeschaut. Inzwischen finden sich die frischen roten Früchte auch hier in der Provinz und bei mir auf dem Blog gibt es auch einige Cranberry-Rezepte.

Da wir zurzeit viel Veganes kochen, lag die Idee nahe, ein veganes Thanksgiving-Rezept zu entwickeln.

Mangoldpäckchen mit Cranberry-Quinoa und Hokkaidokürbis

Ich habe mich dabei von saisonalen Produkten inspirieren lassen und frischen Mangold aus dem Garten sowie einen Hokkaidokürbis verwendet.

Irgendwie fiel mir Quinoa in die Hand und mir fiel ein, dass ich das schon einmal zusammen mit Cranberries gegessen hatte. Im Gedächtnis gewühlt, die Bildersuche im Internet angeworfen, darüber geschlafen und losgelegt. :-)

Zubereitung Gebackene Hokkaidokürbisscheiben

Da die Hokkaidoscheiben im Backofen am längsten brauchen, habe ich damit angefangen. Sie wurden nach der vielen Zeit auch wirklich butterweich und schmeckten perfekt.


Samstag, 17. Mai 2014

Grüner Ananas-Kokos-Smoothie

Heute gibt's ein albernes früh-am-Morgen-Selfie als Foto - weil ich vergessen hatte, das grüne Gebräu als fertigen Drink zu fotografieren. ;-)

Ananas-Kokos-Salat-Smoothie
So sehen also müde Foodblogger morgens aus, wenn sie es gerade geschafft haben, aus dem Bett zu steigen, Ananas zu schneiden und einen schnellen Smoothie zu mixen. Bei der Zubereitung hatte ich noch dran gedacht und fotografiert, was ich alles so reingeworfen habe. Meist improvisiere ich mit dem, was gerade da ist und oft schmeckt das Ergebnis nicht so sonderlich erwähnenswert.

Dieser grüne Smoothie jedoch war so lecker, dass der Gärtner der Spielwiese Nachschlag verlangt hat.

Zubereitung Ananas-Kokos-Salat-Smoothie

Donnerstag, 9. Januar 2014

Grünkohl-Chips mit Cashewnüssen und Zitronengras

Vor ein paar Tagen hatte ich das Rezept für normale Grünkohl-Chips hier auf dem Blog. Da uns das so gut schmeckte und noch etwas Grünkohl übrig war, habe ich damit improvisiert und eine leicht asiatisch angehauchte Version fabriziert.

Wir hatten nämlich Zitronengras im Haus und Cashewnüsse, die ich gehackt habe. Dazu noch etwas Cashewnussmus, Chili und ein paar weitere Gewürze - fertig war eine leckere Variante.

Zubereitung Grünkohl-Chips mit Cashewnüssen und ZitronengrasIch bin mir sicher, dass man da noch weitere leckere Variationen erfinden kann. Diese hier schmeckte super, das Zitronengras schmeckte nur ganz leicht heraus und gab eine interessante Komponente. Uns hat es super geschmeckt.

Da es schon etwas dunkel war, ein geblitztes Foto draußen. Das war noch im letzten Jahr, ohne Schnee.

Grünkohl-Chips mit Cashewnüssen und Zitronengras

Hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Grünkohl-Chips mit Cashewnüssen und Zitronengras
Kategorien: Gemüse, Fritiert, Kohl
Menge: 1 Rezept

Zutaten

150-200GrammGrünkohl; klein gezupft
1HandvollCashewnüsse; gehackt
2StängelZitronengras; gehackt
1-2Teel.Cashewmus (kann man auch weglassen)
2-3Essl.Öl
Schwarzer Pfeffer, Salz
1/2Gewürze nach Geschmack, z.B. Chili, Koriander,
-- Kurkuma, Bockshornklee, Kräuter der Provence

Quelle

Rezept für Grünkohl-Chips (kale chips) von div.
amerikanischen Foodblogs. Würzmischung spontan
improvisiert.
Erfasst *RK* 26.12.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier oder Dauerfolie belegen.

Grünkohl nach Gusto waschen und extrem trocken schleudern; es sollte möglichst wenig oder kein Wasser dran sein.

Die anderen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen, dann die Grünkohlstücke zugeben und alles gut durcheinander mischen. Das geht am besten mit den Händen.

Die Grünkohlchips auf dem Backblech verteilen und in den Backofen geben. Je nachdem, wie feucht der Grünkohl war, dauert das ca. 10 bis 15 Minuten. Zwischendurch immer mal nachschauen und umrühren. Die Grünkohlchips sollten deutlich Flüssigkeit verloren haben und schön knuspern.

Vor dem Servieren nach Geschmack noch etwas salzen. Schmeckt warm und kalt.
=====

Wenn die Luft, so wie jetzt im Winter, ziemlich trocken ist, bleiben die Chips auch ein oder zwei Tage knusprig. Falls man sie nicht alle schon aufgegessen hat. :-)

Donnerstag, 2. März 2023

Chinakohl-Mandarinen-Salat mit Kombucha-Joghurt-Dressing

Heute mittag war mir nach einem frischen Salat, allerdings ist der Feldsalat im Garten alle und auch sonst hatte ich nichts Salatiges verfügbar. Da fiel mein Blick auf einen Chinakohl

Chinakohl hat meine Winter in Nordchina geprägt; darüber hatte ich hier schon einmal ausführlicher geschrieben. Und wie dort hält sich auch mein aktueller Chinakohl gut im kalten Treppenhaus. Ich habe ihn mir also gepackt und überlegt, was noch dazu soll. - Als Farbtupfer und weil beides aus China stammt und irgendwie zusammen passt, habe ich Mandarinen dazu genommen.

Zubereitung Chinakohl-Mandarinen-Salat mit Kombucha-Joghurt-Dressing

Es gibt ja auch Rezepte mit Chicorée, Eissalat oder Sellerie und Mandarinen. Meist haben diese Rezepte eine Salatsauce auf Sahne- oder Joghurtbasis. Damit habe ich auch hier improvisiert. Als Komponente für das Dressing habe ich heute eine Alternative zu Essig verwendet, da ich es nicht ganz so sauer haben wollte. 

Montag, 13. Juni 2016

Mohn-Smetana-Streuselkuchen

Blogevent EuropaKochen 2016 - Wir kochen uns durch EuropaBei jedem Fussball-Großereignis passiert es wieder: Ein Großteil der Menschen in meinem Umfeld ist am Anfang distanziert, aber je weiter die jeweils favorisierte Mannschaft im Laufe des Turniers kommt, desto mehr wird geschaut oder sogar Fanartikel oder Fahnen getragen und mitgefiebert.

2008 hatte ich während der EM zwei Teilnehmerländer besucht und im Rahmen eines Events zwei typische Gerichte jener Länder präsentiert (Kanelbullar und Spaghetti Frutti di Mare). Damals war das Motto Kochen statt Fussball. 2012 lief irgendwie total an mir vorbei. Aber jetzt, 2016, bin ich wieder mit dabei! Zum wiederholten Male ist nämlich Peter aktiv und ruft auf zum Blogevent EuropaKochen 2016.

Der Ablauf ist so, dass sich Blogger Teilnehmerländer aussuchen können und im Zeitraum der EM Rezepte auf ihren Blogs präsentieren, die typisch für das jeweilige Land sind. Als ich die Länder so durchging, blieb mein Auge irgendwie bei Tschechien hängen. Unser östlich gelegenes Nachbarland gefällt mir gut, auch die Küche. Ich liebe die Kuchen und Torten, die man dort bekommt. Eigentlich esse ich die gerne vor Ort, habe aber noch wenig selbst gemacht. Das Event ist für mich Anlass, das zu ändern.

Mohn-Smetana-Streuselkuchen (Mohn-Schmand-Streuselkuchen)

Einmal hatte ich einen wunderbar einfachen Kuchen, der aus Hefeteig, Mohn, Smetana (das ist der tschechische Name für Schmand - irgendwie gefällt der mir) und Streuseln bestand. Da hier im Hause mal wieder Mohn und Streusel gewünscht waren, lag es nahe, mich daran zu versuchen.

Dienstag, 23. Juli 2024

Bunte Sommer-Konfitüre

Inzwischen habe ich die meisten Beeren geerntet und eingefroren. Die roten Johannisbeeren sind bei uns immer relativ spät; davon habe ich heute nochmal geerntet.

Beim Stöbern in meinen Fotos und in der Rezeptdatenbank habe ich dieses Rezept mit Jostabeeren gefunden, das ich vor zwei Jahren erstmals gekocht hatte. Das erkennt man gut am Foto: Dieses Jahr ist die Wiese grün, die letzten Jahre war es eher trocken.

Bunte Sommer-Konfitüre
Die Kombination von vier Zutaten, die zusammen in die Konfitüre kamen, hat mir gut geschmeckt. Gemüse ist auch mit drin. ;-)

Mittwoch, 5. Juni 2019

Pasta mit Broccoli, Pute und Gorgonzola

Endlich haben wir so etwas wie Sommer! Auch wenn's zwischendurch mal gewittert und der Himmel dunkle Wolken zeigt, ist es langsam warm und an manchen Tagen finde ich die Zeit, draußen im Garten zu essen. Das muss meist schnell gehen, also gibt es oft Nudeln. Während die Nudeln kochen, ist Zeit, etwas Gemüse und auch mal Fleisch oder Geflügel anzubraten, das dann nachher mit in die Pfanne und in den Garten wandert.

Wenn die Sonne scheint, sieht das dann so aus. :-)

Vollkorn-Fusilli mit Broccoli, Pute und Gorgonzola

Weiter unten gibt's ein Foto, auf dem man mehr erkennen kann.

Broccoli mag ich gerne; das Grün ist schön frisch und in Kombination mit Gorgonzola ist das Gemüse ein Klassiker mit einigen Rezepten auf dem Blog.

Zubereitung Vollkorn-Fusilli mit Broccoli, Pute und Gorgonzola

Damit es nicht langweilig wird, habe ich diesmal improvisiert, indem ich die Sauce teilweise püriert habe. Kombiniert mit ein paar Broccoliröschen, die angebraten wurden, ergibt das eine cremige Konsistenz mit etwas Crunch darin.

Montag, 12. Mai 2014

Avocado-Tomaten-Suppe

Das Vitamix Modell 750 kann auch warme pürierte Gerichte zaubern. Probiert habe ich es bisher mit zwei Suppen. Die zweite kommt in ein paar Tagen.

Dafür gibt es im beiliegenden Buch einige Rezepte, ich habe jedoch einfach mal improvisiert, um zu testen, ob das Programm für Suppen auch taugt.

Avocado-Tomaten-Suppe

Dafür habe ich Avocado (ja, mit Kern ;-)) und passierte Tomaten gemixt, dazu noch etwas Limettensaft und Gewürze. Vom Geschmack her ist das noch ausbaufähig, das Bittere des Avocadokerns kam mir etwas zu sehr durch, außerdem habe ich inzwischen gelesen, dass Avocados auch bitter werden, wenn man sie zu lange mit einem Metallmesser mixt, aber es war okay.

Sonntag, 24. Mai 2009

Frühlingsgemüse mit Mairüben

Ursprünglich kommen Mairübchen wohl aus Osteuropa. Irgendwie fiel mir das ein, als ich in der Gefriertruhe Pelmeni fand, die ich kürzlich in einem gut sortierten russischen Supermarkt in der Nachbarstadt gekauft hatte.

Also habe ich etwas improvisiert und mit Mairüben und anderen Gemüsen etwas fabriziert, das für mich einen leichten russischen Touch hatte. Dazu habe ich Gemüse klein geschnitten und mit Knoblauch und Chili angebraten, leicht dünsten lassen und mit Kräutern und Smetana abgeschmeckt. Dazu gab es die Pelmeni.

Ich war besonders gespannt darauf, wie sich die Mairüben im gekochten Zustand verhalten würden und wie sie schmecken. Irgendwie kam mir als Vergleich gekochter Kohlrabi in den Sinn, aber ohne die Kohlkomponente.

Jedenfalls waren die Mairüben sehr lecker und haben wunderbar mit den anderen Gemüsen und den Pelmeni harmoniert.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Frühlingsgemüse mit Mairüben und Pelmeni
Kategorien:Gemüse, Mairübe, Sellerie, Teigtasche, Frühling
Menge:2 bis 4 Personen

Zutaten

2-3Mairüben
2Karotten
4StangenSellerie
1Grüne Paprikaschote
1Knoblauchzehe
1Schalotte
1Chilischote
EtwasOlivenöl
1HandvollFrische Kräuter, z.B. Estragon, Melisse,
-- Schnittlauch, Petersilie
Salz, Pfeffer
Muskat
2-3Essl.Saure Sahne, Smetana, Schmand, Crème Fraîche, o.ä
1Pack.TK-Pelmeni

Quelle


selbst improvisiert
Erfasst *RK* 22.05.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gemüse nach Geschmack zuschneiden. Knoblauch und Schalotte schälen und zusammen mit der Chilischote fein hacken.

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Knoblauch, Schalotte und Chili kurz anbraten. Karotten, Sellerie und Paprika dazu geben und etwas brutzeln lassen. Mairübchen dazu und nochmal alles zusammen schmurgeln lassen.

Die Kräuter hacken und zusammen mit den Gewürzen und der Sauren Sahne o.ä. unter das Frühlingsgemüse heben.

Pelmeni nach Packungsanweisung in kochendem Wasser garen, abschütten und zu dem Gemüse geben. Leicht unterheben und servieren.

=====


Ein schnelles, unkompliziertes Gericht, das uns gut geschmeckt hat. Daher darf es auch beim aktuellen Event im Gärtnerblog teilnehmen.

Sonntag, 10. März 2013

Schoko-Pistazien-Napfkuchen

Vor einigen Wochen bekamen eine Menge Blogger eine Mail von einer österreichischen PR-Agentur, die für die Traditionsfirma Riess deren aktuelle Linie Riess Edition Sarah Wiener designed by dottings promotet.

So hübsche Emaille-Kuchenformen lassen das Herz jeder Hobbybäckerin hochschlagen. :-)


Man wurde gefragt, ob man eine Gugelhupfform haben will und was man darin backen würde. Ehrlich gesagt hatte ich das gar nicht so genau gelesen oder recherchiert, mir gefiel die Farbe und die Form und ich schrieb kurz und knackig zurück, dass ich mich über eine Backform freuen und als erstes einen klassischen elsässischen Gugelhupf backen würde, so wie hier, nur in groß.

Als dann einige Zeit später ein Paket ankam, staunte ich nicht schlecht, als da ein kleines Förmchen drin war: 12 cm Durchmesser. Ja, und total hübsch und süß! :-)

Die Form war sehr gut verpackt und kam heil hier an.


Die österreichische Firma Riess kannte ich bisher noch nicht. Ich finde es sehr gut und wichtig, dass es Firmen gibt, die sich auf langlebige Qualitätsprodukte konzentrieren. Die Form ist schön verarbeitet, liegt gut in der Hand und gefällt mir. Produziert wird in Niederösterreich, seit Generationen fühlt man sich Qualität, sozialer Verantwortung und Ökologie verpflichtet und arbeitet mit Ökostrom aus eigenen emissionsfreien Wasserkraftwerken. So steht es jedenfalls auf der Website (ich bin nicht hingefahren, um mich davon zu überzeugen, macht mir aber alles einen soliden Eindruck).

Die Sarah Wiener Edition zeichnet sich dadurch aus, dass die Formen für sie in Sahne, Schokolade, Vanille, Pistazie, Zwetschge und Pfirsich "getaucht" wurden, d.h. diese Farben wurden für die Glasur verwendet. Alles sei echte Handarbeit, jedes Stück ein Unikat. Die kleine Gugelhupf-Form vereint Schokolade und Pistazie.

Also war für mich klar, was ich als erstes backen wollte: Ein kleiner Schoko-Pistazien-Gugelhupf sollte es werden!

Ein Rezept dafür hatte ich natürlich nicht... Also habe ich ein wenig improvisiert und mich an meinem Nusskuchen orientiert. Das Quantum habe ich ungefähr halbiert (ein wenig zum Naschen blieb natürlich!), ein gutes Drittel des Teigs mit frisch gemahlenen Pistazien grün gefärbt, den Rest mit Kakaopulver dunkel schokoladig.


Mir war schon klar, dass das Grün der Pistazien nicht so grün wie die Form werden würde. Wer es beim Nachbacken grüner haben möchte, sollte also noch etwas mit Lebensmittelfarbe nachhelfen.

Hier ist mein Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kleiner Schoko-Pistazien-Napfkuchen
Kategorien:Backen, Kuchen, Rührteig, Haselnuss, Grundezept
Menge:1 Kleiner Kuchen (Gugelhupfform 12 cm Ø)

Zutaten

HZUM EINFETTEN DER FORM
EtwasButter
EtwasMehl; evtl.
HKUCHEN
100GrammButter (oder Margarine), zimmerwarm
60-70GrammZucker
1Essl.Vanillezucker
1groß.Ei
2-3Essl.Milch
2-3Essl.Rum
100GrammMehl
25GrammSpeisestärke
1Teel.Backpulver
30GrammPistazien, frisch gemahlen
1-2Essl.Kakaopulver
HSCHOKOGUSS (WER MAG)
80-100GrammSchokoladenkuvertüre zartbitter; ca.

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 09.03.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eine Gugelhupf- oder Napfkuchenform (12 cm Ø) mit etwas Butter einfetten. Wer mag, kann sie mit etwas Mehl bestäuben.

Den Backofen vorheizen (Ober/Unterhitze 180°C, Umluft 160°C, Gas Stufe 3).

Butter schaumig rühren. Zucker und Vanillezucker dazu geben und die Masse so lange rühren, bis sie weiß-schaumig-cremig ist und der Zucker nicht mehr knirscht. Nun das Ei unterrühren, bis die Masse sich verbunden hat.

Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen, sieben und vorsichtig abwechselnd mit der Milch und dem Großteil des Rums unter die Teigmasse heben. Der Teig sollte von der Konsistenz her so sein, dass er schwer reißend vom Löffel fällt, also nicht zu fest und nicht zu locker. Evtl. mit mehr Flüssigkeit nachjustieren.

Den Teig teilen, ca. ein Drittel mit den gemahlenen Pistazien verrühren. Den Rest des Teigs mit Kakaopulver und dem Rest des Rums verrühren.

Erst den Pistazienteig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Dann den Schokoteig darauf geben und einigermaßen glatt streichen. In der Mitte des Backofens ca. 20 Minuten backen. Je nach Backofen unterscheidet sich das etwas - nach 20 Minuten mal schauen, mit einem Holzstäbchen (Zahnstocher) reinpieksen, wenn kein Teig daran haftet, ist der Kuchen fertig, sonst noch ein paar Minuten im Backofen lassen. Falls der Kuchen zu dunkel werden sollte, mit Alufolie abdecken.

Die Form aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten stehen lassen, dann auf einen Gitterrost stürzen und dort abkühlen lassen.

Wer mag, kann den Kuchen noch mit einem Schokoguss verzieren. Dazu die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen gießen.
=====

Der Kuchen ist sehr lecker und locker und schokoladig-pistazig geworden.

Als ich ihn angeschnitten hatte, kam der Gärtner noch auf die Idee, dass ich ja noch einen Schokoguss aufbringen könnte. Das schmeckt natürlich auch.

Email oder Emaille ist übrigens ein Überzug aus Glas und Stahl. Kratzfest, aromaneutral, spülmaschinenfest, gefriergeeignet. Mir persönlich sympathisch. Man muss generell nur etwas aufpassen, dass man Teile aus Emaille nicht anstößt oder runterwirft, sonst splittert schon mal etwas ab. Die Backergebnisse sind im Normalfall besser als die billigerer Weißblechformen. Mir gefällt die Form sehr gut. Emaille hat sonst oft so einen altbackenen Touch - mit diesem Design ist das Material fit für die Zukunft.

Danke an Riess für die schöne Backform! Ich überlege gerade, ob ich mir nicht zu Ostern oder so noch die Guglhupfform mit 22 cm Durchmesser gönne. Ich glaube, die beiden würden sich gut verstehen. :-)

Donnerstag, 28. Mai 2009

Kabeljau mit Tomate-Mozzarella

Die Kombination Fisch und Gemüse mag ich ganz gerne. Kürzlich kam ich beim Betrachten von Tomaten und frischem Basilikum auf die Idee, Fisch mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum zu belegen und im Backofen zu überbacken.

Gesagt, getan - es wurde improvisiert und heraus kam ein leckeres, unkompliziertes Fischgericht.

Als Unterlage für den Fisch habe ich gemischtes Gemüse verwendet, als Fisch hatten wir TK-Kabeljau.






















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kabeljau im Gemüsebett mit Tomate-Mozzarella überbacken
Kategorien:Fisch, Salzwasser, Gemüse, Backofen
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

2Knoblauchzehen
1/2-1Chilischote
EtwasOlivenöl
2Stangensellerie
1Rote Paprika
2HandvollCocktailtomaten*
Frische Kräuter, z.B. Oregano, Schnittlauch,
-- Salbei
Salz, Pfeffer
2-4StückeKabeljaufilets (Tiefkühl oder frisch)
EtwasZitronen- oder Limettensaft
2Mozzarella
Basilikum

Quelle

selbst improvisiert
Erfasst *RK* 19.05.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Knoblauch schälen und scheibeln, Chili entkernen und klein hacken. Sellerie und Paprika in Stücke schneiden. Alles zusammen in eine beschichtete Pfanne mit etwas Olivenöl geben und anbrutzeln. Nach ein paar Minuten die Hälfte der Cocktailtomaten halbieren und dazugeben und noch einmal kurz durchschwenken. Einen Teil der Kräuter hacken und darunter rühren. Würzen. In eine feuerfeste Form umfüllen.

Kabeljau mit etwas Zitronen- oder Limettensaft beträufeln und auf das Gemüse legen. Im Backofen bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen (evtl. mit Alufolie abdecken).

Mozzarella in Scheiben schneiden, Cocktailtomaten halbieren. Beides mit etwas mehr Kräutern auf den Kabeljau geben und noch einmal für 5 bis 10 Minuten in den Backofen geben, damit der Mozzarella zerläuft.

Evtl. nochmal würzen. Mit Basilikum garniert servieren.

* Normale Tomaten funktionieren natürlich auch, sehen vielleicht sogar besser aus, weil man die Scheiben schöner auf dem Fisch drapieren kann.

=====


Hier noch ein Blick auf den Fisch, wie er dann auf meinem Teller ausgesehen hat.

Der Fisch hatte schön Biss, die Tomaten gaben eine angenehme Frische, der geschmolzene Mozzarella zog Fäden, hat aber schön zum Essen gepasst.

Dienstag, 24. Juni 2014

Gebratene Hirse mit Paprika

Heute gibt's mal wieder schnelle, einfache Küche. Gerade im Sommer hat man ja nicht immer Lust und Zeit, ewig in der Küche zu stehen. Trotzdem sollte es etwas sein, das satt macht und gemüsig-frisch schmeckt.

Ideal finde ich Hirse, die ja auch sehr gut fürs Hirn sein soll. Kann also nicht schaden. ;-)

Gebratene Hirse mit Paprika

Hirse ist eins meiner Lieblings-Getreide, weil ich finde, dass man eine Menge damit machen kann. Hirse schmeckt süß und herzhaft.

Diesmal war der Clou eine Gewürzmischung, die ich beim Blick in meine Gewürzschublade spontan improvisiert habe. Orientalisch angehaucht. Nehmt von der Menge her so viel wie Ihr denkt, was Euch schmeckt.

Zubereitung Gebratene Hirse mit Paprika

Ein super Sommergericht!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Gebratene Hirse mit Paprika
Kategorien: Getreide, Hirse, Paprika, Gewürze
Menge: 2 Personen

Zutaten

H GEKOCHTE HIRSE
1 1/2TassenHirse
3TassenWasser
H PAPRIKA
2Essl.Olivenöl
1-2Knoblauchzehen
1Gelbe Paprika
1Orange Paprika
1Essl.Petersilie; gehackt
H GEWÜRZE - HIER KANN MAN VARIIEREN
Salz, Pfeffer
Chili
Fenchel
Muskat
Kreuzkümmel
Bockshornklee
Schwarzer Sesam
H ALS GRÜNER FARBTUPFER
1Essl.Bärlauch-Pesto

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 05.05.2014 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Hirse und Wasser zusammen in einen Topf geben, aufkochen lassen und die Flamme herunterschalten, so dass die Hirse langsam quellen kann und gar wird.

Währenddessen Paprika waschen, rüsten und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Paprika darin garen, so dass das Gemüse einigermaßen durch ist, aber noch Biss behält.

Mit der Hirse mischen. Die Gewürze zusammen mörsern und zu der Hirse- Paprika-Mischung geben. Petersilie unterheben.

Auf Teller verteilen und mit jeweils einem Klecks Bärlauch-Pesto verziert servieren.
=====

Montag, 19. April 2021

Schnelle Schoko-Schnecken

Nach der Produktion des dunklen Schokolikörs hatte ich Kakaonibs und einen Rest Rohrzuckersirup übrig. Wegwerfen wollte ich beides nicht, und der Gärtner der Spielwiese wünschte sich als kreative Resteverwertung Schneckennudeln mit dieser schokoladigen Füllung. Gute Idee! 

Nur Schokolade war mir zu langweilig, also habe ich ein paar Haselnüsse mit hinzu gegeben.

Schokoladig-nussige Schnecken aus Hefeteig

Schokolade und Haselnüsse passen ja gut zusammen, das gibt eine aromatische Füllung. Kurz hatte ich noch überlegt, ob ich die Schnecken aus Quark-Öl-Teig mache, aber da noch ein halber Würfel Frischhefe im Kühlschrank war, habe ich einen bewährten Hefeteig hergestellt.

Das habe ich am Samstagabend gemacht (bzw. mitten in der Nacht...), so dass der Teig die Nacht über gehen konnte.

Zubereitung Schokoladig-nussige Schnecken aus Hefeteig

Freitag, 28. Juni 2019

Frozen Negroni

Bei der Wärme, die wir die letzten Tage in Süddeutschland hatten, darf's auch bei Drinks etwas eisiger sein als normal.

Auch der Negroni schmeckt mit viel Eis und gemixt statt gerührt und bekommt daher einen Platz innerhalb meiner Negroniwoche.

Frozen Negroni

Der Frozen Negroni ist keine Erfindung von mir, den gibt's schon länger. Man nimmt quasi die normalen Zutaten für den Drink und gibt viel Eis dazu. Das kommt zusammen in den Mixer und bekommt dadurch die eisige Konsitenz.

Montag, 27. Juli 2015

Stachelbeer-Chutney

Garten-Koch-Event Juli: StachelbeerenIm Gärtnerblog dreht sich diesen Monat alles um Stachelbeeren; Sus vom Corumblog hat das Thema passend zur Saison gewählt.

Stachelbeeren sind nicht jedermanns Sache, zum einen sind da die Dornen, die das Ernten erschweren, zum anderen ist der Geschmack der rohen Beeren vielen zu säuerlich. Stachelbeeren werden daher gerne mit anderen Beeren gemischt oder mit viel Zucker zu Kompott oder Kuchen verarbeitet.

Ich bin auch kein großer Fan dieser Beeren, esse ab und zu aber ganz gerne ein paar davon. Wir haben große Jostabeersträucher, eine Mischung aus Stachelbeere und schwarzer Johannisbeere, die sind mir lieber. Zwei kleine rote verwilderte Stachelbeersträucher befanden sich aber bereits in unserem Garten, als wir einzogen. Sie waren von Nadelbäumen verschattet und litten unter extremem Mehltau. Man konnte keine einzige der wenigen Beeren essen.

Stachelbeerernte

Trotzdem wollte ich die kleinen Sträucher nicht entfernen, sondern habe sie gepäppelt und kräftig ausgeschnitten. Das macht man nach der Ernte oder spätestens im März, da werden alle alten dunklen Äste und alle nach innen wachsende Triebe entfernt, am besten auch die Spitze aller Äste, da der Mehltau-Pilz wohl dort überwintert. Bei den wenigen Neutrieben unserer Sträucher lasse ich fast alle stehen, normalerweise behält man drei bis vier. Mehr nicht.

Außerdem haben wir den Stachelbeeren mehr Licht verschafft, da die Bäume daneben gefällt wurden. So haben sie sich im Laufe der Jahre erholt, sind zwar immer noch sehr klein mit wenig Ästen, dafür aber fast mehltaufrei. Dieses Jahr trugen sie relativ viele schöne rote Beeren.

Stachelbeer-Chutney

Zwischendurch naschen wir immer direkt vom Strauch. Mit dieser Menge kann man aber natürlich auch anfangen, sie zu verarbeiten.

Also habe ich mir überlegt, dass ich Chutney daraus machen könnte. In England mag man das gerne, dort heißen Stachelbeeren übrigens gooseberries; wenn Ihr danach sucht, findet Ihr online viele Rezepte mit Stachelbeeren.

Zubereitung Stachelbeer-Chutney

Anders als meine bisherigen Chutneys habe ich diesmal kein Öl verwendet, keine Knoblauchzehen und nichts angebraten, sondern die Stachelbeeren in Wasser gedünstet, mit Zwiebeln und Ingwer kombiniert und dann mit Weißweinessig und Holunderblütensirup gearbeitet, um eine angenehme süß-saure Note hineinzukriegen.

Was die Gewürze anging, habe ich wild improvisiert und war nachher begeistert, wie ausgewogen es schmeckte.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Stachelbeer-Chutney
Kategorien: Einmachen, Chutney, Stachelbeere
Menge: 1 Schüsselchen oder 1 Glas

Zutaten
1TasseStachelbeeren; ca.
EtwasWasser
1klein.Weiße Zwiebel
1Teel.Ingwer; in kleine Stücke gehackt
1-2Essl.Weißweinessig
1-2Essl.Holunderblütensirup
H GEWÜRZE, NACH GESCHMACK, Z.B.
Kurkuma, Kardamom, Schwarzer Senf, Fenchel,
-- Wacholder, Kreuzkümmel, Korianderkörner
Chili
1PriseWeißer Pfeffer
1PriseFleur de Sel oder grobes Salz

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 27.07.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Von den Stachelbeeren jeweils den Blütenansatz und Stängel entfernen. Mit etwas Wasser in einen Topf geben, abdecken und kurz köcheln lassen, bis die Stachelbeeren anfangen, weich zu werden und zu zerplatzen.

Währenddessen Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Ingwer ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Beides zu den Stachelbeeren geben und unterheben. Essig und Sirup zufügen und ohne Deckel offen köcheln.

Die Gewürze zusammen mörsern und zu den Stachelbeeren geben. Unterrühren und unter Rühren weiter köcheln, bis der Großteil der Flüssigkeit verdampft ist.

Entweder sofort verwenden oder in ein Glas mit Schraubverschluss füllen, das kurz mit kochendem Wasser sterilisiert wurde. Kopfüber einige Minuten stehen lassen, dann umdrehen und abkühlen lassen. Das geöffnete Glas im Kühlschrank aufbewahren und möglichst schnell verwenden.

Schmeckt super zu Käse.
=====

Man kann das Chutney entweder sofort verwenden oder noch etwas ziehen lassen. Ich schätze, im Kühlschrank hält es sich ein paar Tage und wird runder im Geschmack.

Stachelbeer-Chutney auf gegrilltem Halloumi
Zudem ist es bei so gekochten Chutneys immer möglich, sie in Gläser zu packen und länger aufzubewahren. Wie, steht im Rezept.

Ich fand das Chutney übrigens superlecker auf frisch gegrilltem Brot und gegrilltem Halloumi! :-)

Beim Grillen bzw. beim Essen des Gegrillten war es am Wochenende doch schon so spät, dass es schon zu dunkel für ein anständiges Foto war, es gibt nur das verwackelte...

Mein erster Beitrag für den Stachelbeer-Event.

Garten-Koch-Event Juli: Stachelbeeren

Sonntag, 28. April 2019

Grüne Tagliatelle mit Spargel, Pute und Bärlauchsauce

Gekocht wird hier natürlich regelmäßig, aber ich komme wenig zum Bloggen. Das Wetter war die letzten Wochen so schön, dass ich neben den üblichen Aufgaben und Arbeit die Zeit zum Fahrradfahren genutzt habe, um ein wenig fitter zu werden und die gesunde Frühlingsluft zu genießen. In der Zeit schreibt keiner Blogbeiträge... ;-)

Da heute das Wetter nicht so toll ist, habe ich das Rezept von gestern abend kurz aufgeschrieben, die Fotos zusammen gestellt und lade es auf den Blog hoch.

Man sieht schon am Foto, dass es spät war; zu spät, um das Essen draußen zu fotografieren. Bei dem Regen und der Kälte draußen hätte es mir dann eh nicht mehr geschmeckt. Also gibt's ein Inhouse-Dunkel-Foto und das Versprechen von mir, dass das Essen viel besser war als es auf dem Foto aussieht!

Tagliatelle mit Spargel, Pute und Bärlauchsauce

Zurzeit gibt's ja wieder heimischen Spargel in grün und weiß. Außerdem habe ich Putenbrust in einer größeren Portion gekauft, von der ich einige Portionen für den schnellen Eiweiß-Hunger eingefroren habe.

Das Reststück wurde in mundgerechte Stücke geschnitten und zusammen mit angebratenen Spargelstücken ergabe das eine gute Komponente zu schneller Pasta. Wer Tagliatelle selber machen möchte, findet hier ein erprobtes Rezept.

Zubereitung Tagliatelle mit Spargel, Pute und Bärlauchsauce

Was zu den Nudeln und der "trockenen" Komponente für mich Saucenfan noch fehlt, ist natürlich eine Sauce!

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Kürbiseis

Vor ein paar Tagen habe ich darüber geschrieben, wie aromatisch das Kürbispüree aus dem Backofen schmeckt. Ein Geheimnis war sicher die Wahl des reifen Muskatkürbisses, aber auch die Zubereitung ohne Wasser spielt eine Rolle. 

Kürbispüree eignet sich super zum Weiterverarbeiten. Richtig gut schmeckt Eis damit: Kürbiseis.

Kürbiseis

Mir gefällt die Farbe, die etwas Fröhlichkeit ins Weiß des tauenden Schnees bringt. Gestern Abend kamen plötzlich 10 cm Schnee runter, so dass ich gegen 21 Uhr noch draußen Schnee geschaufelt habe. Sport an frischer Luft nach einem langen Arbeitstag tut gut! 

Vom Eis habe ich schon ein paar Tage gegessen, aber heute war der Spielwiesen-Hintergrund ideal, um ein Foto damit zu machen. :-)