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Mittwoch, 2. August 2023

Safran-Pistazien-Eis (Kesar Pista Kulfi)

Gerade ballen sich die Blog-Events anlässlich von speziellen Tagen, an denen ein Lebensmittel oder Gericht gefeiert wird. Am Sonntag war's der Käsekuchen, heute ist der Safran dran.

Safran als Zutat bzw. Gewürz war immer schon etwas besonderes: Früher machte er den Kuchen gehl, wenn man dem Kinderlied glauben darf. Gehl steht wohl für gelb, und Safran färbt ja auch wunderbar gelb. Entscheidend ist mir aber der besondere Geschmack, der vielseitig einsetzbar ist - süß und herzhaft. Ich mag ihn gerne und habe einige Rezepte mit Safran auf dem Blog.

Safran-Pistazien-Eis (Kesar Pista Kulfi)

Für das diesjährige Event, das Susan von Labsalliebe organisiert, habe ich mir einen süßen Klassiker ausgesucht: Safran, Milch und Pistazien passen super zusammen und werden gerne gefroren als Kulfi zubereitet. 

Über Kulfi habe ich schon mal etwas geschrieben; mir ist die traditionelle Zubereitung zu aufwändig und ich suche immer nach Abkürzungen. Diesmal habe ich dicke gesüßte Kondensmilch verwendet. Davon hatte ich noch eine angebrochene Dose im Kühlschrank, da lag das nahe. 

Die Zubereitung ist relativ einfach. Wichtig ist, dass man die Safranfäden in der Sahne, die ich mit verwendet habe, auflöst. Das geht gut bei warmer Sahne und dauert etwas. Idealerweise zemörsert man die Fäden vorneweg, es geht aber auch so. Als Erinnerung: Die Fotos werden alle größer, wenn man drauf klickt. So sieht man die Zubereitungsschritte besser.

Zubereitung Safran-Pistazien-Eis (Kesar Pista Kulfi)

Die gelbe und aromatische Sahne lässt man abkühlen, bevor man die anderen Zutaten zugibt.

Donnerstag, 18. März 2010

Risotto alla milanese

Göttlich! Das war meine Reaktion, als ich probiert habe. Manchmal lohnt es sich, bei Klassikern nicht allzu viel zu verändern und beim Originalrezept zu bleiben.

Ich wollte seit langem mal wieder einen Risotto zubereiten. Beim Stöbern in einem Safrankochbuch, das mir der Mitkoch vor einiger Zeit geschenkt hat, bin ich fündig geworden.

SafrankochbuchDies war das erste Rezept, das ich aus dem Buch Gold in der Küche - Das Safrankochbuch von Susanne Fischer-Rizzi gekocht habe. Ich reiche es daher beim monatlichen Blog-Event DKduW bei Foodfreak ein.

Das Buch gefällt mir gut, es enthält viele Informationen zu Safran, die mir so nicht bekannt waren. Nach einer Einleitung über Safran, woher er kommt, wie er wächst und wie oft Safran gefälscht wird, geht die Autorin auf die Rolle der Pflanze als Heilmittel ein. 

Sonntag, 13. Dezember 2020

Schwedische Lussekatter und Glögg

Heute feiert man in Schweden das Luciafest. Es geht zurück auf eine relativ bekannte Heilige und Märtyrerin namens Lucia von Syrakus (Sizilien). Sie starb um das Jahr 300, nachdem sie ihr Leben Jesus geweiht hatte, unverheiratete Jungfrau bleiben wollte und von ihrem verschmähten Bräutigam verraten wurde. 

Die genauen Details kennt man nach so langer Zeit nicht mehr, aber es scheint, dass sie vor ihrem Tod ziemlich leiden musste und schließlich mit dem Schwert erstochen wurde. Der Name Lucia bedeutet "die Leuchtende" (von lateinisch lux) und ihr Gedenktag ist der 13. Dezember. Im Mittelalter gründete man Luciaklöster, sie war eine der bekanntesten Heiligen. Außerdem war dieser Tag nach dem alten Kalender oft der kürzeste Tag des Jahres und für Kinder fand am 13. Dezember die Bescherung statt. An diesem Tag gibt es seit Ewigkeiten Feiern, die etwas mit Licht zu tun haben. 

Fluffige Lussekatter und schwedischer Glögg

In Schweden wird dieser Tag des Lichts groß gefeiert; man sieht Mädchen in weißer langer Kleidung und mit Kerzen im Haar, es wird gesungen, man isst Luciabrötchen und trinkt Glögg. 

Santa Lucia in Schweden: Lussekatter

Das Lied Santa Lucia ist ein richtiger Ohrwurm; ich kriege es heute nicht aus dem Kopf. ;-)

Fluffige Lussekatter (Safran-Schnecken zum Luciafest)

Rezepte für Lussekatter gibt es viele. Es handelt sich dabei immer um einen Hefeteig mit viel Safran, der dem Gebäck eine schöne gelbe Farbe verleiht. Meist wird ein langer Teigstrang von zwei Seiten eingerollt und die Mitte der Schnecken mit jeweils einer Rosine belegt. Das soll nach einer Katze aussehen; Lussekatt bedeutet übersetzt Luciakatze.

Montag, 20. Oktober 2014

Kashmirtee

Nach einem Wochenende mit traumhaftem Wetter begann der Tag heute richtig herbstlich. Wenn es so langsam neblig und kalt wird, beginnt für mich die Zeit der gewürzten Tees.

Ich stöbere durch meine Gewürze und Tees und mische zusammen, wonach mir gerade ist. Gute Kandidaten im Herbst sind Nelken, Zimt, Kardamom, Vanille, Ingwer vermischt mit verschiedenen Teesorten oder getrockneten Kräutertees. Ich mische immer frisch für ein oder zwei Gläser und trinke das Heißgetränk dann sofort.

Kashmirtee

In meinem Hinterkopf schlummerte noch ein Rezept mit Safran, das ich ausprobieren wollte. Ich hatte es in meinem Safrankochbuch gefunden. In Indien versucht man, mit Safran die Stimmung aufzuhellen, es soll revitalisierend wirken. Also ideal bei Herbstwetter, finde ich!

Das Rezept stammt aus Kashmir, also der Heimat des Safrans. An den lange schneebedeckten Bergen des hohen Himalaya ist der wilde Safran zuhause, in keiner anderen Region wird Safran schon so lange verwendet wie in Kashmir, meint die Autorin des Buchs. Beim Trinken des Tees fühlt man sich in Gedanken dorthin versetzt...

Zubereitung Kashmirtee>

Freitag, 29. März 2013

Skrei mit Safran-Orangensauce auf Kokosreis

Ich gehöre ja nicht zu denen, die an Karfreitag Fisch essen, aber da es diese Woche welchen gab und ich heute zum Bloggen komme, passt das ja trotzdem ganz gut. In einer größeren Stadt der Umgebung, in der ich das, was ich eigentlich kaufen wollte, nicht bekam (zum Glück gibt's Onlineshops...), lachte mich beim Fischhändler ein Stück Skrei an. Kompensation klassisch: Der musste mit! ;-)

Skrei er en vandrende torsk... meint die Norsk bokmål Seite von Wikipedia. Ich schätze mit meinen sehr eingerosteten Norwegischkenntnissen, das heißt, dass Skrei ein wandernder Kabeljau/Dorsch ist. :-)

Skrei mit Safran-Orangensauce auf Kokosreis

Seit einiger Zeit wird Skrei auch in Deutschland unter diesem interessant klingenden Name vermarktet. Er wird in der Gegend um die malerischen Lofoten im nördlichen Norwegen gefangen, nachdem er in Ruhe ein paar Jahre im kalten Nordpolarmeer leben und wachsen durfte, und hat einen stabilen Bestand; man darf ihn also mit gutem Gewissen kaufen und essen.

Montag, 22. September 2008

Garnelen-Safran-Risotto

Diesen Monat habe ich wieder in alten Kochbüchern geschmökert, um einen Kandidaten für den Blog-Event DKduW bei Foodfreak zu finden.

Diesmal war mir nach Meeresfrüchten und so habe ich das Grosse Kochbuch der Fische und Meeresfrüchte herausgekramt. Ein gebundenes Buch mit einem einleitenden Teil zu fast allem, was man über das Thema wissen muss, dann Rezepte nach Zubereitungsmethoden aufgeteilt in Kapitel gefasst. Mir gefällt gut, dass auch sehr viele asiatische Rezepte enthalten sind.

Bisher hatte ich das Buch zwar schon öfter durchgeblättert, aber nie etwas daraus gekocht. Auch diesmal tat ich mich schwer: Bei den meisten der lecker klingenden Rezepte fehlten mir entscheidende Zutaten.
Garnelen-Safran-Risotto Entschieden habe ich mich schließlich für ein Risotto mit Garnelen und Safran.

Sonntag, 7. November 2010

Pastasotto mit Fenchel

Wir hatten zwei wunderschöne Fenchelknollen bekommen - und ich wollte etwas anderes als sie immer nur in der Pfanne anzubraten oder zu füllen. Da wir Lust auf Pasta hatten, habe ich kurz in einigen Kochbüchern nach einer Inspiration gesucht. Dabei fiel mein Blick auf ein Buch, das ich kurz zuvor als Rezensionsexemplar erhalten hatte: Austro Pasta heißt es und ich wurde darin fündig.

Dabei fiel mir ein Schwachpunkt des Buchs auf: Es gibt ein Inhaltsverzeichnis und ein alphabetisches Rezeptregister, aber keinen Index nach den Hauptzutaten der Rezepte. So brauchte ich eine Weile, bis meine müden Augen im Wust der 250 Rezepte schließlich eines mit Fenchel gefunden hatten.

Zubereitung PastasottoDie Neuerscheinung von Toni Mörwald, dem kürzlich verstorbenen Christoph Wagner und Jörg Wörther wurde zum Rezensieren an einige Blogger geschickt. Ich hatte erst gezögert, dann aber doch zugesagt, da ich sowohl die österreichische Küche als auch Pasta mag und es interessant aussah. Gespannt bin ich auf die sicherlich unterschiedlichen Meinungen dazu und ob sich das Buch durch diese Art von SEO mehr verkauft. Ich hätte auch im Buchhandel danach gegriffen, weil es auf den ersten Blick gut aussieht: Dick, gebunden, fröhlich-orange mit 9 Tellern vorne drauf und der Titel klingt auch interessant: Ich mag ganz gerne, was die Österreicher so kochen und wenn da steht "250 raffiniert einfache Rezepte" klingt das erst mal nach genauer Anschauen.

Donnerstag, 23. März 2017

Safranhähnchen mit Bulgur-Gemüse-Salat

Ich kaufe selten Geflügel, dabei ist es eigentlich einfach und meist schnell zuzubereiten und schmeckt immer wieder anders, je nachdem, wie man es macht. Kürzlich fand ich in der Zeitschrift eines Supermarkts ein Rezept, das mich beim Durchblättern anlachte.

Orientalisch angehaucht mit Safran, Curry und Kreuzkümmel sah es aromatisch und knusprig aus. Also bin ich in den Bioladen und habe dort Hähnchenschenkel gekauft; der Supermarkt hatte nämlich keine, obwohl die im Rezept standen.

Safranhähnchen mit Bulgur-Gemüse-Salat und Hummus

Montag, 29. Oktober 2012

Nachgekocht: Gegrillte Auberginen mit Safranjoghurt

Bereits vor einiger Zeit fiel mir bei Sammelhamster Noémi ein hübsch angerichtetes Auberginengericht auf, das sie von der Kaltmamsell gemopst hatte. Die wiederum hatte es aus dem Cookbook von Ottolenghi.

Es sah super aus und beide fanden es klasse, so dass es direkt in das Ausprobieren-Kochbuch meiner Rezeptdatenbank gewandert ist. Gestern war es so weit. :-)

Gegrillte Auberginen mit Safranjoghurt und Granatapfelkernen

Ich habe zwei Auberginen gescheibelt, im Backofen gebrutzelt, Safranjoghurt angerührt und einen Granatapfel entkernt. Außerdem sind noch geröstete Pinienkerne und Basilikumblätter darauf.

Dienstag, 9. Januar 2024

Maurische Eier

Bis zum 15. hat man diesmal Zeit, an Zorras monatlichem Blog-Event teilzunehmen. Diesmal geht's virtuell nach Spanien. Sie war letztes Jahr fleißig und hat eine Jahresserie zu Spanien durchgezogen. Kompliment! 

Zorra lebt ja in Spanien und es ist schon viel zu lange her, dass ich dort war und sie besucht habe! Vielleicht schaffen wir es dieses Jahr ja mal wieder! Bis dahin reise ich virtuell nach Spanien, mit einer Eierspeise, die sich z.B. zum Brunch eignet.

Zubereitung Maurische Eier (Huevos moriscos)

Man sieht an den Fotos schon - es wird angebraten und gemörsert!  

Gefunden habe ich das Rezept in einem der vegetarischen Kochbücher, die Katharina Seiser herausgegeben hat. Aus Spanien Vegetarisch habe ich bisher noch wenig gekocht

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Couscous mit Kichererbsen

Bei dem kühleren Herbstwetter ist mir nach orientalischen Gewürzen. Zimt, Kreuzkümmel, Safran, quer durchs Gewürzregal finden sich viele Gewürze, die gute Laune machen.

Diese gute Laune esse ich gerne als Couscous. Dabei mache ich es mir leicht und verwende Instant-Couscous, den es inzwischen auch in Bio-Qualität zu kaufen gibt. Meist variiere ich mit Gemüse, Fleisch und Gewürzen, wie mir gerade ist und was ich gerade an Zutaten griffbereit habe. Eine superleckere Version mit Lamm ist schon auf dem Blog.

Diesmal war mir nach vegetarisch und nach Kichererbsen.

Couscous mit Kichererbsen

Nach einem Rundgang durch Garten und Speisekammer entschied ich mich diesmal für Hokkaidokürbis, Zucchini, Kohlrabi samt Grün sowie Karotten.

Die Zubereitung ist dann eigentlich ganz einfach, dauert nur wegen der Schnippelarbeit eine Weile.

Zubereitung Couscous mit Kichererbsen Schritt für Schritt

Freitag, 2. Februar 2024

Pizza mit Mortadella und Pistazien

Als wir im Dezember 2021 in Bologna waren, haben wir an einem Abend Pizza gegessen. Im Mercato di Mezzo, wohl dem ersten überdachten Markt der Stadt, bekommt man bis Mitternacht verschiedenste Gerichte und Getränke. Rossopomodora hieß die gut besuchte Pizzeria, die u.a. für 11,50 € eine Pizza 2015 Mortadellona EXPO anbot, dich ich unbedingt probieren wollte.

2015 war ich auf der Expo in Mailand, und Bologna ist bekannt für Mortadella - klar wollte ich einmal welche vor Ort kosten. Und die schmeckte wirklich super!

Pizza mit Mortadella und Pistazien
Hier auf dem Foto ist meine Version, die ich vor einiger Zeit improvisiert habe. Aus der Erinnerung und aus dem, was auf der Speisekarte stand, konnte ich natürlich nur einen Abklatsch herstellen. Auch fehlt mir ein professioneller Pizzaofen - aber gut war's trotzdem! 

Sonntag, 3. Januar 2010

Karottensuppe

Bei diesem Wetter braucht man etwas warmes, kraftvolles, gut gewürztes und farbiges - also z.B. eine Suppe.

Da noch Karotten da waren, der Mitesser etwas mit Safran wollte und mir sowieso nach Orange als Farbe war, gab's gestern Karottensuppe.

Um einer Erkältung vorzubeugen habe ich den Rest der tiefgekühlten Hühnerbrühe dafür verwendet. Außerdem wollte ich ein paar zusätzliche Vitamine und habe frisch gepressten Mandarinensaft verwendet.

Die Karottensuppe schmeckte köstlich würzig-fruchtig und passte mit der Farbe wunderbar auf die derzeit weiße Spielwiese.

Richtig gut sieht das Foto nicht aus - bis ich bei diesem Wetter draußen war, war einiges verschwappt und die Deko (Tupfen aus
Crème fraîche mit frischem Ingwer und etwas Chili, jeweils gehackt) war untergegangen. ;-)



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Barbaras Karottensuppe
Kategorien:Suppe, Creme, Karotte, Gewürze
Menge:2 Personen

Zutaten

1Schalotte
3Karotten
1-2Essl.Olivenöl
1StückIngwer
Brühe (z.B. Hühnerbrühe, Gemüsebrühe o.ä.);
-- Menge nach Gusto
1klein.Chili; wer mag
Kreuzkümmel, Piment, Koriander, Safran
Salz, Pfeffer
1Orange oder 3-4 Mandarinen
3-5Essl.Crème fraîche, saure Sahne oder Schmand

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 02.01.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schalotte, Karotten und Ingwer klein schneiden, zusammen mit etwas Öl in einen Topf geben und erhitzen. Das Gemüse soll etwas anbrutzeln und leicht Farbe bekommen.

Mit Brühe aufgießen. Gewürze dazugeben und alles so lange köcheln lassen, bis die Karotten halbwegs weich sind. Alles pürieren, z.B. mit einem Stabmixer.

Orange oder Mandarinen auspressen. Topf vom Herd nehmen, Fruchtsaft und Crème fraîche bzw. saure Sahne oder Schmand zu der Karottensuppe geben, umrühren und nochmal abschmecken.

Dazu schmeckt Brot.

Als Topping kann man auch einen Esslöffel Crème fraîche mit etwas Chili und Ingwer oben auf die Suppe auflegen.

=====

Donnerstag, 8. November 2012

Weißkohl-Gemüse-Curry mit Eiern

Inzwischen ist es richtig herbstlich - der Schnee ist schon lange wieder weg, dafür nieselt es, es ist neblig und nasskalt. Typisch November. Das macht Lust auf deftige Küche und Kohl.

Vorgestern war mir abends nach Gemüse und ich habe aus allem, was ich in der Speisekammer so fand, ein Curry zusammen gebrutzelt, mit roten Linsen etwas verfeinert, individuell gewürzt und mit Eiern versehen serviert.

Weißkohl-Gemüse-Curry mit Eiern
Auch wenn es etwas unscheinbar aussieht, es hat sehr lecker geschmeckt.

Hier die Zubereitungsschritte (drauf klicken macht größer):

Zubereitung Weißkohl-Gemüse-Curry mit Eiern

Und hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Weißkohl-Gemüse-Curry mit Eiern
Kategorien: Gemüse, Kohl, Curry, Asien
Menge: 3 bis 4 Personen

Zutaten

1kg
Weißkohl; ca. (bei mir war es 1/3 Kohlkopf)
1

Zwiebel
1-3

Knoblauchzehen
3

Kartoffeln
1/2

Süßkartoffel
1

Karotte
3Essl.
Öl
1Essl.
Gewürze; frisch gemörsert und nach Geschmack:



-- Kreuzkümmel, Kümmel, Fenchel, Safran,



-- Senfkörner, Salz, Pfeffer, Chili
1Teel.
Rote Currypaste
300ml
Wasser, Gemüsebrühe o.ä. (gut schmeckt auch



-- Lamm- oder Hühnerbrühe)
75Gramm
Rote Linsen
50-100ml
Sahne (ersatzweise Kokosmilch oder -creme)
4

Eier

Quelle


irgendwo mal so ähnlich gegessen

Erfasst *RK* 08.11.2012 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Weißkohl putzen, die äußeren Blätter entfernen, vierteln, den Strunk rausschneiden und den Kohl in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und hacken. Kartoffeln und Karotte waschen, wer mag schälen, Süßkartoffel schälen. Kartoffeln, Süßkartoffelstück und Karotte in mundgerechte Stücke schneiden und bereit stellen.

Öl in einem Topf, einer großen Pfanne oder in einem Wok erhitzen. Zwiebel- und Knoblauchwürfel sowie die Weißkohlstücke dazu geben und unter Rühren kräftig anbrutzeln, so dass sie auch ein wenig Farbe bekommen. Die anderen Gemüse dazu geben und nochmal ca. 5 Minuten bei leichterer Hitze brutzeln lassen.

Die Gewürze zusammen mörsern und unter das Gemüse mischen, ebenfalls die Currypaste, kurz mit anbrutzeln lassen, dann mit Wasser oder Brühe ablöschen. Die Linsen unter fließendem Wasser abspülen und dazu geben. Einen Deckel aufsetzen und alles zusammen ca. 10-12 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen die Eier wachsweich kochen: Wasser in einem Topf aufkochen, die Eier am flachen Ende anpieksen und ca. 7-8 Minuten kochen lassen. Unter kaltem Wasser abschrecken.

Sahne zu dem Gemüse geben und nochmal abschmecken. Die Eier schälen, der Länge nach halbieren und auf dem Weißkohl-Gemüse-Curry drapieren. Servieren.

Das Curry schmeckt ohne die Eier auch aufgewärmt am nächsten Tag.
=====

Weißkohl-Gemüse-Curry mit Eiern
Auf dem weißen Teller und einem weißen Tisch sah das ganze dann richtig langweilig aus. ;-)

Dem Gärtner war's auch sonst etwas zu langweilig, bzw. Teile des Gemüses hatten ihm zu viel Biss. Ich glaube, das Steak dazu fehlte. Also vielleicht eher ein Frauengericht...

Heute Mittag gab es für mich den Rest davon; das Curry eignet sich also auch zum Aufwärmen. Und da ich mal ein wenig frische Luft schnuppern wollte, bin ich für ein Spielwiesenfoto kurz raus. :-)

Weißkohl-Gemüse-Curry


Die Eier brauchte es zu dem Curry eigentlich nicht, ich hatte nur welche da und mir war danach. Das nächste Mal würde ich das Rezept eher ohne Eier machen.

Tipp: Wer mehr Rezepte mit Weißkohl sucht, wird aktuell auf dem Gärtner-Blog fündig. Sus hat die Rezepte des Oktober-Events zusammen gefasst. Da sind tolle Anregungen dabei. Edit: Den Gärtnerblog gibt es nicht mehr, ich habe die Links entfernt.

Ich hatte den Kohl zwar im Oktober gekauft, aber irgendwie habe ich es erst im November geschafft, etwas damit zu köcheln. Zum Glück hält sich Weißkohl ja einige Zeit.

Dienstag, 11. September 2007

Mediterrane Suppe







Sommersuppen - wieder ein tolles Thema beim Blog-Event im Kochtopf. Ilka und Ulli von RezkonvSuite haben dieses Mal das Thema gewählt und dabei sicherlich gehofft, dass das Sommerwetter anhält! Leider haben wir zurzeit eher herbstliche Temperaturen mit Nieselregen - aber was gibt es da besseres, als sich mit einer leckeren mediterran angehauchten Suppe den Sommer zumindest auf den Tisch zu zaubern?! :-)

Eines meiner Standards ist eine ganz einfache Suppe, die es in der Art überall im Mittelmeerraum gibt.

Sie kombiniert frisches Gemüse mit Fisch und Meeresfrüchten und hat eine leckere Wein-Knoblauch-Tomaten-Note. Da bei uns frische Meeresbewohner schwer zu bekommen sind, arbeite ich dabei oft mit Tiefkühlware - wer frische bekommt: um so besser!























==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Mediterran angehauchte Suppe mit Gemüse und Meeresbewohnern
Kategorien:Suppe, Eintopf, Fisch, Meeresfrüchte, Sommer
Menge:2 Personen

Zutaten

1Zwiebel
2Knoblauchzehen
1-1 1/2Paprika
1/2Zucchini
2Karotten
1SchussOlivenöl
1DoseGeschälte Tomaten (oder Pizzatomaten)
1GlasWeißwein
EtwasWasser oder Fischfond; evt.
3HandvollTK-Meeresfrüchte
1-2TK-Fischfilets (z.B. Kabeljau, Rotbarsch,
-- Seeteufel, Thunfisch, Lachs, usw.)

Salz, Pfeffer
Chili nach Geschmack
Ein paar
Fäden Safran
1/2Zitrone; den Saft
1-2HandvollFrische Kräuter; gehackt
HDAZU
Baguette
Knoblauch; evtl.
Olivenöl; evtl.

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 11.09.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch schälen und in Streifen schneiden. Paprika in Streifen, Zucchini und Karotten in Stücke oder Würfel schneiden.

Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin unter Rühren bei mittlerer Hitze leicht anbraten. Paprika, dann Karotten und nach einer Weile auch Zucchini dazugeben und weiter braten, bis das Gemüse so halbwegs durch ist. Das Fruchtfleisch der Dosentomaten grob würfeln und ebenfalls dazu geben.

Das Gemüse mit reichlich Weißwein und dem Tomatensaft ablöschen. Evtl. etwas Wasser oder Fischfond dazugeben. Alles aufköcheln lassen. Die Tiefkühl-Fischfilets in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den Meeresfrüchte dazugeben. Einige Minuten köcheln lassen, bis alles aufgetaut und durch ist.

Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Kräuter darauf streuen und servieren.

Dazu passt frisches Baguette oder Baguette, das leicht geröstet und mit Knoblauch und evtl. etwas Olivenöl eingerieben wurde.

=====


Die Suppe gibt es bei uns häufig als leichte Hauptspeise, wir essen dazu selbstgebackenes Baguette (Foto) - und träumen von sommerlichem Wetter und Urlaub im Süden...

Danke, Ilka und Ulli für das schöne Thema und das Ausrichten des Blog-Events, an Zorra für ihr Engagement und an mbg für die wieder wunderschönen Banner.

Sonntag, 26. Februar 2017

Skrei mit Chicorée und Mandarinensauce

Fisch mag ich ganz gerne, und jetzt im Winter gibt's wieder frischen Skrei zu kaufen. Ich hatte hier schon einmal mehr über diesen Fisch aus dem kalten Norden geschrieben. Ich mag das feste weiße Fleisch, das sehr gut mit Zitrusfrüchten harmoniert.

Da ich noch Mandarinen und Chicorée im Haus hatte, habe ich beides dazu kombiniert. Die Mandarinen brachten Frische dazu, das gefällt mir ganz gut zu Skrei.



Freitag, 28. September 2007

Linsen-Brotaufstrich

Im Gärtner-Blog gibt es wieder ein tolles Thema: Linsen. Linsen und Hülsenfrüchte allgemein waren früher sehr verbreitet und sind die letzten Jahrzehnte etwas in Vergessenheit geraten: Zu sehr haftet Linsen noch der Ruf eines Arme-Leute-Essens an. Bei manchen sind Linsen inzwischen in die Schublade "gesund" gewandert, was oft mit phantasielos und schlecht schmeckend gleichgesetzt wird...

Dabei kann man mit Linsen wunderbare Gerichte zaubern! Eines der schwäbischen Nationalgerichte sind Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen - mhmm, lecker! In Frankreich gilt die z.B. grüne Puy-Linse als ausgesprochene Delikatesse für Gourmets. Und wenn man in Richtung Osten marschiert: In der Türkei werden z.B. leckere Suppen aus roten Linsen gezaubert und weiter im Osten ist für mich das Linsen-Mekka schlechthin: Indien.

Indisch angehaucht ist auch das folgende Gericht, mein Beitrag für den Garten-Koch-Event:

Ein Brotaufstrich, der aus roten Linsen und Zucchini besteht und den ich je nach Lust und Laune mediterran oder indisch abgeschmeckt zubereite.

Heute war mir nach indisch.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Rote Linsen-Zucchini-Brotaufstrich
Kategorien:Aufstrich, Linse, Vegetarisch
Menge:4 Personen

Zutaten

100GrammRote Linsen
150mlWasser
1klein.Zwiebel
75GrammZucchini oder Kürbis
50mlGemüsebrühe
1Essl.Olivenöl
1Essl.Gehackte Korianderblätter oder glatte Petersilie,
-- s.u.
1Teel.Gewürze (s.u.)
Pfeffer, Salz

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 28.09.2007 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Linsen waschen, im Wasser ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann gehackte Zwiebel und Zucchini oder Kürbis sowie Gemüsebrühe, Olivenöl und Gewürze dazugeben und ca. 10 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Linsen breiig sind und das Gemüse durch ist.

Pürieren und abkühlen lassen. Fertig!

Eignet sich als Brotaufstrich oder auch als Dip.

Als Gewürze eignen sich z.B.

* für die indisch angehauchte Variante: Curry, Kreuzkümmel, Garam Masala, Kümmel, Chili, Safran, Muskatblüte, Kardamom, evtl. Ingwer am besten alles frisch gemörsert. Dazu die Korianderblätter.

* für die mediterran angehauchte Variante: Knoblauch, getrocknete Tomate, Kräuter der Provence oder Rosmarin, Oregano, Lavendel, Salbei, o.ä. Dazu die Petersilie.

=====


Ein schöneres Orange bekommt der Brotaufstrich, wenn man Kürbis statt Zucchini verwendet. Für das Foto habe ich noch etwas Paprikapulver darübergestreut.

Dazu gibt es jetzt selbst gebackenes Baguette.

Noch ein Tipp: Ein Magen-Darm-Trakt, der Weißbrot, Fastfood und wenig Ballaststoffe gewohnt ist, tut sich anfangs schwer mit Linsen: Gewürze und Gewöhnung wirken dabei Wunder. Also: Einfach häufiger essen! Ich denke, bis alle Rezepte aus dem Blog-Event Lentils - Linsen nachgekocht sind, müsste sich jeder Magen daran gewöhnt haben... :-)

Sonntag, 22. Juni 2008

Spaghetti mit Meeresfrüchten

Angeregt durch die Fußball-EM hatte Foodfreak die Idee zur Europa-Challenge Kochen statt Fußball. Aufgabe ist, im Juni Gerichte aus der Länderküche der an der EM teilnehmenden Länder zu kochen.

Ich muss ja zugeben, dass ich mich auch dafür begeistern könnte, während dieser Zeit alle 16 Länder zu bereisen... ;-)

Italien zumindest habe ich geschafft: Wir waren letztes Wochenende in Rom. Die Stadt gefällt mir sehr gut - eine optimale Kombination aus Sehenswürdigkeiten, pulsierendem Leben und kulinarischen Genüssen. Positiv erstaunt war ich auch, wie grün Rom ist.

An Rom fasziniert mich, dass man ständig auf alte Trümmer trifft.

Wir haben natürlich auch gegessen, allerdings ist nichts fotografisch dokumentiert.

Extrem begeistert hat mich aber wieder das italienische Eis!

Es ist einfach schön, während einer warmen Sommernacht durch kleine Gassen zu schlendern, alte Gebäude zu begutachten, das Flair zu spüren und dabei eine Portion leckeres Eis zu schlecken.

Bei uns zuhause wird oft auch italienisch oder italienisch angehaucht gekocht. Daher für die Europa-Challenge jetzt eines unserer Standard-Pastagerichte: Spaghetti mit Meeresfrüchten.

Sie sind schnell gemacht, lecker, leicht und daher perfekt geeignet für den heutigen Fußballabend.









Im Prinzip nehme ich dafür das Gemüse, das gerade da ist - notfalls auch nur Zwiebeln, Knoblauch und Dosentomaten. Meeresfrüchte gibt es hier auf dem Land tiefgekühlt zu kaufen (frische wären natürlich auch klasse...), manchmal mische ich noch ein Fischfilet darunter. Man kann also prima variieren.



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Spaghetti mit Meeresfrüchten
Kategorien:Teigware, Spaghetti, Meeresfrüchte, Italien, Sommer
Menge:2 bis 4 Personen

Zutaten

200GrammSpaghetti
Salzwasser
1Gemüsezwiebel
2-3Knoblauchzehen
3Spitzpaprikaschoten (rot, grün, gelb)
Olivenöl
3-4Tomaten
1Karotte
1Pack.TK-Meeresfrüchte
1SchussWeißwein
1Zitrone
Salz, Pfeffer, Chili
Frische Kräuter, z.B. Oregano, Thymian, Lavendel,
-- Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Petersilie,
-- Basilikum

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 08.06.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Spaghetti im Salzwasser al dente kochen.

Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Kräuter hacken.

Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Erst Zwiebel, Paprika und Knoblauch anbraten, nach einiger Zeit die Karotten dazugeben und ebenfalls anbraten. Die Tomaten , TK- Meeresfrüchte, Wein und kochfeste Kräuter (z.B. Rosmarin) dazu geben und alles zusammen köcheln lassen, ca. 5 Minuten.

Kräftig würzen. Mit frischen Kräutern nach Geschmack und mit Zitronensaft abschmecken.

Ich mag die Sauce gerne scharf-zitronig.

Anmerkungen: Mit dem Gemüse kann man gut variieren: Dosentomaten, Zucchini oder Stangensellerie passen z.B. gut. Safran ist eine gute Idee. Auch lecker schmeckt etwas Fisch als Ergänzung zu den Meeresfrüchten.

=====


Dieses Mal sind die Tomaten etwas untergegangen, sie hatten kaum Eigengeschmack. Dosentomaten sind hier immer eine gute Alternative.

Im Prinzip ähnelt die Pastasauce der mediterranen Suppe vom letzten Sommer.

Donnerstag, 20. August 2015

Huhn mit Minipflaumen und Sojasauce

Kürzlich habe ich mir das Buch Drei gute Dinge auf dem Teller vom Engländer mit dem schwierigen Namen Hugh Fearnley-Whittingstall gegönnt. 180 genial einfache Rezepte aus dem River Cottage lautet der Untertitel und das "genial einfach" bzw. im Vorwort "lächerlich einfach" liest sich ja schon mal sehr verlockend... :-)

Der Autor ist in England als Fernsehkoch und Buchautor bekannt und steht für nachhaltige Ernährung. Ihm fiel auf, dass sehr viele Gerichte aus drei Hauptzutaten bestehen, daraus hat er ein magisches Muster herausgearbeitet. Wichtig ist, dass es drei gute Dinge sind, klar, die Qualität der Zutaten ist beim Kochen und für das Ergebnis entscheidend.

Rezension Drei gute Dinge auf dem Teller von Hugh Fearnley-WhittingstallJakobsmuscheln, Speck und Erbsenpüree; Spargel, Ziegenkäse und Olivenöl; Reis, Safran, Tomaten; Speck, Radicchio, Schalotten; Eiscreme, Karamell, Nüsse oder auch ganz einfache Dinge wie Spaghetti, Knoblauch, Olivenöl oder Lauch, Käse, Brot - überall findet man drei passende Dinge, die kombiniert auf dem Teller landen. Teils bekannte, teils überraschend neue Kombinationen - es gibt also viel zu entdecken.

Das Buch hat über 400 Seiten, liegt gut in der Hand und übersteht auch das Hinlegen auf der Küchenarbeitsplatte. Aufgeteilt ist das Buch in verschiedene Kapitel, vom Anfang eines Menüs bis zum Ende, also von Salat, Vorspeisen und Suppen, Snacks und Beilagen, Fisch, Fleisch, Pasta, Desserts und natürlich auch Gemüse-Trios; der Mann ist bekannt für kreative vegetarische Gerichte. Die Aufmachung gefällt mir, relativ schlicht, als Einleitung zu jedem Kapitel Text, der gut lesbar formuliert wurde, zu jedem Rezept ein ganzseitiges Foto, einen einleitenden Text und dann das Rezept, aufgeteilt nach Zutaten und Zubereitung. Übersichtlich, ohne zu viel Schnickschnack, so wie es für ein Kochbuch passt, gut. Oft werden noch Tipps zu den Rezepten geliefert wie "plus eins", "Variation" oder "mal ganz anders", die zeigen, wie die Gerichte variiert werden können, indem man z.B. eine vierte Zutat zufügt oder etwas austauscht.

Ganz so einfach ist es natürlich doch nicht; mit nur drei Zutaten kommen die Rezepte nicht aus; es sind immer einige mehr, Gewürze, usw. Trotzdem lesen sich die meisten der Rezepte einfach und gehen schnell. - Eine gut geschriebene Rezension findet sich übrigens hier bei Valentinas Kochbuch. Überhaupt lohnen sich regelmäßige Besuche dort; unabhängig, kompetent, charmant wird bei der sympathischen (wir haben uns schon einmal persönlich getroffen) Katharina Höhnk über Kochbücher geschrieben, Rezepte, Inspiration, Neues.

Huhn, Minipflaumen, Soja nach Hugh Fearnley-WhittingstallDa ich ein paar der reifen Minipfläumchen verarbeiten wollte, blieb ich beim Durchblättern bei einem Rezept für Hähnchen, Pflaume und Sojasauce hängen - einer Kombination, die mich an China erinnert.

Ich habe mir also Hühnerbeine besorgt, den Rest hatte ich im Vorrat bzw. im Garten. Der Koriander war ist inzwischen schon etwas struppig und produziert fleißig Samen, die man aber, weich wie sie sind, auch mitessen kann.

Zubereitung Huhn, Minipflaumen, Soja, Zubereitung Huhn mit Minipflaumen und Sojasauce

Das meiste erledigt der Backofen, ein wenig Schnibbeln und zwischendurch etwas Wenden und Nachlegen weiterer Zutaten. Einfach ist es, ja.

Vom Geschmack her hat mich das Gericht nicht vom Hocker gerissen, es war schon gut, aber nicht genial lecker. Vielleicht lag's ja an meinen Abwandlungen... ;-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Huhn, Minipflaumen, Soja
Kategorien: Geflügel, Hähnchen, Pflaume
Menge: 3 Personen ca.

Zutaten
6Hähnchenschenkel oder Hühnerbeine mit Haut und Knochen
1Essl.Rapsöl oder Sonnenblumenöl
Salz, schwarzer Pfeffer
1Rote Spitzpaprika; in Stücke geschnitten
EtwasChili
4Knoblauchzehen; geschält und gescheibelt
2Teel.Ingwer; gehackt oder gescheibelt
2-3HandvollMinipflaumen; entkernt
3Essl.Sojasauce
1HandvollKorianderblätter; gehackt

Quelle

abgewandelt nach Hugh Fearnley-Whittingstall:
Drei gute Dinge auf dem Teller
Erfasst *RK* 10.08.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze, 180°C Umluft oder Gas Stufe 4 vorheizen.

Die Hühnerbeine in eine feuerfeste Form oder einen Bräter legen, mit Öl beträufeln und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen ca. 30 Minuten garen lassen, dabei zweimal wenden.

Rote Paprika, Chili, Knoblauch und Ingwer in den Bräter geben, gut verteilen. Die Hühnerteile nochmal wenden, die Gewürze und Zutaten sollten mit dem Fleisch in Kontakt sein. Im Ofen weitere 10 Minuten braten.

Inzwischen die Minipflaumen halbieren und entsteinen; das geht gut mit einem Messer und den Fingern oder auch mit einem Kirschentsteiner. Die Pflaumenhälften mit der geschnittenen Seite nach oben in den Bräter geben, dabei einfach zwischen den Hühnchenteilen verteilen. Alles mit der Sojasauce beträufeln. Evtl. etwas Wasser zufügen, falls das Ganze zu trocken aussieht. Für weitere 10-15 Minuten in den Backofen schieben, bis die Pflaumen Saft abgeben.

Hühnerteile und Pflaumen mit dem entstandenen Bratensaft übergießen und an einem warmen Ort 10 Minuten ruhen lassen. Mit Koriander bestreuen.

Bei mir gab's weißen ohne Salz gekochten Reis und Wosun (chin. Spargelsalat) dazu.
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Ich hatte Reis und gewokten chinesischen Spargelsalat (Wosun) dazu.

Huhn, Minipflaumen, Soja - der Rest

Mein (erster?) Beitrag für den aktuellen Blog-Event im Gärtner-Blog. Diesen Monat sucht Sus Rezepte mit Koriander. Ich liebe ja vor allem das grüne Kraut, das so schön aromatisch schmeckt.

Früher kannte man hierzulande ja nur die getrockneten Samen, die vor allem als Brotgewürz verbreitet sind. Ich habe frischen grünen Koriander in China kennen gelernt, darüber habe ich hier schon geschrieben. Der chinesische Begriff ist 香菜 (xiāngcài, 香 heißt wohlriechend, aromatisch, duftend und 菜 bedeutet Gemüse, also quasi aromatisches Gemüse), während eines Urlaubs in Mexiko lernte ich Cilantro kennen und mochte das Kraut eigentlich überall. Bis ich kapiert habe, dass es sich um Koriander handelt, dauerte echt... ;-)

Inzwischen gibt es Koriander in asiatischen Lebensmittelgeschäften und manchmal sogar bei uns in Supermärkten zu kaufen. Bei dem diesjährigen trockenen heißen Wetter ohne Regen hat es mit dem Anbau im Hochbeet endlich mal geklappt. Leider bildet die Sorte, die ich hatte, sehr schnell Samen, so dass nicht allzu viel Grünes dran ist. Aber das reicht, es ist besser als nichts und die langen Jahre ohne frischen Koriander sind zum Glück vorbei!

Garten-Koch-Event August: Koriander [31.08.2015]

Donnerstag, 4. März 2021

Linguine mit Meeresfrüchten und Kurkuma

Heute gibt's ein schnelles Pasta-Gericht, das ich gestern Abend zubereitet habe. Beim Durchschauen der Tiefkühltruhe fiel uns nämlich auf, dass sich da Meerestiere tummelten, die langsam mal verarbeitet werden sollten. 

Ich hatte erst überlegt, ob ich ein Risotto rühren soll, war aber so platt, dass ich dafür keine Energie mehr hatte. Also waren Nudeln die schnelle Alternative. :-)

Linguine mit Meeresfrüchten und Kurkuma

Ein Klassiker ist ja Safran als Gewürz, das zu Meeresfrüchten gut passt. Da ich aber vor ein paar Tagen von der Kassiererin des lokalen Supermarkts eine Handvoll frischen Kurkuma geschenkt bekam und ich Lust auf erdige winterliche Töne hatte, gab's das dazu.